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Meistverkaufte und meistgespielte Spiele auf Steam
store.steampowered.com
Besonders was die Spielerzahlen betrifft, sind da jetzt nicht viel neue Spiele dabei. Das lässt sich seit fast 15 Jahren beobachten, dass Spieler die meiste Zeit mit Spielen verbringen die nicht Top-Aktuell oder Neu sind. Salopp gesagt spielt man, was man schon immer gespielt hat und nur manchmal was anderes (vgl:
https://www.pcgamer.com/games/only-...ime-was-spent-playing-games-released-in-2024/)
Die Hersteller können sich also darauf verlassen, dass Spieler auch längerfristig da sind und längerfristig Geld in das Spiel stecken würden. Relgelmäßige Updates sind also wichtig, damit die Spieler nicht den Eindruck bekommen, das Spiel wäre vom Hersteller verlassen. Sogar regelmäßige Löschung der Progression und gemeinsame Neustarts der Community sind eine Sache und Seasons so populär wie nie. Logisch, weil der Hersteller sein Spiel zum Release auf Neukunden ausgerichtet hat und als Resultat die ersten 100h Spielerfahrung besser sind wie die 900 danach. Ergo Seasons, ergo immer wieder die Community die guten 100h spielen lassen, nicht die Leute den langeweiligen 900h danach überlassen. Balance immer wieder ändern, es gibt keine Perfektion was das angeht, immer mal was neues ist besser.
In so einer Welt verdient man den kleinsten Teil seines Geldes mit 40€ von Neukunden. Mach einen Shop im Spiel der niemanden zu sehr beleidigt. Mach Merchandise auf deiner Homepage. Verdiene dein Geld mit vielerlei Dingen, nicht mit dieser einen CD im Regal. Verkauf den Soundtrack auf Steam, obwohl der eh schon als mp3 im Installationsordner des Spiels liegt. Es stellen sich alle Hersteller so breit auf, wie sie das mit ihrem Gewissen vereinbaren können.
Jetzt kann man das Konstrukt auf dem Niveau von Valheim betreiben und immer mal ein Update bringen, ein paar Shirts verkaufen und den Onlienshop ganz weglassen. Oder man kann sich in einer risesigen Firma in einen Workshop setzen, sich für mega-seriös und so viel professioneller halten, während man neue Corporate Buzzwords für die Dinge erfindet die ich oben beschrieben habe. Man kann sich dann für etwas besseres halten während man mit Begrifflichkeiten wie Evangelist Retention Rate, Astroturfed Grassroots Social Media Marketing Blitz, oder eben Games as a Service um sich wirft, aber man macht trotzdem nichts anderes als das was der Markt will.
Das einzige was Sony anders macht, ist dass sie es in Worte kleiden die nicht verbergen können wie nackt sie sind, wie wenig innovativ sie sind und dass sie bei allen Milliarden keine andere Ideen haben die nicht ein 10 Mann Entwickler der sein Spiel auf Steam verkauft hat. Vielleicht haben sie einen Psychologen mehr, der sein Studium der Verhaltenspsychologie dazu nutzt damit eine Firma Instinke der Menschen für Geld ausbeutet. Welch Sternstunde der Menschheit und da dürfen sich solche Firmen nicht wundern, wenn ihnen dafür von der Spielerschaft mit jedem Jahr mehr Abneigung entgegenweht.
Sony's Problem mit der PS5 ist also nicht der Preis der HW, es ist die kulturelle Relevanz der Spiele. Die leidet bei Sony etwas daran, dass der Bogen gewaltig überspannt wurde. Wie katastrophal der HW Markt ist, merken wir allein daran, wie still es um die Steam Machine in den letzten drei Monaten geworden ist.