Neuer PC laut trotz Silent - Komponenten?

Gehäuselüfter sollte man nach Möglichkeit nicht verschauben. Selbst wenn es Höherwertigere sind (wären).

Die HDD oder das Laufwerk kannst du auch auf Schaumstoff lagern. Der eliminiert die Schwingungen idR. besser als die üblichen Gummi-Sets.

Edit:
Was mir gerade noch einfällt: damit die HDD in den Standby gehen kann, darf natürlich kein Prozess mehr auf sie zugreifen. Das Problem hab ich z.B. besonders oft in Zusammenhang mit Steam, das natürlich andauernd auf die Spiele-Platte zugreift, um irgendwelche Updates zu machen oder sonst irgendwas zu schreiben/lesen.

Einige behaupten auch, dass durch das ständige An- und Abschalten (Anfahren und Parken der Köpfe) die Langlebigkeit der Platte belastet werden könnte.
Ich weiß allerdings nicht, in wie fern das heute noch relevant ist.
 
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Gehäuselüfter sollte man nach Möglichkeit nicht verschauben. Selbst wenn es Höherwertigere sind (wären).

Die HDD oder das Laufwerk kannst du auch auf Schaumstoff lagern. Der eliminiert die Schwingungen idR. besser als die üblichen Gummi-Sets.

Und wie soll man sie sonst befestigen? Hier, irgewndwas in meinem PC knistert... was kann knistern? so ein helles Geräusch, schwer zu beschreiben... im Moment lasse ich meine Gehäuselüfter auf max. laufen, mal gucken ob sich danach was bessert:)
 
Das AAM-Feautre ist soweit ich weiß doch schon Jahre alt und wird von den aktuellen Platten gar nicht mehr unterstützt.
Unter Windows würde ich die HDD einfach in den Standby schicken. Das lässt sich in den Energieoptionen mit entsprechender Verzögerung problemlos einrichten.


Ja und nein :-) Unterstützt wird es zwar auch noch von vielen modernen HDDs, aaaaber mein IT-Mech riet mir mal davon ab, da es zu einem Konflikt mit anderen Stromsparfunktionen kommen kann. Er vermutete auch dahinter die komischen Klickgeräusche, welche meine damalige Samsung F3 machte. Im Intel RST hat es übrigens auch noch so ne Sparfunktion mit Namen LPM (Link Power Managment), welches helfen soll Saft zu sparen. Ob es was bringt oder nicht, kann ich echt nicht sagen.
Der Tip mit der Bitumenbox bzw. HDD Box ist aber schon eigentlich die beste Lösung, wenn man ne bissel höhere Temperatur in Kauf nimmt und im 5,25" Platz hat. Denke mal, solche Entkoppler wie z.B. jener von Sharkoon sind halt ein guter Kompromiss.

Edit: Wenn was knistert, hat es evtl. mit Strom zu tun? Kann am Netzteil liegen, kann an nem Kabel liegen, usw. Da musst du halt den Horchtest machen, woher es genau kommt.

@TE: Nee, die Gummiecken alleine helfen da nicht viel. Bei den WingBoost z.B. ist ja der ganze Rahmen aus Gummi, da würde es mit Schrauben nicht mal so viel machen. Dennoch legt EKL den Lüfis jeweils noch so Gummientkoppler bei. Hier kannst du mal div. Bilder von Entkopplern sehen: lufter entkoppler - Google-Suche. Diese reduzieren die Schwingungen, die der Lüfi ans Case weiterleitet.
 
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Eventuell schleift auch ein Lüfter-Lager. Das kann auch schonmal in Richtung eines Knisterns gehen.
Dazu wie gesagt einfach mal ein paar Stunden bei voller Leistung einlaufen lassen. Je länger, desto besser. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann lass sie einmal von morgens bis abends bei 12V durchlaufen.

HDDs kann man in Schaumstoff umwickelt auch ganz gut in die breiteren Laufwerkschächte stopfen.
Beim Laufwerk wirds dann natürlich schon schwieriger. Eventuell einfach auf etwas Schaumstoff drauflegen. Hier ein Beispiel dazu. Würde das LW dann allerdings nicht verschrauben, sondern links und rechts einfach nochmal mit ein paar dünnen Streifen einklemmen.
 
Oder einfach den Trick mit dem Fahrradschlauch versuchen. Mit nem alten Fahrradschlauch kann man die HDD auch so entkoppeln, dass sie nix ans Case weiterleitet. Erfordert aber doch bissel Bastelarbeit. Hier mal ein Beispiel von vielen: Modding Low-Cost HDD Entkopplung - ComputerBase Forum. Wenn du es aber absolut unhörbar haben willst, kommst du halt nicht um so Boxen für die 5,25" Schächte rum. Gab/Gibt von Scythe den Himuro, der dämmt etwas und lässt die HDD gleichzeitig nicht grad den Hitzetod sterben: Himuro: CPU Kuhler, Lufter, Luftersteuerung, PC Netzteile von Scythe. Gibt da noch viiiiiiiel mehr. Einfach mal bei Google "HDD Dämmung und Entkopplung" eingeben...
 
Hey Leute, BITTE VORSICHT MIT EUREN TIPS!

Wenn ihr HD's einfach nur auf Schaumstoff legt oder in Gummis lose schwingend aufhängt, ohne die HD zumindest mit einer Masse entsprechend mindestes der Hälfte ihres eigenen Gewichts fest zu verschrauben oder anderweitig zu verbinden, versaut ihr ggf. meist nicht nur die Performance, sondern dürft Euch auch auf eine stark verkürzte Lebensdauer sowie stark verminderte Datensicherheit freuen.
 
Hey Leute, BITTE VORSICHT MIT EUREN TIPS!

Wenn ihr HD's einfach nur auf Schaumstoff legt oder in Gummis lose schwingend aufhängt, ohne die HD zumindest mit einer Masse entsprechend mindestes der Hälfte ihres eigenen Gewichts fest zu verschrauben oder anderweitig zu verbinden, versaut ihr ggf. meist nicht nur die Performance, sondern dürft Euch auch auf eine stark verkürzte Lebensdauer sowie stark verminderte Datensicherheit freuen.
Quelle?

Bisher ist mir noch keine HDD durch solche Maßnahmen frühzeitig abgerauscht. Und ich montiere sie normalerweise auch nicht so, dass sie durch ihre eigenen Umdrehungen hin- und herschlackern.
 
Quelle?

Bisher ist mir noch keine HDD durch solche Maßnahmen frühzeitig abgerauscht. Und ich montiere sie normalerweise auch nicht so, dass sie durch ihre eigenen Umdrehungen hin- und herschlackern.

Lese bitte nochmal, wovon ich schrieb –wenn Du Deine Platten gegen Vibrationen befestigst, gibt es kein Problem. Das "Hin- und Herschlackern" siehst Du überhaupt nicht. Das wird durch die aberwitzig hohen Beschleunigungen des gleichzeitig extrem leichten Lesearms bei dessen Positionierung als Reaktionskraft auf das Gehäuse ausgeübt. Da dieser immer nach dem Beschleunigen direkt wieder abbremst, ist da nichts von zu erkennen. Die Kräfte und Bewegungen sind aber da.

Du kannst ja mal hierüber nachdenken:

Shouting in the Datacenter - YouTube
 
Danke für den Link :)

Das heißt also, du würdest hier zunächst eine Ankopplung mit mindestens der Hälfte des Eigengewichts empfehlen?
Mit Blick auf die Lautstärke könnte man hier doch sogar eine Sandwich-Konstruktion in Erwägung ziehen, die zunächst ankoppelt und darunter wieder (zum Gehäuse hin) entkoppelt.
 
Wenn du die HDD bzw das CD-Laufwerk eh nie oder sehr selten nutzt klemm doch einfach beides ab. Mein Case hat gar keine Aufnahme für CD-Laufwerke mehr und der einzige Moment wenn ich es mal brauche, ist zur Windoofsinstallation. Meine HDD dient auch als Datengrab und wenn ich mal was drauf ablege bzw von brauche klemm ich sie einfach an.

In einem sehr ruhigen Zimmer herrschen immernoch rund 30 dB(A). Wenn man deiner Argumentation folgt, dann liegen die beiden Komponenten also immeroch deutlich unterhalb des Raumpegels.
da hast du nicht unrecht bzw auch recht, alleine durch verwirbelungen sind die werksangaben mit vorsicht zu geniessen. im zweifel kann man behaupten das überall wo bewegung herrscht, "lärm" entsteht, wenn sich nichts bewegt, kann nichts lärmen:ugly:. elektrogeräusche, wie fiepen, zirpen oder ähnlich hochfrequente töne höre ich nicht aus dem system. allerdings fiel mir nun auf wie penetrant das grundrauschen meiner billigen pc-boxen bzw. des subwoofers ist:wow:...ist meine nächste baustelle:D.

auf jeden fall kann ich nur jedem zu einem semipassiven system raten, da man meist beim spielen headset nutzt bzw boxen hört man ein sehr leises betriebsgeräusch in dieser zeit auch nicht aber gerade beim filme schauen surfen etc. nervte mich das "betriebsgeräusch" ganz gewaltig.

vllt bin ich da auch sehr empfindlich oder sensibilisiert aber selbst mein arbeitslaptop auf meinen beinen nervt mich grad:D
 
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Naja, abklemmen ist bei mir nicht so wirklich die Option. Meine gesamte Steam-Library liegt z.B. auf der WD Red :D
Spiele mit kritischeren Ladezeiten kommen selbstverständlich auf die 850 Evo. Aber gerade bei etwas zeitgemäßeren Titeln mit entsprechend hoch aufgelösten Texturen läuft der Speicher da schnell über.

Bin mit meiner Dämm-Konstruktion bisher eigentlich ganz gut gefahren. Wenn die unmittelbare Entkopplung allerdings tatsächlich Auswirkungen auf die Performance und womöglich auch längerfristige Datensicherheit haben sollte, dann würde ich da nochmal etwas nachbessern.
Kommt man um ein festes Anschrauben da überhaupt noch herum, wenn man das angesprochene Problem (wie auch im Video verdeutlich) mindern möchte?
Würde sonst nochmal ein paar Versuche mit einer zurechtgeschnittenen (recht schweren) Waschmaschinenmatte oder etwas Bitumenmatte wagen. Ansonsten könnte man vielleicht eine massive Stahlbasis nehmen, nach unten hin mit Schaumstoff entkoppeln und dann in den Gehäuseboden legen.

Hab auch schonmal über solche HDD-Switches nachgedacht. Die scheinen überwiegend allerdings sehr fragwürdig verarbeitet zu sein und hier und da wohl auch schonmal durchzubrenen. Mal ganz davon abgesehen wurde mein Front-Bay wieso schon durch eine Aquaro 5 Pro besetzt :/


Kann man so sagen.
So lange sich Luft bewegt, wird man auch mit (mehr oder minder gravierenden) Verwirbelungen zu kämpfen haben. Das Problem lässt sich mit Shrouds zwar etwas eindämmen, aber spätestens bei etwas höheren Drehzahlen (>600 U/min) natürlich nicht mehr vermeiden.

Meistens ist es aber auch so, dass wenn man erstmal alle möglichen Optimierungen vorgenommen hat, vor allem die elektronisch bedingten Geräusche stärker in den Vordergrund treten. Anstatt des vorigen Grundrauschens oder -brummens hat man dann ein kaum zu vermeidendes Fiepen oder Zirpen :P
Daran scheitern letztlich auch immer die gern gehypten Komplett-Passiv-Systeme, sofern keine kostenaufwendige Selektion einzelner Komponenten vorgenommen wird. Da nehme ich dann doch lieber ein leichtes Grudnrauschen inkauf und lasse die Gehäuselüfter bei 500-600 U/min idle'n. Unterhalb der 500 U/min eiern mir die Rotoren zu sehr und der Luftstrom bricht dann meist eh derart ein, sodass man sie auch gleich auslassen kann.
 
Danke für den Link :)

Das heißt also, du würdest hier zunächst eine Ankopplung mit mindestens der Hälfte des Eigengewichts empfehlen?
Mit Blick auf die Lautstärke könnte man hier doch sogar eine Sandwich-Konstruktion in Erwägung ziehen, die zunächst ankoppelt und darunter wieder (zum Gehäuse hin) entkoppelt.

Naja, das mit den 50% des Eigengewichts habe ich jetzt mal so in den Raum gestellt, aus einer etwas pesönlichen Erfahrung heraus.

Ich hatte ein hervorragend performantes RAID0 aus drei schnellen Einplattern, 320er F1 IIRC. . Das einzig (mich) wirklich störende daran war eine akustische Schwebung, die sich zwischen den Platten im Käfig einstellte.

Als Gegenmaßnahme legte ich die Platten auf ein Stück Reibbrettschaumgummi auf den Boden des Towers, so wie man auch oft Wasserkühlungspumpen entkoppelt, was auch den gewünschten Effekt zeigte, die nervende Schwebung war Geschichte.

Nach einem Datenfehler und folgendem fschck (erfolgreich) schaute ich mir Performance- und Smart-Werte an und verglich sie mit den archivierten Werten von wenige Wochen zuvor. Temperatur etc. völlig unproblematisch und nahezu unverändert, korrigierbare Fehler massiv angestiegen, durchschnittliche Zugriffszeiten minus 10-20% je nach Platte. Rückbau in Festplattenkäfig – alles wie gehabt, volle Performance, 0 Fehler.

Platten wieder ausgebaut und auf die Schaumgummistücke gelegt, diesmal aber in den Slide-In-Schlitten des Festplattenkäfigs – alles gut, volle Performance, 0 Fehler.

Schlitten abgebaut, Performance- und Korrekturprobleme zurück.

Die Slide-In-Schlitten wogen etwa 30% von den Festplatten, mit etwas Sicherheitsmarge komme ich zu meiner Gewichtseinschätzung. Diese kann natürlich daneben liegen für andere Laufwerke, aber ich würde jedenfalls immer ein ordentliches Stückchen Metall an die Festplatten schrauben, wenn ich sie ansonsten "lose herumliegen" lassen oder in Gummis aufhängen würde.

Heute nutze ich nur noch externe Festplatten, ansonsten SSD's, in meinem letzten RAID hatte ich die Platten (10.000er...) aber tatsächlich komplett in Bitumen einpackt, ja sogar mit der Lötlampe eingeschweißt (Edith: auch um die Anbindung des Gewichts durch den Klebeffekt am Metallgehäuse zu verstärken, aber vor allem um den Wärmeabtransport durch den Bitumen zu fördern, Letzteres höchst erfolgreich übrigens), nur noch die Anschlusspins lagen frei. Da braucht es dann auch kein Metall als Gegengewicht mehr, die konnten direkt auf dem Schaumgummi liegen.
 
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