Nvidia Shield vorgestellt: 4K-Videos, Spiele und Streaming - Alles zu Preis, Release, technische Daten

Wenn man es aus der P/L-Sicht mit Zukunftsgedanke sieht, ist der Ansatz nicht sooo verkerht: 200 $ Anschaffungskosten + Abo-Modell = Flüssiges Spielen von Single-Player-Titeln ohne weiteres Wettrüsten - entsprechende Latenz und Breitbandverbindung vorausgesetzt. Was wir hier sehen, ist nichts weiter, als der Trend, den Sony und MS bereits angekündigt haben: Gaming on Demand. Es muss einem nicht gefallen, aber spätestens jetzt sollte einem klar sein, dass dies früher oder später in Reinform kommt ;)

Da holt man sich lieber eine richtige Konsole von Sony, MS oder Nintendo. Da hat man deutlich mehr davon, ist nicht auf Internet angewiesen und kann die Games auch weiterverticken.
Und es wird wohl eine recht überschaubare Anzahl an exklusiv Spiele sein - wenn überhaupt -, denn fast alle Spiele werden eher für Smartphones entwickelt, statt für Shield, denn die wird wohl kaum jemand kaufen und die Smartphones sind deutlich in der Überzahl.
 
Schade das sie so viele Ressourcen für diesen ganzen Shieldkram verschwenden. Ich finde das Teil sowas von uninteressant, genau schon wie das Shield-Tablet und den Shield-Controller.
 
Die Latenzen sind ein echtes Problem. Die Technik ist da eigentlich sinnlos. Ich möchte nicht mit 150 ms Verzögerung bei der Bilddarstellung dastehen. Dann auch noch ab in den Multiplayer, wo der Downloadkanal eh schon zu ist. Wie hat Nvidia sich das vorgestellt? Also ich denke, das wird Nvidia viel kosten. Die werden Jahre an dieser Idee zu knabbern haben.
Ich sehe hier einen Flop.
 
Weiß nicht warum sich alle über das Spiele-Streaming aufregen: Es geht eben nicht ohne eine gewisse Latenz - ganz egal ob in-home streaming oder streaming eines Spieles mit GRID. Das Problem wird man überall haben, auch bei den Konkurrenzangeboten von Microsoft und Sony.

Was mich eher an der Shield-Konsole zweifeln lässt ist die technische Ausstattung: Schön dass es nur 20 Watt im Betrieb verbrauchen soll, aber was nützt mir das, wenn es nicht die von mir geforderte Spielequalität im Offlinebetrieb erreicht? Ich finde, wenn man sich mal die Entwicklung von ARM-Chips (insbesondere Tegra) anschaut, hätte man noch 1 - 2 Jahre warten sollen, dann hätte man was ordentliches machen können. Zudem hat man sich wieder die typischen Tablet-Beschränkungen aufgehals - warum sollte man nicht etwas stärkere Hardware für die Konsole entwicklen? Kosten können es nicht sein, denn so wie sie jetzt ist, sieht die Shield-Konsole wie rausgeworfenes Geld aus.
So hat man eine Konsole, die wirklich nur auf "Android gaming" bzw. Streaming aufbaut. Natürlich, es läuft Crysis darauf, aber mit welcher Auflösung und welcher Framerate (30 fps, aber stabil?). Mit 16 GB Speicher wird man kaum in der Lage sein, sich Crysis 3, Doom BFG und Borderlands the Presequel auf nur 16 GB runterzuladen. Optische Datenträger gibt es nicht, genausowenig die Möglichkeit eine Festplatte zu verbauen - Shield will nur MicroSD-Karten (wo man also 100 Euronen für 128 GB Speicher einrechnen sollte, wo dann die Xbone bei Amazon günstiger ist).
 
Weiß der Autor eigentlich, wo sein Artikel veröffentlicht wird!?
Der sogenannte "PC-Aufrüstwahn" ist das liebgewonnene Hobby vieler Nutzer des Forums und Leser von PCGH. Dem ansonsten (vorsichtig ausgedrückt) optimistisch geschriebenen Artikel ist der entsprechende Satz jedenfalls nicht besonders zuträglich.
 
Dennoch läuft auf der Shield-Konsole die Infiltrator-Demo der Unreal Engine 4 mit allen Effekten ohne Einschränkungen. Vor zwei Jahren war dafür noch ein rund 3000 US-Dollar teurer PC nötig. Zum Nvidia-Boss gesellten sich nun in rascher Folge zahlreiche Entwickler mit ihren Spielen, darunter "The Talos Principle" (Croteam), "Borderlands: The Pre-Sequel" (Gearbox Software), "Doom 3 BFG Edition" (id Software), "Crysis 3" (Crytek) - alle liefen ohne Einschränkungen auf der Android-Konsole
Es will mir doch niemand erzählen, dass alle diese Spiele für ARM-Linux portiert wurden? Borderlands und Doom sind ja zumindest OpenGLfähig, was mir von Crysis 3 nicht bekannt war. Die wurden doch alle gestreamt...
 
Im Basis Abo mit 720p streamen. Jeeeeyyyyyy

Dass man sowas überhaupt noch anbietet ist ein schlechter Scherz.
 
Find es aber auch verwunderlich das es wohl fast keiner ordentlich liest. Wie kann man denn das steam streaming mit dem von Nvidia vergleichen. Bei steam brauch ich ein PC von dem aus der stream kommt. Daher für mich eher nutzlos da der PC laufen muss. Dann kann ich mich gleich dran setzen. Bei Nvidia könnt der stream von denen übers Internet mit max Details. Klar man brauch eine dicke Leistung und es kostet auch. Aber max Details schafft man bei witcher 3 mit der 970 nicht bei 60fps. Für mich ist das Ding nichts. Aber die vergleiche sind Käse weil die Umsetzung eine ganz andere ist. Aber wenn ich ich spitz auf Gameworks wäre würde ich mich dann lieber solch eine Konsole kaufen als 500€ nur für die Graka.
 
verstehe ich hier was falsch, oder muss nv nicht riesige Rechnerfarmen aufstellen um das zu bewerkstelligen. ich meine die Konsole schafft doch Leistungsmässig soviel wie mein Handy, um es mal etwas zu übertreiben.
ich weis nicht so recht was ich hiervon halten soll. *verwirrt*
 
Da holt man sich lieber eine richtige Konsole von Sony, MS oder Nintendo. Da hat man deutlich mehr davon, ist nicht auf Internet angewiesen und kann die Games auch weiterverticken.
Und es wird wohl eine recht überschaubare Anzahl an exklusiv Spiele sein - wenn überhaupt -, denn fast alle Spiele werden eher für Smartphones entwickelt, statt für Shield, denn die wird wohl kaum jemand kaufen und die Smartphones sind deutlich in der Überzahl.

Schon, aber es ist nicht so, als ob der Trend eigentlich schon mehr oder weniger Wirklichkeit ist: Alle großen Unternehmen bieten ihre Applikationen ihren Mitarbeitern nur noch als Virtualisierung an, lokale Installationen sind quasi die Ausnahmen (mein AutoCAD bspw.). Ob das nun "Cloud", "On Demand" oder schlicht "Virtualisierung" genannt wird, spielt keine große Rolle. Filme und Serien werden gestreamed, ebenso die Musik. Da ist der nächste Schritt zum Gaming nicht mehr wirklich weit ;)
 
Schon, aber es ist nicht so, als ob der Trend eigentlich schon mehr oder weniger Wirklichkeit ist: Alle großen Unternehmen bieten ihre Applikationen nur noch als Virtualisierung an, lokale Installationen sind quasi die Ausnahmen (mein AutoCAD bspw.). Ob das nun "Cloud", "On Demand" oder schlicht "Virtualisierung" genannt wird, spielt keine große Rolle. Filme und Serien werden gestreamed, ebenso die Musik. Da ist der nächste Schritt zum Gaming nicht mehr wirklich weit ;)

Es kommt bei den bisher bestehenden Angeboten aber auch nicht auf die Latenzen an wie es bei Multiplayer-Spielen der Fall ist.
Ein First-Person-Shooter stelle ich mir bei den min. 30 Mbit die die Leitung kosntant halten muss (habe ich auf anderen News-Seiten gelesen) schwierig vor. Je nach Haushalt und Internetnutzung ist dies schon der Knackpunkt. Ich jedenfalls werde den Kampf mit den Internetanbietern nicht wieder anfgangen nur um die Möglichkeiten dieser Konsole voll ausschöpfen zu können. Keiner kann mir die Nerven bezahlen die ich bei sowas lasse.

@ChrisMSI : Habe gelesen, dass die Server bei den Amazon Web Services mieten.
 
Da ist der nächste Schritt zum Gaming nicht mehr wirklich weit ;)
Definitiv. Das Schönste daran ist, dass man sich auch keine Sorgen mehr um DRM machen muss. Das kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich tippe immer noch auf Steam als Pilot.

PCGH schrieb:
Tegra-X1-CPU auf Maxwell-Basis mit 256 Kernen und 3 GByte RAM
2.5 + 5 GByte? ;):D

Zur Konsole selbst: ich finde das Ding um Welten besser als der konzeptlose Blödsinn aka Shield 1 und vor allem ist das Ding preislich attraktiv.
Man muss ja auch nicht immer davon ausgehen, dass die potenziellen Käufer alle lieber einen 2000 EUR-Rechner plus HTPC im Wohnzimmer stehen haben, sondern dass die Konsole ein wirklich gutes Allround-Gerät für einen hervorragenden Preis ist.
Für meinen persönlichen Geschmack auch nichts, aber für den "durchschnittlichen" Käufer durchaus eine Überlegung wert.
 
"Auf einem Server mit GTX-Grafikkarten werden allerneuste Titel in höchster Detailstufe gerendert und über das Internet auf die Shield-Konsole gestreamt. Nach Angaben von Jen-Hsun Huang haben es seine Mitarbeiter geschafft, die dabei anfallende Latenz auf 150 Millisekunden zu senken."

Also ich persönlich spiele derzeit in 4 k und möchte spätestens in 2016 das ganze mit 120 hz genießnen. wenn ich alleine das drama beim anschluß von monitoren an den pc bei auflösungen größer als fullhd sehe, wo ich für reibungslosen betrieb zwingend displayport 1.2 oder höher benötige, kann ich mir kaum vorstellen, dass das, was heutzutage durch eine internetleitung kommt, annähernd das bietet, um konkurenzfähig zu einen ordentlichen spiele-pc zu sein. grid ist für mcih persönlich absolutes no go!
 
der ganze Cloud Kack, geht mir mittlerweile auf die Nüsse, wo bitteschön soll das ganze landen?

bezahl hier bezahl da? und wir bekommen immer weniger fürs Geld? da eh alles nur noch gestreamt wird? wo bitteschön soll diese künstliche Welt hinführen?
 
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