Neue Bundesregierung 2025

Ein Parteiverbot wäre das beste was denen jetzt noch passieren kann. Angenommen das würde durchgehen. Die könnten immer behaupten sobald man bei den "Altparteien" an der Macht kratzt wird man Mundtot gemacht.
Dann der kleine Mann der sich vorm Kopf gestoßen füllt, das seine Arbeiterklassenpartei verboten wird. Als ob die nochmal CDU / SPD wählen würden.
Der Zug ist einfach lange lange abgefahren
 
Angenommen das würde durchgehen. Die könnten immer behaupten sobald man bei den "Altparteien" an der Macht kratzt wird man Mundtot gemacht.
Die Schiene fahren die doch jetzt schon. Wie soll das mit einem tatsächlichen Verbot noch schlimmer werden?

Wirklich schlimmer könnte es nur werden wenn das Verbot dann nicht durchgeht.
 
Wohl eher "scheinbare" Arbeiterklassepartei!

Wer von denen wirklich glaubt, das die was gutes für sie tun würden, muss sehr naiv sein.
Scheinen immer mehr zu werden :ka:
Ich kenne hier genügend die genau das denken. Das die richtig was inne Tasche danach haben werden.
"Endlich" wird kein Geld mehr in die Welt verschenkt.
Endlich "günstigen" Atomstrom
etc...

Die Schiene fahren die doch jetzt schon. Wie soll das mit einem tatsächlichen Verbot noch schlimmer werden?

Wirklich schlimmer könnte es nur werden wenn das Verbot dann nicht durchgeht.
Dann würden sich alle anderen Parteien zur Lachnummer machen.
Auch wenn ein Verbot kommen würde - die Strippenzieher in solch einer Partei sind ja nicht weg.
Die werden sich sicherlich irgendwie neu organisieren :ka:
 
Genau genommen ist die AFD "nationalliberal".
Und das "national" UND "liberal" in teilweiser extremer Ausführung.
Es gibt durchaus Bevölkerungsschichten, welche durch die angestrebten (nicht finanzierbaren!) Entlastungen profitieren würden.
Vor ein paar Wochen wurde das in irgendeiner Tageszeitung (MZ?) durchgerechnet.
Kurzgefasst: Alle Arbeitnehmer welche unter 85.000€ Jahresbrutto verdienen, haben mit der AFD deutlich weniger in der Tasche (netto).
Alle die mehr als 100.000€ im Jahr verdienen --> deutlich mehr netto.
Selbstständige profitieren z.T.: überproportional da deutlich weniger versteuert werden soll. (siehe oben --> nicht finanzierbar).

Fazit: Ein Großteil der AFD Wählerschaft, würde es nach einem AFD Wahlsieg finanziell deutlich schlechter gehen.
 
Leider kommt das bei denen nicht wirklich an.
Da gibt es noch ganz andere Themen die bei denen nicht ankommen.
Oben beschrieben geht es ja nur um "Fiskalpolitische" Dinge.

Die AFD will Arbeitnehmerrechte beschneiden, längere Arbeitszeiten durch Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes, weniger Urlaub, keinen Mindestlohn, Bürgergeld für "arbeitsfähige" komplett abschaffen etc.pp.

Das ist ein ganzer Blumenstrauß an Maßnahmen GEGEN den "normalen" Arbeiter.
 
Noch was anderes:

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Führerscheinreform auf den Weg gebracht. Ziel ist es, die Kosten durch Digitalisierung und Bürokratierückbau zu senken. Die neuen Regeln sollen Anfang 2027 in Kraft treten.
Der Erwerb des Führerscheins in Deutschland soll "bezahlbarer und moderner" werden. Darauf zielen Gesetzespläne von Verkehrsminister Patrick Schnieder, die das Bundeskabinett auf den Weg gebracht hat. Schnieder erklärte mit Blick auf Kosten für Fahrerlaubnisse von oft einigen Tausend Euro, Mobilität dürfe kein Privileg sein.

"Der Führerschein ist ein Schlüssel zur eigenen Freiheit - besonders dort, wo Bus und Bahn nicht regelmäßig fahren", so Schnieder. Der Erwerb eines Pkw-Führerscheins in Deutschland kostet laut Verkehrsministerium aktuell im Durchschnitt 3.400 Euro.
Quelle: Kabinett beschließt Reform des Führerscheins

Finde ich gut. Es gibt viel zu viele theoretischen Fragen. Bei uns waren das früher die Hälfte.
Nur was ich nicht so gut finde sind die Kürzung der Fahrstunden. Speziell der Sonderfahrten.
Man will dafür u.a. auf Fahrsimulatoren ausweichen. Aber ob die echte praktische Erfahrungen im Straßenverkehr ersetzen können? Gut ist auch das die Erfolgsquoten von Fahrschulen öffentlich gemacht werden sollen. So hat man mehr Transparenz.
 
Nur was ich nicht so gut finde sind die Kürzung der Fahrstunden. Speziell der Sonderfahrten.
Man will dafür u.a. auf Fahrsimulatoren ausweichen
Gut gemachte Simulatoren könnten das ersetzen, allerdings wieder die Frage, was ist gut? Auch eine Kostenfrage für die Fahrschulen.
Hier können die Fahrschüler allerdings schon Grenzerfahrungen erleben besonders Vorfahrtregeln testen, den ersten Straßenkontakt testen.
Komme selbst noch aus einer Zeit, da durfte man keine falsche Frage zur Vorfahrt bei der theoretischen Prüfung falsch haben, wäre man durchgefallen, bei der praktischen sowieso nicht.

Anekdote, meine Frau hatte bei Ihrer ersten Fahrstunde den Schaltknüppel bei einem ähnlichen Konstrukt abgerissen.

Screenshot_20260521_065054_Chrome.jpg
 
Eine Bundesregierung mit AfD Beteiligung kommt gar nicht in Frage.
Wobei ich mir bei der Union nicht 100% sicher bin ob sie bei der Brandmauer bleiben.
Wenn es darum geht Arbeitnehmerrechte zu beschneiden und den Sozialstaat abzubauen, hätten Union und AfD aber viele Gemeinsamkeiten. Auch bei der Bevorzugung von Reichen.
Auf eine Regierung Spahn, zu Weidels Gnaden, sollte man sich vor der nächsten Wahl schon seelisch vorbereiten. Es kann sich auch noch viel ändern, aber momentan ist das ein deutlich wahrscheinlicher es Szenario als z.B. eine SPD in der Folgeregierung.
Schon Absurd dass die selber ernannten erz Konservativen dann eine rein homosexuelle Staatsführung bekommen, die aber verspricht sich für Frau am Herd und ins Wochenbett einzusetzen.
 
Noch was anderes:


Quelle: Kabinett beschließt Reform des Führerscheins

Finde ich gut. Es gibt viel zu viele theoretischen Fragen. Bei uns waren das früher die Hälfte.
Nur was ich nicht so gut finde sind die Kürzung der Fahrstunden. Speziell der Sonderfahrten.
Man will dafür u.a. auf Fahrsimulatoren ausweichen. Aber ob die echte praktische Erfahrungen im Straßenverkehr ersetzen können? Gut ist auch das die Erfolgsquoten von Fahrschulen öffentlich gemacht werden sollen. So hat man mehr Transparenz.
Mir erschließt sich nicht wie die Reduzierung der Fragen da irgendwas reformiert. Fahrsimulator halte ich für gut als Verfahrenstrainer allerdings ist der richtige Straßenverkehr die richtige Bühne um das fahren zu lernen. In der Bundeswehr habe ich sehr gerne den Siulator für Handwaffen mit meinen Soldaten genutzt. Da lernt man aber nicht das schießen auch wenn man das dort macht. Der "Scharfe" Schuss ist nicht durch einen Simulator zu ersetzen. So sehe ich das im Straßenverkehr auch.
Das die Anzahl der Sonderfahrten reduziert wurde ist so verkehrt nicht. Hier auf dem Land sind ja die Überlandfahrten eher normnale Standard Fahrstunden. Die Orte sind ja nicht so groß als das man da 45 Minuten am Stück umher fahren kann. :ugly:
Ob die kosten sinken? Die Fahrschulen bzw Fahrlehrer müssen ja auch was verdienen.
Wir werden sehen.

Gibt es eigentlich eine Statistik wie die Preise je Fahrstunde Preisbereinigt tatsächlich gestiegen sind?
Auf eine Regierung Spahn, zu Weidels Gnaden, sollte man sich vor der nächsten Wahl schon seelisch vorbereiten. Es kann sich auch noch viel ändern, aber momentan ist das ein deutlich wahrscheinlicher es Szenario als z.B. eine SPD in der Folgeregierung.
Schon Absurd dass die selber ernannten erz Konservativen dann eine rein homosexuelle Staatsführung bekommen, die aber verspricht sich für Frau am Herd und ins Wochenbett einzusetzen.
? Spahn als Regierungschef? Mitnichten.
Ich sehe eine Opposition angeführt von der Union und den Grünen. Somit bleibt abzuwarten ob Weidel oder doch der Herr Bernd Höcke im Bundestag zum Kanzler gewählt wird.
Kommt allerdings doch die Linke (eher wahrscheinlich) oder die SPD (ich mag da keine Prognose abgeben) in den BT könnte es Herr Spahn ins Kanzleramt schaffen.

Ob eine SPD in einem neuen Bundestag überhaupt sichtbar ist wird sich zeigen Ich sehe es derzeit nicht so. Um mehr als 6-8% zu holen müsste die SPD mit einem Paukenschlag (zu einem für die SPD Wählerschaft wichtigen Thema) die Regierung verlassen. Das sehe ich nicht auch wenn ich nicht denke das diese Regierung bis zu Ende der Legislatur hält. Im übrigen auch für die Union kein einfaches Thema.
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch was anderes:


Quelle: Kabinett beschließt Reform des Führerscheins

Finde ich gut. Es gibt viel zu viele theoretischen Fragen. Bei uns waren das früher die Hälfte.
Nur was ich nicht so gut finde sind die Kürzung der Fahrstunden. Speziell der Sonderfahrten.
Man will dafür u.a. auf Fahrsimulatoren ausweichen. Aber ob die echte praktische Erfahrungen im Straßenverkehr ersetzen können? Gut ist auch das die Erfolgsquoten von Fahrschulen öffentlich gemacht werden sollen. So hat man mehr Transparenz.
Die Fragen wiederholen sich doch dauernd - zwar bisschen anders gestellt - aber so schwierig war das dann doch nicht... Man könnte natürlich auch sich hinsetzen und einfach bisschen lernen :D

An meine Nachtfahrten konnte ich mich noch gut erinnern... im Juli kurz vor 7 :ugly:
Welche Transparenz soll durch öffentliche Erfolgsquoten erzeugt werden. Unterm Strich fahren die Fahrschüler dann 100% mehr Stunden ab, damit die Fahrschule 100% sicher ist das der Fahrschüler das auch packt.

Die Simulatoren sind ganz nett für erste Basics - richtigen Verkehr ersetzt es dann doch nicht :D soviele "gute" Fahrer kann keiner programmieren :D
 
Auf eine Regierung Spahn, zu Weidels Gnaden, sollte man sich vor der nächsten Wahl schon seelisch vorbereiten. Es kann sich auch noch viel ändern, aber momentan ist das ein deutlich wahrscheinlicher es Szenario als z.B. eine SPD in der Folgeregierung.
Schon Absurd dass die selber ernannten erz Konservativen dann eine rein homosexuelle Staatsführung bekommen, die aber verspricht sich für Frau am Herd und ins Wochenbett einzusetzen.
Die SPD sehe ich auch nicht unbedingt in der Folgeregierung. Die werden wenn sie Pech haben bei der nächsten Bundestagswahl in den einstelligen Bereich abrutschen. Die haben ganz andere Probleme... nur habe ich manchmal den Eindruck als wenn ihnen das nicht richtig bewusst ist.
Mir erschließt sich nicht wie die Reduzierung der Fragen da irgendwas reformiert.
Heuzutage fallen viel mehr jungen Menschen bei der theoretischen Führerscheinprüfung durch.
Der Fragenkatalog ist unnötig aufgebläht und muss entschlackt werden.
Fahrsimulator halte ich für gut als Verfahrenstrainer allerdings ist der richtige Straßenverkehr die richtige Bühne um das fahren zu lernen. In der Bundeswehr habe ich sehr gerne den Siulator für Handwaffen mit meinen Soldaten genutzt. Da lernt man aber nicht das schießen auch wenn man das dort macht. Der "Scharfe" Schuss ist nicht durch einen Simulator zu ersetzen. So sehe ich das im Straßenverkehr auch.
Ich weiß nicht... bin da skeptisch.
Das die Anzahl der Sonderfahrten reduziert wurde ist so verkehrt nicht. Hier auf dem Land sind ja die Überlandfahrten eher normnale Standard Fahrstunden. Die Orte sind ja nicht so groß als das man da 45 Minuten am Stück umher fahren kann. :ugly:
Gerade die Autobahn und Nachtfahrten sind wichtig.
Ob die kosten sinken? Die Fahrschulen bzw Fahrlehrer müssen ja auch was verdienen.
Wir werden sehen.
Die Kosten sind übertrieben hoch. Früher hatte ich 2000 DM für den Führerschein bezahlt. Heute sind die Kosten 3 bis 4 mal so hoch.
Gibt es eigentlich eine Statistik wie die Preise je Fahrstunde Preisbereinigt tatsächlich gestiegen sind?
Weiß ich nicht. Frag doch die KI! :D

Die Fragen wiederholen sich doch dauernd - zwar bisschen anders gestellt - aber so schwierig war das dann doch nicht... Man könnte natürlich auch sich hinsetzen und einfach bisschen lernen :D
Siehe oben. Heutzutage fallen viel mehr jungen Menschen durch die theoretische Prüfung. Warum neben den Stress in der Schule, beruflich und gesellschaftlich hier noch unnötig zusätzlichen Druck erzeugen?

Wir haben früher nur einen Bruchteil der Fragen gelernt. Und viele davon befassen sich auch gar nicht mit Verkehrssicherheit und sind rein technisch.

Welche Transparenz soll durch öffentliche Erfolgsquoten erzeugt werden. Unterm Strich fahren die Fahrschüler dann 100% mehr Stunden ab, damit die Fahrschule 100% sicher ist das der Fahrschüler das auch packt.
Es kommt drauf an. Effizienz ist das Zauberwort.
Die Simulatoren sind ganz nett für erste Basics - richtigen Verkehr ersetzt es dann doch nicht :D soviele "gute" Fahrer kann keiner programmieren :D
Sehe ich auch so! ;)
 
Früher hatte ich 2000 DM für den Führerschein bezahlt.
Früher kostete die Kugel Eis auch noch 30 Pfennige. Daher die Frage wie das eigentlich Inflationsbereinigt aussieht.

Siehe oben. Heutzutage fallen viel mehr jungen Menschen durch die theoretische Prüfung. Warum neben den Stress in der Schule, beruflich und gesellschaftlich hier noch unnötig zusätzichen Druck erzeugen?
Ja da fallen sehr viele durch. Konnte ich auch bei der Bundeswehr beobachten Auch bei jungen Soldaten welche schon einen B Führerschein hatten und den für LKW machen durften. Interessanterweise waren es die eh fleißigen welche nicht durch die Theorie gefallen sind. Btw Theorie halte ich für eine reine fleiß Geschichte. Ich mag auch nicht beurteilen welche Fragen bzw welche Anzahl man wegfallen lassen kann. Es gibt da ja noch so etwas wie Verkehrssicherheit.

Ich weiß nicht... bin da skeptisch.
In wie fern skeptisch? Mehr Simulator weniger Straße?
Da wo Simulator Situationen welche kaum auf der Straße vorkommen macht der meine Meinung nach Sinn. Ansonsten ist auf der Straße die Erfahrung zu sammeln.

Welche Transparenz soll durch öffentliche Erfolgsquoten erzeugt werden. Unterm Strich fahren die Fahrschüler dann 100% mehr Stunden ab, damit die Fahrschule 100% sicher ist das der Fahrschüler das auch packt.
Die werden kaum 100% mehr Fahrstunden sammeln. Es gibt meines Wissens immer noch viel zu wenige Fahrlehrer was ja auch den Preis treibt.
 
Heuzutage fallen viel mehr jungen Menschen bei der theoretischen Führerscheinprüfung durch.
Der Fragenkatalog ist unnötig aufgebläht und muss entschlackt werden.

Gerade die Autobahn und Nachtfahrten sind wichtig.



Siehe oben. Heutzutage fallen viel mehr jungen Menschen durch die theoretische Prüfung. Warum neben den Stress in der Schule, beruflich und gesellschaftlich hier noch unnötig zusätzlichen Druck erzeugen?
Junge Leute fallen nicht nur häufig durch die Theorie(das ist reine Faulheit - sorry ist aber so - muss man nur lernen)
Was musste sich meine Freundin alles anhören von erbosten Muttis das der Kronensohn x-mal durch die Theorie durchgefallen ist :schief:
Die jüngste Schwester meiner Freundin hatte vor 4 Jahren ihren Lappen gemacht - also die Theorie ist selbst wenn man seit Jahren den Führerschein hat schaffbar - hatten fleißig am Tablett mit geübt ;)
In der Praxis fehlt der Generation einfach der Bezug - durch das ständige Smartphohen schauen kriegen die den Fahralltag nicht mehr mit und das fehlt jungen Leuten wohl :ka:
Ich hatte dazu mal nen schönen Bericht gesehen

Autobahn ist doch sowas von langweilig - ja man hat eine höhere Geschwindigkeit, aber unterm Strich ist es geradeaus fahren und das Rechtsfahrgebot einhalten :D.
Richtige Nachtfahrten sind wichtig - da stimme ich dir zu :daumen:

Die werden kaum 100% mehr Fahrstunden sammeln. Es gibt meines Wissens immer noch viel zu wenige Fahrlehrer was ja auch den Preis treibt.
Vielleicht etwas übertrieben, aber warum nicht wenn die Erfolgsquote öffentlich ist, will man doch das die Leute sicher bestehen - und das geht vor allem mit mehr Fahrpraxis
 
Früher kostete die Kugel Eis auch noch 30 Pfennige. Daher die Frage wie das eigentlich Inflationsbereinigt aussieht.
Ich habe jetzt mal die KI (Google Gemini) befragt:


Sind die Führerscheinpreise inflationsbereinigt deutlich höher als früher z.B. in den 90´ern?


Ja, absolut. Das Gefühl trügt dich nicht: Der Führerschein ist inflationsbereinigt heute deutlich teurer als in den 1990er-Jahren. Während die Preise über viele Jahre hinweg relativ stabil mit der allgemeinen Inflation mitliefen, sind sie insbesondere seit 2020 massiv explodiert.

Hier ist der direkte Vergleich, der zeigt, wie sich die Kaufkraft verschoben hat:

Der Preisvergleich: Damals vs. Heute​

  • In den 1990ern: Ein Führerschein der Klasse 3 (heute Klasse B) kostete in den Neunzigern im Durchschnitt zwischen 1.500 und 2.200 DM (umgerechnet also etwa 750 bis 1.100 €). Eine einzelne Fahrstunde schlug Ende 1995 im Schnitt mit rund 23 Euro (ca. 45 DM) zu Buche.
  • Reine Inflation hochgerechnet: Hätten sich die Führerscheinpreise exakt analog zur allgemeinen Inflation (Verbraucherpreisindex) entwickelt, müsste ein Führerschein heute etwa 1.300 bis 1.800 € kosten.
  • Die Realität heute: Laut Erhebungen des Branchenverbandes MOVING liegt der Durchschnittspreis für den Autoführerschein mittlerweile bei über 3.000 € (oftmals sogar zwischen 3.000 und 4.500 €, je nach Region und Anzahl der Fahrstunden). Eine einzige Fahrstunde kostet heute im Schnitt über 60 €.
Das Fazit: Inflationsbereinigt bezahlt man heute rund das Doppelte für den Führerschein im Vergleich zu den 1990er-Jahren.

Warum ist der Führerschein so viel teurer geworden?​

Dass die Kosten die normale Inflation so stark überholt haben, liegt an mehreren strukturellen Faktoren:

  • Höhere Anforderungen und mehr Stunden: Die Ausbildung ist heute komplexer. Der Verkehr hat massiv zugenommen, Assistenzsysteme im Auto müssen erklärt werden und die Prüfungszeit wurde verlängert. Fahrschüler benötigen im Schnitt heute mehr Übungsstunden als früher, um prüfungsbereit zu sein.
  • Massiver Fahrlehrermangel: Es gibt schlicht zu wenig Fahrlehrer. Durch das knappe Angebot und gestiegene Personalkosten mussten die Fahrschulen die Gehälter (und damit die Stundenpreise) deutlich anheben.
  • Anschaffung und Unterhalt der Autos: Moderne Fahrschulautos sind rollende Computer. Die Anschaffungskosten, die Versicherung, die Wartung für die Werkstätten und nicht zuletzt die Spritpreise sind weit über dem Niveau der normalen Inflation gestiegen.
  • Der "Corona-Schock": Während der Pandemie durften Fahrschulen zeitweise nicht ausbilden. Nach den Lockdowns gab es einen extremen Rückstau an Fahrschülern bei gleichzeitig strengeren Hygieneauflagen. In dieser Phase (ab 2020) sind die Preise innerhalb kürzester Zeit um rund 40 bis 50 % in die Höhe geschossen und danach nicht wieder gesunken.
Ich mag auch nicht beurteilen welche Fragen bzw welche Anzahl man wegfallen lassen kann. Es gibt da ja noch so etwas wie Verkehrssicherheit.
Es sind auch viele neue technische Fragen dabei welche nicht unbedingt mit der Verkehrssicherheit zu tun haben.
In wie fern skeptisch? Mehr Simulator weniger Straße?
Da wo Simulator Situationen welche kaum auf der Straße vorkommen macht der meine Meinung nach Sinn. Ansonsten ist auf der Straße die Erfahrung zu sammeln.
Straße also "Reallife" ist immer besser.

Junge Leute fallen nicht nur häufig durch die Theorie(das ist reine Faulheit - sorry ist aber so - muss man nur lernen)
Das stimmt aber. Und das ist nicht "nur" Faulheit sondern auch Überforderung.
 
Mit dem neuen Gesetz wäre da mehr möglich. Mir ist nur nicht klar wieso das für Arbeitgeber positiv sein soll :ugly:
Weil das nur der erste Baustein ist.

Wir befinden uns in einer Phase, wo Arbeiter neoliberale Parteien mit rechtsradikalen Positionen wählen. Gewerkschaften verlieren an Bedeutung, Geld und damit Macht. Jetzt erweitert man die täglich mögliche Arbeitszeit. Im nächsten Schritt ist dann die ~ 40-h-Woche dran und wird zu einer 48-h-Woche. Das kommt aber erst, wenn die Schwarzen und die Blau-Braunen die gemeinsame Regierung stellen. ;)
 
Straße also "Reallife" ist immer besser.
Habe ich doch auch nicht anders geschrieben.
Das stimmt aber. Und das ist nicht "nur" Faulheit sondern auch Überforderung.
Ab und an habe ich den Eindruck das sobald die derzeitige Generation etwas nicht (mehr) kann es sofort Überforderung ist. Dem kann ich auch aus beruflicher Erfahrung nicht vollumfänglich zustimmen.
Früher gab es mal die Idiotenwiese dafür.
Gibt es doch immer noch. Ist aber nicht wie zu Deiner Zeit eine Wiese sondern eine Anlage mit aspahltierter Fahrbahn und Verkehrszeichen.
 
Zurück