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NewsNotch: "Wenn das Kaufen eines Spiels kein Kauf ist, dann ist Raubkopieren kein Diebstahl"
Je dümmer ein Spruch ist, desto schneller wird er populär - auf die Idiotie der Massen ist halt immer Verlass.
Nur weil ich nicht "das Spiel" kaufe, sondern lediglich eine Nutzungslizenz - und das war schon immer so - bedeutet das noch lange nicht, dass eine unlizenzierte Nutzung in Ordnung wäre. Sich dabei an dem Begriff "Diebstahl" hochzuziehen, versperrt nur den Blick darauf, worum es tatsächlich geht. Nur weil etwas kein "Diebstahl" ist, muss es deshalb noch lange nicht legal oder moralisch unanfechtbar sein.
Ich bin der Erste, wenn es darum geht, Publisher für alles Mögliche scharf zu kritisieren, aber bitte mit sachlichen Argumenten, nicht mit schmissigen Sprüchen für Leute, denen alles andere zu komplex ist.
Solange die Nutzungslizenz nicht inkludiert, dass ich das Spiel selbst dauerhaft so betreiben kann, wie es möglich war, als der Anbieter es noch unterstützt hat, so lange ist das Kopieren des Spiels kein Diebstahl. Besser?
Aus meiner Sicht argumentierst du irgendwie an seiner Aussage vorbei. Der Punkt seiner Aussage ist, dass man Raubkopiererei vielleicht nicht Raubkopiererei oder Diebstahl nennen sollte, die Sachlage an sich aber wohl illegal und moralisch zumindest fragwürdig ist.
Shaboo hängt sich für mich zu sehr an der wortwörtlichen Interpretation auf. Schinken bringt es ganz gut auf den Punkt.
Ich bin ja grundsätzlich auch der Meinung: Wenn ich etwas nicht "regulär" kaufen kann, sollte ich mit der Geldbörse abstimmen und dem Produzenten/Vertreiber den Mittelfinger zeigen. Ich habe kein Anrecht darauf, es trotzdem zu konsumieren. Das Problem ist leider, dass man sich damit heutzutage aus einem Großteil der Medienlandschaft (egal ob Musik, Film oder Spiele) ausschließen würde.
Das schwingt eben bei dieser Aussage: "If buying isn't owning, piracy isn't stealing" mit. Das ist ja nicht von Notch direkt sondern geht schon länger durch den Raum. Der tiefere Sinn ist ja eher: "Wenn die Spielregeln mich vorsätzlich benachteiligen, warum sollte ich mich an sie halten?"
Nehmen wir Kopierschutz: Ich hab kein Problem, die Herr der Ringe Trilogie, die ich bereits auf VHS hatte auch als BluRay zu kaufen. Ist für mich nicht dasselbe Produkt. Aber es hat WB einen Dreck zu kümmern, dass ich diese BluRay auf meine Jellyfin-Instanz schiebe. Ob das legal ist oder nicht, hängt aber davon ab wo ich lebe.
In Österreich zahlst du sogar pro Festplatte eine Gebühr für die Möglichkeit von "Sicherheitskopien" (glaube, Deutschland hat etwas Ähnliches), das Geld geht an die "Austro Mechana". Gleichzeitig bestehen die darauf, dass das Umgehen von Kopierschutzmaßnahmen illegal ist. Heißt ich zahl für jede meiner Festplatten, USB-Sticks, etc. für die "Möglichkeit" urheberrechtlich geschützte Musik, Videos und Co. zu kopieren, begehe aber nach deren Auffassung ein Verbrechen, wenn ich das tatsächlich tue.
Das Problem ist eher, dass im Gegenteil ähnliche Praktiken in die physische Produktwelt strömen. John Dere, IoT-Geräte, BMW mit ihrer "Sitzheizung per Abo", im Fernseher integrierte Werbung,...
Hier muss man aber auch zwischen Theorie und Praxis unterscheiden.
Grundsätzlich ist Valve definitiv einer der Vorreiter was einige Abscheulichkeiten der Branche angeht (Account-Bindung, Online-Zwang, Lootboxen,...). Das Grundproblem mit Softwarelizenzen bestand aber auch schon mit physischen Medien, lange vor Steam.
In der Praxis hat Valve sich aber seinen Kunden gegenüber zumindest meiner Kenntnis nach immer korrekt verhalten. Titel, die aus dem Shop verschwunden sind, stehen den jeweiligen Käufern trotzdem weiter zur Verfügung (e.g. Mafia 1 mit der Musiklizenz-Geschichte) bzw. wurden sie entsprechend finanziell entschädigt (e.g. The Day Before Debakel).
Sie sind auch mit der größte Player in der Branche, der nicht Mitglied des Lobbyverbandes ist, der gegen die Petition vorgeht.
Eigentlich ist es traurig, dass Valve trotz der Dinge, die sie zu verantworten haben zu den "Guten" gezählt wird.
Ich habe nicht viele Spiele..außerhalb von CD, ca 30 Spiele nur digital wo ich Geld für gegeben habe. Und die haben zusammen ca 400€ innerhalb der letzten 10 Jahre gekostet. Deswegen sind "illegale " kopien im Verhältnis zum Aufwand nutzlos für mich! Ich kaufe kein Spiel früher als um die Zwei Jahre nach release manchmal älter. dann bekommt man die eh für die hälfte und wesentlich weniger!
Ich sehe das so!
Jedes Spiel was ich nicht als Datei runterladen darf und zu jederzeit unkontrolliert installieren Spielen und verändern kann wies mir Passt und das auch noch in 50 Jahren aus dem Kaufzustand herraus, ist eine gägelung, eine Diffamierung durch den Herstellers. Geistiges Eigentum hin oder her, wenn ich was gegen Geld verkaufe, geht es mich als Verkäufer nen Schei... an was der Käufer damit macht. Wenn ich das nicht will, darf ich es nicht verkaufen. PUNKT!
Stimmt wohl teilweise. Für mich persönlich ist es eine Lösung. Gesamtgesellschaftlich nicht. Wenn der Staat sich mal entscheidet einen fairen Kompromiss zum laufen zu kriegen, bin ich wieder dabei. Die Lösung jetzt schlüsselfertig von mir zu erwarten ist schlicht zuviel erwartet.
Ich plädiere übrigens auch nicht dafür, dass man "Raubkopieren" grundsätzlich und für alles erlauben sollte.
Ich sage nur, warum es mir überhsupt keine Kopfschmerzen bereitet gegen Gesetze zu verstossen die unrecht sind.
Ich verlange nicht, dass mein Verhalten legalisiert wird.
Ich will damit nicht sagen, dass du komplett falsch liegst. Die Handlungsmöglichkeiten der Kunden ist gerade in der Gaming Branche erschreckend gering. Da gebe ich dir vollkommen recht.
Aber ein Unrecht rechtfertigt prinzipiell keine Gesetzesverstöße.
Doch, finde ich schon. Und das ist auch der Knackpunkt an dem wir nicht zusammenkommen.
Übrigens sieht das auch der Gesetzgeber so. Notwehr beispilsweise erlaubt es gegen das Gewaltverbot zu verstossen, aber eben nur wenn Unrecht so beendet oder verhütet werden kann.
Jetzt will ich die Lizenzverträge nicht qualitativ auf eine Stufe mit Notwehr stellen.
Nur das Prinzip verdeutlichen.
Das würde ich nur gelten lassen, wenn das Wohl eines nahestehenden Menschen (Partner*in, Kind o.ä.) gefährdet ist oder eine Schädigung bereits vorliegt. Zumindest hätte ich dann Verständnis dafür. Ich würde dir somit auch zustimmen, dass illegales Handeln nicht unbedingt unrecht wäre. Aber das gilt ganz bestimmt nicht grundsätzlich.
Nur weil Publisher eine ungerechte Schiene fahren, bedeutet das doch nicht, dass das Urheberrecht (denn darum geht es ja) nun völlig Banane ist und dass es gerecht wäre, Spiele oder Medien aller Art illegal aus dem Netz zu saugen. Davon sind ja nun nicht nur Produkte der Spieleentwickler betroffen. Wir reden dabei auch von Filmen, Büchern, Printmagazinen oder Musik. Oder anders ausgedrückt: Von geistigem Eigentum per se.
Wir reden darüber nicht. Ich jedenfalls nicht.
Ixh rede von Videospielen und dabdi von denen bei denen ich durch meine Zahlung keinerlei Rechte erhalte.
Von DRM freien Spielen rede ich auch nicht.
Abgesehen davon ist es reichlich inkonsequent, unrechtes Verhalten der Publisher damit zu quittieren, unrechtes zu tun und damit trotzdem zu zeigen, dass man Interesse an dem hat, was die Jungs und Mädels da tun. Damit bestraft man die Entscheidungsträger nicht. Lediglich die Leute, die hart daran gearbeitet haben. Und belohnen tut man damit auch niemanden. Nichtmal sich selbst.
Ich habe so gut wie kein Verständnis dafür, dass es Menschen gibt, die so inkonsequent in ihrem Konsumverhalten sind. GAR NICHT konsumieren wäre hier die beste Lösung, solange es keine strikteren Regulierungen und keinen besseren Käuferschutz gibt.
Man zieht sich das Gelumpe ja nicht versehentlich illegal aus dem Netz, sondern mit voller Absicht. Man wird nicht gezwungen. Man tut es freiwillig, absichtlich und in vollem Bewusstsein. Und ab diesem Punkt ist das Problem nicht der Publisher, sondern der Konsument selbst.
Denn "Raubkopiererei" (in Ermangelung eines besseren Wortes) ist kein neues Phänomen. Das gibt es schon, seit es digitale Medien gibt und schon laaange, bevor Publisher auf die Idee gekommen sind, den Handlungsspielraum der Kunden durch ihre AGB massiv einzuschränken.
Somit ist die Rechtfertigung für das illegale Downloaden, Publisher wären kundenunfreundlich (was sie sind), nur eine fadenscheinige Ausrede, die ich nicht ernstnehmen kann.
Also werfen wir entweder das gesamte Urheberrecht über den Haufen, weil Medienschaffende ja alle doof und blöd sind (was eher uncool wäre), oder aber wir setzen uns für besseren Käuferschutz, Transparenz für den Kunden, und für weniger Gängelung ein. Letzteres wäre sinnvoller.
Kredit wo Kredit angebracht ist, Valve bei all den "DRM und obligatorischer Launcher" Unsinn
hat wirklich etwas gutes getan mit SteamOS bzw zocken unter Linux endlich in eine echte
Alternative zu verwandeln. Inwieweit jetzt SteamOS in die gleichen Fußstapfen tritt wie
der Steam Launcher / DRM tjaaa ^^ das bleibt abzuwarten.
Andere hier haben den "Trend" ja schon gepostet, anstatt DRM "abzubauen" schleicht sich diese
Praktik immer mehr in die "physische" Welt, siehe genanntes Beispiel mit BMW Sitzheizungsabo.
Es ist wie ich gesagt habe, wir als Kunden haben hier schlichtweg versagt die Industrie in die Schranken
zu weisen. Bei ganz einfach "nicht kaufen" Verhalten. Ganz ehrlich wieviele Zocker kennt Ihr die so
wie ich STUR genug sind NICHT auf Steam zu kaufen? Seit über 14 Jahren?
Ok zugegeben wäre der Kauf von Deus Ex HR nicht so extrem schief gelaufen / aka die Installation
und das Supportverhalten von Steam, dann wäre ich wahrscheinlich AUCH auf Steam geblieben.
So aber hat Valve mir ganz ganz deutlich gezeigt wie invasiv der Client ist.
Nach dem endgültigem "*** You, wir haben deine Kohle" hab ich dann die absolute Entscheidung
getroffen, das so lange der Launcher obligatorisch ist, (soll heissen immer VOR dem Spiel startet)
Valve die Codebasis für den Steam DRM bereitstellt, diese Firma kein Geld von mir bekommt.
Sobalt good old Saint Gaben Steam in einen "reinen" Shop verwandelt wie GoG einer ist
werd ich wohl auch mal wieder Geld auf der Platform ausgeben. Setzt allerdings vorraus das die
Spiele komplett standalone Funktionieren und es auch Offlineinstaller zum manuellem Download
gibt auf Steam. Installer die wie bei GoG NUR das Spiel installieren und lediglich die OPTION
offenlassen den Launcher zu verwenden.
Das hat mich von vielen wirklich guten Spiele "abgeschnitten", auf der anderen Seite hat es mich
aber auch vor sehr vielen Spielegurken "gerettet"
Notwehr beispilsweise erlaubt es gegen das Gewaltverbot zu verstossen, aber eben nur wenn Unrecht so beendet oder verhütet werden kann.
Jetzt will ich die Lizenzverträge nicht qualitativ auf eine Stufe mit Notwehr stellen.
Nur das Prinzip verdeutlichen.
Notwehr ist somit aber per Definition kein Gesetzesverstoß, sondern ganz klar erlaubt. Aus guten Gründen. Da hast du schon etwas am Thema vorbei geschossen.
Die Publisher kannst du aber nun auch nicht aus dieser Gleichung raus nehmen. Die sind ja diejenigen, die Nutzerlizenzen für Geld raus geben, nicht der Staat. Da werden wir schon beide, Publisher und Staat, mit einbeziehen müssen.
Ach ja? Und auch eine realistische? Ich lebe immerhin in dieser Welt wie sie ist.
Und wurde damals auch entsprechend nicht so begründet. Wen juckts? Du redest mit Menschen von heute die es aus den Gründen von heute tun.
Was nichts an meiner Aussage ändert, dass GAR KEIN Konsum die aktuell beste Lösung ist, wenn man mit dem Verhalten der Publisher und des Gesetzgebers nicht einverstanden ist.
Ich hab deine Perspektive von Anfang an verstanden, keine Sorge. Aber nach wie vor bin ich anderer Meinung und der festen Überzeugung, dass "Raubkopiererei" zumindest schlicht vollkommen sinnfrei und inkonsequent ist.
Das ist Wunschdenken. Es wird ständig gegen Gesetze, Regeln und Verordnungen verstoßen wenn diese nicht durchgesetzt werden bzw. nicht kontrollierbar sind. Frag mal Hausbesitzer ob diese schonmal an der Hauselektrik was gemacht haben. Ist zwar Verboten aber ich kenne kaum einen Hausbesitzer der da nicht schonmal Hand angelegt hat.
Notwehr ist somit aber per Definition kein Gesetzesverstoß, sondern ganz klar erlaubt. Aus guten Gründen. Da hast du schon etwas am Thema vorbei geschossen.
Um Notwehr auszuüben verstoße ich gegen andere Gesetze... Würdest du dich nicht wehren wenn jemand dich angreift nur weil Notwehr nicht gesetzlich erlaubt sondern verboten wäre?
Raubkopieren ist in der Form ebenfalls ein Wehren, ob das der richtige Weg ist, darüber kann man sicher streiten aber es erfüllt seinen Zweck und wird vermutlich deutlich mehr Druck machen wie ein Spiel einfach nur zu ignorieren.
Was nichts an meiner Aussage ändert, dass GAR KEIN Konsum die aktuell beste Lösung ist, wenn man mit dem Verhalten der Publisher und des Gesetzgebers nicht einverstanden ist.
Ich hab deine Perspektive von Anfang an verstanden, keine Sorge. Aber nach wie vor bin ich anderer Meinung und der festen Überzeugung, dass "Raubkopiererei" zumindest schlicht vollkommen sinnfrei und inkonsequent ist.
Garkein Konsum ist eine Lösung aber sicher nicht die einzige oder gar die beste. Es gibt viele Wege die nach Rom führen. So tragen auch Raubkopien ihren Teil zu bei. Vielleicht sollten wir das aber auch wie früher machen und die Mistgabeln und die Guillotine rausholen.
Ach, bist Du Dir da sicher?
Frag mal lieber die Developer.
In der Vergangenheit liefen MMO's auf eigenen private dedicated Servern. Einige wurde vom Hersteller angeboten, man konnte aber auch eigene einstellen und administrieren.
Admins und Mods überwachten, ob alle fair spielten und verteilten temporäre blocks und bans bei Regelverstößen.
Mit der Zeit ist man davon weggekommen Player-hosted Server zu erlauben und nur noch die eigenen offiziellen. Dabei ist ein Server und der Server-Code nichts groß anderes.
Warum sollte es bei einem sterbenden MMO nun nicht mehr möglich sein, den Server-Code zu verteilen und den Leuten zu erlauben, eigene Server aufzusetzen?
Selbst das kürzlich "verstorbene" Suicide Squad: kill the Justice League hat am Ende einen Patch an alle Kunden verteilt, damit diese unabhängig von den offiziellen Servern, nach deren Abschalten und Einstellung des Support und Vertriebes, weiterhin offline spielen können - mit Erhaltung und Zugriff auf alle Inhalte und erspielten/gekauften Goodies und Cosmetics auch ohne Internetverbindung.
Im Falle von GTA V haben Fans per MOD ermöglicht, mit dem Singel-Player untereinander per Co-Op und Multiplayer zu spielen, anstatt GTA-online zu benötigen.
Andere Beispiele wären etwa
The Matrix Online (offizieller Server-Shutdown 07/2009 -> eine Gruppe Fans kreierten einen privaten Server)
Star Wars Galaxies (offizieller Server-Shutdown 12/2011 -> Community keierte private Server und manche Entwickler veröffnetlichten Patches, um das Spiel in einen frühen Originalzustand zurückzuführen)
City of Heroes (offizieller Server-Shutdown 2012 -> fans starteten eigene private Server und reverse-engineering das SPiel um eigenen Content zu kreieren)
Warhammer Online: Age of Reckoning (offizieller Server-Shutdown 2013 -> die Community setzte eigene private Server auf)
Asheron's Call (offizieller Server-Shutdown 01/2017 -> nach Community-Demos und Aktionen haben einige Developer Patches released, die Spielern erlaubten, ihre eigenen Server zu hosten)
Rift (Spiel läuft noch, aber offiziell "discontinued": Developer hat updates und Support eingestellt -> Community hat eigene private Server und Patches bereitgestellt, um das Spiel am Leben zu halten und neuen Content zu liefern)
Trove (wie bei Rift, offiziell "discontinued" - Spiele haben eigene private Server und Mods bereitgestellt)
WildStar (offizieller Server-Shutdown 2018 -> Community hat private Server ermöglicht)
Perpetuum Online (offizieller Server-Shutdown 2018 -> Community hält player-hosted Server und Server-Browser am leben)
Unmöglich, was? Ein riesen Monster-Aufwand? Schierer Wahnsinn?
Wenn selbst ein wankendes Studio, bei einem sterbenden Game, das gerade 200Mio $ verbrannt hat, abschließend als "Dankeschön" in ein paar Wochen dies umsetzen kann.
Selbst Laien, Fans und Modder bekommen das mittels reverse-engineering hin, ohne den Source-Code zu haben!
... und dann soll das (fast) unmöglich und ein Monster-Aufwand sein ...
Dann sollte in Zukunft darauf hingewiesen werden, dass man eine zeitlich befristete Lizenz erwirbt.
Bei Singleplayer Games sollte man das fertige Game dann wie bei gog komplett runterladen dürfen wenn das Angebot eingestellt wird.
Werden die wenigsten machen aber es kann sich dann niemand beschweren.
Blödsinn - die Tatsache, dass es so viele Beispiele gibt, wo der Server-Part von der Community reverse-engineered wurde, straft deine Behauptung in meinen Augen schlicht und ergreifend Lügen.
Ich finde den Standpunkt ganz gut und witzig. Einfach den Spieß mal umdrehen.
Was irgendwelche Streamer so von sich geben ist mir ziemlich egal. Schon der Begriff Influenzer erzeugt in mir einen Brechreiz. Da diese Herrschaften sich eh mit ihrer Meinung an den Meistbietenden verkaufen ..... ja, der Beruf ist schon sehr alt.
Ganz nebenbei kann man das "Nutzungsrecht" natürlich auch begrenzen. Das ist doch üblich und nennt sich Miete. Wenn Spiele jedoch ohne solche Einschränkungen angeboten werden, dann muß man von einer dauerhaften Nutzungsmöglichkeit ausgehen.
Aber die Lobby stellt das natürlich gerne anders dar. Ist ja klar.
Blödsinn - die Tatsache, dass es so viele Beispiele gibt, wo der Server-Part von der Community reverse-engineered wurde, straft deine Behauptung in meinen Augen schlicht und ergreifend Lügen.
Das ist naives Kinderdenken. Du kannst als großes Softwareunternehmen nicht einfach so die komplette Serverstruktur eines MMOs samt sämtlichen Dokumentationen für die ganze Welt zum Eigenbetrieb zur Verfügung stellen.
Jeder wird dann Alles bis ins kleinste Detail analysieren können, Schwachstellen finden und Dir Dein nächstes Spiel in kürzester Zeit komplett zerhacken können.
Das hat auch absolut nichts mit illegalen WoW-Privatservern zu tun, denn die sind (wie Du selbst sagtest) Reverse-Engeneered bzw. viele Dinge wurden einfach nur nach Gutdünken nachgebaut. Hier haftet auch Niemand für gehackte Accounts oder PCs der User, der Vergleich ist einfach nur dumm sorry...
Das hätten die wenigsten, denke ich. Kommt aber auch aufs Gesetz und die Situation an.
Notwehr ist somit aber per Definition kein Gesetzesverstoß, sondern ganz klar erlaubt. Aus guten Gründen. Da hast du schon etwas am Thema vorbei geschossen.
Das ist jetzt juristische Korinthenkackerei aber doch. Notwehr ist, übrigens genauso wie Abtreibungen, per se erstmal Illegal. Bei Notwehr und Abtreibungen bis zum etwa 3. Monat (nagel mich nicht auf die Zahl fest):
Es wird nur wegen einer Ausnahmesituation von der Strafverfolgung abgesehen.
Ist tatsächlich so, ändert aber auch nichts am hier gesagten.
Die Publisher kannst du aber nun auch nicht aus dieser Gleichung raus nehmen. Die sind ja diejenigen, die Nutzerlizenzen für Geld raus geben, nicht der Staat. Da werden wir schon beide, Publisher und Staat, mit einbeziehen müssen.
Was nichts an meiner Aussage ändert, dass GAR KEIN Konsum die aktuell beste Lösung ist, wenn man mit dem Verhalten der Publisher und des Gesetzgebers nicht einverstanden ist.
Naja, der Zusammenhang zwischen Verhalten und Argument ist halt konstruiert. Meine Argumente wiegen nicht schwerer oder leichtet, weil ich dieses oder jenes Verhalten an den Tag lege.
Und da deine Lösung mir keine Teilhabe an der Medienlandsxhaft erlaubt, meine Lösung aber schon, bleib ich bei meiner.
Ich hab deine Perspektive von Anfang an verstanden, keine Sorge. Aber nach wie vor bin ich anderer Meinung und der festen Überzeugung, dass "Raubkopiererei" zumindest schlicht vollkommen sinnfrei und inkonsequent ist.
Sinnfrei nur wenn man Medien konsumieren an sich sinnfrei findet und inkonsequent nur, wenn man immernoch von deiner Perspektive ausgeht. Aus meiner, die ich versucht hab darzustellen, ist es absolut konsequent alle Regeln zu ignorieren die mir unfair scheinen.
Du kannst als großes Softwareunternehmen nicht einfach so die komplette Serverstruktur eines MMOs samt sämtlichen Dokumentationen für die ganze Welt zum Eigenbetrieb zur Verfügung stellen.
Jeder wird dann Alles bis ins kleinste Detail analysieren können, Schwachstellen finden und Dir Dein nächstes Spiel in kürzester Zeit komplett zerhacken können.
Wo zur Hölle verortest du denn eine irgendwie geartete Relevanz der "Haftungsfrage" für gehackte Accounts bei dem Thema?! Deine Einordnung des Vergleichs ist ob deiner Argumentationslinie schon sehr selbstironisch
Aber eigentlich können wir uns die ganze Diskussion auch sparen - bei SKG geht es schließlich nicht um Abo-basierte MMOs. Auch wenn ich einen Zwang zur Offenlegung nach "Lebenszeit-Ende" definitiv auch da begrüßen würde.
Das ist jetzt juristische Korinthenkackerei aber doch. Notwehr ist, übrigens genauso wie Abtreibungen, per de erstmal Illegal. Bei Notwehr und Abtreibungen bis zum etwa 3. Monat (nagel mich nicht auf die Zahl fest).
Es wird nur wegen einer Ausnahmesituation von der Strafverfolgung abgesehen.
Ist tatsächlich so, ändert aber auch nichts am hier gesagten.
Du verwechselst hier Notwehr mit Körperverletzung. Notwehr ist aber nicht zwingend Körperverletzung. Es gibt zig Formen der Notwehr und bei weitem nicht alle haben was damit zu tun, meinem Gegner möglichst effektiv in die Fresse zu treten. Ich spare es mir allerdings mal an der Stelle, Beispiele zu nennen.
Also nein, Notwehr an sich ist nicht illegal. Wenn überhaupt wird im Einzelfall entschieden, ob eine Aktion Notwehr war oder nicht.
Dir ist schon klar, dass es den Gesetzgeber braucht, aber auch denjenigen, der rechtliche Gegebenheiten ausnutzt? Oder sind Publisher unmündig und damit nicht zur Verantwortung zu ziehen?
Naja, der Zusammenhang zwischen Verhalten und Argument ist halt konstruiert. Meine Argumente wiegen nicht schwerer oder leichtet, weil ich dieses oder jenes Verhalten an den Tag lege.
Und da deine Lösung mir keine Teilhabe an der Medienlandsxhaft erlauvt, meine Lösung aber schon, bleib ich bei meiner.
Immer mehr wirkst du auf mich, als würdest du hier Aktivismus vorspielen.
Du hast grundsätzlich ein Recht auf Teilhabe. Aber du hast kein Recht, Medien grundsätzlich kostenlos zur Verfügung gestellt zu bekommen. Und ein explizites Recht auf Videospiele, über die wir ja hier reden, existiert sowieso nicht.
Prinzipiell würde beispielsweise der ÖRR mit drei Kanälen, drei Radiosendern und nem Social Media-Kanal völlig ausreichen, um dieses Recht zu gewährleisten. Die Teilhabe bleibt dir also so oder so erlaubt.
und Inkonsequent nur, wenn man ]mmernoch von deiner Perspektive ausgeht. Aus meiner, die ich versucht hab darzustellen, ist es absolut konsequent alle Regeln zu ignorieren die mir unfair scheinen.
Also... du willst nicht für ein Produkt zahlen, weil der Staat doofe Gesetze hat.
Führen wir das mal weiter, dann wäre es doch nur konsequent, für gar nichts mehr zu zahlen. Immerhin erdulden wir in DE doch schon so einige Unfairness, meinst du nicht? Wäre jetzt zumindest mein Eindruck unseres Systems.
Aber deinen Wocheneinkauf wirst du doch wohl hoffentlich bezahlen, oder?
Was jetzt aber nichts an meiner Aussage ändert. Ich sehe kein Problem darin, Gaming als Hobby abzuschreiben und Videospiele komplett links liegen zu lassen, weil mir die Branche zu doof wird. Die Entscheidung darüber liegt - Studien hin oder her - nämlich immernoch beim Konsumenten selbst. Ob und wie ich mein Recht auf Teilhabe auslebe, bleibt faktisch mir überlassen. Was natürlich für jeden anderen mündigen Bürger gilt. Wir haben ja zum Glück eine ziemlich reiche und weitläufige Medienlandschaft.
Also ja...mach du nur. Zieh deinen Kram illegal. Das ist deine Entscheidung. Aber nach wie vor sehe ich dieses Handeln als absolut sinnlos und inkonsequent an. Vor allem mit deiner Begründung. Ich könnte es verstehen, wenn du mir erzählt hättest, du hättest nicht viel Geld und würdest trotzdem gerne zocken. Aber für deinen edgy pseudo-Aktivismus habe ich wenig Verständnis.
Und insofern können wir es dabei auch nun belassen. Einen schönen Sonntag wünsch ich dir.
Um Notwehr auszuüben verstoße ich gegen andere Gesetze... Würdest du dich nicht wehren wenn jemand dich angreift nur weil Notwehr nicht gesetzlich erlaubt sondern verboten wäre?
Raubkopieren ist in der Form ebenfalls ein Wehren, ob das der richtige Weg ist, darüber kann man sicher streiten aber es erfüllt seinen Zweck und wird vermutlich deutlich mehr Druck machen wie ein Spiel einfach nur zu ignorieren.
"Raubkopiererei" gibt es seit Jahrzehnten und ich sehe nicht, inwieweit in all den Jahren Druck gemacht wurde. Die Branche ging die letzten Jahrzehnte finanziell steil, wie nie zu vor. Wir reden hier ja nicht von Aktivismus, sondern schlicht von Leuten, die kein Geld für ein Produkt ausgeben wollen und trotzdem konsumieren.
Und Raubkopiererei ist ganz bestimmt nicht mit Notwehr gleichzusetzen. Das ist nicht mal eine Ebene, geschweigedenn eine Stufe. Notwehr ist dafür da, um mich vor Schäden zu schützen und Gewalt (bestenfalls präventiv) abzuwehren. Durch scheiß Firmenpolitiken in der Gamingbranche und staatliche Unfähigkeit, da mal was zu ändern, entsteht an meiner Person keinen Schaden. Weder psychisch, noch körperlich. Und wenn doch, muss ich mein Konsumverhalten wohl mal überdenken.
Also lassen wir das Thema Notwehr jetzt einfach mal beiseite.
Was das Zitat ausdrückt (ich glaube, es stammt von Ross zum Auftakt der Stop Killing Games Campagne) und was Notch mit seiner Zustimmung unterstreicht, ist der viel tiefer liegende Kern eines gewaltigen Problems.
Ein Problem, bei dem das Unspielbarmachen eines Spiels durch spieleteschnisch unnötigen Online-Zwang und Serverabschaltungen nur die kleinste Spitze eines riesen Eisbergs ist.
Ein Problem, das -wenn ernsthaft von der Judikativen und dem Gesetzesapparat angegangen- die Verwertungsindustrie und ihre Praktiken erschüttern wird.
Der unausgesprochene Elefant im Raum: das Untergraben und unrechtmäßige Aberkennen von Besitz- und Nutzungsansprüchen bei Digitalen Inhalten.
Nicht nur bei Spielen. Auch bei Filmen, Musik, Büchern, Software an sich. Selbst die Elektronik-Industrie (Siehe Nintendo).
Das nachträgliche Abändern oder vollständige Entfernen aus User-Bibliotheken.
Die überbordende Kontrolle und Zugriff auf Inhalten, die man eigentlich mit Verkauf teilweise abgibt.
Das Überschreiten von Rechten, die sie nicht haben.
Ungültige AGB's und das Einreden, dass uns nichts gehört, alles nur eine gutmütige Lizenz ohne Verantwortung und Pflichten ihrer seits sei - und wir "trotzdem glücklich seien".
Dass man jederzeit ein Produkt zurückholen, verändern, unbrauchbar machen könne, ohne Vorwarnung, Kompensation und Alternativen.
Dass man zum Wohle des Verkaufserfolges nachfolgender Produkte, den Weiterverkauf und die Weiternutzung vorheriger einschränken oder ganz zunichte machen könne (auch das Recht auf Reparatur, Wiederherstellung eines funktionierenden Zustandes oder Umgehung von technischen Sperren für den Eigengebrauch oder Privatkopien).
Das ist auch der Grund, warum auf einmal die Lobby aufwacht.
Sie haben Angst, was bei genauem Hinschauen und ekligen Fragen noch so an unerlaubten Praktiken ans Licht kommt.
Praktiken, die bis jetzt keiner wirklich bewertet und geahndet hat.
Legendary Drops hat das mal wieder sehr auf des Pudels Kern kommend zusammengefasst:
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So siehts aus... wir als Kunden sind selber Schuld das es überhaupt soweit gekommen ist.
Viele haben auch vergessen das STEAM die Wurzel ist und Valve den Anfang gemacht hat mit
obligatorischen Launchern und "online" DRM
Schon blöd wenn der Launcher zuerst startet wenn man die Spiele exe doppelklickt.
Naja vieleicht ändert sich jetzt was zum besseren mit der erfolgreichen Initiative.
Wenn Steam dan endlich auch browserbasiert funktioniert wie GoG, werd ich evtl. sogar meinen
Account wieder aufwecken der da seit 14 Jahren vor sich hinschlummert.
Ist nicht ganz richtig.
Steam hat das nicht erfunden. Das war Microsoft mit dem License-Management-Spielchen und "Dir hehört das Produkt nicht, du kaufst nur eine Erlaubnis aus Gutmütigkeit, es nutzen zu dürfen".
Ab irgendeinem Punkt ist der Kunde auch nicht mehr ganz selber Schuld, wenn Große Spieler im Markt das Gesetz biegen, schauen, wie weit sie gehen können und sich hinter vermeindlich legitimem Kleingedruckten und Juristen-Deutsch verschanzen, das niemand mehr durchblickt.
Du verwechselst hier Notwehr mit Körperverletzung. Notwehr ist aber nicht zwingend Körperverletzung. Es gibt zig Formen der Notwehr und bei weitem nicht alle haben was damit zu tun, meinem Gegner möglichst effektiv in die Fresse zu treten. Ich spare es mir allerdings mal an der Stelle, Beispiele zu nennen.
Also nein, Notwehr an sich ist nicht illegal. Wenn überhaupt wird im Einzelfall entschieden, ob eine Aktion Notwehr war oder nicht.
"Raubkopiererei" gibt es seit Jahrzehnten und ich sehe nicht, inwieweit in all den Jahren Druck gemacht wurde. Die Branche ging die letzten Jahrzehnte finanziell steil, wie nie zu vor. Wir reden hier ja nicht von Aktivismus, sondern schlicht von Leuten, die kein Geld für ein Produkt ausgeben wollen und trotzdem konsumieren.
Dafür das kein Druck da wäre haben die Publisher aber ordentliche Lobbyarbeit betrieben. Newel hat es eignetlich sehr gut beschrieben wir reden hier allen voran von einem Serviceproblem und weniger ein Kostenproblem.
Und Raubkopiererei ist ganz bestimmt nicht mit Notwehr gleichzusetzen. Das ist nicht mal eine Ebene, geschweigedenn eine Stufe. Notwehr ist dafür da, um mich vor Schäden zu schützen und Gewalt (bestenfalls präventiv) abzuwehren. Durch scheiß Firmenpolitiken in der Gamingbranche und staatliche Unfähigkeit, da mal was zu ändern, entsteht an meiner Person keinen Schaden. Weder psychisch, noch körperlich. Und wenn doch, muss ich mein Konsumverhalten wohl mal überdenken.
Worum es auch nie ging. Es geht darum dass du beim Ausüben von Notwehr eigentlich geltendes Recht brechen darfst. Ein Bruch ist daher nicht so wie du es beschreibst perse ungerechtfertigt.
Was das Zitat ausdrückt (ich glaube, es stammt von Ross zum Auftakt der Stop Killing Games Campagne) und was Notch mit seiner Zustimmung unterstreicht, ist der viel tiefer liegende Kern eines gewaltigen Problems.
Ein Problem, bei dem das Unspielbarmachen eines Spiels durch spieleteschnisch unnötigen Online-Zwang und Serverabschaltungen nur die kleinste Spitze eines riesen Eisbergs ist.
Ein Problem, das -wenn ernsthaft von der Judikativen und dem Gesetzesapparat angegangen- die Verwertungsindustrie und ihre Praktiken erschüttern wird.
Der unausgesprochene Elefant im Raum: das Untergraben und unrechtmäßige Aberkennen von Besitz- und Nutzungsansprüchen bei Digitalen Inhalten.
Nicht nur bei Spielen. Auch bei Filmen, Musik, Büchern, Software an sich. Selbst die Elektronik-Industrie (Siehe Nintendo).
Das nachträgliche Abändern oder vollständige Entfernen aus User-Bibliotheken.
Die überbordende Kontrolle und Zugriff auf Inhalten, die man eigentlich mit Verkauf teilweise abgibt.
Das Überschreiten von Rechten, die sie nicht haben.
Ungültige AGB's und das Einreden, dass uns nichts gehört, alles nur eine gutmütige Lizenz ohne Verantwortung und Pflichten ihrer seits sei - und wir "trotzdem glücklich seien".
Dass man jederzeit ein Produkt zurückholen, verändern, unbrauchbar machen könne, ohne Vorwarnung, Kompensation und Alternativen.
Dass man zum Wohle des Verkaufserfolges nachfolgender Produkte, den Weiterverkauf und die Weiternutzung vorheriger einschränken oder ganz zunichte machen könne (auch das Recht auf Reparatur, Wiederherstellung eines funktionierenden Zustandes oder Umgehung von technischen Sperren für den Eigengebrauch oder Privatkopien).
Das ist auch der Grund, warum auf einmal die Lobby aufwacht.
Sie haben Angst, was bei genauem Hinschauen und ekligen Fragen noch so an unerlaubten Praktiken ans Licht kommt.
Praktiken, die bis jetzt keiner wirklich bewertet und geahndet hat.
Legendary Drops hat dasmal wieder sehr auf des Pudels Kern kommend zusammengefasst:
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Ist nicht ganz richtig.
Steam hat das nicht erfunden. Das war Microsoft mit dem License-Management-Spielchen und "Dir hehört das Produkt nicht, du kaufst nur eine Erlaubnis aus Gutmütigkeit, es nutzen zu dürfen".
Ab irgendeinem Punkt ist der Kunde auch nicht mehr ganz selber Schuld, wenn Große Spiele im Markt das Gesetz biegen, schauen, wie weit sie gehen können und sich hinter vermeindlich legitimem Kleingedruckten und Juristen-Deutsch verschanzen, das niemand mehr durchblickt.
Da dürften einige zu Recht angst haben. Will nicht wissen wie viele Spiele mit Ingameshops im Laufe der Jahre abgeschaltet wurden und alles Geld was reingesteckt wurde ist dann einfach weg. Würde mich nicht wundern wenn da Geschäftsmodelle komplett unrentabel werden wenn man da strenger draufschaut.
Da dürften einige zu Recht angst haben. Will nicht wissen wie viele Spiele mit Ingameshops im Laufe der Jahre abgeschaltet wurden und alles Geld was reingesteckt wurde ist dann einfach weg. Würde mich nicht wundern wenn da Geschäftsmodelle komplett unrentabel werden wenn man da strenger draufschaut.
Noch krasser ...
Es wurde schon angesprochen: Gebrauchtmarkt.
Dieser ist ein riesen Dorn im Auge. Leute, die alte Produkte weiter benutzen/spielen, kaufen unter Umständen nicht alle 2 Jahre Neues.
Weiterverkauf von Gebrauchtwaren ermöglicht ungenutztes an Interessierte weiterzureichen und wieder-/weiterzuverwenden.
Das sind alles verpasste Verkäufe in den Augen der heutigen Kontroll-sucht-Rechteverwerter.
Viel einfacher, Nutzern ein Produkt wegzunehmen oder unbrauchbar zu machen, bei dem z.B. die Musikrechte abgelaufen sind, oder ein Nachfolgeprodukt ansteht oder sonst was, um ihnen ein Remaster, Remake, oder Sequel zu verkaufen.
Und dann gehen diese Nutzer auch noch hin und modden und tweaken das Produkt und machen es auf ewig nutzbar und interessant?! Das geht ja nun gar nicht!
Die Diskussion über Besitz- und Konsumentenrechte im digitalen Zeitalter ist eine lange nötige und überfällige Debatte, die Jahrelange Praktiken gefährdet und eine ganze Industrie auf den Kopf stellt.
Kann, muss aber nicht. Insofern steht die Argumentation eben nicht mehr. Denn du hast Notwehr von vornherein mit Körperverletzung gleichgesetzt und völlig ausgeschlossen, dass Notwehr auch ohne Körperverletzung stattfinden kann.
Nein. Wir reden hier nicht über ein hypothetisches Szenario. Deine Frage, ob ich mich wehren würde, wenn Notwehr absolut verboten wäre, ist völliger Nonsens und führt die Diskussion ad absurdum. Wir reden hier über den Ist-Zustand.
Dafür das kein Druck da wäre haben die Publisher aber ordentliche Lobbyarbeit betrieben. Newel hat es eignetlich sehr gut beschrieben wir reden hier allen voran von einem Serviceproblem und weniger ein Kostenproblem.
Wir reden hier aber immernoch von Raubkopiererei, oder? So viel Druck kann dadurch nicht da sein, wenn große Publisher trotzdem jährlich Milliarden Umsatz fahren.
Letztlich ist die Raubkopiererei nur ein kleiner Teil des Ganzen. Es geht schlicht um Gewinnmaximierung. Der Druck kommt nicht durch illegale Downloads.
Und dabei hast du Raubkopiererei ins Spiel gebracht und es als eine Art "wehren" bezeichnet. Was erstens Mal völliger Schwachsinn ist und zweitens Mal hast du beides damit auf eine Stufe gestellt.
Ich habe nie behauptet, dass ein Gesetzesbruch per se ungerechtfertigt wäre. Ganz im Gegenteil sogar. Ich stelle hier lediglich die ganze Zeit die Sinnhaftigkeit von Raubkopiererei infrage. Bezugnehmend auf die Diskussion mit unserem Schinken.
Du vergisst dabei aber, dass wir in solchen Zeiten nicht mehr leben. Dass du diesen Blödsinn überhaupt ins Spiel bringst, zeigt eigentlich, dass du die Diskussion nicht besonders ernst nimmst.
Ich belasse es jetzt dabei. Auch dir einen schönen Sonntagabend gewünscht.
Kann, muss aber nicht. Insofern steht die Argumentation eben nicht mehr. Denn du hast Notwehr von vornherein mit Körperverletzung gleichgesetzt und völlig ausgeschlossen, dass Notwehr auch ohne Körperverletzung stattfinden kann.
Nein. Wir reden hier nicht über ein hypothetisches Szenario. Deine Frage, ob ich mich wehren würde, wenn Notwehr absolut verboten wäre, ist völliger Nonsens und führt die Diskussion ad absurdum. Wir reden hier über den Ist-Zustand.
Wir reden hier aber immernoch von Raubkopiererei, oder? So viel Druck kann dadurch nicht da sein, wenn große Publisher trotzdem jährlich Milliarden Umsatz fahren.
Letztlich ist die Raubkopiererei nur ein kleiner Teil des Ganzen. Es geht schlicht um Gewinnmaximierung. Der Druck kommt nicht durch illegale Downloads.
Niemand hat behauptet dass der Druck alleine dadurch kommt. Und die Menge scheint auch nicht so gering zu sein wenn im großen Stil Denuvo und co. genutzt werden und man das Geld investiert genau sowas zu verhindern...
Und dabei hast du Raubkopiererei ins Spiel gebracht und es als eine Art "wehren" bezeichnet. Was erstens Mal völliger Schwachsinn ist und zweitens Mal hast du beides damit auf eine Stufe gestellt.
Ich habe nie behauptet, dass ein Gesetzesbruch per se ungerechtfertigt wäre. Ganz im Gegenteil sogar. Ich stelle hier lediglich die ganze Zeit die Sinnhaftigkeit von Raubkopiererei infrage. Bezugnehmend auf die Diskussion mit unserem Schinken.
Du vergisst dabei aber, dass wir in solchen Zeiten nicht mehr leben. Dass du diesen Blödsinn überhaupt ins Spiel bringst, zeigt eigentlich, dass du die Diskussion nicht besonders ernst nimmst.
Ich belasse es jetzt dabei. Auch dir einen schönen Sonntagabend gewünscht.
Jo mach ich ab jetzt auch. Du zielst nur auf Derailing ab und hast zu keinem Zeitpunkt auch nur einen Punkt ernsthaft entkräften können. Trotz der Diskussion wünsche ich dir einen schönen Sonntagabend
Noch krasser ...
Es wurde schon angesprochen: Gebrauchtmarkt.
Dieser ist ein riesen Dorn im Auge. Leute, die alte Produkte weiter benutzen/spielen, kaufen unter Umständen nicht alle 2 Jahre Neues.
Weiterverkauf von Gebrauchtwaren ermöglicht ungenutztes an Interessierte weiterzureichen und wieder-/weiterzuverwenden.
Das sind alles verpasste Verkäufe in den Augen der heutigen Kontroll-sucht-Rechteverwerter.
Viel einfacher, Nutzern ein Produkt wegzunehmen oder unbrauchbar zu machen, bei dem z.B. die Musikrechte abgelaufen sind, oder ein Nachfolgeprodukt ansteht oder sonst was, um ihnen ein Remaster, Remake, oder Sequel zu verkaufen.
Und dann gehen diese Nutzer auch noch hin und modden und tweaken das Produkt und machen es auf ewig nutzbar und interessant?! Das geht ja nun gar nicht!
Die Diskussion über Besitz- und Konsumentenrechte im digitalen Zeitalter ist eine lange nötige und überfällige Debatte, die Jahrelange Praktiken gefährdet und eine ganze Industrie auf den Kopf stellt.
Ja der Gebrauchtmarkt ist auch so ein gewaltiger Bereich in dem es schief steht. Wobei ich bei der Geschwindigkeit mit denen Spiele an Wert verlieren ehrlich gesagt nicht so schlimm finde wie den Verlust von dem Digitalen Gut wo ich evtl. viel Geld reingesteckt habe. Aber insgesamt gehören diverse Praktiken der Branche auf den Prüfstand.