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Pc aufrüsten mit i7 6700k für Overclocking (700€ Budget)

L0ngj0hns0n

Schraubenverwechsler(in)
Pc aufrüsten mit i7 6700k für Overclocking (700€ Budget)

Hallo Leute,

ich möchte mein aktuelles System gerne upgraden, da mir die Leistung nicht mehr genügt. Vor allem Multitasking läuft nicht mehr komplett ohne Probleme. Der PC wird viel für Gaming aber auch zur Video, Foto und Audio-Bearbeitung genutzt. Mein Aktuelles System sieht folgendermaßen aus:

CPU:
i5-2500k 3,3 GHz

Grafikkarte:
MSI GeForce GTX 970

Motherboard:
Gigabyte GA-Z68X-UD3P

RAM:
2x 8GB DDR3 Kingston 1600 HyperX Fury HX316C10FK2/16

Festplatten:
SSD 250 GB Samsung EVO 850 (System)
Massenspeicher:
HDD SATA SAMSUNG HD103UJ 1 TB
HDD SATA WDC WD2002FAEX-007BA0 2 TB
HDD SATA WDC WD10EACS-00D6B1 1 TB

CPU Kühler:
Arctic Cooling Freezer 7 Pro Rev2

Netzteil:
Be Quiet 550 Watt

Gehäuse:
Sharkoon T28 PC-Gehäuse (ATX, 2x 5,25 extern HDD, 8x 3,5 intern HDD) blau

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Für mein Upgrade möchte ich ca. 700€ investieren und möchte gerne:
1. Neuen CPU
2. Neues Motherboard
3. ggf. einen neuen CPU Kühler für OC
4. Neuen Speicher

Ausgesucht habe ich mir bisher:

1. i7 6700k (Intel Core i7-6700K, 4x 4.00GHz, boxed ohne Kühler Preisvergleich | Geizhals Deutschland)
2. Asus ROG maximuss VIII Ranger (ASUS ROG Maximus VIII Ranger Preisvergleich | Geizhals Deutschland)
3. Phanteks PH-TC14PE_BK (Phanteks PH-TC14PE_BK schwarz Preisvergleich | Geizhals Deutschland)
4. G.Skill RipJaws V 16 GB DDR4-3200 (G.Skill RipJaws V schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3200, CL14-14-14-34 Preisvergleich | Geizhals Deutschland)

Nun meine Fragen an euch:

1. Kann ich das System so upgraden? Oder sollte ich eine Komponente durch eine andere austauschen?
2. Ist der Kühler ausreichend für Overclocking?
4. Denkt ihr das Netzteil reicht dann noch aus?
3. Hättet ihr sonst noch Tipps um mein System zu Optimieren?

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.

Gruß
Daniel
 
AW: Pc aufrüsten mit i7 6700k für Overclocking (700€ Budget)

So kannst du das machen, der Kühler hat auch genug Spielraum für vernüntige Übertaktung.

Aber warum brauchst/möchtest du ein so teures Board? Hat das Features, die du nutzen möchtest?

Welches Netzteil hast du genau verbaut? 550 Watt reichen vollkommen aus.
 
AW: Pc aufrüsten mit i7 6700k für Overclocking (700€ Budget)

Vielen Dank für die Antwort. :)

Bei dem Board habe ich nach einem guten Board zum Übertakten gesucht, welches genügend USB Anschlüsse auf der Rückseite hat. Ich habe neben Maus und Tastatur noch eine USB 3.0 Festplatte, ein USB-Headset und Stromversorgungen für verschiedene Geräte in Benutzung.

Überlegt hatte ich natürlich auch, eine mehrfach-usb-Adapter zu benutzen und ein günstigeres Board zu nehmen. Kannst du mir da vielleicht etwas empfehlen?

Mein Netzteil ist dieses hier: be quiet! System Power B8 550W ATX 2.4 Preisvergleich | Geizhals Deutschland
 
AW: Pc aufrüsten mit i7 6700k für Overclocking (700€ Budget)

Einen ausführlichen Test unter
ASUS Maximus VIII Ranger im Test - Der ROG-Einstieg fur Skylake - Hardwareluxx
und Testsieger auf Ausgabe glaub 11/2015 liesen mich zum Maximus VIII Ranger greifen, die 30€ Aufpreis zum ASUS Z170 Pro hatte ich noch über, nach dem Motto - Haben ist besser als Brauchen.

Einen Mehrfachverteiler habe ich
INHDBOX USB 3.0 Hub 4 port super speed 5 Gbps Verteiler PC schwarz mit Schalter: Amazon.de: Kuche & Haushalt
für Contoller-Sender und USB Controller (zum Laden), Headset-Sender und USB Headset (zum Laden).
 
AW: Pc aufrüsten mit i7 6700k für Overclocking (700€ Budget)

Ich werde die MBs mal vergleichen und gucken welches ich nehmen, danke für den Tipp.

Wo liegt das Problem bei dem Netzteil? Welches Netzteil könnte ich denn nachrüsten um meiner GTX die Power zu geben die sie braucht? :P
550 Watt können ja bleiben, ich habe nicht vor in nächster Zeit eine 2te Graka dazu zu packen.
 
AW: Pc aufrüsten mit i7 6700k für Overclocking (700€ Budget)

Das Problem am Netzteil ist nicht die Leistung an sich, sondern wie es die Leistung bringt.
1. Es ist gruppenreguliert, das mögen moderne Netzteile nicht
2. Die Plattform, auf der es basiert, ist schon älter
3. Es kann mir den hohen Anforderungen (Lastwechsel) eine modernen Grafikkarte nicht so gut umgehen.

Ich würde (bzw habe auch) das E10 nehmen:
be quiet! Straight Power 10-CM 500W ATX 2.4 Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Um das alles ausführlicher zu erklären kopiere ich dir einen Text rein.
Ein gruppenreguliertes Netzteil bedeutet, dass die drei vorhandenen Spannungen im Netzteil (3,3V, 5V und 12V) gemeinsam erzeugt werden. Diese drei Spannungen sind also abhängig voneinander.
Belastest du nun eine Leitung sehr stark (heute meist nur 12V für GPU, da 5V nur für USB und Festplatten, 3,3 Volt eigentlich nicht mehr benötigt), sinkt die Spannung dieser ab, sodass statt 12V z.B. nur noch 11,6 vorhanden sind. 11,6 Volt sind noch innerhalb der ATX-Spezifikation, bei 11,4 Volt wird es aber schon kritisch. Gleichzeitig steigen die anderen Spannungen an, sodass die 5V-Leitung bis 5,5V oder gar 6V angehoben wird.
Dies kann nur ausgeglichen werden indem man die zu hohe Leitung stärker belastet. Dies ist aber nicht so einfach, da es kaum Komponenten im PC gibt, welche 5V benötigen. Eine SSD oder HDD schafft diese Belastung nicht.
Wenn in dem gruppenregulierten Netzteil noch eine billige Filterung und Glättung vorhanden ist (zu erkennen an den verbauten Kondensatoren), dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass neben der steigenden Spannung auch die Restwelligkeit ansteigt. Die Restwelligkeit beschreibt die noch vorhandene Wechselspannung in der Gleichspannung.
Man kann die Wechselspannung nie komplett herausfiltern, aber es ist möglich, sie so weit zu reduzieren, dass es keinen Einfluss auf die Hardware mehr hat.
Sobald die Restwelligkeit aber wieder ansteigt, hat sie ab einem gewissen Punkt wieder Einfluss auf die Hardware. Oft ist das der Grund, warum Festplatten ausfallen.
Bei guten Netzteilen mit entsprechenden Schutzschaltungen, schalten diese ab, sobald die Spannung auf einer Leitung unter einen gewissen Wert sinkt.
Wenn man zum Beispiel mit einem gruppenreguliertem 450 Watt-Netzteil (Beispiel be quiet System Power 7) eine Grafikkarte übertaktet, dann schaltet das Netzteil ab, obwohl die Leistung des Netzteiles ausreichen sollte. Das Netzteil schaltet ab, da wie Spannung der 12V-Leitung unter einen bestimmten Wert sinkt und die 5V-Leitung nicht ausreichend belastet wird.
Es gibt allerdings auch Netzteile, welche gar nicht abschalten und weiter Strom zuführen, auch wenn die 12V-Leitung schon unter 10V gefallen ist. Dies liegt dann an dem Fehlen der Schutzschaltungen.
Beispiele für diese Netzteile wären z.B. die Corsair RM-Serie und die Thermaltake Germany-Serie.
Das wird auch dann zum Problem, wenn man Netzteile hat, die sehr viel Leistung bringen, z.B. ein be quiet L8 mit 730 Watt. Dies suggeriert einem, dass es eigentlich genug Leistung für Multi-GPU haben sollte. Allerdings ist die Spannungsstabilität dabei so schlecht, dass man sie dafür nicht nutzen sollte.
Dann gibt es so genannte Indy-Netzteile. Bei denen werden, wie der Name schon erahnen lässt, die verschiedenen Spannungen unabhängig voneinander erzeugt. Dies passiert mit Hilfe eines DC-DC-Converter. Daher werden diese Netzteile auch DC-DC-Netzteile genannt. Der Vorteil dabei ist die Spannungsstabilität. Selbst wenn die 12V-Leitung sehr sehr stark belastet wird, hat dies keine Auswirkungen auf die 5V- und 3,3V-Leitung.
Dennoch sind Schutzschaltungen unumgänglich, denn bei einem Fehler wird sonst das Netzteil nicht abgeschaltet und es könnte zu Schäden an der Hardware kommen.

Es gibt aber auch Netzteile, welche so stake Kondensatoren haben, dass sie Problemlos mehr Leistung bewältigen können. Da wäre zum Beispiel ein be quiet P11 mit 550 Watt zu nennen, welches in der Lage ist, kurzfristig mehr als 700 Watt zur Verfügung zu stellen, ohne dass sich die Spannungsstabilität ändert. Das P11 wäre zum Beispiel sehr gut für ein Multi-GPU-System zu empfehlen.

Außerdem gibt es noch die Sache mit dem Peakwert. Aktuelle Grafikkarten (z.B. die 900er Serie von Nvidia) haben zum Teil stark schwankende Peakwerte. Das liegt daran, dass die Karten ständig zwischen maximaler Last und Idle hin- und herschalten. Grund dafür ist der Boost-Modus in den aktuellen Karten.
So kann es passieren, dass eine Karte mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 180 Watt einen Peak über 300 Watt hat. Dieser Unterschied wird bei übertakteten Karten noch größer.
Einen interessanten Test dazu gab es vor einiger Zeit bei Toms Hardware (als die 900er Serie von Nvidia auf den Markt kam), dort lag die durchschnittliche Leistungsaufnahme etwas unter 200 Watt, allerdings gab es Peaks bis 400 Watt.

Zusammengefasst:
Gruppenregulierte Netzteile haben bei einseitiger Belastung der Spannung (was heute, angesichts der 12V-Leitung der Normal fall ist) ein Problem mit der Spannungsstabilität. Dies führt im geringsten Fall zum Abschalten des Netzteils (wenn die Schutzschaltungen vorhanden sind), im schlimmsten Falle aber zur Beschädigung der Hardware (falls Filterung und Glättung schlecht sind).
Indy-Netzteile haben das Problem der Spannungsstabilität nicht. Hier ist allerdings der Nachteil, dass im Bereich der maximalen Leistung die Restwelligkeit zum Teil stark ansteigt. Dies ist oft auf schlechte Komponenten im Netzteil zurückzuführen ist.
Und natürlich sollten grundlegende Schutzschaltungen verbaut sein, die auch greifen.
Es nützt nichts, wenn der Hersteller OCP verbaut, welches aber erst jenseits von 80 Ampere greift, denn schon bei weniger als 50 Ampere fangen die Leitungen an zu schmelzen.

Moderne Netzteile, wie das be quiet E10 oder auch das Antec Edge (es gibt natürlich noch weitere) haben keine Probleme mit den Peak Werten. Ihre Filterung kann dies problemlos abfangen.
Bei älteren oder gruppenregulierten Netzteilen kann es passieren, dass diese Peaks zu hoch sind und die Schutzschaltung greift (abfallende 12V-Leitung).
Dies ist gerne in älteren Netzteilen der Fall, denn Kondensatoren werden über die Zeit belastet und altern somit. Wenn ein Kondensator platzt, dann kann es zu Schäden kommen.

Das heißt nicht, dass alle Netzteile, welche älter als 4 Jahre sind, sofort entsorgt werden müssen. Wenn man die Hardware nicht verändert und alles gut läuft, dann besteht erstmal kein Grund dazu, ältere Netzteile auszutauschen.
Allerdings ändern sich die Konfigurationen von Zeit zu Zeit. Wenn man nun von einem Sockel 775-System mit GTX 280 auf ein aktuelles System mit aktueller Grafikkarte updated, sollte man sich im Klaren sein, dass das Netzteil von damals vielleicht den modernen Ansprüchen nicht gerecht wird. Dann wäre es notwendig, das Netzteil auszutauschen.
 
AW: Pc aufrüsten mit i7 6700k für Overclocking (700€ Budget)

Vielen Dank für eure Hilfe. ;)

Ich denke ich werde das neue Netzteil noch dazu bestellen. Vielleicht nehme ich dann dafür einfach eines der beiden günstigeren Motherboards.

Viele Grüße
Daniel
 
AW: Pc aufrüsten mit i7 6700k für Overclocking (700€ Budget)

Wie gesagt, das AsRock Extreme 4 reicht im Normalfall voll aus.
Das Ranger ist ein tolles Board, aber man muss einfach wissen, ob man es braucht. ;)

Gruß
 
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