Neue Bundesregierung 2025

Den statistischen Wert bzgl. Diesel mag ich gerne glauben.
Die subjektive wie auch die ortsbezogene Wahrnehmung mag da durchaus differieren.
In meinem unmittelbaren Umfeld fahren viele relativ moderne Skoda Oktavia oder Superb und so was ähnliches von anderen Marken herum, also so 150-200 PS Teile. Die kommen unisono glaubhaft kaum über 6,5 l, selbst bei zügiger Fahrt.

Dann haben wir ebenso relativ viele Nachbarn, die einen VW Bus oder Vergleichbares haben, eher ältere Teile, weil Neuanschaffung irre. Da sind 9l eher die Unterkante des Verbrauchs.

Und ja, klar Bayernland, einige BMW, auch Diesel und meist höher motorisiert und additiv sportlichere Fahrweise, auch deutlich über 9 oder 10 l.

Deutschlandweit selbst das abschätzen zu wollen geht kaum.
Die PKW Bestände in ihrer Ausprägung dürften von Region zu Region sehr unterschiedlich sein.
Obwohl in einer ländlichen Region wohnhaft, taxiere ich den Dieselanteil aber dennoch eher auf maximal 1/3 des Fahrzeugbestandes privater Natur. Die Allermeisten fahren Benziner in der Klasse bis maximal 150 PS.
Das ist schon vor Jahren bei Vielen angekommen, dass sich ein Diesel privat nur bei sehr viel Laufzeit lohnen mag.
Aber wer fährt denn privat schon 30 TKm oder mehr /anno?

E-Autos haben sich bei uns privat noch nicht wirklich durchgesetzt.
Viele haben PV auf dem Haus (tatsächlich fast jedes Einfamilienhaus), aber der Anteil privater Stromer liegt bei gefühlten 10-15% im Dorf.
Dienstfahrzeuge (also so Münchenpendler) sind da schon mehr, da schätze ich den Anteil auf grob 50%.
Ich bin ja auch nur auf dann nach sehr langer Suche nach einem wirklich großen Auto (Ladevolumen) auf E umgestiegen, weil ich additiv noch vom Arbeitgeber finanziell gepimpert wurde.
 
Also unser kleinwagen kann durchaus mit ~4L gefahren werden. Da meine Frau diesen vorrangig bewegt sind es aber tatsächlich 4,8L.
Ich werde jetzt meine Ape50 austauschen. Da stellt sich die Frage gar nicht ob Verbrenner oder Elektro. Jegliche Vorteile hat da Elektro. Ich freue mich schon drauf.
Der nächste PKw wird ebenso ein Stromer sein.
 
Also unser kleinwagen kann durchaus mit ~4L gefahren werden. Da meine Frau diesen vorrangig bewegt sind es aber tatsächlich 4,8L.
Ich werde jetzt meine Ape50 austauschen. Da stellt sich die Frage gar nicht ob Verbrenner oder Elektro. Jegliche Vorteile hat da Elektro. Ich freue mich schon drauf.
Der nächste PKw wird ebenso ein Stromer sein.
Hast du Möglichkeiten zu laden?
Ich wohne zur Miete in einem 9 Familienhaus, hier gibt es "nichts" weit und breit und immer schnellladen, ist nun nicht der Weisheits letzter schluss. Meinen dicken Benziner (Alfa Giulia), habe ich nur noch Saisonweise angemeldet und fahre vielleicht 1500km im Jahr eher weniger, das Alltagsauto ist meine alte A Klasse. Die muss jetzt auch mal neu, bis jetzt tendiere ich zum kleinen Benziner, ich bin ja SUV Hasser.
Ich kann nirgends an die Steckdose und das ist für mich das Killerargument.
 
Das Statistische Bundesamt gibt für 2023 jedenfalls an, dass private Diesel- PKW im Schnitt 9,1 Liter auf 100 KM verbrauchten.
Wow. Krass viel.
Das war mein UseCase. Deswegen hatte ich mir damals den Diesel geholt. Meine Autofahrten bestanden aus 21km Arbeitsweg hauptsächlich über Land und vielen LKWs vor mir oder eben BAB. Und bei 2h Fahrtweg bin ich überwiegend 120 bis 130 km/h gerollt. Hätte den Verbrauch auch mehrmals nach dem Tanken geprüft und der Verbrauch lag natürlich über dem, was der Bordcomputer angegeben hat.

Aber egal, ich würde mir keinen Verbrenner mehr kaufen wollen. Ich überlege sogar schon, ganz aufs Auto zu verzichten weil die Kosten den Nutzen nicht mehr rechtfertigen.
 
Hast du Möglichkeiten zu laden?
Ich wohne zur Miete in einem 9 Familienhaus, hier gibt es "nichts" weit und breit und immer schnellladen, ist nun nicht der Weisheits letzter schluss. Meinen dicken Benziner (Alfa Giulia), habe ich nur noch Saisonweise angemeldet und fahre vielleicht 1500km im Jahr eher weniger, das Alltagsauto ist meine alte A Klasse. Die muss jetzt auch mal neu, bis jetzt tendiere ich zum kleinen Benziner, ich bin ja SUV Hasser.
Ich kann nirgends an die Steckdose und das ist für mich das Killerargument.
Ja ich habe meine Steckdose.
Das ist übrigens etwas wo meiner Meinung die Regierung Lösungen fördern sollte. Überall liegt ja Strom, Straßenbeleuchtung. Warum kann da nicht geladen werden? Sollte technisch ja nicht so aufwendig sein. Nein ich meine da keine Schnelllader sondern ganz einfache 16A Steckdosen Lösungen.
 
E-Autos haben sich bei uns privat noch nicht wirklich durchgesetzt.
Viele haben PV auf dem Haus (tatsächlich fast jedes Einfamilienhaus), aber der Anteil privater Stromer liegt bei gefühlten 10-15% im Dorf.
Dienstfahrzeuge (also so Münchenpendler) sind da schon mehr, da schätze ich den Anteil auf grob 50%.
Mehr Vorteile für E geht ja gar nicht, wenn du die PV Anlage auf dem Dach hast und der Arbeitgeber den Dienstwagen stellt in Form von z.B. Leasing (bestimmter Betrag). Als reines Pendlerauto gibt es da keine objektiven Argumente dagegen.
Nur wenn einer mit seinem Dienstauto, Vertreter ist und deutlich an die die 800km täglich fährt, ansonsten kann man bei den jetzigen "Kisten" auch relativ zügig wieder Schnellladen. Wer zu Hause jeden Abend auch ein E Fahrzeug mit großer Reichweite ziemlich einfach geladen bekommt, ist blöd wenn er es nicht macht.
 
Mehr Vorteile für E geht ja gar nicht, wenn du die PV Anlage auf dem Dach hast und der Arbeitgeber den Dienstwagen stellt in Form von z.B. Leasing (bestimmter Betrag). Als reines Pendlerauto gibt es da keine objektiven Argumente dagegen.
Nur wenn einer mit seinem Dienstauto, Vertreter ist und deutlich an die die 800km täglich fährt, ansonsten kann man bei den jetzigen "Kisten" auch relativ zügig wieder Schnellladen. Wer zu Hause jeden Abend auch ein E Fahrzeug mit großer Reichweite ziemlich einfach geladen bekommt, ist blöd wenn er es nicht macht.
So richtig Solaranlage auf dem Dach habe ich nicht. Zwei Balkon Anlagen und eine Inselanlage. Btw im Sommer kann ich jedoch kostenlos laden. Ebenso auf den Wochenmärjten welche ich anfahre. So ist die (Blei) Batterie immer geladen. Die mögen das ja besonders gerne.
Ja wer täglich viel Unterwegs ist der wird kaum umsteigen. Wobei mein Nachbar ist im Vertieb von Zwygart und ist täglich richtig viel Unterwegs. Er bekommt nun als Firmenwagen einen Stromer. Er ist gespannt wie das wird und ob das klappt. Wir frotzeln immer schon, dass er irgendwann im Schwarzwald verschollen ist, wegen Strommangels.
Lösungen gibt es:
Ja genau so. Fördern und Flächendecken insbesondere da wo viele Menschen leben umsetzen. Dann steigen die Menschen selber um. Norwegen hat es doch vor gemacht.
 
Aber egal, ich würde mir keinen Verbrenner mehr kaufen wollen. Ich überlege sogar schon, ganz aufs Auto zu verzichten weil die Kosten den Nutzen nicht mehr rechtfertigen.
Jeder der eine Familie hat, denkt da nicht mal im Traum daran und selbst ich als Single könnte mich nur ganz ganz ganz schwer vom Auto trennen und ich wohne mit guter öffi Anbindung. Man hat das Auto 80 Jahre zur goldenen Freiheitsgans gemacht, es braucht wesentlich länger als eine Generation, das wieder abzuwickeln.
Von den Landbewohnern spreche ich noch gar nicht.

Ja wer täglich viel Unterwegs ist der wird kaum umsteigen. Wobei mein Nachbar ist im Vertieb von Zwygart und ist täglich richtig viel Unterwegs. Er bekommt nun als Firmenwagen einen Stromer. Er ist gespannt wie das wird und ob das klappt. Wir frotzeln immer schon, dass er irgendwann im Schwarzwald verschollen ist, wegen Strommangels.
Ich wünsche ihm das absolut nicht.
Ausgehend hiervon:
Mein Stiefvater hatte sich wirklich gut auf diesen Tripp vorbereitet, nur wenn die Säulen versagen, bist du am ......
Wenn er nicht eine EON Mitarbeiterin telefonisch gefunden hätte, die ihm umsonst 60% aufgeladen hätte, weil keine Säule seine 3 verschiedenen Kreditkarten oder Debitkarte akzeptierte (Die KArten waren alle in Ordnung und man ist das prozedere mehrmals durchgegangen, Nachts im strömenden Regen, die Säule "fand die Karten auch Grün", nur geladen haben sie nictht), hätte er im Auto übernachten müssen. Der war nach der Horrorfahrt erstmal restlos bedient vom E Auto und das ist jetzt genau ein 1/2 Jahr her.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann nirgends an die Steckdose und das ist für mich das Killerargument.
Klar. Hängt wieder von der jeweiligen Situation ab. Aber man kann sich auch einfach mal daran gewöhnen die Karre irgendwo an den 22 KW AC Lader zu hängen und sich dann 2-3h lang in der Umgebung was vorzunehmen. Soll Leute geben, die machen das. Einfach so. Ohne Gemecker, dass es nirgends was zum Laden gibt! Just a guess!

Mobilitätswende bedeute nicht Betondenken zu behalten. Das muss sich ebenfalls anpassen. ;)
 
Klar. Hängt wieder von der jeweiligen Situation ab. Aber man kann sich auch einfach mal daran gewöhnen die Karre irgendwo an den 22 KW AC Lader zu hängen und sich dann 2-3h lang in der Umgebung was vorzunehmen. Soll Leute geben, die machen das. Einfach so. Ohne Gemecker, dass es nirgends was zum Laden gibt! Just a guess!

Mobilitätswende bedeute nicht Betondenken zu behalten. Das muss sich ebenfalls anpassen. ;)
Sorry, ich arbeite, ich habe meinen Alltag zu bewältigen, meine Wohnung und Wäsche zu pflegen und mein Herrenrad mit 63 Rahmen und 28Zoll, passt nicht überall rein. Irgendwann ist auch mal schluss mit "meinem persönlichen" Aufwand. Ich habe mir deswegen auch nie einen Hund angeschafft, weil ich dem Tier nicht gerecht werde, aber soll ein Elektroauto kaufen, um ähnlichen Aufwand zu betreiben, um es zu laden?
Ne!
Wenn es Straßenlaternenlader oder ähnliches gibt, bin ich sofort dabei, vorher nicht.
 
Ich wünsche ihm das absolut nicht.
Ausgehend hiervon:
Mein Stiefvater hatte sich wirklich gut auf diesen Tripp vorbereitet, nur wenn die Säulen versagen, bist du am ......
Wenn er nicht eine EON Mitarbeiterin telefonisch gefunden hätte, die ihm umsonst 60% aufgeladen hätte, weil keine Säule seine 3 verschiedenen Kreditkarten oder Debitkarte akzeptierte (Die KArten waren alle in Ordnung und man ist das prozedere mehrmals durchgegangen, Nachts im strömenden Regen, die Säule "fand die Karten auch Grün", nur geladen haben sie nictht), hätte er im Auto übernachten müssen. Der war nach der Horrorfahrt erstmal restlos bedient vom E Auto und das ist jetzt genau ein 1/2 Jahr her.
Na das Fahrzeug sollte genug Reichweite für seine täglichen Fahrten haben. Abends wird ja immer daheim geladen. Die Wallbox ist schon installiert.
 
Na das Fahrzeug sollte genug Reichweite für seine täglichen Fahrten haben. Abends wird ja immer daheim geladen. Die Wallbox ist schon installiert.
DAs ist auch eine persönliche Annekdote, aber ich wünsche ihm wirklich nicht, dass er irgendwo in der Pampa ein spätes Kundengespräch hat und dann noch aus welchen Gründne auch immer noch laden muss. Dann wird der Tag ganz schnell ganz lang und man ist von vorne bis hinten bedient.
 
Ergibt bei doppelt so vielen ÖPNV-Nutzern den gleichen Preis pro Nase.
Wenn doppelt so viele Fahrten auch zu etwa doppelten Einnahmen führen, warum ist noch niemand darauf gekommen?

Das Statistische Bundesamt gibt für 2023 jedenfalls an, dass private Diesel- PKW im Schnitt 9,1 Liter auf 100 KM verbrauchten.
Ist das technisch überhaupt möglich? 3. Gang auf der Autobahn.:lol:


Aber man kann sich auch einfach mal daran gewöhnen die Karre irgendwo an den 22 KW AC Lader zu hängen und sich dann 2-3h lang in der Umgebung was vorzunehmen
Klar.
Oder man lässt so einen Unfug einfach. Das würde mir noch einfallen, sogar bei kostenlosem Strom.
Soll Leute geben, die machen das. Einfach so.
Echt, die fahren dauernd irgendwo hin und gehen, egal wie das Wetter ist, halt 2-3h spazieren?
Das glaubst du doch selbst nicht.:what:
 
Sorry, ich arbeite, ich habe meinen Alltag zu bewältigen, meine Wohnung und Wäsche zu pflegen und mein Herrenrad mit 63 Rahmen und 28Zoll, passt nicht überall rein. Irgendwann ist auch mal schluss mit "meinem persönlichen" Aufwand.
Okay. Okay. Ich merke schon. Das schiere Leben führt dich an deine Grenzen. Relax. Niemand zwingt dich zu irgendwas.

Echt, die fahren dauernd irgendwo hin und gehen, egal wie das Wetter ist, halt 2-3h spazieren?
Das glaubst du doch selbst nicht.:what:
Geh mal ein paar Seiten zurück. Da habe ich schon vorgerechnet, dass man selbst am Schnellader mit 50-60 ct. binnen einer halben Stunde billiger tankt als mit Diesel vor dem Iran-Krieg. ;)
 
Okay. Okay. Ich merke schon. Das schiere Leben führt dich an deine Grenzen. Relax. Niemand zwingt dich zu irgendwas.
Lol, ich bin alleine und ich koche für mich jeden Tag frisch, ob du dich darüber lustig machst oder arrogant die Nase rümpfst ist mir sch eiss egal, es ist mein Leben und meine Freizeit. Ich beschäftige mich bestimmt nicht damit, wie ich alle 2-3 Tage mein Auto laden könnte, mit ein paar Stunden "Aufwand".

Geh mal ein paar Seiten zurück. Da habe ich schon vorgerechnet, dass man selbst am Schnellader mit 50-60 ct. binnen einer halben Stunde billiger tankt als mit Diesel vor dem Iran-Krieg. ;)
Den Akkuverschleiss hast dabei natürlich berücksichtigt?!
 
Den Akkuverschleiss hast dabei natürlich berücksichtigt?!
Och, 150 KW laden eh die wenigsten. Und mit der passenden Konditionierung, die das Fahrzeug bei der Ladeplanung vornimmt, hält sich das auch in Grenzen. Nicht umsonst geben die Hersteller 100.000 KM oder 8 Jahre Garantie auf Auto inkl. Akku OHNE eine Einschränkung WIE das Auto geladen wird.

Aber davon ab: Es geht mir eher darum, dass man Optionen hat, man sie aber nur nutzen will. Ich merke aber, wie hier Argumente hervorgekramt werden, die ich und auch andere durch pures Leben mit dem E-Auto widerlegen können. Sei es bei den Betriebskosten als auch die Leute in meiner Familie und Bekanntenkreis, die wie du nicht am Haus laden können und trotzdem damit gut klarkommen. Aber ist auch ok. Rede dir weiter ein, dass es für dich nicht geht und kaufe weiter Verbrenner. Halte ich dich nicht von ab. Freies Land und so. ;)
 
Aber davon ab: Es geht mir eher darum, dass man Optionen hat, man sie aber nur nutzen will. Ich merke aber, wie hier Argumente hervorgekramt werden, die ich und auch andere durch pures Leben mit dem E-Auto widerlegen können. Sei es bei den Betriebskosten als auch die Leute in meiner Familie und Bekanntenkreis, die wie du nicht am Haus laden können und trotzdem damit gut klarkommen. Aber ist auch ok. Rede dir weiter ein, dass es für dich nicht geht und kaufe weiter Verbrenner. Halte ich dich nicht von ab. Freies Land und so.
Ich rede mir nichts ein, ich habe selber Erfahrungen.
Bei mir hängt vieles daran, das ich alleine bin. Ich mache alles alleine, ohne jegliche Hilfe, währemd du und Andere mind, zu zweit sind. Und ich möchte auch noch Zeit für mich haben und das nicht mit "Unsinn" verplempern.
Alleine Arbeit, Arbeitsweg, Einkaufen und tägl. Kochen mit gemütlichen Essen, machen in der Regel 11 Stunden und mehr aus und das an 5 Tagen die Woche. Da ist Stress auf der Arbeit und Überstunden 0,0 mit eingerechnet.
Dazu habe ich noch etwas Sport (Tischtennis, ganzjährig, 2x die Woche) und im Sommer fahre ich noch Fahrrad und dazu kommen Bekannte und Freunde. Meine Zeit wächst wirklich nicht auf dem Baum.

Ich habe die Wohnungsgenossenschaft angefragt, ob sie an den zwei Stellplätzen vor dem Haus (Hauswand), von denen ich einen Miete, Wallboxeen anbringen könnten, mit finazieller Beteiligung. Angeblich ist das Hausstromnetz (Haus Anfang 1960er) damit überfordert und man müsste unter hohen Kosten neue Leitungen ziehen, wurde abgelehnt. Ansonsten ist kein Lader 22 KW AC Lader in Fussreichweite (15min).
Auch bin ich nicht wirklich ein Fan davon, mein Auto irgendwo für mehrere Stunden oder gar über Nacht irgendwo im Gewerbegebiet oder Sonstiges unbeaufsichtigt abzustellen.

Gar nicht zu sprechen vom noch nicht entwickelten Gebrauchtwagenmarkt. Wahrscheinlich fahre ich meine A Klasse noch 3-4 Jahre und schaue dann, auch wenn ich jetzt ungefähr 2000€ reinstecken muss.
Die Entwicklung ist so rasant, das ich persönlich E Autos aus z.B. 2020/2021 nicht kaufen möchte (weil ich sie für schlecht halte, gemessen was jetzt auf dem Markt ist), aber das ist meine persönliche "Priorität".
 
Zuletzt bearbeitet:
selbst ich als Single könnte mich nur ganz ganz ganz schwer vom Auto trennen
Noch habe ich den Hobel. Ich mag ihn ja auch und schätze die Flexibilität. Bahnfahren ist leider nur günstig wenn man kein Auto hat und mehrere Wochen im Vorraus bucht ohne Stornooption. Ich bin letztes Wochenende von Hamburg zu meinen Brüdern in der Nähe von Leipzig gefahren. In Leipzig musste mich jemand abholen, am Sonntag musste ich frühzeitig aufstehen. Da fehlt eben jegliche Flexibilität. Dafür muss ich nicht auf die Straße schauen. Im Hamburg selbst ist das Auto aber nur ein Kostenfaktor ohne nutzen. Um mit der Katze zum Tierarzt zu fahren, reicht auch Car Sharing.

Den Akkuverschleiss hast dabei natürlich berücksichtigt?!
Die halten doch mittlerweile ewig. Verschleiß hast Du ja auch beim Motor des Verbrenners.

Mobilitätswende bedeute nicht Betondenken zu behalten. Das muss sich ebenfalls anpassen. ;)
Dafür müssen aber die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Mobilität muss flexibel sein. Mobilität muss m.E. komplett neu gedacht werden und da bedarf es unterschiedliche Verkehrsmittel für alle.
Ich kann es zum Beispiele nicht nachvollziehen, dass mir Menschen sagen, dass sie kein Fahrrad haben. Das Fahrrad gehört doch zur Grundausstattung :D

Aber da niemand im den ÖPNV und die Fahrradinfrastruktur investieren will, bleiben wir abhängig vom KFZ. Ja, ich empfinde das Ding als eine Abhängigkeit. Aber es wird so vorgelegt, es wird als Freiheit verkauft.

Es sterben ständig Radfahrer im Verkehr und niemand interessiert sich dafür. Hauptsache das Auto bleibt unantastbar.

Tja, da wird halt ein 11 jähriger Junge vom LKW überrollt und ab und zu knallt ein Radfahrer gegen eine sich öffnende Autotür. Die Verkehrsplanung orientiert sich dennoch am Automobil anstatt die schwächeren zu schützen. Wir wollen am liebsten vom Sofa ins Auto steigen und vom Autositz in den Bürostuhl fallen.

Obwohl sich gezeigt hat, dass zum Beispiel autofreie Innenstädte und Fahrradvorrang in der Verkehrsplanung die Lebensqualität aller steigern und auch den Einzelhandel dadurch unterstützt wird, sitzen wir lieber im Stau während wir über selbigen schimpfen.
 
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