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PC für Photoshop, InDesign, Illustrator und Alltagsgeschäfte

JoBeSch

Schraubenverwechsler(in)
PC für Photoshop, InDesign, Illustrator und Alltagsgeschäfte

Hallo liebe PCGH-Community,

ich wende mich heute zum ersten Mal an euch, da ich vor dem Kauf eines neuen Computers für das o.g. Aufgabenfeld noch einmal eine Meinung bzw. eine Durchsicht brauche. Das Thema habe ich bereits bei ComputerBase erstellt. Leider war dort das Interesse nicht so hoch, wie ich es normalerweise gewohnt bin. Ich bin dem dortigen Nutzer sehr dankbar, der sich um meine Anliegen gekümmert hat und möchte seine Hilfe mit diesem Thema keinesfalls abwerten (nur falls er hier auch mitliest); dennoch würde ich gerne vor dem tatsächlichen Kauf noch ein letztes Mal den Versuch starten, eine weitere Meinung einzuholen. Für mich ist das alles leider nicht so selbstverständlich.

In meinem öffentlichen Warenkorb könnt ihr meine letzte Konfiguration sehen: https://www.mindfactory.de/shopping...22112352fc282289af70d086f9a1cc1b0638cc404199a

Als Gehäuse habe ich das Nanoxia Deep Silence 4 gewählt, das ich bei PC-Cooling bestellt habe und bereits eingetroffen ist. Nur falls ihr euch wundert, dass dieses wichtige PC-Bestandteil fehlt im Warenkorb fehlt.

Zu eben dieser Zusammenstellung möchte ich drei konkrete Fragen stellen:

1) Beim Netzteil schwanke ich noch immer zwischen dem derzeit ausgewählten beQuiet! Pure Power L8 350 Watt und dem Straight Power 10 400 Watt des gleichen Herstellers. Laut des "Netzteilkalkulators" auf der Hersteller-Webseite würde der o.g. PC unter Last ca. 200 Watt Leistung verbraten - inklusive einer Grafikkarte, die zwingend angegeben werden muss. (Aus Budget-Gründen verzichte iche zunächst darauf bzw. werde sie evtl. nachrüsten, in der Größenordnung einer 750 Ti o.ä.). Das 350 Watt Netzteil wäre laut Kalkulator damit zu knapp 60% ausgelastet, das 400 Watt Modell zu etwa 50%. Der Wirkungsgrad wäre bei Option 1 (der derzeitig gewählten) also besser. Dennoch überlege ich mir, das größere NT zu kaufen. Grund dafür: Es ist neuer, extrem gut bewertet und mit einem noch besseren/leiseren Lüfter ausgestattet als das ohnehin schon sehr leise L8. Allerdings denke ich mir, dass letztendlich die geringe Auslastung die Vorteile des Geräts an sich bei dieser Konfiguration in den Hintergrund treten lassen. Außerdem sehe ich, außer einer genügsamen dedizierten Grafikkarte, langfristig keine Zusatzstromfresser in dem Rechner, die das kleinere Netzteil bereits überfordern würden. Noch dazu würde ich rund 20,- einsparen. Was meint ihr?

2) Das Mainboard bereitet mir ein wenig Kopfzerbrechen. Eigentlich hat es alles, was ich mir wünsche. Lediglich die vier klassischen USB-Anschlüsse finde ich ein wenig mickrig. Deswegen ist es toll, dass das Board zwei interne USB 3.0 Header bietet. Irgendwann soll nämlich noch ein interner Kartenleser mit zusätzlichen USB 3.0 Schnittstellen eingebaut werden. Damit dürfte dieses Problem doch gelöst sein, oder? Ein interner USB 3.0 Header für die beiden USB 3.0 Anschlüsse am Gehäuse, der zweite dann eben für das Speicherkartenlesegerät mit zwei oder drei weiteren Anschlüssen. Das sollte doch so klappen, nicht wahr?

3) Seht ihr an dieser Zusammenstellung noch einen deutlichen/konkreten Verbesserungsbedarf? Bitte bedenkt, dass mein Budget bei maximal 750,- liegt und ich mir noch eine Windows-Lizenz besorgen muss.


Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr meine Fragen beantworten und damit meine letzten Zweifel ausräumen könntet. Dann kann ich die Kiste endlich bestellen.

Herzliche Grüße
 
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Moin,

würde dir empfehlen 500W von be quiet! straight power gold empfehlen ;) muss Ja nicht unbedingt modular sein Oder? ;)

Windows lizenz ist günstiger als du denkst

Ist halt die frage ob du Skylake Oder andere generation haben willst würde schon einen K empfehlen falls du doch bisschen mehr power aus dem prozessor rauskitzeln ;)
 
AW: PC für Photoshop, InDesign, Illustrator und Alltagsgeschäfte

Das 400W Straight Power sollte reichen, solange danach keine High-End-Grafikkarte reinkommt.
Die Kalkulation mit den USB Anschlüssen geht so auf.
Alternativ könnte noch ein System auf Xeon 1331 v3 aufgestellt werden sollte aber nicht nötig sein.
 
AW: PC für Photoshop, InDesign, Illustrator und Alltagsgeschäfte

Okay das es ein 400W straight power gibt wusste ich nicht 0:) geht natürlich auch
 
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Beim Netzteil könnte man auch das beQuiet System Power 8 400Watt nehmen. Das ist noch etwas günstiger, als das Pure Power.

Beim RAM könnte man auch noch ein paar € sparen, wenn man ein güstigeres Kit G.Skill oder Curcial nimmt.

SATA Kabel sind beim Mainboard dabei, die brauchst Du nicht extra.

Ich würde besser den i5 6500 nehmen, da der 6600 eigentlich sinnlos ist. Nur der Turobo ist höher, aber der geht ja eh nur, wenn nicht alle Kerne belastet sind. Beim Rendern wird deine CPU aber voll ausgelastet sein. Somit kein hoher Turbo. Da ist der 6500 dann genau so gut.
Mehr Leistung hättest Du aber in der Tat mit Haswell, Sockel 1150 und dem Xeon E3-1231V3, da das Hyerthreading in deinen Anwendungsbereichen durchaus was bringt.

Als Grafikkarte würde ich über eine günstige Quadro Nachdenken. Die Beschleunigt viele Funktionen in den Adobeprodukten enorm.
 
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Hallo,

danke für deine schnelle Antwort. Allerdings sehe ich den Sinn eines 500 Watt Netzteils nicht ganz, wenn ich noch nicht einmal ein 350/400 Watt Netzteil voll auslasten kann. Cable Management wäre in der Tat äußerst interessant, aber zumindest bei beQuiet hat die kleinste PSU mit CM bereits auch schon wieder 420 Watt.
Sicherlich wäre ein K-Prozessor auch interessant, aber da kommt dann noch ein Z-Chipsatz Mainboard zum ohnehin schon deutlich teureren Prozessor dazu. Da komme ich halt mit meinem Budget nicht furchtbar weit. Eigentlich ist die Frage nach Prozessor und Sockel bereits auch abgeschlossen. Es war ja noch Sockel 1150 mit Haswell-Xeon im Raum gestanden, aber ich habe mich für Skylake entschieden, weil ich damit erstmal auf eine zusätzliche Grafikkarte verzichten kann.
Zur Windows-Lizenz: Ich weiß, dass man für 20-30€ bei eBay Lizenzen bekommt. Aber es ist ja bekannt, dass diese Lizenzen zum größten Teil nicht ganz koscher sind. Deswegen sehe ich mich nach einer gebrauchten Version um, die vorher tatsächlich offiziell/legal/whatever im Einsatz war.

Gruß


~~~~


€dit: Ich war gerade kurz während des Verfassens der Antwort die erste Reaktion von steinf131 abgelenkt, als die restlichen Kommentare kamen. (Danke dafür schon mal!)

@ LP96: Danke für die Bestätigung, dass es mit den beiden internen USB-Headern so passt, wie ich mir das vorstelle. Dann bleibts nun tatsächlich bei dem Board. Eine richtig dicke Grafikkarte wird es bestimmt nicht werden, da ich keinerlei Gaming-Ambitionen hege und nach allem, was ich gelesen habe, eine kleine Graka zur Unterstützung der o.g. Programme ausreicht. Ich betreibe (privat) auch keine super-umfangreichen Grafikarbeiten, dafür steht ein entsprechendes Gerät im Betrieb.

@ steinf131: Jupp, genau, das gibts auch kleiner. :)

@ Chrissi: Die Frage bleibt halt bestehen, ob es wirklich sinnvoll ist, überhaupt über 350 Watt hinauszugehen. Wie gesagt, für meine Zwecke sollte eine einfache Grafikkarte ausreichen. Andere Zusätze (außer des internen Speicherkartenlesers) werden kaum dazu kommen. Und wenn ein "so groß" dimensioniertes Netzteil nicht an seinen sweet spot kommt, lohnt sich die Anschaffung doch auch gar nicht. Oder habe ich da irgendwas falsch verstanden?
Danke für den Tipp bezüglich des 6500er i5. Da kann ich tatsächlich nochmal ein wenig einsparen. Der Xeon wäre eine echte Alternative, das stimmt. Allerdings habe ich auch oft genug gelesen bzw. empfohlen bekommen, dass die Adobe-Programme teilweise noch sehr altertümlich programmiert seien und von den zusätzlichen (virtuellen) Kernen nicht Gebrauch machen (können). Deswegen habe ich mich für Skylake mit seiner guten integrierten Grafikeinheit entschieden.
Wegen des RAMs: Da gibt es in der Tat noch ein günstigeres 2133er Dual Kit von Crucial. Als ich mich gestern Abend erst einmal auf das L8 Netzteil festgelegt hatte und dadurch 20,- "gespart" hatte, habe ich dieses Geld in den etwas besser bewerteten HyperX RAM gesteckt.

Wenn ich euch alle jedoch richtig verstehe, würdet ihr mir doch zu dem/einen 400 Watt Netzteil raten?



Klasse, dass ihr mir schon so schnell behilflich sein konntet!
 
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Warum genau? In den Testberichten, die ich gelesen habe, ist es sehr gut weggekommen. Oder ist es einfach zu alt?

Und doch nochmal zum Xeon: Gibt es da ein Kracher Sockel 1150 mATX Board, das besonders empfehlenswert wäre, ohne >90€ zu kosten? Werde gerade doch schon wieder nachdenklich...
 
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Das L8 ist einfach veraltete Technik und sollte nicht mehr neu gekauft werden.
 
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Wenn das so ist, dann nehme ich doch das Straight Power 10 mit 400 Watt. Das ist doch auch das, was du meintest, oder?
be quiet! Straight Power 10 400W ATX 2.4 (E10-400W/BN230) Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Übrigens nochmal eine Frage an Nutzer Chrissi (oder gerne auch an jemanden anderen, der es weiß): Bist du dir da sicher, dass dem Mainboard zwei SATA-Kabel beiliegen? Ich google mir da schon einen Ast, finde aber keine Angabe. Bei einem PC, den ich vor einiger Zeit für meine Eltern zusammengebaut habe, habe ich mich nämlich darauf verlassen, dass zumindest ein SATA-Kabel dem Mainboard beiliegen wird - Pustekuchen! Zwar ist das kein Riesenbetrag, der durch die zwei Kabel dazukäme, aber wenn ich es mir sparen kann, sage ich natürlich auch nicht nein.

€dit: Kaum nachgefragt, schon finde ich die entsprechende Angabe: Dem Mainboard liegen tatsächlich zwei SATA-Kabel bei. :)


€dit 2: Die beiden RAM geben sich doch im Prinzip wirklich nichts:

16GB Crucial CT2K8G4DFD8213 DDR4-2133 DIMM CL15 Dual
16GB HyperX FURY schwarz DDR4-2133 DIMM CL14 Dual Kit

Ein solcher Headspreader wie bei Modell 2... notwendig? Ist der Aufpreis gerechtfertigt? Habe mich da ja allein durch die Verkaufszahlen und die Bewertungen zum teureren RAM verleiten lassen...
 
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Besten Dank.

Beim RAM ist es zwar etwas lächerlich, für ein geschlossenes Gehäuse das "schönere" Kit zu nehmen, wenn es sich leistungstechnisch von seinem Pendant eigentlich kaum unterscheidet, dafür aber ca. 20,- mehr kostet, aber dennoch habe ich mich nun für die HyperX Module entschieden.

Hier also noch ein letztes Mal der Warenkorb, so wird das Maschinchen dann aussehen:
https://www.mindfactory.de/shopping...22137c0701ed42c53cc2d2f15385897e59e7349f15e1a

Bis Mitternacht besteht noch die Möglichkeit, etwas zu verändern.

Ich bedanke mich nochmal ganz herzlich bei allen Kommentatoren für eure schnelle Hilfe und guten Ratschläge.

Liebe Grüße
 
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Moin,

kann man so machen :)

ist dir überlassen ob K oder nicht, kann man ja nur empfehlen mehr auch nicht.

Offtopic: Bitte bitte ;D Ablenkung tut doch auch mal gut hehe

Würde dir empfehlen wenn du Mitternacht bestellst, trotzdem auf Nachnahme zu setzen, wobei vermutlich hier einige Mindfactory Veterane sagen," ist doch schnuppe".

wünsche dir viel spaß beim zusammenbau, hoffe machst Bilder ;)

Liebe Grüße
 
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Bilder kann ich gerne machen, wenn alles fertig ist. :)

Gruß
 
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Hallo Maddrax111,

danke für deinen interessanten Vorschlag. Jetzt habe ich die Bestellung in der besprochenen Kombination allerdings aufgegeben und bleibe nun auch dabei.
Nimms mir bitte nicht übel, dass ich deine Idee so barsch beiseite wische. Im Vergleich zu meiner vorherigen Krücke fühlt sich sowieso alles wie Lichtgeschwindigkeit an, da kommt es auf ein paar zusätzliche Prozent auch nicht mehr an. Zumal mein Budget so doch überschritten würde (brauche ja noch eine Windows-Lizenz). €dit: Außerdem sehe ich gerade noch, dass das Board nicht in mein bereits vorhandenes DS4 Gehäuse gepasst hätte (mATX).

Nun freue ich mich jedenfalls, dass die Entscheidung endlich gefallen ist und hoffe, dass die Teile noch vor den Weihnachtsfeiertagen ankommen werden.

Gruß
 
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Na, hattet ihr alle schöne Weihnachten?
Wie versprochen möchte ich noch zwei Bilder des fertigen PC zeigen. Die Ware kam 24.12. an, gestern habe ich alles mit Hilfe eines Freundes zusammengebaut.

1.jpg 2.jpg 3.JPG

Das Gerät funktioniert einwandfrei und ich bin bislang sehr zufrieden. Ich habe allerdings noch nicht mehr gemacht als Windows, Thunderbird und Firefox installiert sowie einige Updates etc. gezogen. Heute werde ich alles soweit fertigstellen und dann ein Backup des sauberen Systems erstellen. Dann wirds an den Praxistest gehen.
Leider war es aus zweierlei Gründen nicht möglich, alle Kabel sauber zu verlegen. Erstens waren die gehäuseeigenen Kabel nicht alle lang genug, um sie durch die entsprechenden Öffnungen und hinter der Mainboard-Aufnahme zu führen. Zweites war eben dort nur sehr sehr wenig Platz, dass wir schon alle Mühe hatten, wenigstens ein paar Kabel dort unterzubringen. Vielleicht widme ich mich dieser Stelle heute nochmal ein wenig, damit alles noch sauberer liegt.
Das Gehäuse selbst ist in Ordnung. Nur die Festplattenkäfige sind nicht unbedingt für normale 3,5" Platten geeignet, weil die Platten kein "Spiel" zum Käfig haben. Es besteht also erhebliche Vibrations- und damit Lärmgefahr. Deswegen musste ich doch, wie auf den Bildern zu sehen ist, den kleineren Käfig eingebaut lassen, denn darin kann die eine Platte frei "schweben". Das hätte man auch besser lösen können, aber naja. Wenigstens sind keine Geräusche zu vernehmen, von daher alles i.O. Schöner wäre es mit dem einen, fest installierten Einschub am Boden gewesen, und besser auch für den Luftstrom, aber es passt schon.

Ich möchte mich nun noch einmal für eure Hilfe bedanken. Jetzt kann ich endlich wieder schneller arbeiten und habe wieder ein paar Jährchen Ruhe (hoffe ich zumindest).

Wünsche euch allen ein gutes neues Jahr!
 
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Uih sieht trotzdem schick aus! Viel Spaß und hoffe bist gut durchs jahr geruscht :D
 
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Danke :)

Leider muss ich mich nochmal an euch wenden, denn ich habe ein kleines Problem diesem neuen, selbst zusammengestellten und zusammengebauten Computer. Die Konfiguration ist bekannt, aber hier noch einmal kurz zusammengefasst:

Gehäuse: Nanoxia Deep Silence 4 (elektromagnetisch besonders abgeschirmte Variante)
MB: Asus H170M-Plus
CPU: Intel Core i5 6600
Kühler: EKL Ben Nevis + Arctic Cooling MX-4 Wärmeleitpaste
RAM: 16 GByte (2x8) HyperX FURY DDR4 2133 MHz
SSD: Samsung Evo 250 GByte
HDD: Seagate 2 TByte
PSU: beQuiet! Straight Power 10 (400 Watt)
ODD: Samsung SH-224DB/BEBE
OS: Windows 7 Home Premium 64 Bit

Der Computer wurde am 26.12.15 von mir mit Hilfe eines erfahrenen Freundes ordentlich zusammengebaut und getestet. Alles funktionierte einwandfrei. Das Ganze war ein Geschenk zu Weihnachten für eine andere Person. Eben diese rief mich am 31.12. an, der Computer habe sich aufgehangen und reagiere nicht mehr. Auch der Reset-Knopf zeigte keine Wirkung. Etwas konstaniert riet ich ihr, den Power-Knopf solange gedrückt zu halten, bis der Rechner ganz ausgeht. Dies gelang, allerdings ließ sich der Rechner danach nicht mehr direkt hochfahren, sondern erst wieder nach ca. 20 Minuten.
Mein erster Gedanke war natürlich ein RAM-Defekt. Allerdings hat der Computer nach diesem ersten Fehler wieder tadellos seinen Dienst verrichtet. Auch der Arbeitsspeicher wurde in HWiNFO korrekt angezeigt. In der Zwischenzeit war ich auch nochmal vor Ort und habe einige anspruchsvolle (?) Dinge mit dem PC erledigt (Installation diverser Programme), ohne, dass der PC gestreikt hätte. Auch den Reset-Knopf habe ich im laufenden Betrieb nochmal auf seine Funktion geprüft - theoretisch hätte ja auch ein Fehler beim Anstecken der Kabel auf das MB vorliegen können - er funktioniert. Bis vorgestern war ich wieder beruhigt und schrieb Aussetzer vom vergangenen Jahr als einmalige Sache ab. Dann erhielt ich aber erneut eine Nachricht gleichen Inhalts, nämlich, dass der PC wieder eingefroren war und sich nicht anders als durch einen langen Druck auf den Power-Knopf zum Abschalten bewegen ließ.
Folgendes ist beim ersten Ausfall am PC (31.12.15) gemacht worden: Eine externe Festplatte war über einen der beiden vorderen Gehäuse USB 3.0 Buchsen angeschlossen, Daten wurden sortiert. Im Hintergrund lief wohl noch der Firefox, ohne irgendeine nennenswerte Aktion.
Folgendes ist beim zweiten Ausfall am (16.1.16) gemacht worden: Firefox (2 Tabs) und Thunderbird liefen, gerade war eine neue Nachricht erstellt worden. Die Empfänger-Adresse wurde falsch eingegeben und als der Fehler dann per Backspace korrigiert werden sollte, fror der PC ein und ließ sich nicht mehr per Reset neustarten. Allerdings ging er wohl direkt nach dem erzwungenen Herunterfahren wieder an, anders als beim ersten Mal. Davor wurden einige Mails auf den verschiedenen Mail-Konten im Thunderbird sortiert.
Was beiden Fällen gemein war: Der Rechner lief bis zum Einfrieren jeweils ca. 30, maximal 45 Minuten problem- und anstandslos. Auch nachdem er dann wieder angegangen war, zeigte er keinerlei Auffälligkeiten, sondern ließ sich wie gewohnt bedienen und belasten. Achja, der Rechner steht auf dem Schreibtisch und hat genug Luft zum "Atmen".

Der vorgestrige Fall hat mich auf eine laienhafte, u.U. abstruse Idee gebracht: Der Computer ist via DLAN Kit mit einer Fritz!Box 6340 Cable verbunden. (Ich weiß, DLAN ist nicht die beste Lösung, aber hier gehts es einfach nicht anders, wenn man kein LAN-Kabel quer durch mehrere Zimmer legen will; außerdem läuft es eigentlich ganz anständig.) Der DLAN-Adapter am Computer-Arbeitsplatz bietet eine Steckdose, an der eine (überprüfte) Dreifachsteckleiste hängt, von der wiederum Rechner und Monitor ihren Strom beziehen. Nun also meine Theorie. Kann es sein, dass es zu Störungen in der Stromversorgung für den PC kommt, wenn über die gleiche Steckdose auch die Datenpakete des DLAN gesendet werden? Gerade weil davor recht viele Mails auf den IMAP-Konten hin- und hergeschubst wurden?
Wahrscheinlich liegen jetzt einige vor lachen auf dem Boden, weil es entweder a) in der Bedienungsanleitung des DLAN-Kits steht, man solle diese nicht tun oder b) die Idee so hirnrissing ist. Zumal ja auch beim ersten geschilderten Fall mit den gleichen Symptomen KEINE erhöhte Internetaktivität bestand, sondern allein ein paar Dateien auf einer externen Festplatte durchgesehen wurden.

Was ich definitiv ausschließen kann sind z.B. fehlende Abstandshalter zwischen Mainboard und Gehäuserückwand. Da ist alles richtig und ordentlich aufgebaut. Auch die Kabel sind allesamt gewissenhaft verlegt worden. Zu heiß sollte es dem Gerät bei dieser Minimalbelastung m.E. eigentlich auch nicht werden. Zumal ich - wie bereits gesagt - schon einige (vermutlich) wesentlich rechenintensivere Arbeiten an dem Gerät verrichtet habe, ohne dass es zu den beschriebenen Problemen gekommen wäre.

Könnt ihr euch einen Reim auf diese Geschichte machen? Welches weitere Vorgehen würdet ihr mir empfehlen? Auch wenn es bisher nur zweimal passiert ist, ist dieser Zustand natürlich nicht tragbar. Es ist schließlich ganz neue Hardware.

Die Krux an der Geschichte ist, dass ich nicht vor Ort sein kann. Leider bin ich der einzige, der sich zumindest ein klein wenig mehr mit Computerthemen auskennt. Aber ich bin eben auch kein Experte und brauche deswegen dringend euren Rat.

Es wäre wirklich klasse, wenn sich jemand dazu berufen fühlt, mir in dieser Sache ein paar Tipps zu geben. Ich hoffe genügend Informationen und eine ausreichende Fehlerbeschreibung (mehr war da auch nicht) bereitgestellt zu haben mit der man arbeiten kann. Falls wider Erwarten doch noch weitere Infos benötigt werden, bitte einfach nachfragen.

Vielen Dank im Voraus!
 
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