Schau dich doch mal auf
www.lautsprechershop.de um. Da gibts ne gute Telefonberatung und die haben die ganzen Bausätze der K+T und der HH. Das sind die beiden bekanntesten Zeitschriften zu dem Thema.
Für dein Budget wirds ne reine Stereolösung geben - ein Subwoofer kann ja jederzeit nachgerüstet werden. Interessant fürs Geld finde ich z.B.:
Es gibt da natürlich noch viel mehr, aber das ist mal das was sich mMn für den Schreibtisch eignet und in deinem Preisbereich liegt.
@
Zappaesk
Ich meinte natürlich nicht, das die Physik hier anderst funktioniert, das wäre ja mal Nobelpreisverdächtig!

Bedingt durch das Abstrahlverhalten, ist die Reflexion bei Nahfeldmonitoren aber anderst, als bei "normalen" Kompaktboxen und für den wandnahen Einsatz besser geeignet!
Mal ein paar Worte dazu:
Das
Abstrahlverhalten bei den Boxen ist eigentlich immer ähnlich - unabhängig ob sie als Nahfeldmonitore deklariert sind oder nicht. Im Bass strahlts kugelförmig ab und es bündelt zu den Höhen immer stärker. Im Detail gibts da Unterschiede im Bündelungsverhalten aber bündeln tun praktisch alle. Mittels Line Arrays, Dipolen und anderen Spezialaufbauten kann man das Abstrahlverhalten ändern, bei ner normalen Box ist es immer wie oben beschrieben.
Für
kleine Hörabstände eignen sich vor allem Breitbänder, Koaxe und LS mit kleinen, dicht beieinanderliegenden Chassis. Damit wird gewährleistet, dass das Klangbild homogen bleibt bei der kurzen Distanz. Boxen mit weiter auseinander liegenden Chassis und mehr Wegen brauchen meist größere Abstände um homogen zu klingen. Wenn man da zu dicht daran hockt kann man die einzelnen Schallquellen auseinanderhalten.
Wandnahe Aufstellung hat mit Nahfeldmonitoren nix zu tun, das ist wieder ne andere Geschichte. dafür hilfts, wenn die LS im Bass nicht zu stark auftragen, sondern einen eher frühen und dafür sanften Abfall haben. Geschlossene Boxen eignen sich normalerweise ganz gut dafür. Hintergrund ist, dass eine Wand (oder schlimmer ne Ecke) den Bass verstärkt und es bei basskräftigen LS dann eigentlich immer zuviel des Guten wird. Kleine Boxen vertragen aber oft eine Wand im Rücken, warum das manchmal mit Nahfeldmonitoren in Verbindung gebracht wird ist mir schleierhaft.
Die
Reflexionen haben erst mal nix mit der Box zu tun, sondern hauptsächlich mit der Aufstellung. Bei wandnaher Aufstellung kommt es z.B. zu frühen Reflexionen, die die räumliche Darstellung beeinträchtigen können. Bedingt durch die ähnlichen Abstrahlungen im Bass bei praktisch allen Boxen ergeben sich da immer ähnliche "Probleme". Die sind zwar nicht immer gleich ausgeprägt weil die Intensität der Anregung bedingt durch die unterschiedlichen Frequenzgänge der Boxen nicht immer die gleiche ist, aber am Prinzip ändert sich da nix. Lediglich bei stark bündelnden bzw. gerichtet abstrahlenden LS gibt es hier dann doch unterschiede, die haben halt net so viel Streustrahlung die durch Wände oder Möbel reflektiert werden können, dass ist der Grund warum sich sowas gut für z.B. hallige Räume eignet.
Der Begriff
Nahfeldmonitor ist, anders als hier gerne genutzt, kein Zeichen von besonders hoher Qualität - manche hier verbinden das ja gar mit einem "High End" Anspruch - sondern lediglich eine normale Box, die sich eben für kurze Hörabstände eignet - nicht mehr und nicht weniger. Das tun sich aber unabhängig von der Begrifflichkeit fast alle kleineren Boxen.