Playstation 4 doch mit DRM-Politik? Nutzungsbedingungen lassen Böses ahnen

AW: Playstation 4 doch mit DRM-Politik? Nutzungsbedingungen lassen Böses ahnen

Es gibt kein wirkliches EU-Recht, sonst würden die Holländer bekifft durch Deutschland fahren.
Firmen suchen sich die Länder mit den passenden Gesetzen und richten sich dort ihren Firmensitz, bzw. ihre Server ein und wenn es z.B. in Irland ist, gilt dort eben kein deutsches Recht.
In manchen Ländern war das zwar früher mal der Fall, aber das ist schon etwas länger her. :ugly:
 
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Die Länder sind weisungsgebunden und da EuGH so entschieden hat werden auch andere Gerichte das tun.
 
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Selbst wenn dann Gesetze manche Länder aufgehoben werden würden, kann man immer noch Server und Co. in Norwegen und der Schweiz einrichten, dann kann die EU jammern was sie will.
Vielen Firmen stehen da Möglichkeiten offen, um sich vor vielem zu drücken.
 
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Hallo gehts noch?

Regelungen in den AGBs stehen NICHT über dem Gesetz! Wer bewusst sich nicht an Gesetze hält und diese bricht, handelt verwerflich und macht sich im Zweifel auch strafbar.

Sorry, aber wie unterwandert von der Denkweise von einigen wenigen Konzernen seid ihr eigentlich? Wie kann man sowas auch noch tollerieren?

Wäre ja genau so, als ob die Disko um die Ecke in ihre AGBs schreiben würde, dass die Benutzung der Tanzfläche mit 10€ die STunde nochmals extra zu vergüten sei neben dem Eintritt.. Wäre das dann auch ok für dich? Steht doch in den AGB drin und wer die nicht liest ist selbst schuld (wobei das eben AUCH wieder eine nicht erlaubte Klausel wäre...)

Das was du hier verteidigst, auf das bauen ganze Geschäftszweige im Bereich der Drückerkolonnen usw usw. Nur weil da Sony oder MS oder sonst was drauf steht, gelten für die keine anderen Rechte als wie für jeden normalen Bürger! Das ist eine unglaublich große und wichtige Errungenschaft der Demokratie! und ihr werft die leichtfertig in den Dreck/Müll.

Du unterstellst mir, dass es für mich okay ist, wenn eine Firma in ihren AGBs Dinge verfasst hat, die dem Kunden jedes Recht entziehen. FALSCH! Absolut falsch und ungerechtfertigte Unterstellung.
Ich habe nie auch nur angedeutet, dass es für mich okay ist und dass ich es toleriere. Ganz im Gegenteil. Aber soetwas kann man nunmal einzig und allein durch Nichtkauf quittieren, wenn es einem nicht gefällt. Und wer sich als Kunde nicht informiert und lieber kauft, der ist nunmal selbst Schuld. Ganz einfach. Es ist immer der Kunde, der die Macht hat. Ohne den Kunden gäbe es solche Firmen und Firmenpolitiken erst gar nicht. Was meinst du denn, warum Steam, UPlay und Origin noch immer existieren? Weil der Kunde es hinnimmt und nicht auf ein oder mehrere Produkte verzichten will. Shitstorm hin oder her, gekauft wird am Ende doch sowieso. Ansonsten würden doch Firmen wie EA gar nicht erst auf den Trichter kommen, weiter zu machen wie bisher. Weil die Verkaufszahlen soweit stimmen. Und darum geht es letztendlich: Immer nur um Zahlen. Was in Foren an Flames und Bashing zustande kommt, ist völlig zweitrangig. Es geht einzig und allein um nackte, eiskalte Zahlen. Und wenn die stimmen, dann nutzt auch jeder Shitstorm nichts. Das wurde schon mehrfach bewiesen.

Der Kunde muss und darf selbst entscheiden, was er kauft und was nicht. Aber ich spreche dem Kunden jedes Recht ab, sich über die AGB zu beschweren und darüber, dass er aufgrund dessen augenscheinlich keine Rechte mehr hat, wenn er sich entsprechendes Produkt kauft. Informationsquellen gibt es im Internet mehr als genug, auf die dann die Entscheidung fußt. Immerhin gibt die Firma nur das Angebot. Sie zwingt einem nichts auf.

Kurz und bündig: Wenn du derlei Firmenpolitiken nicht unterstützt, dann kauf dir entsprechendes Produkt einfach nicht.
Ich toleriere solche Methoden überhaupt nicht und verharmlose sie auch nicht. Natürlich müssen AGBs der Gesetzeslage entsprechend angepasst werden. Und zur Not muss dann das Fräulein Justizia eingreifen, damit die AGBs auch einer Änderung unterzogen werden. Aber solange der Kunde trotzdem weiter kauft und kauft und kauft, nicht hinterfragt, dann hat er auch nicht das Recht, sich im nachhinein zu beschweren.

Und wie schon von jemand anderes hier angedeutet: Die AGBs stellen für Sony eine rechtliche Absicherung dar und waren so auch schon bei der PS3 gegeben. Einen entsprechenden Shitstorm gab es damals jedoch nicht, soweit ich mich erinnere.

5. geht es ums Prinzip. Für mich zählen Werte wie Ehre und Treu und Glauben noch etwas.
Für mich auch. Aber Prinzipien gelten heutzutage gerade in diesem Sektor nichts mehr. Die Spielebranche ist, wie die Musikindustrie und überhaupt alle Branchen, zu einem Hort eiskalten Kalküls geworden, indem es nur um blanke Zahlen geht und nicht mehr darum, dem Kunden noch innovative Produkte zu bieten. Und auf rechtlicher Ebene gibt es derart viele Schlupflöcher, eben weil es derart viele Gesetze gibt, dass selbst ein Anwalt nicht alles wissen kann. Das ist keine Schönrederei, sondern einfach nur eine traurige Wahrheit. ^^ Und wenn du derart viel Wert auf Ehre und Prinzipien legst, wirst du dir wohl ein anderes Hobby suchen müssen. Denn sowas wirst du im Bereich Spiele nicht mehr finden.

Zumal aber Sony bereits ausdrücklich mitgeteilt hat, dass der Weiterverkauf von Spielen erlaubt ist.
 
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Der Großteil der Firmen trickst, wo es nur geht.

1. Auf hoher See, also in internationalen Gewässern, gibt es sowieso keine Gesetze.
:-_-:
Das ist eine REDENSART... Mal ganz davon abgesehen, dass du VÖLLIG falsch liegst...

Es gibt das Seevölkerrecht und in Deutschland, Hamburg, ist sogar der Internationale Seegerichtshof angesiedelt, der z.B. gerade gegen Russland ein Verfahren eröffnet hat, bei dem eigentlich niemand davon ausgeht, dass sich Russland trauern wird, das Urteil zu ignorieren, egal wie es ausgeht...

2. Jep.
3. Manche verbieten in ihren AGBs schon Sammelklagen, zumindest in den Staaten.
Und mich als Bürger Deutschlands, der in Deutschland Rechtsgeschäfte abschließt, interessiert jetzt was das US-Amerikanische Recht?

4. Jeder hat die Pflicht, sich an Gesetze zu halten.
Na geht doch

5. Sorry, aber du bist eindeutig auf dem falschen Planeten. Es regiert der Kapitalismus und der kennt außer Geld nur noch mehr Geld.
Es gibt nicht DEN Kapitalismus....

Es gibt den Kapitalimus nach der neoklassischen Theorie, dem Keynesianismus, den Menetarimus, die Chicagoer Schule und den sogenannten Turob-/Raub-tier-/-fisch-/Kapitalismus und dann noch die schöne in unserem Grundgesetz (Verfassung) festgeschriebene "Soziale Marktwirtschaft".

In die AGBs können Firmen alles Mögliche schreiben, nur ob sie es durchsetzen können,
Natürlich dürfen Sie erstmal reinschreiben was Sie wollen, aber es so hin zu stellen, als ob das ok wäre ist total daneben. Ich kann auch auf die Straße raus gehen, und reihenweise die Leute abknallen, deren Gesicht mir nicht passt. Man muss sich halt immer der Konsequenzen bewusst sein...

hängt immer von der Gesetzeslage in dem Land ab, wo sie die Hauptsitze haben.
WAS EIN BULLSHIT!

Sorry, aber wer hat dir denn bitte den Schwachsinn erzählt? Ich hoffe doch kein Lehrer, und wenn ja, kannste ihm nen schönen Gruß ausrichten, und sagen er sei ein Vollidiot und solle aufhören über Sachen zu reden, von denen er keine Ahnung und/oder nicht versteht...

Das ist so ziemlich das wirsste und krudeste, was ich je gehört habe in Bezug auf Rechtssprechung.

Natürlich gilt IMMER! das Recht des Staates, in dem du deine Rechtsgeschäfte abschließt...

Die suchen sich schon die passenden Länder raus und sind deswegen auch rechtlich nur bedingt angreifbar, also wird man auch oft verarscht, obwohl sich Firmen an die für sie gültigen Gesetze halten.
Du hast eine völlig falsche Vorstellung der Rechtslage, siehe oben. Das ist Inhaltlich einfach falsch.

Siehe Nailguns Post.
In dem er überwiegend völligen Schwachsinn gepostet hat?

Es sind dieselben AGBs die schon seit Jahren Standard sind und kein einziges Mal wurden sie, zumindest nicht von Sony, gegen Kunden angewandt.
Das hat jetzt genau welche Relevanz?

Das du dich hier ausgerechnet jetzt aufregst, obwohl du genau weißt das es nur eine rechtliche Absicherung ist aber der Sony Chef selbst offiziell gesagt hat das man mit seinem Spiel machen kann was man will.
1. ist es keine rechtliche "Absicherung", da nicht statthaft/zulässig, womit man dann GENAU das Gegenteil erreicht, nämlich eine rechtliche Unsicherheit
2. Wenn man schon sich hinstellt als CEO und A groß raus posaunt, kann man nicht B in die AGBs schreiben. Das fällt dann nämlich unter "unerwartete Klausel".... Und dafür kann und wird man verknackt werden...

Im Großen und Ganzen machst du wegen nichts ein Fass auf. Also komm runter und entspann dich mal.
Du hast keine Vorstellung...

OMG...So gut wie alle internationalen Softewarefirmen verstoßen schon seit Jahren gegen Eu Recht...
Und das macht es jetzt besser oder was? :ugly:

Vor ALLEM! Solltest du dir bewusst machen, dass es bis vor relativ kurzer Zeit noch keine höstrichterliche Entscheidung zu vielen wichtigen Fragen gab. Die gibt es erst relativ kurz. Es war also gar nicht klar, wie denn jetzt die Gesetze im einzelnen auszulegen sind, einfach weil es noch keine höchstrichterlichen Entscheidungen zu den Fragen gab! Daher war es auch absolut ligitim, dass es zwei unterschiedliche Auffassung gab.

Die Industrie muss aber einsehen, dass ihre Ansicht eben die Falsche ist, und sich der Rechtssprechung beugen.

Steinigt sie, obwohl diese AGBs nur der rechtlichen Absicherung dienen, niemals angewandt wurden und auch nicht werden.:schief:
Gibst du mir eine eidesstattliche Versicherung dafür ab, und trittst im Fall der Fälle dafür mit deinem gesamten Privatvermögen ein, wenn sich deine Versicherung als unwahr herausstellt?

Es gibt kein wirkliches EU-Recht, sonst würden die Holländer bekifft durch Deutschland fahren.
AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH

Natürlich gibt es das Gemeinschaftsrecht... Oder meinst du der Bundesgerichtshoft erklärt sich einfach so zum Spaß als nicht zuständig, weil Fragen das Gemeinschaftsrecht tangieren, und er dann NICHT! entscheiden darf ohne Anrufung des EuGH?

Meine Fresse, woher hast du bitte so einen Blödsinn?

Hör bitte auf, über Sachen zu reden, von denen du nicht den leisesten Schimmer hast, oder informier dich bitte zuvor! Denn egal von dem du dein "Wissen" hast. Es ist für die Mülltonne. Sorry wenn ich das so hart sage, aber das ist so falsch, da würde ich dringendst davon abraten, dich auch nur auf irgendwas zu stützen, was du meinst zu wissen...

Fang z.B. mal hiermit an: Europäisches Gemeinschaftsrecht

Firmen suchen sich die Länder mit den passenden Gesetzen und richten sich dort ihren Firmensitz, bzw. ihre Server ein und wenn es z.B. in Irland ist, gilt dort eben kein deutsches Recht.
Wenn Sie keine Rechtsgeschäfte in Deutschland tätigen....

Wenn Sie sich nicht an deutsches Recht gebunden fühlen wollen, dann dürfen Sie in Deutschland KEINE! Konsolen und Spiele verkaufen in Läden UND Sie dürfen auch keine Webseiten betreiben, die sich expliziet an Deutsche richten...

In manchen Ländern war das zwar früher mal der Fall, aber das ist schon etwas länger her. :ugly:
Stimmt, früher gabs auch Gesetze die die Sklaverei erlaubt haben, und es findet sich sicherlich auch noch irgendwo ein Land, bzw lässt sich so hindrehen. Also wo ist das Problem, machen wir doch hier auch wieder Sklaverei, indem wir den Firmensitz einfach in das entsprechende Land legen...

Meine Fresse, merkst du eigentlich nicht, dass das völliger Wahnsinn ist, was du hier erzählst?

Selbst wenn dann Gesetze manche Länder aufgehoben werden würden, kann man immer noch Server und Co. in Norwegen und der Schweiz einrichten, dann kann die EU jammern was sie will.
Und über Server im AUsland verkaufen sich wie Konsolen und Spiele dazu, die du dann nicht in Deutschland verkaufen kannst, sondern nach Deutschland exportieren musst?

Vielen Firmen stehen da Möglichkeiten offen, um sich vor vielem zu drücken.
Sollen Sie es doch machen. Wo ist das PRoblem?

Dann dürfen Sie halt nur hier nicht ihre Ware direkt verkaufen, sondern müssen es im Ausland machen, und dann die Sachen von ihren Kunden importieren lassen nach Deutschland.

Wobei das eben problematisch für Sony werden könnte, das es eben ein Land außerhalb der EU sein muss, sonst greift ja direkt wieder EU-Recht, gegen dass Sie verstoßen... Und die USA können es auch nicht sein, weil es da so schön Exportverbote/Hemmnisse gibt....

Kurz um, schreib mal lieber den europäischen Markt ab, wenn du dich nicht an EU-Recht halten willst...:schief:

EDIT:
Du unterstellst mir, dass es für mich okay ist, wenn eine Firma in ihren AGBs Dinge verfasst hat, die dem Kunden jedes Recht entziehen. FALSCH! Absolut falsch und ungerechtfertigte Unterstellung.
Ich habe nie auch nur angedeutet, dass es für mich okay ist und dass ich es toleriere.
So kam es aber rüber, und wenn man den Text hier weiter liest, dann hast du auch eine sehr gefährliche Vorstellung davon, wie Rechtsstaatlichkeit funktioniert. Rechte muss man sich nicht Einklagen, sondern Sie sind einem kraft Existenz inne! Man kan/muss im Zweifel nur ihre Durchsetzung einklagen. Das ist ein FUNDAMENTALER philosophischer Unterschied!

Ganz im Gegenteil. Aber soetwas kann man nunmal einzig und allein durch Nichtkauf quittieren, wenn es einem nicht gefällt.
Jaein. Genau dafür gibt es ja z.B. Verbraucherzentralen usw, die über die Einhaltung der Rechte der Verbraucher wachen! Auch gilt natürlich für den Fall, dass ein Einzelner eine Klage anstrengt, die Entscheidung für alle anderen Kunden auch.

Und wer sich als Kunde nicht informiert und lieber kauft, der ist nunmal selbst Schuld. Ganz einfach.
Falsch, und sogar GEFÄHRLICH FALSCH!

Das ist eine Rechtsauffassung, die kein Jurist mit dir teilen wird, weil es Tür und Tor öffnen würde für allerlei Rechtsbrüche... Es ist ja gerade eine der großen Errungenschaften der Rechtsstaatlichkeit, und auch der Demokratie, das ALLE! vor dem Gesetz gleich sind, und alle Rechte und Pflichten aus Gesetzen und Verordnungen rein durch Existenz gegeben sind, und nicht erteilt oder bewilligt werden müssen!

Es ist immer der Kunde, der die Macht hat.
Ja, der Kunde hat eine große Macht, aber nicht allein.

Ohne den Kunden gäbe es solche Firmen und Firmenpolitiken erst gar nicht. Was meinst du denn, warum Steam, UPlay und Origin noch immer existieren? Weil der Kunde es hinnimmt und nicht auf ein oder mehrere Produkte verzichten will.
Und weil der Staat, Verbraucherzentralen, bzw einzelne Nutzer/Verbraucher noch nicht dagegen geklagt haben, bzw. eben Verfahren anhängig sind. Nur weil im Moment noch keine endgültigen Urteile da sind, und Berufungsverfahren usw usw laufen, heist das noch lange nicht, dass die Sachen, die die Hersteller da machen Rechtens sind!

Nach allem was man bisher sagen kann, werden die Hersteller von Steam, UPlay und Origin ziemlich böse noch auf die Nase fallen, und ihre Angebote deutlich ändern müssen. Das wird zwar noch einige Jahre dauern, da die Mühlen der Justiz langsam mahlen, aber Sie mahlen Beständig, und es ist eigentlich relativ klar, wohin die Reise geht. Egal welches von den "Programmen"/Angeboten die du genannt hast. Die werden auf Dauer so in der heutigen Form nicht funktionieren. Der EuGH hat ganz klar signalisiert, das es nicht Rechtens ist seiner Auffassung nach. Was eben jetzt noch fehlt sind die Einzelentscheidungen, aber die werden in den nächsten Jahren noch kommen, und die Softwarehersteller sich SCHWER umsehen müssen.

Shitstorm hin oder her, gekauft wird am Ende doch sowieso. Ansonsten würden doch Firmen wie EA gar nicht erst auf den Trichter kommen, weiter zu machen wie bisher. Weil die Verkaufszahlen soweit stimmen. Und darum geht es letztendlich: Immer nur um Zahlen. Was in Foren an Flames und Bashing zustande kommt, ist völlig zweitrangig. Es geht einzig und allein um nackte, eiskalte Zahlen. Und wenn die stimmen, dann nutzt auch jeder Shitstorm nichts. Das wurde schon mehrfach bewiesen.
Richtig, nur eben blöd, dass es anhängige Gerichtsverfahren gibt, bzw von den Verbraucherzentralen usw Druck aufgebaut wird, man aber eben auf die höstrichterlichen Entscheidungen des EuGH gewartet hat, und jetzt eben seinen juristischen Weg weiter gehen wird. Die Ausgangslage für die Firmen ist denkbar schlecht. Sie werden natürlich dennoch erstmal alles ausprozedieren, auf Dauer werden Sie aber von ihrem aktuellen Geschäftsmodell, bzw Geschäftspraktiken abweichen müssen, wenn Sie weiterhin in der EU Geschäfte machen wollen.

Der Kunde muss und darf selbst entscheiden, was er kauft und was nicht. Aber ich spreche dem Kunden jedes Recht ab, sich über die AGB zu beschweren und darüber, dass er aufgrund dessen augenscheinlich keine Rechte mehr hat, wenn er sich entsprechendes Produkt kauft.
OHOHOH Da greifst du aber unser Rechtssystem in seinen Grundfesten an!

Jeder hat z.B. das Recht bei manchen Fragen bei einem Vorstellungsgespräch zu lügen.
Frag mal Vermieter. Es gab in den letzten Jahren mehr als genug BGH Urteile, in denen Klauseln in Mietverträgen einkassiert wurden. Klauseln die es teilweise seit Gründung der BRD gibt.... Tja, der Vermieter hat dann PECH! gehabt. Es ist völlig egal, was in den Mietverträgen drin steht. Wenn die Klausel als unzulässig erklärt wurde, ist Sie nichtig, Sie existiert also nicht, um es genauer zu sagen, es ist sogar so als ob Sie sogar niemals existiert hätte.

Deine Sichtweise widerspricht hier ganz klar der Rechtssprechung des BGH. Darüber müssen wir also gar nicht diskutieren. Sie ist schlichtweg falsch.

Informationsquellen gibt es im Internet mehr als genug, auf die dann die Entscheidung fußt. Immerhin gibt die Firma nur das Angebot. Sie zwingt einem nichts auf.
Das ist falsch. Siehe Beispiele aus dem Mietrecht usw.


Kurz und bündig: Wenn du derlei Firmenpolitiken nicht unterstützt, dann kauf dir entsprechendes Produkt einfach nicht.
Wieso? Ich bin doch im Recht, also warum sollte ich mir das Produkt nicht kaufen, und die Firma dann verklagen bis Sie schwarz wird?

Wenn ich im Recht bin, dann kann ich dieses auch durchsetzen, und das werde ich im Normalfall auch tun, sofern ich kein berechtigtes Interesse daran habe es nicht zu tun. Z.B. könnte ich mir die Firmen/Branche als Arbeitgeber vorstellen, daher werde ich sowas tunlichst unterlassen.

Es interessiert mich doch nicht, was die Firma sich dabei denkt. Es kommt darauf an, was Recht und Gesetz sagen. Ich hatte schonmal nen eigenen Fall im Bereich des Mietrechts, da meinte der Vermieter auch er sei im Recht, obwohl er es offensichtlich nicht war. Der hat auch versucht mich unter Druck zu setzen usw. So wie er es bei allen anderen auch gemacht hat. Bei mir hat das nur nicht funktioniert, und er hat sich dann auch nicht getraut den Gerichtstermin wahr zu nehmen, sondern hat den Schwanz eingezogen. Das hat ihn 15-20k€ gekostet. Und davon sind sicherlich allein 5k€, weil er es immer wieder versucht hat, sich heraus zu winden. Das hat ihm nur zusätzliche Kosten für meinen Anwalt und Gutachter verursacht, und mich auch dazu bewogen jeden einzelnen Cent aus ihm raus zu pressen, den ich geltend machen konnte.... Und weil Sie mir ans Bein gepisst haben, werde ich auch dafür sorgen, dass die anderen Mieter für die Zukunft informiert werden über ihre Rechte. Aktuell habe ich dafür weder Zeit noch Kopf, aber der Tag wird kommen, und es ist sehr wahrscheinlich, dass die Firma daran bankrott gehen wird. Aber das zu Recht, Sie baut darauf mangelhafte Immobilien zu vermieten und auf Mieter die eben ihre Rechte nicht kennen und dann einfach ausziehen bzw einfach zahlen und die Fresse halten.

Ich toleriere solche Methoden überhaupt nicht und verharmlose sie auch nicht. Natürlich müssen AGBs der Gesetzeslage entsprechend angepasst werden.
Doch genau das machst du mit deiner Argumentation/Verteidigung. Du verharmlost bzw gibst Sony eine Legitimation für ihr Handeln. Das ist nicht ok. Wie du schon sagst, Sie müssten einfach nur ihre AGBs an die geltende Rechtssprechung anpassen. Das ist wirklich nicht zu viel verlangt...

Und zur Not muss dann das Fräulein Justizia eingreifen, damit die AGBs auch einer Änderung unterzogen werden.
Keine Sorge, das macht Sie bereits.

Aber solange der Kunde trotzdem weiter kauft und kauft und kauft, nicht hinterfragt, dann hat er auch nicht das Recht, sich im nachhinein zu beschweren.
Jaein. Die Kunden dürfen sich nicht wundern, dass die Hersteller so weiter machen wie bisher, so lange eben gekauft wird.

Das spricht JEDEM! Kunden aber nicht das Recht ab, sich rechtlich dagegen zu wehren und seine ihm zustehenden Rechte durch zu setzen.

Und wie schon von jemand anderes hier angedeutet: Die AGBs stellen für Sony eine rechtliche Absicherung dar und waren so auch schon bei der PS3 gegeben. Einen entsprechenden Shitstorm gab es damals jedoch nicht, soweit ich mich erinnere.
Und wie schon mehrfach gesagt, stellen Sie eben KEINE Absicherung da, UND gab es bei der PS3 eben die entsprechende Rechtsspechung noch nicht, bzw hat man "Gnade vor Recht" ergehen lassen, unter dem Wissen, dass die Regeln bisher nicht angewendet wurden. Bei einem NEUEN! Produkt ist es aber eben nicht mehr angemessen diese Gnade walten zu lassen.

Für mich auch. Aber Prinzipien gelten heutzutage gerade in diesem Sektor nichts mehr. Die Spielebranche ist, wie die Musikindustrie und überhaupt alle Branchen, zu einem Hort eiskalten Kalküls geworden, indem es nur um blanke Zahlen geht und nicht mehr darum, dem Kunden noch innovative Produkte zu bieten. Und auf rechtlicher Ebene gibt es derart viele Schlupflöcher, eben weil es derart viele Gesetze gibt, dass selbst ein Anwalt nicht alles wissen kann. Das ist keine Schönrederei, sondern einfach nur eine traurige Wahrheit. ^^ Und wenn du derart viel Wert auf Ehre und Prinzipien legst, wirst du dir wohl ein anderes Hobby suchen müssen. Denn sowas wirst du im Bereich Spiele nicht mehr finden.
Dann wird es ZEit, da mit dem großen Sanktions und Bestrafungmob durch zu wischen, damit die Leute wieder zwischen REcht und Unrecht unterscheiden können und sich auch daran halten. Und ja, da ist auch die Politik gefragt, die STrafen eben radikal zu erhöhen, wenn die kleinen Klapse wie es scheint nicht wirklich fruchten. Dann muss halt die 12-Endige Peitsche rausgeholt werden oder auch der Schafrichter wieder eingeführt werden, wenn es die Konzerne nicht anders verstehen. Ein Konzern, der nicht verstehen will, dass auch er sich an Recht und Gestz zu halten hat, dem wein ich keine Träne nach, wenn er platt gemacht wird.

Zumal aber Sony bereits ausdrücklich mitgeteilt hat, dass der Weiterverkauf von Spielen erlaubt ist.
Das macht ihre Handlung in den AGBs ja nur noch VIEL schlimmer, weil man ihnen Arglist, Heimtücke und Mutwilligkeit unterstellen kann/muss.
 
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Oooook, teilweise lag ich falsch, also danke für die Infos, aber teilweise hast du etwas falsch aufgefasst.

Auf hoher See kümmern niemanden die AGBs, bzw. etliche Gesetze.
Es gibt 'DEN Kapitalismus' als Redensart für asoziale Gewinnmaximierung und das ist großteils Normalität.
Es gibt kein wirkliches, also allgemeines EU-Recht, womit ich meinte, dass nicht jedes Gesetz in einem EU-Land auch für jedes EU-Land gilt, weswegen Sony wahrscheinlich für Downloadgames von Servern in entsprechenden Staaten andere Regeln geltend machen können als für Retail-Games. Sollte dem nicht so sein, wird Valve es als erster merken, aber afaik kannst du z.B. Tonga nicht vorschreiben, was sie auf ihren Servern zum Download bereit stellen dürfen.

Wenn Sony jetzt also behauptet, dass man seine gebrauchten Spiele nach Belieben verkaufen kann, betrifft das nicht die Downloads und soweit ich das mit den AGBs mitbekommen habe, können sie mir nicht die Übertragung der Nutzungslizenz eines Games verbieten.
 
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Nochmal, es geht nicht darum, wo irgend ein Downloadserver steht, sondern darum, wo das Rechtsgeschäft geschlossen wurde. Wenn du in Deutschland die Ware verkaufst, bist du auch an nationales Recht gebunden. Da beist die Maus den Faden nicht ab.

Und gerade Valve steht im Fokus. Glaubst du ernsthaft, dass die ganzen Pläne von wegen Verleih/Weitergabe von Spielen im Steam-Account aus reinster Nächstenliebe kommt bei Valve? Die arbeiten hart daran, möglichst wenige Ihrer Rechte preis zu geben, indem Sie selbst den Schritt nach vorne wagen. Die haben nämlich die Hosen gestrichen voll, dass im Falle des "Aussitzens" Sie am Ende noch mehr verlieren, als wenn Sie von sich aus tätig werden. Da können Sie nämlich selbst bestimmen wie Sie vorgehen und dann hoffen, dass sich die Leute und auch die Gerichte damit zufrieden geben, eben weil Sie versuchen die Rechtsprechung um zu setzen. Sowas wird immer von Gerichten honoriert! Ergo fallen die Strafen nicht so schlimm aus, falls es dennoch zu einer kommt. Wenn man gar nichts tut, läuft man Gefahr, besonders hart bestraft zu werden...

Und bzgl Downloads:
Informier dich doch einfach mal über die Rechtssprechung des EuGH...

Da werden Downloads NICHT ausgenommen! Das gesamte Konstrukt von den Publishern ist in Gefahr, weil egal wie man es dreht und wendet, Sie einfach so nicht weiter machen dürfen/können. Was glaubste wie sich Oracle, SAP und auch Adobe ins Hemd scheisen deswegen...

Gerade Adobe reagiert ja aktuell mit massiven Umbauen in der Art wie Sie Software anbieten bzw. was für einen Service Sie anbieten. Da geht es teils nur noch untergeordnet um die eigentliche Software.
 
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In dem er überwiegend völligen Schwachsinn gepostet hat?
Aha...
In die AGBs können Firmen alles Mögliche schreiben, nur ob sie es durchsetzen können, hängt immer von der Gesetzeslage in dem Land ab, wo sie die Hauptsitze haben.


Das hat jetzt genau welche Relevanz?
Weil es das schon seit Ewigkeiten gibt und niemals angewandt wurde. Mir erschließt sich nicht warum Sony es ausgerechnet jetzt ändern wollen würde wenn sie wissen das es nicht akzeptiert wird und wenn selbst der Chef sagt das du mit dem Produkt machen kannst was du willst.
1. ist es keine rechtliche "Absicherung", da nicht statthaft/zulässig, womit man dann GENAU das Gegenteil erreicht, nämlich eine rechtliche Unsicherheit
2. Wenn man schon sich hinstellt als CEO und A groß raus posaunt, kann man nicht B in die AGBs schreiben. Das fällt dann nämlich unter "unerwartete Klausel".... Und dafür kann und wird man verknackt werden...
1. Vielleicht nicht in der EU.
2. Ja und? Wurde seit Jahren so gemacht. Was beschwerst du dich erst jetzt?
Du hast keine Vorstellung...
Aber sicher doch über. Du regst dich über etwas auf das seit Jahren so ist und du anscheinend dennoch fröhlich Konsumiert hast. :wall::motz::wall::motz::wall::motz::stick::P

Und das macht es jetzt besser oder was? :ugly:
Nope. Es erklärt nur das es ein Standard ist der seit Jahren überall gemacht wird.
Wenn dich das Stört hättest du schon vor Jahren keine Unterhaltungsmedien kaufen sollen.

Vor ALLEM! Solltest du dir bewusst machen, dass es bis vor relativ kurzer Zeit noch keine höstrichterliche Entscheidung zu vielen wichtigen Fragen gab. Die gibt es erst relativ kurz. Es war also gar nicht klar, wie denn jetzt die Gesetze im einzelnen auszulegen sind, einfach weil es noch keine höchstrichterlichen Entscheidungen zu den Fragen gab! Daher war es auch absolut ligitim, dass es zwei unterschiedliche Auffassung gab.
Da Die AGBs in der EU anscheinend ungültig sind, werden sie hier auch nicht angewandt werden oder Sony und alle anderen auch werden gezwungen diese zu ändern. Viel heiße Luft um nichts von deiner Seite aus.

Die Industrie muss aber einsehen, dass ihre Ansicht eben die Falsche ist, und sich der Rechtssprechung beugen.
Gibst du mir eine eidesstattliche Versicherung dafür ab, und trittst im Fall der Fälle dafür mit deinem gesamten Privatvermögen ein, wenn sich deine Versicherung als unwahr herausstellt?
Wenn es EU Recht ist, wird den Kontentherstellern nichts anderes übrig bleiben als sich daran zu halten. Somit sind die Klauseln in den AGBs ungültig und du regst dich über nichts auf.

So wie ich das sehe machst du wegen nichts einen riesen Wind. Gääähn.
 
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1. Hab ich mich schon seit einigen Jahren darüber aufgeregt, musste aber wie eben alle anderen auch die höchstrichterlichen Entscheidungen abwarten, die ja jetzt endlich da sind, und dann auch noch überwiegend so ausgefallen sind, wie ich mir das gewünscht habe, teilweise sogar deutlich über das hinaus gegangen sind was ich erwartet habe. Wie hätte ich also mich vorher anpissen sollen? Es war ja noch nicht geklärt, wer im Recht ist. Da muss man dann halt zähneknirschend durch. Und nur mal so ich nutze Steam erst seit 2 Jahren, weil mir die AGBs usw nicht zugesagt haben, und der Preis einfach das nicht gerechtfertigt hat. Irgendwann kommste aber einfach nicht mehr drum rum, und bei 5€ fürn Game, ist es mir dann irgendwann auch relativ egal im Einzelfall.

2. Geht es nicht darum, was ich du oder sonst wer weiß, sondern darum, dass Hein Blöd passiert. Der steht nämlich vor den AGBs und wird von diesen Engeschüchtert. Es ist daher unzulässig solche Regelungen weiter bestehen zu sollen, ganz gleich ob Sie gültig sind oder nicht! Sonst könnte ich mich ja auch einfach mal an ne Ampel stellen mit Schlagbaum und sagen jeder müsse nen Euro abdrücken, damit er durch darf.... "Weiß" doch jeder, dass das nicht rechtens ist. Also gäbe es doch deiner Logik nach kein Problem..
 
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Also kann die EU Sony gewisse AGBs bei Downloads verbieten, die ich aus Nicht-EU-Ländern lade?
 
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1. Hab ich mich schon seit einigen Jahren darüber aufgeregt, musste aber wie eben alle anderen auch die höchstrichterlichen Entscheidungen abwarten, die ja jetzt endlich da sind, und dann auch noch überwiegend so ausgefallen sind, wie ich mir das gewünscht habe, teilweise sogar deutlich über das hinaus gegangen sind was ich erwartet habe. Wie hätte ich also mich vorher anpissen sollen? Es war ja noch nicht geklärt, wer im Recht ist. Da muss man dann halt zähneknirschend durch. Und nur mal so ich nutze Steam erst seit 2 Jahren, weil mir die AGBs usw nicht zugesagt haben, und der Preis einfach das nicht gerechtfertigt hat. Irgendwann kommste aber einfach nicht mehr drum rum, und bei 5€ fürn Game, ist es mir dann irgendwann auch relativ egal im Einzelfall.

2. Geht es nicht darum, was ich du oder sonst wer weiß, sondern darum, dass Hein Blöd passiert. Der steht nämlich vor den AGBs und wird von diesen Engeschüchtert. Es ist daher unzulässig solche Regelungen weiter bestehen zu sollen, ganz gleich ob Sie gültig sind oder nicht! Sonst könnte ich mich ja auch einfach mal an ne Ampel stellen mit Schlagbaum und sagen jeder müsse nen Euro abdrücken, damit er durch darf.... "Weiß" doch jeder, dass das nicht rechtens ist. Also gäbe es doch deiner Logik nach kein Problem..

Steam Spiele sind nicht die einzigen worauf das zutrifft. Jegliche Software, Filme Musik etc...

1. Es hat sich absolut nichts für den Konsumenten geändert. Es ist dieselbe AGB wie vor "tausenden" von Jahren. Nur das due es jetzt offiziell hast das sie in der EU nicht gültig sind und das Du die offizielle Erlaubnis hast mit deinem Spiel zu machen was du willst, illegale Kopien erstellen und verbreiten mal ausgenommen.

2. Hein Blöd und die meisten anderen lesen keine AGBs und sie interessiert sich nicht für solche Sachen. Die die nicht "Blöd" mit Nachnamen heißen und die anderen die sich dafür interessieren, sind nicht dumm und wissen dass für sie keine Gefahr besteht.

Du versuchst aus einer Sache ein Problem zu machen obwohl es nicht mal eines gibt.
- Die AGBs sind nicht gültig in der EU.
- Du darfst von Sony aus mit deinen Spielen machen was du willst.
Fazit:
Kein Problem.
 
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Was hat jetzt der EU-Gerichtshof be Valve wirklich durch gesetzt?
Jetzt darf man seinen Account teilen, kann aber nicht gleichzeitig spielen. Das war vorher doch auch möglich, nur eben nicht legal.
Man darf seine Spiele verkaufen, kann es aber nicht, weil sie an den Account gebunden sind und den darf man nicht verkaufen.
Für Valve hat sich durch das Urteil bis jetzt nicht wirklich etwas geändert.

Bei Sony darf man seinen Account nicht teilen, kann es aber so machen, dass man ein Game gleichzeitig spielen kann.
Downloads kann man gar nicht verkaufen, weswegen das Urteil des EU-Gerichtshof anscheinend nicht generell ist, oder eben noch keiner geklagt hat.
 
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Und da liegst du eben wieder mal falsch. Es laufen jede Menge von Klagen, die sich im wesentlichen um die gleichen Rechtsgrundsätze drehen. Bei solch höchstrichterlichen Entscheidungen, die dann sogar noch an den EuGH gehen, dauert so was nur immer seeeeehhhhhrrrrrr lange, bis da mal ne Entscheidung dann auch gefällt ist. Die Ergebnisse der bisherigen EuGH Urteile wird zur Zeit auch aufgearbeitet. Zudem stehen meines Wissens nach für nächstes Jahr auch nochmal ein oder zwei Grundsatzurteile des EuGH an, soooo genau habe ich das aber aktuell nicht im Blick um das sichere Aussagen zu tätigen. Es sind halt ziemlich viele Klagen anhängig in den unterschiedlichsten Ländern, wo dann immer auch Leute/Firmen/Organisationen aus anderen Ländern auf die Urteile warten.

Also kann die EU Sony gewisse AGBs bei Downloads verbieten, die ich aus Nicht-EU-Ländern lade?
Selbstverständlich. Woher der Download kommt ist erstmal scheis egal. Was entscheidend ist, ist wo das Rechtsgeschäft zustande gekommen ist. Du darfst ja auch in Deutschland keine AK47 übers Internet kaufen und hier her liefern lassen :ugly:

Häng dich nicht immer daran auf, dass Software an sich immaterriell ist. Versuch immer Vergleiche zu echten physischen Sachen zu ziehen, das hilft einem die richtigen Schlüsse zu ziehen ;)

@AntiWanze:
Was verstehst du daran nicht, dass es erst seid kurzer Zeit höchstrichterliche Entscheidungen gibt, und die die Sachlage VÖLLIG verändern?
 
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Na du hast doch selbst gesagt, dass Sony, wenn man sich die PS4 nur von außerhalb der EU importieren könnte, die AGBs nicht nach EU-Recht richten müsste, oder?
Also trifft das dann ja auch auf Software zu, die ich mir von Servern/Anbietern außerhalb der EU kaufe.
Wenn ich mir jetzt Sachen aus den Staaten bestelle, die ich hier auch haben darf, ist ja auch kein EU-Recht dafür zuständig, oder?

Dass man seine Spiele bei Steam verkaufen dürfen muss, wurde doch 2012 entschieden und alles was Valve bis jetzt getan hat war, dass sie es erlaubt haben, aber da sie weiter an den Account gebunden sind, geht das ja nicht.
Das mit dem an den Account binden wurde ihnen aber 2010 erlaubt, was jetzt aber wieder geklagt wurde, da man jetzt ja seine Spiele verkaufen darf, aber nicht kann.
Dass man jetzt seinen Account teilen darf, ist ja auch keine großartige Leistung.

Übrigens kann ich mir eine AK47 über Internet kaufen, nur darf ich sie mir nicht liefern lassen.
Das Selbe wäre es, wenn ich mir illegal Daten aus Tonga lade. Dort wird es vielleicht keinen kümmern (Annahme), aber deswegen darf ich sie hier ja nicht haben.
 
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So einfach ist das nicht mit dem Kauf übers Internet. Da gibt es immer eine ganze Reihe von internationalen Abkommen, die da dann mit rein spielen. Zumindest innerhalb der EU ist es so, dass sich Händler, die sich vorzugsweise an deutsche Kunden in Deutschland richten, also WEbseite auf Deutsch, Lieferpartner in Deutschland usw usw. dann am Ende doch dem deutschen Recht unterliegen. Bei internationalen Geschäften kommt es halt drauf an.

Wenn du ganz "einfach" bei irgend einem Shop im nicht EU-Ausland kaufst, dann kommts halt auch drauf an, wo dann die Dienstleistung/Ware herkommt. Wenn das dann am Ende doch wieder über eine Firma läuft, die in der EU ansässig ist, dann gilt auch wieder EU-Recht... Ist also wirklich nicht einfach komplett aus dem EU-Recht draußen zu bleiben. Vor allem musst du dich dann mit Aus- und Einfuhrbestimmungen auseinandersetzen, was z.B. den direkten Erwerb von Waren aus den USA ziemlich schwierig macht. Amazon usw liefern z.B. nicht nach Deutschland (EU?). Du musst dich da dann um einen ARSCH voll Sachen kümmern, weil du dann eben Importeur bist. Das kannste völlig knicken im größeren Umfang. Es ist daher völlig illusorisch so eine Konstellation abseits von Einzelfällen zu betrachten.

@Steam:
Da laufen Verfahren. Wie gesagt, die Mühlen der Justiz mahlen langsam in diesem Bereichen. Prozesse ziehen sich da oft über 5+ Jahre hin. Man muss ja durch alle möglichen Instanzen, weil keiner klein bei gibt, da zu viel auf dem Spiel steht. Die wirklichen Auswirkungen werden wir in letzter Konsequenz daher wohl erst nach 2015 sehen. Teilweise sehr wahrscheinlich erst in Richtung 2020. Das Dauer halt leider alles immer sehr lange...

AK47:
Und das bringt dir dann genau was? ;)
 
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Wenn das dann am Ende doch wieder über eine Firma läuft, die in der EU ansässig ist, dann gilt auch wieder EU-Recht... Ist also wirklich nicht einfach komplett aus dem EU-Recht draußen zu bleiben.
Dann spielt es also doch eine Rolle, wo der Firmensitz ist und ich hab auch schon einiges gekauft, für das die EU sicher nicht zuständig ist.

Amazon usw liefern z.B. nicht nach Deutschland (EU?)
Amazon.com/uk liefern zumindest nach Österreich.

Und das bringt dir dann genau was?
Selbstabholung. :D
 
AW: Playstation 4 doch mit DRM-Politik? Nutzungsbedingungen lassen Böses ahnen

Das Rechtsgebiet ist diffiziel. Daher ist die Aussage von dir:" Die haben ihren Firmensitz nicht in der EU, also ist das EU-Recht nicht gültig", einfach falsch.

Das heist im Umkehrschluss aber natürlich nicht, dass du einfach immer EU-Recht anwenden kannst. Wie gesagt, es ist schwierig und man muss sich jeden Einzelfall anschauen.

@Amazon:
Amazon.uk liefert auch nach Deutschland. Wäre ja auch ziemlich banana wenn nicht, immerhin sind die Briten in der EU :ugly:

Bei Amazon (US) sieht es eben anders aus. Die liefern expliziet nicht nach Deutschland, glaub sogar ganze EU. Da kannste dich auf den Kopf stellen. Nach Österreich kann sogar eventuell sein. Immerhin sind die Ösis nicht in der EU ;)
PS: Ich hab jetzt nochmal auf der US-Amazon-Webseite bzgl. Deutschland geschaut. Sie liefern scheinbar inzwischen doch auch Spiele usw. PC-Teile aber wie es scheint noch immer nicht. Auch nicht nach Österreich. Es gibt da also noch immer Handelslimitierungen

@selbstabholung:
Die Sachen darfste aber nur abholen, wenn du Sie überhaupt einführen darfst ;)

ES gibt z.B. genug Spiele die du nicht einführen darfst. Und in nem Fall wie Sony und der PS4 würde sich auch die deutsche Justiz Sony krallen, einfach weil Sie auf dem deutschen Markt tätig wären, und Sich dann unsere Justiz "einfach" mal als Zuständig definiert ;)

Die Menge macht hier auch den entscheidenden Unterschied aus.

Als Privatmann kannste so einiges mehr machen als als Firma.
 
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Hach stimmt seid 1999 sind die ja in der EU :ugly:

Ich glaub ich werde alt :-_-:
 
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Das Rechtsgebiet ist diffiziel. Daher ist die Aussage von dir:" Die haben ihren Firmensitz nicht in der EU, also ist das EU-Recht nicht gültig", einfach falsch.
Wenn es um Sony geht, ja, aber wenn ich mir wieder was aus Singapur bestelle, ist das EU-Recht nicht gültig, außer ich verstoße mit dem Produkt gegen irgendwelche Gesetze.
Bei dem Shop dort läuft nichts über die EU und wenn sie denen trotzdem die AGBs "diktieren" darf, hätte ich gerne einen Beleg dafür.
Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Wie sieht es eigentlich bei unterschiedlichen Gesetzen in den EU-Ländern aus?
Gleiche Gesetze müssen ja nur dann sein, wenn es das EU-Gericht vorschreibt, was auch heißt, dass es sich dann um nationale Gesetze handelt, weswegen in den Ländern immer nationale Gestze gelten.
Einem einzelnen Land dürfte die EU ja keine speziellen Gesetze vorschreiben, sonst würde die Marmelade bei uns mittlerweile Konfitüre heißen, tut sie aber nicht. :D

So weit ich das verstanden habe, verbietet Sony das Verkaufen der Games und nicht die Übertragung der Nutzungslizenz, weswegen der Punkt auch eher wenig geklagt werden kann, denn das Game gehört einem ja nicht.
Nach deiner Beschriebung der Umsetzungsdauer für Urteile könnten sie aber alles verbieten, was sie nur wollen, denn bis eine Klage für sie ein Problem werden würde, stünde schon die nächste Konsolengeneration vor der Tür. :ugly:

Aus den Staaten hab ich mir nur Games und Klamotten bestellt. Zu anderen Sachen kann ich nichts sagen, außer dass wir ebenfalls Nettozahler sind. ;)
 
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