Neuer Personalausweis: Fingerabdruck ab sofort verpflichtend

Nein, denn die Restaurants haben keine Berechtigung, die Ausweise zu verlangen, die haben keine Sonderrechte.
Zudem machen die das auch nicht, mir ist noch kein Fall bekannt.
Ich habe Mist erzählt das war ja anders: rein kommt man oft nur mit negativen Testergebnis. Und beim testen muß man sich ausweisen. Oder eben mit Impfpass wo auch die Identität nachgewiesen wurde.

Das Reallife ist nicht das Internet wo man sich Nick - und Fantasienamen geben kann.
 
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Im Ausland vielleicht. Hier wurde dafür eine Ausweispflicht eingeführt. Weil die Leute eben "beschissen" haben.
Ich war mit meiner Frau eine Woche in und rund um Berlin unterwegs. Mal hier mal dort. Und glaub mir: Keinen Menschen hat da irgendwas interessiert. Die Kellner haben (wenn überhaupt) gefragt, ob wir uns denn per Luca-App eingecheckt hätten und das wars auch schon.

Im Hotel wollte man weder einen negativen Test noch den Impfausweis sehen. Das Einzige war, dass man beim Checkin seinen Wisch ausfüllt und das war schon immer so. Von mir hatte das Hotel natürlich echte Daten, da ich per Kreditkarte gezahlt habe, aber meiner Frau hätte ich einen beliebigen Namen verleihen können, da hat keiner nachgefragt oder irgendwas kontrolliert. :fresse:
 
@keinnick : Ich hatte ja geschrieben das ich mich vertan hatte mit dem Perso.
Aber viele wollen hier ein negativen Test oder den Impfausweis sehen. Und wenn man sich testet oder impfen lässt muß man seine richtigen Daten angeben.
 
Wenn er aber nicht vorher schon mal erkennungsdienstlich erfasst wurde und nicht gerade Dorf oder stattbekannt ist, dürfte es schwer sein die Identität rauszufinden.
Auch ist das problematisch bei der Infektionskettennachverfolgung wenn welche nur ihre Fantasienamen angeben.

Wie gesagt: Für die Strafverfolgung ist unerheblich, ob man die Identität feststellen kann. Solange nachgewiesen werden kann, dass diese Person die Tat begangen hat (bzw. bei U-Haft starke Hinweise dafür sprechen), was so oder so unabhängig vom Pass erfolgt, kann man auch pseudonym hinter Gittern sitzen. Die Polizei arbeitet aus nahliegenden Gründen sowieso die meiste Zeit über ohne den Namen des zu finden und Gerichte haben auch kein Problem damit, nur mit dem/der "Angeklagten" zu sprechen; die gesamte Verwaltung muss wegen möglicherweise gleicher Namen auf Fallnummern aufbauen. Je nach Herkunftsland dürfte es auch jetzt schon Fälle geben, in denen die Identität nicht nachgewiesen werden kann und der einzige, für den ein mutwillige Verheimlichung einen großen Unterschied macht, ist der Verurteilte selbst. Den wird man bei mangelnder Kooperation nämlich wegen Abtauchgefahr weder Bewährung noch Freigang genehmigen.


Nein, denn die Restaurants haben keine Berechtigung, die Ausweise zu verlangen, die haben keine Sonderrechte.
Zudem machen die das auch nicht, mir ist noch kein Fall bekannt.

Natürlich kann ein Restaurantbetreiber deinen Zutriff daran knüfen, dass du dich ausweist. Dafür braucht er keine Sonderrechte, schließlich willst du eine Dienstleistung vonn ihm und da gilt Vertragsfreiheit. Im Zuge der Corona-Maßnahmen beziehungsweise der Adresslisten sind die Wirte sogar verpflichtet, die Angaben auf Korrektheit zu überprüfen. (Was natürlich nicht gemacht wird, da es den Umsatz schmälern könnte und meinem Wissen nach derartige Versäumnisse auch keine Strafen nach sich ziehen. Schon Kontrollen der Maskenpflicht fanden praktisch kaum statt, weil überhaupt kein Personal für sowas existiert.)
 
Richtig, nur wollen die Gäste bedienen und keine Ausweise kontrollieren. Letzteres ist Schikane und stört einige Gäste.
Du verstehst es nicht. Der Hausherr kann machen, was er will. Wenn man Anzug und Krawatte tragen muss, um eingelassen zu werden, lassen sie dich mit Jeans und Shirt nicht rein.
Der Hausherr bestimmt die Regeln. Wenn er dadurch seine möglichen Gäste abschreckt, ist das sein Problem.
 
Kann der alles machen, nur wird er es nicht, denn wenn keiner mehr kommt...
Och, da gibt es reichlich Etablissements die genau solche diffusen Regeln quasi schon seit ihrer Gründung durchsetzen.
Mit Jogginghose kommst du z.B. mit Glück in die Hälfte der Clubs auf dem (Hamburger) Kiez rein.
Und die sind trotzdem immer hoffnungslos überfüllt (vor Corona natürlich)
 
Wie gesagt: Für die Strafverfolgung ist unerheblich, ob man die Identität feststellen kann. Solange nachgewiesen werden kann, dass diese Person die Tat begangen hat (bzw. bei U-Haft starke Hinweise dafür sprechen), was so oder so unabhängig vom Pass erfolgt, kann man auch pseudonym hinter Gittern sitzen. Die Polizei arbeitet aus nahliegenden Gründen sowieso die meiste Zeit über ohne den Namen des zu finden und Gerichte haben auch kein Problem damit, nur mit dem/der "Angeklagten" zu sprechen; die gesamte Verwaltung muss wegen möglicherweise gleicher Namen auf Fallnummern aufbauen. Je nach Herkunftsland dürfte es auch jetzt schon Fälle geben, in denen die Identität nicht nachgewiesen werden kann und der einzige, für den ein mutwillige Verheimlichung einen großen Unterschied macht, ist der Verurteilte selbst. Den wird man bei mangelnder Kooperation nämlich wegen Abtauchgefahr weder Bewährung noch Freigang genehmigen.
Ich denke es kommt auf die Straftaten an und man kann nicht jeden in U-Haft stecken. Eigentlich nur bei Fluchtgefahr.
Es gibt auch viele leichtere Straftaten wofür es Anzeigen bedarf. Die gehen nicht direkt ins Gefängnis. Und für die braucht man definitiv einen Identitätsnachweis. Damit die auch vernünftig (datenelektronisch) erfasst werden können. Das ist auch eine rein hypothetische Diskussion, weil in 99,9% der Fälle die Identität nachgewiesen werden kann. Der Rest sind meistens irgendwelche Flüchtlinge, welche ihre Pässe weggeschmissen haben, damit sie nicht in ihre Heimatländer abgeschoben werden können.
 
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Keine Identität bekannt = Flucht erfolgreich sobald er außer Sichtweite ist = U-Haft unvermeidbar. Und ins Gefängniss kannst du selbst wegen Schwarzfahren landen, wenn du dich allem anderen verweigerst. Die Gesetzte da in weiten Teilen so formuliert, dass angemessenere Verfahren angewandt werden, aber nicht alternativlos sind und die Fähigkeit sich auszuweisen ist nirgendwo zwingend nötig. Selbst/Gerade bei Flüchtlingen wird innerhalb Deutschlands problemlos mit Ersatzpapieren anhand letztlich nur eingeschränkt prüfbarer Angaben gearbeitet. Viel wichtiger ist, was derjenige tatsächlich in der Vergangenheit gemacht hat und das läuft sowohl bei Flucht- als auch Kriminalitätsgeschichten unabhängig vom Ausweis ab. Ein Pass wird tatsächlich erst wichtig, wenn jemand abgeschoben werden soll – nicht weil die deutschen Behörden auf Aufweise angewiesen werden, sondern weil man gegebenenfalls gegenüber dem Zielland der Abschiebung nachweisen muss, dass es tatsächlich ein Bürger von dort ist.
 
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Viel wichtiger ist, was derjenige tatsächlich in der Vergangenheit gemacht hat und das läuft sowohl bei Flucht- als auch Kriminalitätsgeschichten unabhängig vom Ausweis ab.
Wenn derjenige nicht gerade beim Dorfpolizisten sitzt, der ihn wiedererkennt, dürfte das schwer werden.
Es sei denn er wurde schon mal erkennungsdienstlich "behandelt". Dann könnte man anhand der Fingerabdrücke oder Gesichtserkennnung in der Datenbank nachgucken.
 
Hab neuen Personalausweis beantragt und bezahlt (37€ für Stück Plaste).

Die Verwaltungsdame war unfreundlich. Grund: Ich war 30 min zu Früh und es könnten sich ja mehrere Personen im Warteraum befinden (was, nicht der Fall war) :ugly:

Bei der Terminvergabe wurde Sie immer Agressiver weil ich mir diese Umgangsform nicht geben konnte.

Ich weiß nicht was diese Frau in den A.... Gebissen hat aber das ist das Klischee typisch Büro und 5 Mausklicks ich bin überarbeitet hat sich gezeigt (nicht alle haben solch ein ADHS Syndrom:lol:).
 
Ist da normal, du wirst ja gezwungen das zu machen, Konkurrenz gibt es da nicht. Ein Kellner könnte sich sowas nicht erlauben.
EDIT: Typo entfernt
 
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