Preiserhöhungen bei Paketdiensten: Paketversand wird 2019 teurer

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Weil es das Problem kein bisschen löst, der Liefersklave soll ein festes Gehalt haben von dem man ordentlich Leben kann und nicht mit Glück genug Trinkgeld kriegen worauf keinerlei verlass ist.
Wenn wir schon bei "Liefersklaven" sind, die Essenslieferdienste sind was Gehalt und Arbeitsbedingungen angeht auch kein Deut besser.
Trinkgelder... Die hängen sowohl von der Art der gastronomischen Einrichtung ab, von der Lage und Saison dieser und Punkte in der Rentenversicherung ergeben sich daraus auch nicht.
Die können bestenfalls die Misere etwas kaschieren, die Leute im Hintergrund haben davon idR. auch nichts.
Was es bräuchte wäre eine starke Arbeitnehmervertretung, was aber bei der ganzen Scheinselbständigkeit sehr schwierig wird. Die Politik wäre mehr als gefragt. Da gab es mal eine Partei mit einem roten "S" im Namen...
 
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Trinkgelder... Die hängen sowohl von der Art der gastronomischen Einrichtung ab, von der Lage und Saison dieser und Punkte in der Rentenversicherung ergeben sich daraus auch nicht.

Du bist nicht zufällig Ehrenmitglied in der FDP?
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Nö bin ich nicht, hab auch nie selbst gekellnert - aber kenne genug die das immer noch machen.
Denkste die Barmädels im Club wo ich feiern war am Silvester - die haben ordentlich was an dem Abend verdient? Immerhin haben die am Feiertag geschuftet. Nö, haben die nicht, also warum nicht einfach mal 5€ zustecken.
Klar ist das falsch. Ist aber in vielen Ländern noch üblich, wer hat denn kein Trinkgeld in der Gastro? China und Japan fallen mir da ein, wobei die Löhne in China auch nicht so geil sind das die Leute in der Gastro ordentlich leben können. In Japan sieht das besser aus.
Aber die gesamte westliche Welt sowie viele andere Länder in Asien, CIS, Südamerika usw. haben Trinkgelder und finden diese angemessen. Wir hier eben auch, wobei die Summen nicht so hoch sind.
Also, was ist daran verwerflich, jemanden für guten Service auch etwas Geld zu geben? Glaub mir der Paketschlepper arbeitet härter als der Kellner und kommt mit weniger nach Hause obwohl der länger arbeitet.
 
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Denkste die Barmädels im Club wo ich feiern war am Silvester
Und das waren nicht zufällig Studentinnen, für die Sonderregelungen hinsichtlich SV gelten?

[...]wer hat denn kein Trinkgeld in der Gastro?
Das was man als "Systemgastronomie" bezeichnet. Also McDonals und wie die Buden alle heißen. Ich mein mich sogar daran erinnern zu können, irgendwann mal gelesen zu haben, dass es den Mitarbeitern dort vertraglich verboten ist, welches anzunehmen. Wobei mich das bei Union Bustern nicht wundert.
 
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Und das waren nicht zufällig Studentinnen, für die Sonderregelungen hinsichtlich SV gelten?


Das was man als "Systemgastronomie" bezeichnet. Also McDonals und wie die Buden alle heißen. Ich mein mich sogar daran erinnern zu können, irgendwann mal gelesen zu haben, dass es den Mitarbeitern dort vertraglich verboten ist, welches anzunehmen. Wobei mich das bei Union Bustern nicht wundert.

Ja, Systemgastronomie ist was anderes, aber diese Buden besuche ich nicht, kenne mich mit denen net aus. Weißt ja was ich meine, vom Restaurant bis zur Bar alles.
Und nein, das waren keine Studentinnen. Die arbeiten da Vollzeit.
Selbst wenn es Studentinnen wären, das wäre bei denen keine geringfügige Beschäftigung, wie oft und wie lange die da sind.

Egal ob man dafür oder dagegen ist, was haben wir aktuell? Richtig, Politik die sich nicht drum kümmert (ist auch richtig so, die Arbeitnehmer haben alle Werkzeuge dazu, für ihren Arbeitsplatz und alles damit verbundene selbst zu kämpfen), die Arbeiter die sich nicht darum kümmern (ich sehe streikende Piloten, Lokführer, Flugbegleiter, Arbeiter aus der Metallindustrie blargh - aber KEINE Postboten oder Lieferfahrer, wie man die auch nennen mag). Wer ist wohl am geringen Verdienst schuld? Sicher nicht das Unternehmen - das Unternehmen reizt nur die gesetlich gegebenen Möglichkeiten aus wenn keine Tarifverträge bestehen usw. Schlecht? Ja. Illegal? Nö. Selbst muss man ran.
 
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aber KEINE Postboten oder Lieferfahrer, wie man die auch nennen mag).
Wenn sie bei der Post direkt beschäftigt sind, Februar 2018: ver.di – Tarifeinigung bei der Deutschen Post AG: ver.di-Mitglieder stimmen mit 67,97 Prozent fuer die Annahme
Aber solchen Ärgernissen versucht man sich ja durch das Ausgliedern in Mini-Lokal bzw. Regiongesellschaften zu entziehen oder durch das "im Auftrag der ... unterwegs". Im Zweifel gibt es dann noch ein Outsourcing vom Outsourcing... :schief:

Nö. Selbst muss man ran.
Nö, die Politik muss ran, in dem z.B: endlich der für den Bereich geltende Tarifvertrag für Allgemeinverbindlich erklärt wird. Auch eine Rücknahme der sogenannten "Liberalisierung" des Post- und Paketmarktes ist angebracht.
 
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Deutsche Post und Ver.di, davon mal abgesehen gibt es noch weitere Firmen und es muss ja auch nicht immer Ver.di sein dahinter.

Das Outsourcing geht auch nicht ohne die Mitarbeiter die dem zustimmen, wenn die sich weigern und keiner da arbeiten geht (weil die Bezahlung nicht stimmt), war es das. Da muss auch Aufklärung in EU-Ländern stimmen, damit die Kollegen aus den ärmeren Gebieten nicht für 0,nix hier arbeiten.
 
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Das Outsourcing geht auch nicht ohne die Mitarbeiter die dem zustimmen, wenn die sich weigern und keiner da arbeiten geht (weil die Bezahlung nicht stimmt), war es das.
Wenn du zügig eine neue Arbeit findest ist das kein Problem. Ansonsten macht dir das Arbeitsamt da ganz schnell Beine...
So drückt der Niedriglohnsektor die Löhne.
 
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[...] also warum nicht einfach mal 5€ zustecken.
Klar ist das falsch. [...]

Als "falsch" würde ich das nicht bezeichnen. Man sollte sich aber tunlichst davor hüten, das als Lösung zu betrachten. Ist ähnlich wie mit den "Tafeln" - die sind auch nur ein Notnagel, um die schlimmsten, systemisch bedingten Folgen unsozialer Politik aufzufangen. Analog dazu ist Trinkgeld geben (mindestens bei gutem Service) in der Gastro eine sehr solidarische Einzelhandlung - aber trotzdem müssen politische Lösungen her. Die politischen Lösungen fallen aber nicht vom Himmel, sondern erst wenn genug Druck gemacht wird, damit sich die Politik eben auch mal ansatzweise gegen Profitinteressen stellt. Und um diesen Druck auszuüben, braucht es eben eine Selbstorganisation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das Problem ist einfach nur: in genau den Branchen, sei es die Gastro, seien es "endverbrauchernahe Logistikdienstleistungen" etc. sind die Gewerkschaften extrem schwach. Weil die Betriebsgrößen oft sehr gering sind, was in den Branchen die Betreuung durch Hauptamtliche sehr aufwändig macht und die Multiplikatorwirkung einzelner Aktiver einschränkt. Weil es oft eben auch "Solo-Selbstständige" und Leiharbeit gibt, wofür dann weder Gewerkschaft noch ein eventueller Betriebsrat in dem Unternehmen zuständig sind. Es gibt miese Kniffe wie das, was "Nordsee" zuletzt versucht hat (mal eben den Großteil der BR-Kandidaten zu (pseudo-)leitenden Angestellten machen, damit sie nicht antreten dürfen). Es arbeiten dort auch viele Leute, die einfach überhaupt nichts von ihren Rechten und Möglichkeiten als Arbeitnehmer wissen - weil sie nicht von hier kommen und das System gar nicht kennen, oder weil sie es einfach nie gelernt haben - in der allgemeinbildenden Schule wird einem soetwas nur mit sehr viel Glück und nem guten Lehrer beigebracht, in der Berufsschule hat man zwar hoffentlich Kontakt mit der Gewerkschaft - aber eben auch nur, wenn man überhaupt eine Berufsausbildung macht. Und letztlich landen in den Niedriglohnbereichen, die meist keine zwingende Ausbildung erfordern, eben auch die Leute, für die quasi jeder Job der Griff nach dem letzten, rettenden Strohhalm ist und die mit quasi allen Arbeitsbedingungen zufrieden sind. Und die im Zweifelsfall auch empfänglich sind für Einflüsterungen seitens der Arbeitgeber. Oder die bei den Hungerlöhnen sich nicht noch den Gewerkschaftsbeitrag leisten können.

So, das ist jetzt mal grob zusammengefasst, warum es gerade in den Niedriglohnbranchen so wenig passiert, dass die Beschäftigten da mal selbst für bessere Bedingungen aufstehen.
 
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Man kennt aber unsere Politiker. Die machen nüscht.
Selbst wenn der Mindestlohn auf 12€ angehoben ist, wird das nichts bringen wenn die Leute unbezahlte Überstunden schieben, für diverse Leistungen zur Kasse gebeten werden (was nicht sein darf - z.B. den eigenen Transporter stellen und den selbst reparieren) oder als Solo-Selbstständige zu einem Festbetrag oder Betrag pro Zustellung arbeiten - damit wird das ausgehebelt.
Hier müsste einfach nur das Arbeitsgericht den Leuten kostenlos helfen, ein einfaches Programm was die Gerichtskosten übernimmt in solchen Fällen, wäre ja schon mal ein Anfang (und nein, die aktuelle Gerichtskostenbeihilfe ist keine Lösung, nicht mal ein Notnagel, zu aufwändig, zu wenig Leute wissen davon usw.).
Wer glaubt, das es dafür politische Lösungen in nächster Zeit gibt, glaubt auch an den Weihnachtsmann.

In der aktuellen Gesellschaft ist es immer wichtiger, sich mit seinen Rechten und Möglichkeiten auszukennen, mit dem Markt an sich und mit Preisen für so ziemlich alles.
Das was vor 20 Jahren noch keine Sau interessiert hat, wird immer wichtiger. Sachen die vorher nicht existiert haben, bestimmen aktuell das Einkommen und den Arbeitsmarkt. Hier ist jeder für sich selbst verantwortlich, wer nicht hinter einer guten Gewerkschaft steht - die Politik ist viel zu langsam um da mitzuhalten.
Gleich kommt zwar die Keule "Wir müssen bei der Politik was ändern" - ja klar, viel Spaß dabei, ich gehe wählen und gut ist.
 
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Ich frage mich, ob du gerade ein wenig gegen Windmühlen argumentierst ;-)

Nochmal:
Politische Lösungen müssen her. Das ist schwierig, aber nicht unmöglich. Wenn - WENN - genug Druck ausgeübt wird. Und dafür müssen sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer organisieren, denn nur mit in dem entsprechenden Organisationsbereich starken Gewerkschaften kann das effektiv was werden. Warum es aber eben so schwierig ist, die Leute in den Bereichen gewerkschaftlich zu organisieren, habe ich ja in meinem vorherigen Beitrag versucht darzulegen.
 
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Ich frage mich, ob du gerade ein wenig gegen Windmühlen argumentierst ;-)

Nochmal:
Politische Lösungen müssen her. Das ist schwierig, aber nicht unmöglich. Wenn - WENN - genug Druck ausgeübt wird. Und dafür müssen sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer organisieren, denn nur mit in dem entsprechenden Organisationsbereich starken Gewerkschaften kann das effektiv was werden. Warum es aber eben so schwierig ist, die Leute in den Bereichen gewerkschaftlich zu organisieren, habe ich ja in meinem vorherigen Beitrag versucht darzulegen.

Naja warum gleich politische Lösungen für eine Sache die zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber verhandelt wird? Das lässt sich normalerweise mit Tarifverträgen&co ohne die Politik regeln, wir leben doch nicht im Mittelalter damit der König über alles befehlen muss...
 
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Naja warum gleich politische Lösungen für eine Sache die zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber verhandelt wird? Das lässt sich normalerweise mit Tarifverträgen&co ohne die Politik regeln, wir leben doch nicht im Mittelalter damit der König über alles befehlen muss...

Weil weite Teile des Niedriglohnbereiches aus den von mir genannten Gründen sehr schlecht organisierbar sind. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass dort vernünftige Arbeitskämpfe in der Breite geführt werden können. Darum würde ich strategisch eher darauf orientieren, möglichst breite, gesellschaftliche Bündnisse rund um größere Einzelarbeitskämpfe der Branche zu schaffen (so sie denn mal stattfinden). Um durch genügend Druck die Politik dazu zu bringen, mindestens einen vernünftigen Entgelttarifvertrag für allgemeinverbindlich zu erklären. An andere verbreitete unsoziale Regelungen, vor allem im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung (Leiharbeit) und Solo- bzw. Scheinselbständigkeit muss darüber hinaus so oder so der Gesetzgeber ran (bzw. die Exekutive in Form des Zoll deren Einhaltung überwachen).

Der Verweis auf Verhandlungen zwischen AG und AN lässt außer Acht, dass insbesondere im Niedriglohnbereich die Waagschale unglaublich stark Richtung AG ausschlägt, auch aus strukturellen Gründen. Da klingt dein Vorschlag lustigerweise auf eine zynische Weise fast neoliberal ;-)
 
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Was hier noch nicht erwähnt wurde: Die Logistik-Sparte, zu der die ganzen Paketspediteure ja zählen, profitiert leider von einer vollkommen verfehlten Verkehrspolitik. Das fängt schon damit an, dass osteuropäische Spediteure Kosten massiv drücken, indem sie hiesige Vorschriften gezielt unterwandern und so die Preise drücken. LKW-Überholverbot? AdBlue tanken? Das interessiert doch einen Spediteur aus der Ukraine nicht. Hinzu kommt, dass der Bund weiter auf Kosten der Allgemeinheit fleißíg Autobahnen baut, während Flughäfen und Eisenbahnen ihre Infastruktur-Kosten weitgehend selbst tragen müssen.
Die LKW-Maut bringt nie und nimmer so viel ein, wie hierzulande investiert wird. Busse zahlen gar keine Maut, obwohl sie genauso schwer sind wie LKW und daher die gleichen Straßenschäden verursachen.
Da gehört viel strenger kontrolliert. Erst wenn der russische Lkw-Spediteur nicht mehr für 10 € pro Fahrt polnische Amazon-Päckchen nach Dresden fahren kann, werden die Kosten entsprechend umgelegt. Denn da sparen die Online-Händler am meisten.

Zum Thema Einzelhandel: Was denkt ihr, wie die Klamottenläden und Einzelhändler in der Innenstadt beliefert werden? Da fahren UPS und DHL genauso mit dem Paket hin. So gesehen ist es wurscht, ob der DHL-Bote mit dem Paket zu euch nach Hause oder in die C&A-Filiale fährt ...
 
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Was hier noch nicht erwähnt wurde: Die Logistik-Sparte, zu der die ganzen Paketspediteure ja zählen, profitiert leider von einer vollkommen verfehlten Verkehrspolitik. Das fängt schon damit an, dass osteuropäische Spediteure Kosten massiv drücken, indem sie hiesige Vorschriften gezielt unterwandern und so die Preise drücken. LKW-Überholverbot? AdBlue tanken? Das interessiert doch einen Spediteur aus der Ukraine nicht. Hinzu kommt, dass der Bund weiter auf Kosten der Allgemeinheit fleißíg Autobahnen baut, während Flughäfen und Eisenbahnen ihre Infastruktur-Kosten weitgehend selbst tragen müssen.
Die LKW-Maut bringt nie und nimmer so viel ein, wie hierzulande investiert wird. Busse zahlen gar keine Maut, obwohl sie genauso schwer sind wie LKW und daher die gleichen Straßenschäden verursachen.
Da gehört viel strenger kontrolliert. Erst wenn der russische Lkw-Spediteur nicht mehr für 10 € pro Fahrt polnische Amazon-Päckchen nach Dresden fahren kann, werden die Kosten entsprechend umgelegt. Denn da sparen die Online-Händler am meisten.

Zum Thema Einzelhandel: Was denkt ihr, wie die Klamottenläden und Einzelhändler in der Innenstadt beliefert werden? Da fahren UPS und DHL genauso mit dem Paket hin. So gesehen ist es wurscht, ob der DHL-Bote mit dem Paket zu euch nach Hause oder in die C&A-Filiale fährt ...

Nur das der normale Kunde 1-2 Päckchen mit 1-10Kg bekommt. Und der Einzelhändler halt 20-50 davon bis zu 100KG oder noch mehr (dann aber meist auf Palette).
Das ist ein massiver Unterschied, wieviel da bewegt wird und die Kosten pro Zustellung.

Die Logistik-Sparte ist nur deswegen in der Lage, weil das vor Ort nicht geregelt wird - dort vor Ort wo sie herkommen. Wir können hier nur unsere Logistiker kontrollieren oder mal einzelne Fahrzeuge aus dem Ausland. Wenn da mal eine Strafe kommt, wird die halt bezahlt und gut ist, das rechnen die in den Preis ein.
Und du kannst denen nicht sagen, für 10€ pro Fahrt geht nicht mehr - die haben ganz andere Ausgaben und Kosten und auch die Arbeiter verdienen ganz anders. Das wird weiterhin so funktionieren, so lange die Leute für diesen Hungerlohn arbeiten, wird das genau so bleiben.
 
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