Neue Bundesregierung 2025

Hmm... mir geht es nicht ums polarisieren, mir gehts darum, dass die Republik raus aus der Rezension kommt.
500 Mrd. Wumms hin oder her, der Haushalt muss durchpflügt und überflüssiger Balast enstschlackt werden.
Das Ziel muss ja langfristig sein, eine starke Wirtschaft zu haben.
Dann haste wieder mehr Steuereinahmen und Spielgeld für andere wichtige Dinge.
Ob da die Kombi Union/SPD da die Richtige ist, darf man hinterfragen.
Andererseits, es gab ja keine andere mögliche Kombi.
Es ist so, wie es ist.
Richtig bewerten kann man das erst nach einem halben Jahr oder so.
Naja. Noch neoliberaler wäre nur noch eine Koalition aus Union und FDP gewesen.
Aber die sind ja zum Glück erstmal bedeutungslos geworden.
Mal sehen, ob Taurus noch geliefert wird.
Hatte Merz angekündigt. Ob er es wirklich macht wird man sehen.
Und ob der 15€ Mindestlohn politisch beschlossen wird.
Angeblich nächstes Jahr.
 
der Haushalt muss durchpflügt und überflüssiger Balast enstschlackt werden
Einfach mal die Renten der Realität anpassen. Das wäre schon mal ein Anfang. Müsste man sich nur ehrlich machen. Das System ist so nicht finanzierbar. Das nächste dann die Pflege und GKV. Die Zeiten des Luxus sind vorbei. 80+ werden können wir uns nicht mehr leisten. :ka:
 
Ja diese wäre neoliberal gewesen. Die jetzige mag Neo sein aber ganz sicher nicht liberal.
Ich meinte das nicht positiv! Die Liberalität steht dann nämlich primär nur für die Wirtschaft und Reichen.
Und alle andere müssen kürzer treten!
Deswegen ist es besser das die Union mit der SPD zusammen regiert.
 
Cool, ein schlechterer Start als die Ampel.

Ich zitiere aus dem Koalitionsvertrag:

"Verantwortung für Deutschland"

"Vertrauensvolle Zusammenarbeit, erfolgreiches Regieren"

"Kooperation der Fraktionen
Im Deutschen Bundestag und in allen von ihm beschickten Gremien stimmen die Koalitionsfraktionen
einheitlich ab. Das gilt auch für Fragen, die nicht Gegenstand der vereinbarten Politik sind. Wechselnde
Mehrheiten sind ausgeschlossen."

Den Koalitionsvertrag zu brechen bevor man im Amt ist - Respekt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Man beachte in diesem Rahmen, dass allein im mittleren Koalitionspartner 14,6% Ablehnung gegen den Koalitionsvertrag ermittelt wurden. Das wären, auf die Fraktionsgröße umgelegt, gut 17 Abgeordnete, die im Rahmen der Repräsentation hätten gegen Merz stimmen sollen. Und das ist schon doppelt optimistisch betrachtet, denn aktiv zugstimmt haben 47% der Mitglieder dieser Partei und in den beiden anderen gab es gar keine demokratische Meiungsbildung.


Gehört nie in einen Satz.
Als Chef von Scheuers Landesgruppe und späterer Nachfolger ist er mit Architekt des PKW Maut Desasters.
Aber bei der CSU scheint es eh rein um Parteiposition gegangen zu sein. Siehe auch Dorothee Bär, eine Politologin, Familien- und Kulturpolitikerin als Zuständige für Forschung.
Dagegen scheinen mir die Besetzungen von CDU und SPD zumindest fachlich "halbwegs geeignet".

Das Bildungs- und Forschungsministerium wird doch schon ziemlich lange als "wer braucht noch einen Sitz?" gehandhabt. Erinnert sich irgendwer an Zeiten, als das mal in kompetenten Händen war? Die Ergebnisse sprechen ja für sich... Es gilt schon als Erfolg, wenn ein Minister eine volle Legislatur in dem Bereich absolviert und alle seine Titel behalten kann, ohne die gesamte Forschungslandschaft gegen sich aufzubringen.

Abgesehen davon macht die CSU doch gerade aus der Schulbildung seit jeher eine Kulturfrage und kennt den Unterschied zwischen Bund und Land nicht. Also passt die Personalie doch schon fast wieder :ugly: .


Markus Söder hat sich auch dazu geäußert:


Quelle: Merz düpiert – Fraktionen verhandeln über Termin für zweiten Wahlgang

Damit hat er ausnahmsweise mal Recht!

Genau da gleiche Geraspel hätte Söder auch schon in Bezug auf die Bundestagswahl bringen können (inklusive der vollkommen falsche Aussage, es ginge darum, einen "Kanzler Merz" zu wählen...). Stattdessen ist er regelmäßig ganz vorne dabei, wenn es ums Scharfmachen und abwerten politischer Gegner geht.


Grundsätzlich gerade eine vertrackte Situation.
In der Presse wird schon spekuliert, was passiert, wenn die AfD "zum Ärgern" jetzt geschlossen für Merz stimmt.
Wird er dann annehmen, nur damit er durch kommt oder gibts dann Eklat, der die Kleinko sprengt?

Merz hat AFD-Forderungen übernommen, Merz hat zusammen mit der AFD abgestimmt, Merz hat einen AFD-Apologeten zum Fraktionsvorsitzenden gemacht, Merz teilt sämtliche Feindbilder der AFD - und letzteres mit Vehemenz und Eigeninitiative, während ihm halbherzige Distanzierungen zur AFD aus der Nase gezogen werden müssen. Glaubst du ernsthaft, der hätte auch nur eine Sekunde daran gedacht, eine Wahl mit AFD-Stimmen auszuschlagen?

In Anbetracht dessen, dass er offensichtlich nicht einmal 50% der Abgeordneten hat hinter sich versammeln können, sehe ich eine 50:50-Chance, dass noch vor der Weihnachtspause das erste Gesetz eingebracht wird, dass nur dank AFD-Stimmen passiert.

In Summe gerade unlustig und genau das nicht, was wir bräuchten = stabile Verhältnisse.

Mit ihrem knallharten "dagegen"-Wahlkampf hat sich die Union von Anfang an gegen stabile Verhältnisse positioniert, die AFD sowieso und die FDP hat es auch versucht. Möglich war für diese Legislaturperiode nur Regierung mit radikalen Versprechern oder gar keine.
 
Naja... eben undemokratisch.

Ist das jetzt echt irgendwas Überraschendes beim Parteigeklüngel der letzten 80 Jahre? :schief:

PS:
*disclaimer*

Bitte beim Thema bleiben, ansonsten... ihr wisst schon =)
 
Naja... eben undemokratisch.

Ist das jetzt echt irgendwas Überraschendes beim Parteigeklüngel der letzten 80 Jahre? :schief:

PS:
*disclaimer*

Bitte beim Thema bleiben, ansonsten... ihr wisst schon =)
In keiner der an der Regierung beteiligten Parteien gab es undemokratische Meinungsbildungen. Bzw es wurde nicht undemokratisch über den Koalitionsvertrag abgestimmt.

Da es die jetzige Bundesregierung betrifft gehört das schon zu diesem Thema. Hier fängt meiner Meinung die Verächtlichmachung unserer Politik an in dem man von undemokratischen Vorgängen spricht obwohl es nicht so ist.
 
Ich möchte wirklich, ernsthaft nicht irgendwie in das Thema ernsthaft einsteigen aber:

Ist nicht jede Landesliste bspw. direkt undemokratisch, weil total willkürlich?
Ein gleiches Vorgehen auf Bundesebene wäre jetzt nicht wirklich verwunderlich.

Aber ich gebe auch zu: Ich habe keine Quellen dazu sondern nur das, was mein gesunder Menschenverstand sich dazu denkt.
 
was mein gesunder Menschenverstand sich dazu denkt.
Den Satz würde ich bei der Aussage
Ist nicht jede Landesliste bspw. direkt undemokratisch, weil total willkürlich?
nochmal stark überdenken, denn
Genaue Regeln für die Liste

Weil die Liste also darüber mitbestimmt, wer später Abgeordnete/-r wird, gibt es genaue Regeln, wie eine solche Liste erstellt wird. Wer sich für die Landesliste bewirbt, muss bei einer Mitgliederversammlung der Partei oder einer Versammlung von gewählten Parteivertreter/-innen geheim gewählt werden. Außerdem muss die Liste vor der Wahl veröffentlicht werden und niemand darf sie einfach verändern. In der Regel ist es so, dass der oder die beliebteste oder bekannteste Politiker/-in auf Platz eins der Landesliste gewählt wird.

 
? Ich habe lediglich gesagt, dass ein Präsidiumsbeschluss kein demokratischer Vorgang ist. Sondern eine Einzelentscheidung. Und in diesem Fall fand auch im voraus keine demokratische Wahl statt, bei der sich Kandidaten zum fraglichen Thema "Koalitionsvertrag mit der SPD" positioniert hätten. Also kann man aus der Entscheidung der mit anderem Fokus gewählten auch nicht ableiten, ein wie großer Anteil der Parteiangehörigen für die Annahme dieses Koalitionsvertrags und eine Wahl der einhergehenden Regierung sind.

Es wäre aber ein unglaubliches Wunder, wenn es da 100% Zustimmung gäbe und die Abstimmung im Bundestag ist eben keine One-Söder-Show mehr. Da sitzen, zumindest formell, keine Parteisoldaten, die alles abnicken, sondern da sitzen tatsächlich gewählte Repräsentanten von Bürgerinteressen. Und wenn die ihren Job ernst nehmen und die Meinungslage der Bevölkerung zu einer Vorlage repräsentieren, dann ist eine Zustimmungsrate von unter 100 Prozent keineswegs verwunderlich.
 
Aber so funktioniert doch delegieren. Bei der CDU haben z.B. 150 Delegierte abgestimmt, die eben von ihren Landesparteien etc. per demokratischer Wahl dazu delegiert wurden Dinge wie Koalitionsverträge zu entscheiden, und eben nicht jedes Detail unten nachzufragen.
Warum soll dabei keine Meinungsbildung stattgefunden haben?
Die Abweichler macht das Alles natürlich nicht mehr oder weniger wahrscheinlich, weil da eben wieder Einzelpersonen nach ihrem Gewissen entscheiden, und zwar Andere als vorher beim Koalitionsvertrag.
Was ich nur schade finde ist, dass sich niemand hin stellt und begründet. "Ich habe Fritz nicht gewählt weil...". Stattdessen kamen drei Parteispitzen die versicherten dass es ja bestimmt nicht ihre Partei-Kollegen waren.
 
:ka:
Zum Rückgrat der Einzelpersonen fragen Sie Ihren Fraktionsvorsitzenden oder Wählerverband.
:ka:

Ich hätte keinen großen offenen Widerstand erwartet. Aber das jeder einem Kanzler seine Stimme gibt, der versprochen hat, bis vor *auf die Uhr guckt* Bundes- und Europarrecht im Rahmen einer eingemächtigen Ermächtigung außer Kraft zu setzen und "die Grenzen am ersten Tag zu schließen", das war auch nicht zu erwarten.
 
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