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Offenes Ohr - welche Themen wünscht ihr euch für die nächste PCGH-Ausgabe?

Mich würde interessieren, wie vertikale Mäuse grundsätzlich beurteilt werden, ob sie ergonomisch tatsächlich einen spürbaren Mehrwert bieten und ob es mittlerweile auch vertikale Modelle gibt, die gamingtauglich sind.
Moin, da ich selbst extreme Probleme mit dem Handgelenk habe und zudem auch noch oft eine Sehnenscheidenentzündung, teilweise so schlimm, dass 15 Minuten Maushalten das Maximum dann sind, habe ich einiges an Erfahrungen mit vertikalen Mäusen. Ich hab die fast alle durch, vom billigen China-Klopper bis hin zu den Logitechs.

Ich bin selbst überhaupt kein Freund von den Designs, weil sie eine gute Idee quasi übertreiben. Die Grundidee ist ja die: Eine natürliche Handhaltung, wenn der Arm auf dem Tisch liegt, ist ja nicht die flache Hand. Man merkt das sofort, dass sich das unnatürlich anfühlt. Es sind eher so 45–60 Grad, in die sich die Hand legt, wenn man ganz entspannt. Auch komplett vertikal, find ich, fühlt sich komisch an.

Das Hauptproblem bei den vertikalen Mäusen ist einfach, dass auch die Taster vertikal sind, und das führt dazu, dass man immer, wenn man klickt, die Maus eben minimal zur Seite drückt. Das kann schon dazu führen, dass man bei feiner Steuerung immer daneben klickt. Gerade beim Gaming ist das eine Katastrophe. Da muss man dann auf eine Pistolenmaus zurückgreifen, gibt es ja auch schon zu Genüge.

Ich hab aber festgestellt, dass so eine vertikale Maus gar nicht nötig ist. Es reicht, wenn man eine findet, die eben die Hand so um 45–60 Grad dreht. Ich verstehe nicht wirklich, wieso es davon nicht mehr gibt. Auch die Ergomäuse sind in meinen Augen meistens zu flach.

Ein Beispiel für so eine Maus, die bei mir top funktioniert und sämtliche Handprobleme beseitigt hat, ist die MX Master von Logitech. Sie dreht die Hand auf etwa 45 Grad.

Wenn du Probleme mit flachen Mäusen hast, schau vielleicht mal so was in der Art an. Zu erkennen sind die einfach daran, dass der „Huckel“ auf der linken Seite einfach deutlich höher ausfällt als bei normalen Modellen und sie insgesamt deutlich höher sind.
 
Moin, sag doch mal bitte, welche PSU Modelle das genau sind, rein aus interesse, dann schau ich mal in die Daten rein :)

Pure Power 11 700 W und MSI MPG A850G
Das Hauptproblem bei den vertikalen Mäusen ist einfach, dass auch die Taster vertikal sind, und das führt dazu, dass man immer, wenn man klickt, die Maus eben minimal zur Seite drückt. Das kann schon dazu führen, dass man bei feiner Steuerung immer daneben klickt. Gerade beim Gaming ist das eine Katastrophe.
Das Problem haben weder meine Freundin, noch ich.
Beim klicken die Maus zur Seite bewegen ist uns tatsächlich noch nie passiert, zumindest mit der Razer Vertical V2. Man hat bei dieser Maus seinen Daumen als "Gegengewicht".
Shooter sind (nach Eingewöhnung) absolut kein Problem.
Die Razer Vertical V2 hat aber hier den "Vorteil", dass sie halt wirklich einen sehr starken Winkel hat, was den Daumen als Gegengewicht für eine gute Balance ermöglicht

Andere Vertikale Mäuse habe ich bisher nicht benutzt, kann dazu also nichts sagen :D
Kann mir aber gut vorstellen dass bei anderen Vertikalen Mäusen das Problem des "verziehens" existiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ihr hattet in früheren Ausgaben ja mal ausgiebige BIOS-Guides von ASUS, Gigabyte, MSI und ASRock gemacht. Wie schaut es mit so einem BIOS-Guide für Sapphire-Boards aus? =)
 
Pure Power 11 700 W und MSI MPG A850G
Ich hab leider vom Pure Power 11 nur die 600W.

Aber reicht eigentlich schon um zu sehen das das Pure Power bei 12,2 V anfängt das MSI aber bei 12V. dann beide fallend. Wenn du also undervolting betreibst kann das schon dazu führen das die Spannung an der GPU weiter absackt.

Aber wie von Richi gesagt müsste man das direkt an der VGA dann am Stecker mal mit nem oszi testen. und dabei auch syncron die GPU Spannung beobachten. Ein Voltmeter ist dazu leider zu langsam, wenn du nicht so ein 3000€ ding hast ;)


stab12vd.png

stab12vd.png
 
Die GPU-Spannung sollte eigentlich automatisch eingeregelt werden, relativ unabhängig von der Eingangsspannung. Wichtiger wären Ripple und Noise, aber da braucht es dann halt das Oszi.
 
Wenn die Vcore bei 1,x V liegt ist es dem Abwärtswandler reichlich egal ob da 12,8 oder 11,8 rein kommen.
Sehe ich nicht so, und zwar aus einem einfachen Grund.
Der Wandler an der VGA ist zwar extrem schnell, aber Wunder wird der auch nicht bringen, wenn man 1) undervoltet und 2) das Netzteil noch in der Spannung stark fällt.

Das, was oben zu sehen ist, also 12 und 11,8 , ist ja die „Durchschnittsspannung“.
Man muss dazu jetzt noch die Lastwechsel+Ripple dazu nehmen und die kommen plötzlich.

Wenn also jetzt die VGA ihren Verbrauch hochschraubt, dann fällt die Spannung schlagartig runter, bevor sie nachregelt. Die höhe des Drops hängt vom Netzteil ab und natürlich auch von dem „Startwert“. Wenn beide Netzteile jetzt, sagen wir, einen Drop von 0,6 V machen, dann landet das erste bei 11,6, das andere aber bei 11,4. Wenn das zweite vielleicht sogar 0,8 dropt, kann man schon bei 11,2 V landen, also am Grenzwert.

Das kann schon einen Unterschied dann in der Spannung an der VGA machen. Vermutlich dann 1,02 zu 1,00 oder so was.

Wenn man untervoltet und an der unteren Grenze fährt, kann das vielleicht schon für einen Freeze reichen.
Im normalen Betrieb wird das natürlich nie was ausmachen.

Aber um es genau zu wissen, müsste man das halt dann direkt an der GPU nachmessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus der selben Argumentation bin ich eben bei Torsten:
Wichtiger wären Ripple und Noise, aber da braucht es dann halt das Oszi.
Und erhöhen auf "wichtig sind vor allem". Änderungen am Eingang sind ein Problem für die Wandler, ja. Aber die Differenz zu 12V ist bei allem was da generiert wird so hoch, dass man im Grunde auch (stabile!) 9V als Eingangsspannung liefern könnte.

[Mod]
Wenn wir das näher aus diskutieren wollen kann ich auch in einen anderen Thread schieben. [/Mod]
 
Moin, ich würde mir einen Test wünschen wo der Frage nachgegangen wird, wieviel Spieleleistung auf der Strecke bleibt, wenn man einen Rechner statt mit Dual Channel nur mit einem RAM-Modul bestückt. Bei Computerbase gibt es solche Tests, aber die haben relativ dicke CPUs getestet. Mich würden eher kleinere CPUs interessieren, da solche Sparmaßnahmen eher bei low Budget Rechnern eine Überlegung wert sind. So im Bereich 5600/5700X bis max. 7500X3d/245K.
 
Moin, ich würde mir einen Test wünschen wo der Frage nachgegangen wird, wieviel Spieleleistung auf der Strecke bleibt, wenn man einen Rechner statt mit Dual Channel nur mit einem RAM-Modul bestückt.
Zumindest mit einem Ryzen 9 7900X, was für Spieler ja fernab von High-End ist:
 
Zumindest mit einem Ryzen 9 7900X, was für Spieler ja fernab von High-End ist:
Ich habe die Print gerade nicht zur Hand, aber ich glaube da hattet Ihr nur 1 x 8GB und ansonsten Dual Channel getestet. Ich dachte mehr an praxistauglichere Größen wie 1 x 16GB oder 1x 24GB.
 
Ich bin mir nicht sicher wo die Frage rein gehört... Eigentlich nicht zu "Print", aber naja...

Wäre es möglich bei neuen Releases von Spielen zu denen ihr einen Technik Test macht, z.B. wie bei Crimson Desert, zusätzlich noch kurz ein paar Configs mit Linux durchzutesten?
Zumindest mal 2 Intel (z.B. 285K, 13400F), 2 AMD CPUs (z.B. 98X3D und 7950X) und 2 AMD (z.B. 9070XT und 7800XT), 2 Nvidia (z.B. 5080 und 4070S), 1 Intel Grafikkarte?
Sodass man einen groben Überblick über die zu erwartende Leistung hat wäre das wünschenswert :daumen:

CB macht das in letzter Zeit häufiger, finde das immer spannend, da sich je Spiel und (GPU) Hersteller teils deutliche Unterschiede zeigen.

(Gilt natürlich nicht für Denuvo Spiele, da hat Windows natürlich vorrang)
 
Ich bin mir nicht sicher wo die Frage rein gehört... Eigentlich nicht zu "Print", aber naja...

Wäre es möglich bei neuen Releases von Spielen zu denen ihr einen Technik Test macht, z.B. wie bei Crimson Desert, zusätzlich noch kurz ein paar Configs mit Linux durchzutesten?
Zumindest mal 2 Intel (z.B. 285K, 13400F), 2 AMD CPUs (z.B. 98X3D und 7950X) und 2 AMD (z.B. 9070XT und 7800XT), 2 Nvidia (z.B. 5080 und 4070S), 1 Intel Grafikkarte?
Sodass man einen groben Überblick über die zu erwartende Leistung hat wäre das wünschenswert :daumen:

CB macht das in letzter Zeit häufiger, finde das immer spannend, da sich je Spiel und (GPU) Hersteller teils deutliche Unterschiede zeigen.

(Gilt natürlich nicht für Denuvo Spiele, da hat Windows natürlich vorrang)

Denuvo ist da in der Tat ein Problem (man wird teils auch wegen unterschiedlicher Proton-Versionen und/oder Cache-Rebuilding ohne wechselndem System 24h rausgeworfen) und Zeit. Wir haben überlegt, jeweils einen Linux-Teil für größere Spiele einzuarbeiten, aber bisher war die Nachfrage eher zurückhaltend und parallele Projekte machen es schwer (in den beiden Fällen hatten wir Heftabgabe gleichzeitig).
 
Denuvo ist da in der Tat ein Problem (man wird teils auch wegen unterschiedlicher Proton-Versionen und/oder Cache-Rebuilding ohne wechselndem System 24h rausgeworfen) und Zeit.
Das habe ich auch schon mal mitbekommen.
Würde da dann einfach Proton Experimental nehmen, das hat fixes am schnellsten drinnen soweit ich weiß.
Wichtig für neue Games.
GE-Proton basiert auf dem stabilen Proton-Branch (mit eigenen Patches), Cachy-Proton wiederum auf GE-Proton – beide sind daher zeitlich etwas später dran als Experimental.

Wir haben überlegt, jeweils einen Linux-Teil für größere Spiele einzuarbeiten, aber bisher war die Nachfrage eher zurückhaltend
Bei CB wird das ziemlich positiv aufgenommen und ich denke hier wird das auch positiv aufgenommen werden.
Man beachte vor allem wie positiv Jans Benchmark Offensive aufgenommen wird.
Gerade neue und aktuelle Spiele könnten für Linux Gamer interessant sein wie es dort mit der Performance aussieht. Eben weil neue Games Probleme machen können, wie Jan auch bei Outer Worlds 2 auf Blackwell festgestellt hatte.

und parallele Projekte machen es schwer (in den beiden Fällen hatten wir Heftabgabe gleichzeitig).
Klar, Heft geht vor. Sowieso :daumen:

Da du ja privat mittlerweile auch mit CachyOS spielst, kannst du ja auch mal deine Maschine durch aktuelle Titel schicken, damit man zumindest mal einen Vergleichwert hat. Immernoch besser als nichts :ugly:
 
jeweils einen Linux-Teil für größere Spiele einzuarbeiten, aber bisher war die Nachfrage eher zurückhaltend und parallele Projekte machen es schwer
Muss ich sagen macht ihr gut. Ihr evaluiert es und ja die nachfrage ist noch nicht die dass es auf der anderen Seite gerechtfertigt ist. Dafür ist immer noch Linux leider ein wenig zu klein aber dass könnte sich Angesicht diverser OS und Proton deutlich in ne Richtung gehen dass es so aus sieht dass ihr das dann in Erwägung zieht.

So wie ihr das macht finde ich es gut und wie ihr das dann auch in den Richtigen Threads "Kommuniziert".
 
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