News Physiker glauben: Wettrennen um ersten Warp-Antrieb läuft an

kennt ihr das Buch „Die Technik der USS Enterprise“? Hier wird erklärt, wie der Warpantrieb funktioniert und wir sind da noch Lichtjahre entfernt von. Kann es nur jedem empfehlen der Star Trek mag
.
 
Also "exotische Materie", die Anti-Gravitation abstrahlt und von der außer außer Warpfeld-Mathematikern noch nie jemand etwas gehört hat. Insbesondere niemand, der das real exisitierende Universum beobachtet.
Du musst auch noch nie was davon gehört haben. Du musst es auch nur auf das Raumschiff beamen. ;)
 
1.) Die Menschheit wird mit der großen Mehrheit intelligent/gebildet genug um zu erkennen dass zusammenarbeiten besser ist als sich wegen irgendnem Schwachsinn von Grenzen, Geld, Religion, Kultur, younameit die Köppe einzuschlagen
2.) Wir schaffen das nicht bevor wir uns deswegen wieder in die Steinzeit befördert haben
Ich setze mein Geld auf die idioten, also Punkt 2.
Vermutlich ist Douglas Adams daran Schuld, oder die Gesellschaft. Wobei eher letzteres, und der Hitchhiker's Guide hat mich nur etwas vorbereitet. Oder nicht verrückt werden lassen.

Jedenfalls können wir uns bei einer Sache sicher sein, dafür brauchen wir keinen Warp-Antrieb:
"The Ultimate Answer to Life, The Universe and Everything is... 42!"
 
"Physiker glauben..."
Ähh! Hoffentlich nicht!
Denkfehler. Was denkst du hat Einstein getan, bevor er den mathematischen Beweis für seine Theorien hatte? Genau, geglaubt sie seien richtig.

Außerdem geht's hier ja nicht um physikalische Grössen, sondern um Menschen, die ihren Eindruck teilen. Diese Menschen sind Physiker, aber das hat nur peripher damit zu tun.
Dürfen Physiker etwa keine Meinung, Ansicht, Perspektive haben? Gerade privat?
 
Denkfehler. Was denkst du hat Einstein getan, bevor er den mathematischen Beweis für seine Theorien hatte? Genau, geglaubt sie seien richtig.

Außerdem geht's hier ja nicht um physikalische Grössen, sondern um Menschen, die ihren Eindruck teilen. Diese Menschen sind Physiker, aber das hat nur peripher damit zu tun.
Dürfen Physiker etwa keine Meinung, Ansicht, Perspektive haben? Gerade privat?

"Etwas zu glauben" bedeutet, "von der Wahrheit einer Aussage auszugehen und dementsprechend zu handeln, wenn es keine rationellen Gründe gibt, die für sie sprechen."
Sobald es rationelle Gründe gibt, spricht man nicht mehr von Glauben sondern von (Ein-)Schätzung.

"Was denkst du hat Einstein getan, bevor er den mathematischen Beweis für seine Theorien hatte?"
Er hatte zunächst mal eine Idee. An den Wahrheitsgehalt einer Idee muß niemand glauben, erst recht nicht Einstein: Er hat sie zu Papier gebracht, also in einer Sprache formuliert. Anschließend hat er seine Formeln überprüft. Danach hat er sie anderen und zuletzt der Öffentlichkeit vorgestellt, damit absolut jeder sie auf Fehler überprüfen kann. All das sind rationelle Handlungen, bei denen wenn überhaupt Zweifel statt Glauben als Prinzip zur Anwendung kommt.

Der Satz "Physiker glauben..." stellt eine zwingende Bedingung zwischen der Tätigkeit als Physiker und der Handlung des Glaubens her. Zu glauben widerspricht gutem wissenschaftlichem Vorgehen. Oder kurz gesagt, ist unwissenschaftlich.

Dein Einwand, ich spräche Physikern die Erlaubnis ab, außerhalb ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit etwas glauben zu dürfen, kann aus meinem Post nicht abgeleitet werden und ist demnach eine Unterstellung. Zumindest warst du so schlau, ihn als Frage zu formulieren.

Du kannst dich also wieder abregen, insbesondere, wenn es sich bei dir nicht um einen Physiker handeln sollte. Und falls du doch ein Physiker sein solltest, dann behaupte ich als ebenfalls Physiker, daß du ein schlechter bist, solange du derart argumentierst.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Etwas zu glauben" bedeutet, "von der Wahrheit einer Aussage auszugehen und dementsprechend zu handeln, wenn es keine rationellen Gründe gibt, die für sie sprechen."
Sobald es rationelle Gründe gibt, spricht man nicht mehr von Glauben sondern von (Ein-)Schätzung.

"Was denkst du hat Einstein getan, bevor er den mathematischen Beweis für seine Theorien hatte?"
Er zunächst mal eine Idee. An den Wahrheitsgehalt einer Idee muß niemand glauben, erst recht nicht Einstein: Er hat sie zu Papier gebracht, also in einer Sprache formuliert. Anschließend hat er seine Formeln überprüft. Danach hat er sie anderen und zuletzt der Öffentlichkeit vorgestellt, damit absolut jeder sie auf Fehler überprüfen kann. All das sind rationelle Handlungen, bei denen wenn überhaupt Zweifel statt Glauben als Prinzip zur Anwendung kommt.

Der Satz "Physiker glauben..." stellt eine zwingende Bedingung zwischen der Tätigkeit als Physiker und der Handlung des Glaubens her. Zu glauben widerspricht gutem wissenschaftlichem Vorgehen. Oder kurz gesagt, ist unwissenschaftlich.
Aber sie können doch von etwas überzeugt sein oder nicht?

Soviel ich weiß gibt es auch unterschiedliche Verfechter unterschiedlicher Theorien.
Einstein hatte früher zuerst die Quantenmechanik angezweifelt und gesagt "Gott würfelt nicht!"
Weil er wohl nicht an Zufälle "geglaubt" hat.

Oder gibt es außer der Urknall Theorie auch noch andere kosmologische Modelle. Steady State, Big Crunch, Big Rip usw.

Genauso wie nicht jeder Physiker von den Stringtheorien überzeugt ist.
 
Aber sie können doch von etwas überzeugt sein oder nicht?

Soviel ich weiß gibt es auch unterschiedliche Verfechter unterschiedlicher Theorien.
Klar können sie das. Aber wenn sie zu dieser Überzeugung nicht aufgrund rationeller Abwägung, sondern aufgrund von Glauben (also etwas, was sich nicht rationell darstellen lässt) gekommen sind, dann sind es eben - in dieser Hinsicht - schlechte Wissenschaftler und werden zurecht von anderen Wissenschaftlern darauf hingewiesen. Das gilt für jeden, auch für Einstein, denn in der Wissenschaft kommt man auch nicht mit einem "appeal to authority" durch.
Abgesehen davon bedeutet "etwas nicht zu glauben" ja nicht "das Gegenteil davon zu glauben", sondern erstmal nur, abwarten zu können.

Was das Zitat von Einstein und dem Zufall betrifft - bin mir nicht sicher, ob er das auf deutsch oder englisch gesagt hat. Die Verben "zu glauben" und "to believe" haben keine vollständig kongruente Überlappung ihrer Bedeutung: Im Englischen wird "to believe" von vielen als Überbegriff einer Meinungsäußerung und "to know" oder "to estimate" als Teilmengen davon gesehen. Die scharfe Abgrenzung, wie wir sie im Deutschen pflegen, solange wir nicht in einem unformellen Gespräch mit "Ich glaube ja..." im Sinne von "Ich bin der Überzeugung/Meinung..." klar machen wollen, dass man dieser Meinungsäußerung sowieso keine ernstzunehmende Erklärung folgen lassen will, gibt es im Englischen nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber sie können doch von etwas überzeugt sein oder nicht?

Soviel ich weiß gibt es auch unterschiedliche Verfechter unterschiedlicher Theorien.
Einstein hatte früher zuerst die Quantenmechanik angezweifelt und gesagt "Gott würfelt nicht!"
Das hat er so auch nie gesagt. Er glaubte schon an die Quantenphysik, weil sie eben was erklären konnte. Er konnte sich nur nicht vorstellen, dass das alles nur Zufall, bzw. unbestimmt ist.
Oder gibt es außer der Urknall Theorie auch noch andere kosmologische Modelle. Steady State, Big Crunch, Big Rip usw.
Die aber alle nicht zu dem passen, was wir beobachten. Da ist die Urknalltheorie das Beste, was wir haben.
Genauso wie nicht jeder Physiker von den Stringtheorien überzeugt ist.
Natürlich nicht, weil es keine Experimente gibt, die man anwenden könnte. Es sind mathematische Konstrukte. Und die Mathematik ist keine Naturwissenschaft.
 
Übrigens deswegen Handschuh und Sandsack weil die Variante Fingerknöchel auf Stirnbein vermutlich 5-stellige Gs erzeugt - wo wir auch im kurzen Zeitraum wieder beim "Matsch" sind :-P
Es ist immer wieder interessant, wie stark die Geschwindigkeit bei Kollisionen sich auf die Verteilung des Schadens auf die Kollisionsgegner auswirkt. Abgesehen von Geschwindigkeit und Beschleunigung gibts übrigens auch noch höhere Ableitungen wie Ruck etc., die da ne Rolle spielen...

Wurde in diesen Thread eigentlich schon die Idee diskutiert, die Astronauten während der Beschleunigungsphasen in Flüssigkeit zu lagern (hab beim Diagonallesen nix dazu gefunden)?
 
Zuletzt bearbeitet:
Muss man sowieso irgendwie, um der kosmischen Strahlung entgegen zu wirken.
Muss man das? Wenn man weiß, wann die Sonne aktiv ist und wann nicht, geht es doch auch ohne, oder? Wenn man das Sonnensystem in ein paar Stunden statt ein paar Monaten/Jahren durchqueren könnte, kann man doch ein passendes Fenster abwarten, oder? Oder gibt es noch andere problematische Strahlung?
 
Muss man das? Wenn man weiß, wann die Sonne aktiv ist und wann nicht, geht es doch auch ohne, oder?
Kosmische Strahlung. Wo kommt die noch mal her? Ach ja, von der Sonne, der Galaxie, dem Universum. Teilweise vom Universum deutlich energiereicher als von der Sonne.
Wenn man das Sonnensystem in ein paar Stunden statt ein paar Monaten/Jahren durchqueren könnte, kann man doch ein passendes Fenster abwarten, oder? Oder gibt es noch andere problematische Strahlung?
Mit unseren chemischen Antrieben nicht-
Und Warp ist und bleibt Unsinn.
 
Abwarten und Raktajino trink....Obwohl nein Lieber doch nicht sonst geh Ich selbst auf Warp.

Mehr als Unwahrscheinlich da man erstmal einige wie soll Ich sagen Vortechnologien benötigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sobald es echte(!) KIs gibt, die Zugriff auf alle Informationen der Menschheit, wie der Physik, Chemie, ect. haben und diese als "Super-Intelligenz" in ihrer Gesamtheit ohne jemals müde zu werden an 24/7/365 analysieren und neue Erkenntnisse und Forschungen daraus generieren kann, wird sich das Problem von alleine lösen.

Ja, es gibt Warp-Faktoren unter 1,0. ;)
Man kann damit auch UL-Reisen.
Oft in Star Trek gezeigt.

1-20% (3000-60000 km/s) der Lichtgeschwindigkeit würden uns das Sonnensystem komplett erschließen und sogar nahe Sterne in REichweite bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Liest man sich die papers genauer zu dem Thema durch, wird man sehr schnell feststellen:
Gut + schön, funktioniert theoretisch.
Macht es aber Sinn einen nicht existierenden Energieerzeuger zu bauen, der die Stahlungsenergie der Sonne von einem ganzen Jahr produziert, nur damit man für wenige to an Nutzlast auf 10 oder 20% der LG kommt?
Mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht, dafür gibts realitischere Modelle, wie z. B. Daedalus-Triebwerke.

Funfakt:
Man spielt hier mit dem Gedanken von Gravitationswellen, obwohl die Natur der Gravitation völlig unklar ist.
Man pflügt also mit einem künstlichen Masseschwerpunkt, der gewaltiger als die Masse von Jupiter ist, einfach so durch das Sonnensystem.
Was genau sagen denn da all die netten kleinen Planetnmurmeln dazu, welche die Sonne umkreisen?

Will sagen:
So ein Warpantrieb würde ich erst mal gaaanz weit draussen, außerhalb des Sonnensystems testen, bevor der von mir eine TÜV-Plakette bekommen würde.
 
Man pflügt also mit einem künstlichen Masseschwerpunkt, der gewaltiger als die Masse von Jupiter ist, einfach so durch das Sonnensystem.
Was genau sagen denn da all die netten kleinen Planetnmurmeln dazu, welche die Sonne umkreisen?
Schönes Bild. :-) Ist man zu so was in der Lage, sollten aber selbst die Gravitationseinflüsse eines Jupiter in den Griff zu kriegen sein. Solche Berechnungen hat Newton ja schon weitestgehend korrekt vorgenommen (bloß nicht beim blöden Merkur IIRR). Und mit welchen Mitteln im physikalischen Weltbild des 17./18. Jh. der arbeiten musste, wissen wir ja.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist "in den Griff bekommen" ist keine Verständnissfrage, sondern eine rein physikalische: Gravitation breitet sich unendlich aus, Gravitation von sehr großen Massen hat über große Entfernungen relevante Auswirkungen und Gravitation lässt sich nicht abschirmen. Solange Warp-Phantastereien mit einigen Quadrilliarden Tonnen Materieäquivalent rechnen ist tatsächlich nicht nur die benötigte Energiemenge weit jenseits alles menschenmöglichen (wir reden beim Alcubierre Drive wortwörtlich davon, ein Gebilde in der Größenordnung von 1.000 Erden auf Knopfdruck zu schaffen und wieder verschwinden zu lassen.), sondern rein astronomisch schlicht erst im interestellaren Raum verwendbar. Den wir mit anderen Antrieben aber derzeit nicht innerhalb eines akzeptablen Anteils eines Menschenlebens erreichen können. Wenn man von einem inneren Planeten ein Jahrhhundert und eine günstige Swing-By-Situation braucht, um zum Warp-Startpunkt zu gelangen (und am Zielsystem vergleichbares nach dem Ende der Warp-Phase), dann ist die Geschwindigkeit dazwischen komplett egal.
 
Zurück