PC treibt deutschen Stromverbauch in die Höhe

AW: PC treibt deutschen Stromverbauch in die Höhe

Nichtmechanische Serverkomponenten wie CPU oder RAM halten bei Standardbenutzung ~30 Jahre. Aufgrund der selektierung.

Lasst mich jetzt nicht Quellen suchen.
 
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Der noch schneller steigende Strompreis wird den Trend vielleicht bald stoppen. Die ersten die dann zu den guten alten Rechenschiebern greifen müssten wären dann die raffgierigen Energiekonzerne!
 
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Es sei an der Stelle noch einmal kurz angemerkt, dass es gesamtökologisch gesehen keinen Sinn macht, neue Hardware anzuschaffen, weil diese vielleicht 50 Watt/h einspart, denn die Energie zur Produktion und Recycling von ausgemusterten Komponenten steht dazu in keinem Verhältnis. Besonders das Recycling-Problem wird oft übersehen, weil sich die Folgen (noch) nicht direkt vor unserer Haustüre bemerkbar machen.
Na dann geht wieder um Henne und Ei. Irgendwo muss man anfangen. Das wir nicht so weiter machen können wie zuvor, wird jedem klar sein.
 
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natürlich, zeig mir mal nen 30 jahre alten server xD

baut mehr Atomkraftwerke, damit der Energiebarf gedeckt wird. Die Strompreise würden auch sinken oder zumindest gleich bleiben
 
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Jap das gleiche Problem tritt ja auch bei der Abwrackprämie auf. Autos die weniger CO2-Austoß haben und auch weniger verbrauchen, müssen schließlich auch hergestellt werden und das kostet im Verhältnis gesehen überproportional mehr an Strom bzw. Energie.
Für den Verbraucher direkt mag es zwar eine Verbesserung in Sachen Stromverbrauch sein (genau wie die Anschaffung modernerer und stromsparender Hardware), allerdings müssen sie die gesteigerten Produktionskosten (für Strom) in dem Fall durch höhere Strompreise mitfinanzieren.

Recht hast du ... und die CO2 Gase machen ja auch brav an jeder Grenze halt... :ugly:
Wenn dazu (eher dagegen) _wirklich_ etwas getan wollte, müßte eine einheitliche, internationale Regelung her, aber Umweltschutz kostet halt Geld und die aufstrebenden Staaten die den weltweiten Bärenanteil am CO2 produzieren sind nicht unbedingt die reichsten Staaten - wenn sie auch groß sind ;-)
Und hinter dem PKW "Abwracken" stecken doch eher rein wirtschaftliche Interessen der entsprechenden Lobby. Da verpaßt man dem Ganzen noch 'nen schönen grünen Aufkleber und alle schreien "Hurra"!
Ich vermute mal, bei Green-IT wird ähnlich sein, nur dass da keine riesige Öl- und Automobilindustrien mit Milliarden dahinter stehen die -auf welchen Wegen auch immer- Einfluss auf die (politische) Förderung der Sache nehmen können um das Ganze zu pushen.

Letztendlich schaut doch jeder in sein eigenes Portemonnaie und entscheidet danach. Mein Daddel-Rechner ist bestimmt kein "grüner" (2xGTX280,3xHDD,C2Q) und ein Auto bei uns ist "abgewrackt" worden, weil es für den alten niemals mehr 2500€ gegeben hätte. Der reduzierte CO2 Ausstoß ist ein guter Nebeneffekt, mehr aber auch nicht.
Meine Meinung...

greetz
 
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Bei Servern steht die Klimatisierung der Serverräume in der Kritik. Hans-Joachim Popp, CIO der DLR, sieht hierzu keinen Anlass. Die Systeme würden deutlich höhere Temperaturen vertragen. Menschenleere Serverhallen müssten nicht zwingend klimatisiert werden
Der hat bestimmt auch was gegen Killerspiele und das böse, überflüssige, stromfressende Internet.

Serverparks werden ja aber in erster Linie gekühlt, um die Ausfallgefahr so gering wie Möglich zu halten. Klar hält ein Server auch 30° aus, allerdings verkürzt sich dann vor allem die Lebensdauer der Festplatten. Nicht zu vergessen, dass jeder Server unmengen an Wärme produziert, von ganzen Serverfarmen mal gar nicht zu schweigen. D.h. wenn innen die native Raumtemperatur bei ca 20° ohne Server liegen würde, würde sie mit eingeschalteten Geräten ruckzuck über 50° liegen, was viel zu warm wäre.
Und noch viel schlimmer als etwas zu warm: Temperaturschwankungen und wechselnde Luftfeuchtigkeit. Aus genau diesem Grund werden Serverparks nämlich klimatisiert: Um stabile Umweltbedingungen in ihrer Arbeitsumgebung zu erreichen.

Wüsste auch mal gerne, wie begeistert solche Typen wären, wenn sie morgens ihre Emails nicht mehr abrufen können, weil zum 2ten mal im Monat der Mailserver wegen HDD-Crash vor die Hunde gegangen ist.

Wie sagt man nicht so schön? Wenn man keine Ahnung hat, einfach die Fre**e halten. Vor allem in der Politik.

Denn solange sich unsere Politiker alle in nem Audi W12 auf Arbeit fahren lassen oder täglich von Bonn nach Berlin und zurück fliegen, brauchen die mir wegen Klimaschutz eh nicht ankommen!
mfg
 
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bei uns is ne schule die woche zu wegen schweinegripp, hehe ne hab no ni fleigen sehn
 
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natürlich, zeig mir mal nen 30 jahre alten server xD

wenn man keine ahnung hat, einfach...naja...
ich neh'ms mal "konstruktiv"... wir reden hier nicht von 30 Jahren, sondern eher weniger. :what:

wenn mein server alle paar Jahre den geist auf gibt, weil irgendwas DEFEKT ist, hab ich u.u. das problem, keine ersatzteile mehr zu bekommen, ausfallzeiten und kosten entstehen, ect.
wenn ich alle paar jahre einen neuen server haben WILL, weil mir die leistung oder was auch immer nicht mehr reicht, kann ich das ersetzen PLANEN.
Und die Stromkosten der Klima-Anlage in dem Server-Raum stehen in keinem Verhältnis zu den Kosten durch Ausfallzeiten (der betroffenen Mitarbeiter/Kunden)!
 
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Erstmal versuche ich schon meinen PC etwas stromsparender zu betreiben (ander als in der Sig z.B. läuft die CPU derzeit auf 2,7Ghz unter 1,2V). Aber leider funktionieren die Stromspartechniken nicht so, wie ich es mir vorstelle. Also nur dann soviel Spannung wie ich brauche, wenn ich es auch wirklich brauche und nicht schon bei 10% Last. (auch Graka wird runtergetaktet, leider kann ich die Spannung nich ändern)

Ich finde die Idee, Strom aus Nordafrika bzw. vllt auch Spanien zu importieren, gut.
die sollen sich mal weniger mit so Sachen wie "Killerspielen" oder "Suchtspielen" auseinandersetzen (wovon die eh keine wirkliche Ahnung haben) und mehr für den Umweltschutz tun. Hier wäre das Geld wirklich notwendig. artikel dazu
 
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ich frag mich sowieso wieso die firmen ihre server nicht einfach inteligent hinstellen

die meisten firmen sellen sie irgendwo in den keller oder in irgendien leeren raum ohne fenster

da braucht der dann natürlich auch kühlung

wieso stelle die ihn nicht einfach in die oberste etage in einen raum mit dachfenster damit dir warme luft oben abziehn kann und einem fenster damit kühle luft nachzeihn kann

das sollte doch auch bei serverfamen gehn

einfach ein paar überdimensionale fenster einbauen und schon hat man das kühlproblem gelöst


und noch ne idee

im winter könnten fimren doch it der abwäre heizen
 
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Erstmal versuche ich schon meinen PC etwas stromsparender zu betreiben (ander als in der Sig z.B. läuft die CPU derzeit auf 2,7Ghz unter 1,2V). Aber leider funktionieren die Stromspartechniken nicht so, wie ich es mir vorstelle. Also nur dann soviel Spannung wie ich brauche, wenn ich es auch wirklich brauche und nicht schon bei 10% Last. (auch Graka wird runtergetaktet, leider kann ich die Spannung nich ändern)

Ich finde die Idee, Strom aus Nordafrika bzw. vllt auch Spanien zu importieren, gut.
die sollen sich mal weniger mit so Sachen wie "Killerspielen" oder "Suchtspielen" auseinandersetzen (wovon die eh keine wirkliche Ahnung haben) und mehr für den Umweltschutz tun. Hier wäre das Geld wirklich notwendig. artikel dazu

Recht hast du!:nicken:
 
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Na dann geht wieder um Henne und Ei. Irgendwo muss man anfangen. Das wir nicht so weiter machen können wie zuvor, wird jedem klar sein.
Das hat weniger mit Henne und Ei als den Gesamtzusammenhängen zu tun. Beim Motto "Irgendwo anfangen" ist man leider recht nahe am Aktionismus, der bisweilen den gegenteiligen Effekt hervorruft. :(
Genau so wie sich ein effizienteres Netzteil erst nach einer längeren Zeit in geringeren Kosten niederschlägt (es dauert einfach sehr lange, bis der Kaufpreis durch eine Effizienzsteigerung von wenigen Prozent wettgemacht wird), lohnt es sich gesamtökoligisch nicht nur für eine etwas bessere Energieeffizienz Komponenten oder den ganzen PC - der wie bereits erwähnt aus problematischen Materialen unter dem Einsatz hoher Energiemengen hergestellt wird - zu tauschen. Vielmehr sollte bei einem unvermeidbaren Neukauf (alte Komponente defekt/zu langsam etc.) auf Energieeffizienz geachtet werden. :)
Gerade bei Spiele-PCs steigen die Ansprüche bekanntlich recht schnell, sodass man regelmäßig beim Neukauf die Möglichkeit bekommt, die Energieeffizienz des eigenen PCs zu steigern.
 
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ich frag mich sowieso wieso die firmen ihre server nicht einfach inteligent hinstellen

die meisten firmen sellen sie irgendwo in den keller oder in irgendien leeren raum ohne fenster

da braucht der dann natürlich auch kühlung

wieso stelle die ihn nicht einfach in die oberste etage in einen raum mit dachfenster damit dir warme luft oben abziehn kann und einem fenster damit kühle luft nachzeihn kann

das sollte doch auch bei serverfamen gehn

einfach ein paar überdimensionale fenster einbauen und schon hat man das kühlproblem gelöst


und noch ne idee

im winter könnten fimren doch it der abwäre heizen


lol scho ma was davon gehört das die wärme nach oben steigt und klar immer des fenster auf, keller is immer am kühlsten is doch logisch
 
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es sind nicht die Extrembeispiele...jeder einzelne macht die Masse.
Schau dich doch mal um....jeder hat Flatrate, da kann die kiste auch ruhig anbleiben...kostet ja nix:wow:
oder der Trend zu immer größeren Bildschirmen...ein neuer 52"TFT frisst soviel strom wie 2 uralte Röhrenfernseher... und dann noch der kaffeeautomat, Riesenkühlschränke mit eiswürfelbereiter usw usw, dazu in jedem zimmer Pcs und stereoanlagen.
Schau dich in deutschen Wohnungen um...da wundert dich nix mehr.
 
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lol scho ma was davon gehört das die wärme nach oben steigt und klar immer des fenster auf, keller is immer am kühlsten is doch logisch

Unabhängig davon, das man den Quark von Ole88 kaum lesen kann, hat er recht. Im Keller bleibts kühl.

Aber das ist irrelevant. Es geht in Rechenzentren nicht um 3 Rechner sondern um vllt 3000. Da muss man schon andere Geschütze auffahren.

so far
 
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2007 - was ist mit 2008? Bin übrigens mit 550 Gamer-PC-Watt dabei (plus Laptop, PS2 und Plasma-TV)
icon7.gif
Gleiche es aber mit energiesparendem Kühlschrank und Waschmaschine aus (Energieeffizienzklasse A++), so stimmt die Rechung wieder, Stromverbrauch ist dadurch niedriger als bei den Vormietern ohne PC lt. Nebenkostenabrechnung! :daumen:

Wat hatn der Vormieter da betrieben? :wow: Schlangenzucht? :D

Aber sowas ähnliches hab ich hier auch: Wenn ich nicht da bin (und damit die Kiste aus), fällt der Verbrauch um ziemlich genau 1 kWh/Tag. Dat ist so ziemlich der derzeitige Schnitt - und ich dachte, ich wäre PC-Vielnutzer mit so 16h/Tag Kiste an :what:
 
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hm mein quark kann man sehr wohl lesen, du schreibst doch genauso
 
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Als ob die wegen den Personen klimatisiert werden würden, die einmal pro Quartal da zugegen sind... Soweit ich weiß, werden die Serverräume um temperaturbedingtem Leistungsverlust vorzubeugen, auf 18°C klimatisiert... Korrigiert mich wenn ich da falsch liege...

Also es gibt definitiv auch Serverräume, die im 20er Bereich oder sogar nur auf 30°C klimatisiert werden.
Alles in allem aber trotzdem eine riesige Energieverschwendung:
Keine einzige Komponente muss auf diese Temperaturen gekühlt werden. Selbst Festplatten kommen bequem mit 40°C warmer Luft aus und das ist ne Temperatur, die quasi immer über Außenluft liegt. Z.B. Google kühlt die neuesten Rechenzentren erfolgreich ohne Klimaanlage. N großer Wärmetäuscher und Wasserkreislauf reichen vollkommen aus, um die Wärme nach draußen zu schaffen, wenn man etwas höhere -aber immer noch vollkommen ausreichende- Temperaturen akzeptiert. Und der Stromverbrauch ist um ein vielfaches geringer, als bei nem Klimakompressor.


-Soll ich den standby anschalten, wenn ich mal kurz weg bin?
...oder verhindert irgend n Treiber das mal wieder...
-Müssen alle Peripherie-geräte immer angeschaltet sein (z.B. Drucker; Boxen)?
...oder haben sie gar keinen Ausschalter, verlieren sämtliche Einstellungen, wenn man sie vom Strom trennt...


Es sei an der Stelle noch einmal kurz angemerkt, dass es gesamtökologisch gesehen keinen Sinn macht, neue Hardware anzuschaffen, weil diese vielleicht 50 Watt/h einspart, denn die Energie zur Produktion und Recycling von ausgemusterten Komponenten steht dazu in keinem Verhältnis. Besonders das Recycling-Problem wird oft übersehen, weil sich die Folgen (noch) nicht direkt vor unserer Haustüre bemerkbar machen.

Das ist sicherlich n Problem, über das viel zu wenig nachgedacht wird. Aber die meisten Leute hier wechseln ihre Hardware aus ganz anderen Gründen oft genug und es ließ sich sicherlich ein bißchen Strom sparen, wenn sie dabei auch nur darauf achten würden, dass der Verbrauch des neuen Systems nicht höher als der des alten ist...
(Vor allem würde es einen enormen Entwicklungsdruck bei den Herstellern bedeuten. AMD verkauft jetzt seit wie langer Zeit Grafikkarten, bei denen der Speichercontroller keinen Stromsparmodus erlaubt? Nvidia verweigert feinere Fertigungsprozesse -die auch in der Herstellung Geld sparen- seit wann?)
Da mit Ausnahme des Atoms quasi alle "kleine" Hardware nur eine abgespeckte Variante der High-End-Modelle darstellt, sind es gerade Gamer, die die Richtung vorgeben könnten.
(aktuell: "Zwei GTX285 in einer Karte? BOH GOIL. Ich will 4 Stück davon auf nem P6T7)

Wenn dazu (eher dagegen) _wirklich_ etwas getan wollte, müßte eine einheitliche, internationale Regelung her, aber Umweltschutz kostet halt Geld und die aufstrebenden Staaten die den weltweiten Bärenanteil am CO2 produzieren sind nicht unbedingt die reichsten Staaten - wenn sie auch groß sind ;-)

Äh - nein.
Ganz und gar nicht.
Absolut falsch, um genau zu sein - es sei denn, du zählst Staaten wie China und Indien, also Mitlgieder der Wirtschafts-G11, als "aufstrebend".
Zusammen mit der EU, Russland, Japan Süd-Korea (yeah - dank High-Tech unter den CO2-Top10) und natürlich USA&Kanda machen die nämlich fast 80% des weltweiten CO2 Ausstoßes aus fossilen Energieträgern aus. (Daten von 2004, aber dürfte -gerade wegen China- heute noch schlechter sein).
Entwicklungsländer und der ganze Rest, der 95% der Staaten der Welt ausmacht, hat recht wenig damit zu tun. (und ehe jetzt jemand mit Entwaldung kommt: Würde keine weiteren 20% bringen - und Stichwort "argentinisches Rumpsteak"...)

Und hinter dem PKW "Abwracken" stecken doch eher rein wirtschaftliche Interessen der entsprechenden Lobby. Da verpaßt man dem Ganzen noch 'nen schönen grünen Aufkleber und alle schreien "Hurra"!

Der grüne Aufkleber ist doch längst ab...
(Wo ich ehrlich gesagt mal von unseren Medien überrascht bin, dass sie die Lüge "Umwelt"prämie ganz schnell durch einen viel passenderen Ausdruck getauscht haben)

Ich vermute mal, bei Green-IT wird ähnlich sein, nur dass da keine riesige Öl- und Automobilindustrien mit Milliarden dahinter stehen die -auf welchen Wegen auch immer- Einfluss auf die (politische) Förderung der Sache nehmen können um das Ganze zu pushen.

Green-IT ist sogar noch besser.
Die steigern den Verbrauch einer neuen Grafikkarte um 20%, nehmen die alte, takten sie runter, so dass sie 10% weniger verbraucht und verkaufen das ganze als super-sonder-spar-"Green Edition".

Letztendlich schaut doch jeder in sein eigenes Portemonnaie und entscheidet danach.

Wenn man sich anguckt, was für Kosten der Verbrauch von fossilen Rohstoffen weltweit verursacht und wie wenige davon nicht vom Konsumenten, sondern von Drittweltländern und dem Steuerzahler getragen werden, dann funktioniert dieses Prinzip nicht.
(Kosten übrigens nicht nur über den Klimawandel - Kiribati mag n Naturjuwel und ein ganzer Staat mit tausenden Einwohnern sein, aber im Kapitalismus repräsentiert das bzw. der Verlust nicht unbedingt einen großen Wert. Viel eindrucksvollere Summen kommen da zusammen, wenn mal die ganzen Summen aufaddiert, die die westliche Welt in Militär investiert hat, um den eigenen Zugang zu Ölquellen im weiteren arabischen Raum zu sichern)
 
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