Problem: Anzeigetreiber "nvlddmkm" reagiert nicht mehr und wurde wiederhergestellt

FlorianKlos

Schraubenverwechsler(in)
Schönen Samstag liebe Leute :)

Weiß jemand woran die Abstürze meines Rechners liegen können? Bin da mittlerweile ein wenig am verzweifeln.

Das Problem:
- Der PC stürzt bei Spielen nach unregelmäßigen Zeitspannen ab (manchmal schon nach < 5 Minuten, teilweise kann ich auch eine halbe Stunde spielen). Bei sonstigen Anwendungen oder beim "normalen" Betrieb läuft alles einwandfrei.
- Als Fehlermeldung wird "Der Anzeigetreiber "nvlddmkm" reagiert nicht mehr und wurde wiederhergestellt." angegeben. Da habe ich auch schon recht ausgiebig recherchiert, aber das kann ja durchaus alle möglichen Gründe haben.
- Beim Abstürzen zeigt die Grafikkarte keine sonderlichen Ausschwankungen.
So lag diese beim letzten Absturz beispielsweise bei 91% Power, 61°C GPU Temperatur und 99% GPU Auslastung (Angaben aus MSI Afterburner). Was bei diesem Absturz außerdem merkwürdig war: Ich habe im Spiel nichts gemacht, sondern habe für ~10 Minuten nichts gemacht - das Spielgeschehen hat sich somit nicht verändert, wodurch eine Mehrbelastung der Hardware erklärt werden könnte.

Das System:
- CPU: Intel Core i7-3770
- GPU: NVIDIA GeForce GTX 660 Ti
- Grafikkartentreiber: 359.06
- RAM: 4 * 4096 MB PC3-12800 DDR3 SDRAM Kingston
- Netzteil: Thermaltake Hamburg 530W
- Weder die Grafikkarte noch andere Hardware werden overclockt betrieben.

Bereits unternommene Lösungsversuche:
- Diverse ältere Treiberversionen probiert
- Saubere Treiberinstallation mittels DDU
- BIOS-Update
- Formatierung und Windows-Neuinstallation, Verwendung von sowohl Windows 7 als auch Windows 10
- Hardware gereinigt, korrekten Einbau überprüft
- Spieldateien auf Fehler untersucht
- Niedrigere Einstellungen ausprobiert (Hierbei ist anzumerken, dass das Problem auch bei "älteren" Spielen wie u.a. Tomb Raider auftritt, welche ich bei Neuerscheinen problemlos spielen konnte, nun aber nicht mehr)
- TdrDelay erhöht
- Benchmarks und Stresstests: 3DMark, FurMark, memtest, prime95
Hierbei waren keine Fehler oder Abstürze festzustellen, auch beim gleichzeitigen Ausführen von FurMark und prime95 nicht.
- Bestimmt noch andere Sachen die mir gerade nicht einfallen :(

Leider habe ich keinen Zugriff auf alternative Hardware um diese durchzutesten.

Ich weiß mittlerweile nicht mehr weiter, aber vielleicht kann ja einer von Euch helfen. :)

Vielen Dank schon mal im Voraus.

Viele Grüße
 
moin moin,

lass mal gpu z bis zum absturz mitlaufen (mit logfile: unter sensor unten der punkt log to file) und stell das mal hier hoch. wenns geht auch mit nem bild von gpu z, falls du den pc nach´m absturz net neu starten musst.
vielleicht sieht dann ja der ein oder andere obs da ausbrüche gibt. hätte jetzt erst auf den treiber getippt aber du hast ja schon etliche versucht.
 
Untertakte doch mal die Karte um z.B. 100 MHz über den Afterburner und berichte. Oft liegt das daran, dass die Karte den Takt nicht stemmt - kann sein, dass das mit dem Alter der Karte schlechter wird.
 
Habe jetzt bei einem Absturz mal GPU-Z mitlaufen lassen. Log-File (Absturz ab circa 17:38:40) und Screenshot direkt nach dem Absturz sind im Anhang. Vielleicht kann da ja jemand etwas erkennen.

Das Runtertakten probiere ich morgen aus und gebe dann Bescheid, wie es lief.
 

Anhänge

  • GPU Log.zip
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Ich habe es jetzt mit dem Runtertakten probiert und ich konnte ohne Absturz (auch mehrere Stunden) spielen.
Was sagt mir das jetzt im Endeffekt? Sollte die Karte ersetzt werden oder kann/sollte ich sie nun runtergetaktet weiter verwenden?
 
Meine EVGA GTX 670 stürzt seit neustem auch ab. Habe fast die gleichen unternommene Lösungsversuche wie du.
Bei mir habe ich das Problem auf die Spannungsversorgung der Karte eingrenzen können.
Immer wenn meine Karte mit Spannungslimit (1,175 Volt) läuft z.B. Valley Benchmark 1.0 bei 122% TDP (mittel EVGA Precision X eingestellt) stürzt der Treiber ab und wird neugestartet oder der Bildschrim bleibt gleich dauerhaft schwarz.
Sobald ich jedoch TDP auf 100 % stelle und die Karte jetzt im TDP Limit läuft ist sie stabil.
Das gleiche Verhalten lässt sich auch in Spielen beobachten.

Kannst du mal schauen ob deine Karte auch dann immer abstürzt wenn du dich im Spannungslimit befindest? Kannste dir ja ganz leicht mit MSI Afterburner anzeigen lassen.




Edit:
Für mich stellt sich gerade die Frage ob die Karte durch ihr Alter (3,5 Jahre) einfach mehr Spannung als die 1,175 Volt für den dynamischen Boost benötigt oder ob die Spawas die Spannung nicht mehr "halten" können.
Wäre eine Erhöhung der maximal Spannung per BIOS Mod auf z.B. 1,2 Volt ratsam?

Gruß darbklade16
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso das Netzteil? Die Karte schafft ihren Takt nicht mehr. Das ist ja leider auch bei einigen werksübertakteten Karten zu beobachten. Da hat das Nertzteil nichts mit zu tun. Ich denke du kannst sie leicht untertaktet weiter betreiben.

Hier im Falle des TE hat das senken der Taktraten vor allem das Netzteil entlastet. Wenn man sich die Screens und Beiträge mal ansieht, erkennt man, dass die Karte bei 50°C und weniger abschmiert. Das ist so dermaßen weit weg von allen Limits, dass die Karte als Ursache kaum in Frage kommt. Daher sehe ich hier nur das Netzteil als Schuldigen.:nicken:

Das senken des Taktes reduziert den Verbrauch schnell mal um 20- 30 Watt und dann läufts eben erstmal wieder stabil.
Auf Dauer stirbt das Netzteil trotzdem.
 
Hier im Falle des TE hat das senken der Taktraten vor allem das Netzteil entlastet. Wenn man sich die Screens und Beiträge mal ansieht, erkennt man, dass die Karte bei 50°C und weniger abschmiert. Das ist so dermaßen weit weg von allen Limits, dass die Karte als Ursache kaum in Frage kommt. Daher sehe ich hier nur das Netzteil als Schuldigen.:nicken:

Dieser Fehler, der ja alles andere als neu ist und sowohl bei NVidia, als auch AMD auftritt, ist in 90% der Fälle auf die Chipgüte zurück zu führen. Auch daran erkennbar, dass in den meisten Fällen das Erhöhen der VCore bzw. des Powertargets etwa den gleichen Effekt hat wie das leichte heruntertakten. Von Limits sprach alalcoolj nirgends.
 
Kp wo von du sprichst.

Nochmal der Screen vom TE zeigt ein abschmieren bei 48°C ! Das ist keine sterbende GPU sondern das Netzteil!
Dazu kommt das Fehlerverhalten aber gut. Er könnte versuchen mit einem älteren Treiber zu spielen, wobei man da das Problem wieder nur ignoriert...
 
Nochmal: es ist höchstwahrscheinlich weder eine sterbende GPU noch ein sterbende Netzteil. Sondern ein Grafikchips der aufgrund seiner individuellen Beschaffenheit mehr Strom braucht als ihm selbst bei Werkstakt zur Verfügung gestellt wird. Eine kleine verzogene Prinzessin, sozusagen.
In den allermeisten Fällen lässt sich dies dauerhaft (!) beheben durch entweder ein Senken des Taktes oder durch ein Anheben der Spannung bzw. beides gleichzeitig.

Ist dieses Phänomen auch hier im Form tatsächlich an dir vorbeigegangen?
 
Das gibt es, stimmt.

Ist aber hier nicht die Ursache und ich werde ihm sein Humbug-Netzteil nicht schön reden.
Solang diese "Gurke" im System ist gehe ich nicht auf Fehlersuche nach anderen Ursachen, nicht mehr...

- Niedrigere Einstellungen ausprobiert (Hierbei ist anzumerken, dass das Problem auch bei "älteren" Spielen wie u.a. Tomb Raider auftritt, welche ich bei Neuerscheinen problemlos spielen konnte, nun aber nicht mehr)
- TdrDelay erhöht
- Benchmarks und Stresstests: 3DMark, FurMark, memtest, prime95
Hierbei waren keine Fehler oder Abstürze festzustellen, auch beim gleichzeitigen Ausführen von FurMark und prime95 nicht.

Für mich alles Punkte, welche die Grafikkarte entlasten und das Augenmerk auf ein Netzteil lenkt, welches mit den schnellen Lastwechseln Probleme hat.

Mich würde einfach nur interessieren wie alt das System ist und ob alles zusammen angeschafft wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bezweifel sehr stark das es das Netzteil ist...

Du kannst probieren auf den Standard Takt zurück zu gehen und am Powerlimt rumzuspielen. Mal +25% probieren.

Evtl hilft es. Ansonsten könnte man über ein gemoddetes Bios nachdenken (was die Spannung leicht erhöht) oder halt so lange runter takten bis sie stabil läuft. Evtl reichen ja auch schon -20mhz
 
Das gibt es, stimmt.

Ist aber hier nicht die Ursache und ich werde ihm sein Humbug-Netzteil nicht schön reden.
Solang diese "Gurke" im System ist gehe ich nicht auf Fehlersuche nach anderen Ursachen, nicht mehr...



Für mich alles Punkte, welche die Grafikkarte entlasten und das Augenmerk auf ein Netzteil lenkt, welches mit den schnellen Lastwechseln Probleme hat.

Mich würde einfach nur interessieren wie alt das System ist und ob alles zusammen angeschafft wurde.

Kannst du mal einen thread verlinken, wo bei diesem Fehler das Netzteil der Schuldige war?
Warum hat das Netzteil denn plötzlich keinerlei Probleme mit Lastwechseln, wenn der TE die GPU ganz leicht untertaktet?
Mich nerven die pauschalen "Das Netzteil ist Schuld" Aussagen so langsam ziemlich!
 
Zum grandiosen Thermaltake Hamburg 530W gibt's hier schon eigene Threads im Forum.
Das Teil war vor Jahren (!) schon grenzwertig.
 
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