Petition Staudurchfahrung für Motorräder

AW: Petition Staudurchfahrung für Motorräder

Wow... Ja unbedingt mit machen!

Hatte mir das mal hochgerechnet und nicht gedacht das es noch zu schaffen wäre, aber jetzt sieht das ja richtig gut aus ;)
 
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Ich bin dagegen. Viel zu gefährlich, wenn Motorräder zwischen den stehenden Autos durchfahren.
Mich nervt es immer, wenn ich beim langsam Fahren oder eben stehen plötzlich von einem Motorrad überholt werden.
Da muss ich nur mal kurz einfach den Arm aus dem Fenster strecken und schon knallt es. Nein danke.
 
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Wohnungen sind eh knapp, also warum nicht? /dafür
 
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Interessante Diskussion die dort auch herrscht.

Prinzipiell habe ich als Autofahrer nichts dagegen, sofern es unter gewissen Auflagen zugelassen wird, und diese Auflagen auch befolgt werden.
Und genau da ist der Knackpunkt.

Schon jetzt erlebt man immer wieder Ruecksichtslose. Wie wird das wenn sowas wirklich erlaubt wird?


Was ich mich noch frage: was bringt genau das durchschlaengeln? Ob ich jetzt paar hundert Meter weiter vorne oder hinten im Stau stehe ist doch pups.
Das Einzige was erreicht wird, das einige seltsame Autofahrer bockig werden, weil sie ja im Stau ueberholt werden und andere eine vermeintlich bessere Situation geniessen, die sie nicht bekommen koennen.
Und die Reaktionen von solchen Verkehrsteilnehmern sind eine weiter potentielle Gefahrenquelle.
 
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Ich bitte um Unterstützung für diese Petition.
Ziel ist fast erreicht.
https://www.openpetition.de/petition/online/staudurchfahrung-fuer-motorraeder
Dann erzähl doch mal, warum man das unterstützen sollte (als Autofahrer).

Das "Argument"
Das stundenlange Warten in Hitze oder Kälte führt zum Ermüden des Motorradfahrers und schafft dadurch erhebliche Gefahren.
haut mich jetzt irgendwie nicht so vom Hocker. Dann muss sich der Motorradfahrer, wie jeder andere auch, am nächsten Rastplatz eine Auszeit gönnen oder sollte sich überlegen ob er das richtige Verkehrsmittel gewählt hat. Was macht die Familie mit 3 kleinen, quengelnden Kindern auf den Rücksitzen im Hochsommer? Die könnte doch dann am besten den Standstreifen bis zu nächsten Abfahrt nehmen, so dass nur noch die wirklich entspannten Autofahrer mit Massagesitzen, Klimaanlage und TV in ihrer S-Klasse wirklich im Stau stehen müssen. So wäre allen geholfen! :ugly:

Im Ernst: Staus gehen so gut wie jedem auf den Keks. Auch als Autofahrer bist Du irgendwann gestresst und müde. Wer Motorrad fährt, weiß zudem hoffentlich auch worauf er sich einlässt. Da gehört dann auch Mistwetter (egal ob kalt oder heiß) und unbequeme Schutzkleidung dazu. Die Staudurchfahrung birgt aus meiner Sicht mehr Risiken als Vorteile, so dass ich dagegen bin.

Wohin weichen die Motorradfahrer auf ihrer "dritten Spur" eigentlich aus, wenn die Rettungsgasse von Einsatzkräften gebraucht wird?
 
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Wenn es auf beiden Seiten nicht diese Vollidioten geben würde, die meinen sie müssten sich nicht mal ein bisschen an
die Regeln halten (Abstand, Geschwindigkeit etc.), wird das Ganze nicht funktionieren.

Denn wenn Mr. "mit 50 km/h durch die Mitte -mir wird schon nix passieren" auf Mr. "das Darfst du so aber nich" trifft, dann gibts nen Knall und schon ist
das Geschrei wieder groß -.-
 
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Ja man kann es auch so sehen - aber ganz schön makaber, aber egal wenn ihr abstimmt :D

Die Einhaltung solcher Richtlinien dann wird immer schwierig, wie viele uns uns fahren im Ort 60 km/h anstatt 50.... ist genau das gleiche.
Idioten hat man überall und die machen sowetwas IMMER kaputt.

@Verminaard: Man steht eben nicht 100m weiter xD Also ich habe das extremst im letzten Jahr gemerkt, fahre 2x die Woche die Strecke Hamburg - Hannover und im letzten Jahr waren dort bestimmt 5 Baustellen auf diesem Abschnitt.
Jedesmal Reißverschlussverfahren und da das für viele Leute auch schon unverständlich ist, jedes mal davor extremster Stau.

Mit dem Motorrad ging die Strecke über 30 min schneller und wo frei war mit beiden Fahrzeugen nicht schneller als 130km/h.
Denn Staudurchfahrten werden jetzt bereits von der Polizei geduldet, es geht hier viel mehr um eine Schaffung einer rechtlichen Grundlage.
 
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Dann muss sich der Motorradfahrer, wie jeder andere auch, am nächsten Rastplatz eine Auszeit gönnen oder sollte sich überlegen ob er das richtige Verkehrsmittel gewählt hat. Was macht die Familie mit 3 kleinen, quengelnden Kindern auf den Rücksitzen im Hochsommer?

Die Familie schaltet die Klimaanlage ein...

Vorab muss ich sagen: Ich bin viele Jahre Motorrad gefahren und erst später auf's Auto umgestiegen. Mittlerweile fahre ich nur noch Auto, ich kenne also beide Seiten.
Wenn man mit seinem Motorrad in voller Montur (die man zu seinem eigenen Schutz tragen sollte) mit Helm auf der Birne bei 30° im Stau steht und alle paar Sekunden seine Kupplungshand bemühen muss, um wenige Meter vor zu rollen und dann wieder zu stehen, während die Wärme des Motors von unten kontinuierlich aufsteigt, dann ist das wirklich belastend.
Wenn da die nächsten Kilometer, in denen es sich staut einfach kein Rastplatz ist, dann bringt auch dein Vorschlag nichts.

Ich ärgere mich so gut wie jeden Tag, im Stau auf der Berliner Stadtautobahn zu stecken, aber ich halte mich stets daran, die Rettungsgasse zu bilden (was viele nicht tun) und wenn ein Motorrad langsam dort durchfährt, dann finde ich das in Ordnung. Nichtgönnerhafte Autofahrer, die sich extra in den Weg stellen, verstehe ich in solchen Situationen ebenso wenig wie Motorradfahrer, die viel zu schnell durch schmale Gassen brettern.
 
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Der Neid der im Stau stehenden Autofahrer, wenn man als Biker mit 30 km/h an ihnen vorbeifährt...

Ich werde das *immer* machen, und das Risiko ist verglichen mit allen anderen Risiken, die man generell als Motorradfahrer *UND* als Autofahrer im täglichen Verkehr eingeht, zu vernachlässigen.

Das größte Risiko sind Autofahrer, die aus lauter Missgunst meinen mal eben in die Spur des Bikers ziehen zu müssen oder gar mitten auf der Autobahn die Tür öffnen, weil sie im Rückspiegel einen Biker sehen. Ein klarer Mordanschlag.

Ansonsten - wo soll das Risiko sein, mit 30 km/h an stehenden Autos vorbeizufahren?

Jeder Autofahrer in seinem klimatisierten Wohlfühl-Fahrzeug soll doch mal mit Schutzklamotten und Helm auf ein Bike sitzen und stundenlang in der prallen Sonne rumstehen, dann reden wir weiter.

Ich fahr natürlich auch Auto und bin schon selbst von einem von hinten anbrausenden Bike erschrocken worden. Aber nur das erschrocken werden (wenn man ohnehin STEHT!) ist doch kein Grund, das zu verbieten!

Wohin weichen die Motorradfahrer auf ihrer "dritten Spur" eigentlich aus, wenn die Rettungsgasse von Einsatzkräften gebraucht wird?

Wenn ein Rettungsfahrzeug kommt, hat ein Biker garantiert kein Problem, dem Fahrzeug Platz zu machen. Man passt immer zwischen zwei Autos, zur Not auch quer. Das soll mal ein Auto nachmachen!
 
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Warum denn nicht? In anderen Ländern funktioniert es auch.
 
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Jeder Autofahrer in seinem klimatisierten Wohlfühl-Fahrzeug soll doch mal mit Schutzklamotten und Helm auf ein Bike sitzen und stundenlang in der prallen Sonne rumstehen, dann reden wir weiter.

Nein Gott wie schrecklich. Sag wurdest du gezwungen Motorrad (mit all seinen Konsequenzen) zu fahren?

Wenn du Motorrad fährst, musst du auch damit leben, dass du Schutzmontur trägst. Wenn du deswegen rumjammerst, dann habe ich einen einfachen Tip für dich. Lass es und fahr Auto.
 
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Von mir aus können sie ruhig durch die Mitte fahren, die Betonung liegt auf fahren --> nicht rasen.
Ich mach auch so schon Platz, auch an Ampeln lasse ich sie vor, oder auf freien Landstraßen setze ich hier und da mal den Blinker rechts, wenn von Vorne nichts kommt.
Leben und leben lassen, warum soll ich den Leuten den Spaß verderben.
Hätte ich ein Motorradführerschein + Motorrad würde ich mich über sowas freuen. (Hab beides nicht, weil ich mich vermutlich innerhalb von 20 Minuten tot fahren würde.:ugly:)
 
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Wenn man nicht gerade eine Chopper mit überbreitem Lenker hat ergibt sich immer eine Lücke auf der linken, oder mittleren Spur, in die man sich kurz stellen könnte, falls ein Polizei-, oder Rettungswagen durch muss.

In so einer Situation sollten einfach beide Parteien mal ihr Ego aus- und den Verstand einschalten. Ob man jetzt als Motorrad-, oder Autofahrer eine Position weiter vorne im Stau ist ist doch völlig belanglos, wenn gerade ein Einsatzfahrzeug kommt.

Ich benutze auch oft die Stadtautobahn in Berlin, sowohl im Auto, als auch manchmal auf meinem Bike und beobachte es erfreulicherweise immer öfter, wie mir einige Autofahrer, die mich schon im Seitenspiegel registriert haben, etwas Platz machen, wenn ich vorsichtig angefahren komme. Würde denen ja gerne danken, aber bin in der Situation zu sehr darauf konzentriert auf das Verhalten von den anderen zu reagieren.

Ich nutze eigentlich immer die Gelegenheit im Stau, wenn nichts mehr geht, behutsam, immer mit dem Fuß auf der Bremse und den Fingern an dem Kupplungshebel, im ersten Gang durchzufahren. Natürlich sollte man das nicht mit 30 oder 40kmh tun, das ist total hirnrissig. Wenn es aber der Verkehr erlaubt und man angemessen durchfahren kann, bin ich dafür.

Man kann sich das als reiner Autofahrer, wenn man nur Klimaanlage, oder Lüftung kennt nicht vorstellen, was man als Biker für Temperaturen im Stau ausgesetzt ist. Nicht nur das der ca 100°C warme Motor seine komplette Abwärme an die Beine, den Oberkörper und noch in den Helm abgibt, sondern auch noch der über 45°C warme Asphalt, die Sonne, die auf den Helm knallt und dann noch die warmen Abgase der Autos um einen herum. Das hält selbst der tapferste Saunagänger keine 5-10min aus.

Also einfach ein bisschen mehr Verständnis und Respekt dem anderen gegenüber aufbringen, egal ob man Autofahrer, oder Biker ist.

Peace :D
 
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Man kann sich das als reiner Autofahrer, wenn man nur Klimaanlage, oder Lüftung kennt nicht vorstellen, was man als Biker für Temperaturen im Stau ausgesetzt ist. Nicht nur das der ca 100°C warme Motor seine komplette Abwärme an die Beine, den Oberkörper und noch in den Helm abgibt, sondern auch noch der über 45°C warme Asphalt, die Sonne, die auf den Helm knallt und dann noch die warmen Abgase der Autos um einen herum. Das hält selbst der tapferste Saunagänger keine 5-10min aus.

Auch für dich gilt, niemand hat dich gezwungen Motorad zu fahren. Wenn du das nicht aushälst, dann lass es. Aber gib nicht den anderen Verkehrsteilnehmern die Schuld dafür.
 
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Das wurde an diversen Stellen bereits erwähnt. Lesen hilft.

Ok, anders gefragt: Warum wählt man ein solches Fortbewegungsmittel, stellt irgendwann fest welche Nachteile es hat (oder ist sich dessen längst bewusst) und möchte dann eine Extrawurst haben? Ein Motorrad ist nun mal eben nicht vollständig alltagstauglich, das wisst Ihr als Besitzer doch am besten. Ansonsten sollten wir vielleicht auch über beheizte und überdachte Straßen nachdenken, damit Motorräder auch gefahrlos im Winter fahren können? ;-)
 
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Oder wir führen auf Autobahnen ein Überholverbot für Autofahrer ein, damit Motorradfahrer endliche die linke Spur für sich haben :lol:
 
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