Phase Change Cooling

Eigentlich keine schlechte Idee...
Wäre evtl. die Nutzung von Heatpipes möglich? Oder funktionieren die gar nicht in diesem Temperaturbereich?
 
Man könnte Heatpipes für diesen Bereich fertigen, aber normale werden nicht funktionieren.
Für "5°C weniger" kann man auch viel bequemer eine Wakü einsetzen.
 
Eine KoKü UND eine WaKü ist schon etwas zu viel finde ich ...

In meinem Fall will ich eben auf die KoKü greifen um nicht nur eine wesentlich bessere Kühlung der CPU zu erreichen, sondern auch nicht die nervige Wartung einer WaKü zu haben.

Mir reicht rein die KoKü nur eben ~weil~ die Kühlkörper so nah aneinander liegen, kann man die tiefen Temperaturen des CPU-Kühlers ein Stück abgreifen um die Northbridge mitzukühlen.
Da dachte ich einfach mal paar Umwicklungen mit einem Aluklebeband um auch eine gewisse Dicke zu erreichen.

Ist natürlich eine reine Theorie ...

Und wenn es wie erwähnt nur 5°C Kühlung der NB bringt, was solls ! Ohne viel Aufwand 5°C runter ? Wer will da meckern ? :D ;)
 
Also ne kokü installieren ist meiner meinung nach deutlich aufwändiger als ne wakü. Und ich habe/hatte beides schon.
 
Ok, befürwortet aber immernoch nicht die Installation beider Systeme ... ;)

Was für Wärmeleitpaste verwendet ihr eigentlich mit einer KoKü ? - Reichen da 0-8-15 Wärmeleitpasten ? Ich denke wohl eher nicht oder ? ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Um die 11 EUR wie ich fand ... ist noch halb so schlimm. ;)




Zu der Sache mit der WaKü UND KoKü fiel mir noch was ein, vielleicht schon jemand mal krank genug gewesen das mal auszuprobieren :ugly:
(.. auch wenn ich kein Befürworter von WaKü's bin, wie zuvor erwähnt ... ;) ):

>> Ich dachte da an eine Möglichkeit, eine z.B. bereits vorhandene KoKü zu nutzen, um das Wasser statt eines Luftgekühlten Radiators, eben mit Jener zu kühlen.


Der Sinn dahinter wäre einfach, mehrere Komponenten gleichzeitig mit einem Wa-Ko-Kü - Hybrid zu kühlen.


Ein Zweiter WaKü-CPU-Kühler im Wasserkreislauf angeschlossen könnte man schon nutzen um den der KoKü, Kühlfläche an Kühlfläche anzusetzen und das Wasser damit zu herunter zu kühlen.


Höhstwahrscheinlich gibt's schon ähnliche Ansätze. - Nur aus reiner Neugier würde mich sowas Interessieren ... :daumen:

Weiß jemand vielleicht mehr oder hat schon sowas mal versucht ?
 
Also wenn ich das Konzept einer Kokü richtig verstanden habe, bringt das nix :D
Ob mit wasser oder mit Luft spielt da keine Rolle.
 
Oha ! Wissenslücke bei mir ? :D

Dann erkläre mal bitte vielleicht kurz und knapp wie jene funktioniert, damit ich mir schön kräftig meinen Kopf auf den Tisch hauen kann ! :D ;)


/EDIT: Letztendlich geht es doch nur darum, eine geeignete Stelle an der WaKü mit dem CPU-Kühlaufsatz zu koppeln. Das typische Wärmetauscher-Prinzip ! ;)
Vielleicht wurde meine idee nicht ganz verstanden, denn ich denke das es eigentlich doch egal ist wie die KoKü funktioniert. Es ist nur wichtig die Kälte des CPU-Aufsatzes am Kreislauf der Wasserkühlung zu nutzen, ergo diesen irgendwo am Radiator der WaKü zu platzieren oder eben einen zweiten CPU-WaKü-Kühler an der WaKü anzubringen und jenen mit der Kühlfläche direkt an den der KoKü zu platzieren. - Liege ich hier in dieser Theorie weiterhin so falsch ? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaub ich versteh was er meint.
Statt einen WaKü Kreislauf mit einem normalen Rdiator zu kühlen will er den Evap der Kokü dazu benutzen. Diesen also entweder an einen Radiator schrauben damit der gut gekühlt wird oder an einen zweiten (Wasser-) CPU Kühler (der natürlich nicht auf einer CPU sitzt) und diesen als kleinen Wärmetauscher verwenden :D
 
ihr dürft die auslegung der anlagen nicht unberücksichtigt lassen bei solchen überlegungen. generell kann man direktkühlung und chiller in eine anlage integrieren. da muss aber die anlage auch entsrechend als solche gebaut werden.

eine normale kokü ist auf 300 watt ausgelegt. wenn man jetzt den kühlkörper der kokü auf einen wasserkühler setzt, um damit den wakükreislauf runter zu kühlen steht wahrscheinlich nicht genug leistung zur verfügung (je nach komponenten die im wakü kreislauf hängen. vor allem wenn noch ne starke graka dabei ist.). zudem ist der wärmeübergang durch die geringe "wärmetauscherfläche" (nichts anderes ist der wasserkühler in dem moment) nicht toll.

also sollte man auf eine große wärmetauscherfläche achten und dann natürlich auch denr adiator rausschmeißen, da der sonst nur wieder unnötig aufheizt.
 
Also ich habe das eher so verstanden:

Er will den Verflüssiger (also den Radiator) durch ne Wasserkühlung ersetzten.
 
Ja, Schmidde hat Recht und es richtig verstanden was ich mir überlegt habe ... :daumen:

Ist schwierig eine neue Idee/Geistesblitz/Überlegung dieser Form richtig zu beschreiben ohne mit großen Fachausdrücken hier herumzujonglieren ! ;)


Also im Grunde dachte ich auch, dass ein WaKü-CPU-Kühler als Kühlansatz zur KoKü von der Fläche etwas gering ist.
Doch eben aufgrund der (sagen wir) konzentrierten Kühlleistung auf einer kleinen Fläche, dürfte es eigentlich schon mehr als genug reichen, um ein "ganzes" System samt GraKa herunterzukühlen.
Man müsste nur in der Tat, für einen besseren Wirkungsgrad, die Kühlfläche des KoKü-Kühlers ~irgendwie~ auf dem Radiator der WaKü bzw. einem anderen Wärmetauscher vergrößern um die Effektivität zu erhöhen.

So ein CPU-Kühler aus einer WaKü für den Wärmetausch ist da schon ein wenig klein. War ja auch nur ein Denkansatz ... ;)
 
Also im Grunde dachte ich auch, dass ein WaKü-CPU-Kühler als Kühlansatz zur KoKü von der Fläche etwas gering ist.
Doch eben aufgrund der (sagen wir) konzentrierten Kühlleistung auf einer kleinen Fläche, dürfte es eigentlich schon mehr als genug reichen, um ein "ganzes" System samt GraKa herunterzukühlen.
Man müsste nur in der Tat, für einen besseren Wirkungsgrad, die Kühlfläche des KoKü-Kühlers ~irgendwie~ auf dem Radiator der WaKü bzw. einem anderen Wärmetauscher vergrößern um die Effektivität zu erhöhen.

So ein CPU-Kühler aus einer WaKü für den Wärmetausch ist da schon ein wenig klein. War ja auch nur ein Denkansatz ... ;)

Patrickclouds hat die Überlegung schon beantwortet: die Kompressorkühlung schaft es nicht das ganze System zu kühlen, da sie nur für eine bestimmte Wärmemenge Kältemittel enthält. Wird diese überschritten, steigen die Temperaturen sehr schnell stark an. Mit einem Chiller (Durchflusskompressorkühlung) realisierst du dein Vorhaben besser, da diese von vorneherein auf höhere Wärmeleistungen ausgelegt sein sollte (z.B. 800W statt 300W). Als Wärmetauscher kommt dort auch in der Regel ein Plattenwärmetauscher zum Einsatz, der eine große Oberfläche bereitstellt. Bei der Kühlung des (Frostschutz-)Wasserkreislaufes besteht das übliche Kondensationsproblem und gegebennenfalls diverse Probleme mit der Pumpe. Wichtig ist jedoch, dass sich in dem Kreislauf keine Radiatoren befinden, da diese das heruntergekühlte Kühlmedium sehr stark aufheizen sobald dieses kälter als die Raumtemperatur ist. Eine Vorkühlung des Kühlmediums durch Radiatoren ist normalerweise nicht möglich, da der Temperaturunterschied innerhalb des Kühlkreislaufes zu gering ist (das Kühlmedium wird nur wennige °C wärmer als am Wärmetauscher, aber ist immernoch deutlich kälter als die Raumluft).;)
 
Danke, das war eine gute und einleuchtende Erklärung.

War ja auch nur ein Denkansatz. Schließlich ist es auf dauer doch irgendwie schade die Kühlleistung (so wie ich gedacht habe) nur an die CPU zu verschwenden ... ;) :D

Ähnliches Phänomen kenne ich von Peltier-Elementen, wenn die Kühlleistung nicht (mehr) stimmt gibt es eine Art Rebounce und alles wird immens aufgeheizt.
 
Wenn dem so wäre, würde mein Rechner die ganze Zeit überhitzen ! Das würde auch nicht am mangelnden Wärmetausch durch das Cola-Mittel ( ;) ) liegen ... :D


-> Mmmmhhh ! Da ist Cola ... leckah ... :ugly: *schlürf*
 
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