Phase Change Cooling

man kann eine kokü definitiv so einbauen das sie immer einsatzbereit ist man Nuss nur wirklich gründlich arbeiten und sollte am Anfang häufiger kontrollieren
 
Wie macht man das? Und was macht ihr mit der feuchtigkeit die am verdampfer entsteht? Da gibt es viele kleine Hohlräume, das ist ja kein komplett geschlossenes system
( zb zwischen verdampfer und verdampferhalterung).
Ich denke das diese Feuchtigkeit zwar auch von selbst abtrocknet aber auf dauer ist das nicht gut und kann zu schäden führen.
Wenn ich meine anlage betreibe ist danach immer alles feucht , tropfen auf dem knetradiergummi, zewa ist durchnässt, armaflex ist auch nass. Das eis schmilzt einfach sehr schnell.
Wenn ich nicht abbauen und trocknen würde wäre zb mein sicherungsring bald hinüber.
 
jetzt muss ich auch ganz blöd mal dazwischen quatschen, was ist wenn man die Hardware in Öl setzen würde und dann die Kokü draufbaut? rein Tioretisch dürfte sich dann ja kein kondenswasser bilden.
es sollte sich nur die Viskosität des Öl (vorausgesetzt gutes industrieöl) geringfügig verändern.

oder steh ich irgendwo aufm schlauch?
 
Ist möglich, aber wegen der Schweinerei und den Kosten für einigermaßen brandsichere, hardwaresichere und beständige Öle sind Öl-PCs allgemein sehr selten und die Schnittmenge mit der Extrem-OC-Gemeinde geht afaik gegen Null. Wer 100 CPUs auf ihr Potential durchtesten möchte, kann nicht jedesmal zwei Tage für Reinigungsarbeiten einplanen ;)
 
wie man das macht indem man es Luft dicht abschließt die Rückseite ggf. beheizt zusätzlich ist eine dünne Schicht Melkfett oder Klarlack nicht von Nachteil um die cpu und im inneren Bereich des Sockels oder das liquidtape um eine ordentlichen Kontakt zum Mainboard herzustellen kann man Knetradiergummi nehmen oder sauber ausgearbeitetes armafelx der geringe teil Luft ist dann vernachlässigbar da kein kontakt zum mb entstehen kann

es muss sauber gemacht werden hab selber schon mal unsauber just for benchen installiert nach 8h war halt da Luft zirkulieren konnte etwas Eis um den evap aber in dem fall da einmalig np

öl ist nur bäää
 
Wenn du es Gasdicht abschließt kannst du es einfach mit trockener Luft oder einem beliebigen anderen (inert-) Gas füllen und gut ist. Aber bekomm das erstmal hin.
 
naja gas dicht ist relativ es sollte keine Luft zirkulieren können und Armaflex mit leichtem Anpressdruck dichtet schon dahingehend ab
 
Glückwunsch, hast auf anhieb eine feine cpu erwischt. 5,6 sind schon top und wenn sie wirklich 5,8 schafft hast du eine SB Perle.
Der schnellste 2600k hier im forum schafft meines wissens auch knapp 5,8 Ghz.
Hmmm ... wusste bisher echt nicht, dass das was so besonderes ist. Muß zugeben, bin davon ausgegangen, das um die 5,8 GHz mit einer (single Stage) KoKü problemlos machbar sind mit den 2600K'n ... ;)
Ich laß im Internet querbet stets von Übertaktungen der CPU mit reiner Luftkühlung über 5 GHz. So ging ich natürlich hochmotiviert von aus, mit meiner KoKü auch an der 6 GHz Marke zu kratzen.

Nunja, man lernt nie aus ... :D

Bisweilen fuhr ich das System auf 5,61 GHz (55x 102,0 MHz BCLK). Leider hatte ich nach einer etwas längeren Weile dennoch spontane Bluescreens, die ich mir nicht erklären konnte, wo eine Erhöhung der VCore auch nichtsmehr brachte.

Habe später festgestellt, dass jede Einstellung des BCLKs über 100,5 MHz früher oder später das System crashen würde ..

Jetzt habe ich stabile 5706 MHz (57x 100,1 MHz) bei 1,60V.

Scheint ja mit steigender Vcore zu skalieren, also gib ihr ruhig mal 1,65-1,7V um zu schauen ob 5,8+ benchstable laufen ( mehr als ca.1,72 bringt eigentlich auch unter LN2 nichts) , aber nicht 24/7 bitte.
Auch auf nebenspannungen io,sa,pll achten. .
Ich musste auch mal erschreckend feststellen, als meine KoKü irgendwann unter Systemlast anfing zu fiepen, dass die Temperatur stark einbrach und die KoKü die Temperatur nichtmehr halten konnte. Als die Temp auf -20°C stieg, betätigte ich die Notbremse.
Nächster Start offenbarte mir eine Skalierung der CPU unter starker Last auf 1,744V ! - Kann mir gut Vorstellen, dass irgendwann für die KoKü auch Schluß ist. Ist ja auch schon etwas Betagt das gute Stück .. und doch im recht guten Zustand ! ;)

Nach Absenkung des LLC im BIOS, war die Skalierung der VCore nichtmehr so extrem. Bis 1,68V. Laut der Mach2GT Anzeige, bis ca. -38°C stabil.

5,8 Ghz zu erreichen ist eine Kunst mit dem Mainboard. Wie gesagt, ist alles halb so Schlimm bis zur Multigrenze von 57. Mehr geht leider nicht. Fand im Internet auch 2600er-Kunstwerke, mit einem Multi von 58. Dachte bislang immer, 57 wäre die 'natürliche' Grenze der (K-)Prozessorreihe.

Deshalb mache ich mir da nicht viel Hoffnung, die 5,8 GHz mit diesem Board zu erreichen. Nun, hab die KoKü nicht (nur) aus Benching Gründen angeschafft. ;)

Ich persönlich finde einen 24/7 Kokü umbau nicht emphelenswert, du hast immmer kondenswasser bildung und solltest
nach jedem betrieb darauf achten alles schön trocken zu halten.
Wie willst du das machen, nach jedem mal - PC aufmachen, kokü abbauen, trocknen, wieder anbauen ? Oder wolltest du alles immer angebaut bellassen?
Die Mach2GT (wie ich erfahren habe) wurde für einen 24/7 Gebrauch konstruiert !
Bei den Sockelkits, die es für das gute Stück gibt, wird immer eine beheizte Platte für die Rückseite des Mainboards mitgeliefert.

Um meine Sockelhalterung samt KoKü zu testen, habe ich den Systemtest auf meinem Arbeitstisch durchgeführt. Die Rückseite war nach kurzer Laufzeit des Systems allein nur im BIOS sehr kalt. Hat nach ausschalten des Systems nicht lange auf sich warten lassen, bis sich erste Kondens gebildet hatte.
Um dem Vorzubeugen wurde eben die beheizte Backplate mitgeliefert.

Desweiteren habe ich trotz Abdichtung um den Sockel rum, zwischen Verdampfereinheit und Mainboard, noch zwei 120er Lüfter in Richtung des Sockels laufen. (Nette spende meines bisherigen Luftkühlers ! :daumen:)

Kannst du bitte ein paar bilder machen, zb von Bench-screens mit cpuz ( sehr wichtig) und den Taktraten, das kommt immer gut an, hier sind alle bildergeil.
Auch bilder von deinem Umbau, z.B. deiner Sockelhalterung würden mich sehr interessieren.
Hier glauben viele erst etwas von so einer schnellen cpu wenn sie es schwarz auf weis sehen .
Das glaub ich auch ... :D
Jedoch bin ich wiederrum sehr "Bilderfaul" .. :D

Als ich an der Sockelhalterung dran war, habe ich mir mehrfach gesagt, "ach schnapp doch eben mal die Kamera und mach ein Foto für deine Freunde ..." ... naja, kurz auf die schmutzigen Finger geguckt ... "ach neeee ... später vielleicht. Will meine Kamera nicht verdrecken .." :ugly:

Blöd ich weiß ... :schief:

Tja, da ich keine Bilder vom Halter gemacht habe, versuche ich das Kunstwerk mal mit Worten zu beschreiben (sorry, bin nicht gut in sowas ! :D):
Der Sockel ist ein Hybrid aus einem alten "Alpenfön Brocken" Kühler und dem Mach2GT-Sockelkit für Sockel 775.

Vom Alpenfön nahm ich die Rückwandverschraubungen (4 einzelne Gewindegegenstücke zur bisherigen Halterung), die sind recht flexibel einsetzbar. Darauf kam die beheizte Plate des 775-Sockelkits aus der Mach, die ich schön mit der begelieferten Knetgummimasse doppellagig abgedichtet auf die Rückseite des Mainboards verpresst habe. Ein bisschen Heißkleber, fixierte die Rückplatte an den Gewindebolzen der Alpenfönhalterung. Das ganze montiert, wird nochmal gegen die Gehäusewand gedrückt.
Mag sich jetzt nicht sehr "professionell" anhören, erfüllt aber absolut seinen Zweck. :daumen:

Sollte ich doch mal wieder zum Ausbau des Mainboards bewegt werden, werde ich mir die Backplate selbst anfertigen. Wir haben eine schöne kleine CNC-Fräse auf der Arbeit, die das schaffen sollte. ;)
Bisher aber kein Bedarf ... :D

Die Front des Sockels ist aus einem Teil der Alpenfönhalterung (Brücke) und einem ausgesägten Stück des 775-Sockelkits am unteren Teil.
Bei der Mach2GT war ein CPU Aufsatz. Diese "Platte" hat einen passend ausgesägten Teil für die CPU Oberfläche.
An zwei Seiten die entsprechenden aussparungen für den bisherigen 775-Sockelhalter. Wird wie von Steinzeit-Sockeln bekannt, einfach nur eingehackt. ;)
Dieses Plättchen also ist auf den Teil des Sockelkits unten aufgesteckt. Oben dann anschließend die Brücke aus dem Alpenfön draufverschraubt.
Musste vorher noch ein wenig mit einem kleinen Metalplättchen prepariert werden, um an Haltefläche für die CPU Platte zu gewinnen.
Auf dieser Brücke sind noch originale Gewindebohrungen gewesen, die ich mit längeren Schrauben genutzt habe, um das Metalplättchen und damit die CPU-Platte weiter gegen die CPU zu fixieren. Je weiter man die Schrauben reindreht, desto fester sitzt natürlich die CPU-Platte.

Kurz: CPU-platte wird unten eingehackt und oben mit der Brücke festgeschraucbt. Macht einen sehr stabilen Eindruck, entgegen jeder noch so skeptischen Vorstellung ... :daumen:

Nachdem der Verdampfer dann endlich auf der CPU saß, sparte ich nicht zu sehr an der Knetmasse und dichtete alles um die neue Sockelhalterung ab (wie teils auf den Bildern zu sehen).

Das System hat schon einige Stunden Zock-Zeit auf dem Buckel, erstreckt über ca. 1 Woche mittlerweile. Soweit alles trocken und dicht.

Wie erwähnt sorgen die Lüfter vor dem Verdampfer nochmal zusätzlich dafür, das so schnell kein Kondens aussenrum entsteht.
Die Backplate beheizt wie 'original' bei der Mach2GT, schön die Mainboardrückseite, und schützt dort vor Kondens.

Werde in paar Tagen den Verdampfer aber nochmal abnehmen, um neue Wärmeleitpaste aufzutragen, da ich von der Noctua Paste nicht sehr viel hatte und mischen musste.
Dann wird das Gehäuse noch angepasst und endlich zugemacht. ;)

Muß noch warten bis die Paste eintrifft. Dann kann ich gern nochmal paar Fotos machen. Nur definitiv nicht vor dem Wochenende .. :)


Paar Bilder der Baustelle: :D

2012-04-18_21-11-24_575.jpg 2012-04-18_21-11-38_905.jpg 2012-04-18_21-12-31_349.jpg 2012-04-18_21-12-44_833.jpg 2012-04-18_21-13-42_90.jpg 2012-04-18_21-14-05_114.jpg 2012-04-18_21-14-50_732.jpg




PS:
Cinebench gab "11.09Punkte" bei 5,7 GHz. Bilder hierzu wie auch CPU-Z werden folgen.
Bin im Bett vorm Notebook ... :daumen:



/EDIT:
Hier ist noch was, vom Benchen mit 3DMark 2011, was ich im "Benchmark Thread" gepostet habe:

3D Mark 2011 @ 5610 MHz


/EDIT2: Eben nochmal neu ge-Cinebencht, und das war das Ergebnis:

Cinebench-5710MHz.png

:ugly:


/EDIT3: Neues 3DMark 2011 Ergebnis:

3DMark11_P11518.png
 
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Dein 2600K scheint ja ne Granate zu sein. Haste mal max Takt probiert? Der ist jetzt schon über 400€ wert :D
 
Respekt. Wie ist der Stromverbrauch und die Lautstärke vom Mach2GT? Noch auszuhalten oder nur mit Headset erträglich?
Beim hochfahren des Kompressors 460W kurzweilig, dannach pendelt es sich bei etwa 90W ein. Je nachdem wieviel der gerade zu tun hat. :daumen:

Lautstärke ist richtig human ! Ehrlich ! Ist nicht viel Lauter als 0-8-15 Lüfter ... hört sich an wie ein kleiner Kühlschrank, absolut nicht störend (für mich), bei Games erst recht nicht, da ich meist entweder über meine Anlage zogge oder über meine guten Kophörer, bei nicht unbedingt immer niedriger Lautsärke ... ;)

Doch wie erwähnt, ist die Mach2GT für Dauereinsatz konzipiert worden. Von daher, alles was ich gemacht habe, ist sie für den Sockel 1155 anzupassen.
Ausserdem, könnte die mal wieder überholt werden, denn mehr als -62°C im Idle @ 1,6v schafft sie nicht ... bei Vollast bei aktuellen Aussentemperaturen geht die bis auf -45°C auf der Anzeige runter. Neuer höhster Rekord ! ;)

Dein 2600K scheint ja ne Granate zu sein. Haste mal max Takt probiert? Der ist jetzt schon über 400€ wert :D
Schrieb ich schon: Mein Board hat scheinbar Probleme alles über 102 MHz BCLK stabil zu halten, auch bei geringen Taktraten, wird es schnell instabil. Gepostet habe ich den schonmal kurz bei 5,8 GHz, da hatte ich aber noch weit aus weniger Spannung drauf, glaub 1,5 V ... konnte nicht gut gehen ... ;)
 
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Respekt :daumen:

Wie du vielleicht noch weißt, war ich erst sehr skeptisch, ob du überhaupt weißt, worauf du dich hier einlässt.
Aber du hast das Thema sehr schnell gut umgesetzt, hätte ich wirklich nicht erwartet.
 
mich wundert es ja, dass die kokü auch unter vollast der cpu noch mit der abwärme klar kommt.
hut ab die anlage scheint top zu sein und ohne lecks.
überholen brauchst du da momentan ganz sicher nichts ;)

die gemessenen temperaturen werden nicht stimmen, wobei die meiner meinung nach eh nebensächlich sind. so lange die temperatur auf dem display nicht einbricht und die temperatur bei der anliegenden last immer wärmer wird brauchst du an der anlage nicht rumbasteln.
 
Dank euch für die Blumen ! :daumen:

Habe jetzt vor, in paar Tagen erstmal das Board zu tauschen. Es soll für ein ASUS Maximus IV Extreme-Z weichen. ;)
Dann werden wir mal sehen, ob Frequenztechnisch noch was mehr geht. Bislang raubte mir das Gigabyte den letzten Nerv ... :wall:
Für Overclockings in diesen Dimensionen, ist das Z68X-UD4 gänzlich ungeeignet ... :daumen2:

... mit dem ASUS will ich auch mal Triple-Channel Triple-SLI für mich ausprobieren, aber das ist eine andere Geschichte ... ;)
 
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Nein, ich meine schon was ich schrieb ! ;)

LINK

Zitat: Supports NVIDIA® 3-Way SLI™ Technology

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Test: ASUS Maximus IV Extreme-Z

Zitat 2: Ein weiteres positives Merkmal des Maximus IV Extreme-Z ist die sehr gute Eignung für Triple-SLI- oder Triple-Crossfire-Setups. Egal ob ein, zwei oder drei Grafikkarten zum Einsatz kommen, das Maximus IV Extreme ist darauf abgestimmt und bietet eine gute Umsetzung.


Das ist 'mit' ein Grund, warum mich das Board so interessiert. Zudem liest man nicht unbedingt schlechtes im (Extreme-)Overclocking Bereich über dieses Board !:daumen:

Noch ist es allerdings nicht gekauft, gute 'Alternativvorschläge' nehme ich drum noch gerne an ! ;)


/EDIT:
Ach schwachsin ! :D Ich habe mich mit Triple-SLI vertan ... nix Triple-Channel ... ach ich steh heut irgendwie nebenmir ! ;)
 
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Das hat aber mit Triple-Channel nix zu tun Playa ;)

Triple-SLI -> 3 Grafikkarten im SLI
Triple-Channel -> RAM mit 3 Speicherkanälen
 
Ja ! :lol:

Hab gerade den Beitrag korrigiert/bearbeitet ... ach, war heut ein langer Tag ! :D

Danke trotzdem für die Korrektur ! :daumen:

'Natürlich' meinte ich Triple-SLI ! :)
 
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