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physische Belastbarkeit von Mainboards und CPUs?

Tim1974

Volt-Modder(in)
Hallo,

beim Thema Aufrüsten kommen bei mir immer wieder die gleichen Gedanken ins Spiel: Ist es sinnvoll, teure, neue Hardware mit älterer Hardware zusammen zu verbauen, die vielleicht nicht mehr 100%ig intakt ist...?

Dabei kam mir wieder das Szenario in den Sinn, was 2018 beim Zusammebau meines ersten komplett selbst gebauten PCs abgelaufen ist.
Ich habe den PC nochmal teils zerlegen müssen, weil ich alle Kabel besser verlegen und die Stecker neu stecken wollte, dazu mußte ich den CPU-Kühler nochmal abnehmen, dieser wollte aber nicht abgehen, klebte wohl durch die werkseitig voraufgetragene Wärmeleitpaste bombig fest an der CPU.
Die Schrauben der Kühlerhalterung waren alle ab bzw. lose und ich zog am Kühler nach oben und habe (fast) den gesamten PC am Kühler angehoben, also vielleicht etwa 10-15 kg Zuglast?
Später habe ich den Kühler dann durch Drehbewegungen runter bekommen, aber ich bin seit dem immer noch ein wenig in Sorge, daß die CPU-Pins meines R5-2600 darunter gelitten haben können, oder daß das Board selbst vielleicht irgendwelche Mikrorisse bekommen haben könnte...
Im Betrieb merke ich zwar keine nennenswerten Probleme seit dem, aber würdet ihr auf das Board noch eine teure, neue CPU stecken?
Oder würdet ihr die Teile (CPU und Board) noch gebraucht weiter verkaufen?

Wenn ich etwas gebraucht weiter verkaufe und dafür einen guten Preis erziele, dann möchte ich auch mit gutem Gewissen dem Käufer versichern können, daß die Hardware immer pfleglich behandelt wurde und tip top in Ordnung ist, aber kann ich das in diesem geschilderten Fall machen?

Gruß
Tim
 

NatokWa

BIOS-Overclocker(in)
Es läuft alles also ist auch alles intakt . Bevor das PCB bei sowas den Geist aufgibt würdest du die CPU aus dem Sockel ziehen, auch wenn er verriegelt ist, bei nem Intel sieht die Sache anders aus *g*. Und ja selbst das geht gut, das haben hier im Forum schon mehrere bewiesen die das geschafft haben :-)
 
TE
Tim1974

Tim1974

Volt-Modder(in)
Ok, und die CPU-Pins bei der AMD-PGA-CPU, können die nicht reißen oder irgendwie Schaden nehmen durch das Ziehen am Kühler, wenn die CPU verriegelt ist?
 

Bandicoot

PCGH-Community-Veteran(in)
Stimm ich NatokWa zu, alles ok wenns funktioniert.
Als Tipp ein Kühler mit zugbewegung von der CPU zu lösen ist nicht so angebracht. Leichtes drehen vehindert sowas wie das Rausreisen der CPU aus den Sockel und verhindert logisch auch schäden am Board oder umliegender Hardware.
Ich kenn Leute die durch das abziehen vom Kühler sich erstmal das Ding in die eigene Fresse gehauen haben oder schön bei der Graka von hinten übers PCB geschrammt sind.
 
TE
Tim1974

Tim1974

Volt-Modder(in)
Ja, ich hab daraus auch gelernt, vorsichtiges Drehen ist die Lösung, allerdings sollte man auch hierbei aufpassen nicht mit dem Kühler andere Komponenten zu beschädigen oder auch nur zu verschrammen, erstrecht wenns ein sehr ausladender Kühler ist.

Außerdem liegt es natürlich auch an der WLP, die bei meinem ARO M14, die voraufgetragen war, sehe ich als keine gute Lösung und auch sonst, mein nächster Aftermarked-Kühler wird wohl wieder ein Nocuta, denn da kann ich den Kühler ganz einfach lösen, wenn ich die Noctua-WLP verwendet habe, da klebt nichts so fest.
 

Tetrahydrocannabinol

Software-Overclocker(in)
Haben wir das Thema nicht auch oft genug mit dir in einigen Threads (die Betonung liegt hier auf "einige" :D ) abgehandelt? Welcher Kobold flüstert denn wieder so laut, das du schon wieder mit den ollen Kamellen anfängst? :ka:
 
TE
Tim1974

Tim1974

Volt-Modder(in)
Haben wir das Thema nicht auch oft genug mit dir in einigen Threads (die Betonung liegt hier auf "einige" :D ) abgehandelt?

Soweit ich mich die Jahre zurück richtig erinnere, gab es unterschiedliche Aussagen zum Thema Belastbarkeit und das ist auch ganz normal und richtig so, weil niemand per Ferndiagnose genau sagen kann, wann eine Belastung zu groß und schädlich war und was noch als normal durch geht.

Kobold flüstert denn wieder so laut, das du schon wieder mit den ollen Kamellen anfängst?

Durch den Ryzen-Aufrüstthread auf Grund der neuen Generation die die Tage kommt, kam auch mir die Idee, vielleicht einfach die CPU auszutauschen und das hat die alten Fragen eben wieder aufgeworfen...
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Später habe ich den Kühler dann durch Drehbewegungen runter bekommen, aber ich bin seit dem immer noch ein wenig in Sorge, daß die CPU-Pins meines R5-2600 darunter gelitten haben können, oder daß das Board selbst vielleicht irgendwelche Mikrorisse bekommen haben könnte...
Da gibt es keine Mikrorissen. Wenn das Board im Eimer ist, läuft es nicht mehr. Läuft es, ist es nicht im Eimer.
 
TE
Tim1974

Tim1974

Volt-Modder(in)
Ich glaube nicht, dass es sich bei deiner High End 1060 lohnt.

Nicht jeder nutzt seinen Rechner zum Spielen! :nene:

Da gibt es keine Mikrorissen. Wenn das Board im Eimer ist, läuft es nicht mehr. Läuft es, ist es nicht im Eimer.

Gut, danke, das ist wenigstens mal eine klare Aussage! :daumen:

Und die CPU-Pins halten es auch aus, wenn mal der gesamte Rechner kurz drann hängt, beim Versuch den Kühler ab zu bekommen?
Ich hab die CPU dabei nicht aus dem Sockel gerissen, aber auch nicht rausgenommen um die Pins nach der Kühlerdemontage zu kontrollieren.

Ich glaub das einzige an dem PC was abnervt und immer mal wieder für Probleme sorgt ist die GTX 1060, hätte ich damals bloß mal eine AMD-Karte genommen!
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Die CPU kann eine Menge vertragen. Ausm Sockel reißen ist zwar immer blöd, aber das muss nicht gleich ein -defekt nach sich ziehen.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich denke wenn man einen schweren CPU-Kühler verwendet und der PC beim Transport (starken) Erschütterungen ausgesetzt ist, dann ist das auch nicht so gut für das Mainboard.

Ansonsten: wer war das nochmal mit den Bohrlöchern in der Hauptplatine? :ugly:
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Ich denke wenn man einen schweren CPU-Kühler verwendet und der PC beim Transport (starken) Erschütterungen ausgesetzt ist, dann ist das auch nicht so gut für das Mainboard.
Ich hab früher ständig Rechner hier und da hingefahren und passiert ist nie was.
Wie jede Ladung muss der Rechner eben gut gesichert sein.
 
TE
Tim1974

Tim1974

Volt-Modder(in)
Ist es beim Transport denn von Wichtigkeit, ob der Tower liegt und der Kühler sozusagen auf dem Board steht, oder umgekehrt nach unten am Board hängt?
Was wäre besser von beidem?
Oder besser den Tower stehend transportieren?
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich würde den liegend transportieren. Mit dem Mobo aufn Rücken und Kühler nach oben zeigend.
Dann ist die Wahrscheinlichkeit geringer das was ab oder rausgerissen wird.
Weil die Erschütterungen meistens vertikal sind.
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Den Rechner immer hinlegen, sodass das Mainboard unten ist und der Kühler drauf liegt.
Du schläfst ja auch lieben im Liegen als im Stehen. :D
 
TE
Tim1974

Tim1974

Volt-Modder(in)
So hab ichs auch immer gemacht, allerdings wurde mir in einem anderen Thread hier vor einigen Jahren mal gesagt, daß es fürs Mainboard keinen Unterschied macht, ob man ein Gehäuse nutzt, in dem das Board auf dem Rücken liegt, also ein klassisches Cube/Desktopgehäuse, wo der schwere Towerkühler (als Beispiel ein NH D15) dann auf dem Board steht und seinem Namen sozusagen alle Ehre macht (Tower), gegenüber einem Towergehäuse, bei dem der Kühler ja seitlich am Board hängt.
Wohlbemerkt jetzt nicht auf den Transport bezogen, sondern auf den Betrieb und Erschütterungen, die im Betrieb eben auch auftreten können...
 

Tetrahydrocannabinol

Software-Overclocker(in)
Die Frage mit dem liegenden Transport und deren Antworten sind dir also wieder entfallen, aber du kannst dich erinnern, das es unterschiedliche Aussagen gab im Bezug zur Belastbarkeit im Allgemeinen ... so so. Klar sind da unterschiedliche Aussagen gefallen, weil du ständig irgendwelche neuen Szenarien gebildet hast und dazu bist du in den jeweiligen Threads vom Prozessor zur Graka gesprungen und das Mainboard direkt hast du auch nicht vergessen, natürlich kommt man dann schon mal durcheinander ... :crazy:

Und das es keinen Unterschied macht ob der Kühler jetzt auf dem Board steht oder hängt ist ja auch falsch, das ist Physik und sollte einem Abiturienten auch nach Jahren immer noch im Gedächnis herumschwirren. Da kann ich aber behilflich sein, denn solange die Anpresskraftraft der Befestigung größer ist als die Kräfte die ihr entgegen wirken (Scherkraft, Trägheit und sonstige), ist es unmöglich das die CPU beschädigt wird durch die Art der Montage ... ich hoffe du konntest folgen. :D

Und die betrieblichen Erschütterungen die so ein PC erfährt sind so unterschiedlich wie du es halt phantasieren möchtest, das kann ja von leichtes tätscheln des Gehäuses (weil du deinen PC so magst), zum vor Wut drauf eindreschen (weil mal wieder irgendwas nicht so läuft wie du willst) bis zum ausgewachsenen Erdbeben (weil du ihn in den Urlaub nach Japan mitgenommen hast) so alles möglich sein. Da muss man schon konkret werden, sonst kann man sich ja hier wieder jahrelang um Klangfarben streiten die so eine Erschütterung an Schäden verursachen könnte ... oder auch nicht.

Schlussendlich wird in diesem Thread wieder das Selbe Ergebnis folgen ... du wirst es vergessen und nach einer gewissen Karenz wieder hervorholen. Q.E.D.
 
TE
Tim1974

Tim1974

Volt-Modder(in)
Vielleicht könnte man abschließend hier den Bogen zurück zum Thema spannen und ein paar Erfahrungen schildern?
Was war das krasseste was euch mit eurer Hardware (Board, CPU, RAM) bisher passiert ist?
Was hat die Hardware alles überlebt und was nicht?
 

Tetrahydrocannabinol

Software-Overclocker(in)
Vielleicht könnte man abschließend hier den Bogen zurück zum Thema spannen und ein paar Erfahrungen schildern?

Hier ist doch fast keiner vom Thema abgekommen ... du hingegen willst es gerade herausfordern. :ugly:

Was war das krasseste was euch mit eurer Hardware (Board, CPU, RAM) bisher passiert ist?

So denn ... mir ist durch eigene Blödheit ein Board abgeraucht, als ich statt Wärmeleitpads bei den Spawas Wärmeleitpaste (leider leitend wie ich feststellen musste) nutzte. Ich habe mir dann einfach genau das Gleiche in neu besorgt ohne einen Thread in einem Forum zu eröffnen warum und wie sowas nur passieren konnte .... krass wa? :D

Was hat die Hardware alles überlebt und was nicht?

Überlebt:

- reisen von A nach B in einem Auto mit Sportfahrwerk
- Erschütterungen des Hauses durch regelmäßigen Busverkehr (da wackelt alles in der Vitrine)
- Faustschläge auf das Case ( tja manchmal musste das sein ... " diese Jugend" würde ich heute nur dazu sagen ^^)
- Kurzschlüsse der selbstgebauten Case Beleuchtung
- Wasserleckagen der Wakü ... man glaubt gar nicht wie schnell man plötzlich zum Netzschalter des NTs kommen kann (im Nachhinein dafür noch herzlichen Dank an die Firma Feser :daumen2:)

Nicht überlebt:

- siehe Antwort auf obiges Zitat

PS: Hab ich dir alles schon mal berichtet, aber ich habe mir gedacht erzählste es einfach nochmal ... du vergisst ja so gerne. :stick:
 
TE
Tim1974

Tim1974

Volt-Modder(in)
Nette Erlebnisse und erstaunlich, was die Hardware alles mitgemacht und ausgehalten hat! :nicken:

Warum wolltest du auch unbedingt die Wärmeleitpads der Spawas tauschen?
An sowas wäre ich nie ran gegangen.

PS: Hab ich dir alles schon mal berichtet, aber ich habe mir gedacht erzählste es einfach nochmal ... du vergisst ja so gerne.

Wo und wann?
Ich kann mich nicht drann erinnern, daß wir uns darüber mal ausgetauscht haben.
 

chill_eule

BIOS-Overclocker(in)
Hardware ist meist schon relativ robust, sofern man keine grobe Gewalt anwendet oder irgendeine Art Unfall hat.

Meine Systeme sind früher auch zu dutzenden LAN-Partys kutschiert worden. Teils über hunderte Km Autobahn und Landstraße oder sogar mit Bus und Bahn spät um 23 Uhr quer durch Hamburg :-D
Nie ist mir da irgendwas kaputt gegangen.
Wenn ich mal zurückdenke, ich glaube mechanisch ist mir sogar tatsächlich noch nie irgendwas an Hardware kaputt gegangen :daumen:
 

TheGermanEngineer

BIOS-Overclocker(in)
Ich habe ein Jahr lang jedes Wochenende gependelt und habe meinen Rechner dabei immer mitgenommen. Wenn Corona nicht wäre, würde ich das sogar immer noch machen.
Weil ich nicht so viel Platz im Kofferraum habe, wurde der Rechner immer stehend transportiert. Ich hätte ihn auch hinlegen können und den Koffer stattdessen auf die Rückbank, aber so war der Rechner auch gleich gegen Verrutschen und Umkippen gesichert. Wer meinen Rechner kennt, der weiß dass da ein recht großer beQuiet! Dark Rock drauf ist der schon zur größeren Sorte gehört und auch mal im Zusammenhang mit zu viel Anpressdruck im Gespräch war.

Trotzdem, nach einem Jahr ist absolut nichts passiert und die Kiste schnurrt wie ein Kätzchen. Hardware ist schon recht robust eigentlich, wenn man es nicht gerade drauf anlegt was zu zerstören. Ich will nicht wissen, wie häufig ich auch schon mal mit dem Schraubendreher abgerutscht bin, das fand das Mainboard sicher auch nicht so toll, hat sich bisher aber nicht beklagt.

Eigentlich mache ich mir beim Transport eher Gedanken um das ganze Glas bei Bodenwellen und Bahnschienen.
 

Tetrahydrocannabinol

Software-Overclocker(in)
Warum wolltest du auch unbedingt die Wärmeleitpads der Spawas tauschen?
An sowas wäre ich nie ran gegangen.

Wakü-Umbau, wenn man seine Spawas auch miteinbinden will kommt man nicht drumherum auch die Luftkühler der Spawas zu entfernen. Das du sowas nicht machen würdest entspräche auch gar nicht deiner Natur ... :D

Wo und wann?
Ich kann mich nicht drann erinnern, daß wir uns darüber mal ausgetauscht haben

Du wirst es kaum glauben, aber in deinen bisherigen Threads wirst du auf die beschriebenen Sachen stoßen. Es waren immer meist Nebensätze, um dich auf Sachen hinzuweisen was so alles passieren kann oder halt nicht bei gewissen Umständen. Da du das Thema ja schon des Öfteren ansprachst sind natürlich auch so einige Sachen angesprochen worden und das du dich nicht daran erinnerst war mir klar ... sonst wäre dieser Thread ja auch nicht entstanden.

PS: Ich warte insgeheim schon auf deinen nächsten EMVU-Thread ... ;)
 
TE
Tim1974

Tim1974

Volt-Modder(in)
Wakü-Umbau, wenn man seine Spawas auch miteinbinden will kommt man nicht drumherum auch die Luftkühler der Spawas zu entfernen. Das du sowas nicht machen würdest entspräche auch gar nicht deiner Natur ...

Hätte ich mir eigentlich denken können - naja, jedem das seine... ;)

Es waren immer meist Nebensätze, um dich auf Sachen hinzuweisen was so alles passieren kann oder halt nicht bei gewissen Umständen.

Bei der Anzahl der Threads, die ich zeitweilig hier parallel verfolge, ist es wohl eher verwunderlich sich an jeden Nebensatz nach Jahren noch genau erinnern zu können, als diese Infos dann auch mal zu vergessen. ;)
Aber ich will es nicht bestreite, daß sowas in Nebensätzen mal erwähnt wurde, auch wenn ich mich beim besten Willen nicht drann erinnern kann.

PS: Ich warte insgeheim schon auf deinen nächsten EMVU-Thread ...

Nein, das wurde ausgiebig genug diskutiert, auch wenn es für mich kein komplett befriedigendes Fazit gab.
Ich halte mich einfach an die Meshify-Serie von Fractal Design, in der Ausführung ohne Fenster, dann kann ich mit dem Thema EMV momentan einigermaßen gut leben. :)
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Vielleicht könnte man abschließend hier den Bogen zurück zum Thema spannen und ein paar Erfahrungen schildern?
Was war das krasseste was euch mit eurer Hardware (Board, CPU, RAM) bisher passiert ist?
Was hat die Hardware alles überlebt und was nicht?

Siehe Video
:cool:
 
TE
Tim1974

Tim1974

Volt-Modder(in)
Siehe Video

Da haben wir doch vor Jahren schon drüber diskutiert gehabt.
Gibts denn in der Hinsicht neue Erkenntnisse, zum Thema LGA-Sockel und Erschütterungen usw. verglichen mit dem AM4-PGA-Sockel?

Dreht ihr eigentlich noch "PCGH in Gefahr"-Videos, oder habt ihr in der Redaktion momentan auch (wieder) Shutdown wegen Corona?

Wie dem auch sei, bleib gesund!
Gruß
Tim
 
TE
Tim1974

Tim1974

Volt-Modder(in)
Da dein Rechner eh nur fest und sicher Zuhause rumsteht, ist das alle shice egal!

Ich hab ja auch ein AMD mit PGA-Sockel, der ist in dieser Hinsicht sicherlich etwas robuster als ein Intel mit LGA-Sockel.

Zu mal du ja selbst nen CPU Kühler mit beinahe 1Kg verbaut hast, wie ich hier irgendwo gelesen hab

Ja, trotzdem kann man sich nicht sicher sein, wenn man den Rechner mal transportiert oder damit auch nur beim Bewegen in der Wohnung mal wo gegen stößt.
Ich hab auch ganz bewußt keinen Kühler gewählt, der nicht mehr als rund 900g wiegt, ein 1300g Monster hätte ich nur sehr ungerne verbaut, es geht ja auch nicht nur um das Substrat der CPU und den Sockel, sondern auch um das Mainboard.
 

JoM79

Trockeneisprofi (m/w)
Nein, PGA ist nicht robuster.
Außer man fummelt natürlich im LGA rum, aber das würdest du ja nie tun.;)
Und 900g ist alles, nur nicht leicht.
Aber die ganze Diskussion mit dir ist bei diesem Thema eh egal.
 

XT1024

BIOS-Overclocker(in)
Ich hab ja auch ein AMD mit PGA-Sockel, der ist in dieser Hinsicht sicherlich etwas robuster als ein Intel mit LGA-Sockel.
Möglicherweise. Oder auch nicht.

Wie lange gibt es jetzt LGA? Lt. Wiki 16 Jahre.
Es gab in der Zeit also mal ein Problem, unter gewissen Umständen.
Wer wird deshalb nie wieder LGA-Prozessoren kaufen? Genau... :rollen:
 
TE
Tim1974

Tim1974

Volt-Modder(in)
Nein, PGA ist nicht robuster.

Oh doch, wie willst du einen PGA-Sockel versehentlich kaputt machen?
Bei LGA geht das ganz schnell, die Pins sind dünn und die CPU wird nur durch die Pins unterstützt, bei hoher Last und Anpressdruck durch den Kühler, in Verbindung mit starken Erschütterungen kann sich das Substrat der CPU verbiegen, ebenso können sich Sockelpins verbiegen oder brechen.
Beim PGA ist nur die CPU selbst empfindlich, wenn sie erstmal sicher im Sockel sitzt, kann da nicht mehr so viel passiere wie beim LGA.
PGA hat nur den Nachteil, daß man beim demontieren des Kühlers die CPU mit aus dem Sockel reißen und dabei Pins verbiegen kann, dagegen ist LGA mit dem Schutzbügel, der die CPU fixiert geschützter.
Ich hatte bei beidem schonmal einen Defekt, beim PGA durch zu ruppiges Entfernen des CPU-Kühlers, die CPU blieb am Kühler kleben und riß mit aus dem Sockel, war ein FM2-Sockel damals, es waren Pins verbogen und ich hab es nicht geschafft diese wieder gerade zu bekommen, geht wohl ohne Spezialwerkzeug und Lupe mit gutem Licht auch kaum.
Beim LGA hatte ich mal einen defekten Sockel, da lag vermutlich schon ein Schaden im Sockel vor, durch den eine oder meherer Pins abgebrochen und verbogen waren, dadurch ist dann die CPU beim erneuten Einsetzen in den Sockel ebenfalls anscheinend kaputt gegangen.

Ich vertraue trotzdem eher auf PGA, der Zusammenbau ist zwar bei beiden ein wenig kniffelig, aber wenn das System erstmal fertig da steht, vertraue ich dem PGA-Sockel und der CPU mehr Erschütterungen auszuhalten, weil das Substrat der PGA-CPU zwischen den Pins vom Sockel unterstützt wird und nicht wie beim LGA quasi auf den Pins schwebt.
 

TrueRomance

Volt-Modder(in)
Tim, mal im Ernst. Machst du dir nen Spaß draus hier die Leute zu beschäftigen und lachst dich während dessen im Keller kaputt oder hast du wirklich so viel Angst wie du uns versuchst zu suggerieren?

Man, wie sind die leute damals nur auf die aberwitzige Idee gekommen mit dem PC, auf der Rücksitzbank eines Corsa A, zur LAN Party zu fahren? Alter, was da passieren kann. Und dann noch die Rückfahrt, nachdem der PC das komplette WE arbeiten musste, Pornos speichern, im dunklen Kellerlicht bei unvorsichtigen betrunkenen Jungs... Unvorstellbar. Und alle PCs in einem Netzwerk, Virusgefahr. Bierflaschen darauf abgestellt...
 

JoM79

Trockeneisprofi (m/w)
@Tim1974
Wieder kommen die gleichen Aussagen und es ist immer noch nicht kniffelig ne CPU einzubauen.
Man braucht auch kein Spezialwerkzeug für die Pins vom PGA Prozessor, ausser natürlich ne Zange ist das für dich.
Über deinen LGA Schaden reden wir lieber nicht.
 

Venom89

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Der Sockel war natürlich vorher kaputt. Wie sollte es auch anders sein.
Oder die Pins haben sich erschrocken, als sie deine zitternde Hand samt Staubsauger gesehen haben.

Letzteres ist da noch wahrscheinlicher...
 
TE
Tim1974

Tim1974

Volt-Modder(in)
Tim, mal im Ernst. Machst du dir nen Spaß draus hier die Leute zu beschäftigen und lachst dich während dessen im Keller kaputt oder hast du wirklich so viel Angst wie du uns versuchst zu suggerieren?

Wenn man schon zwei bis drei defekte CPUs bzw. Sockel erlebt hat, obwohl man vorsichtig war und sowieso dazu neigt, sich über allerlei Dinge Sorgen zu machen, die andere auf die leichte Schulter nehmen (ob nun berechtigt oder nicht), wird man eben so übervorsichtig (von mir aus nenn es auch ängstlich) wie ich auf diesem Gebiet.
Außerdem erinnere ich an die Fälle, wo LGA-CPUs durch Kühler mit zu hohem Anpressdruck kaputt gegangen sind, auch wenn das einige Jahre her ist, sollte einen das doch ein wenig nachdenklich gegenüber LGA machen, finde ich.

Wieder kommen die gleichen Aussagen und es ist immer noch nicht kniffelig ne CPU einzubauen.

Man muß halt einfach nur sehr vorsichtig und einigermaßen geschickt sein, dann ist es kein Problem und auch nicht kniffelig, wenn man das öfter macht, wird man sicherlich dabei immer lockerer.

Der Sockel war natürlich vorher kaputt. Wie sollte es auch anders sein.

Hättest du bei dem Händler Hardware gekauft, wo ich das damals gemacht habe, würdest du meinen Ausführungen sicher beipflichten, da war ja kaum ein Teil nicht zumindest (teil)defekt oder als A-Ware verkaufte B-Ware. :fresse:

Oder die Pins haben sich erschrocken, als sie deine zitternde Hand samt Staubsauger gesehen haben.

Ich weiß ja nicht, ob deine Hände schon jetzt im jungen Alter zitterig sind, meine sind es jedenfalls absolut nicht, und wenn ich mit 3-4 cm sicherem Abstand zu etwas bin, kann ich auch nicht versehentlich und vorallem unbemerkt gegen stoßen, außerdem sah der Sockel auch vor meiner vorsichtigen Reinigung schon von den Pins her unsymethrisch aus.
Aber das du wieder diese alte Kamelle aufzuwärmen versuchst und dabei provozieren möchtest, war mir völlig klar, davon werden deine Vermutungen aber auch nicht korrekter, ganz egal wie oft du sie wiederholst. :schief:
Man braucht auch kein Spezialwerkzeug für die Pins vom PGA Prozessor, ausser natürlich ne Zange ist das für dich.

Ich habs bei dem A10-7800 mit Holzzahnstochern versucht, am Fenster bei Tageslicht, so konnte ich die verbogenen Pins zwar wieder hin und her biegen, aber die CPU paßte nach wie vor nicht mehr in den Sockel, es ist so einfach nicht möglich viele verbogene Pins alle so gerade zu bekommen, daß die CPU paßt, außer vielleicht man hat enormes Glück oder Uhrmacherwerkzeug und eine gute Lupe mit Licht.
Letztendlich ist dann eine Pin durch das häufige hin- und herbiege abgebrochen, da hab ich dann abgebrochen und die CPU weg geworfen.
Darum werde ich auch bei der nächsten CPU-Montage leider angespannter sein als die meisten hier, auch wenn die letzten Montage des fabrikneuen Ryzen5-2600 ja in der Hinsicht überhaupt kein Problem war.
 
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