PC geht kurz an und dann komplett aus.

unthinkable

PC-Selbstbauer(in)
Hallo Leute,

Habe heute mit meinem neuen Ryzensystem mich mal im RAM OC versucht, von 2666MHZ auf 3000, die Spannung von 1,2 auf 1,4V erhöhtTImings probehalber einfach vom XMP übernommen ,dazu Prime im Blend laufen lassen. Der PC fror ein und danach habe ich am Powerknopf ausgeschalten, allerdings kam beim Neustart kein Bild. Dann habe ich die Bios Batterie herausgenommen Kaltgerätestecker ab und Netzteil aus, eine Minute gewartet und wieder eingeschalten. Testweise Prime Blend auf Standardtakt laufen lassen und das Bild fror wieder ein. Leider startete der PC dann selbst nach CMOS Reset nicht mehr, geht nur kurz an, die Lüfter drehen und sobald er booten will, leuchtet die Boot Lampe auf und er geht komplett aus. Habe schon jeden RAM Slot mit nur einem Riegel probiert, immer das Gleiche... Wenn ich den RAM ausgebaut lasse, läuft der Rechner, bootet aber logischerweise nicht. An der Kühlung kann es nicht gelegen haben, da ich 5 Gehäuselüfter in einem Big Tower habe.
Ist der RAM defekt?

Hoffe ihr könnt helfen, bin echt frustriert.
 
Wurde denn wirklich wieder alles auf Standard zurückgesetzt im Bios?Nicht das beim resetten was falsch gelaufen ist?
Stimmt die Bootreihenfolge denn jetzt noch nach dem Reset vom Bios?Boot Led ist ja laufwerke,wenn was mit dem Ram wäre sollte ja die Dram Led leuchten,logisch oder?
 
Hey , es kommt nicht einmal das MSI Logo, der Bildschirm bleibt schwarz... Hab jetzt nochmal Bios Batterie raus und noch ein Stück gewartet und alles wieder eingebaut. Jetzt bleibt er zumindest an, aber Bild kommt keins und die DRAM Leuchte leuchtet.

Edit. Jetzt startet er plötzlich und ich hab Bios Defaults eingestellt, allerdings kommt beim Boot zu WIndows ein Bluescreen.
Edit2: Habe jetz den RAM auf 2133MHz gestellt und alle anderen Einstellungen auf Default gelassen und WIndows startet normal.
Ist der RAM etwa bei Standardspannung instabil?
Edit3: Das Mainboard stellt immer Command Rate 1t ein obwohl XMP 2T ist. Komischerweise lässt sich nicht auf 2T Manuell wechseln, auch die eingestellte CL15 Latenz wird nach dem Boot zu CL16.
Leider ist das neueste Bios ein Betabios, soll ich das trotzdem mal probieren?
 
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Ryzen laufen in der Regel besser mit CL 16 o. geraden Timings,warum auch immer.
XMP ist ja eigl. auch ein Intel Tool was schonmal Probleme machen kann.
Vom Takt sollten 3200 eigl. schon keine Probleme mehr machen,der läuft bei meinem 2600x schon problemfrei mit DOCP.
Warum hast du nicht direkt schnellen Ram erworben,Ryzen profitiert davon ja enorm und du hättest jetzt nicht noch aufwendig übertakten müssen.
 
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Mahlzeit, also den RAM hab ich schon seit 2016, damals zusammen mit dem vorherigen 6600k gekauft. Laut Test sinddamit 3100Mhz möglich, ist ja aber nicht auf meine direkt übertragbar.
Ich werde es mal mit dem Ryzen DRAM Calculator probieren. bin aber nicht sicher ob der überhaupt so alte 25nm Chips unterstützt.
 
Windows ist neu aufgesetzt und Chipsatztreiber aktuell. Ich habe ein wenig durch die Foren gestöbert und deswegen Prime 95 Blend für den RAM Test genommen, reicht da denn Memtest?Was mir aufgefallen ist, dass es immer eingefroren ist wenn CPU-Z eingeschalten war. Ist das ein bekanntes Problem?
Danke erstmal für die Hilfe :)
 
Es kann zwar zu Problemen kommen,aber CPUZ sollte da unbedenklich sein.Ist es denn aktuell?
AMD Ryzen 3000: Auslese-Tools beeintraechtigen Stromsparmechanismen | heise online
Wenn der Ram wirklich das Problem ist dann musst du einfach damit leben das der Ram nicht stabil läuft wenn er mit mehr als 2666 mhz läuft,oder mal alles manuell einstellen.Xmp aus und Spannung bei 1,35 V.Die Timings so hoch wie möglich ansetzen cl18 ka.
Die Boards mit x570 sind ja auch noch frisch,weshalb bestimmt noch andere Bios Versionen kommen
 
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Ok dann werde ich erstmal das Ram takten bleiben lassen und abwarten bis ein neues Bios kommt und dann mal versuchen. Ist so oder so ein gewaltiger Sprung vom 6600k
BIn auch erstmal froh dass alles läuft nach den vielen Problemen.
 
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