PCGH.de: Intel: Verlängerter Lebenszyklus für den Sockel 775?

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Was mir grade aufgefallen ist, dass sich das mit der News von den 65 Watt TDP Quads deckt. Man stellt ja nicht die Quads für nur ein dreiviertel Jahr her. Also muss was an beiden Meldungen dran sein. Hoffentlich kommen noch Duo`s (Desktop) mit 45 Watt TDP.
 
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was noch ein Sockel ? Gibt ja erst dem 1366 :D Na dann Hoffe ich das die preise der 775 Boards und Cpus schön Sinken :ugly:
 
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So viel hat sich da ja auch nicht getan. Ich denke da mal an ein Asrock mit 8xx Chipsatz, was durch ein BIOS-Update nen Wolfendale aufnehmen konnte.
1. Wann kam das raus?!
2. Erzähl das denen die sich 'nen i925XE Board gekauft haben (wir erinnern uns: sau teuer, 266MHz FSB Support, offiziell, DDR2-SDRAM und inkompatibel zu allem außer Pentium 4 CPUs)...
Oder denen die sich ein i955X Board kauften oder die erste Serie an i975x Boards...

Du siehst, es gab hier genug 'Sockelwechsel' beim LGA775...


Ganz ab davon:
Hat sich von euch nicht mal jemand gefragt, warum man das machen möchte und vorallendingen welche CPUs es noch für LGA775 geben wird?!

Nun, die Antwort darauf ist leicht:
warum? - IGP für den Nehalem verspätet sich, z.B. weils unerwartet Probleme gibt.
Und das man nur noch Low Cost CPUs für LGA775 fertigen wird, a la Sockel 754 bei AMD, brauch ich ja wohl auch nicht zu erwähnen...
 
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Wieso redet ihr eigentlich von verlängert, wenn ihr die urprünglich geplante Lebenszeit gar nicht kennt? ...Insofern ist der Newswert der Meldung so irgendwas um 0.
Für mich war es schon interessant zu wissen, dass an den Chipsätzen weiter entwickelt wird
 
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ich denke nicht das sie Entwicklungsprobleme bei der IGP haben, eher denke ich das man auf die Idee gekommen ist mit dem P45 u. Derivaten dann eine ganz gute basis für das low end segment hat wo man, denk ich noch länger auf den sprung zur Nehalem Architetur wird warten müssen.
So kann Intel den P45 chipsatz noch ein wenig ausschlachten
 
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Ich finds gut, dass der Sockel uns noch einige Jahre erhalten bleibt. Wieso auch immer nur wechseln. So hat man wenigstens mal die Chance, auch in einigen Jahren seine Hardware aufzurüsten, die dann trotzdem noch "aktuell" ist, ohne gleich ein Komplettwechsel zu vollziehen.
 
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ja das ärgert mich jetzt. Hab mir vor 4 Monaten einen neuen Pc mit teueren teilen zusammen gebaut und jetzt soll Sockel775 aussterben *kopfschüttel* ich hoffe die värlengern die lebzeit des 775 noch.
 
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ja das ärgert mich jetzt. Hab mir vor 4 Monaten einen neuen Pc mit teueren teilen zusammen gebaut und jetzt soll Sockel775 aussterben *kopfschüttel* ich hoffe die värlengern die lebzeit des 775 noch.
Na, das hättest aber wissen können, wenn du es gewollt hättest...

Ist ja nicht so, das niemand bemerkt hätte, das da ein neuer Prozessor bald kommt und er 'auf einmal da war', ganz im Gegenteil...
 
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denkst du die bringen noch ne 45nm Wolfdale CPU mit 4 Ghz Standard-Takt oder so?
Das einzige was ja kommen solll ist ja die Erneuerung der Low/Middle klasse Prozessoren.
Der Q9450 wird 2010 ? nicht mehr produziert ,weil core i7 da ist.

lol und warum soll man keinen 775 mehr kaufen?? weil man dann alte Ware kaufen würde?Denkt ihr ein Office rechner braucht unbedingt core i7 Equipment?
 
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würde mich freuen wenn es noch 2010 QC- CPUs geben wird; mit mehr als 3,00 Ghz für S775
 
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denkst du die bringen noch ne 45nm Wolfdale CPU mit 4 Ghz Standard-Takt oder so?
Das einzige was ja kommen solll ist ja die Erneuerung der Low/Middle klasse Prozessoren.
Der Q9450 wird 2010 ? nicht mehr produziert ,weil core i7 da ist.

lol und warum soll man keinen 775 mehr kaufen?? weil man dann alte Ware kaufen würde?Denkt ihr ein Office rechner braucht unbedingt core i7 Equipment?
Im enddefekt kaufst du immer alte Ware!!!Meine "neue" 260gtx mit 216cores ist auch schon alte Hardware:-_-:
 
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Wo ist der Unterschied bei einem Sockelwechsel und einer Änderung des Sockelpinouts, so dass neue CPUs nicht auf alten Brettern funzen?!

Gabs ja beim LGA775 2x, solche 'Major Changes', einmal mitm Pentium D, zum anderen mitm Core 2.

Es wurde nie was am Pinlayout geändert, alle So775 CPUs passen in den gleiche Sockel, Abwärtskompatibilität war immer gegeben.
Nur Aufwärtskompatibilität wurde durch die Beschneidung der i915/925 Chipsätze um die Dual-Core Unterstützung (die soger der i865 schon hatte) und die geänderte Stromversorgung der Core2 eingeschränkt.
Insbesondere ersteres war zwar schlichtweg unnötig, aber immer noch besser, als ein echter Sockelwechsel. (Vergleiche Sockel A: Neues Mobo für FSB 133 MHz, Neues Mobo für Athlon XP, neues Mobo für 166 MHz, neues für 200 MHz - aber man konnte jedesmal bequem erst das Board wechseln und den Rest behalten, genauso lief es beim So775 mit Dual Core, Core 2 und 333MHz FSB. Die Alternative -z.B. So423/478/775 oder 754/939/AM2 ist wesentlich restriktiver)


b2t:
Mal gucken, ob dann auch noch neue So775 CPUs erscheinen.
Vielleicht war meine Zwangsinvestition in die alte Plattform doch nicht ganz so verkehrt, wie befürchtet... *auf 32nm Quad in einem Jahr hoff*
 
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Option 1:
Intel will die CPU-Restbestände loswerden und verlängert deshalb den Lebenszyklus des Sockel, um den Kunden das Gefühl zu geben, immernoch etwas aktuelles zu kaufen.

Option 2:
Intel wird versuchen neue CPUs mit und ohne int. Speicherkontroler herzustellen, so das letztere auch auf 775 laufen könnten.
(Ist aber mal mehr als zu bezweifel.)

Option 3:
Man hält es sich wirklich für den Low- und Mid-segment bereit.
(Mehr als unwahrscheinlich, da man sich somit der Möglichkeit selbst beraubt schlechtere Chargen der neuen CPUs im Low- und Mid-segment anbieten zu können, was dazu führt das man sie wegschmeißen müsste.)

Ergo:
Für mich ist es am wahrscheinlichsten, dass es nur darum geht die zu den entsp. Sockeln passenden Restbestände der CPUs loszutreten, da in Hinsicht auf die Finanzkriese wohl ein Umsatzeinbruch erwartet wird und man so wie geplant eben nicht die 775er Restbestände noch soweit lostreten kann, das sich die Lebenszyklus beendigung lohnen würde.
 
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Für mich ist es am wahrscheinlichsten, dass es nur darum geht die zu den entsp. Sockeln passenden Restbestände der CPUs loszutreten, da in Hinsicht auf die Finanzkriese wohl ein Umsatzeinbruch erwartet wird und man so wie geplant eben nicht die 775er Restbestände noch soweit lostreten kann, das sich die Lebenszyklus beendigung lohnen würde.

Intel braucht den S775 weiterhin da der S1366 nur für die teureren Modelle ausgelegt ist. Und der S1156 wohl auch in der ersten Phase kein 20 Euro Celerons & Co bekommen wird. So wird die S775-Plattform einfach zur Einstiegsplattform abgewertet bis sich die neuen Sockel etabliert haben.
 
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Wie ich schon sagte:
"Mehr als unwahrscheinlich, da man sich somit der Möglichkeit selbst beraubt schlechtere Chargen der neuen CPUs im Low- und Mid-segment anbieten zu können, was dazu führt das man sie wegschmeißen müsste."

Man muss eben 1+1 auch zusammenzählen. Kein finanzorientiertes Unternehmen wirft Geld zum Fenster raus. Es ist einfach die logischste Schlussfolgerung, das es nur um den Abverkauf der Restbestände geht, schließlich hat man letztens das Unternehmensergebnis auch nach unten revidiert. ;)
 
AW: PCGH.de: Intel: Verlängerter Lebenszyklus für den Sockel 775?

Option 1:
Intel will die CPU-Restbestände loswerden und verlängert deshalb den Lebenszyklus des Sockel, um den Kunden das Gefühl zu geben, immernoch etwas aktuelles zu kaufen.

Bis zum So1160 in ~9 Monaten ist der So775 sowieso noch die einzige Plattform unterhalb von High-End, da würde man die CPUs auch so loswerden.

Option 2:
Intel wird versuchen neue CPUs mit und ohne int. Speicherkontroler herzustellen, so das letztere auch auf 775 laufen könnten.
(Ist aber mal mehr als zu bezweifel.)

Auf den ersten Folien mit einer Übersicht der Nehalem-CPUs tauchte tatsächlich eine Variante mit FSB auf.
Entwicklungstechnisch könnte das auch relativ einfach möglich sein, da die Rechneinheit und Rest ja intern seperiert sind, also quasi noch ein FSB existiert.
Für eine So775 Variante müsste man also ggf. nur die integrierte Northbridge eines So1160 Prozessors weglassen.

Option 3:
Man hält es sich wirklich für den Low- und Mid-segment bereit.
(Mehr als unwahrscheinlich, da man sich somit der Möglichkeit selbst beraubt schlechtere Chargen der neuen CPUs im Low- und Mid-segment anbieten zu können, was dazu führt das man sie wegschmeißen müsste.)

Aktuell stellt unterhalb des High-End Marktes die e7, e5, e2 und e1 Serie afaik jeweils einzeln her. (Bei e1 bin ich mir nicht ganz sicher, kann sein dass da auch andere verwurstet werden, aber der Rest hat tatsächlich unterschiedliche Kerne)

Wäre also nur eine Beibehaltung existierender Nachteile (" " ?)
Allerdings stellt sich dann wirklich die Frage, wo zwischen einem Entry-So775 (da Intel erst bei ~40-50€ anfängt müsste der wohl bis 90-150€ gehen) und einem High-End So1366 (ab ~250€, nach ein paar Preissenkungen eher 200€) eine komplett neu entwickelte So1160 Plattform ihren Platz finden soll.


*These 4 in den Raum werf*:

Als das letzte Mal von So1160 die Rede war, wurde das eine Element (CPU mit IGP) auf 2010 verschoben, das andere Element (günstige Einsteiger CPUs) würde bei aktueller Marktsituation direkt gegen AMDs Deneb-Nachfolger antreten.
Nach damaligem Stand der Dinge sollte der Deneb aber schon vor 1-2 Monaten mit bis zu 3 GHz und 20% höherer Pro-Takt Leistung erscheinen. Jetzt kommt er eher mit +10% und Anfang 2009.
*Die eigentliche These*:
Intel hat als möglichen Deneb-Konter höher getacktete Core2 in der Hinterhand (bis 4 GHz ist wohl sehr gut anzunehmen), braucht die aber bis auf weiteres gar nicht, um die Vormachtsstellung am Markt zu behalten. Auch legt die Verschiebung der AMD Zeitpläne (die im Zuge des FAB-Verkaufes sicherlich schwer einzuholen ist) nahe, dass man innerhalb der nächsten 12 Monate auch keinen weiteren schweren Angriff zu befürchten hat.
Das ermöglich es, auch den Rest der So1160 Plattform auf 2010 zu verschieben und alles auf einmal in 32nm zu launchen.
Umgekehrt heißt das aber auch, dass der So775 bis dahin im Amt bleiben muss.
 
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