• Wenn Ihr hier einen Thread erstellt, dann erwartet Euch im Beitragformular eine Vorlage mit notwendigen Grundinformationen, durch die Euch die Community schneller helfen kann. Mehr Informationen dazu findet ihr in diesem Thread.

Neuer Gaming PC bis ca. 1800 Euro

Daddelmeisterin

Schraubenverwechsler(in)
1.) Wie ist der Preisrahmen für das gute Stück?
1000-1800 Euro
2.) Gibt es neben dem Rechner noch etwas, was gebraucht wird wie einen Nager, Hackbrett, Monitor, Kapelle, ... und gibt es dafür ein eigenes Budget? (Maus, Tastatur, Bildschirm, Soundanlage, Betriebssystem, ... )

3.) Soll es ein Eigenbau werden oder lieber Tutti Kompletti vom Händler?
Zusammenbau durch Händler (bisher immer bei alternate gekauft)

4.) Gibt es Altlasten, die verwertet werden könnten oder kann der alte Rechner noch für eine Organspende herhalten? (z.B. SATA-Festplatten, Gehäuse oder Lüfter mit Modellangabe)
Alter Rechner mit folgender Konfiguration vorhanden:
Bestehend aus:


Alpenföhn "Panorama" 1
EVGA2GB D5 X GTX670 SC R 1
MS Win7 Home Premium 64bit OEM Alternate 1
Int Core i5-3570K 3400 1155 1
be quiet! Pure Power CM L8 730W ATX23 1
Sharkoon T28 red edition ATX 1
Sams SH-222BB/BEBE 22x SA bk B 1
SSD 120GB 515/555 ForceGT 25nm SA3 COR 1
MSI Z77A-G43 Z77 RG SA 1
Seag 1TB ST1000DM003 SA3 1
D3 8GB 1600-999 XMS K2 COR 2
5.) Monitor vorhanden? Falls ja, welche Auflösung und Bildfrequenz besitzt er?
2 Full-HD Monitor vorhanden mit 27 Zoll

6.) Wenn gezockt wird dann was? (Anno, BF, D3, GTA, GW2, Metro2033, WoW, Watch_Dogs, SC2, ... ) und wenn gearbeitet was (Office, Bild-, Audio- & Videobearbeitung, Rendern, CAD, ... )und mit welchen Programmen?
Witcher 3, Rise of the Tomb Raider, das neue Mass Effect hoffentlich wenn es kommt.

7.) Wie viel Speicherplatz benötigt ihr? Reicht vielleicht eine SSD oder benötigt ihr noch ein Datengrab?
SSD plus zusätzliche Festplatte notwendig

8.) Soll der Knecht übertaktet werden? (Grafikkarte und/oder Prozessor)
Nein

9.) Gibt es sonst noch Besonderheiten die uns als wichtig erscheinen sollten? (Lautstärke, Designwünsche, WLAN, Sound, usw.)
Ein schickes Design wäre natürlich schön. Am wichtigsten ist aber eine schnelle Performance. Bin mir auch nicht sicher, ob ich am alten Computer rumschrauben lassen sollte oder lieber einen neuen kaufe.

Über Hilfe würde ich mich freuen!
 
Der Rechner ist doch nicht schlecht.
Neue Grafikkarte rein und gut. Eventuell auf 16Gb RAM aufstocken.
 
Ich würde mir keinen neuen Rechner holen, sondern nur neue Teile:

1. Netzteil: Das L8 ist technisch veraltet. Angebracht wäre hier das be quiet! Straight Power 10-CM 500W ATX 2.4 (E10-CM-500W/BN234) Preisvergleich | Geizhals Deutschland.
2. GPU: Eine Sapphire Radeon R9 390 Nitro + Backplate, 8GB GDDR5, DVI, HDMI, 3x DisplayPort, lite retail (11244-01-20G) Preisvergleich | Geizhals Deutschland oder unter Umständen gleich eine Palit GeForce GTX 980 Ti Super Jetstream, 6GB GDDR5, DVI, HDMI, 3x DisplayPort (NE5X98TH15JBJ) Preisvergleich | Geizhals Deutschland.
3. Arbeitsspeicher evtl verdoppeln oder (meine Empfehlung) ein neues 16 GB Kit kaufen mit 2133/2400 MHz wie zB G.Skill Ares DIMM Kit 16GB, DDR3-2133, CL10-12-12-31 (F3-2133C10D-16GAB) Preisvergleich | Geizhals Deutschland.
4. Eine größere SSD wie die Samsung SSD 850 Evo 500GB, SATA (MZ-75E500B) Preisvergleich | Geizhals Deutschland oder http://geizhals.de/crucial-mx200-500gb-ct500mx200ssd1-a1215110.html.

Grobe Rechnung: PSU (100€) + GPU (350€-700€) + RAM (80€) + SSD (150€) = 580€-930€. Falls es dir 980 Ti werden sollte, könntest du dann noch über einen neuen Monitor nachdenken ;)

BTW: Auch wenn du gesagt hast, dass du nicht übertaktest, würde ich mir darüber mal Gedanken machen. Die Hardware ist dafür schon mal vorhanden :devil:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das L8 ist zwar Mist, aber da er es schon hat, kann er es auch weiter nutzen, für die R9 390 reicht das noch.
 
Bei dem Budget würde ich zur GTX 980 Ti raten. Das ist eine sehr leistungsfähige Karte, mit der man erstmal eine Weile ausgesorgt hat :) Falls du nicht ganz so viel ausgeben möchtest, würde auch die R9 390 gehen.
 
Wird zwar schon stimmen (wenn du das sagst ;) ), da es hier aber anscheinend nicht unbedingt am Budget scheitert, hätte ich es halt trotzdem mit ausgetauscht :nicken:

Kann er machen, aber muss er ja nicht. Am Ende kommen dann die Hater und kloppen uns nieder, weil wir ständig Netzteile tauschen. :D

Für eine R9 390 reicht das L8. Eine 980 Ti oder Fury würde ich damit aber nicht betreiben.
 
Vielen Dank für die Hilfe. So schnell schon so konstruktive Tipps.
Schön das meinem Computer noch so leicht zu helfen ist. Die Grafikkarte schaffe ich auch noch zu wechseln. Neuer Ram dürfte auch kein Problem sein. Ein Netzteil habe ich noch nie getauscht. Aber wenn mein altes noch ausreichend ist, kann ich das Geld auch erstmal sparen.
 
Netzteil tauschen ist nicht schwer.
Einfach schauen, wo die Strippen vom Netzteil hingehen und dort müssen eben auch die Strippen vom neuen Netzteil hin.
 
Hat mein nicht so gutes Netzteil Auswirkungen auf die Performance? Oder würde ein neues Netzteil nur marginale Veränderungen bringen? Übertakten finde ich interessant, habe aber leider keinerlei Wissen dazu. Wenn mir da jemand eine Lektüre empfehlen kann, würde ich mir das auch mal ansehen.
 
Hat mein nicht so gutes Netzteil Auswirkungen auf die Performance? Oder würde ein neues Netzteil nur marginale Veränderungen bringen? Übertakten finde ich interessant, habe aber leider keinerlei Wissen dazu. Wenn mir da jemand eine Lektüre empfehlen kann, würde ich mir das auch mal ansehen.
Welche Graka willst du dir denn zulegen und wie alt ist denn dein L8? Moderne Bildschubsen wie die GTX980Ti senken/erhöhen innerhalb von Millisekunden den Takt. Kann sein, das dein aktuelles NT damit nicht mehr klarkommt.

In Sachen OC kannst du dir diese Lektüre mal zur Brust nehmen:

ein potenter CPU-Freezer wie diese:

natürlich vorausgesetzt. Dabei die Höhe der Kühler beachten...

Gruß
 
Das L8 ist eun gruppenreguliertes Netzteil. Ich kopiere dir mal ein Text von Threshold rein:

Ein gruppenreguliertes Netzteil bedeutet, dass die drei vorhandenen Spannungen im Netzteil (3,3V, 5V und 12V) gemeinsam erzeugt werden. Diese drei Spannungen sind also abhängig voneinander.
Belastest du nun eine Leitung sehr stark (heute meist nur 12V für GPU, da 5V nur für USB und Festplatten, 3,3 Volt eigentlich nicht mehr benötigt), sinkt die Spannung dieser ab, sodass statt 12V z.B. nur noch 11,6 vorhanden sind. 11,6 Volt sind noch innerhalb der ATX-Spezifikation, bei 11,4 Volt wird es aber schon kritisch. Gleichzeitig steigen die anderen Spannungen an, sodass die 5V-Leitung bis 5,5V oder gar 6V angehoben wird.
Dies kann nur ausgeglichen werden indem man die zu hohe Leitung stärker belastet. Dies ist aber nicht so einfach, da es kaum Komponenten im PC gibt, welche 5V benötigen. Eine SSD oder HDD schafft diese Belastung nicht.
Wenn in dem gruppenregulierten Netzteil noch eine billige Filterung und Glättung vorhanden ist (zu erkennen an den verbauten Kondensatoren), dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass neben der steigenden Spannung auch die Restwelligkeit ansteigt. Die Restwelligkeit beschreibt die noch vorhandene Wechselspannung in der Gleichspannung.
Man kann die Wechselspannung nie komplett herausfiltern, aber es ist möglich, sie so weit zu reduzieren, dass es keinen Einfluss auf die Hardware mehr hat.
Sobald die Restwelligkeit aber wieder ansteigt, hat sie ab einem gewissen Punkt wieder Einfluss auf die Hardware. Oft ist das der Grund, warum Festplatten ausfallen.
Bei guten Netzteilen mit entsprechenden Schutzschaltungen, schalten diese ab, sobald die Spannung auf einer Leitung unter einen gewissen Wert sinkt.
Wenn man zum Beispiel mit einem gruppenreguliertem 450 Watt-Netzteil (Beispiel be quiet System Power 7) eine Grafikkarte übertaktet, dann schaltet das Netzteil ab, obwohl die Leistung des Netzteiles ausreichen sollte. Das Netzteil schaltet ab, da wie Spannung der 12V-Leitung unter einen bestimmten Wert sinkt und die 5V-Leitung nicht ausreichend belastet wird.
Es gibt allerdings auch Netzteile, welche gar nicht abschalten und weiter Strom zuführen, auch wenn die 12V-Leitung schon unter 10V gefallen ist. Dies liegt dann an dem Fehlen der Schutzschaltungen.
Beispiele für diese Netzteile wären z.B. die Corsair RM-Serie und die Thermaltake Germany-Serie.
Das wird auch dann zum Problem, wenn man Netzteile hat, die sehr viel Leistung bringen, z.B. ein be quiet L8 mit 730 Watt. Dies suggeriert einem, dass es eigentlich genug Leistung für Multi-GPU haben sollte. Allerdings ist die Spannungsstabilität dabei so schlecht, dass man sie dafür nicht nutzen sollte.
Dann gibt es so genannte Indy-Netzteile. Bei denen werden, wie der Name schon erahnen lässt, die verschiedenen Spannungen unabhängig voneinander erzeugt. Dies passiert mit Hilfe eines DC-DC-Converter. Daher werden diese Netzteile auch DC-DC-Netzteile genannt. Der Vorteil dabei ist die Spannungsstabilität. Selbst wenn die 12V-Leitung sehr sehr stark belastet wird, hat dies keine Auswirkungen auf die 5V- und 3,3V-Leitung.
Dennoch sind Schutzschaltungen unumgänglich, denn bei einem Fehler wird sonst das Netzteil nicht abgeschaltet und es könnte zu Schäden an der Hardware kommen.

Es gibt aber auch Netzteile, welche so stake Kondensatoren haben, dass sie Problemlos mehr Leistung bewältigen können. Da wäre zum Beispiel ein be quiet P11 mit 550 Watt zu nennen, welches in der Lage ist, kurzfristig mehr als 700 Watt zur Verfügung zu stellen, ohne dass sich die Spannungsstabilität ändert. Das P11 wäre zum Beispiel sehr gut für ein Multi-GPU-System zu empfehlen.

Außerdem gibt es noch die Sache mit dem Peakwert. Aktuelle Grafikkarten (z.B. die 900er Serie von Nvidia) haben zum Teil stark schwankende Peakwerte. Das liegt daran, dass die Karten ständig zwischen maximaler Last und Idle hin- und herschalten. Grund dafür ist der Boost-Modus in den aktuellen Karten.
So kann es passieren, dass eine Karte mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 180 Watt einen Peak über 300 Watt hat. Dieser Unterschied wird bei übertakteten Karten noch größer.
Einen interessanten Test dazu gab es vor einiger Zeit bei Toms Hardware (als die 900er Serie von Nvidia auf den Markt kam), dort lag die durchschnittliche Leistungsaufnahme etwas unter 200 Watt, allerdings gab es Peaks bis 400 Watt.

Zusammengefasst:
Gruppenregulierte Netzteile haben bei einseitiger Belastung der Spannung (was heute, angesichts der 12V-Leitung der Normal fall ist) ein Problem mit der Spannungsstabilität. Dies führt im geringsten Fall zum Abschalten des Netzteils führt (wenn die Schutzschaltungen vorhanden sind), im schlimmsten Falle aber zur Beschädigung der Hardware (falls Filterung und Glättung schlecht sind).
Indy-Netzteile haben das Problem der Spannungsstabilität nicht. Hier ist allerdings der Nachteil, dass im Bereich der maximalen Leistung die Restwelligkeit zum Teil stark ansteigt. Dies ist oft auf schlechte Komponenten im Netzteil zurückzuführen ist.
Und natürlich sollten grundlegende Schutzschaltungen verbaut sein, die auch greifen.
Es nützt nichts, wenn der Hersteller OCP verbaut, welches aber erst jenseits von 80 Ampere greift, denn schon bei weniger als 50 Ampere fangen die Leitungen an zu schmelzen.

Moderne Netzteile, wie das be quiet E10 oder auch das Antec Edge (es gibt natürlich noch weitere) haben keine Probleme mit den Peak Werten. Ihre Filterung kann dies problemlos abfangen.
Bei älteren oder gruppenregulierten Netzteilen kann es passieren, dass diese Peaks zu hoch sind und die Schutzschaltung greift (abfallende 12V-Leitung).
Dies ist gerne in älteren Netzteilen der Fall, denn Kondensatoren werden über die Zeit belastet und altern somit. Wenn ein Kondensator platzt, dann kann es zu Schäden kommen.

Das heißt nicht, dass alle Netzteile, welche älter als 4 Jahre sind, sofort entsorgt werden müssen. Wenn man die Hardware nicht verändert und alles gut läuft, dann besteht erstmal kein Grund dazu, ältere Netzteile auszutauschen.
Allerdings ändern sich die Konfigurationen von Zeit zu Zeit. Wenn man nun von einem Sockel 775-System mit GTX 280 auf ein aktuelles System mit aktueller Grafikkarte updated, sollte man sich im Klaren sein, dass das Netzteil von damals vielleicht den modernen Ansprüchen nicht gerecht wird. Dann wäre es notwendig, das Netzteil auszutauschen.
 
Ich habe mir die R9 390 bestellt. Dazu noch den empfohlenen Arbeitsspeicher. Damit sollte fürs erste für eine bessere Performance gesorgt sein. Ansonsten kann ich ja auch in 1 bis 2 Jahren nochmal nachinvestieren.

Wenn ich das richtig sehe, kann ich meine CPU im Bios schon ein wenig beschleunigen. Bräuchte ich dazu auch einen besseren Lüfter oder tut es da noch der vorhandene Lüfter?
 
Dazu würde ich einen Brocken 2 / Scythe Mugen / Termalright Macho X2 oder ähnliches nehmen.
Musst aber auf die Höhe des Kühlers achten.

Bevor du übertaktest, gut einlesen. ;)
 
Vielen Dank für die Tipps und auch den Text zu den Netzteilen. Wenn die Performance durch die neue Hardware ausreichend ist, werde ich das Übertakten auch erstmal aufschieben.
 
Habe jetzt die Grafikkarte eingebaut und gesehen das das Kabel nur zweimal 6 polig bei der alten Grafikkarte ist. Die R390 hat aber zweimal achtpolige Eingänge für den Strom. Kann mir vielleicht jemand helfen, wie ich hier weiter komme?
 
Zurück