offener Brief an Trump

Ich glaube nicht, dass ein deutlich höheres Steuerniveau für Reiche vergleichbar mit dem Antisemitismus der Nazis ist.
 
Und ich kann nichts für kreative Grammatik deinerseits. ;)
Komicherweise warst du aber der einzige, der meinen Post ziemlich eigenartig interpretiert hat.;)
Sind wohl regional bedingte, sprachliche (oder kulturelle:P) Unterschiede...
Nunja: Wo der Glaube herrscht, dass "die Gierigen" bzw. "das eine Prozent" Schuld am Unglück aller ist, da ist der Vernichtungswunsch nicht weit. Man könnte auch sagen: Aus der Geschichte nichts gelernt. Denn diese Art von "Kapitalismuskritik" trieb auch über 20 Millionen Deutsche in die Kinos, als "Jud Süß" dort lief und diese Leute das sehen konnten, was sie bisher nur dachten und wünschten.
Klingt für mich eher wie ein Plädoyer gegen einen wie Trump, der sein so selbstedend fettes Vermögen noch nie für irgendwelche gemeinnützige Zwecke ausgegeben hat, zumindest wäre mir das neu.
 
Grad Simpsons geguckt (ältere Folge):
Dank Präsident Trump ist unser Land pleite...es war ein Fehler so viel Geld in unsere Kinder zu stecken

Da die Simpsons ja immer auch Satire sind frag ich mich, woher die Assoziation kommt.
 
Nunja: Wo der Glaube herrscht, dass "die Gierigen" bzw. "das eine Prozent" Schuld am Unglück aller ist, da ist der Vernichtungswunsch nicht weit. Man könnte auch sagen: Aus der Geschichte nichts gelernt. Denn diese Art von "Kapitalismuskritik" trieb auch über 20 Millionen Deutsche in die Kinos, als "Jud Süß" dort lief und diese Leute das sehen konnten, was sie bisher nur dachten und wünschten.

Schuld haben alle. Der kleine Sparer -- so nenne ich ihn mal -- will ja auch was vom Kuchen haben und der hat sein Geld bei Banken, die dann in Hedge fonds investieren und diese zerlegen dann eine Firme und verkaufen Teile gewinnbringend weiter.
Man kennt das ja.
Schlimm ist aber, dass die reale Wirtschaft bei weitem nicht so gewachsen ist wie das virtuelle Geld am Aktienmarkt.

Ich hab ja letztens "the Big Short" geguckt. Sehr interessant, wenn man darauf wetten kann, dass eine Investition scheitert. Dazu die Sache mit den Leerverkäufen. Echt erschrecken, was aus der Finanzwelt geworden ist.
Und genau das muss wieder umgekehrt werden, damit jeder was davon hat.
 
Menschen zu versenken, ohne das diese ein Verbrechen begangen haben, verstößt nicht gegen die Menschenrechte? :stupid:

Ich habe auch nicht erwartet, dass du den Zusammenhang verstehst. Es steht alles in entsprechendem Thread.

Und die Lüge, dass diese Subjekte keine Verbrechen begangen haben, wird auch durch Wiederholen nicht wahrer.

Du verwechselst Diktaturen mit Kommunismus, aber darum geht es hier nicht. Die Idee ist das eine, die Ausführung das andere. Ich sagte ja, mit den aktuell lebenden Menschen ist kein Kommunismus zu leben. Hoffen kann man trotzdem, das Menschen ihren Egoismus überwinden.

Jaja, die Menschen sind einfach nur zu "dumm" für die glorreiche Idee des Kommunismus.

Der Kommunismus hat im 20. Jahrhundert seine Chance gehabt und war nach dem Nationalsozialismus die zweitschlimmste, nichtreligiöse Gewaltideologie.

Ca. 100 Mio. ermordetet Opfer des Kommunismus sprechen eine deutliche Sprache. Danke, brauch ich nicht.

Glaubst du etwa, dass sie die einzige wäre, die an deren Nabel hängt?

Nein, die übrigen Kandidaten hingen da auch. Genau deshalb wurden deren Nominierungen auch wohlwollend hingenommen.

Außerdem ist Clinton die einzige, die sich die so genannten Schattenbanken vorknöpfen will, und das geht ohne direkten Draht zur Wall Street nicht.;)
Alle tuen immer rum, "uh, die bläst der Wall Street einen, wie Levinsky ihrem Mann", dabei vergessen die meisten, dass Kontrolle auch in beide Richtungen funktionieren kann.:schief:

Kontrolle ihn beide Richtungen :lol:

Clinton wird gegen ihre Großspender auch nicht vorgehen, das ist ja wohl Wunschdenken.

Hillary ist ein ganz anderer Typ als Barack und auch als ihr Mann - als Bill damals das Waffengesetz verschärfen wollte, hatte er die Mehrheit und trotzdem stimmten die Abgeordneten dagegen.

Jaja, Hillary ist ein Visionärin, unter ihr wird alles anders und besser.

Wo hab ich das schonmal gehört? Achja 2008, als Obama medial zum Messias hochstilisiert wurde.

Du vergisst die Urangst der Amerikaner vor dem Kommunismus, alles was zu sehr in Richtung sozial geht wird automatisch mit linkem Extremismus gleichgesetzt. Und Obama war im Prinzip sehr sozial, für amerikanische Verhältnisse.
Da drüben herrscht eine ganz andere Mentalität.

Wenn da, wie du treffend festgestellt hast, eine andere Mentalität herrscht, sollten wir vielleicht nicht unsere Maßstäbe ansetzen.

Was willst du denn bitte auch mit dem Republikanern?:what:

Konservative Politik für das eigene Volk, statt für fremde.

Die Bush-Familie und die Tea Party haben die Partei heruntergewirtschaftet, und zwar auf ein Niveau, gegen das unsere Rechtsparteien fast schon linksliberal wirken.:schief:

Wenn es das ist, was die Amerikaner wollen, dann lass sie doch.

Och, war der wirklich völkerrechtswidrig?:schief:
Das sagen ein paar.;) (von rechts).
Es sagen aber auch ein paar, dass sich Clinton dafür zu lange Zeit gelassen hat. Und zwar von links.
Seine Intention war grundsätzlich nicht schlecht, er wollte einen Krieg beenden, den 1. er nicht angefangen hat (im Gegensatz zu Bush junior) und 2. unzähligen Zivilisten das Leben gekostet und in erschreckendem Völkermord ausgeartet ist (ich sag' nur Srebrenica).

Ja er war tatsächlich völkerrechtswidrig. Oder kann ich mich das UN-Mandat, dass die USA und ihre Bündnispartner zum Angriff legitimiert hätte, nur nicht erinnern?

Bush junior dagegen ist in den Irak 100% völkerrechtswidrig einmarschiert und zwar aufgrund einer Lüge. Einer Lüge, für die man ihn und sein gesamtes Gefolge nach Den Haag hätte schleppen müssen.:schief:

Nicht weniger, was man mit Bill Clinton hätte machen müssen. Denn sein Angriffskrieg war genauso 100% Völkerrechtswidrig.

Clinton musste reagieren, als sich Hussein UN-Kontrollen widersetzte.

Und dafür hätte die UN eine neues Mandat ausstellen müssen.

Außerdem gab es einen Gesetzesbeschluss (deine gesuchte Grundlage;)), dem ein Großteil aller Demokraten und Republikaner damals zugestimmt haben (genau fällt mir der jetzt aber nicht mehr ein).

Achso, wenn in den USA ein Gesetz beschlossen wird, dann sind Angriffskriege nicht mehr völkerrechtswidrig?

Warum regst du dich dann über Bush auf? Der hatte eine Resolution des Kongress.

Das hat Trump auch schon längst, er wettert regelmäßig gegen Minderheiten und Zuwanderer, das führte auf seinen Wahlkampfveranstaltungen schon des öfteren zu Prügeleien und Auseinandersetzungen, bei denen er gegrinst hat, wie ein Kind.

Schadenfreude ist vielleicht ein schlechter Charakterzug, aber nicht strafbar.

Das war ein klarer Fall von Volksverhetzung, hätte er das in Deutschland gemacht, wäre er vor Gericht gelandet, nur so zur Info.;)

Die Amerikaner halten zum Glück mehr von der Meinungsfreiheit als wir.

Wird jetzt wieder das antisemitische Stereotyp des "(raffenden) einen Prozent" rausgeholt und ihm das "gute und ehrliche (schaffende)" Kollektiv der Unter- und Mittelschicht gegenübergestellt? Wenn ja, dann Glückwunsch zu solch einem regressiven und ressentimentgeladenen Antikapitalismus. (Der Wink geht übrigens auch an Kaaruzo.)

Der Wink geht aber an den falschen Adressaten. Weder bin ich Antikapitalistisch eingestellt, geschweige denn Antisemitisch.

Hättest du den anderen Thread (an den du dich ja scheinbar erinnerst, weil du ja Auskunft über eine Aussage von mir wolltest), müsstest du eigentlich wissen, dass ich als einer der wenigen, vor den Gefahren für die Juden in Europa gewarnt habe.

Auch habe ich mehrfach Israel und seine Reaktionen auf gewissen Ereignisse lobend erwähnt und gesagt, man müsse es Israel gleichtun.

Wie man angesichts dessen, auf die Idee kommt, ich wäre für antisemitische Ressentiments empfänglich, kann ich nicht nachvollziehen.

Zumal ich von (deutschen) Linken viel Kummer gewöhnt bin. Angefangen von Händchenhalten mit völkischen Honks, über beklatschen von glühenden Antisemiten, bis hin zur Wahnwelt des vernichtungsorientierten Antikapitalismus.

Treffend formuliert. Genau aus diesem Grund braucht es auch eine Gegenkraft gegen den Linksruck. Nur wird die einzige echte Gegenkraft ja permanent diffamiert und beleidigt.

Also ein Spiegelbild dieses Forum :D

Nunja: Wo der Glaube herrscht, dass "die Gierigen" bzw. "das eine Prozent" Schuld am Unglück aller ist, da ist der Vernichtungswunsch nicht weit. Man könnte auch sagen: Aus der Geschichte nichts gelernt. Denn diese Art von "Kapitalismuskritik" trieb auch über 20 Millionen Deutsche in die Kinos, als "Jud Süß" dort lief und diese Leute das sehen konnten, was sie bisher nur dachten und wünschten.

Von Kapitalismuskritik zu "Jud Süß" bis hin zum Holocaust, ist aber schon etwas arg verkürzt oder?
 
Jaja, die Menschen sind einfach nur zu "dumm" für die glorreiche Idee des Kommunismus.
Weil sie egoistisch und selbstsüchtig sind. Aber wenn es bald mit der EE für jeden Energie im Überfluss gibt und 3D-Drucker das nächste Niveau erreicht haben, kann vieles besser werden. Warum klauen und ausbeuten wenn es viel effektiver ist, zu kooperieren. Ich bitte einfach um das Programm, um Ware XY herstellen zu können und Dich kostet es nichts, es mir zu geben. Das wird noch dauern, aber in 50 Jahren kann es Realität sind. Ich hoffe weiter, denn noch gibt es viel zu viele machtbessene Spalter, die uns das Leben zur Hölle machen. Trump ist auch so einer davon.

Genau aus diesem Grund braucht es auch eine Gegenkraft gegen den Linksruck.
Was für einen Linksruck und wo? Es gibt nur rechtsrückerei, überall. Nationalistendeppen, neue Grenzen, Zäune, Abschottung und Chauvinismus. Sanders wäre eine Hoffnung ....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kontrolle ihn beide Richtungen :lol:

Clinton wird gegen ihre Großspender auch nicht vorgehen, das ist ja wohl Wunschdenken.
Jeder braucht von irgendwoher seine Spendengeber, wenn er ins Weiße Haus einziehen will. Wenn nicht die Wall Street, dann eben die Waffenlobby, die Pharmaindustrie, Automobilbranche, Energiemultis usw.
Die Wall Street ist ja grade deshalb auch so zwielichtig, weil sie von Schattenbanken durchsetzt ist und gegen die will Clinton vorgehen - wenn man sich mit der Wall Street aber nicht auseinandersetzt, wie soll das dann gehen?

Jaja, Hillary ist ein Visionärin, unter ihr wird alles anders und besser.

Wo hab ich das schonmal gehört? Achja 2008, als Obama medial zum Messias hochstilisiert wurde.
Mal abwarten, was passieren würde wenn Trump oder Sanders die Wahl am Ende gewinnen würden - und wie viel sich von ihren "Versprechungen" in Schall und Rauch auflösen würden.;)
Wenn da, wie du treffend festgestellt hast, eine andere Mentalität herrscht, sollten wir vielleicht nicht unsere Maßstäbe ansetzen.
"Unsere" Maßstäbe habe ich ja auch nicht angesetzt, tut normalerweise in den Medien auch sonst keiner, nur objektive Beobachtung sonst nichts.
Ich kenne einen (auch hier aus dem Forum), der und seine Frau arbeiten hauptsächlich in den USA und die haben das kaputte System dort erlebt, obwohl sie recht gut verdienen. Fehlende Absicherung im Alter, kaum Kündigungsschutz, ein marodes Gesundheitssystem und drastisch überteuerte Medikamente - alles größtenteils ein Werk republikanischer Regierung vor Obama...
Konservative Politik für das eigene Volk, statt für fremde.
Für das...:lol::what::stupid:
Oh Mann...:klatsch:

Die Reps stellen sich gegen jede Form der Gesundheitsreform, gegen jedes schärfere Waffengesetz, blockieren alles, was den Pharmawucher einschränken würde, leugnen den Klimawandel, hätten gerne trotz enormer Staatsschulden Steuererleichterungen für Reiche, wollen eine Mauer vor Mexiko bauen (Trump) und Moslems die Einreise verbieten (Trump).
Soll ich vielleicht auch noch den ganzen Bullshit aufzählen den die Tea Party verbreitet?;)
Ja er war tatsächlich völkerrechtswidrig. Oder kann ich mich das UN-Mandat, dass die USA und ihre Bündnispartner zum Angriff legitimiert hätte, nur nicht erinnern?
Im Gegensatz zum Irakkrieg wurde er nie offiziell als völkerrechtswidrig bezeichnet auch wenn heute die Mehrheit ihn so deklariert.
Clinton ist aber auch kritisiert worden, weil er nicht früh genug eingegriffen hatte - und zwar von sehr linken Stimmen.
Er wollte den Mord an der Zivilbevölkerung dort beenden, während Europa zugesehen und Russland unter Jelzin damals die Bundesrepublik quasi verschachert hatte.
Nicht weniger, was man mit Bill Clinton hätte machen müssen. Denn sein Angriffskrieg war genauso 100% Völkerrechtswidrig.
Nochmal: Er wurde nie offiziell als völkerrechtswidrig bezeichnet, auch wenn das heute die Mehrheit der Juristen so sieht.
In der Tat kann man das auch so sehen, da eben die offizielle Legitimation dazu fehlt.

Was aber wirklich 100% völkerrechtswidrig war, das war der Irakkrieg, der zudem noch mit einer ganz anderen Grundlage "gerechtfertigt" wurde.
Der NATO-Einsatz damals wurde humanitär begründet, was angesichts der Gräuel dort auch nachvollziehbar war, immerhin taten die EU und Russland nichts.
Der zweite Irakkrieg dagegen gründete sich auf einem Märchen, von wegen die "hätten Atomwaffen", bei dem auch noch die Geldgeber von Bush (Öl- und Waffenlobby) mit unter der Decke steckten.
Als dann Colin Powell hinterher angeschissen kam und dick und fett verkündet hat "ja, wir haben nicht ganz richtig gelegen und Informationen vorenthalten" (ein Euphemismus für "wir haben gelogen"), waren bereits - mindestens - 100.000 irakische Zivilisten tot.:daumen2:

Die Amerikaner halten zum Glück mehr von der Meinungsfreiheit als wir.
Jop, in Amerika darf man offen Homosexuelle, Minderheiten und Frauen verunglimpfen, tolle Moral.:schief:

Mal nur zur Info: Es ist in DE nicht umsonst strafbar, wenn man sowas macht.
Warum, siehe Trump.
Oder ist es für dich in Ordnung, wenn plötzlich auf Afro- und Angloamerikaner eingedroschen wird (egal mit Gewalt oder "nur" verbal), weil einer vorher seine "Meinung geäußert" hat?
 
Weil sie egoistisch und selbstsüchtig sind.
Und die Kommunisten sind es nicht ? Das sind leider nun mal auch "menschliche Eigenschaften".
Sanders wäre eine Hoffnung ....
Sanders wäre in Deutschland beinahe wieder ein Konservativer. Ändern kann er mit einem Senat mit republikanischer Mehrheit sowieso wenig.
Sanders wäre aber in der Tat besser als Clinton.
Die Frage die man stellen muss ist auch, warum es einen Rechtsruck gibt. Der wurde allein durch das Versagen der Volksparteien eingeleitet.
 
Weil sie egoistisch und selbstsüchtig sind.

Stimmt, die Menschen sind einfach zu egoistisch und selbstsüchtig um die "tolle" Arbeit von "Visionären" wie Stalin, Mao, Pol Pot, Kim Il Sung und andere Kommunisten zu erkennen.

Es kann sich jeder belesen, was für unsagbare Verbrechen im Namen des Kommunismus begangen wurden.

Die Leute haben zu Recht keine Lust darauf.

Was für einen Linksruck und wo? Es gibt nur rechtsrückerei, überall. Nationalistendeppen, neue Grenzen, Zäune, Abschottung und Chauvinismus. Sanders wäre eine Hoffnung ....

Eine Reaktion auf den jahrelange Linksruck, politische Korrektheit und das nicht benennen von offensichtlichen Problemen.

Deshalb gewinnen in ganz Europa konservative Kräfte, die sich gegen diesen Linksruck wenden. Es ist höchste Zeit.

Jeder braucht von irgendwoher seine Spendengeber, wenn er ins Weiße Haus einziehen will. Wenn nicht die Wall Street, dann eben die Waffenlobby, die Pharmaindustrie, Automobilbranche, Energiemultis usw.

Absolut. Und die diktieren dir dann auch deine Arbeit.

Und die Leute sehen halt das Trump sein eigener Geldgeber ist.

Die Wall Street ist ja grade deshalb auch so zwielichtig, weil sie von Schattenbanken durchsetzt ist und gegen die will Clinton vorgehen - wenn man sich mit der Wall Street aber nicht auseinandersetzt, wie soll das dann gehen?

Haha genau. Clintons Geldgeber sind aber genau die Leute, die davon profitieren. Und gegen die wird sie vorgehen?

Das ist eine sehr naive Sichtweise.

Mal abwarten, was passieren würde wenn Trump oder Sanders die Wahl am Ende gewinnen würden - und wie viel sich von ihren "Versprechungen" in Schall und Rauch auflösen würden.;)

So wie jedem anderen der eine Wahl gewinnen auch.

"Unsere" Maßstäbe habe ich ja auch nicht angesetzt, tut normalerweise in den Medien auch sonst keiner, nur objektive Beobachtung sonst nichts.
Ich kenne einen (auch hier aus dem Forum), der und seine Frau arbeiten hauptsächlich in den USA und die haben das kaputte System dort erlebt, obwohl sie recht gut verdienen. Fehlende Absicherung im Alter, kaum Kündigungsschutz, ein marodes Gesundheitssystem und drastisch überteuerte Medikamente - alles größtenteils ein Werk republikanischer Regierung vor Obama...

Was die Amerikaner ja offensichtlich wollen. Ist doch deren gutes Recht, das zu wählen, wenn sie das wollen.

Für das...:lol::what::stupid:
Oh Mann...:klatsch:

Die Reps stellen sich gegen jede Form der Gesundheitsreform, gegen jedes schärfere Waffengesetz, blockieren alles, was den Pharmawucher einschränken würde, leugnen den Klimawandel, hätten gerne trotz enormer Staatsschulden Steuererleichterungen für Reiche, wollen eine Mauer vor Mexiko bauen (Trump) und Moslems die Einreise verbieten (Trump).
Soll ich vielleicht auch noch den ganzen Bullshit aufzählen den die Tea Party verbreitet?;)

Und die Demokraten holen Millionen illegale ins Land. Sind Mexikaner neuerdings "das eigene Volk" aus Sicht eines amerikanischen Präsidenten? Wäre mir neu.

Und was schärfere Waffengesetze bringen, haben die Franzosen ja in Paris und die Belgier in Brüssel gesehen.

Geht ja top auf. Und Angesichts der Ereignisse der letzten 15 Jahren ist Trumps Vorstoß bezüglich der Muslime zumindest mal ein Versuch, das Problem anzugehen.

Ob man das letztendlich umsetzen kann, steht selbstverständlich auf einem anderen Blatt. Aber wenigstens benennt er offen das Problem.

Im Gegensatz zum Irakkrieg wurde er nie offiziell als völkerrechtswidrig bezeichnet auch wenn heute die Mehrheit ihn so deklariert.

Was muss man da deklarieren? Er ist genauso völkerrechtswidrig wie der Irakkrieg.

Angriffskriege sind laut UN-Charta (der sich auch die USA angeschlossen haben) verboten, es sein denn es gibt ein UN-Mandat.

Bitte sag mir doch, welches UN-Mandat hat den Angriffskrieg gegen Jugoslawien legitimiert?

Clinton ist aber auch kritisiert worden, weil er nicht früh genug eingegriffen hatte - und zwar von sehr linken Stimmen.
Er wollte den Mord an der Zivilbevölkerung dort beenden, während Europa zugesehen und Russland unter Jelzin damals die Bundesrepublik quasi verschachert hatte.

Es war trotzdem völkerrechtswidrig. Und wenn wir jetzt überall losschlagen, wenn die Zivilbevölkerung zu leiden hat und ermordet wird, dann haben wir aber noch jede Menge Länder vor uns.

Und wenn das dein Maßstab ist (Mord an der Zivilbevölkerung). Was genau hat eigentlich Saddam mit seiner gemacht?

Nochmal: Er wurde nie offiziell als völkerrechtswidrig bezeichnet, auch wenn das heute die Mehrheit der Juristen so sieht.
In der Tat kann man das auch so sehen, da eben die offizielle Legitimation dazu fehlt.

Das ist keine Frage, der Sichtweise, sondern eine Tatsache. Da es, wie du treffend sagst, keine Legitimation gab.

Was soll die Erbsenzählerei?

Was aber wirklich 100% völkerrechtswidrig war, das war der Irakkrieg, der zudem noch mit einer ganz anderen Grundlage "gerechtfertigt" wurde.

Eine Grundlage die nicht mehr, aber auch nicht weniger Völkerrechtswidrig war, als der Jugoslawienkrieg von Clinton.

Bei beiden Kriegen, gab es kein UN-Mandat.

Der NATO-Einsatz damals wurde humanitär begründet, was angesichts der Gräuel dort auch nachvollziehbar war, immerhin taten die EU und Russland nichts.

Ach gab es keine Gräuel unter Saddam?

Und eine humanitäre Begründung ersetz immer noch nicht geltendes Recht.

Jop, in Amerika darf man offen Homosexuelle, Minderheiten und Frauen verunglimpfen, tolle Moral.:schief:

Genaso darfst du offen Heterosexuelle, Mehrheiten und Männer verunglimpfen. Amerikaner halten halt mehr von der Meinungsfreiheit als wir.

Nennt man dann wohl Gleichberechtigung :D

Mal nur zur Info: Es ist in DE nicht umsonst strafbar, wenn man sowas macht.

Muss man ja nicht gut finden, dass hier die Meinungsfreiheit derart eingeschränkt ist.

Warum, siehe Trump.
Oder ist es für dich in Ordnung, wenn plötzlich auf Afro- und Angloamerikaner eingedroschen wird (egal mit Gewalt oder "nur" verbal), weil einer vorher seine "Meinung geäußert" hat?

Körperverletzung ist auch in den USA strafbar. Und konkrete Aufruf zur Gewalt (und andere Straftaten) ist auch von der amerikanischen Meinungsfreiheit nicht gedeckt.

Also wo ist das Problem?
 
Weil sie egoistisch und selbstsüchtig sind. Aber wenn es bald mit der EE für jeden Energie im Überfluss gibt und 3D-Drucker das nächste Niveau erreicht haben, kann vieles besser werden. Warum klauen und ausbeuten wenn es viel effektiver ist, zu kooperieren. Ich bitte einfach um das Programm, um Ware XY herstellen zu können und Dich kostet es nichts, es mir zu geben. Das wird noch dauern, aber in 50 Jahren kann es Realität sind. Ich hoffe weiter, denn noch gibt es viel zu viele machtbessene Spalter, die uns das Leben zur Hölle machen. Trump ist auch so einer davon.
Ich kann nicht behaupten, dass es durch den Kommunismus je zu großer Einheit gekommen ist.
Der Kommunismus hat das Problem, dass er praktisch einen grenzenlos mächtigen Staat braucht, der unerschütterlich ist.
Das funktioniert aber nur sehr schwer und mit das ist das nächste Problem:
Der Kommunismus ist praktisch nicht mit dem Menschenbild der Linken vereinbar.
 
Ich kann nicht behaupten, dass es durch den Kommunismus je zu großer Einheit gekommen ist.
Der Kommunismus hat das Problem, dass er praktisch einen grenzenlos mächtigen Staat braucht, der unerschütterlich ist.
Das funktioniert aber nur sehr schwer und mit das ist das nächste Problem:
Der Kommunismus ist praktisch nicht mit dem Menschenbild der Linken vereinbar.
Lest Ihr was ich schreibe?

Es gab bisher nie wirklich kommunistische Politiker und noch weniger kommunistische Staaten, es gab gewalttätige Diktatoren, das ist etwas anderes. Kommunismus benötigt Altruisten, die machen aber nur 10% der Gesellschaft aus. Der überwiegende Teil besteht aus Egoisten und Machtbessenen, mit denen ist ein Leben auf einer Ebene nicht möglich. Sie rauben, plündern, beuten aus. So ist der Mensch, das will er und keine Ideologie ändert ihn. Man muss es akzeptieren, die Menschen wollen treten und getreten werden. Im kleinen kann man sich dem entziehen, im großen nicht. Politik kann es nur abfedern, z.B. mit einem Grundeinkommen und hohen Steuern bei hohen Einkommen. Kann, wenn man Stabilität im Staat anstrebt.

Trump schützt genau jene, die hemmungslos nehmen. Sollte er wirklich Präsident werden, werden sich die oberen 10.000 in den USA vier Jahre lang auf Kosten des Staates bedienen, wie wir es noch nicht vorher erlebt haben. Abgesehen von Bananenrepubliken oder korrupten Diktatoren, wie z.B. unter Jelzin oderTimoschenko. Vor allem mit Steuersenkungen und anderen Dingen, die die Kluft zwischen Arm und Reich weiter extrem öffnen werden, wird Trump die USA ausbeuten.

Das ist auch genau das Problem in unserem Land. Das obere Drittel bekommt immer mehr, die oberen 5% verdienen sich dumm und dusselig. Entweder hat man das Glück reich geboren zu sein, dann hat man hier im Land alle Möglichkeiten. Bildungsstand und Vermögen der Eltern haben extremen Einfluss auf die Chancen der Kinder. Ich versuche immer schon, zu teilen, was ich habe und kümmere mich seit 35 Jahren um sozial Schwache, kostenlos natürlich, weil ich mir diesen Luxus leisten kann. Das ist nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein, aber es ist schön zu erleben, wie Kinder mit den Jahren durch ein bischen Förderung weiter kommen. Mir bringt das mehr, als Vermögen zu mehren. Es ist schön so sehen, wie sich meine 100.000 AMD Aktien gerade im Wert verdoppelt haben, aber der Gewinn wird aufgeteilt. Andere verstehen sowas nicht. Müssen sie auch nicht.

Leider, und genau das werfe ich den Rechten Kräften im Land vor, werden die unteren zwei Drittel der Gesellschaft alleine gelassen. Die interessiert niemand, die AfD am wenigsten und auch Trump schert sich einen Dreck um das wirtschaftlich untere Ende. Und genau das wird die kapitalistische Gesellschaften kollabieren lassen. Nicht heute, nicht morgen, aber in absehbarer Zukunft. Es wäre zu verhindern, wenn man soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit ernst nähme.
 
Absolut. Und die diktieren dir dann auch deine Arbeit.

Und die Leute sehen halt das Trump sein eigener Geldgeber ist.
Natürlich, Trump hat (offiziell) keine Interessenvertreter hinter sich und er braucht auch kein Geld vom Steuerzahler.
Das Ironische an der Sache ist aber auch, dass Trump genau zu denjenigen gehört, welche von der amerikanischen Mittel- und Unterschicht so verhasst sind. Trump hat keine millardenschweren Geldgeber hinter sich, da er ja selber zu der Klasse von Leuten gehört, welche die Politiker seit jahren wie Puppen tanzen lassen können (ich sag' nur Super-PACs).
Haha genau. Clintons Geldgeber sind aber genau die Leute, die davon profitieren. Und gegen die wird sie vorgehen?

Das ist eine sehr naive Sichtweise.
Wäre es dir lieber, wenn Clinton mit denselben Lobbies im Bett wäre, wie Bush junior damals?
Bei aller Kritik, ganz ohne die Wall Street geht es halt nicht, dort ist die weltweit größte Wertpapierbörse, da kann Bernie Sanders noch so sehr dagegen wettern.
Auch einer wie er könnte sich nicht vollends gegen die Banker behaupten.^^
Was die Amerikaner ja offensichtlich wollen. Ist doch deren gutes Recht, das zu wählen, wenn sie das wollen.
Ich habe ihnen das Wahlrecht doch nie abgesprochen und ich würde einige, nie wirklich abgekühlte, nationalkonservative Gruppen nicht gleich mit dem gesamten amerikansichen Volk gleichsetzen.
Ändert aber auch so oder so nichts dran, dass die Politik der Reps einfach beschissen ist, seit die Bushs die Partei quasi kaputt gemacht haben. Sie haben damals die Tea Party ins Boot geholt, die im Prinzip nichts anderes sind, als radikale Christen.

Abraham Lincoln würde sich im Grab umdrehen, wenn er sehen würde, was aus seiner Partei heute geworden ist.:schief:

Und die Demokraten holen Millionen illegale ins Land. Sind Mexikaner neuerdings "das eigene Volk" aus Sicht eines amerikanischen Präsidenten? Wäre mir neu.
Bill hat damals versucht, mit dem NAFTA nicht nur die eigene Wirtschaft, sondern auch die der Handelspartner aufzubessern, was auch funktioniert hat. Mit einer stabileren Wirtschaft verbessern sich auch die Zustände im jeweiligen Land, etwas, das Europa im Umgang mit Afrika nach 100 Jahren erst heute langsam nach und nach lernt.^^
Das gröste Problem, das Mexiko hat, ist die unfassbar verbindungsstarke organisierte Kriminalität. Dort fliehen Top-Gangster mit Hilfe von Behörden aus Hochsicherheitsgefängnissen und die Drogenmafia sorgt für unzumutbare Zustände in den Städten.
Auch Gründe für Abwanderung, daran sind nicht ausschließlich die Demokraten schuld.
Übrigens gab es in den letzten Jahren mehr mexikanische Auswanderer als Einwanderer, das Problem ist nicht mehr annähernd so groß, wie ein gewisser Trump und sein Gefolge es weiß machen wollen.^^
Und was schärfere Waffengesetze bringen, haben die Franzosen ja in Paris und die Belgier in Brüssel gesehen.
Der Vergleich hinkt gewaltig, die Attentäter hatten Waffen, die generell illegal sind und sie aus alten, nicht ausreichend bereinigten Militärbeständen, welche in den Schwarzmarkt gelangt sind, bezogen hatten, u.a. aus dem Kosovokrieg.
Die Kinder, von denen du alle paar Monate in den Nachrichten hörst, die sich versehentlich erschießen, hatten alle Waffen, die man dort legal im Laden besorgen kann. Genauso wie die zig' Amokläufer, die jedes Jahr mal in den Schulen rumballern oder jugendlichen Straßenkriminellen, welche sich die Knarren von ihren Großmüttern "borgen".

Geht ja top auf. Und Angesichts der Ereignisse der letzten 15 Jahren ist Trumps Vorstoß bezüglich der Muslime zumindest mal ein Versuch, das Problem anzugehen.

Ob man das letztendlich umsetzen kann, steht selbstverständlich auf einem anderen Blatt. Aber wenigstens benennt er offen das Problem.
...und da sehen wir wieder den Islamophoben, der alle über einen Kamm schert.:lol:
Welches Problem übrigens?:hmm:
Wo haben die 10.000 aufgenommenen, syrischen Flüchtlinge in den USA denn Probleme verursacht?

Was muss man da deklarieren? Er ist genauso völkerrechtswidrig wie der Irakkrieg.

Angriffskriege sind laut UN-Charta (der sich auch die USA angeschlossen haben) verboten, es sein denn es gibt ein UN-Mandat.

Bitte sag mir doch, welches UN-Mandat hat den Angriffskrieg gegen Jugoslawien legitimiert?
Der Angriff in Jugoslawien wurde mit einer - durchaus vertretbaren - Form der Nothilfe begründet, da es sich dabei nie um eine Verteidigungsoffensive handelte und auch offiziell nie so deklariert wurde.
Es gibt auch noch das Humanitäre Völkerrecht, das beschreibt den weitestgehenden Schutz von Menschen und Umwelt vor den unmittelbaren Folgen von Kampfhandlungen und genau das war damals der Fall; es war schon Krieg, es gab Völkermord und die NATO hatte damals darauf reagiert.
Im Gegensatz zur Irak-Invasion von 2003, die auf einer völlig anderen Grundlage basierte und jenes Recht von Anfang an nicht anwendbar war.
Was soll die Erbsenzählerei?
Das ist keine Erbsenzählerei sondern schlicht das Bewegen in den Grauzonen des Völkerrechts.^^
Bushs Angriff auf den Irak wurde offiziell nicht mit Saddams Umgang mit seiner Zivilbevölkerung begründet, auch wenn die Medien (vornehmlich die republikanernahe Fox-Gruppe) das so dargestellt hat. Es ging laut Ansicht der Regierung um eine "vermutete" (!) Bedrohung durch Atomwaffen, die sich am Ende als falsch herausgestellt hat. Dann hatten die USA quasi zugegeben, damit gelogen zu haben und seither gilt die Tatsache, dass gewisse Lobbygruppen ihre Finger dabei im Spiel hatten, in politwissenschaftlichen Kreisen als offenes Geheimnis.
Bei der NATO-Offensive war die Intention eine ganz andere, es war schon Krieg, Zivilisten mussten leiden und jenes Leiden sollte beendet werden, ohne vorher auf die Bürokraten der UN zu warten.
Wenn du aber weiterhin Clintons vorgehen damals mit rein wirtschaftlich motiviertem Morden von Geroge Walker Bush gleichsetzen willst, dann bleibt das natürlich dir überlassen.;)
Genaso darfst du offen Heterosexuelle, Mehrheiten und Männer verunglimpfen. Amerikaner halten halt mehr von der Meinungsfreiheit als wir.

Nennt man dann wohl Gleichberechtigung :D
Nö, das nennt man Volksverhetzung.;)

Muss man ja nicht gut finden, dass hier die Meinungsfreiheit derart eingeschränkt ist.
Was meinst du bitte mit eingeschränkter Meinungsfreiheit?:what:
Im Gegensatz zu gewissen anderen Ländern darf ich hier die Regierung kritisierten und die Partei wählen, die ich für richtig halte, aber das Verunglimpfen von ethischen Gruppierungen ist zu Recht verboten.
Was zum Teufel soll bitte gut daran sein, grundlos Minderheiten niederzumachen, so wie es Trump tut? Nur wegen der "Meinungsfreiheit"?
Das ist keine Meinungsäußerung, sondern Volksverhetzung, wie oft noch.:schief:

Körperverletzung ist auch in den USA strafbar. Und konkrete Aufruf zur Gewalt (und andere Straftaten) ist auch von der amerikanischen Meinungsfreiheit nicht gedeckt.

Also wo ist das Problem?
Geiler Vergleich.:lol:
Wenn jemand eine Menschenmenge so aufbringt, dass sie auf andere losgeht ist das grundsätzlich mit der Meinungsfreiheit vereinbar, solange er nur nicht aktiv zur Gewalt aufruft?:ugly:
Trump hat genau das gemacht (also die Menge aufbringen, nicht zur Gewalt aufrufen) und das kam dann dabei raus. Er hat unbegründete, teils rassistische Klischees vom Stapel gelassen, für die er hier völlig zu Recht auf dem Anklagestuhl gelandet wäre.
Dass er sich darüber noch gefreut hat, beweist doch nur umso mehr, dass er ein Volksverhetzer ist.:schief:
 
Lest Ihr was ich schreibe? Es gab bisher nie wirklich kommunistische Politiker und noch weniger kommunistische Staaten, es gab gewalttätige Diktatoren, das ist etwas anderes. Kommunismus benötigt Altruisten, die machen aber nur 10% der Gesellschaft aus.

Was macht der typische Kommunist, wenn er kommunistische Verbrechen nicht leugnen kann?

Er behauptet, es wären keine kommunistischen Verbrechen gewesen, weil es bisher keinen Kommunismus gab.

So kann man natürlich auch 100 Mio. ermordete Menschen verhöhnen.

Aber Menschen lagen den Kommunisten ja noch nie am Herzen.

Leider, und genau das werfe ich den Rechten Kräften im Land vor, werden die unteren zwei Drittel der Gesellschaft alleine gelassen.

Achso, die Rechten, die gar nicht an der Macht sind, sind Schuld an den unteren zwei Drittel der Gesellschaft?

Das muss wohl unter linke „Logik“ fallen.

Natürlich, Trump hat (offiziell) keine Interessenvertreter hinter sich und er braucht auch kein Geld vom Steuerzahler.
Das Ironische an der Sache ist aber auch, dass Trump genau zu denjenigen gehört, welche von der amerikanischen Mittel- und Unterschicht so verhasst sind. Trump hat keine millardenschweren Geldgeber hinter sich, da er ja selber zu der Klasse von Leuten gehört, welche die Politiker seit jahren wie Puppen tanzen lassen können (ich sag' nur Super-PACs).

Und? Immerhin behauptet er aber nicht, gegen diese Vorzugehen. Außerdem trauen ihm die Menschen in wirtschaftlichen Dingen, mehr als Frau Clinton.


Wäre es dir lieber, wenn Clinton mit denselben Lobbies im Bett wäre, wie Bush junior damals? Bei aller Kritik, ganz ohne die Wall Street geht es halt nicht, dort ist die weltweit größte Wertpapierbörse, da kann Bernie Sanders noch so sehr dagegen wettern.
Auch einer wie er könnte sich nicht vollends gegen die Banker behaupten.^^

Ist sie doch. Das ist doch das einzige was ich Clinton vorwerfe. Ich habe doch gar keine Probleme, dass sie eine Handpuppe der Finanzindustrie ist.

Aber dann soll sie wenigstens so ehrlich sein und dazu stehen.

Ich habe ihnen das Wahlrecht doch nie abgesprochen und ich würde einige, nie wirklich abgekühlte, nationalkonservative Gruppen nicht gleich mit dem gesamten amerikansichen Volk gleichsetzen.

Der Amerikaner (sofern man hier verallgemeinern kann) ist aber schon im Durchschnitt deutlich konservativer als der Deutsche.

Ändert aber auch so oder so nichts dran, dass die Politik der Reps einfach beschissen ist, seit die Bushs die Partei quasi kaputt gemacht haben. Sie haben damals die Tea Party ins Boot geholt, die im Prinzip nichts anderes sind, als radikale Christen.

Genug Menschen, finden diese Politik aber nunmal nicht beschissen. Der republikanische dominierte Kongress und Senat spricht da eine deutliche Sprache.

Abraham Lincoln würde sich im Grab umdrehen, wenn er sehen würde, was aus seiner Partei heute geworden ist.:schief:

Schön, dass du das so genau weißt. Wo du gerade beim Hellsehen und Kaffeesatzlesen bist, wie werden die Lottozahlen für die nächste Ziehung?

Bill hat damals versucht, mit dem NAFTA nicht nur die eigene Wirtschaft, sondern auch die der Handelspartner aufzubessern, was auch funktioniert hat. Mit einer stabileren Wirtschaft verbessern sich auch die Zustände im jeweiligen Land, etwas, das Europa im Umgang mit Afrika nach 100 Jahren erst heute langsam nach und nach lernt.^^

Haha, NAFTA hat funktioniert. Der war gut. Kannst das ja mal den Mexikanern sagen, wie toll das funktioniert hat.

Du denkst bestimmt auch TTIP würde für uns ein Segen sein, oder ?

Das gröste Problem, das Mexiko hat, ist die unfassbar verbindungsstarke organisierte Kriminalität. Dort fliehen Top-Gangster mit Hilfe von Behörden aus Hochsicherheitsgefängnissen und die Drogenmafia sorgt für unzumutbare Zustände in den Städten.
Auch Gründe für Abwanderung, daran sind nicht ausschließlich die Demokraten schuld.
Übrigens gab es in den letzten Jahren mehr mexikanische Auswanderer als Einwanderer, das Problem ist nicht mehr annähernd so groß, wie ein gewisser Trump und sein Gefolge es weiß machen wollen.^^

Die Demokraten sind aber daran schuld, die Illegalen zu Staatsbürgern zu machen. Warum machen die das wohl? Aus Nächstenliebe?

Nein, weil die Einwanderer traditionell die Demokraten wählen.

Der Vergleich hinkt gewaltig, die Attentäter hatten Waffen, die generell illegal sind und sie aus alten, nicht ausreichend bereinigten Militärbeständen, welche in den Schwarzmarkt gelangt sind, bezogen hatten, u.a. aus dem Kosovokrieg.

Du hast die falsche Schlussfolgerung gezogen. Der Vergleich ist nämlich sehr treffend.

Die Waffengesetzgebung ist in Belgien und Frankreich wesentlich schärfer als in den USA.

Wie du allerdings richtig erkannt hast, halten sich Kriminelle aber nicht an Gesetze. Das einzige was erreicht wird, ist, dass gesetzestreue Bürger sich nicht schützen können.

Also ist es ein Trugschluss zu glauben, schärfere Waffengesetze führen zu besseren Zuständen. Bezeichnenderweise sind in den USA auch gerade die Gebiete am stärksten betroffen, wo die schärfsten Waffengesetze herrschen.

Weil die Kriminellen wissen, dass der gesetzestreue Bürger sich da kaum schützen kann.

Die Kinder, von denen du alle paar Monate in den Nachrichten hörst, die sich versehentlich erschießen, hatten alle Waffen, die man dort legal im Laden besorgen kann. Genauso wie die zig' Amokläufer, die jedes Jahr mal in den Schulen rumballern oder jugendlichen Straßenkriminellen, welche sich die Knarren von ihren Großmüttern "borgen".

Deutschland hat nach den USA die zweithöchste Anzahl an Amoklauftoten an Schulen, obwohl wir eines der schärfsten Waffengesetze der Welt haben.

Gesetze bringen halt nichts, wenn der Waffeninhaber seinen Pflichten nicht nachkommt.

Warum sollen aber für die Verfehlungen einiger, alle anderen gesetzestreue Bürger leiden?

...und da sehen wir wieder den Islamophoben, der alle über einen Kamm schert.:lol:

Wenn eine Gruppe überproportional oft Anschläge begeht, sollte man da vielleicht mal Ursachenforschung betreiben, anstatt andauernd zu behaupten, „dass hätte nix mit nix zu tun“.

Trump hat das Problem erkannt und benennt es wenigstens. Etwas was die anderen aus Gründen der politischen Korrektheit nie tun.

Israel hat das schon länger erkannt und zieht die richtigen Schlüsse:

Brussel-Attentate: Wie Israel seine Flughafen gegen Terror schutzt - DIE WELT

Profiling an Flughafen: Israel sieht muslimische Passagiere als Hauptbedrohung - SPIEGEL ONLINE

Das nennt man denn Schutz der Bevölkerung. In Europa würden die politische Korrekten angesichts solcher Methoden sofort wieder Schaum vorm Mund bekommen.

Welches Problem übrigens?:hmm:

Die letzten 15 Jahre geschlafen?

Wo haben die 10.000 aufgenommenen, syrischen Flüchtlinge in den USA denn Probleme verursacht?

Wo hat die bestens integrierte Gruppe um Mohammed Atta Probleme gemacht?

Wir können ja mal die Angehörigen von 3000 ermordeten Zivilisten dazu befragen.

Der Angriff in Jugoslawien wurde mit einer - durchaus vertretbaren - Form der Nothilfe begründet, da es sich dabei nie um eine Verteidigungsoffensive handelte und auch offiziell nie so deklariert wurde.
Es gibt auch noch das Humanitäre Völkerrecht, das beschreibt den weitestgehenden Schutz von Menschen und Umwelt vor den unmittelbaren Folgen von Kampfhandlungen und genau das war damals der Fall; es war schon Krieg, es gab Völkermord und die NATO hatte damals darauf reagiert.
Im Gegensatz zur Irak-Invasion von 2003, die auf einer völlig anderen Grundlage basierte und jenes Recht von Anfang an nicht anwendbar war.

Du kannst dich noch zehnmal im Kreis drehen. Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen Jugoslawien wird dadurch nicht legitim.

Das ist keine Erbsenzählerei sondern schlicht das Bewegen in den Grauzonen des Völkerrechts.^^

Es ist ganz simpel. Angriffskriege sind völkerrechtswidrig, außer des gibt ein UN-Mandat für den Waffeneinsatz gegen den entsprechenden Staat.

Kannst du mir das UN-Mandat benennen, dass den Angriffskrieg gegen Jugoslawien legitimiert?

Bushs Angriff auf den Irak wurde offiziell nicht mit Saddams Umgang mit seiner Zivilbevölkerung begründet, auch wenn die Medien (vornehmlich die republikanernahe Fox-Gruppe) das so dargestellt hat. Es ging laut Ansicht der Regierung um eine "vermutete" (!) Bedrohung durch Atomwaffen, die sich am Ende als falsch herausgestellt hat. Dann hatten die USA quasi zugegeben, damit gelogen zu haben und seither gilt die Tatsache, dass gewisse Lobbygruppen ihre Finger dabei im Spiel hatten, in politwissenschaftlichen Kreisen als offenes Geheimnis.
Bei der NATO-Offensive war die Intention eine ganz andere, es war schon Krieg, Zivilisten mussten leiden und jenes Leiden sollte beendet werden, ohne vorher auf die Bürokraten der UN zu warten.
Wenn du aber weiterhin Clintons vorgehen damals mit rein wirtschaftlich motiviertem Morden von Geroge Walker Bush gleichsetzen willst, dann bleibt das natürlich dir überlassen.;)

Es bleibt nicht mir „überlassen“ es ist so. Um deiner Logik zu folgen.

Hätten die USA 2003 statt mit Massenvernichtungswaffen, mit dem Umgang Saddams gegenüber der Zivilbevölkerung argumentiert, wäre der Irakkrieg dann im Einklang mit dem Völkerrecht gewesen?

Überraschung, nein wäre es immer noch nicht. Weil ein UN-Mandat fehlt.

Ob die Begründung für einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg eine „gute“ oder „schlechte“ ist, ist irrelevant.

Es bleibt ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg.

Außerdem ist es reichlich zynisch, wenn man angeblich wegen der Zivilbevölkerung in den Krieg zieht und dann Streubomben und Uranmunition benutzt.

Nö, das nennt man Volksverhetzung.;)

In Deutschland. In den USA nennt man das Meinungsfreiheit ;)

Was meinst du bitte mit eingeschränkter Meinungsfreiheit?:what:
Im Gegensatz zu gewissen anderen Ländern darf ich hier die Regierung kritisierten und die Partei wählen, die ich für richtig halte, aber das Verunglimpfen von ethischen Gruppierungen ist zu Recht verboten.

Hier, in den USA nicht. In den USA ist man eben der Meinung, dass eine starke Demokratie sowas aushält.

Was zum Teufel soll bitte gut daran sein, grundlos Minderheiten niederzumachen, so wie es Trump tut? Nur wegen der "Meinungsfreiheit"?

"Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen." - Evelyn Beatrice Hall

In den USA hält man es offensichtlich so. Ich kann daran nichts Schlimmes erkennen. Eine starke Demokratie hält sowas halt aus.

Das ist keine Meinungsäußerung, sondern Volksverhetzung, wie oft noch.:schief:

In Deutschland, aber nicht in den USA, wie oft noch :schief:

Geiler Vergleich.:lol:
Wenn jemand eine Menschenmenge so aufbringt, dass sie auf andere losgeht ist das grundsätzlich mit der Meinungsfreiheit vereinbar, solange er nur nicht aktiv zur Gewalt aufruft?:ugly:

In den USA wird das so gehandhabt.

Trump hat genau das gemacht (also die Menge aufbringen, nicht zur Gewalt aufrufen) und das kam dann dabei raus. Er hat unbegründete, teils rassistische Klischees vom Stapel gelassen, für die er hier völlig zu Recht auf dem Anklagestuhl gelandet wäre.

Und da wird es völlig zu Recht als Meinungsfreiheit gesehen.

Dass er sich darüber noch gefreut hat, beweist doch nur umso mehr, dass er ein Volksverhetzer ist.:schief:

Ist er nicht. Da das was er gesagt hat, in den USA rechtlich als Meinungsfreiheit gedeckt ist.
 
Die Demokraten sind aber daran schuld, die Illegalen zu Staatsbürgern zu machen. Warum machen die das wohl? Aus Nächstenliebe?
Gibt es auch irgendeine Quelle, außer Pipi-News oder dergleichen, für die gewagte These dass die bis dahin illegalen Einwanderer zu Staatsbürgern gemacht wurden?
Denn:
On November 20, 2014, in a televised address from the White House, President Barack Obama announced a program of "deferred action" which would allow roughly 45% of illegal immigrants to legally stay and work in the United States.[SUP][53][/SUP] The largest prior deferral action, in 1990, during the administration of President George H.W. Bush, affected 40% of undocumented immigrants then.[SUP][54][/SUP] Up to 3.7 million undocumented parents of individuals who are U.S. citizens, or who have been legal permanent residents in the country for at least five years, are eligible for the new deferrals, as are about 300,000 immigrants who arrived as children before January 2010.

Immigration reform - Wikipedia, the free encyclopedia
Das liest sich für mich nicht wie das vergeben von Staatsbürgerschaften, sondern von (befristeten) Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen. Ein himmelweiter Unterschied.
Zumal hier manch einer zu vergessen scheint, dass die USA das Paradebeispiel eines Einwanderungslandes sind. Das zeigt sich nicht nur daran, dass pro Jahr mindestens 1 Millionen Menschen auf legalem Wege einwandern, sondern auch daran, wie man Staatsbürger wird. Denn im Gegensatz zum deutschen Geburtsortprinzip mit seinen "wenn" und "bestimmte Vorraussetzungen", reicht es in den USA (auch in Kanada und einen nicht geringen Teil der anderen Staaten in Amerika) aus, auf deren Gebiet geboren worden zu sein, und man hat automatisch und unwiderrufbar die Staatsbürgerschaft.

Nein, weil die Einwanderer traditionell die Demokraten wählen.
Ach daher weht der Wind. Mal wieder verkappt den Unsinn von der angeblichen "Umvolkung" (und "Volkstod"), der mittels "den Muslimen" oder um beim Beispiel USA zu bleiben, mittels "den Südamerikanern" betrieben wird, rumposaunen. :schief:

Mal nur zur Info: Es ist in DE nicht umsonst strafbar, wenn man sowas macht.
Mal unabhängig von der Strafbarkeit hier in Deutschland: Er wäre vermutlich schon längst getortet worden.
haha.gif
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwie witzig, das es die Republikaner waren, welche die Sklaverei abgeschafft haben und jetzt so als Rassisten angesehen werden.
 
Wie hier diskutiert wird wer in den USA Präsident wird...weia...Ist doch für uns völlig egal ob die Bundesregierung jetzt Ihre Anweisungen von Trump oder von Clinton bekommt.
 
Gibt es auch irgendeine Quelle, außer Pipi-News oder dergleichen, für die gewagte These dass die bis dahin illegalen Einwanderer zu Staatsbürgern gemacht wurden?
Denn: Das liest sich für mich nicht wie das vergeben von Staatsbürgerschaften, sondern von (befristeten) Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen. Ein himmelweiter Unterschied.

Korrekt. Ich habe mich verlesen. Es geht darum, die im Land befindlichen illegalen Einwanderer nicht abzuschieben.

Was allerdings genauso unverschämt gegenüber jedem legalen Einwanderer ist, der die (im Falle der USA sehr hohen) Kriterien zur Einwanderung erfüllt.

Zumal hier manch einer zu vergessen scheint, dass die USA das Paradebeispiel eines Einwanderungslandes sind. Das zeigt sich nicht nur daran, dass pro Jahr mindestens 1 Millionen Menschen auf legalem Wege einwandern, sondern auch daran, wie man Staatsbürger wird. Denn im Gegensatz zum deutschen Geburtsortprinzip mit seinen "wenn" und "bestimmte Vorraussetzungen", reicht es in den USA (auch in Kanada und einen nicht geringen Teil der anderen Staaten in Amerika) aus, auf deren Gebiet geboren worden zu sein, und man hat automatisch und unwiderrufbar die Staatsbürgerschaft.

A) Die USA sind auch ein klassisches Einwanderungsland (wir nicht).

B) In den USA wirst du auch als legaler Einwanderer nicht mit Sozialgeschenken überhäuft.

C) Die USA haben Kriterien für die Einwanderung und sind zumindest gewillt (was angesichts der Größe des Landes natürlich ein sehr schwieriges Unterfange ist), diese umzusetzen und die eigenen Grenzen zu schützen.

D) Das amerikanische Prinzip, dass jeder in den USA geborene Mensch automatisch US-Bürger ist, führt auch zu massiven Missbrauch.

Asiatinnen reisen zum „Gebar-Urlaub“ in die USA

Und jetzt stellen wir uns das mal bei uns, mit unseren Sozialsystemen vor. Na vielen dank auch, kann ich drauf verzichten.

Ach daher weht der Wind. Mal wieder verkappt den Unsinn von der angeblichen "Umvolkung" (und "Volkstod"), der mittels "den Muslimen" oder um beim Beispiel USA zu bleiben, mittels "den Südamerikanern" betrieben wird, rumposaunen. :schief:

Außer dir redet hier niemand von einer Umvolkung oder vom Volkstod.

Es geht schlicht um die Tatsache, dass Latinos in den USA traditionell die Demokraten wählen. Und genau deshalb sind eben jene bemüht, diese vor der Abschiebung zu bewahren.

Die Demokraten sind ja nicht dumm, und verzichten freiwillig auf diese immer größer werdende Wählergruppe.

Latinos konnten US-Prasidentschaftswahlen entscheiden

Wie hier diskutiert wird wer in den USA Präsident wird...weia...Ist doch für uns völlig egal ob die Bundesregierung jetzt Ihre Anweisungen von Trump oder von Clinton bekommt.

Leider nicht. Clinton steht für mehr Konfrontation mit Russland (also auf unsere Kosten), mehr Nation Building im Nahen Osten (also mehr Invasoren für uns) und für TTIP (also auf Kosten des deutschen Verbraucherschutzes).

Danke, aber nein danke.
 
So konstruiert man sich einen Opferstatus zurecht. Deutschland als ewiges Opfer patriotischer Unzulänglichkeit ("Befehlsempfänger"), ewiges Opfer von Überfremdung ("Invasoren"), Opfer der (jüdisch-amerikanischen) Finanzmärkte und Banken und sie alle wollen natürlich den deutschen (Sozial-)Staat den Garaus machen. Moderne Querfrontrhetorik und Rechtsextremismus wie es leibt und lebt. Sollte irgendjemand gerade darüber forschen, so findet er hier schonmal eine gute empirische Grundlage mit akademischer Orgamusgarantie. :schief:
 
Wenn dem durchschnittlichen Gutmensch die Argumente ausgehen, gibt es ja immer noch die gute alte Nazi-Keule.

Mit dem Totschlagargument kann man noch jede unbeliebte Diskussion torpedieren.

Finde ich gut, macht bitte weiter so. Das war in den letzten Monaten die beste Wahlkampfhilfe für konservative Kräfte.
 
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