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PC aufrüsten für einige Hundert Euro

AW: PC aufrüsten für einige Hundert Euro

Ja okay. Jetzt nur noch eine Frage,

Ist das NT generell "zu alt" oder hat es einfach nicht genug Power?
Außerdem würde es funktionieren wenn ich bei meinem alten PC das NT einbaue und die CPU X4 955.. übertakte oder wird da das Netzteil auch nicht mehr mitmachen? Hatte sowieso vor aus meinen alten Teilen einen funktionstüchtigen Pc wieder zu bauen!

Außerdem wurde mir ja immer zu dem Pure Power 400W geraten! Das ist doch sogar schwächer als mein aktuelles?!

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Wenn ich auf Be quiet meinen Wattverbrauch berechne komm ich auf knapp 280Watt! Da wird mir sogar noch das 300 Watt Netzteil angeboten! :D
 
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Schwächer im Sinne von kleinere Zahl aufdem Aufkleberist es schon mal nicht.
Besser ist es aus 2 Gründen: Netzteile sind Verschleißteile. Sie altern und müssen deshalb irgendwann ausgetauscht werden. Und es ist dafür ausgelegt mit dem Lastverhalten aktueller Grafikkarten fertig zu werden.
Das alte Netzteil kannst du theoretisch in einem Office-PC oder mit einer leistungsschwachen Grafikkarte weiter nutzen. Wirklich empfehlenswert ist das angesichts des Alters nicht, im schlimmsten Fall nimmt ein sterbendes Netzteil weitere Teile des Rechners mit.
 
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Und der zweite Grund?

Also kann ich unbesorgt das " BeQuiet PC Netzteil Pure Power 10 CM 400 W ATX 80PLUS® Silver " mir holen? Und auch wenn ich später einen i7 nachrüste reichen die 400Watt?

oder gibt es noch eine günstigere Alternative mit KabelmanagemenT?
 
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Das waren 2 Gründe ;)
Das Pure Power 10 400W CM ist das günstigste empfehlenswerte 400W-Netzteil mit Kabelmanagement. Ein Cooler Master G450M gäbe es noch aber das ist eigentlich durch das Pure Power 10 obsolet geworden. Mit einem I7 zusätzlich haben beide kein Problem. Willst du für noch stärkere Grafikkarten gerüstet sein nimm eine 500W-Variante.
Weitere Vorschläge findest du hier: Empfehlenswerte Netzteile 2016: Liste mit Daten und Preisen (Stand Februar 2017)
 
AW: PC aufrüsten für einige Hundert Euro

Welches Gehäuse nimmst Du? Wenn das Netzteil unten sitzt und kalte Luft ansaugt, ist alles gut. Sitzt es oben und saugt warme Lüft aus dem Gehäuse, werden die Kondensatoren wärmer und dann wäre es besser, ein E10-400W zu nehmen, das hat Komponenten mit höherer Temperaturspezifikation (105°C anstatt 85°C). Ansonsten reicht das Netzteil, wenn Du nicht extrem übertaktest. Ich bin aber immer gerne auf der ganz sicheren Seite und würde 10,-€ für eine 500W Version in die Hand nehmen oder ein 450W Bitfennix, uch was sehr schönes
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Hier mal ein Text von @Threshold der im Zusammenhang mit diesen Netzteilen gerne zitiert wird.
EDIT: Soll sich auf das alte E7 des TE beziehen, nicht auf das L10, Sorry hätte ich ja auch direkt schreiben können :)
Das liegt daran, dass das L8 Gruppenreguliert ist.

Gruppe bedeutet, dass die drei Spannungen im Netzteil, also 3,3 und 5 und 12 Volt gemeinsam erzeugt werden.
Das bedeutet aber auch, dass die drei Spannungen voneinander abhängig sind.
Belastest du nun eine Spannung sehr stark -- und heute wird praktisch nur noch die 12 Volt Leitung benötigt. 5 Volt brauchst du für USB und Festplatten, 3,3 Volt eigentlich gar nicht mehr -- sinkt diese ab, so dass du statt 12 Volt nur noch 11,6 Volt hast. Die 11,6 Volt sind noch innerhalb der ATX Spezifikation, aber bei 11,4 Volt wird es schon kritisch. Gleichzeitig steigen die anderen Spannungen an, sodass die 5 Volt Leitung schnell mal bei 5,5 oder gar 6 Volt landet.
Ausgleichen kannst du das nur, indem du die entsprechende Spannung belastest. Du müsstest also die 5 Volt Leitung stärker belasten, damit sie wieder sinkt. Was aber eben in der heutigen Zeit nicht einfach ist, weil ja nichts mehr da ist, was die 5 Volt braucht. Eine SSD oder eine HDD reichen da nicht.
Wenn du dann noch Netzteile hast, die eine billige Filterung und Glättung haben -- man kann das anhand der verbauten Caps erkennen -- ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass neben der steigenden Spannung auch die Restwelligkeit ansteigt. Die Restwelligkeit beschreibt die noch vorhandene Wechselspannung in der Gleichspannung. Du kannst die Wechselspannung nie komplett herausfiltern, das ist technisch nicht möglich. Man kann sie aber so weit reduzieren, dass sie keinen Einfluss mehr auf die Hardware hat.
Steigt sie aber an, hat sie ab einem gewissen Punkt durchaus wieder Einfluss auf die Hardware. die Steigende Restwelligkeit ist einer der Gründe, wieso Festplatten ausfallen.
Wenn du also jemanden kennst, der in letzter Zeit eine defekte Festplatte hatte, frag ihn mal, wie alt sein Netzteil ist, das er verwendet. :D

Hast du nun brauchbare Netzteile, die entsprechende Schutzschaltungen haben, schalten die ab, wenn die Spannung unterhalb eines Wertes sinkt.
Hier im forum gibt es einen User, dessen Netzteil -- ein S7 mit 450 Watt -- abschaltet, wenn er die Grafikkarte übertaktet.
Nominell sollte die Leistung des Netzteils reichen, aber weil die 5 Volt Leitung nicht mehr belastet wird, sinkt die 12 Volt Spannung unterhalb des Auslösewertes und das Netzteil schaltet ab.
Andere Netzteile schalten z.B. gar nicht ab, wie das Corsair RM. Das powert auch noch, wenn nur noch 10 Volt anliegen [was eben an der fehlenden Schutzschaltung liegt und deswegen wird es hier um Forum auch verrissen -- zu Recht]. Die thermaltake Germany Serie hatte ich ja schon erwähnt.
Schlimm wird es aber dann, wenn du hochgelabelte Gruppen Netzteile hast, wie das S7 mit 700 Watt oder das L8 mit der gleichen Leistung oder vergleichbar.
Bei denen ist die Spannungsstabilität extrem schlecht, sodass man sie nicht nutzen sollte. Schon gar nicht für Multi GPU, auch wenn die 700 Watt suggerieren, dass es eigentlich reichen müsste.


Bei Indy Netzteilen wird, wie der Name schon erahnen lässt, die Spannungen unabhängig voneinander erzeugt.
Das passiert mit DC-DC Converter. Daher nennt man diese Netzteile auch DC-DC Netzteile.
Der Vorteil ist die Spannungsstabilität. Auch wenn die 12 Volt Leitung bis zum Bersten belastet wird, hat das keine Auswirkungen auf die kleineren Spannungen.
Aber auch hier gibt es Grenzen. Wichtig sind Schutzschaltungen. Wenn die nicht vorhanden sind -- wie beim Corsair RM als Beispiel -- nützt die Spannungsstabilität nichts. Das Netzteil kann bei einem Fehler nicht abschalten und wird im Grenzfall die Hardware beschädigen.
Dann gibt es da noch Netzteile, wie die P10 Serie, die so stark gebaut ist -- was eben die Caps angeht -- dass sie auch problemlos deutlich mehr Leistung stemmen kann.
Ich hatte zwei P10 mit 550 Watt an der SunMoon getestet und beide waren in der Lage, über 700 Watt zu leisten, ohne dass sich die Spannungsstabilität geändert hatte, ohne dass die Restwelligkeit angestiegen ist. Die sind nicht mal lauter geworden.
Das ist schon sehr beeindruckend und einer der Gründe, wieso ich bei Multi GPU Systemen gerne das P10 empfehle. Ich weiß da aus erster Hand, dass es das leistet, was es verspricht.


Zusammengefasst:
Gruppe Netzteile haben bei einseitiger Belastung der Spannung -- was heute eben Fakt ist angesichts der dominierenden 12 Volt Leitung -- ein Problem mit der Spannungsstabilität, was im geringsten Fall zum Abschalten des Netzteils führt, wenn die Schutzschaltungen vorhanden sind, und im schlimmsten Fall zur Beschädigung der Hardware führt, wenn die Filterung und Gättung schlecht ist.
Indy Netzteile oder DC-DC Netzteile haben das Problem der Spannungsstabilität nicht. Nachteil hier ist einfach der, dass im Max Last Bereich die Restwelligkeit zum Teil stark ansteigt, was auf schlechte Komponenten im Form von minderwertigen Caps zurück zu führen ist.
Und natürlich sollten grundlegende Schurtschaltungen verbaut sein, die auch greifen.
Es nützt nichts, wenn der Hersteller OCP verbaut, das aber erst jenseits von 80 Ampere greift. Schon bei weiniger als 50 Ampere schmelzen Leitungen.


Und dann will ich das mit den Peak werten noch mal aufgreifen.
Aktuelle Grafikkarten wie die 900er Serie von Nvidia, haben zum Teil stark schwankende Peak werte. Das liegt daran, dass die Karten ständig zwischen Max Last und Idle hin und her schalten.
Das liegt wiederum am Boost Modus, den aktuelle Karten besitzen.
die Karte versucht immer den maximalen Boost Takt zu erreichen und taktet ständig darauf zu, wird aber gleichzeitig vom Power Limit und Temperatur Limit eingegrenzt.
So kann es passieren, dass eine Karte zwar eine durchschnittliche Leistungsaufnahme von 180 Watt hat, aber einen Peak Wert von über 300 Watt.
Gerade bei übertakteten Karten wird der Unterschied größer -- Toms Hardware hatte da mal einen Test zu gemacht, als die 900er Karten auf den Markt kamen -- da liegt die durchschnittliche Leistungsaufnahme bei 190-200 Watt und der Peak Wert kratzt an der 400 Watt Marke oder ist darüber.
Moderne Netzteile, wie das E10 oder auch das Antec Edge -- gibt natürlich noch viele weitere Netzteile -- haben keine Probleme mit den Peak Werten. Die kann die Filterung problemlos abfangen.
Hast du aber ein älteres Netzteil drin oder eben ein Gruppe Netzteil, kann es passieren, dass das Netzteil abschaltet, weil der Peak Wert zu hoch war und die Schutzschaltung gegriffen hat, eben wegen der abfallenden 12 Volt Spannung.
Gerade ältere Netzteil, die schon belastete Caps haben, die auch schon einen Alterungsprozess unterliegen, können da einen Schaden kriegen, weil einer der Caps platzt.

Ich will damit nicht sagen, dass wir alle Netzteile, die älter als 4 Jahre sind, entsorgen sollen. Das ist Unsinn.
Solange du die Hardware nicht veränderst, wird das Netzteil keine Probleme haben und auch 10 Jahre laufen. Ich kenne da mehr als genug Beispiele, wo Rechner seit 10 oder 15 Jahren problemlos laufen, eben auch weil die Hardware nie verändert wurde.
Nur sind wir hier in einem Hardware Forum und da ändert man seine Konfiguration von Zeit zu Zeit und wer noch ein Sockel 775 System mit einer GTx 280 hat und nun auf ein aktuelles System mit GTX 980 wechsel will, sollte sich im Klaren sein, dass sein Straight Power E6, das er seit 8 Jahren nutzt, und das immer noch läuft, für die aktuelle Hardware einfach nicht geeignet ist. Hier ist dringend anzuraten, das Netzteil zu tauschen.
 
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hat sich erledigt :)
 
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Also kann ich mir unbesorgt das Netzteil holen. Habe erstmal nicht vor, irgendwas zu übertakten! Geht auch garnicht soweit ich weiß.

Ich muss sagen, das es doch (bei Rollercoaster Tycoon) ganz schön am laggen ist, selbst auf niedrigsten Einstellungen! Dadurch das ich das game auf die SSD installiert habe, konnte ich die extrem langen Ladephasen, aber wenn da "aufm Platz mal mehr los ist ", läuft es ganz und garnicht flüssig. Ich denke mal wegen dem nicht ganz so leistungsstarken Prozessor. Farcry und Battlefield laufen dagegen auf höchsten Einstellungen 1a! :)

Warte aber jetzt erstmal auf das Netzteil, will da nichts riskieren! Freu mich auf darauf, dass man die Kabel ein wenig besser da verkabeln kann.

Das Netzteil ist an der Unterseite des Gehäuses und saugt, relativ frische Luft.
Hab mir das Sharkoon Gehäuse für 35€ geholt. Echt in Ordnung! Hatte auch an ein Sharkoon Netzteil gedacht aber das tut sich nicht viel und bequiet ist auch immer schön leise!
 
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...Ich muss sagen, das es doch (bei Rollercoaster Tycoon) ganz schön am laggen ist, selbst auf niedrigsten Einstellungen! ...
Das liegt am Spiel, lies Dir dazu Texstberichte durch. Aber mit Deiner uralt CPU wird es natürlich nicht besser.
",,, Aber gerade die Performance schießt das Spiel selbst auf starken Rechnern im Alleingang ab: Sobald rund 800 Leute im Park sind, gibt's deutliche Ruckler. Haben wir dazu noch viele Attraktionen gebaut, vielleicht sogar den gesamten Bauplatz freigeschaltet, wird es unspielbar. Insbesondere das Scrollen beim Bauen wird zur Diashow. In Folge davon häufen sich Abstürze....!
Quelle Rollercoaster Tycoon World Test (PC) - Bug-Fest im Zombiepark - Seite 2 - GameStar
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