Netzwerk erweitern über LAN-Kabel

Moerli_me

PC-Selbstbauer(in)
Netzwerk erweitern über LAN-Kabel

Hallo Zusammen,

Ein Freund möchte gerne in seinem Zimmer einen Switch aufstellen, über den er WLAN beziehen und LAN-Kabel anschließen kann um Internet für seine PS4 + PC zu haben.
Internetanschluss läuft über den Router, der etwas weiter weg steht.

Nun möchte er ein LAN Kabel in sein Zimmer ziehen und dann einen Switch anschließen um so mehrere Geräte via WLAN/LAN zu versorgen.

Ist dies relativ einfach zu realisieren bzw. was muss man beachten?

Und welches Gerät würdet ihr empfehlen für sein Zimmer?


Dankeschön!
 
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Ist DLAN bzw. Powerline eine Alternative? Dann hätte er in seinem Zimmer z.B. sowas AVM FRITZ!Powerline 546E inkl. WLAN Access Point und 2 x LAN.

Ist zwar schön und gut, aber warum so machen, wenns günstiger und gleich gut geht? Klar hat man bei meinem Vorschlag 2 Geräte, aber das dürfte nicht soviel ausmachen. Des Weiteren ist dein LAN nicht mal Gigabit fähig ;)
 
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Ist zwar schön und gut, aber warum so machen, wenns günstiger und gleich gut geht? Klar hat man bei meinem Vorschlag 2 Geräte, aber das dürfte nicht soviel ausmachen. Des Weiteren ist dein LAN nicht mal Gigabit fähig ;)

Weil nicht jeder ein Kabel quer durch die Wohnung als ideal empfindet ... Es war auch lediglich als eine weitere Möglichkeit/Anregung gedacht.
 
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Danke für die Antworten.
Das mit dem Kabel verlegen ist kein Problem hab auch schon an DLAN gedacht.

Also einfach Switch über ein Lan-Kabel anhängen, WLAN-Adapter dran und sollte schon funktionieren?
 
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Jo, sollte so funktionieren. Musst dann halt noch ein WLAN-Passwort einrichten und fertig
 
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Am einfachsten wäre es ja quasi mit einem weiteren Router, wenn solche bei dir zufällig rumliegen.

Den Router per Kabel an den eigentlichen Router klemmen und dem nur sagen, dass er vom anderen Router Internet beziehen soll. Dann hast du Switch und WLAN in einem Gerät
 
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Stimmt schon ,aber dann können wir Geräte hinter dem 2. Router nicht mit den Geräten vor dem Router so einwandfrei kommunizieren. Des Weiteren hat man dann zwei Netzwerke und nicht nur eins.
 
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Mit Powerline hast eine unterirdische EMV. Ein Stromkabel ist nunmal nicht geschirmt und damit auch nicht für hohe Frequenzen ausgelegt.
LAN weißt dagegen bereits ohne Schirm dank Twisted Pair (Elektromagnetische Felder löschen sich idealerweiße gegenseitig aus) eine hohe EMV auf.
 
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Stimmt schon ,aber dann können wir Geräte hinter dem 2. Router nicht mit den Geräten vor dem Router so einwandfrei kommunizieren. Des Weiteren hat man dann zwei Netzwerke und nicht nur eins.
Das ist so nicht richtig. Zum einem lassen sich statische Routen einrichten, falls man wirklich zwei subnetze betreiben will, zum Anderem soll innerhalb eines Netzes nur ein DHCP agieren, bei zweitem Router sollte DHCP ausgeschaltet werden. Die Kommunikation ist damit ohne Probleme möglich.

Wie der bschicht86 schon sagte, wäre es die einfachste und die kostengünstigste Lösung.

Verkabelung müsste dabei wie folgt aussehen:
Vom Hauptrouter(an dem Internet in irgendwelcher Form anliegt) führt ein LAN-Kabel, hierbei sind auch Flachbandkabel gut nutzbar, zum zweitem Router, wobei der Kabel bei dem an den WAN-Port angeschloßen werden soll.
WAN ist entweder explizit markiert oder der LAN 1 -Port je nach Router. Der zweite Router wird als IP-Client eingerichtet und wird die bestehende Verbindung mitnutzen.
Was dan noch bleibt ist das WLAN einzurichten, wobei man hier darauf achten sollte, dass die Kanäle der beiden WLAN-Netze nicht gleich sind.

Von den vorgeschlagenen TP-Links bin ich wenig begeistert (auch wenn die durchaus funktionieren würden). Vor der Anschaffung eines zweiten Routers sollte man sich Gedanken um Anfoderungen an LAN und WLAN machen.
 
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Ok, dass wusste ich nicht. Lasse mich gerne eines Besseren belehren :)
 
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Verkabelung müsste dabei wie folgt aussehen:
Vom Hauptrouter(an dem Internet in irgendwelcher Form anliegt) führt ein LAN-Kabel, hierbei sind auch Flachbandkabel gut nutzbar, zum zweitem Router, wobei der Kabel bei dem an den WAN-Port angeschloßen werden soll.
WAN ist entweder explizit markiert oder der LAN 1 -Port je nach Router. Der zweite Router wird als IP-Client eingerichtet und wird die bestehende Verbindung mitnutzen.

Das ist so aber auch nicht richtig.

Nur für Router welche über einen AP Modus verfügen und den originären WAN Port im AP Modus als gleichwertigen LAN Port bedienen gilt diese von dir vorgeschlagene Verkabelung.
Für alle anderen Router ist es egal welchen der i. d. R. vier Lan Ports man benutzt.

Du orientierst dich an Fritzboxen, das ist aber eine sehr spezifische Betrachtung ;)
 
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Das ist so aber auch nicht richtig.

Nur für Router welche über einen AP Modus verfügen und den originären WAN Port im AP Modus als gleichwertigen LAN Port bedienen gilt diese von dir vorgeschlagene Verkabelung.
Für alle anderen Router ist es egal welchen der i. d. R. vier Lan Ports man benutzt.

Du orientierst dich an Fritzboxen, das ist aber eine sehr spezifische Betrachtung ;)
Nein, ich orientiere mich nicht an FB, sondern an den üblich für die Endkunden bestimmte Router, siehe auch die hier vorgeschlagenen TP-Link-Geräte zum Beispiel ;).
LAN-Port ist bei leibe nicht vollkommen egal.
 
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Nein, ich orientiere mich nicht an FB, sondern an den üblich für die Endkunden bestimmte Router, siehe auch die hier vorgeschlagenen TP-Link-Geräte zum Beispiel ;).
LAN-Port ist bei leibe nicht vollkommen egal.

eben, an allen Consumer Routern können die vier (mehr oder weniger) Lan Ports verwendet werden, da ein Access Point eh nur als switch agiert, mir ist kein Consumer Router bekannt, welcher den Betrieb (Verbindung zum Router) auf einen bestimmten Lan Port reduziert.

Zweifelfrei ist hier ein Router in Form einer Access Point Lösung die eleganteste Lösung einen zusätzlichen Switch und Stromkosten zu vermeiden.

Für einen Router im Access Point Modus ist es völlig egal in welchem der vier Lan Ports das Kabel des Routers steckt. Einzig im WAN Port sollte es nicht stecken, soweit der WAN Port nicht als gleichwertiger LAN Port konfiguriert werden kann.
 
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eben, an allen Consumer Routern können die vier (mehr oder weniger) Lan Ports verwendet werden, da ein Access Point eh nur als switch agiert, mir ist kein Consumer Router bekannt, welcher den Betrieb (Verbindung zum Router) auf einen bestimmten Lan Port reduziert.

Zweifelfrei ist hier eine Access Point Lösung die eleganteste Lösung einen zusätzlichen Switch und Stromkosten zu vermeiden.

Für einen Access Point ist es völlig egal in welchem der vier Lan Ports das Kabel des Routers steckt. Einzig im WAN Port sollte es nicht stecken, soweit der WAN Port nicht als gleichwertiger LAN Port konfiguriert werden kann.
Bitte den Beitrag nochmal lesen. Bei einem Router ist es nicht egal, wo du den "Uplink" reinsteckst! Ein Router reduziert nicht die Anzahl der verwendbaren Ports, wenn man ihn als IP-Client einsetzt - habe ich auch nie behauptet, aber ein WAN-Port/explizit angegebener Port ist idR, selbst im Consumer-Bereich, anders intern angebunden ohne den Switch dazwischen. Mal abgesehen davon wieso sollte man einen zusätzlichen Switch brauchen ? Alles außer dem für den "Uplink" gebrauchten Port kann frei besetzt werden. Insofern ist ein dedizierter AP nicht die optimale Lösung, zumal er sich im Gegensatz zu einem Router nicht anders verweden lässt.
 
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Bitte den Beitrag nochmal lesen. Bei einem Router ist es nicht egal, wo du den "Uplink" reinsteckst!

Natürlich ist es egal in welchen der Lan Ports du den Uplink einsteckst!


Ein Router reduziert nicht die Anzahl der verwendbaren Ports, wenn man ihn als IP-Client einsetzt - habe ich auch nie behauptet, aber ein WAN-Port/explizit angegebener Port ist idR, selbst im Consumer-Bereich, anders intern angebunden ohne den Switch dazwischen.

das ist nicht allgemeingültig, im Consumerbereich bieten dir u. a. Buffalo, Western Dgital, Netgear etc. die Option eines Access Point Modus (was du als IP-Client bezeichnest), in dieser Konfiguration liegt der WAN Port als gleichwertiger fünfter LAN Port an, ist also physisch nicht getrennt. Ich hatte auch nicht geschrieben, dass Lan Ports reduziert werden, sondern dass der uplink nicht auf einen bestimmten Lan Port reduziert wird!

Mal abgesehen davon wieso sollte man einen zusätzlichen Switch brauchen ? Alles außer dem für den "Uplink" gebrauchten Port kann frei besetzt werden. Insofern ist ein dedizierter AP nicht die optimale Lösung, zumal er sich im Gegensatz zu einem Router nicht anders verweden lässt.

Ich hatte nicht von einem dedizierten AP geschrieben, diese haben in der Regel nur einen oder selten zwei Lan Ports und keinen WAN Port! du musst schon kontextbezogen schreiben und auch lesen was ich schreibe!
 
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Ich glaub langsam wir reden aneinander vorbei:

Natürlich ist es egal in welchen der Lan Ports du den Uplink einsteckst!
Nochmal zur Klarstellung: Es ist nicht egal und ich sagte nichts von physikalisch getrennt, sondern, dass die WAN's mitunter, auch im Consumberbereich, anders angebunden sind an die IO-Schnittstellen.
WAN hat eine dediziete Schnittstelle und der Rest teilt sich über einen Switch(ein Chip!) die Schnittstelle, dadurch ergibt sich ein anderes Verhalten beim Durchleiten des Datenverkehrs.
Gibt es soeinen dedizierten Eingang, so wird von Hersteller extra für diesen Zweck markiert. Die Software wird auch entsprechend angepasst, sodass machen Protokolle nur bei Port X un nicht Y funktionsfähig sind.

das ist nicht allgemeingültig, im Consumerbereich bieten dir u. a. Buffalo, Western Dgital, Netgear etc. die Option eines Access Point Modus (was du als IP-Client bezeichnest), in dieser Konfiguration liegt der WAN Port als gleichwertiger fünfter LAN Port an, ist also physisch nicht getrennt. Ich hatte auch nicht geschrieben, dass Lan Ports reduziert werden, sondern dass der uplink nicht auf einen bestimmten Lan Port reduziert wird!
Sicherlich lassen sich WAN-Schnittstellen auch als normale LAN-Büchsen benutzen, ist idR softwareabhängig - wie du im übrigen schon selbst geschrieben hast, die Umkehrung gilt aber nicht zwangsweise. Dies kann Ursachen bei der Software oder Hardware haben und ist oft das Ergebnis von Sparmaßnahmen(Schnittstellen mit beschnittenem Funktionsumfang) oder Absicht.

Ich hatte nicht von einem dedizierten AP geschrieben, diese haben in der Regel nur einen oder selten zwei Lan Ports und keinen WAN Port! du musst schon kontextbezogen schreiben und auch lesen was ich schreibe!
Wenn du bei einem Router AP-Modus aktivierst und in eine beliebige Büchse den "Uplink" einsteckst, dann verlierst du viele Vorteile die eine dedizierte Schnittstelle liefert (falls eine Solche vorliegt) und im schlimmsten Falle wird es garnicht funktionieren(z.B.: kein IP-Bezug über andere Ports oder nur eingeschränkte Nutzung des Funktionsumfangs).

Schlußendlich stimmst du mir nur nicht in dem Punkt überein, dass für den Uplink der dafür vorgesehene Port benutzt werden muss? Mag sei, es ergeben sich aber Vorteile, wenn man es dennoch tut.
 
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