Notebook extrem langsam (Win7)

Razor00014

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hallo, ich selbst bin Fachinformatiker für Systemintegration und habe jetzt ein altes Notebook ausgegraben (Grafikchip defekt, ca. 5Jahre im Schrank gelegen)
Ich habe den Chip repariert (gebacken mit einer Heißluftpistole) ;)

Das gute Stück hat einen AMD X2 mit 1,7Ghz und 1GB Ram.
Es ist nicht die Welt aber sollte für Office Arbeiten reichen.

Ich habe das System platt gemacht und das Bios resettet.
Danach frisches Win7 64 Pro drauf.

Das Notebook startet wunderbar, allerdings bin ich jetzt etwas ratlos. :daumen2:
Das ganze System läuft im idle super langsam! Die Festplatte ist laut diversen Tools aber i.O.
Die Auslastung ist ebenfalls okay CPU ca 10% Ram ca 80%

Wenn ich den Explorer starte, dauert es ewig lange!
Wenn ich ins Internet möchte ist es eine Qual!
Wenn ich 2 oder gar 3 Fenster gleichzeitig offen habe, kann ich nix mehr machen! Alle hängt sich auf, obwohl CPU und RAM voll entspannt sind!!! :huh: :huh: :huh:


Hat jemand einen Tipp oder Erfahrung was es sein könnte.. ich habe sowas noch nie erlebt!
 
Um so voller der RAM ist um so langsamer wird der Laptop.

Du schreibst ja auch 80% RAM Auslastung.
Wenn du dann noch mehrere Fenster öffnest dann wird der noch voller und somit langsamer bis nichts mehr geht.
 
1GB RAM auf 64bit Win7 ist schon eher hart. Sicher dass da noch RAM frei ist? Win7 zeigt im Taskmanager nur was aktuell genutzt wird, der reservierte Teil ist aber nochmals größer und der leere Bereich dadurch vielleicht doch 0.

Ansonsten können alte, billige NB-Festplatten(und Athlon X2 Brooks waren eigentlich alles eher billige NBs wo an sowas gerne gespart wurde) tatsächlich extremst bremsen.
 
Das ist mir bewusst, aber es war früher nicht so! Das Teil sollte locker ein Youtube Video abspielen und in Word schreiben können.
Wenn ich den starte und absolut garnix mache, habe ich ca. 650mb Ram belegt. Aber er arbeitet ja alleine unter Windows schon im Schneckentempo.

Was mir grad einfällt.. ich hatte vorhin ganz kurz mal die Möglichkeit das normale Tempo zu sehen. Allerdings nur ein paar Minuten.
In diesen Minuten habe ich etwas installiert, gedownloaded und Dateien kopiert. Also doch recht viel für das Teil, aber es war alles wunderbar, aber eben nur mal zwischendurch.
 
Temps liegen im idle zwischen 40°C und 50°C Ich hatte das Teil ja auch komplett auseinander, gereinigt und neues Material zur Kühlung drauf gepackt.
Das Notebook ist eigentlich in einem neuwertigen Zustand. (MODELL: HP G6050EG)
Es wurde damals nur sehr sehr selten genutzt und als die GPU defekt war halt garnicht mehr.
Bis Dato lief es aber super, mit Windows Vista (und Windows 7, welches nachträglich installiert wurde)
 
Wenns nur um Office geht, dann würde ich nicht Win8 nehmen, sondern Linux Mint/Ubuntu.
Das sollte mit dem Arbeitsspeicher einiges sparsamer umgehen.
 
Wenn Vista aber wirklich vorher super lief und das nicht nur verklärte Erinnerungen sind dann versteckt sich irgendwo noch ein Hardwarefehler. Win7 ist nämlich definitiv in jeder Beziehung schneller.
Ein Test mit Mint als LiveDVD könnte schon mal die Festplatte ausschließen.
 
Also Win 8 läuft etwas besser, aber immernoch *******!
Speicher und Ram sind immernoch gleich ausgelastet. Ich habe das Gefühl, das die Platte viel zu langsam liest und schreibt.

Linux ist für mich eigentlich keine Option.

Ich werde auf der Arbeit mal den Ram aufstocken und schauen.
Vorher lasse ich mal SSD Benchmark über die Platte laufen und schau was bei rauskommt....

Aber alleine wenn ich nur die Windows-Updates laufen lasse, dauert das Stunden für eine Hand voll Updates.
Für 500mb Updates hat das Teil ca. 4 Stunden gebraucht.. und ich habe eine 150k Leitung liegen. Am Desktop dauern 500mb Updates keine 3min
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann meinen Vorpostern nur zustimmen. Für die Aufgaben, die du genannt hast, wäre ein Linux Mint (Mate) optimal. Hast du dir das überhaupt mal angeschaur? Das kann alles das, was du beschrieben hast, schon von Haus aus, du sparst dir Update-Orgien und schonst die Ressourcen. Die meisten Distributionen sind doch mittlerweile fast selbsterklärend, für Windows 7 - Nutzer im Gegensatz zu früher keine große Umgewöhnung mehr.
Ich hatte selbst schon einen Toshiba mit Turion X2 mit 2GB DDR2 667er RAM & ?HD3470? (war so 'ne merkwürdige Verbundgeschichte) in der Mache. Damit unter Windows 7 im Internet zu surfen, war kein Spaß. Das Teil war schon mit höher auflösendem Flash-Material überfordert. Das System bzgl. der Sicherheitsupdates auf dem neuesten Stand zu halten, dauerte auch jedesmal eine halbe Ewigkeit.
 
Ich habe jetzt mal 2GB reingepackt.. läuft ein wenig besser.
Die Festplatte ließt und schreibt mir ~35mb/sek ..scheint mir recht wenig zu sein oder?!

Dadurch, dass ich das Notebook auch mal für die Arbeit nutzen würde, hätte ich schon gerne Windows drauf.
Andernfalls werde ich mir halt ein neues Notebook kaufen.. aber man spart ja wo man kann :daumen:
 
Also für 'ne SATA-Platte (gegoogelt, ?oder habe ich hier irgendwas überlesen?) sind das, wie ich finde, schon arg niedrige Werte. Die SATA-Platten, die ich beispielsweise mit Crystal gebencht habe, hatten eigentlich immer sequentielle Lese- und Schreibraten jenseits der 50MB/s. . Vielleicht ist die Platte einfach nur am Ende. Mal geschaut, ob GSmartControl, eine grafische Umsetzung / Oberfläche der SmartMonTools, dafür einen Anhaltspunkt liefern könnte?
 
Hi, da merk ich Mal wieder wie man ungewollt mit Vorurteilen behaftet ist. Ich dachte Informatiker haben richtig Ahnung (auch von Hardware) und verdienen dickes Geld. [emoji6]
Ist nicht persönlich gemeint!

zur Sache: ich hab ein ähnlich alten Lapi der gleiche Symptome aufzeigte. Mit Win 7 &Vista kam ich nicht weit, doch mit XP bin ich am Ende am besten gefahren.
Kannst es ja mal versuchen.
Zudem würde ich mal ne SSD einbauen und den RAM "fett" auslagern, vllt. führt dass zu gewünschten Erfolg?!
LG
 
Fachinformatiker Systemintegration ist ein Ausbildungsberuf, kein Studium. Sofern die Ausbildung abgeschlossen ist sollte es da aber schon gutes Geld für geben. Die kümmern sich soweit ich das mitbekommen haben vor allem um Verwaltung und Installation von Standardsoftware in Unternehmen. Mit tiefstem Hardwarewissen hat das(wie fast alle Informatiker Ausbildungen und Studiengänge) eher weniger zu tun.
 
Um Hardware geht's eher im Studiengang "Mechatronik". Fast immer kann man aber bei Informatik Studiengängen z.B. auch Elektrotechnik als Nebenfach wählen, kann man also nicht pauschal sagen, dass reine Informatiker weniger Ahnung von Hardware haben.
 
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