Obermann an Rößler: Telekom verteidigt in offenem Brief neue Tarifstruktur

AW: Obermann an Rößler: Telekom verteidigt in offenem Brief neue Tarifstruktur

Genau in diesen Zeiten wird eine Drosselung nötig. Vorher gab es ja diese lächerlich überhöhten Datenmengen gar nicht.
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Genau in diesen Zeiten wird NETZAUSBAU nötig und immer nötiger.

Wir haben heute durchaus nicht unbezahlbare Technologien um wenn nötig jeden einzelnen Haushalt in ganz Europa mit stabilen, symmetrischen 1GBit/s oder sogar mehr auszustatten.

Woran scheitert es?

Im Wesentlichen (nur) an den vorsinnflutlichen Kupferkabeln auf der "letzten Meile". Diese sind aber kein shared Medium, mehr Traffic kostet hier nicht mehr. Alle anderen potentiellen Engpässe (DSLAM, DSLAM Anbindung, Backbones und Netzknoten) lassen sich sofern sie überhaupt vorhanden sind vergleichsweise leicht und billig ausmerzen.

Traffic kostet praktisch nichts. Die Bandbreite -oder eher die Schaffung von Bandbreite sprich der Netzausbau- verursacht die Kosten.


Die Telekomdrossel hat absolut keinen sinnvollen technischen Hintergrund, das ist eine reine -höchst fragwürdige- Marketingstrategie mit der man wohl einerseits versuchen will "die selbe Menge zum doppelten Preis zu verticken" und andererseits eigene Dienste (Entertain) zu pushen.
 
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Die Telekomdrossel hat absolut keinen sinnvollen technischen Hintergrund, das ist eine reine -höchst fragwürdige- Marketingstrategie mit der man wohl einerseits versuchen will "die selbe Menge zum doppelten Preis zu verticken" und andererseits eigene Dienste (Entertain) zu pushen.

Sicherlich richtig, und trotzdem nicht die ganze Wahrheit.

Genau in diesen Zeiten wird NETZAUSBAU nötig und immer nötiger.

Vollste Zustimmung. Aber irgendwer muss das bezahlen. Die Telekom hat zuviel Geld verzockt, der Staat sollte sich eigentlich auch raushalten (abgesehen davon dass "der Staat" in dem Fall "wir alle" sind, über Steuern, also zumindest die unter uns, die Steuern zahlen), wer bleibt? Natürlich, die Kunden.

Ich bin eigentlich ein Befürworter der Drosselung und der Tariferhöhung. Wenn dafür wirklich ausgebaut werden würde.
Was ich leider bezweifle. Ich persönlich bin sehr glücklich mit meiner vor kurzem auf fast 2000er Niveau verdoppelten Leitung,
da krieg ich ja schon fast 0,8 GB in der Stunde runter, hab hier voll den Geschwindigkeitsrausch.

Oder anders ausgedrückt: Das mit der Drosselung ist ein Luxusproblem. Was würde ich dafür geben, wäre ich in der Lage, überhaupt in die Drosselung zu laufen.


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Im Wesentlichen (nur) an den vorsinnflutlichen Kupferkabeln auf der "letzten Meile".
Traffic kostet praktisch nichts. Die Bandbreite -oder eher die Schaffung von Bandbreite sprich der Netzausbau- verursacht die Kosten.


Schon mal drüber nachgedacht, dass die angeblichen Überkapazitäten bei den Backbones nur deshalb existieren, weil eben noch viel zu viele Menschen nicht wirklich gut angebunden sind? Ich wage mal zu behaupten, dass dieser Überhang sofort verpuffen würde, hätte jeder sagen wir mal DSL 16000.

(Feuchter) Wunschtraum: Die Telekom führt die Drosselung ein, um vorzubeugen, weil in den nächsten 2-3 Jahren jeder Mensch in D brauchbar angebunden wird.... :hail:
 
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Schon mal drüber nachgedacht, dass die angeblichen Überkapazitäten bei den Backbones nur deshalb existieren, weil eben noch viel zu viele Menschen nicht wirklich gut angebunden sind? Ich wage mal zu behaupten, dass dieser Überhang sofort verpuffen würde, hätte jeder sagen wir mal DSL 16000.

Backbones lassen sich leicht und billig praktisch beliebig ausbauen. Die Backbones sind kein Flaschenhals und werden auch nie einer sein.


DSL 16000 ist auch Schnee von gestern. FTTH mit 1GBit/s Symmetrisch- das wäre eine zeitgemäße Internetverbindung. Und das einzig wirklich teure daran ist das Verlegen der LWL Kabel, insbesondere auf der "letzten Meile".

Aber irgendwer muss das bezahlen.

Wer soll das bezahlen?

Jemand (also ein Netzbetreiber, die Telekom ist zum Glück nicht der einzige, weder in Deutschland noch in Österreich oder anderen Ländern Europas) der sich berufen fühlt- gegebenenfalls mit staatlichen Subventionen (billige/kostenlose Kredite wären eine gute Möglichkeit).

Der flächendeckende FTTH Ausbau bis ins letzte Kaff ist mittelfristig Alternativenlos- und er wird nicht billiger wenn man ihn hinausschiebt. Das ist eine langfristige Investition die besser heute als morgen getätigt werden sollte.

Moderne Monomode Glasfaserkabel bieten eine fast unbegrenzte Bandbreite. Heute 1GBit/s (die Beschränkung von FTTH auf geringere Bandbreiten hat eher produktpolitische als technische Gründe!), Morgen 10GBit/s, übermorgen 100GBit/s? Mit existierender Technik alles möglich. Und sein wir mal ehrlich: bereits 10GBit/s sind weit mehr als ein Privatuser in absehbarer Zukunft sinnvoll nutzen kann wenn er keinen größeren Downloadserver betreibt.

Der konsequente und vollständige Glasfaserausbau stellt eine Endlösung für das Bandbreitenproblem dar. Die wenigen Knotenpunkte die dann noch Flaschenhälse darstellen (und vor allem die Modems der einzelnen User...) lassen sich billig beliebig aufrüsten, die Leitungen müssen nurnoch gewartet werden und man verbraucht auch noch erheblich weniger Energie.
 
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Hm.
Wenn das alles so einfach ist, warum sind wir dann noch so meilenweit davon entfernt?
Oder ist die Lage vielleicht doch etwas komplizierter?

Ich bleibe dabei: Wenn man mit Netzausbau Geld verdienen könnte, würde es irgendjemand auch tun.
 
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glaub nicht das tcom durch kommt, es spricht einfach zu viel dagegen.
 
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Wenn das alles so einfach ist, warum sind wir dann noch so meilenweit davon entfernt?
Oder ist die Lage vielleicht doch etwas komplizierter?

Von Backbones, die meilenweit davon entfernt sind (und bleiben) Flschenhälse darzustellen sind wir nicht meilenweit entfernt, das ist Stand der Dinge.



Das Verlegen von Kabeln kostet vergleichsweise viel Geld.

Insbesondere auf der letzten Meile wo man praktisch für jeden einzelnen Kunden ein eigenes Kabel verlegen muss/müsste.

Ein FTTH Ausbau in ganz Deutschland dürfte so grob geschätzt 50-100 Milliarden € kosten, in Österreich 5-10 Milliarden, das kann sich die Telekom ohne staatliche Hilfe nicht von heute auf Morgen leisten. Ein mindestens so großes Problem ist auch das die Telekom Manager wohl eher in Quartalen denken als in Jahrzehnten. Wäre der FTTH Ausbau einmal beendet dann wäre das Kapitel "Netzausbau" aber historisch abgeschlossen.
 
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Dann zahlt halt auch dafür. Wenn ihr mit der Bahn fahrt, reicht es auch nicht, wenn nur einer eine Fahrkarte kauft und sich die anderen auf ihn draufsetzen.
Also ich kann am WE im ÖPNV ganztägig eine Person auf meinem (Flatrate-)Ticket mitnehmen und unter der Woche ab 19:00 bis 03:59 auch. Sehr äh... merkwürdiges Beispiel :ugly:
 
AW: Obermann an Rößler: Telekom verteidigt in offenem Brief neue Tarifstruktur

Also ich kann am WE im ÖPNV ganztägig eine Person auf meinem (Flatrate-)Ticket mitnehmen und unter der Woche ab 19:00 bis 03:59 auch. Sehr äh... merkwürdiges Beispiel :ugly:

hfb merkt nicht das seine Vergleiche einfach hinken... ;)
wenn man denn dabei bleiben möchte...wäre das was die Telekom macht das selbe wie wenn die großen Ölmultis an der Tanke eine Pauschale dafür verlangen würden nur weil ein Porsche mehr verbraucht und größeren Tank hat als ein Cinquecento... :ugly:
ähnlich der Debatte mit dem Euro für die Luft um die Reifen zu befüllen... :schief:

Das mit dem Ticket hast du ja selbst schon erwähnt...das gibt es bei ÖPNV und auch bei der Bahn (z.B. schöner Wochenendticket)... ;)

wünsche hfb aber weiterhin schöne feuchte Träume... :ugly::D

so long
gReetz eNo
 
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Also ich kann am WE im ÖPNV ganztägig eine Person auf meinem (Flatrate-)Ticket mitnehmen und unter der Woche ab 19:00 bis 03:59 auch. Sehr äh... merkwürdiges Beispiel :ugly:

:devil:Woher soll ich das wissen, ich hab ein Auto.

...wäre das was die Telekom macht das selbe wie wenn die großen Ölmultis an der Tanke eine Pauschale dafür verlangen würden nur weil ein Porsche mehr verbraucht und größeren Tank hat als ein Cinquecento... :ugly:

?
Du bist also dafür, dass der Porsche fürs Volltanken den gleichen Pauschalbetrag zahlt wie der Kleinwagen?

Die Pauschale wird doch momentan verlangt, für alle. Und wenn die Tankstelle/Telekom mehr Gewinn generieren will, tschuldigung, ich meinte natürlich "die gestiegenen Kosten umlegen muss", kann sie
a) die Pauschale für alle anheben
b) die Pauschale so lassen, eine Literbegrenzung einführen und den Porschefahrer/Vielsauger zusätzlich zur Kasse bitten

Also b) klingt für mich wesentlich gerechter...
 
AW: Obermann an Rößler: Telekom verteidigt in offenem Brief neue Tarifstruktur

:devil:Woher soll ich das wissen, ich hab ein Auto.



?
Du bist also dafür, dass der Porsche fürs Volltanken den gleichen Pauschalbetrag zahlt wie der Kleinwagen?

Die Pauschale wird doch momentan verlangt, für alle. Und wenn die Tankstelle/Telekom mehr Gewinn generieren will, tschuldigung, ich meinte natürlich "die gestiegenen Kosten umlegen muss", kann sie
a) die Pauschale für alle anheben
b) die Pauschale so lassen, eine Literbegrenzung einführen und den Porschefahrer/Vielsauger zusätzlich zur Kasse bitten

Also b) klingt für mich wesentlich gerechter...

Bis auf die Tatsache, dass Internet kein begrenztes Gut wie Öl ist sondern unbegrenzt verfügbar ist und sich Zusatzbandbreite an Verteilern und Backbones sich sehr kostengünstig realisieren lässt.

Schlechter Vergleich also.....
 
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Bis auf die Tatsache, dass Internet kein begrenztes Gut wie Öl ist sondern unbegrenzt verfügbar ist und sich Zusatzbandbreite an Verteilern und Backbones sich sehr kostengünstig realisieren lässt.

Schlechter Vergleich also.....

Internet ist sehr wohl ein begrenztes Gut! Der Postillon: Telekom: Deutschlands Internetvorräte sind ohne Drosselung bis 2016 erschöpft

just kidding :ugly:

@Topic:

Die Ganze Diskussion über angeblich knappe Kapazitäten ist meiner Meinung nach Augenwischerei. Die Telekom war wohl einfach nur der Meinung, dass man so ohne großen Aufwand eine zusätzliche Einnahmequelle erschließen kann in dem man die Zugänge der Kunden künstlich einschränkt (Mit der Resonanz der Presse und der Kunden haben Sie vermutlich nicht gerechnet :D). Mit künstlich einschränken meine ich, dass der Zugang absichtlich gedrosselt wird obwohl keine technische Notwendigkeit besteht um die sog. Poweruser dazu zu bewegen irgendwelche Zusatzkontingente zu kaufen. Anders würde es aussehen, wenn die technischen Kapazitäten tatsächlich am Ende wäre und mein Anschluss auf Grund Überlastung der Telekom Leitungen nur noch x statt y Mbit/s liefert. Das scheint mir bislang aber nicht der Fall zu sein sonst könnte man die Leitung gegen Zahlung von Betrag X ja nicht einfach wieder freischalten.
 
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Dann zahlt halt auch dafür. Wenn ihr mit der Bahn fahrt, reicht es auch nicht, wenn nur einer eine Fahrkarte kauft und sich die anderen auf ihn draufsetzen.

Bist du der internet McCarthy?
Bist du FDP/CDU/CSU Mitglied? Hast du Angst vor Umverteilung ? Angst für andere mitzubezahlen ? Ansgst vorm virtuellen Sozialismus ? ( xD )
Oder glaubst du einfach jeden Schmarrn den die Telekom erzählt um in Zukunft mehr durch managed services zu verdienen ? Und selbst in der bahn gibt es Gruppen und Wochenend tickets...
 
AW: Obermann an Rößler: Telekom verteidigt in offenem Brief neue Tarifstruktur

Bis auf die Tatsache, dass Internet kein begrenztes Gut wie Öl ist sondern unbegrenzt verfügbar ist und sich Zusatzbandbreite an Verteilern und Backbones sich sehr kostengünstig realisieren lässt.

Schlechter Vergleich also.....

Wenn es unbegrenzt verfügbar ist, warum krieg ich dann so wenig davon ab?

Bist du der internet McCarthy?
Bist du FDP/CDU/CSU Mitglied? Hast du Angst vor Umverteilung ? Angst für andere mitzubezahlen ? Ansgst vorm virtuellen Sozialismus ? ( xD )

Angst nicht, nur Abneigung, aber darum geht es gar nicht.

Umverteilung, für andere mitzahlen, Sozialismus...das alles setzt voraus, dass irgendjemand tatsächlich was (erarbeitet) hat,
das umverteilt werden kann. Und wenn ihm alles wegverteilt wird, wird er das nächste Mal nicht den dummen Fehler
machen, Leistung zu erbringen. Daran denkt ihr Helden der "alles muss kostenlos sein"-Kultur nie.

Und das gilt auch für die Telekomiker. Ohne Gewinn werden die auch nichts investieren.
Natürlich ist mir klar, dass sie auch mit Gewinn nicht freiwillig investieren werden. Aber ohne Überschuss wird garantiert gar nichts bewegt, auch nicht mit Zwang.
 
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Wenn es unbegrenzt verfügbar ist, warum krieg ich dann so wenig davon ab?

Weil du vermutlich mit einem Jahrzehnte alten, kilometerlangen Kupferkabel daran angebunden bist...


Das (und im wesentlichen nur das!) ist der Flaschenhals.

Nicht das Datenvolumen ist ein begrenztes Gut sondern die Datenübertragungsrate. Die Übertragungsrate auf der letzten Meile (die man sich bei DSL mit niemandem teilen muss).

Um diese Limitierung auszumerzen brauchen wir FTTH. Flächendeckend. So schnell wie möglich.

Und das gilt auch für die Telekomiker. Ohne Gewinn werden die auch nichts investieren.
Natürlich ist mir klar, dass sie auch mit Gewinn nicht freiwillig investieren werden. Aber ohne Überschuss wird garantiert gar nichts bewegt, auch nicht mit Zwang.

Beim Netzausbau darf Geld keine Rolle spielen.

Der FTTH Ausbau sollte so schnell erfolgen wie das mit den verfügbaren technischen und personellen Ressourcen irgendwie möglich ist- koste es was es wolle....
...und nicht so schnell wie es irgendwelche planlosen Manager der Telekom Ex-Monopolisten für wirtschaftlich sinnvoll halten.

Um das zu gewährleisten sollte der FTTH Ausbau staatlich subventioniert werden.
 
AW: Obermann an Rößler: Telekom verteidigt in offenem Brief neue Tarifstruktur

Und das gilt auch für die Telekomiker. Ohne Gewinn werden die auch nichts investieren.
Natürlich ist mir klar, dass sie auch mit Gewinn nicht freiwillig investieren werden. Aber ohne Überschuss wird garantiert gar nichts bewegt, auch nicht mit Zwang.

Wieso glaubst du etwa das sie mit mehr Gewinn an dir und deinem alten Kupferkabel interessiert währen ? Wer muss sich schon um Dorf, Wald und Wiesen, Altbau kunden etc. kümmern wenn man viel mehr Geld mit den Bestandskunden und Lizenzen für managed services erzielt? Wen die nicht auf den einzelnen Kunden angewiesen sind werden sie auch nichts für ihn tuen. Denn bei der Telekom bist du kein Kunde sondern Konsument. Das liegt an der Monopolstellung dieses Vereins und genau deswegen gehört die Infrastruktur entweder verstaatlicht oder völlig zerschlagen nur mit dem staatlich geförderteren Monopol damit muss mal Schluss sein.
Der Punkt ist doch die interessieren deine 37,50€ monatlich kaum. Die interessiert vorweisen zu können man hat so und so viel Millionen kunden bzw. Marktanteil. Und wenn ihr liebes youtube, lovefilm, spotify(zahlt ja schon), steam, origin, und etc. weiter nen hohen Absatz haben wollt und euer traffic unbegrenzt durchgeleitet werden soll , damit eure Kunden konsumieren können, dann wollen wir monatlich so und so viele Prozent eures Gewinnes...
Das ist das Ende der Netzneutralität und das Ausnutzen seiner Monopolstellung.

Ich wunder mich wo kommen die ganzen Telekom-Versteher grade her ? Wieso glauben Leute diesem Verein auch nur ein Wort ?
Wieso glaubst den Schwachsinn man hätte nicht genug Netzausbau für den angeblich höhereren traffic ab 2016 ?
Weil du nicht versorgt wirst ? Nein weil du als Kunde noch nie interessant für die warst.
Aber ohne Überschuss wird garantiert gar nichts bewegt, auch nicht mit Zwang.
Da merkt man das Kapitalismus eine Religion ist... wir müssen alle mehr beten/opfern/zahlen dann wird uns auch ganz bestimmt der himmlische Segen zuteil. Amen.
 
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Ich habe auch eine sehr liberale wirtschaftspolitische Einstellung aber wenn es um grundlegende Infrastruktur geht ist ein gewisses Maß an staatlicher Förderung und Kontrolle vielfach sinnvoll, insbesondere wenn kein ausreichender Wettbewerb sichergestellt werden kann um eine gewisse Qualität zu fairen Preisen sicherzustellen.

Das ist bei Straßen oder der Wasserversorgung so und dasselbe gilt auch für die öffentlichen Telekommunikationsnetze.
 
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Ich habe auch eine sehr liberale wirtschaftspolitische Einstellung aber wenn es um grundlegende Infrastruktur geht ist ein gewisses Maß an staatlicher Förderung und Kontrolle vielfach sinnvoll, insbesondere wenn kein ausreichender Wettbewerb sichergestellt werden kann um eine gewisse Qualität zu fairen Preisen sicherzustellen.

Das ist bei Straßen oder der Wasserversorgung so und dasselbe gilt auch für die öffentlichen Telekommunikationsnetze.
Ja die liberale Haltung darf man ja gerne auch haben.... Als alter Anarcho kann ich damit besser leben als mit manch protektionistischer Haltung... oder manch verkürzter Kapitalismuskritik. Nur ist das Problem staatlich geschützte Monopol-Kartelle wie die Telekom oder die deutsche Bahn und Post sind weder Fisch noch Fleisch. Sie sind weder ein normaler Betrieb der bei gleichen Marktbedingungen sich mit den Mitbewerben messen müssen noch sind sie Behörde und unterliegen damit einer ganz anderen rechtsstaatlichen Aufsicht. Der Staat verdient an der de facto Monopolstellung der Kartelle ganz gut mit, aber die Versorgung des einzelnen Bürgers wird nicht mehr oder nur zum Teil kontrolliert. (Im Fall Telekom sind es immernoch 15,00 % BRD Staatsanteil bei einem der Weltweit grössten Telekommunikationskonzerne.)
Das ganze bei einem Konzern dessen Geschichte von Affären, Vetternwirtschaft und Koruption nur so strozt.
Aber so läuft das ja häufig bzw. im durchschnitt immer in einer Gesellschaft die so eingerichtet wurde wie diese. Man muss halt egal was man glaubt was besser währe, Realist bleiben und so ist der Traum vom idealen liberalen freien Markt der sich selber regelt genauso idealistischer, utopistischer Schwachsinn wie der Traum vom gerechten alles regulierenden Staat der alles für seine Bürger schon regeln wird.
Misstrauen und ein kritischer aufgeklärter Geist ist Voraussetzung als wiederpaart jeglicher Institution. Das man nicht gleich jede Werbekampagne eines Affären-Konzerns wie der Telekom für bahre münze nimmt, und an die unglaubliche Unterversorgung des technischen dritte welt landes Deutschland glaubt und Verständnis aufbringt, für die neusten unpopulären Maßnahmen ,sondern erstmal annimmt das dadurch neue Einnahmequellen gesichert werden sollen, sollte doch eigentlich logisch sein und einer realistischen Haltung entsprechen.
 
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Lieber bomber, lies doch einfach mal wirklich, was ich geschrieben habe, und interpretier nicht von vorneherein dein Feindbild in meine Aussagen.

Da merkt man das Kapitalismus eine Religion ist... wir müssen alle mehr beten/opfern/zahlen dann wird uns auch ganz bestimmt der himmlische Segen zuteil. Amen.

Das verrät viel über dich und geht komplett an meiner Aussage vorbei.
Umgekehrt wird es richtig. Betet/opfert/zahlt niemand, gibt es garantiert keinen Segen.
 
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Lieber bomber, lies doch einfach mal wirklich, was ich geschrieben habe, und interpretier nicht von vorneherein dein Feindbild in meine Aussagen.



Das verrät viel über dich und geht komplett an meiner Aussage vorbei.
Umgekehrt wird es richtig. Betet/opfert/zahlt niemand, gibt es garantiert keinen Segen.

Tja das Gleiche könnt ich über deine Aussagen auch behaupten aber das wird dann halt alles ein wenig OT.
So ist das halt bei Debatten und einem argumentum ad hominem ( https://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_hominem )
Es verlässt den inhaltlichen Faden und artet nur in Fehden mit dem Gegenüber aus.
Ich könnt jetzt ja behaupten das das schon mit deiner unterschwelligen Schmarotzer Vorwurf: "dann zahlt halt auch dafür" losging und das obwohl ich sagte das ich dann ja bereit währe einen teureren Firmenanschluss zu bezahlen aber das ist auch nichts anderes als das Argument du hättest angefangen.

Um wieder inhaltlicher zu werden empfhele ich mal den Artikel "Für den Gewinn: Warum die Telekom drosseln will und was dagegen einzuwenden ist" von Kathrin Ganz:
http://netzpolitik.org/2013/fur-den...rosseln-will-und-was-dagegen-einzuwenden-ist/
 
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