Mal abgesehen davon, dass schon Obama mehr Schein als Sein war. Aber die Hillary?
Die ist doch noch viel deutlicher eine Handlangerin der Wall-Street. Wo wäre die die bessere Wahl gewesen?
Glaubst du etwa, dass sie die einzige wäre, die an deren Nabel hängt?
Außerdem ist Clinton die einzige, die sich die so genannten Schattenbanken vorknöpfen will, und das geht ohne direkten Draht zur Wall Street nicht.

Alle tuen immer rum, "uh, die bläst der Wall Street einen, wie Levinsky ihrem Mann", dabei vergessen die meisten, dass Kontrolle auch in beide Richtungen funktionieren kann.
Das sind Mutmaßungen. Und letztendlich wäre sie auch auf die Reps angewiesen gewesen. Man sollte sich mal mit dem amerikanischen System in der Praxis auseinandersetzen.
Wenn das Parlament in der Hand der anderen Partei ist, ist das in einem Zwei-Parteien-System (was die USA faktisch sind) nicht machbar, ständig gegen die andere Partei zu arbeiten.
Hillary ist ein ganz anderer Typ als Barack und auch als ihr Mann - als Bill damals das Waffengesetz verschärfen wollte, hatte er die Mehrheit und trotzdem stimmten die Abgeordneten dagegen.
2012 hätten über 80% der Deutschen Obama gewählt.
Tatsächlich hat er aber 51,1% der Stimmen erhalten.
2004 hätten auch ca. 80% der Deutschen Kerry gewählt. Tatsächlich hat aber Bush 50,7% erhalten.
Du vergisst die Urangst der Amerikaner vor dem Kommunismus, alles was zu sehr in Richtung sozial geht wird automatisch mit linkem Extremismus gleichgesetzt. Und Obama war im Prinzip sehr sozial, für amerikanische Verhältnisse.
Da drüben herrscht eine ganz andere Mentalität.
Bernie Sanders hat deswegen keine Chance, weil er dort als Linksradikaler gilt - bei uns wäre er eher konservativ.

Dazu kommt noch das Bush vorher es den Minderheiten (insbesondere schwarzen und südamerikanischen) das Wählen erschwert hat, in den von ihnen dominierten Bundesstaaten konnte Kerry somit überraschend wenig Stimmen ergattern.^^
Diese einseitige „Pro-Demokraten“ Berichterstattung in den deutschen Medien nervt halt.
Was willst du denn bitte auch mit dem Republikanern?

Die Bush-Familie und die Tea Party haben die Partei heruntergewirtschaftet, und zwar auf ein Niveau, gegen das unsere Rechtsparteien fast schon linksliberal wirken.

Dass dir das auf den Senkel geht, war aber zu erwarten, du spielst grundsätzlich immer die andere Geige, egal ob es Sinn macht oder nicht.
Hauptsache immer voll den Underdog geben und jeden, der das nicht so sieht, eins auf die Mütze klatschen.
Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen ehemals Jugoslawien?
Och, war der wirklich völkerrechtswidrig?

Das sagen ein paar.

(von rechts).
Es sagen aber auch ein paar, dass sich Clinton dafür zu lange Zeit gelassen hat. Und zwar von links.
Seine Intention war grundsätzlich nicht schlecht, er wollte einen Krieg beenden, den 1. er nicht angefangen hat (im Gegensatz zu Bush junior) und 2. unzähligen Zivilisten das Leben gekostet und in erschreckendem Völkermord ausgeartet ist (ich sag' nur Srebrenica).
Bush junior dagegen ist in den Irak 100% völkerrechtswidrig einmarschiert und zwar aufgrund einer Lüge. Einer Lüge, für die man ihn und sein gesamtes Gefolge nach Den Haag hätte schleppen müssen.
Die Sanktionen gegen den Irak sowie Bombardierungen des Iraks (auf welcher Grundlage eigentlich?, der Krieg schon unter B. Clintons Vorgänger beendet worden)?
Clinton musste das ausbügeln, was seine Vorgänger verbockt haben. Hussein hatte durch die USA erst überhaupt Waffen bekommen und die Taliban wurden in den 70ern von den USA (unter dem damaligen CIA-Chef Bush senior) ausgebildet.
Clinton musste reagieren, als sich Hussein UN-Kontrollen widersetzte. Außerdem gab es einen Gesetzesbeschluss (deine gesuchte Grundlage

), dem ein Großteil aller Demokraten und Republikaner damals zugestimmt haben (genau fällt mir der jetzt aber nicht mehr ein).
Dafür war Reagan dank seiner Rüstungspolitik mitverantwortlich dafür, dass der Kommunismus besiegt und die SU zugrunde ging.
Wenn dafür die Staatsschulden steigen, finde ich das einen fairen Deal.
Nicht nur, dass Reagen Geld in einen Krieg investiert hat, der nie stattgefunden hat, sondern auch seine erheblichen Steuersenkungen und Erlasse für Reiche haben ihren Teil zu den enormen Schulden beigetragen.
Und deine Ansicht, dass seine Rüstungspolitik mitverantwortlich für den Untergang der Soviets war, ist ein wissenschaftlichen Kreisen nicht ganz unumstritten - die UdSSR war damals massiv vom Ölexport abhängig, die Preis fielen in den 1980ern ins Bodenlose, das hat den Russen damals schwer zugesetzt.
Klar, über Clinton zu spekulieren, ist dir nicht Recht, aber über Trump kann man schön herziehen und Unterstellungen aufstellen, bis zum geht nicht mehr.
Was habe ich denn Trump wo genau unterstellt?

Ich habe auf einen Post reagiert, der ohne genannte Begründung Clinton direkt als verlogen und schlechter als Populist Donald Trump reputiert hatte.^^
Im Gegenzug zu Trump hat Hillary längst bewiesen (Libyen), wie gefährlich und hinterhältig sie ist.
Das hat Trump auch schon längst, er wettert regelmäßig gegen Minderheiten und Zuwanderer, das führte auf seinen Wahlkampfveranstaltungen schon des öfteren zu Prügeleien und Auseinandersetzungen, bei denen er gegrinst hat, wie ein Kind.
Das war ein klarer Fall von Volksverhetzung, hätte er das in Deutschland gemacht, wäre er vor Gericht gelandet, nur so zur Info.
