Sammelthread PlayStation 5

Sammelthread
Ich denke auf Konsole kommt man trotzdem jederzeit sehr günstig an Hardware wenn man nur den richtigen Zeitpunkt wählt. Die PS5 mit Laufwerk gab es über Monate hinweg bei bestimmten Media Markt/Saturn und auch Amazon-Angeboten für teils 419€ und die Digital-Edition hab ich hier in Österreich mehrmals um 389€ inkl. Fortnite-Premium-Bundle gesehen. Der User DaStash hat eine Xbox Series X für 399€ mit Laufwerk kaufen können weil gerade ein sehr gutes Angebot zu finden war. Also hier von "800€" Konsolen zu sprechen und von einer finsteren Zukunft halte ich für massiv übertrieben. Die PS5 Pro ist eine Option und lange kein Muss.

Man wird sehen wie sich der Markt entwickelt. Eine Switch 2 wird wohl ein Mega-Erfolg werden, und das für über 500€ (!!) mit Mario Kart im Bundle (wer kauft eine Konsole ohne Spiele?). Wir reden über eine Konsole die technisch und grafisch auf Niveau einer PS4 von 2013 (!) und die Leute scheint es nicht zu interessieren - Hauptsache KAUFEN KAUFEN egal zu welchem Preis.
 
Ich denke auf Konsole kommt man trotzdem jederzeit sehr günstig an Hardware wenn man nur den richtigen Zeitpunkt wählt. Die PS5 mit Laufwerk gab es über Monate hinweg bei bestimmten Media Markt/Saturn und auch Amazon-Angeboten für teils 419€ und die Digital-Edition hab ich hier in Österreich mehrmals um 389€ inkl. Fortnite-Premium-Bundle gesehen. Der User DaStash hat eine Xbox Series X für 399€ mit Laufwerk kaufen können weil gerade ein sehr gutes Angebot zu finden war. Also hier von "800€" Konsolen zu sprechen und von einer finsteren Zukunft halte ich für massiv übertrieben. Die PS5 Pro ist eine Option und lange kein Muss.

Man wird sehen wie sich der Markt entwickelt. Eine Switch 2 wird wohl ein Mega-Erfolg werden, und das für über 500€ (!!) mit Mario Kart im Bundle (wer kauft eine Konsole ohne Spiele?). Wir reden über eine Konsole die technisch und grafisch auf Niveau einer PS4 von 2013 (!) und die Leute scheint es nicht zu interessieren - Hauptsache KAUFEN KAUFEN egal zu welchem Preis.

Wenn möglich sollte man natürlich immer bei Angeboten einkaufen. Dennoch richten sich genau diese Angebote an der UVP. Bestes Beispiel sind immer die beliebten 19% Mehrwertsteuer Aktion von Saturn / Mediamarkt. Wenn die Wirtschaft oder die Ressourcen unsicher sind, ist eine Erhöhung eben notwendig. In dieser Generation ist global schon verdammt viel passiert aber abseits dieser Ereignisse ist die Politik bei Sony, MS oder auch Nintendo doch klarer Kundenunfreundlicher geworden in dieser Generation.
Ob ich nun eine Release Playstation 5 für 499€ habe oder eine Playstation 5 Pro im Sale für 710€, Playstation Plus ist auf beiden Konsolen teurer geworden und wer seine Spielstände für PS5 Games sichern will, braucht auch das Abo. Zu Playstation 4 Zeiten ging es ganz entspannt per USB Stick. Bei Playstation 5 Spielständen geht das nun nicht mehr so easy....

Wird in meinen Augen immer Kundenunfreundlicher. Nintendo zeigt ja aktuell das sie mit dem Strom schwimmen und vielleicht sogar ganz vorne mit schwimmen wollen.
 
Wird in meinen Augen immer Kundenunfreundlicher.
Das trifft mittlerweile auf den gesamten Gaming-Markt leider zu, da kann ich nur zustimmen. Man muss das für sich geringste Übel wählen. PS Plus für 5-6€ pro Monat ist für mich noch sehr angenehm wenn ich andere Märkte betrachte. Auf Xbox soll ich 20€ pro Monat bezahlen um Spiele zu MIETEN (!) die sofort weg sind wenn man mal nicht bezahlt. Das sind 240€ pro Jahr und man besitzt absolut gar nichts. Auf PC werden heute Grafikkarten verkauft für über 1.000€ die vor 4-6 Jahren noch 50er(!)-Karten waren in Bezug auf Bit-Bandbreite, Anzahl an Transistoren und genereller Leistung. Solche Karten haben früher 300€ gekostet.

Wenn ich lese dass viele Spiele Shader-Stutter haben, selbst auf einer RTX 5080/5090 läuft es mir kalt den Rücken runter. Sowas würde ich persönlich niemals akzeptieren können. So viel Geld und dann stottern Spiele? Für einen PC der 2.000€+ kostet müsste JEDES Spiel ausnahmslos in 4K/60 laufen - ohne Framedrops, ohne stottern, ohne Probleme. Und zwar NATIV, nicht mit Upscaling a'la DLSS.
 
PS5 Versionen von Indiana Jones:

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Auch mit Xbox Vergleich:

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Zuletzt bearbeitet:
Das trifft mittlerweile auf den gesamten Gaming-Markt leider zu, da kann ich nur zustimmen. Man muss das für sich geringste Übel wählen. PS Plus für 5-6€ pro Monat ist für mich noch sehr angenehm wenn ich andere Märkte betrachte. Auf Xbox soll ich 20€ pro Monat bezahlen um Spiele zu MIETEN (!) die sofort weg sind wenn man mal nicht bezahlt. Das sind 240€ pro Jahr und man besitzt absolut gar nichts.

Bei Sony nennt sich das PS Plus Premium, wenn auch nicht so teuer, dort sind es "nur" 152€ im Jahr ^^
MS hat glaube noch das Xbox Core Abo für Online Gaming und einem ausgewählten Spielekatalog für den gleichen Preis wie bei Playstation Plus. Wirklich geil finde ich das aber alles nicht. Fairerweise wird man aber nicht gezwungen.
Finde es nur bei Sony dreist das man Cloud Saves hinter einer Paywall versteckt aber na gut das ist ja schon seit längeren so und bei PS Plus bekommt man ab und an auch noch gute monatliche Games.

Auf PC werden heute Grafikkarten verkauft für über 1.000€ die vor 4-6 Jahren noch 50er(!)-Karten waren in Bezug auf Bit-Bandbreite, Anzahl an Transistoren und genereller Leistung. Solche Karten haben früher 300€ gekostet.

Ja diese Entwicklung nervt mich auch extrem. Dazu noch aktuell die fehlerhaften Treiber von Nvidia, da bekommt man richtig viel geboten fürs Geld :D

Wenn ich lese dass viele Spiele Shader-Stutter haben, selbst auf einer RTX 5080/5090 läuft es mir kalt den Rücken runter. Sowas würde ich persönlich niemals akzeptieren können. So viel Geld und dann stottern Spiele? Für einen PC der 2.000€+ kostet müsste JEDES Spiel ausnahmslos in 4K/60 laufen - ohne Framedrops, ohne stottern, ohne Probleme. Und zwar NATIV, nicht mit Upscaling a'la DLSS.

Die Zeiten sind vorbei, schon alleine wegen RT und PT bzgl. nativ. DLSS, FSR4 oder Intels Variante finde ich aber teils besser als nativ. PSSR gefällt mir auch ganz gut :)
Bzgl. Shader-Stutter kann ich nicht viel sagen, lese es immer mal wieder und wo genau das Problem sitzt weiß ich nicht. Fakt ist, Spiele und auch Treiber sollten einfach zu Release ordentlich optimiert sein. Völlig egal ob der PC nun 500€ oder 5.000€ gekostet hat. Ist ja bei den Konsolenversionen nicht anders, wo man teils noch 3-6 Monate wartet bis es richtig und fehlerfrei läuft.
 
Eine komische Konsolengeneration wo dieselbe Konsole immer teurer wird, ich denke der Nachfolger, also die PS6 wird es wohl nicht unter 600 Euro geben.

Gerade in Europe schwächeln die PS5 Verkaufszahlen im Vergleich zur Vorgängergeneration immer mehr.
Hat sich die PS4 nach 50 Monaten hier 30 Millionen mal verkauft, sind es bei der PS5 nur 25 Millionen, das ist schon ein sehr signifikanter Rückgang:

Die Preissteigerung wird da sicher keinen positiven Effekt haben.

Bei der Switch 2 bezweifle ich auch dass der Erfolg genauso groß sein wird wie bei der Switch 1.

Die Switch 1 wirkte noch neu und innovativ, die Switch 2 dagegen nicht wie das große Update außer den Verbesserungen der Leistung (was ja das Mindeste ist).
 
Da wird einfach der Ebita gepusht, weniger Aufträge nimmt man dafür in kauf, machen wir auf Arbeit genauso.
Wen man „Marktführer“ ist, schlucken die Kunden das wohl oder übel einfach, bleibt einem nichts anderes übrig wens keine Konkurenz gibt.
Nintendo hat ihre Zielgruppe, Sony eine andere, PC ist nochmal eine andere.
MS ist für Sony keine Konkurenz bei den Konsolen aktuell, also kann man sich das erlauben.
Spekulation hin oder her, auch obs gerechtfertigt ist, aus Unternehmener Sicht macht das gerade Sinn, da werden genug Leute vorher schon alles Kalkuliert haben, auch wen die weniger verkaufen.
 
Wir müssen uns alle dran jetzt gewöhnen, dass Gaming preislich endgültig im Luxushobby Bereich angekommen ist.
Ich sehe eher die immer stärkere Notwendigkeit für einen neuen großen Gaming-Crash à la 1983. Die großen Gaming-Unternehmen haben allesamt völlig den Verstand verloren. Gaming war schon immer eher das Hobby schlechthin für die Unter- und untere Mittelschicht und nie wirklich der Ober- und oberen Mittelschicht (auch, wenn es natürlich Ausnahmen gibt). Das sind gerade die Bevölkerungsschichten, die mehr und mehr von dem Hobby ausgepreist werden. Ich finde es unfassbar, dass die Branche gerade gegen das ursprüngliche und immer noch mit weitem Abstand größte Zielpublikum auf die Art und Weise vorgeht. Das sind gerade die Leute, deren Lohnentwicklung bei Weitem nicht mit der Inflation mithält. Dazu kommt noch, dass man damit die Märkte, die gerade nicht so wohlhabend sind, weiter vom Hobby Gaming abschneidet und das Zielpublikum damit noch weiter begrenzt. Für mich persönlich ist das der reinste Größenwahn.

Dazu kommt ja noch die bescheidene Begründung "schwankender Wechselkurse", obwohl der EUR im Vergleich zum USD auf einem Jahreshoch ist. Für mich fühlt sich das wieder einmal so an, als ob man den europäischen Markt wieder einmal besonders stark schröpfen will - immerhin sind wir Europäer hardwaretechnisch ohnehin immer die Angea*schten. Bei uns ist das Angebot idR übersichtlicher und teurer.
 
Ich finde es unfassbar, dass die Branche gerade gegen das ursprüngliche und immer noch mit weitem Abstand größte Zielpublikum auf die Art und Weise vorgeht. Das sind gerade die Leute, deren Lohnentwicklung bei Weitem nicht mit der Inflation mithält. Dazu kommt noch, dass man damit die Märkte, die gerade nicht so wohlhabend sind, weiter vom Hobby Gaming abschneidet und das Zielpublikum damit noch weiter begrenzt.
Also wenn das die Sorgen der heutigen Leute ist dann gute Nacht. Ich könnte dir jetzt so viele Bsp bringen, was sogar proportional gegenüber einer Ps5 teuer wurde und da spreche ich von Grundnahrungsmitteln bis zu Strom, Heizen, Miete.

Ich finde es auch nicht prickelnd das ne Konsole teuerer wird auch wenn ich eine besitze und mich es nicht betrifft aber das ich jetzt einen Crash herbei wünsche finde ich sehr kurios. Vor allem, weil die Disk Versionen auch nicht teuerer wurden^^
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich sehe eher die immer stärkere Notwendigkeit für einen neuen großen Gaming-Crash à la 1983. Die großen Gaming-Unternehmen haben allesamt völlig den Verstand verloren. Gaming war schon immer eher das Hobby schlechthin für die Unter- und untere Mittelschicht und nie wirklich der Ober- und oberen Mittelschicht (auch, wenn es natürlich Ausnahmen gibt). Das sind gerade die Bevölkerungsschichten, die mehr und mehr von dem Hobby ausgepreist werden.
Na ja, das ist dann wohl durch und durch der kapitalistische Gedanke, der unser Hobby zersetzen wird und solange es eine kaufende (und vor allem unkritische) Mittel- und Oberschicht gibt, wird diese allein aufgrund der stabilen Kaufkraft als erstes angesprochen. Die Zeiten sind halt lange vorbei, als noch irgendwelche Nerds in Garagen Games aus Leidenschaft für andere Nerds entwickeln.

Gaming hat ja teilweise schon Filmindustrie überholt hatte ich mal irgendwo gelesen. Da wo das Geld liegt, findest du dann halt die ganzen Big Player der Welt, die darin einfach nur ein Produkt zum Melken der Massen sehen.

Hatte gestern noch gelesen, dass Eidos nur Absagen für Geldmittel für neue Deus Ex Ableger seitens verschiedenen Publisher erhalten hat, mit der Begründung, dass sich in dieser IP schlecht fortlaufende Geldflüsse integrieren lassen, wie Microtransactionen und andere Service Geschichten.*

Ein Crash im Sinne eines Resets wäre tatsächlich nicht schlecht, wird aber nicht geschehen, solange es Kaufwillige gibt und diese wird es geben, solange es nicht einen kompletten Gesellschaftscrash geben sollte. Den würde ich mir jedoch nicht wünschen, da wir dann gerade im Westen andere Probleme haben werden als Gaming...

*Edit: Das ist der Artikel über Eidos Probleme Deus Ex an Publisher zu bringen > https://www.play3.de/2025/04/04/deu...eckbringen-doch-woran-scheitert-das-vorhaben/

PS Ich sehe es trotzdem nicht ganz so pessimistisch und schwarz/weiß. Ich finde es gibt heute mehr gutes Gaming, als je zuvor und ich behaupte mal, dass ich nahezu die ganze Gaming Geschichte erleben konnte, da ich als Kind schon mit dem Atari meines Vaters gezockt habe und ab dann die ganze NES, Gameboy, Master System Zeiten aktiv bis heute mitbekommen habe.

Für mich lebt Gaming heute mehr als je zuvor, denn noch nie wurden Geschmäcker in der Breite, wie heute bedient. Wir haben heute so ein unglaublich ausdifferenziertes Spektrum an Games, dass meine Lebenszeit nicht mal ausreichen wird um alles zu spielen, was bei mir zuweilen zu einer echt harten Fomo führt😅
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir ist Gaming trotz der Preiserhöhungen immer noch eins von den günstigen Hobbys. 😅 Bin auch nicht mit allen Preiserhöhung einverstanden, einige kann ich aber auch nachvollziehen. Das die Kosten für die Produktion in den letzten Jahren massiv gestiegen sind lässt sich nicht abstreiten. Mache Erhöhungen sind aber natürlich nur für die Gewinnmaximierung. Die aktuelle Lage wird in manchen Bereichen auch schamlos ausgenutzt, obwohl es nicht gerechtfertigt ist.

Ich sehe es aktuell aber auch noch nicht ganz so pessimistisch. Die Auswahl an guten Spielen ist groß und ich habe nach über 25 Jahren immer noch Spaß am zocken. 😁

Wird aber auch schon wieder OT hier im PS5 Thread. Gleich kommen die Mods. 🙈
 
Ich sehe es aktuell aber auch noch nicht ganz so pessimistisch. Die Auswahl an guten Spielen ist groß und ich habe nach über 25 Jahren immer noch Spaß am zocken. 😁
Zudem bleibt es ja auch immer noch in der Hand des Konsumenten, zu welchem Preis er zuschlagen möchte, da es auch wenige Hobbys gibt, wo der Preisverfall noch so rasch verläuft, wie im Gaming. Ok, Hardwareseitig vielleicht nicht, aber gerade Games fallen extrem im Preis, finde ich.
Wird aber auch schon wieder OT hier im PS5 Thread. Gleich kommen die Mods. 🙈
Nö, geht doch um die Preiserhöhung der Playsi 5 :P
 
Also wenn das die Sorgen der heutigen Leute ist dann gute Nacht. Ich könnte dir jetzt so viele Bsp bringen, was sogar proportional gegenüber einer Ps5 teuer wurde und da spreche ich von Grundnahrungsmitteln bis zu Strom, Heizen, Miete.
So kannst du aber auch direkt jede Diskussion im Keim ersticken.

Hier geht es um Videospiele, also sind die hier logischerweise auch die größte Sorge.
 
Na ja, das ist dann wohl durch und durch der kapitalistische Gedanke, der unser Hobby zersetzen wird und solange es eine kaufende (und vor allem unkritische) Mittel- und Oberschicht gibt, wird diese allein aufgrund der stabilen Kaufkraft als erstes angesprochen. Die Zeiten sind halt lange vorbei, als noch irgendwelche Nerds in Garagen Games aus Leidenschaft für andere Nerds entwickeln.

Gaming hat ja teilweise schon Filmindustrie überholt hatte ich mal irgendwo gelesen. Da wo das Geld liegt, findest du dann halt die ganzen Big Player der Welt, die darin einfach nur ein Produkt zum Melken der Massen sehen.

Hatte gestern noch gelesen, dass Eidos nur Absagen für Geldmittel für neue Deus Ex Ableger seitens verschiedenen Publisher erhalten hat, mit der Begründung, dass sich in dieser IP schlecht fortlaufende Geldflüsse integrieren lassen, wie Microtransactionen und andere Service Geschichten.*

Ein Crash im Sinne eines Resets wäre tatsächlich nicht schlecht, wird aber nicht geschehen, solange es Kaufwillige gibt und diese wird es geben, solange es nicht einen kompletten Gesellschaftscrash geben sollte. Den würde ich mir jedoch nicht wünschen, da wir dann gerade im Westen andere Probleme haben werden als Gaming...

*Edit: Das ist der Artikel über Eidos Probleme Deus Ex an Publisher zu bringen > https://www.play3.de/2025/04/04/deu...eckbringen-doch-woran-scheitert-das-vorhaben/

PS Ich sehe es trotzdem nicht ganz so pessimistisch und schwarz/weiß. Ich finde es gibt heute mehr gutes Gaming, als je zuvor und ich behaupte mal, dass ich nahezu die ganze Gaming Geschichte erleben konnte, da ich als Kind schon mit dem Atari meines Vaters gezockt habe und ab dann die ganze NES, Gameboy, Master System Zeiten aktiv bis heute mitbekommen habe.

Für mich lebt Gaming heute mehr als je zuvor, denn noch nie wurden Geschmäcker in der Breite, wie heute bedient. Wir haben heute so ein unglaublich ausdifferenziertes Spektrum an Games, dass meine Lebenszeit nicht mal ausreichen wird um alles zu spielen, was bei mir zuweilen zu einer echt harten Fomo führt😅
Ich sehe das kritisch. Die Gesellschaft radikalisiert sich - wegen der immer weiter auseinanderdriftenden Schere zwischen Arm/Reich - immer weiter und schreit immer lauter nach einem New Deal. Ich will jetzt keine politische Diskussion lostreten, aber so langsam wird's Zeit, dass die Politik sich für gesellschaftliche Änderungen einsetzt, wenn sie den Karren nicht ganz vor die Wand fahren will.

Gaming ist im Übrigen immer noch ein Massengeschäft, so dass man das Zielpublikum nicht allzu stark eingrenzen kann, wenn man die Preise nicht gerade unverschämt stark erhöhen will. Aber vielleicht schreien ja gerade deswegen Analysten danach, dass GTA VI 100 EUR als neue Preismarke etablieren soll? Das Problem sehe ich allerdings darin, dass Spiele - zumindest die typischen AAA-Vertreter - ohnehin schon deutlich mehr als "nur 60 Dollars" kosten. Der durchschnittliche Preis pro Kopf pro Spiel liegt dank DLC und Mikrotransaktionen ohnehin schon weit über "60 Dollars". Mit einem höheren Preispunkt gehen zudem auch höhere Erwartungen einher. Ob GTA VI die erfüllen kann? Vielleicht. Der Rest der AAA-Landschaft? Da habe ich meine berechtigten Zweifel.

Zustimmen kann ich dir allerdings darin, dass Gaming derzeit dennoch relativ positiv aussieht. Für mich persönlich aber definitiv abseits der typischen westlichen AAA-Publisher. Der überwältigende Großteil der guten Spiele kommt m.E. schon seit Jahren fast ausschließlich aus dem asiatischen und europäischen Raum (im europäischen Raum bspw. durch Studios wie Larian oder Warhorse) und vor Allem von Indie-Entwickler. Die nordamerikanischen AAA-Publisher (und Ubisoft) stinken für mich schon seit Jahren ab.

PS: Das über Deus Ex habe ich auch gesehen. Das ist einer der Gründe, warum ich gaming-fremde Anzugträger im Gaming-Bereich wie die Pest hasse.
 
Ich kann da nur mutmaßen aber die Spieleentwicklung wird von Generation zu Generation teurer und deren Entwicklung immer länger. Gab es zur PS2 Zeit noch 3 Hauptableger von GTA, sind wir mittlerweile an einem Punkt angekommen, wo maximal ein Ableger für eine komplette Generation heraus kommt. Dazu kommt der finanzielle Druck der Spieleschmieden, welche ohne Publisher bei dem kleinsten Misserfolg wohl schon die finanzielle Schließung veranlassen müsste. Es wird zwar immer gegen EA, Ubisoft und co. geschossen aber mit kommt es so vor als ob Spiele einfach zu teuer werden für die breite Masse an Entwickler.

Darum kann ich es schon verstehen, wenn die UVP Preise der Games allmählich steigen wie ein TLOU Part I oder man auch beim nächsten Mario mindestens 80€ veranschlagen möchte.

Blöd nur das der Spieleoutput dann gefühlt von Generation zu Generation weniger wird und man eher hört und liest, wie Spielekonzepte gestrichen oder ganze Studios geschlossen werden.

Meiner Meinung nach braucht es keinen Gaming Crash oder die nächsten Lootboxen in Games sondern eine generelle neue Aufstellung von Games eher in Richtung AA statt AAA. Gerne sollen die großen Spieleschmieden in 5-6 Jahren eine dicken und Vorzeige AAA Hammer für die jeweilige Plattform veröffentlichen aber dann bitte auch mit Marken wo es passt. Die gesparten Ressourcen dann gerne in A und AA Games investieren, mal wieder was neues probieren und kreativen Köpfen die Mittel zur Verfügung stellen. Ein Assassin's Creed Mirrage kann auch im kleineren Umfang funktionieren. Das kommende Clair Obscur: Expedition 33 wirkt auf mich auch wesentlich runder und vor allem attraktiver (45-50€ UVP, schicke Optik und RPG mal wieder "anders") als das aufgepumpte und gefühlt kaputt entwickelte FF7 Rebirth.

Ich finde Sony, MS und co. sollten ihr Marketing eher auf AA Games richten und ihre 2-3 dicken AAA Titel für die Gen dann mit kräftig Konfetti stolz präsentieren.

Dann würde man vielleicht auch genügend Gewinn erzielen, ohne DLC´s oder Lootboxen, sondern mit guten Inhalten und würde dadurch auch die Verkäufe der eigenen Konsole ankurbeln. Am Ende könnte man damit die UVP Preise der Konsole sicherstellen oder oh wunder, dank weiterer Kostenoptimierung sogar senken.
 
Ich kann da nur mutmaßen aber die Spieleentwicklung wird von Generation zu Generation teurer und deren Entwicklung immer länger. Gab es zur PS2 Zeit noch 3 Hauptableger von GTA, sind wir mittlerweile an einem Punkt angekommen, wo maximal ein Ableger für eine komplette Generation heraus kommt. Dazu kommt der finanzielle Druck der Spieleschmieden, welche ohne Publisher bei dem kleinsten Misserfolg wohl schon die finanzielle Schließung veranlassen müsste. Es wird zwar immer gegen EA, Ubisoft und co. geschossen aber mit kommt es so vor als ob Spiele einfach zu teuer werden für die breite Masse an Entwickler.
Ich sehe das Problem hier aber eher darin, dass Entwicklungsbudgets künstlich aufgebläht werden: Einerseits durch viel zu große Entwicklungsteams, die allein aufgrund ihrer schieren Größe - insbesondere durch Koordinationsarbeiten und "Middle Management" - deutlich weniger handlungsfähig sind als kleinere Teams. Andererseits durch maßloses Overscoping, anstatt sich auf die Kernqualitäten von Spielen zu konzentrieren. Wozu brauche ich bspw. in ACS ein exzessives Hideout-System und streichelbare Tiere (ist zwar cute, aber...), wenn das Kampfsystem nicht einmal mit einem x-beliebigen Gacha-Titel mithalten kann? Allein die zwei Faktoren sorgen schon für deutlich höhere Entwicklungskosten und Entwicklungszeiträume. Erlauben darf sich das ein Rockstar mit GTA. Bei anderen Entwicklern bzw. Publishern sieht das m.E. deutlich anders aus.
Meiner Meinung nach braucht es keinen Gaming Crash oder die nächsten Lootboxen in Games sondern eine generelle neue Aufstellung von Games eher in Richtung AA statt AAA. Gerne sollen die großen Spieleschmieden in 5-6 Jahren eine dicken und Vorzeige AAA Hammer für die jeweilige Plattform veröffentlichen aber dann bitte auch mit Marken wo es passt. Die gesparten Ressourcen dann gerne in A und AA Games investieren, mal wieder was neues probieren und kreativen Köpfen die Mittel zur Verfügung stellen. Ein Assassin's Creed Mirrage kann auch im kleineren Umfang funktionieren. Das kommende Clair Obscur: Expedition 33 wirkt auf mich auch wesentlich runder und vor allem attraktiver (45-50€ UVP, schicke Optik und RPG mal wieder "anders") als das aufgepumpte und gefühlt kaputt entwickelte FF7 Rebirth.

Ich finde Sony, MS und co. sollten ihr Marketing eher auf AA Games richten und ihre 2-3 dicken AAA Titel für die Gen dann mit kräftig Konfetti stolz präsentieren.
Das sehe ich ähnlich. Das Problem ist nur leider, dass sich immer mehr Publisher auf ihre AAA-Kernmarken konzentrieren und kleinere IPs völlig absterben lassen. Ich kann - wo wir schon im PS5-Thread sind - insbesondere Sony nicht verzeihen, die Japan Studios ermordet zu haben.
 
Am Ende könnte man damit die UVP Preise der Konsole sicherstellen oder oh wunder, dank weiterer Kostenoptimierung sogar senken.
Leider habe ich nicht das Gefühl, dass es um "können" geht, sondern um "wollen".
Hier werden wieder neue Grenzen gezogen und Maßstäbe gesetzt, die die Zukunft einläuten, damit der Schock bei der ersten 1000€ Konsole nicht zu groß ausfällt.
 
Ich finde Sony, MS und co. sollten ihr Marketing eher auf AA Games richten und ihre 2-3 dicken AAA Titel für die Gen dann mit kräftig Konfetti stolz präsentieren.
Glaubst du nicht, dass es bei diesen Milliarden-Konzernen, wo Leute sitzen, die seit Jahrzehnten in dem Geschäft tätig sind, ähnliche Überlegungen gab? Ich habe die Frage hier eh schon des Öfteren aufgeworfen, aber dieser Wunsch nach AA Spielen ist ungefähr gleich sinnvoll wie der nach einem Crash. Wie würde den ein AA Uncharted oder Last of Us aussehen? Die Spiele leben von den Elementen, die eben entsprechend Kohle verschlingen, motion-capture, Animationen, propietäre engines, die in-house teuer weiterentwickelt werden müssen usw. Diese naive Vorstellung ich mach jetzt ein AA God of War oder ein AA GTA ist einfach nicht realistisch. Und bezüglich Kosten sparen, der Großteil der Entwicklung findet oft schon in Support-Studios in Asien oder Osteuropa statt, und das bei allen großen Publishern.
 
Ich denke KI wird künftig Kosten und Zeit deutlich senken.

Das beginnt mit Animationen, (Teil)Generierung von Spielwelten, Assets, NPC's, Storytelling uvm.

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