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Neuer Gaming-PC bis 1000 €

BigBeard89

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Neuer Gaming-PC bis 1000 €

Hey Leute,

da ich jetzt von Konsole (PS4) wieder auf das PC-Gaming umsteigen möchte, ist es jetzt Zeit einen neuen Rechner zusammenzustellen. Ich mache mir schon Monate gedanken über eine sinnvolle Zusammenstellung. Gekauft werden soll das ganze bis spätestens Ende August (je nachdem, wie schnell die neuen RX480 er Modelle kommen :) ).

Folgende Konfiguration habe ich mir bereits zusammengestellt: (nur die wichtigsten Komponenten)

Prozessor: Intel Core i5 6600K 4x 3.50GHz So.1151 WOF
Mainboard: Asus Z170-A Intel Z170 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail ==> alternative: AsRock Z170 Extreme4
RAM: 16GB HyperX FURY schwarz DDR4-2666 DIMM CL15 Dual Kit
Grafik: 8 GB Sapphire RX480 Nitro (muss ja noch releasen)
Netzteil: 500 Watt be quiet! Pure Power 9 Modular 80+ Silver
HDD: WD 1TB Blue interne Festplatte (8,9 cm (3,5 Zoll), SATA 6Gb/s, 64 MB Cache)
SSD: SanDisk SSD PLUS 240GB Sata III 2,5 Zoll Interne SSD


CPU-Fan: be quiet! Shadow Rock Slim Tower Kühler (finde den ganz gut, weil der nicht soo riesig ist und das TDP abführen kann)
Gehäuse: BitFenix Shinobi USB 3.0 Midi Tower ohne Netzteil schwarz
DVD: LG Electronics GH24NSD1 DVD-Writer SATA intern schwarz Bulk


Es wäre sehr nett, wenn ihr einmal über die Konfig rübergucken könntet. Es soll auf jeden Fall ein zukunftssicheres System sein (daher der 6600K sowie das Z-Board).
Problematisch bei mir ist zur Zeit noch die Auswahl des "besseren" Mainboards.

Prioritäten bei mir:
Zokken auf High-Details sowie maximal 1080p mit fps>60 (zur Zeit leider nur ein 1680x1050 Bildschirm vorhanden).

Vielen Dank für die Arbeit =)

Änderungen: weitere Komponenten eingefügt!
 
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Hey BigBeard89,

das sieht schon ganz vernünftig aus. Was ich aber ändern würde ist das Netzteil:
be quiet! Straight Power 10 400W ATX 2.4 Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Beim Mainboard das ASRock ;)
EDIT: Und natürlich schnelleren RAM:
Corsair Vengeance LPX schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3200, CL16-18-18-36 (CMK16GX4M2B3200C16) Preisvergleich | Geizhals Deutschland

CPU-Kühler, Laufwerk und Gehäuse hast du schon ausgesucht? Die sind auch wichtig und sollten abgesegnet werden.

In die SSD kann man evtl. noch ein bisschen mehr Geld stecken:
Crucial MX200 250GB, SATA Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Liebe Grüße

Florian
 
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Danke für die Antwort.

Den Speicher habe ich extra als 2666 er gewählt, da ein schnellerer wohl nicht viel bringt. Geht es bei dem Netzteil nur um die "Gold-Zertifizierung" ?. Silber genügt mir auch.
Die SSD werde ich tauschen =)

PS: Was sind denn die Vorteile vom Asrock?
 
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Naja, du stellst dir hier einen ausgewachsenen Gaming-PC zusammen, da würde ich auch 3200er RAM mitnehmen :D

Beim Netzteil geht es keineswegs um die Zertifizierung, sondern um die Qualität der Technik und darum, dass es nicht gruppenreguliert ist. Mit dem Pure Power machst du dir auf Dauer deine Komponenten kaputt. Wenn du willst kann ich dir hier einen längeren, erklärenden Text dazu reinhauen.

Der Shadow Rock Slim bietet für seinen Preis nicht so, viel, da gibt's bessere: EKL Alpenföhn Brocken 2 Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Beim Gehäuse würde ich etwas mehr investieren, dann bekommst du sogar ein richtig gutes und gedämmtes: Nanoxia Deep Silence 3 schwarz Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Laufwerk passt :D
 
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Geht es bei dem Netzteil nur um die "Gold-Zertifizierung" ?. Silber genügt mir auch.

Du kannst auch ein Bronze Netzteil kaufen. Das ist egal.
Es geht um die Technik. Das L9 ist technisch veraltet, auch wenns gerade neu erschienen ist.
Da gibt es bessere Netzteil in dem Preisbereich. Z.B. das Super Flower HX.
 
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Beim Netzteil geht es keineswegs um die Zertifizierung, sondern um die Qualität der Technik und darum, dass es nicht gruppenreguliert ist. Mit dem Pure Power machst du dir auf Dauer deine Komponenten kaputt.

Wieso, wenn ich mal fragen darf?
Die Ergänzungen sehen ja sehr gut aus. Vielen vielen Dank an euch !!! Weitere Kommentare sind erwünscht ! =)
 
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Du hast es so gewollt. Hier ein längerer Text, ursprünglich von Threshold und bearbeitet von Schnuetz1:

Ein gruppenreguliertes Netzteil bedeutet, dass die drei vorhandenen Spannungen im Netzteil (3,3V, 5V und 12V) gemeinsam erzeugt werden. Diese drei Spannungen sind also abhängig voneinander.
Belastest du nun eine Leitung sehr stark (heute meist nur 12V für GPU, da 5V nur für USB und Festplatten, 3,3 Volt eigentlich nicht mehr benötigt), sinkt die Spannung dieser ab, sodass statt 12V z.B. nur noch 11,6 vorhanden sind. 11,6 Volt sind noch innerhalb der ATX-Spezifikation, bei 11,4 Volt wird es aber schon kritisch. Gleichzeitig steigen die anderen Spannungen an, sodass die 5V-Leitung bis 5,5V oder gar 6V angehoben wird.
Dies kann nur ausgeglichen werden indem man die zu hohe Leitung stärker belastet. Dies ist aber nicht so einfach, da es kaum Komponenten im PC gibt, welche 5V benötigen. Eine SSD oder HDD schafft diese Belastung nicht.
Wenn in dem gruppenregulierten Netzteil noch eine billige Filterung und Glättung vorhanden ist (zu erkennen an den verbauten Kondensatoren), dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass neben der steigenden Spannung auch die Restwelligkeit ansteigt. Die Restwelligkeit beschreibt die noch vorhandene Wechselspannung in der Gleichspannung.
Man kann die Wechselspannung nie komplett herausfiltern, aber es ist möglich, sie so weit zu reduzieren, dass es keinen Einfluss auf die Hardware mehr hat.
Sobald die Restwelligkeit aber wieder ansteigt, hat sie ab einem gewissen Punkt wieder Einfluss auf die Hardware. Oft ist das der Grund, warum Festplatten ausfallen.
Bei guten Netzteilen mit entsprechenden Schutzschaltungen, schalten diese ab, sobald die Spannung auf einer Leitung unter einen gewissen Wert sinkt.
Wenn man zum Beispiel mit einem gruppenreguliertem 450 Watt-Netzteil (Beispiel be quiet System Power 7) eine Grafikkarte übertaktet, dann schaltet das Netzteil ab, obwohl die Leistung des Netzteiles ausreichen sollte. Das Netzteil schaltet ab, da wie Spannung der 12V-Leitung unter einen bestimmten Wert sinkt und die 5V-Leitung nicht ausreichend belastet wird.
Es gibt allerdings auch Netzteile, welche gar nicht abschalten und weiter Strom zuführen, auch wenn die 12V-Leitung schon unter 10V gefallen ist. Dies liegt dann an dem Fehlen der Schutzschaltungen.
Beispiele für diese Netzteile wären z.B. die Corsair RM-Serie und die Thermaltake Germany-Serie.
Das wird auch dann zum Problem, wenn man Netzteile hat, die sehr viel Leistung bringen, z.B. ein be quiet L8 mit 730 Watt. Dies suggeriert einem, dass es eigentlich genug Leistung für Multi-GPU haben sollte. Allerdings ist die Spannungsstabilität dabei so schlecht, dass man sie dafür nicht nutzen sollte.
Dann gibt es so genannte Indy-Netzteile. Bei denen werden, wie der Name schon erahnen lässt, die verschiedenen Spannungen unabhängig voneinander erzeugt. Dies passiert mit Hilfe eines DC-DC-Converter. Daher werden diese Netzteile auch DC-DC-Netzteile genannt. Der Vorteil dabei ist die Spannungsstabilität. Selbst wenn die 12V-Leitung sehr sehr stark belastet wird, hat dies keine Auswirkungen auf die 5V- und 3,3V-Leitung.
Dennoch sind Schutzschaltungen unumgänglich, denn bei einem Fehler wird sonst das Netzteil nicht abgeschaltet und es könnte zu Schäden an der Hardware kommen.

Es gibt aber auch Netzteile, welche so stake Kondensatoren haben, dass sie Problemlos mehr Leistung bewältigen können. Da wäre zum Beispiel ein be quiet P11 mit 550 Watt zu nennen, welches in der Lage ist, kurzfristig mehr als 700 Watt zur Verfügung zu stellen, ohne dass sich die Spannungsstabilität ändert. Das P11 wäre zum Beispiel sehr gut für ein Multi-GPU-System zu empfehlen.

Außerdem gibt es noch die Sache mit dem Peakwert. Aktuelle Grafikkarten (z.B. die 900er Serie von Nvidia) haben zum Teil stark schwankende Peakwerte. Das liegt daran, dass die Karten ständig zwischen maximaler Last und Idle hin- und herschalten. Grund dafür ist der Boost-Modus in den aktuellen Karten.
So kann es passieren, dass eine Karte mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 180 Watt einen Peak über 300 Watt hat. Dieser Unterschied wird bei übertakteten Karten noch größer.
Einen interessanten Test dazu gab es vor einiger Zeit bei Toms Hardware (als die 900er Serie von Nvidia auf den Markt kam), dort lag die durchschnittliche Leistungsaufnahme etwas unter 200 Watt, allerdings gab es Peaks bis 400 Watt.

Zusammengefasst:
Gruppenregulierte Netzteile haben bei einseitiger Belastung der Spannung (was heute, angesichts der 12V-Leitung der Normal fall ist) ein Problem mit der Spannungsstabilität. Dies führt im geringsten Fall zum Abschalten des Netzteils (wenn die Schutzschaltungen vorhanden sind), im schlimmsten Falle aber zur Beschädigung der Hardware (falls Filterung und Glättung schlecht sind).
Indy-Netzteile haben das Problem der Spannungsstabilität nicht. Hier ist allerdings der Nachteil, dass im Bereich der maximalen Leistung die Restwelligkeit zum Teil stark ansteigt. Dies ist oft auf schlechte Komponenten im Netzteil zurückzuführen ist.
Und natürlich sollten grundlegende Schutzschaltungen verbaut sein, die auch greifen.
Es nützt nichts, wenn der Hersteller OCP verbaut, welches aber erst jenseits von 80 Ampere greift, denn schon bei weniger als 50 Ampere fangen die Leitungen an zu schmelzen.

Moderne Netzteile, wie das be quiet E10 oder auch das Antec Edge (es gibt natürlich noch weitere) haben keine Probleme mit den Peak Werten. Ihre Filterung kann dies problemlos abfangen.
Bei älteren oder gruppenregulierten Netzteilen kann es passieren, dass diese Peaks zu hoch sind und die Schutzschaltung greift (abfallende 12V-Leitung).
Dies ist gerne in älteren Netzteilen der Fall, denn Kondensatoren werden über die Zeit belastet und altern somit. Wenn ein Kondensator platzt, dann kann es zu Schäden kommen.

Das heißt nicht, dass alle Netzteile, welche älter als 4 Jahre sind, sofort entsorgt werden müssen. Wenn man die Hardware nicht verändert und alles gut läuft, dann besteht erstmal kein Grund dazu, ältere Netzteile auszutauschen.
Allerdings ändern sich die Konfigurationen von Zeit zu Zeit. Wenn man nun von einem Sockel 775-System mit GTX 280 auf ein aktuelles System mit aktueller Grafikkarte updated, sollte man sich im Klaren sein, dass das Netzteil von damals vielleicht den modernen Ansprüchen nicht gerecht wird. Dann wäre es notwendig, das Netzteil auszutauschen.
 
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Der Text ist ja super. Habe das vorher nicht gewusst.

Jetzt ist es Zeit ein geeignetes Netzteil zu finden. Folgende habe ich aus der PCGH-Tabelle aus einem anderen Thread rausgesucht:

1. 450 Watt Super Flower Golden Green HX Non-Modular 80+ Gold (66 €)
2. 500 Watt be quiet! Straight Power 10-CM Modular 80+ Gold (92 €)
3. 550 Watt Super Flower Golden Green HX Non-Modular 80+ Gold (75 €)


Laut Netzteilrechner beträgt die maximale Leistungsaufnahme des Systems 365 W (4xRam, Übertaktung, 2xS-ATA, 3xLüfter). Daher müsste ja das 450 W Netzteil völlig ausreichen. Ich weiß aber nicht, ob auf der entsprechenden Spannungsebene genügend Leistung zur Verfügung steht (das meiste wird wohl mit der 12V-Schiene versorgt?!). Vom Gefühl her würde ich lieber das 500 W Netzteil wählen, da man noch "Reserven" hat. Mir ist durchaus bewusst, dass man das NT nicht überdimensionieren sollte. Zudem denke ich, dass das 500 er vielleicht besser ist, wenn Leistungsspitzen durch den CPU/GPU-Boost entstehen.

Nachteilig am 450 er wäre ja, dass ich später mal keine Graka verbauen kann, die ordentlich Strom benötigt (aber in Zukunft wird es wohl nicht solche Stromfresser wie die R390X geben?!).

Wie man sieht, habe ich halt in diesem Bereih noch einige Fragen und hoffe, dass die jemand beantworten kann. Vielen vielen Dank schonmal!!!
 
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500 Watt sind völlig i.O.
Das E10 bietet halt den deutlich besseren Lüfter als die HX Reihe. Dafür kostet es auch mehr.
 
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Habe meine Zusammenstellung durch Eure Tipps nun komplett. Ist "Mindfactory" zu empfehlen?
 
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Habe dort bestellt . Bei vielen Komponten rechnet es sich.
Das Bestellen zwischen Mitternacht und 6 spart die Versandkosten.
Du must selber entscheiden welche zahlungsart du nutzten willst.
 
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Ich habe nochmal eine Frage. Undzwar passt der EKL Alpenföhn Brocken 2 (Höhe 165 mm) in das Nanoxia DS3 (maximale Höhe für Lüfter: 165 mm). Ich hoffe nicht, dass der Lüfter dann die Gehäusewand berührt?!?!

Von den Zahlen müsste es ja passen, aber hat da wer Praxiserfahrungen?
 
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Ich habe im Kopf, dass das hier im Forum schon so verbaut wurde und gepasst hat.
Am besten meldet sich aber nochmal jemand, der das mit Sicherheit bestätigen kann.
 
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Hey Leute,

ich hätte mir den Rechner schon längst bestellt, wenn die Verfügbarkeit der RX480 er Karten nur besser wäre. Ich nehme wohl die Red Devil von Powercolor. Kann jemand sagen, wann größere Mengen der Karte verfügbar sein werden? Habe keine Lust noch Monate mit dem Kauf zu warten...
 
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Hallo Leute,

ich habe mir nochmal Gedanken über den kommenden Rechner gemacht. Da ich nun mehr Geld für die Grafikkarte (RX480 Red Devil ==> Nun 300 € anstatt 270 €) ausgeben möchte, sprengt diese nun den preislichen Rahmen.

Würde es nicht ausreichen einen i5 6500 + Z170 Board (wegen der Ausstattung sowie zukunftsfähigkeit) zu kaufen? Habe gelesen, dass man den 6600K nur kaufen sollte, wenn man unbedingt übertakten will. Das will ich eigentlich nicht. Wollte den nur wegen der etwas höheren "Rohleistung" und der Möglichkeit in einigen Jahren mal zu übertakten.

Zudem frage ich mich, ob ein 500 W Netzteil wirklich notwenig ist, oder ob das 400 W Netzteil von Bequiet nicht ausreicht?

Vielen Dank schonmal für eure Antworten!
 
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