PC draußen betreiben

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Software-Overclocker(in)
PC draußen betreiben

Hallo,
Ich kam vorhin auf die Idee meinen PC mal draußen zu Takten.
Hier geht es ehr weniger um meinen i5, sondern mehr um meinen Pentium.
Falls es denn mal unter die 0 Grad gehen sollte wollte ich es einfach mal probieren ^^

Nur geht das ohne Probleme ? Und ohne das irgendwelches Kondenzwasser entsteht ?
 
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Das geht so lange, bis der Kondensationspunkt der Feuchtigkeit in der Außenluft erreicht ist. Dieser ist im Wesentlichen abhängig vom aktuellen Luftdruck, der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur und NICHT bei 0°C (deine kühle Bierflasche läuft auch schon an ohne dass das Bier darin gefroren ist... und die Autoscheibe ist morgens auch beschlagen wenns noch 5 Grad sind). ;)

Ich würde einen PC nicht betreiben wollen wenns kälter als 10°C ist, da du dann je nach Umgebungsbedingungen Kondenswasser nicht mehr ausschließen kannst. Zusätzlich würde ichs nur machen wenn die Luftfeuchtigkeit relativ gering ist. Bereits bei "nur" 70% Luftfeuchte liegt bei Normaldruck (1013 hPa) der Kondensationspunkt schon bei 14°C!
 
AW: PC draußen betreiben

Kondenswasser bildet sich wenn man kalte Objekte in eine warme Umgebung bringt, niemals umgekehrt. Wenn du ihn drausen einschaltet wird er noch trockener. Wenn du den kalten Rechner wieder in die Wohnung trägst läuft er an, dann solltest du ihn trocknen lassen bevor du ihn in betrieb nimmst.

Hängt damit zusammen dass warme Luft mehr Wasser halten kann als kalte. Wenn du einen PC in Betrieb nimmst entsteht Wärme, d.h. im PC wird die Luft noch trockener.

Bestes Beispiel Spiegelreflexkamera: Wenn ich rausgeh mit der warmen Kamera kein Problem. Mit der kalten Kamera in die Wohnung gehn geht garicht. Und bei PCs ist es genauso. Probleme gibts nur bei Kompressorkühlungen....

Also nein, es ist überhaupt kein Problem, einen PC bei Minusgraden Außentemperatur zu betreiben, er vorher nicht noch kälter als die ihn umgebene Luft gelagert war. Autos laufen an weil sie über Nacht draußen waren, und daher kälter als die morgentliche wärmere Luft.
 
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Stimmt natürlich (vereinfacht). Das Problem an der Theorie ist, dass die Außentemperatur und Feuchte und Druck nicht weil man das gerne so hätte schön konstant bleibt.
Oder anders gesagt wenn der PC draußen steht und es während des Betriebes zufällig 3 Grad kälter wird vor der Tür haste den Salat unter Umständen schon.

Kondenswasser bildet sich nicht bei kalten Objekten in warmer Umgebung sondern bei allen Objekten (Kondensationskeimen) wenn die Wasserkapazität der Umgebungsluft sinkt, beispielsweise eben wenns kälter wird (deswegen auch an kalten Objekten - diese kühlen schlicht die Umgebungsluft ab, deren Wasserkapazität sinkt und das Wasser setzt sich an Keimen nieder sofern vorhanden).
Das kann soweit gehen, dass Wasser nicht nur an Oberflächen kondensiert sondern sich an kleinsten Staubpartikeln sammelt. Der Normalsterbliche nennt sowas Nebel (den gibts auch bei 10 Grad schon je nachdem wie die Umgebungsbedingungen sind).


Bei deiner Kamera haste da durchaus Recht, der Effekt warum hier nichts beschlägt ist aber der, dass die Kamera überall ausreichend Wärme hin transportiert dass an der Stelle nichts beschlägt. Natürlich wird ein PC der draußen steht bei 5°C im Bereich von CPU, Grafikkarte, Spannungswandlern usw. nicht beschlagen, das würde er wahrscheinlich bei -15 Grad noch nicht weil er an den Stellen ja heizt (und bei der Kälte sowieso kein Wasser mehr in der Luft ist das irgendwo beschlagen könnte^^). Dummerweise gibts im PC aber Stellen der elektronik die keine Wärme abgeben aber dennoch nen Kurzen verursachen können. Ob da die Umgebungswärme des Systems immer ausreicht um Beschlagen zu verhindern mag ich nicht beurteilen. Ich vermute schon dass es reicht aber empfehlen würde ich es einem Hilfesuchenden mangels sicheren Wissens eben lieber nicht.
 
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Stimmt natürlich (präzise). Das Problem an der Theorie ist, dass ich hier rein praktisch denke und vermute, dass du (aufgrund einer vlt. deutlich besseren theoretischen Ausbildung als meiner) zu viele rein theoretische Szenarien in deine Überlegung mit einbeziehst. Ich bin Bautechniker, hab mit der Materie jeden Tag zu kämpfen, und seh das aus einem rein praktischen Betrachtungswinkel.

Sein Fall wird wohl eher sein, dass er sich bei kalten Temperaturen kurz mal auf die Terrasse setzen will und den Rechner für einen Benchmark laufen lassen will. da seh ich kein Problem, außer es ist gerade sehr ungemütliches Wetter (kaltfeucht, schnellfall, Nebel, vielleicht sogar gefrierender Nebel). Aber bei so ungemütlichen Wetter wird er wohl kaum draußen sitzen. Oder er baut es in einer unbeheizten Garage auf, dort sind auch kaum derartige Temperaturschwankungen zu erwarten. Ansonsten müssten jedem Pförtner und Lageristen regelmäßig die PCs verrecken, da deren Containerbüros auch mies konditioniert sind. Der einzige Fall der mir da noch einfällt und kritisch werden könnte ist bei einem sehr sonnigen Tag kurz nach Sonnenuntergang, und die hat man eher im Herbst, wenn die Nächte langsam Kühler werden, es aber am Tag noch locker 15° hat.

Nochmal: Theoretisch hast du sicher recht, die Möglichkeit besteht. Aber die Wahrscheinlichkeit dass es passiert ist meiner Meinung nach beinahe null. Ich mach mir, wie schon gesagt, eher Sorgen wenn er den Knecht wieder rein trägt.
 
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Wie gesagt es ist sehr wahrscheinlich so, dass die Abwärme des PCs wenn er draußen läuft Kondenswasserbildung zuverlässig verhindert einfach weils im Gehäuse wohl 10 Grad wärmer ist als außerhalb, von der praktischen Seite haste sicherlich Recht. :D

Man sollte nur drauf achten, dass der PC wenn er draußen steht in akzeptabler Zeit angeschaltet wird bevor er so kalt wird dass man (unwahrscheinlicherweise) Probleme bekommen könnte und (wichtig!) den PC draußen abschalten, erst dann reintragen und am besten nen Tag nicht mehr nutzen bis die (dann garantier auftretende) Kondensation wieder weggetrocknet ist.
 
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