Pascal und Polaris: Geforces und Radeons anscheinend in der Testphase

Ich hoffe ja, dass AMD und nVidia ihre jeweiligen HighEnd-GPUs noch 2016 auspacken. Ich habe keine Lust wieder bis 2017 zu warten und noch mal mache ich das nicht mit, dass ich mir eine Performance-GPU antue.
 
Für die über nächsten GPUs wäre eine RayTracing-Einheit super.

Scheint in Hardware sehr effizient zu sein: PowerVR GR6500: ImgTec demonstriert Ray Tracing auf Mobile-GPU - ComputerBase

Den BigPascal würde ich dieses Jahr nicht mehr erwarten.

Die Säcke von Imagination Technology sollen wieder in den Markt für PC-Grafikkarten einsteigen und mal ne Kyro 3 raushauen! Ich habe überhaupt keinen Zweifel daran, dass die binnen ein paar Jahren einen ernsthaften Mitbewerber für nVidia und AMD abgeben könnten, wenn sie denn nur wollten.
 
Aber was ist dann mit dem Chip, der auf der CES gezeigt wurde? Der ist ja zu klein für eine 480/490.

Tja das ist die Frage die wohl keiner außer AMD beantworten kann. :D
Ich glaube kaum, dass es eine 480/490 ist, dachte sogar bisher das es eher eine Mobile-GPU werden wird da AMD genau bei dieser Vorstellung ja davon sprach besonders den Notebook Markt zu bedienen, was sie im Moment ja nicht wirklich tun.
 
Bei AMD ist dies definitiv der Fall, denn man hat ausdrücklich nur zwei neue GPUs für 2016 angekündigt. Eine davon hat man bereits gezeigt und es war ein Einsteigermodell; die andere wird (hoffentlich :-) ) den Enthusiastmarkt aufmischen. Für die Oberklasse erwarten uns demnach neue Modelle auf Basis vorhandener GPUs mit den bekannten Speichertypen. Da Hawaii alt ist und Tonga auch mit 384 Bit keine Leistungsrekorde aufstellen wird, tippe ich persönlich auf Fiji für die Oberklasse.

Glaube ich nicht. Ich vermute eher AMD folgt dem nVidia -Schema, und veröffentlicht Einsteiger- und Performanceklasse jeweils eine Preisstufe höher. Wie eben der GM204 zuerst High-End, und später erst Performanceklasse wurde. Die ganz große GPU wird dann im Jahr 2017 als neue High-End Karte verkauft, und alle anderen Karten rutschen dahin, wo sie eigentlich hingehören. Dies hätte vier Vorteile:

1. Man kann die "kleineren" Chips teuer verkaufen, was durch den teuren und nicht eingefahrenen Prozess auch notwendig ist, um halbwegs gute Margen zu erreichen.
2. Man vermeidet ein erneutes Mischen der GCN Versionen innerhalb einer Generation
3. Fiji ist mit knapp 600mm^2 auch im 28nm Prozess in der Herstellung sehr teuer, sodass man den kaum für ~400€ gewinnbringend verkaufen kann.
4. Man müsste für Fiji kein neues Bordlayout, eventuell sogar Teile der Speichercontroller neu designen, denn im Jahr 2016 kann man 4GB nicht mehr in der Oberklasse verkaufen.

Deswegen glaube ich, dass wir jeweils zwei bis drei Grafikkarten pro Chip sehen werden, z.B. den Performancechip als 490X, 490 und 480X, sowie den kleinen Chip als 470 und 460. Damit könnte man den kompletten Leistungsbedarf abdecken, ohne Fiji zu reaktivieren.

Bei nVidia wird es vermutlich nicht anders aussehen, hier wird GP104 als High-End, und GP106 als Performance verkauft werden, bis 2017 Big-Pascal erscheint. AMD könnte dann gegen Big-Pascal 2017 mit ihrem großen Chip in Form einer Fury 2 kontern.

Gegen meine Argumentation sprechen allerdings zwei Dinge:

1. Mein vermutetes Lineup ließe relativ große Leistungslücken. Der "kleine" Chip hat wohl ungefähr die Leistung einer 960, und der größere Chip müsste mindestens Fury X Niveau erreichen. Zwei Chips müssten also fast 250% Leistugsdifferenz überbrücken.
2. AMD hat bereits verlauten lassen, dass der Fiji-Chip sehr teuer in der Entwicklung war, und hat den mit den Furys wohl kaum schon refinanziert.
 
Willkommen im Jahre 2016. :slap: :P

Ihr Online-Redakteure wisst gar nicht, wie verwirrend das ist wenn man schon Ende Oktober mit der Arbeit an XX/2016ern beginnt :ugly:


Glaube ich nicht. Ich vermute eher AMD folgt dem nVidia -Schema, und veröffentlicht Einsteiger- und Performanceklasse jeweils eine Preisstufe höher. Wie eben der GM204 zuerst High-End, und später erst Performanceklasse wurde. Die ganz große GPU wird dann im Jahr 2017 als neue High-End Karte verkauft, und alle anderen Karten rutschen dahin, wo sie eigentlich hingehören. Dies hätte vier Vorteile:

1. Man kann die "kleineren" Chips teuer verkaufen, was durch den teuren und nicht eingefahrenen Prozess auch notwendig ist, um halbwegs gute Margen zu erreichen.
2. Man vermeidet ein erneutes Mischen der GCN Versionen innerhalb einer Generation
3. Fiji ist mit knapp 600mm^2 auch im 28nm Prozess in der Herstellung sehr teuer, sodass man den kaum für ~400€ gewinnbringend verkaufen kann.
4. Man müsste für Fiji kein neues Bordlayout, eventuell sogar Teile der Speichercontroller neu designen, denn im Jahr 2016 kann man 4GB nicht mehr in der Oberklasse verkaufen.

Deswegen glaube ich, dass wir jeweils zwei bis drei Grafikkarten pro Chip sehen werden, z.B. den Performancechip als 490X, 490 und 480X, sowie den kleinen Chip als 470 und 460. Damit könnte man den kompletten Leistungsbedarf abdecken, ohne Fiji zu reaktivieren.

Bei nVidia wird es vermutlich nicht anders aussehen, hier wird GP104 als High-End, und GP106 als Performance verkauft werden, bis 2017 Big-Pascal erscheint. AMD könnte dann gegen Big-Pascal 2017 mit ihrem großen Chip in Form einer Fury 2 kontern.

Gegen meine Argumentation sprechen allerdings zwei Dinge:

1. Mein vermutetes Lineup ließe relativ große Leistungslücken. Der "kleine" Chip hat wohl ungefähr die Leistung einer 960, und der größere Chip müsste mindestens Fury X Niveau erreichen. Zwei Chips müssten also fast 250% Leistugsdifferenz überbrücken.
2. AMD hat bereits verlauten lassen, dass der Fiji-Chip sehr teuer in der Entwicklung war, und hat den mit den Furys wohl kaum schon refinanziert.

3. Es ist kein neues Boardlayout nötig, sobald HBM2 mit mehr als 1 GB pro Stapel verfügbar ist.
4. 4 GiB in der Oberklasse sind im Moment noch Standard und einer GPU mit überdurchschnittlicher Shaderleistung verzeit man einen knappen Speicher gegebenenfalls. Für die Oberklasse-typischen 1080p und 1440p reicht der Speicher der Fury jedenfalls. Nvidia hat vor zwei Jahren noch die GTX 770 mit 2 GiB in dieser Position vorgestellt.
5. Wenn AMD Oland, Bonaire, Trinidad und Hawaii auslaufen lässt und Nvidia parallel alle GMX0X einstellt, werden sich Angebot und Nachfrage von/nach 28-nm-Produktionskapazitäten stark verschieben und die Preise bei TSMC sinken.

Ich würde es begrüßen, wenn die größere Polaris-GPU Tonga und Fiji ersetzen kann und Anfang 2017 ein ausgereiftes High-End-Produkt erscheinen würde, wenn man Erfahrung mit dem 14-nm-Prozess gesammelt hat. Aber AMDs Ressourcen und somit die Zahl neu zu entwickelnder Chips sind begrenzt. Und ich glaube auch nicht, dass man Nvidia weitere 12 Monate die Leistungskrone überlassen möchte. Eine oberhalb der Titan X angesiedelte GPU kann aber nicht ökonomisch die R9-390-Preisklasse mit abdecken und einem in der GTX-950-Klasse platzierten Chip fehlt dazu die Leistung.
 
Tonga und Fiji sind ja noch recht frisch. Einfach den Speicher bei Fiji aufstocken und Tonga eventuell mit dem vollen Interface und 6 GiB VRAM.

Mit was neuem mit der Leistung einer GTX950 - die ja so schnell wie meine 660 ist, aber nur ein Drittel der Energie verbraucht, sodas man die auch in Notebooks verbauen kann, wäre AMD ja ganz gut aufgestellt.

Hoffe ja, das mit GDDR5X und HBM endlich mal der DDR3 von den Notebook-Mittelklasse GPUs verschwindet. Da lohnt sich ne 950M D3 nicht so wirklich.
 
3. Es ist kein neues Boardlayout nötig, sobald HBM2 mit mehr als 1 GB pro Stapel verfügbar ist.
Bestätigung? Ich wüsste nicht, dass irgendjemand mal bestätigt hat, dass HBM2 und HBM1 elektrisch kompatibel sind, und selbst wenn weiß man nicht ob der Fiji-Speichercontroller schon mit HBM2 umgehen kann.
4. 4 GiB in der Oberklasse sind im Moment noch Standard und einer GPU mit überdurchschnittlicher Shaderleistung verzeit man einen knappen Speicher gegebenenfalls. Für die Oberklasse-typischen 1080p und 1440p reicht der Speicher der Fury jedenfalls. Nvidia hat vor zwei Jahren noch die GTX 770 mit 2 GiB in dieser Position vorgestellt.
Schon, aber AMD kann es sich nicht leisten den VRAM bei einem Generationsschritt in der Oberklasse zu halbieren. Außerdem ist Fiji dank schwachen Front-End auch nur in höhrern Auflösungen wirklich effektiv, für Full-HD ist Fiji (zumindest in heutigen Spielen) kaum geeignet.
5. Wenn AMD Oland, Bonaire, Trinidad und Hawaii auslaufen lässt und Nvidia parallel alle GMX0X einstellt, werden sich Angebot und Nachfrage von/nach 28-nm-Produktionskapazitäten stark verschieben und die Preise bei TSMC sinken.
Guter Punkt. Silizium kostet aber dennoch, und 600mm^2 sind nicht billig.
Ich würde es begrüßen, wenn die größere Polaris-GPU Tonga und Fiji ersetzen kann und Anfang 2017 ein ausgereiftes High-End-Produkt erscheinen würde, wenn man Erfahrung mit dem 14-nm-Prozess gesammelt hat. Aber AMDs Ressourcen und somit die Zahl neu zu entwickelnder Chips sind begrenzt. Und ich glaube auch nicht, dass man Nvidia weitere 12 Monate die Leistungskrone überlassen möchte. Eine oberhalb der Titan X angesiedelte GPU kann aber nicht ökonomisch die R9-390-Preisklasse mit abdecken und einem in der GTX-950-Klasse platzierten Chip fehlt dazu die Leistung.
Nun, aber diese Überlegung beruht auf der Vorraussetung, dass die ersten 14nm GPUs große Leistungssprünge machen werden. Ich vermute eher, dass die ersten 14nm GPUs nur knapp über der Leistung der jetzigen Big-Chips liegen werden, genauso wie das bei der Einführung der 900er Serie der Fall war: Die GTX 980 war nur knapp über Titan Black, erst der GM210 hat einen großen Leistugssprung vollbracht. Da die 14nm Big-Chips aber dieses Jahr wohl weder von nVidia, noch von AMD erscheinen werden, müsste es Greenland "nur" mit dem GP204 Chip aufnehmenen.

Falls meine Vorhersage nicht zutreffen sollte, und AMD tatsächlich einen Fiji-Refresh in der Oberklasse bringt, hoffe ich doch mal sehr, dass sich dieser eher an der R9 Nano als an der R9 Fury (X) orientiert. Man kann doch dem gemeinen Mann keine 300W GPU inklusive Wasserkühlung andrehen.

Und nebenbei: Ich hoffe mit aller Kraft, dass AMD einen Fiji-Refresh bringt, denn das würde bedeuten dass Greenland deutlich oberhalb von Fiji, und damit auch deutlich oberhalb aller bisherigen GPUs liegen sollte. Und dann hätte meine GTX 670 endlich die Ablösung, die sie verdient.
 
Bestätigung? Ich wüsste nicht, dass irgendjemand mal bestätigt hat, dass HBM2 und HBM1 elektrisch kompatibel sind, und selbst wenn weiß man nicht ob der Fiji-Speichercontroller schon mit HBM2 umgehen kann.

"HBM1" und "HBM2" sind nur interne Bezeichnungen von SK Hynix für verschiedene Entwicklungsstufen innerhalb der allgemeinen HBM-Spezifikation. Kompatibilitätsprobleme sollte es demnach keine geben und ich bin zuversichtlich, dass AMD den Speichercontroller von Fiji nicht auf 4 GB limitiert hat.
 
Nun, aber diese Überlegung beruht auf der Vorraussetung, dass die ersten 14nm GPUs große Leistungssprünge machen werden. Ich vermute eher, dass die ersten 14nm GPUs nur knapp über der Leistung der jetzigen Big-Chips liegen werden, genauso wie das bei der Einführung der 900er Serie der Fall war: Die GTX 980 war nur knapp über Titan Black, erst der GM210 hat einen großen Leistugssprung vollbracht. Da die 14nm Big-Chips aber dieses Jahr wohl weder von nVidia, noch von AMD erscheinen werden, müsste es Greenland "nur" mit dem GP204 Chip aufnehmenen.

Allerdings wird dabei ja die Effizienz deutlich verbessert. Also etwas mehr Leistung als die 980ti, bei halbem Stromverbrauch.
 
Mal guggn, ab wann dann das 980Ti Pendant verfügbar und lieferbar ist, dann könnts zusammen mitm 34" UWQHD mal wieder was zum investieren geben :D
 
nVidia und Angaben zur Speicheranbindung :rollen: ... da war doch was ...

und ich glaube die Angaben erst, wenn die gesamten, namhaften HW Journalisten das gleiche sagen.

nVidia´s PR glaub ich kein Wort mehr und Jen-Hsun Huang erst recht nicht :-$
 
Tonga und Fiji sind ja noch recht frisch. Einfach den Speicher bei Fiji aufstocken und Tonga eventuell mit dem vollen Interface und 6 GiB VRAM.

Ich hoffe ehrlich gesagt, dass Fiji schnell aufs Abstellgleis kommt. Es gibt so viele Spiele, wo man sich fragt, warum das Teil nicht aus dem Quark kommt. So viel Shader-Leistung, aber kaum Abstand zu Hawaii. So viel Transferrate, aber ohne Wirkung. Mit 8 GiB ist's nicht getan, aber immerhin würde es die Karte für das optimal rüsten, was sie schon jetzt am besten kann: hohe Auflösungen. An der mysteriös geringen Leistung bei niedrigeren Auflösungen wird das aber nichts ändern. Ich habe Tests der Netto-Transferrate gesehen, die ganz übel aussehen. Der HBM-Vorteil besteht hier nur auf dem Papier.

Abgesehen davon ist Fiji einfach viel zu "fett", um ihn kosteneffizient zu fertigen. Spannend fände ich, wenn AMD eine B-Revision von Fiji herausbringt. Hier könnte man kleinere Hardware-Probleme angehen, die Fiji in der A-Version bremsen. Ob es Hardware-Probleme gibt oder ob es wirklich nur an Front-End und Granularität der Speicherschnittstelle liegt? Wer weiß.

MfG,
Raff
 
Zurück