Neue Lautsprecher (Standboxen?)

Kaviarfresser

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hallo,
ich habe jetzt seit einem halben Jahr meine Anlage mit einem Onkyo Tx 309 und 2 Quantum 603 und bin soweit eigentlich zufrieden, aber irgendetwas fehlt noch. Deshalb hab ich mir überlegt noch 2 Lautsprecher zuzulegen und nicht mehr Stereo zu betreiben sondern 4.0. Das Budget ist nicht allzu hoch, ca. 500€ für beide Boxen. Gedacht habe ich ab Standboxen wie z.B. die Canton GLE 490 oder die KEF IQ7. Leider gibt es in meiner Umgebung kein passendes Geschäft in dem man solche Boxen probehören kann.
Oder wären Kompaktboxen die bessere Wahl?
 
Raumgröße, Grundriß usw.? Wo kneift es denn mit den bestehenden Boxen? Die KEF sind nirgends zu bekommen lt Geizhals. Wäre es nicht eine Alternative auf den bestehenden Boxen ein 5.1 System zu bauen? Ich würde da vielleicht eher Boxen aus der Quantum Reihe ( möglicherweise etwas größer ) dazu zu nehmen und falls es reicht noch einen Center den man später noch mit einem Sub ergänzt?
 
die KEFs sind durchaus noch in fachgeschäften zu bekommen, allerdings würd ich dir von denen abraten.
nicht, weil sie schlecht sind -nein, ganz im gegenteil- sondern weil sie meiner meinung nach nicht mit dem onkyo gut zusammenspielen. KEFs werden mit dem falschen amp gerne mal analytisch. das hört sich für mich nicht nur schrecklich an, sondern sorgt über längere zeit auch für kopfschmerzen :ugly:
canton passt meiner meinung nach ganz gut, wobei man bei der mischung von unterschiedlichen herstellern sehr aufpassen muss.
 
der Raum is 25m² groß und hat die Form eines ziemlich dicken L´s mir sehr kurzen Seiten :D
Naja analytisch wäre gar nicht schlecht, ich höre in letzter Zeit eigentlich nur mehr Orchestermusik/Klassik/Filmmusik, wo analytische Ls wahrscheinlich nicht so schlecht wären. :D
Das Problem ist ich habe nicht allzu viel Platz da die Seite auf die die Lautsprecher gestellt werden durch eine Tür und einen Hochschrank begrenzt wird, es sind nur mehr knapp 3m abstand (von Hochschrank zur Wand, also brauche ich welche mit Bassreflexrohr nach vorne und das haben die Magnats leider nicht :(

Kneifen tut es bei den Bopxen nur daran das sie den Raum nicht so ausfüllen wie ich es gerne hätte, habe sie leider ungünstig aufgestellt, da sonst nirgends Platz war (außer dort wo die Stand ls hinkommen sollen) und dort hätte ich Boxen ständer gebraucht, die entweder günstig und wacklig, oder teuer und nicht allzu schön oder schön und sauteuer sind ;D ). Der Selbstbau der Boxenständer wurde mir von meinen Eltern verboten da sie etwas an meinem Handwerklichen Können zweifeln (ich ebenfalls :D)

Ich suche Boxen die dann zusammen mit den Quantums den kompletten Raum mit Klang erfüllen, auf Stereo pfeif ich, die Ortung ist mir nicht wichtig ich will mich IN der Musik fühlen und nicht als Zuhörer davor sitzen (kommt whs daher das ich in einem Orchester spiele).

5.1 ist für mich eher ungeeignet weil es eben nur zum Musikhören ist, deshalb brauch ich eigentlich auch keinen Sub, wollte mir zwischendurch einen kaufen, der wäre aber eigentlich sehr unnötig (seltsamerweise bin ich mit 15 schon aus dem alter heraus wo ich einen fetten Subwoofer will :D)
 
Bei passender Mucke kommt 5.1 schon gut. Ein fetter Sub muss es eh nicht sein, ich hatte halt gesehen das dein Receiver 5.1 kann und man es ev. für Filme nutzen könnte.
Gibts in näheren Umkreis keinen Ort wo man Boxen anhören kann? Ohne sollte man nicht kaufen
 
5.1 "kommt" vielleicht gut, aber Musik ist halt kein Surround"produkt" (Ausnahme manche Konzerte und einzelene SpezialCDs), und da hat man viel mehr davon, wenn man für ein Budget X sich 2.0 holt und nicht 5.1 ;)
 
Herbboy ich hab ja 2.0 möchte aber 4.0, somit ist 5.1 sicher nicht abwägig, aber es wird sicher kein Fernseher in mein Zimmer kommen also brauch ich das nicht :D
Leider gibt es in Graz meines Wissens nur ein Hifi Geschäft, war aber noch nie dort, und die verkaufen eigentlich nr Produkte weit über meinem Budget (zumindest auf deren Homepage)
 
Wenn es analytisch sein soll, wäre eine Nubert NuBox 481 noch im Preisrahmen: Nubert - nuBox 481 Standlautsprecher

Probehören kann man. Allerdings erst zuschicken lassen, bezahlen und dann bei Nicht-Gefallen wieder zurück damit.

Die Nubert ist sicher eine schöne Box fürs Geld, aber die Nuboxen sind nicht wirklich das was ich unter analytisch bezeichnen würde... Das sind Rocker mit hohem Spaßfaktor!

Eigentlich kommen bei der Erweiterung einer bestehenden Anlage in erster Linie LS des gleichen Herstellers und idealerweise der gleichen Baureihe in Frage. Wenn du zufrieden bist, dann schau dich da um. Ansonsten wirds je nach Musikmaterial gerne inhomogen. Muss nicht sein, manchen fällts auch gar net auf. Aber wenn du "analytisch" (ist üblicherweise ein eher negativ belegter Begriff in Hifikreisen - aber ich meine zu wissen was du meinst) hören willst, dann wird es wohl stören.
 
die KEFs sind durchaus noch in fachgeschäften zu bekommen, allerdings würd ich dir von denen abraten.
nicht, weil sie schlecht sind -nein, ganz im gegenteil- sondern weil sie meiner meinung nach nicht mit dem onkyo gut zusammenspielen.
Sowas halte ich eher für ein Gerücht.

In verschiedenen Blindtests konnte ein günstiger AVR nicht von teuren Monoendblöcken unterschieden werden, natürlich solange man keine extremen Pegel fährt und der Amp überlastet wird.
 
Sowas halte ich eher für ein Gerücht.

In verschiedenen Blindtests konnte ein günstiger AVR nicht von teuren Monoendblöcken unterschieden werden, natürlich solange man keine extremen Pegel fährt und der Amp überlastet wird.

Ne das gibts schon, das Verstärker partout nicht zu ner Box passen. In dem Fall weiß ich es nicht, habe das aber auch schon erlebt.

Und wenn sich teure Monoendstufen nicht von nem AVR unterscheiden lassen, dann stimmt was nicht. Entweder die Testanordnung ist völlig untauglich (z.B. miese sonst. Komponenten, welche die bessere Endstufe komplett ausbremsen, schlechte Aufstellung der Boxen,...), die Zuhörer taub oder die Monoendstufe ist eben nur teuer und nicht gut...

Fakt ist, dass die Endstufe klanglich vermutlich mit den kleinsten Einfluss auf das gesamtergebnis einer Anlage hat. Nichtsdestoweniger ist er da. Wenn aber die Endstufe nicht mit den Boxen harmoniert, dann stört das schon sehr - dafür ist der Einfluss groß genug. Früher hat man da aber mehr aufpassen müssen, die Boxen sind heute meist nicht so zickig wie es das früher als gab (zumindest in der Preisklasse) und die Endstufen sind normalerweise auch recht unkompliziert (zumindest in der Preisklasse). Ausnahmen bestätigen die Regel...
 
Ich habe schon gute und schlechte Verstärker gehört und kann bestätigen, dass es da gravierende Unterschiede gibt. Vor allem als ich meine alten Boxen an einem anderen Verstärker gehört habe war ich schockiert. Wobei ich von Surroundreceivern im Stereobetrieb grundsätzlich wenig begeistert bin. Da war ich nur einmal so richtig zufrieden. Aber in dem Fall stand da auch ein Denon AVR der 4800er Serie.
 
zu dem mit dem AVR und den endstufen kann ich nichts sagen, aber die quantum 605+657 sind eigentlich ungeeignet, da ich die Boxen relativ nahe zur Wand stelle muss und die das Bassreflexrohr hinten haben, was bei den Cantons, KEFs und Nuberts nicht so ist...
mfG Kaviar
 
auch wenn vermutlich gleich wieder die hater mit der vorurteilskeule kommen, kann ich dir auch Standlautsprecher von Teufel empfehlen. Gerade für dein recht shcmales Budget gibts da schon 2 tolle modelle, ich persönlich würde dir die T400 empfehlen (deren ausgleichsöffnung übrigens unten liegt ;)). Liegen zwar knapp über deinem budget, aber die 50€ werden sich auch auftreiben lassen, und außerdem sind lautsprecher ja produkte die man normalerweise ne ganze weile behält ;)
ICh habe selber die T500, also sozusagen der große bruder von den T400, und bin wirklich sehr zufrieden damit. Habe schon einige andere LS zum testen gehört, aber gefallen haben mir dann schlussendlich die Teufel am besten. Außerdem habe ich sie zu nem sehr guten preis bekommen ^^ Habe sie an nem Onkyo TXNR 609 hängen.
du kannst bei teufel die lautsprecher bis zu 8 wochen lang testen, und wenn sie dir nicht gefallen einfach wieder zurückgeben :daumen: MIt dem service habe ich bisher nur gute erfahrungen gemacht...

Aber Klang ist wie vieles andere sehr subjektiv, dem einen gefällt etwas was der andere scheußlich findet, deshalb am besten selber probehören und holen was dir persönlich am besten gefällt :daumen:

hier der link zu den T400 http://www.teufel.de/stereo/t-400-p5323.html
 
zu dem mit dem AVR und den endstufen kann ich nichts sagen, aber die quantum 605+657 sind eigentlich ungeeignet, da ich die Boxen relativ nahe zur Wand stelle muss und die das Bassreflexrohr hinten haben, was bei den Cantons, KEFs und Nuberts nicht so ist...
mfG Kaviar

Wenn du wandnah stellen musst, kann es ohnehin besser sein die Bassreflexöffnungen gleich zu verschließen. Die aufstellungsbedngte Bassüberhöhung stört normalerweise - manche mögen den Rumpelbass aber erst recht - Geschmackssache. Das solltest du ggf. ausprobieren.

Ob die Bassreflexöffnung vorne oder hinten ist spielt nur dann eine Rolle, wenn du die LS direkt an die Wand stellst. Bei einem schon geringen Wandabstand (20cm hat man eigentlich immer) ists schon egal. Der Bass wird eh kugelförmig abgestrahlt.
 
sie werden eigentlich komplett an der Wand stehen ;)
denn es ist schon ein fest montierter hochschrank.vorhanden, und wenn die Boxen über diesen hinausstehen habe ich immer Probleme damit die Glastür zu öffnen und zu schließen, außer ich stell die Boxen näher zusammen aber das wollte ich eigentlich nicht....
Bassreflex verstopfen? Hab bei den Kefs gelesen das da ein.Schaumstoffpfropfen dabei sein soll, aber macht das nicht ein Bassreflexsystem zu einem geschlossenen wo.dann die Maße und das Volumen absolut nicht zusammenpassen? (ist zumindest bei subwoofern so denke ich)
 
Ja, das macht ein Bassreflexsystem zu einem geschlossenen. Das Volumen ist dann etwas größer wie es sein müsste. Na und? Dadurch sinkt die Güte unter den normal angestrebten Wert für ein geschlossenes System. Das wiederum sorgt neben der ggü. einem Bassreflexsystem besseren Impulswidergabe im Bass für einen sanften und verhältnismäßig frühen Abfall des Basspegels. Der wird dann durch die Wand im Rücken wieder kompensiert und alles ist wieder gut.

Bei geschlossenen Systemen ist ein zu groß nicht schlimm, ein zu klein dagegen führt zu unausgeglichenen Frequenzgängen und Überhöhungen im Oberbass bzw. Grundton, je nachdem wieviel zu klein das Gehäuse ist.

Das hat nichts mit Subwoofern zu tun. Die funktionieren genauso wie eine andere Box auch, die Physik macht da keine Unterschiede. Im Zusammenspiel mit nem Subwoofer wird übrigens oftmals an den HauptLS die Bassreflexöffnung verschlossen, damit es nicht zu viel wird und der Sub sich besser ins Klangbild integrieren lässt.

Wenn du ein bassstarkes Reflexsystem an die Wand stellst wirst du einen massiv überhöhten Bass bekommen, der bis in die Mitten hinein für Matsch sorgt. Ich kenne Leute die finden das geil - jedem das seine.

Unabhängig von Physik und sonstigen Überlegungen, probiere es aus, das ist absolut risikolos, jederzeit umkehrbar abgesehen davon kostet es gar nix. Du solltest bloß nicht den Fehler machen, beim Vergleich alle 20 Sekunden den Stopfen rein und raus zu machen. Hör dir die beiden Varianten in Ruhe an, dann hast du auch die Chance dich auf die unterschiedlichen Klangbilder einzustellen und hörst nicht nur vordergründige Effekte.

Die wandnahe Aufstellung (in dem Fall ja dann direkt davor) hat neben der Bassthematik noch einen Nachteil. Die Räumlichkeit ist normalerweise schlechter als bei einer richtigen, freien Aufstellung. Das hat mit den frühen Reflexionen zu tun. D.h. dein Gehirn nutzt die erste Wellenfront eines Signals zur Ortung. Wenn die Reflexionen unmittelbar auf diese erste Wellenfront folgen, diese quasi "verschmieren", dann kann das Gehrn ein Signal nicht einwandfrei positionieren und die Räumlichkeit klappt nicht so gut. Ob einem das wichtig ist muss jeder selber wissen. Ist halt ein Kompromiss, den man bei so einer ASufstellung eingeht. Man kann leier nicht alles haben...
 
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