News "Stoppt die Zerstörung der Videospiele": Deutsche Spieler vorn bei der EU-Petition

Schön, dass du dich anhand zwei aufeinander folgenden Sätze selbst widerlegst. Ich glaube, wir brauchen an dieser Stelle nicht weiter diskutieren.
Der Punkt ist, daß das eine Spiel sang und klanglos versinkt, das andere einen Shitstorm auslöst. Dabei sind die Fälle ähnlich gelagert. In beiden trägt der Verbraucher das Risiko. Diskutieren mit jemandem, der nicht versteht was ich meine, ist allerdings ohnehin nicht mein Anliegen. Schönen Tag.
 
Weil nach der Meinung zum Thema gefragt wurde: Für mich ist das ein typisches "First-World-Problem" und absolut nebensächlich. :stupid:

Die EU sollte sich um viel wichtigere Dinge kümmern - z.B. um Frieden und eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Wie wichtig ist dagegen unser aller Freizeitvergnügen!:)

Sorry, aber so sehe ich das!:ka:
Positive wirtschaftliche Entwicklung. Stärkung und Vollstreckung der Verbraucherrechte.
Durchsetzung von Besitzrechten und Mindeststandards :daumen:

Genau ins Schwarze.

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Irgendwie kommt mir die Aussage vor wie:
"Für mich sind Aufklärung und Verhütung, typische "First-World-Problem" und absolut nebensächlich.
Es gibt wichtigere Dinge, um die wir uns kümmern sollten - z.B. die Überbevölkerung und Unwissenheit. Wie wichtig ist dagegen unser aller Freizeitvergnügen!"
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn jetzt ein Spiel vom Macher/Künstler/Firma wie auch immer, nicht erhalten wird. Dann muss mir das nicht gefallen. Aber ich kann diese Entscheidung, aus welchem Grund auch immer sie getroffen wird, akzeptieren. Das gehört für mich zur Freiheit der jeweiligen Entität.

Ich persönlich möchte da die Freiheit nicht einschränken. Auch wenn es mir manchmal anders lieber wäre. Mir ist da der Freiheitsgedanke dann wichtiger.

Ich finde nicht das ich das Recht habe jemanden dazu zu zwingen sein Spiel erhalten zu müssen. Wenn es jemand aber freiwillig macht freu ich mich natürlich.

Wäre das zb. jetzt schon so und ich hätte ein Spiel zu releasen, dann würde ich es in der EU nicht anbieten. Weil ob ich es erhalten möchte oder nicht, das möchte ich freiwillig entscheiden können.

Die Leute stecken sehr viel Energie darin einen dritten zu beauftragen die Sachen für sie zu Regeln, so wie sie das gerne hätten. Aber auch mit dem dritten im Boot, finde ich, das ich nicht das Recht habe das zu erzwingen.

:kuss:
stell dir vor du kaufst dir dein absolutes Traumauto und willst das auch behalten. nach 2 Jahren gibts ein Facelift und dir wird dein Auto welches du gekauft hast weggenommen und verschrottet weil du gefälligst das neue kaufen sollst. - toll oder?
 
stell dir vor du kaufst dir dein absolutes Traumauto und willst das auch behalten. nach 2 Jahren gibts ein Facelift und dir wird dein Auto welches du gekauft hast weggenommen und verschrottet weil du gefälligst das neue kaufen sollst. - toll oder?
Oder BMW würde jedes Auto bei Start erst mal mit den heimischen Servern sprechen lassen, um einen Lizenz-Check zu machen. Nun schaltet BMW auf einmal die Serverprüfung für ein Modell ab, was daraufhin nicht mehr startet.

Alle würden aufschreien und ihre Besitzansprüche, Verbraucherrechte und Schadensersatz geltend machen.
Der Gesetzgeber würde sofort bombardiert, nötige Regeln zu erlassen, dass so etwas unzulässig wird.
 
Oder BMW würde jedes Auto bei Start erst mal mit den heimischen Servern sprechen lassen, um einen Lizenz-Check zu machen. Nun schaltet BMW auf einmal die Serverprüfung für ein Modell ab, was daraufhin nicht mehr startet.

Alle würden aufschreien und ihre Besitzansprüche, Verbraucherrechte und Schadensersatz geltend machen.
Der Gesetzgeber würde sofort bombardiert, nötige Regeln zu erlassen, dass so etwas unzulässig wird.
Einer meiner Kumpel fährt einen A6 Bj.2017 mit Voller Hütte. Vor ein paar Jahren wurde irgendwas an der Software geändert oder es gab kein Update, genau weiß ich es nicht mehr, wodurch die Navigations Option nicht mehr genutzt werden kann. Das ging über Google Maps, jetzt haut das nicht mehr hin. Also da ist es schon angekommen.
 
Ich finde es schon echt krass, wie viele Gegner die Stop Killing Games-Initiative hat. Vielleicht wird es in ein paar Jahren für die Allgemeinheit verständlicher, wenn mehr und mehr einst populäre "always-online" Kaufspiele vom Markt verschwinden.
Es wird erst dann für die Allgemeinheit verständlicher wenn viel mehr auf die Gosch fallen.
Das muss übrigens auch nicht unbedingt mit Spielen für den PC oder Konsolen sein sondern auch für Musik und Filme / Serien.
Aber hier geht es um nur Spiele für welche ggf. deutlich einfacher eine Lösung zu finden ist.
Ein Schritt nach dem nächsten :D
 
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Darüber hinaus greift hier die Selbstregulierung des Marktes. Wenn Ubisoft mit der Masche durchkommt, interessiert es wohl niemanden.

Sehe ich ähnlich, nach EA ist nun auch UBI bei mir auf der Blacklist, erstens spare ich viel Geld und zweitens muss ich mich im nachhinein nicht rumärgern, dass meine Games nicht mehr laufen.

Daher für mich aktuell nur noch GoG, die haben alles was ich brauche. Die cheaterverseuchten Onlinegames brauche ich auch nicht mehr, bin da schon länger raus...
 
Einer meiner Kumpel fährt einen A6 Bj.2017 mit Voller Hütte. Vor ein paar Jahren wurde irgendwas an der Software geändert oder es gab kein Update, genau weiß ich es nicht mehr, wodurch die Navigations Option nicht mehr genutzt werden kann. Das ging über Google Maps, jetzt haut das nicht mehr hin. Also da ist es schon angekommen.
Das ist nur EIN Feature im Auto. Was zwar schon ekelig, aber verkraftbar wäre (ähnlich der Abstellung der Online-Features in AC Black Flag, wobei das Grundspiel aber immer noch spielbar ist). Er hätte nun das Recht, selber oder durch einen beauftragten Dienstleister eine "Reparatur", Umgehung oder Adaption durchzuführen.

Das einzige was mich im Artikel stört ist:

Ubisoft kann ja sagen das das Spiel lange am Leben war.
Was genau ist lange? 10 Jahre oder 10 Monate?
Es fehlt eine genaue Erklärung was gemeint ist.
z.B. nach xx Jahren Spiel als Open Source freigeben.
Eigentlich müssten die unternehmerischen und schöpferischen (Un)Rechte erlöschen und die Werke in Allgemeingut (Public Domain) übergehen.
Und es müsste dem Hersteller explizit verbieten werden, aktiv durch Mechanismen die Unbrauchbarmachung an verkauften Originalen zu praktizieren.


Man kann die Petition gelesen haben und trotzdem nichts damit anfangen können.

Mir ist sie zum Beispiel viel zu allgemein und zu wenig konstruktiv. Was soll denn bitte "diese Videospiele in einem funktionalen (spielbaren) Zustand zu belassen" konkret bedeuten?

Ein Spiel ist dann schon nicht mehr spielbar, wenn verwendete Technologie veraltet und schlicht nicht mehr unterstützt wird. Um es "spielbar" zu belassen, müsste es ständig an neue Hardware, neue Betriebssysteme, neue Treiber, neue rechtliche Rahmenbedingungen etc. angepasst werden. Das kann man einem Hersteller schlecht auf unbestimmte Zeit zumuten, wenn er dabei dauerhaft draufzahlt. Und selbst wenn man den Sourcecode bzw. die Rechte an einem Spiel freigäbe, damit sich irgendeine Community darum kümmert, würde das - bei der Vielzahl erscheinender Titel, von denen nur die allerwenigsten langfristiges Interesse wecken - vielleicht bei 0,1% aller erscheinenden Spiele dann auch wirklich geschehen. Was also soll - ganz konkret - am Ende dabei rauskommen?

Für mich ist das reiner Popanz, der - neben dem mittlerweile üblichen Empörungs- und Shitstormtum - im Wesentlichen durch den Einzelfall eines bestimmten Rennspiels getrieben wird, bei dem sich der Hersteller zugegebenermaßen sehr ungeschickt verhalten hat. Die Spieler haben - spätestens seit Steam vor 20 Jahren mit Half-Life 2 zum Massenphänomen wurde - immer schon nur Lizenzen erworben, und Server konnten immer schon einfach so abgeschaltet werden. Nur weil die Leute zu blöde waren, das zu kapieren, oder es nicht ernst genommen haben, oder sich schlicht geweigert haben, das zur Kenntnis zu nehmen, macht das diese Petition nicht sinnvoll.
Einzelfall ... :huh:
Du musst die letzten 700 Jahre verschlafen haben (schau Dir mal das Youtube-Video unten ganz an).
Hier, weil es gerade so schön aktuell ist: eine geschichtliche Aufarbeitung des CopyRight und eine weitere Bemühung, CopyRight und Nutzungsrechte wieder in Balance zu bringen.
Es erklärt auch das widerliche Gehabe von Nintendo, wo sogar Leute rechtskräftig verklagt werden, wenn sie an alten Konsolen rumschrauben und alte Spiele bereitstellen.

Die Rechteindustrie und CopyRight (und damit das ganze Lizenzgehabe) sind so in Schieflage geraten, dass mal echt ein Cut und ein Geraderücken notwendig wird.

"Right to Repair" ist auch so eine Aktion der letzten Jahre, das Ungleichgewicht und geltende Unrecht zu korrigieren.
Genauso "Coy-Left" oder "Creative Commons" uvm.

Level1Tech macht gerade auch einen weiteren Vorstoss in den USA, einen Vorschlag zur Rechtegestaltung von Consumerseite statt von der Industrie-Lobby zu gestalten und einzureichen:
(Das dürfte auch für den Autor dieses Artikels und Folgebeiträge interessant sein @PCGH_Redaktion; @PCGH_Jacky; @PCGH_Thilo )


Um Spiele zu retten braucht es keine EU. Jeder der das machen möchte, dem was wichtig ist, der kann das heute schon tun. Es gibt auch schon zig Privat-Leute, Firmen (gog) und Orgas (zb. Museen) die das machen. Die EU holst du dir nur ins Boot wenn du das gern so haben möchtest aber es selbst mich machen möchtest. Oder wenn du jemanden seine Freiheit einschränken möchtest.
Nur wenn es rechtlich gedeckt ist.
Deine Freiheitsrechte müssen dir eingeräumt und zugestanden werden.Von alleine kommen sie nicht.

Und die Verwerter finden immer neue unlautere Wege, das Recht nach ihren Interessen zu formen oder gar zu beugen, zu re-interpretieren und zu ignorieren.

Illegalen und unlauteren überbordenden Praktiken (auch und gerade auf der übermächtigen Industrieseite) sind durch Regeln und Gesetze Einhalt zu gebieten.

Alleine könnten bereits bestehende Gesetze und Präzedenzfälle gegen dich stehen und du dich strafbar machen. David gegen Goliath. Du wirst in Grund und Boden geklagt. Dein Gegenspieler ist ,wie schon gesagt, unfair übermächtig.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich fühle mich in meinem Kommentar immer mehr bestätigt, viele denken dass es nur um The Crew geht, dabei wird dieses Spiel in der Petition gar nicht erwähnt. Man sollte auch wirklich ALLES lesen um sich eine Meinung bilden zu können ;)
The Crew und viele andere Spiele haben auch offline Inhalte, dafür muss man keine Server bereitstellen, es reicht ein offline-patch.
 
Sehe ich ähnlich, nach EA ist nun auch UBI bei mir auf der Blacklist, erstens spare ich viel Geld und zweitens muss ich mich im nachhinein nicht rumärgern, dass meine Games nicht mehr laufen.

Daher für mich aktuell nur noch GoG, die haben alles was ich brauche. Die cheaterverseuchten Onlinegames brauche ich auch nicht mehr, bin da schon länger raus...
Überhaupt habe ich keine Lust, mir diesen generischen Softwaremüll anzutun, geschweige denn mich zu beschweren, wenn er in die Tonne wandert.
Nur noch ein paar ausgewählte Titel schaffen es auf meinen Rechner.
 
Weil nach der Meinung zum Thema gefragt wurde: Für mich ist das ein typisches "First-World-Problem" und absolut nebensächlich. :stupid:

Die EU sollte sich um viel wichtigere Dinge kümmern - z.B. um Frieden und eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Wie wichtig ist dagegen unser aller Freizeitvergnügen!:)

Sorry, aber so sehe ich das!:ka:
Das kannst du ja so sehen und ich bin eigentlich grundsätzlich auch deiner Meinung aber bei so viel Gutmenschen-Denken bekomme ich schon einen leichten Kotzreiz.

Man kann ein Thema nicht grundsätzlich über andere stellen weil sie angeblich "unwichtig" sind.

Wer entscheidet das?
Wer sorgt dafür, dass die großen Player so ein Denken nicht zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzen (wie bei The Crew geschehen)?

Auch die kleinen Dinge müssen entsprechend der Regeln und Gesetze eingehalten werden und zur Not gerichtlich geklärt werden.

Warum also, soll ich als einzelner Bürger zum Vorteil eines großen Unternehmens auf meine Rechte verzichten? Damit sich wenige die Taschen noch voller machen und das dann als positive wirtschaftliche Entwicklung (um mal deine Worte zu nutzen) dargestellt wird?
Das Geheule nach staatlicher Unterstützung wird doch schon angestimmt, wenn die Gewinne nicht so hoch wie im letzten Jahr waren.

Um abschließend deine Frage zu beantworten: Mein persönliches Freizeitvergnügen ist mir schon sehr wichtig. Besonders, da es in den letzten Jahren genügend Einschränkungen bei RL-Veranstaltungen gibt.
 
Die Petition ist alberner Unfug. Sorry, wenn ich das so sagen muß. Hier geht es um ein einziges armseliges Videospiel, daß keiner mehr gespielt hat. Ansonsten steht überall, daß sich der Anbieter vorbehält, sämtliche Services jederzeit abschalten zu können. Das Einverständnis der Kunden liegt vor. Da brauchts nur eine kleine Regelung. Da sollte Europa mit seiner Regulierungswut längst was gemacht haben, daß Offline-Inhalte weiterhin zugänglich sein müssen. Letztendlich ist das aber auch ein zweischneidiges Schwert, denn es kann dazu führen, daß einige Titel "in deiner Region" nicht verfügbar sind,
Darüber hinaus greift hier die Selbstregulierung des Marktes. Wenn Ubisoft mit der Masche durchkommt, interessiert es wohl niemanden.
Sehe ich ähnlich, nach EA ist nun auch UBI bei mir auf der Blacklist, erstens spare ich viel Geld und zweitens muss ich mich im nachhinein nicht rumärgern, dass meine Games nicht mehr laufen.

Daher für mich aktuell nur noch GoG, die haben alles was ich brauche. Die cheaterverseuchten Onlinegames brauche ich auch nicht mehr, bin da schon länger raus...
Selbstregulierung kann scheinbar nicht alles in Ordnung bringen.
Sonst wäre es ja auch niemals so weit gekommen. Den Bock zum Gärtner zu machen ist immer ganz doof.

Siehste ja schon an den Reaktionen hier: "who gives a sh*t", "ist nun mal so", "man erwirbt nur eine Lizenz, warum sind die Leute überrascht", "der Arme Publisher kann doch nicht für alle Ewigkeit etwas bereitstellen..." usw.

Über die Jahre eingerissenes und etabliertes Fehlverhalten wird auch noch verteidigt und für normal empfunden.
Kein Wille, an der Sachlage etwas zu verändern und zu verbessern.
Und gar nicht über seine tatsächlichen Rechte und herrschende Regularien Bescheid wissen - einfach alles Vorgegaukelte für bare Münze akzeptieren (in AGBs könnte man alles schreiben und das hätte dann verbindlichen rechtskräftigen Charakter ... Fluor in Speisesalz ist gut für die Zähne - ja ne, is klar! :hail:)

(Wo hat eigentlich genau schon jemals Selbstregulierung geholfen und gut funktioniert)
 
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