Es sind ja sogar 10h plus die 45 Minuten Pause. Die 10h beziehen sich auf die reine Arbeitszeit. Dazu dann noch die Fahrzeit und man ist den halben Tag mit der Arbeit beschäftigt. Bei 6 bis 8h Schlafzeit hat man dann immerhin gute 4h Freizeit. Klingt nach einem guten Deal
Rechne mal noch 2 h für Nahrung, Hygiene, Beschaffungen, etc. ein, die auch nicht gerade Erholung oder Sozialkontakt sind.
Aber: Auch so kann man arbeiten und macht es in bestimmten Jobs auch. Auf See gab es das immer, Militär auch. Kein Sättigungstaucher käme auf die Idee, seine Arbeit im Einsatz länger zu unterbrechen, als für körperliche Erholung zwingend notwendig.
Im Gegenzug haben derartige Jobs oft weniger als 180 Arbeitstage im Jahr. Also z.B. 2 Wochen 12 h am Tag und dann 2 Wochen 0 h am Tag aka "frei". Ergibt 148 h in vier Wochen oder 32 h Woche im Schnitt und das in einem Großteil dieser Jobs mit einem Lohn weit über Median für Tätigkeiten, die weder ein Studium noch einen langen Karrierevorlauf haben.
Tja, Neuwahlen. Das hätte aber bedeutet die SPD hätte sich integer verhalten müssen, ganz offensichtlich ist das aber nicht ihr Ding ^^
Um sich "integer" zu verhalten, müsste man erstmal was haben, wozu man stehen könnte.
Und um es klar zu sagen: Die CDU trägt Verantwortung, aber sie ist nicht allein. Die Probleme in Sachsen‑Anhalt sind das Ergebnis jahrzehntelanger Politik aller etablierten Parteien, die strukturelle Missstände nie wirklich angepackt haben.
Die Probleme in SA mögen nicht durch die aktuelle Regierung allein zu verantworten sein, sondern über Jahrzehnte gewachsen sein. Aber das ist keine Entlastung für die CDU, denn die ist da seit Jahrzehnten am Drücker.
Was man in dem Zuge aber auch sagen muss: Die SAler wählen seit Ewigkeiten rechts-konservativ und wundern sich, dass sie keine progressive Entwicklung bekommen. Wird sich mit rechts-extrem halt nicht ändern und die nächsten Jahre zellebriert man sich dann noch mehr als Opfer, während es einigen Leuten, nämlich echten Opfern, deswegen richtig dreckig gehen wird.
Dann würden sich alle anderen Parteien zur Lachnummer machen.
Auch wenn ein Verbot kommen würde - die Strippenzieher in solch einer Partei sind ja nicht weg.
Die werden sich sicherlich irgendwie neu organisieren
Ich halte Verbote auf der Basis "die haben zuviel Erfolg" zwar auch für fragwürdig, aber einen Unterschied würde es definitiv machen. Erstmal brauchen die Strippenzieher 10-20 Jahre, um eine einigermaßen funktionale Partei aufzubauen, wie man gesehen hat. Die AFD ist längst "Altpartei", also heute älter als es z.B. die Linke zur Gründung der AFD war. Und dann müssen sie sich, gerade in so einem Rahmen, erst einmal auf eine Partei einigen. Das hat das Spektrum von "ich bin ja nicht rechts, aber"-rechts bis rechts-extrem in Deutschland vor der AFD nie hinbekommen. Die haben sich immer gegenseitig klein gehalten und gerade wenn die AFD scheitern sollte, stehen die Chancen gut, dass genau das wieder eintritt.
An meine Nachtfahrten konnte ich mich noch gut erinnern... im Juli kurz vor 7

Welche Transparenz soll durch öffentliche Erfolgsquoten erzeugt werden. Unterm Strich fahren die Fahrschüler dann 100% mehr Stunden ab, damit die Fahrschule 100% sicher ist das der Fahrschüler das auch packt.
Und das wäre, wenn ich mir angucke wie viele heute in definitiv nicht 100% fahrfähigem Zustand irgendwie doch durch Prüfungen kommen, eindeutig zu begrüßen. Wobei ich an Nachtfahrten noch keinen großen Mangel bemerkt habe (die würde ich eher Mechatronikern, TÜV-Prüfern, KBA-Typgenehmigern und Polizisten vorschreiben. Also allen, die gegen blendende Scheinwerfer vorzugehen hätten). Aber mit "Großstadt" haben richtig viele große Probleme.
Was man so oder so zusätzlich vorschreiben sollte: Nicht nur die Erfolgsquote muss angegeben werden, sondern auch die Zahl der benötigten Fahrstunden oder noch besser direkt der im Schnitt gezahlte Preis. Ich fürchte zwar, dass die Fahrlehre im Moment fast überall miserabel ist. Aber dann wäre zumindest mal eine Grundlage geschaffen, damit wer eigene Mühe als Verkaufsargument entdeckt.
Weil das nur der erste Baustein ist.
Wir befinden uns in einer Phase, wo Arbeiter neoliberale Parteien mit rechtsradikalen Positionen wählen. Gewerkschaften verlieren an Bedeutung, Geld und damit Macht. Jetzt erweitert man die täglich mögliche Arbeitszeit. Im nächsten Schritt ist dann die ~ 40-h-Woche dran und wird zu einer 48-h-Woche. Das kommt aber erst, wenn die Schwarzen und die Blau-Braunen die gemeinsame Regierung stellen.
Rein rechtlich haben wir die 48-h-Woche. Samstag ist im Gesetz ein ganz normaler Arbeitstag. Dass das kaum ein Unternehmen ausschöpfen kann, ist eine außerparlamentarische Errungenschaft und würde sich somit durch Neuwahlen nicht so schnell ändern.
Meine Frau hat 2024 den Führerschein gemacht und keine 3000 bis 4000€ bezahlt. Eher 2k. Nur Pflichtstunden und nicht durchgefallen.
Ich weiß gar nicht mehr was ich 2004 bezahlt habe, aber es waren nicht nur 1000€. 1300 vielleicht? Keine Ahnung mehr, ist schon zu lange her.
Ich habe meinen damaligen Fahrschullehrer mal angefragt was Motorrad kosten würde und er meinte auch, dass es ca. 2k wären.
In den Großstädten ist es sicherlich noch einiges teurer. Da sollte man sich vielleicht ein paar Angebote aus dem Umland einholen. Aber wie die Leute auf 4k kommen ist mir unklar.
Letzter Führerschein in meinem Umfeld müsste ~2,5k in einer Großstadt gewesen sein. Die betreffende Person hat aber auch ihre Theoriehausaufgaben gemacht und vorher die grundlegende Beherrschung eines Autos auf dem Übungsplatz gelernt. (In Teilen besser als es nach der ein halbes Jahr Fahrstunden und Prüfung später beherrscht wurde. WTF kommen Fahrlehrer auf die Idee, "Hand vom Lenkrad zum Blinken" zu lehren und wer hat jemandem, der das durchgehen lässt, eine Prüfgenehmigung erteilt???)
80€ Tüv/Jahr
Wartung/Service/Ölwechsel
Wertverlust bzw. Kaufpreis
Evtl. Stellplatz
Verschleiß
mache haben noch eine ADAC Mitgliedschaft
Vielleicht ne Verkehrsrechtsschutz
Versicherungen werden aktuell auch jährlich teurer
Da werden aus 60€/Monat schnell realistische 150 bis 300€/Monat und da ist noch kein Tropfen Sprit getankt und keine teure Reparatur dabei.
Kommt natürlich immer aufs Auto an und auf die eigenen Fähigkeiten aber 60€/Monat sind etwas zu schön gerechnet.
Ich liege bei knapp 90 € / Monat laufende Grundkosten und das ist mit Markenhändler-Aufschlag, VK und nicht gerade der güngstigten Typklasse. 60-70 € sollten locker machbar sein, wenn man vor allem aufs Geld achtet. Auf 300 € komme ich umgekehrt nicht einmal, wenn ich zusätzlich den Listenpreis auf die durchschnittliche Lebenserwartung umlege und großzügig Reparaturen in späteren Jahren draufschlage.
(Zugegeben: Der Listenpreis ist in dem Fall Vor-Corona, ohne die aktuelle Preisexplosion. Aber es gibt bis heute deutlich günstigere Neuwagen. Bei einem Dacia oder ähnlichem sollte Händler-bis-Schrottplatz <200 € machbar sein und wer nur das billige Ende gebraucht abgreift, ist dann bei <100 € INKLUSIVE Anschaffung.)
Scheint ja ein sympathisches Kerlchen zu sein
Ich denke dann können wir nach dem kurzen Ausflug wieder zurück zur Union kommen:
Unionsfraktionschef Spahn will staatliche Leistungen absehbar nicht erhöhen. Ohne Wachstum fehle das Geld dafür. Für BAföG-Empfänger könnte das Probleme bringen. Denn Union und SPD hatten sich erst kürzlich auf eine Erhöhung geeinigt.
www.tagesschau.de
Da lassen sich bestimmt wieder Unsummen holen
Ehrlich wenn ich die Fresse schon sehr weiß ich dass im Artikel nichts Gutes stehen wird…
Immerhin lernt er dazu:
Als er noch Gesundheitsminister war, hat er reihenweise Geld für Müll ausgegeben, dass weder er noch die Steuerzahler über hatten.