Es ist halt echt schwierig in Deutschland bzw. bei der Masse an (fast jederzeit) erhältlichen Lebensmitteln den Überblick zu behalten.
Was ist BIO, was ist fair usw. (keine patentierten Züchtungen wie "Pink Lady" und so ein Mist)
ABER, ich denke wenn man mit den Lebensmittel, die man häufig konsumiert anfängt, dann...äh, ja ist das halt ein Anfang

Bzw. auch bereit ist mal einen Euro, oder auch zwei, mehr zu bezahlen, aber dafür wird Bauer XY in Land Z hoffentlich besser bezahlt und/oder seine Umwelt nicht zerstört.
Und da gibt es vieles. Kaffee, Tee, Fleisch, saisonales Obst und Gemüse. Oder wie RyzA ansprach: der Wasserverbrauch. Wozu z.B. Mineralwasser aus NRW, Frankreich oder Italien, wenn ich 20km weiter in Brandenburg Quellen habe?
All solche Sachen.
Ich liebe, liebe, liebe Avocados. Aber billige 89ct Avocados aus Peru kaufe ich nicht. Die brauchen so dermaßen viel Wasser. Und der bevölkerungsreichte Bereich Perus ist knochentrocken, ich kenne das, hab' schließlich Familie dort und war oft genug da. Ein Großteil der Bevölkerung hat ernsthafte Trinkwasserprobleme.
Oder 1 Orange braucht 13l Wasser. Da kaufe ich keine Orangen aus Regionen wo es eh kaum Wasser gibt. In der Hoffnung, dass die Bauern etwas anderes anbauen wovon sie einerseits leben können und andererseits die Umwelt nicht kaputt geht.
Ja, ich kauf auch lauter AsiaKram, bestimmt per Flieger nach Deutschland, aber ich bin auch nicht perfekt. Vielleicht versuche ich mich nur zu beruhigen und herauszureden, aber irgendwo muss man anfangen und ich versuche auf vieles zu achten, aber dennoch nicht zu verzichten.
Allein durch Diskussionen wie hier kann ein Umdenken stattfinden.
So, Amen und 'nen Juten
