Neue Bundesregierung 2025

Man sollte sich mal generell Gedanken darüber machen, warum man Rentner dazu motivieren möchte, nachdem sie ein Leben lang gearbeitet haben, wieder in die Arbeitswelt zu locken?

Das ist die einzige kurzfristig aktivierbare Quelle von Fachkräften, alles andere braucht teils jahrzehntelangen, definitiv aber mehr als 4 Jahre Vorlauf. Außerdem kostet die Aktivierung von Rentnern, im Gegensatz zu einer Sanierung des Bildungs- und Ausbildungssystems keinen Cent.


es sei denn, jemand von euch sitzt in der neuen Bundesregierung. Danke.[/B]

Also SO schlimm ist die nun auch wieder nicht :ugly: .
 
Ein Hoch auf die Abschaffung wichtiger Arbeitsschutzgesetze. Nach Studienlage könnte das sogar ganz gut nach hinten losgehen, vor allem was die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie betrifft.


MfG
 

Warnung vor gesundheitlichen Risiken​

"Arbeitsmedizinisch ist längst erwiesen, dass Arbeitszeiten von mehr als acht Stunden die Gesundheit gefährden", heißt es in dem Papier. Langfristig komme es häufiger zu stressbedingten und psychischen Leiden, die wiederum Grund für Fehlzeiten und vorzeitigem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben seien. Auch das Unfallrisiko steige ab der achten Arbeitsstunde - sowohl am Arbeitsplatz als auch bei der anschließenden Fahrt nach Hause.

Im Koalitionsvertrag ist allerdings festgehalten, dass "die hohen Standards im Arbeitsschutz" beibehalten würden. Und: "Kein Beschäftigter darf gegen seinen Willen zu höherer Arbeitszeit gezwungen werden." Im Koalitionsvertrag heißt es auch, die Neuerung wäre "auch und gerade im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf".

Die HSI-Analyse widerspricht: "Die Vorhersehbarkeit und Planbarkeit von Arbeitszeiten stellen wichtige Schlüsselfaktoren für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie dar. Es droht der Effekt einer weiteren Verringerung der Erwerbsarbeit gerade bei Frauen."

Die wollen wohl den ohnehin schon hohen Krankenstand noch weiter erhöhen. :ka:
 
Die wollen wohl den ohnehin schon hohen Krankenstand noch weiter erhöhen. :ka:
Der größte Witz ist ja das hier:
"Im Koalitionsvertrag heißt es auch, die Neuerung wäre "auch und gerade im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf"."

Berufsatiriker können einpacken, mehr Realsatire geht nicht mehr.

Das Gute ist, Kita Mitarbeiter dürfen ja dann auch 12 Stunden arbeiten, dann gleicht sich das ja aus... :klatsch: :schief:

MfG
 
Im alten Job, von 2012 bis Ende 2020 hatte ich drei mal die Woche knapp 12 Stunden (einen ganzen Tag) und dann noch einen halben Tag dazu um auf meine 40h (später deutlich mehr :ugly:) zu kommen.
Ergebnis: 4 Tage Woche, also einen Tag komplett mehr Freizeit inkl. Zeit für die Familie.

Fand ich damals sehr angenehm und könnte mir dieses Arbeitsmodell auch aktuell wieder vorstellen.
 
Also drei Tage keine Zeit für die Familie für einen Tag Zeit für die Familie, ich weiß ja nicht ob das so ein guter Deal ist. :ugly:

Wie ging das eigentlich mit den 12 Stunden, das dürfte doch nach aktuellem Arbeitszeitgesetz gar nicht erlaubt sein?

MfG
 
Führungskräfte mussten in der Zeit um 2010 keine Zeiterfassung machen.War Gleitzeit. Kein Kläger, kein Richter.
 
Kein Kläge, kein Richter.
Richtig.
Betraf aber nicht nur Führungskräfte sondern die gesamte Belegschaft. (meint: alle Vollzeitkräfte mit 40h oder mehr)
drei Tage keine Zeit für die Familie für einen Tag Zeit für die Familie, ich weiß ja nicht ob das so ein guter Deal ist.
Da du das Modell anscheinend nie erlebt hast, kannst du dir auch kein Urteil bilden.
Ich kenne Beides.
Beides hat jeweils Vor- und Nachteile.

Wenn ich dank 3 mal 12 Stunden die Woche an den verbliebenen 3 Werktagen viel mehr als "nur" die üblichen 1-2 Stunden nach Feierabend mit den Kindern verbringen kann, kann das durchaus positiv sein.
Da lohnt es sich dann auch mal mit den Kindern den Nachmittag noch auf dem Spielplatz zu verbringen oder Ähnliches, weil Papa ja mittags um 14 Uhr schon zuhause ist.
Und für einen selbst: Man kann einen Tag mehr die Woche ausschlafen, weil man nur 4 mal früh hoch muss :nicken:

Ich finde es also nicht verkehrt diese Option anzubieten.
 
Da du das Modell anscheinend nie erlebt hast, kannst du dir auch kein Urteil bilden.
Ich kenne Beides.
Beides hat jeweils Vor- und Nachteile.

Wenn ich dank 3 mal 12 Stunden die Woche an den verbliebenen 3 Werktagen viel mehr als "nur" die üblichen 1-2 Stunden nach Feierabend mit den Kindern verbringen kann, kann das durchaus positiv sein.
Da lohnt es sich dann auch mal mit den Kindern den Nachmittag noch auf dem Spielplatz zu verbringen oder Ähnliches, weil Papa ja mittags um 14 Uhr schon zuhause ist.
Und für einen selbst: Man kann einen Tag mehr die Woche ausschlafen, weil man nur 4 mal früh hoch muss :nicken:

Ich finde es also nicht verkehrt diese Option anzubieten.
Woher willst Du das denn wissen, ich stelle einfach nur fest, dass du an drei von fünf Werktagen von den Kindern gar nichts hast und die Kinder nichts von dir, und im Bezug auf mein obigen Link verbessert das eben nicht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sondern fördert eher wieder die einseitige Rollenverteilung hin zum Kindererzieher und arbeitenden Elternteil. Eine vier Tage Woche bei 40 Stunden plus die Überstunden, niemand lässt pünktlich die Arbeit liegen, ist gesundheitlich, familiär und auch sicherlich von der Produktivität denke ich nicht die sinnvollste Wahl. Und darüber hinaus frage ich mich auch wie das nach Arbeitszeitgesetz überhaupt geht, denn danach ist ja die maximale Arbeitszeit auf 10 Stunden pro Tag, als Ausnahme, erlaubt, regulär jedoch nur 8 Stunden. Warst du da selbstständig?

MfG
 
dass du an drei von fünf Werktagen
Bitte erst einmal richtig lesen, bevor ich es dir noch einmal erkläre.
Es sind 6 Werktage.
dank 3 mal 12 Stunden die Woche an den verbliebenen 3 Werktagen viel mehr als "nur" die üblichen 1-2 Stunden Zeit nach Feierabend mit den Kindern verbringen kann, kann das durchaus positiv sein

Im Übrigen ist das prinzipiell genau das Modell, was du hier selbst vorschlägst:
vier Tage Woche bei 40 Stunden plus die Überstunden
Ob du nun an einem Tag 10 Stunden oder 12 Stunden arbeitest, und je nach Länge des Arbeitsweges, dann vlt. sogar 14 Stunden außer Haus bist, macht dann auch keinen Unterschied mehr.
Zeit für die Kinder bleibt in beiden Fällen quasi keine übrig.
Abends schnell ins Bett bringen? yeah: quality time :banane:

darüber hinaus frage ich mich auch wie das nach Arbeitszeitgesetz überhaupt geht
siehe oben:
Kein Kläger, kein Richter
:schief:
 
Also vorgeschlagen habe ich das nicht sondern lediglich aufgezeigt was nach Arbeitszeitgesetz überhaupt möglich wäre und 12 Stunden sind definitiv nicht erlaubt. Weiter oben hast du von vier Tage Woche plus einen zusätzlich freien Tag gesprochenes, entspräche also einer üblichen 5 Tage Woche jetzt schreibst du auf einmal sechs Werktage, ich kann ja schlecht in deinen Kopf schauen. ;-)

Und wenn man mit den Kindern ernsthaft mehr Zeit verbringen will oder muss, dann geht das mit einer 40 Stunden Woche nicht, das kann ich dir auch als alleinerziehender Vater von damals noch zwei Kindern sagen, dass das nicht möglich ist. Ich habe es selbst ein Jahr lang probiert und man arbeitet an einer absolut unzumutbaren Grenze und die Kinder auch. Ohne Homeoffice wäre das überhaupt nicht gegangen. Die einzig sinnvolle Option für eine 4-Tage-Woche plus Kinder ist wenn man auf mindestens 35 Stunden geht, wenn nicht sogar eher 30 also halbtags arbeitet. 12 Stunden sind jedenfalls laut Arbeitszeitgesetz nicht zulässig, daher ja die Frage ob du selbstständig bist und dir das selber auferlegt hast, denn dein Arbeitgeber hätte gegen das Arbeitszeitgesetz verstoßen.

MfG
 
dein Arbeitgeber hätte gegen das Arbeitszeitgesetz verstoßen
Hat er, und tut er immer noch, soweit ich das von ehemaligen Kollegen gehört habe ;)

einer üblichen 5 Tage Woche jetzt schreibst du auf einmal sechs Werktage
Eine reguläre Woche besteht nun mal aus 6 Werktagen plus Sonntag.
Dass es viele Berufe gibt an denen Samstags grundsätzlich nicht gearbeitet wird, ändert nichts an dieser Tatsache.
 
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Ricarda Lang hat Thorsten Frei mit Argumenten zerlegt. Und deutlich mehr Bezug zu der Realität von vielen Menschen.
 
LOL!!!
Da haben die Politikprofis Merz und Dobrindt wohl voll daneben gegriffen. Bin mal gespannt wie es nun weiter geht und wie sie sich und ihr Handeln nun rechtfertigen. Jetzt verstehe ich auch warum die SPD dem im Koalitionsvertrag quasi zugestimmt hatte, weil sie genau wussten, dass dieser Punkt eh kassiert wird. Klingbeil, dieser Fuchs. :ugly:


MfG
 
Wie können aber drei Asylanten klagen, die nach Polen zurück mussten?
Da haben doch die Asylmafiaanwälte geholfen. ;)
 
Es geht um die Art der Durchführung. Es geht explizit darum, dass man Leute, die deutschen Boden betreten haben, nach deutschem Recht und somit nach Dublin-Verfahren behandeln muss. Die Lösung wird sehr einfach sein: Man lässt die Menschen nicht mehr auf deutschen Boden.

Außerdem ist das erst einmal nur das Verwaltungsgericht Berlin. Das letzte Wort wird der BGH bzw. das BVG sprechen.

Jedenfalls wird man seitens der CDU nicht so naiv gewesen sein, dass man an einen reibungslosen Ablauf glaubte. Ich habe sogar erwartet, dass so etwas deutlich schneller passiert. Die von der CDU/CSU bestimmt auch.
 
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