Dazu kann ich nur etwas sagen:
Own Cloud
Mag sein das jeder glaubt die Cloud sei das nächste Grosse Ding. Das wird schon seit Jahren Prophezeit, bisher gab es aber nur seehr kleine schritte in die Richtung.
Das liegt aber auch mehr oder minder daran, das der Begriff "Cloud" mittlerweile für alles assoziiert wird und das negative Eigenschaften eher in den Köpfen hängen bleiben als die guten. Die häufigste Anwendung des Begriffs bezieht sich auf Online-Datenspeicher, die wie jeder weiß schon deutlich älter als der Begriff Cloud sind. Die meisten würden bei der Frage, was eine Cloud sei einen der folgenden Begriffe entgegenwerfen: SkyDrive (mtlw. OneDrive), Google Drive, Dropbox
Und seit dem NSA-Skandal und schon den früheren Vermutungen bzgl. Abhören/Datensicherheit assoziieren immer mehr Menschen negative Eigenschaften mit dem Begriff Cloud. und mal ganz ehrlich: Wie kann es ihnen nicht verübeln!
Außerdem setzt produktives Cloud-Computing eine immer verfügbare Internetverbindung vorraus, was gerade hier in Deutschland einfach nicht gegeben ist. Sobald ich z.B. das Haus verlasse, beziehe ich meine mobilen Daten per
Edge. Auf dem Weg zur Arbeit habe ich die halbe Zugstrecke
garnichts und erst am Zielort habe ich wieder HSPA. Aber im Büro steht bereits wieder der Breitbandanschluss zur Verfügung.
Es gibt eben nicht
DIE Cloud und anscheinend auch nicht mehr
DIE Definition einer Cloud (dank der Verwaschung durch Medien und den Konsumenten). Fast alles ist Cloud. Theoretisch ist mittlerweile sogar Facebook eine Cloud.
NVIDIA nutzt hier die Cloud der ersten Stunde. Cloud-Computing! Rechenzeit auf externe hochverfügbare Systeme auslagern und die Ergebnisse auf einem geeigneten System wiedergeben bzw. die Interaktion mit dem HAS über ein geeignetes System ermöglichen. Und die Cloud sollte sich ursprünglich so für fast alle Anwednungszwecke entwickeln. Die Cloud's sind soweit. Bei unzähligen Anbietern bekommt man mittlerweile Cloud-Computing Umgebungen und Onlinespeicher. Ersteres ist nur Flächendeckend nicht nutzbar und letzteres genießt zu wenig vertrauen gerade in der Geschäftswelt. Aber hinter den Vorhängen arbeiten in unfassbar vielen Unternehmen bereits selbstgehostete Cloud-Umgebungen.
NVIDIA wird für ihre Cloud definitiv noch an den Latenzen arbeiten müssen. Allerdings geht das nur bis zu einem gewissen Grad. Eine ADSL-Leitung per Interleaving hat im Schnitt eine Latenz von 30 - 50 ms
nur durch die Anschlusslatenz. Diese bekommt selbst NVIDIA nicht weg. Aber es muss definitiv weniger werden. Der Durchbruch im Gamingmarkt wird es aber definitiv nicht werden. Denn eine Ausfallsicherheit der Dienste gibt es nicht und es wird für die Kunden noch ätzend genug werden, wenn sie Phasenweise nicht zocken können!