WiFi Antennenanschlüsse auf Mainboards - RP-SMA vs Quick Connect

Harald0107

Schraubenverwechsler(in)
Hallo liebe Hardware Community,
Ich würde gerne wissen, warum Hersteller auf neueren, teilweise sogar teureren Mainboards zunehmend QuickConnect-Antennenanschlüsse (z. B. MHF4/IPEX4) einsetzen, anstatt wie früher standardisierte, externe RP-SMA-Buchsen zu verbauen, die bei älteren Boards noch üblich waren.

Wenn man da mal eine bessere Antenne dem Mainboard spendieren möchte, geht dass dann überhaupt noch? Kenne mich leider mit Hochfrequenztechnik nicht sonderlich aus. Sind die neueren MHF4/IPEX4-Anschlüsse vielleicht sogar besser, wenn es um die WLAN-Performance geht? Zum Beispiel: Haben diese Steckverbinder geringere Dämpfungen als die älteren RP-SMA-Anschlüsse?

Ich sehe eigentlich nur Vorteile für den Hersteller: Kosten + Platz + Fertigungsvorteile, MHF4 ist winzig -> spart Platz auf Mini-ITX. Für den Kunden eigentlich nur Nachteile, bei gleichzeitig steigenden Preisen. (Quasi eine andere Form der Shrinkflation :wall: )

Danke und LG Harald
 
Ob die neuen Anschlüsse einen großen Qualitätsvorteil bringen, kann ich nicht sagen. Aber die Antennen für die WiFi-7-Generation sind typischerweise wirkungsvoller. Deswegen werden absichtlich inkompatible Verbinder genommen, denn zugelassen wird das Gesamtsystem aus Modul und Antenne und wenn man die neue, mit höherem Gain, an ein altes Modul mit höherer Sendeleistung hängen könnte, wäre das Ergebnis nicht mehr Zugelassen.

Asrock nutzt aber, soweit ich das beurteilen kann, weiterhin das alte Format, falls du eine bestimmte Antenne weiterverwenden willst/musst. Asus/Gigabyte/MSI sparen allerdings auch keinen Platz am I/O-Panel ein, denn die M.2-Module hinter den Anschlüssen haben das alte Format.
 
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