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PC Aufrüstung mit Blick auf P/L

  • Ersteller Ersteller Gast1757020203
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G

Gast1757020203

Guest
Ich möchte
Aktuellen PC aufrüsten
Aktuelle PC-Hardware
Meine Hardware
CPUAMD Ryzen 5 1600
Kühler
RAM16GB (2x 8192MB) Crucial Ballistix Elite DDR4-2666 DIMM CL16-17-17 Dual Kit
GPUSapphire Pulse Radeon RX 560 4GB
MainboardASUS Prime B350-Plus
SpeicherSamsung SSD 850 EVO 250GB
Seagate BarraCuda Compute 1TB
Netzteilbe quiet! Straight Power 10 400W
SoundkarteASUS Xonar DGX
GehäuseNanoxia Deep Silence 3
SonstigesGigabyte GC-WB867D-I Rev. 1.0
Monitor(e)
AOC Q27G4X
Samsung S24F350FHU
Budget
700
Kaufzeitpunkt
In den nächsten 2 Wochen
Anwendungszweck
  1. Spielen
  2. Arbeiten / Programmieren
  3. Surfen
  4. Filme schauen
Zusammenbau
Nein, ich baue selbst
Speicherplatz SSD (in TiByte)
1
Speicherplatz HDD (in TiByte)
4
Hallo zusammen!

Ich habe das Thema Win11 Upgrade zum Anstoss genommen, um meinen PC aufzurüsten.

Dabei soll es keine Maximum Aufrüstung sein, sondern ich versuche den "Sweetspot" zu finden, also ich möchte ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis. Und wenn ich schon aufrüste, gehe ich gleich alles an, also nicht Stück für Stück.

Einsatzziele sind weiterhin hauptsächlich Office, dann Multimedia, also Filme schauen und zuletzt Gaming.

Besonders wichtig ist mir, dass das System weiterhin leise und sparsam ist.

Gaming in 1440p, aber keine AAA-Titel und notfalls werden Details reduziert. RT spielt für mich keine Rolle. Das benötige ich nicht.

Budget: 700 €, weniger ist natürlich immer besser.

Folgende Zusammenstellung habe ich mir überlegt:

CPU: AMD Ryzen 7 5700X
5700x gewählt, da geringer Aufpreis gegenüber Low-Budget Lösung 5600

5700x3D ist zwar besser, aber der Aufpreis ist mir zu hoch


CPU Kühler: Thermalright Assassin X 120 Refined SE

Beim 5700x keiner dabei, also notwendig. Ich denke der Thermalright sollte ausreichend sein.


GPU: RX6700XT vom Gebrauchtmarkt (ca. 250€). Sollte für WQHD Gaming genügen bei meinen Ansprüchen.

Viel mehr möchte ich für eine Grafikkarte nicht ausgeben, da es dann nicht mehr im Verhältnis zum restlichen System steht.

Aktuelle GPU ist bisher der Bottleneck beim Spielen.

Als Custom Modell habe ich an die Sapphire Nitro + gedacht, da diese besonders leise sein soll.


RAM: G.Skill Aegis UDIMM 32GB Kit

Hier bin ich mir nicht sicher ob schon notwendig. Aber ich benutze auch häufig Chrome mit sehr vielen geöffneten Tabs.


Netzteil: FSP VITA BD 650W ATX 3.1
Aktuelles Netzteil ist mit 400W zu knapp bemessen, vor allem für die neue GPU. Daher ist wohl eine Aufrüstung notwendig.

Genügt das FSP Vita oder sollte man besser auf Be Quiet oder was anderes gehen?


M2 SSD: Lexar NM790 1TB


HDD: Seagate BarraCuda Compute 4TB
Mit meiner Seagate bin ich bisher sehr zufrieden, daher würde ich nochmal eine kaufen mit mehr Kapazität.


Gibt es bessere Preis/Leistungs-Tipps oder Empfehlungen?

Sind alle Teile soweit kompatibel und in meinem Case unterzubringen? Ich meine ja.

Vielen Dank!
 
Ich hatte tatsächlich ein E10 400W mit der RX 6700 XT am laufen. Zusammen mit einem Ryzen 5800X. Würde ich daher wahrscheinlich einfach ausprobieren...ein Netzteil kann man immer noch kaufen.
Und ich wäre ja bei einem Netzteil mit Kabelmanagement ;)

Persönlich würde ich dir zum 5700X3D raten. Damit würdest du einfach das Maximum aus der Plattform rausholen. Aber gut...deine Entscheidung.
Da der Unterschied zum 5600(X) minimal ist, wäre ich bei dem. Und auch da lassen sich durchaus ein paar Euros auf dem Gebrauchtmarkt sparen ^^

Brauchst du den Speicherplatz? HDDs im PC sind eig nicht mehr "in" :ugly: Lieber in eine 2TB SSD investieren!
 
uefi auf 1.2.0..c.c updaten
Dann duese copu rein
r7 5800xt das sind Abverkäufe +-170€
Dazu ne rx9060xt 16gb +- 370€
Und Krönung 2*16gb ddr4 3200 patiod viper +--90€

+-630€

neu also mit ddr5 wäre das bei
b650m hdv m2 100€
r5 9600x 190€
lukü 30€ thermalright assassin king
gpu gleich 370€
ram ddr5 6000 90€
+- 880€
Wenn fragen aufkommen

Und nein zen4 ist aktuell aufgrund des design mit lukü nicht zu empfehlen
Der bisherige kühler kann bei Wechsel auf zen3 weiterverwendet werden.
zen3x3d sind mittlerweile überteuert 300€ und lohnt nicht mehr insbesondere bei der gpu perf.

Der 5700x ist grenzwertig da dieser zu gering taktet und vbei 150€ sich dafür nicht lohnt maxed 4,4ghz vs 4,9ghz beim 5800xt

ich habe den 57003d durchschnittstakt bei grob 4,2ghz in gaming 4,0ghz allcore
Der 5700x ist ein abgewerteter 5800x reduzierte tdp daher maxed 4,4 -4,5 im maximum
Der 5800xt ist ein besseres stepping womit die 4,9ghz sicher erreicht wird in gaming allcore grob 4,6ghz
Dein mainboard spielt aber da ne wichtige rolle vrm sind aber beim asus prime b350 4+2 und gut gekühlt deswegen gehen die 142w ppt der cpu noch
nenn 16 Kerner würde ich aber darauf nicht laufen lassen ppt 180w

Das wäre das maxed mit am4 was möglich ist die rx9060xt ist etwa -30% zur rtx4070 die ich verbaut habe darum reicht ne cpu ohne x3d völlig aus.
eine schneller gpu etwa rtx5060ti 16gb lohnt nicht die ist grob +10% schneller für grob 430€.
P/L extrem schlecht zumal nvidia hier paar features gestrichen hat.
Die größte Enttäuschung 2025 bisher
 
Aktuell habe ich ne combo aus 7500F + 6800XT am laufen, würde sagen P/L das beste aktuell. Die GPU habe ich für 275€ als RD gebraucht bekommen. Diese ist rund 20% schneller als die 9060xt! Mehr Leistung solltest nicht bekommen fürs Geld.
 
Mir sind ergänzend noch deine Festplatten ins Auge gefallen.
Ich würde mir überlegen nicht auch noch in eine 500Gb - 1Tb ssd zu investieren. Gehe ich recht in der Annahme das große Teile der Daten auf der Baeacuda liegen?
 
Danke für die zahlreichen Antworten!
Das hat mir schon weitergeholfen aber ein paar Fragen habe ich noch.

1. Also den CPU Kühler kann ich streichen, da ich den alten weiterverwenden kann.

2. Netzteil probiere ich erstmal aus und wenn der PC unter Last ausgeht, brauche ich dort was stärkeres.

3. CPU
Der 7500F benötigt ein AM5 Sockel richtig? Das bedeutet hier wäre ein neues Mainboard fällig. Dann fällt der wohl eher raus.

Der 5800x hat 105W statt 65W. Ich habe gelesen, dass es mit dem B350-Plus dort manchmal Probleme gibt (gegeben hat?) und man den generell runterregeln sollte. Stimmt das?
Wenn nicht, wäre der im Hinblick auf den moderaten Aufpreis zum 5700x wohl die bessere Wahl.

4. RAM
Ist der von Prozessorarchitektur verlinkte RAM spürbar schneller als jener aus meiner ursprünglichen Auflistung?
Die Preisdifferenz ist hier auch nicht so groß, da würde ich dann den besseren nehmen.

5. GPU
Genannt wurden die 6700XT, 6800XT und die 9060XT. Welche davon bringt am meisten Leistung fürs Geld?

Die 6700XT ist die günstigste und wäre wohl auch mit meinem aktuellen Netzteil zu betreiben. Ist aber wahrscheinlich auch die leistungsschwächste Option.

Die 6800XT kostet gebraucht etwa so viel wie die 9060XT neu. Das ist dann die Leistungsstärkste? Mit bis zu 300W TDP benötigt diese GraKa dann wohl aber definitv auch ein neues Netzteil.

Die 9060XT ist die neuste und anscheinend auch die sparsamste im Hinblick auf den Energieverbrauch.

6. Festplatten
Die HDD ist tatsächlich, wie von einigen bereits vermutet, eine reine Datenablageplatte. Auf der SSD laufen aktuell Windows und alle weiteren Programme.
Eine 500GB SSD (Samsung 860 Evo) habe ich tatsächlich noch hier rumliegen. Die würde ich dann noch einbauen.
Trotzdem überlege ich noch eine weitere M2 SSD zu holen. Aber das könnte ich auch noch zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Gerade Windows soll ja von einer M2 gegen über einer "normalen" SSD profitieren.
 
Gerade Windows soll ja von einer M2 gegen über einer "normalen" SSD kaum feststellbar profitieren.
Ich hab das mal korrigiert.:devil:

Was aber nicht heißt, dass man bei vorhandener M.2 (NVMe) das System nicht auf dieser ablegen darf.
Diese dann nicht dafür zu nutzen wäre ja doch Verschwendung.
Ist der von Prozessorarchitektur verlinkte RAM spürbar schneller als jener aus meiner ursprünglichen Auflistung?
Spürbar ist bei RAM bestimmt gar nichts, abseits der Menge und das auch nur wenn diese genutzt wird.
Die aktuelle Auslastung müsstest du schon selbst herausfinden. Reichen die 16 GB locker, bringen 32 GB nix.

Die Preisdifferenz ist hier auch nicht so groß, da würde ich dann den besseren nehmen.
30% ist nicht viel?
 
zu 3
Nein dein board hat gekühlte spawas das dürfte mit nenn 5800xt laufen
zu 4
ist egal ich habe nur gute erfahrungen mit patriod gemacht zuverlässigen ramchips verbaut.
zu 5
ne rx6700xt oder rx9060xt geben sich nix im verbrauch die rdna4 gpu ist aber deutlich schneller.
zu 6
ähm die ssd als m2 ist anzuraten gerade wegen direct storage aber spürbar schneller wird das nicht.
Es hängt davon ab wie schnell die langsamste HDD SSD im system verbaut ist auch usb Stick können das OS ausbremsen.
Ne m2 pcie ssd allein nur wegen direct storage ist empfehlenswert.

auf am5 rate ich ab da die Basis ein upgrade möglich macht.
Du hast ne rx560 da ist ne rx9060xt um Faktor 5 schneller
 
Genannt wurden die 6700XT, 6800XT und die 9060XT. Welche davon bringt am meisten Leistung fürs Geld?
Mehr Leistung bringt die 6800XT, aber wenn du die 9060XT nimmst bekommst eine neue Karte, nimmst RDNA4 mit und du hast Garantie. In Verbindung mit dem 5700X3D ist das eine gute Kombination, aber was der 5700X3D kostet ist es nicht sinnvoll. Wennst es machst Bios mit der alten Cpu updaten, dann 5700X3D einbauen.

Wennst aber anders rechnest und du auf AM5 gehst kannst du später noch eine Cpu verbauen, den restlichen Unterbau hättest, bei AM4 stehst an. Wennst den 7500F Prozessor nimmst hast fast die gleiche Leistung wie beim 5700X3d. Und da DDR4 Ram auch schon teuer ist finde ich das nicht so sinnvoll.

Schau dir mal eine Kostenrechnung an, ausgehend davon, Platten, Gehäuse bleibt.

AM4:
5700X3D - 280
Graka 9060XT - 360
Netzteil - 70 aufwärts
evtl 16 GB Ram dazu - 50
Gesamt 760 Euro


AM5 Neu:
B850 Board - 150
Ram 32 GB - 80
Cpu 7500F - 130
Netzteil 750 Watt - 70 aufwärts
Graka 9060XT - 360

Gesamt 790 Euro. Preise sind aber jetzt überschlagsmässig.


Wennst zu deinem Budget was drauflegst bekommst eben selbe Leistung zum Preis des Aufrüstens bei AM4. Bei AM5 werden Prozessoren noch bis 2027+ unterstützt lt. AMD, den Unterbau hast, dann tauscht nur die Cpu. Der 7500F ist perfekt für WQHD.

Oder anders noch, das alte Zeugs verkaufst, kommt auch noch was rein das du gegenrechnen kannst. Bist locker auf deinem ursprünglichen Budget und hast leistungstechnisch was ganz gutes NEU.
 
Würde auch raten auf am5 zu gehen, und die Plattform bekommst du auch günstiger als hier vorgeschlagen. Meine rx6800xt red Devil habe ich die Woche für 275€ bei Kleinanzeigen abgeholt. Wenn man günstig möchte dann muss man schon etwas Zeit investieren. Auch ddr5 habe ich bei Ebay neu für 60€ gekauft, unzwar 32gb 6400 c32! Demnächst soll wohl auch ein 9500f kommen laut Gerüchten.
Oder du guckst direkt nach nem Komplettem System gebraucht, deins kannste ja auch noch zu Geld machen.
 
Danke für die weiteren Infos und Tipps!

Ich habe mich wie folgt entschieden:

Kein Wechsel auf AM5.

CPU: R5800XT

GPU: 9060XT

RAM: Gskill Aegis 32GB Kit

Festplatten bleiben erstmal und evtl. kommt später eine (M2) SSD dazu.

Damit habe ich in meinen Augen erstmal gut aufgerüstet und in ein paar Jahren kommt dann wahrscheinlich ein komplett neues System.

Danke!
 
5700X3D aktuell 300 Euro. Ist halt schon heftig. Wenn ich mit etwas gestreckten Budget ein gleichwertiges AM5 System bekomme welches noch aufrüstbar ist. Wennst bei Am4 bleibst dann nimm den 5800 ohne X.
 
Ich habe mir den 5800X vor ein par Tagen gebraucht für 86€ gebraucht geholt. Da er ein kleiner Hitzkopf ist hab ich ihn etwas eingebremst.
PPT Limit 115W
TDC 90A
EDC 105A
Damit boostet er trotzdem auf 4,85 Mhz Single Core und 4,4 Multi.
Temperaturen bleiben unter 80°C, und das bei meinem billig Kühler LC Power CC120.
 
Hallo Community, ich habe ein ganz ähnliches Temperatur Problem mit meinem 5800x und bin da schon eine ganze Weile lang immer mal wieder am Tüfteln.

Mein 5800x sitzt auf einem Rog Strix B550 gaming a und hat 32GB Vengeance. 3600 bekommen. Dazu gab's ein Seasonic Netzteil mit 850W und meinen alten BeQuiet DARK Rock 3.

Das System war beim zocken innerhalb von ca. 20s auf 90°C und am drosseln obwohl der Kühler mit einer TDP von 190W angegeben ist, der 5800x aber nur 105W TDP hat. Also hab ich einen gebrauchten DARK Rock pro 4 drauf gebaut (Doppelturm-Kühler TDP 250W) reichte aber immer noch nicht. Hat zwar länger gedauert, aber nnerhalb einer Minute war der Rechner auf 90°C. Auf verschiedene Hinweise hin hab ich dann mal tiefer gegraben.
HWInfo zeigt mit dem größeren Kühler auch eine CPU-Leistung von 143W an. Ich habe dann mit Undervoting im BIOS rum experimentiert und dabei festgestellt, daß bei -17 das Ende der Fahnenstange erreicht ist - gehe ich weiter runter stürzt mir der Rechner (meist im Idle) komplett ab und startet neu. An der Temperatur hat sich allerdings gar nix geändert. Momentan ist eine PureLoop 2 AIO in 280mm im Deckel verbaut. Der Prozessor zieht jetzt in der Spitze 148W und taumelt im Gaming etwa bei 85-87°C Rum. Bei Cinebench oder gar prime95 geht der immernoch mit 90°C in die Drosselung - Ich hab wohl einfach bissl Pech in der "Silizium - Lotterie" gehabt, wenn ich Eure Kühler-Vorschläge so lese...
Der Airflow im Gehäuse ist meiner Meinung nach i.O. (Deepcool C560 3 Lüfter in der Front und 1 Hecklüfter intake und oben die AIO outtake). An Warmeleitpaste hab ich Thermal Grizzly Hydronaut "verschmiert" und die Lüfterkurven ohne Rücksicht auf Lautstärke voll auf Kühlleistung optimiert (ab 80°C läuft alles auf Vollgas)

Meine Lösungsansätze:

die 280'er AIO gegen eine 360'er tauschen. Die müsste dann zwar in die Front, aber was soll's - nur bringt das überhaupt was?

Die CPU gegen eine andere tauschen und auf mehr Glück in der angesprochenen Lotterie hoffen und falls ja, welche CPU würde da heutzutage Sinn ergeben - die oben angesprochene 5800xt?

Die Leistung auf z.B. 130W begrenzen und den 5800x "kastrieren" gefällt mir nicht wirklich.

Es wäre echt cool mal Eure Meinung oder den einen oder anderen Tipp dazu zu erhalten.

Danke schon im voraus
Gruß - Dor_Jan
 
Ihr habt beide kein Temperaturproblem.
Das ist das Hauptproblem.^^

Ich fasse mal zusammen, du kaufst dir n ROG Board was bestimmt im PBO MB Limits raufhaut, dann machst du RAM OC auf 3600 wahrscheinlich mit VSOC jenseits von gut und Böse (auch Asus typisch damit der RAM stabil ist) und dann baust du immer größere Kühler rauf weshalb das Ding noch weiter boostet.

Es gibt nur drei Limits: Temp, Takt und Power.
Temp liegt bei 90°C.
Takt liegt mit PBO Overboost bei 4850 Mhz
Power hebelt dein Asus Board wahrschinlich gut aus und auch so liegt PPT bei 142 Watt

Takt liegt unter Last wahrscheinlich nicht bei 4850Mhz, Power kann je nach Bios Version auch gerne mal ne 500 stehen.

Heißt, es gibt bei dir nur das Templimit.
Bedeutet: Klebt das Ding auch nur eine Sekunde im Benchmark nicht bei 90°C nutzt du nicht die maximale Leistung.

So einfach ist der Bums.

Das ist kein X3D Chip, der kann das ab, der ist genau dafür gebaut.
Alle Intel MacBook Pros laufen seit 2012 bei 105°C, da fallen die Bildschirme ab bevor die CPU kaputt geht, also worüber machst du dir hier Gedanken?

Und noch was, du kannst das Ding auch 12 Jahre lang 24/7 bei 90°C betreiben, das ist überhaupt kein Problem.
Viel schlimmer für den Chip ist das Aufheizen und Abkühlen, also PC an und aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank erstmal für die Erklärung - das hat mir sehr beim Verständnis der ganzen Sache geholfen.

Wenn ich Dich also richtig verstehe, kann ich da noch so große Kühler drauf bauen, die CPU wird nicht kälter laufen, solange ich nicht entweder die aufgenommene Leistung oder den Takt begrenze, weil das Board immer versucht rauszuholen, was geht und das auch ganz gut kann?

Was ist Deiner Meinung nach das sinnvollste, was ich machen kann? PPT soweit runter, bis mir die Temperatur gefällt? Oder meine Meinung über hohe Temperaturen "über Board" werfen und alles so lassen, wie's ist?

Ich will auch nicht von "früher" anfangen, als solche Temperaturen tödlich waren, es gehen da halt noch gewohnheitsgemäß die "Warnlampen" an. 😉

Gruß - Dor_Jan
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank erstmal für die Erklärung - das hat mir sehr beim Verständnis der ganzen Sache geholfen.
:daumen:
Wenn ich Dich also richtig verstehe, kann ich da noch so große Kühler drauf bauen, die CPU wird nicht kälter laufen, solange ich nicht entweder die aufgenommene Leistung oder den Takt begrenze, weil das Board immer versucht rauszuholen, was geht und das auch ganz gut kann?
Joa, ich hab 2x 280 Rad mit D5 Pumpe und bin bei 90°C angepinnt, dafür halt Platz 4 Weltweit im 3D Mark, so muss das.^^
Was ist Deiner Meinung nach das sinnvollste, was ich machen kann? PPT soweit runter, bis mir die Temperatur gefällt? Oder meine Meinung über hohe Temperaturen "über Board" werfen und alles so lassen, wie's ist?
Nix, die Leistung nutzen, bevor das Ding kaputt ist hast du schon den nächsten Rechner. Solltest du den dann noch als ZweitPC nutzen wollen läuft er eh nicht mehr so oft und packt das auch noch.
Ich will auch nicht von "früher" anfangen, als solche Temperaturen tödlich waren, es gehen da halt noch gewohnheitsgemäß die "Warnlampen" an. 😉
Ich verstehe das natürlich, früher beim 4770K extra geköpft weil WLP zwischen Die und Chip...
Aber da sind wieder einige Fragen die du dir stellen müsstest:
Wann ist Früher?
Die First Gen Ryzen lief mit 95°C und kam Februar 2017 raus, ich habe noch nie einen aufgrund von Temperatur toten Ryzen gesehen und ich habe im Keller bestimmt 8 Stück liegen. :ugly:
Schau unten aufs Datum, bei Intel laufen die Dinger noch länger so heiß.

Zweite Frage, welche Temp hast du denn wie und wann früher ausgelesen?
Die CPUs waren z. B. zu i7 2700K/3770K Zeiten überhaupt nicht in der Lage die Maximaltemperatur so präzise und schnell zu ermitteln wie heute. Was da real wirklich in der CPU los war während CoreTemp unter 80°C angezeigt hat... wer weiß.
Wie gesagt, die Intel MacBooks liefen schon damals alle angepinnt bei 105°C und Apple hielt es nicht mal für nötig den Lüfter hochzudrehen. Und ich behaupte einfach mal die Typen von Apple und Intel haben da n ticken mehr Ahnung von als wir.

Fakt ist, ist das Ding zu heiß schaltet das Ding ab. Passiert das nicht ist er nicht zu heiß.
Degradieren kann und wird die CPU sowieso. Ob das Ding 12 oder 15 Jahre hält spielt keine Rolle.
Ob das Board überhaupt 15 Jahre hält?
Und wenn das Ding doch vorher stirbt hast du einfach pech gehabt.
Lieben Gruß zurück und schönen Abend dir :)
 
Joa, ich hab 2x 280 Rad mit D5 Pumpe und bin bei 90°C angepinnt, dafür halt Platz 4 Weltweit im 3D Mark, so muss das.^^
Respekt! Das war sicher eine coole Bastelei!
Wann ist Früher?
Also mein "ganz früher" war C128D (bissl besserer C64) - mit Platine löten und Knight-Rider Lauflicht bauen. Der erste PC war ein 386´er, den ich mit einem Kumpel aus Gebrauchtteilen zusammengebastelt hab und seit dem baue ich meine PC´s selber - aber das waren eher Office-Geschichten mit boxed-Kühler und einer Grafikkarte zum Spielen. Da waren mir Temperaturen noch Wurscht.:)

Das mit dem Temperaturen hab ich eher bei dem besagten Kumpel am Rande mitgekriegt - der hatte sich immer die "Gaming - Maschinen" gebaut und ich hab das eher lose verfolgt. Wie der das gemessen hat, kann ich nicht sagen.

Jetzt wo die Kids groß sind wollte ich eben auch mal einen "richtigen" Spiele-Rechner und da bin ich nun.

Was mich jetzt noch interessieren würde - was haben den speziell in meinem Fall aber auch allgemein diese TDP-Angaben zu sagen - Sowohl von der CPU als auch vom Kühler?
Ich bin ja am Anfang blauäugig davon ausgegangen, wenn der Kühler mehr kühlen kann, als die CPU an Wärme (Leistung) bringt, dann ist ja alles in Butter. Also 5800x mit 105W sollte doch der DarkRock3 mit 190W locker schaffen. Daß das nicht so ist, hab ich ja rausgefunden und Dank Dir weiß ich nun auch die Zusammenhänge - aber wozu wird das denn dann angegeben?

Dir auch einen schönen Abend
 
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