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Netzwerk EFH - Fragen & Gedankenspiele

Painkiller

Moderator
Teammitglied
Moin :kaffee:

ich bräuchte mal wieder die Hilfe des Schwarms. :D
Im Moment baue ich mir ein kleines Häuschen und bin gerade am planen der Netzwerkverkabelung und allem was so dazu gehört.

Soll-Situation EFH:
- Serverraum im Keller (etwas kleines von Rittal als Rack)
- 250 MBit/s VDSL (später ggf. Glasfaser, sofern die Telekom den Hintern hoch bekommt)
- pfSense/OPNsense-Firewall (ggf. Dual-Firewall Konzept wegen PV-Wechselrichter)
- Cat7 Netzwerkverkabelung
- Ubiquiti-WLAN (U6 LR) im EG und 1.OG (Jeweils Gast und Intern)
- LCN-Bussystem für Licht, Heizung + Kühlung, Garagentore, Rolläden, Eingangstor
- Kein Smart-Home

Hier stellen sich mir noch ein paar Fragen:

1. Welches Patchfeld für´s Wohnzimmer?
Ich hab ca. 14 Netzwerkdosen im Wohnzimmer und bin auf der Suche nach einem ordentlichen Patchfeld von einem guten Hersteller. Ich dachte an Telegärtner, bin mir hier aber nicht wirklich sicher. Wir haben bei uns in der Arbeit auch ausschließlich Patchpanels von Telegärtner daher fehlt mir hier einfach der Vergleich zu anderen Herstellern. Auch für die anderen Etagen bin auf der Suche nach 4er Patchpanels.

2. Welcher Router?
Beim Router bin ich mir auch noch nicht sicher. Ich schwanke zwischen AVM, Cisco und MikroTik. Aber auf keinen Fall Netgear. :ugly:

3. Port-Freigabe für PV-Wechselrichter.
Im Netz hab ich folgendes dazu gefunden:
  1. Updates: Port 80 (http) / update.sunnyportal.de
  2. Zeitsynchronisation mit dem Sunny Portal (falls nicht vom Internet-Router bereitgestellt): Port 123 (NTP) / ntp.sunny-portal.com
  3. Datenübertragung: Port 443 (https/TLS) / ldm-devapi.sunnyportal.com
  4. Benutzeroberfläche: Port 443 (https/TLS) / ennexos.sunnyportal.com
  5. SMA Webconnect 1.5 und SMA SPOT: Port 9524 (TCP) / wco.sunnyportal.com
Gibt es sonst noch etwas das ich bei der Portkonfiguration beachten sollte? Ich will den Wechselrichtern nur soviel Freiraum wie nötig einräumen um das Netz so sicher wie nur möglich zu halten.

4. Notstrom
Der PV-Strom wandert bei mir in einen BYD-Batteriespeicher der über die Notstromfähigkeit verfügt. Würdet ihr dennoch eine kleine USV im Serverrack unterbringen?

5. Firewall
Habt ihr Empfehlungen für zusätzliche Packages für pfSense?

Momentan auf meiner Liste:
- arpwatch
- darkstat
- iperf
- nmap
- pfBlocker NG
- Status_Traffic_Totals

Ebenso bin ich noch am überlegen, welche Hardware ich für die Firewall verwende. Reserven für die Zukunft sollten auf jeden Fall ausreichend vorhanden sein.

6. Welcher PoE+ Switch?
Hier schwanke ich zwischen den guten alten HP Office Connect 1920S und HP Aruba Instant On 1930. :gruebel:
Ich tendiere in Richtung HP Aruba 1930. Wie es scheint werden die 1920S-Geräte langsam in Richtung EOL abgedrängt.

Gruß
Pain
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied

taks

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich hab das 'Rittal 7507.200'. Kleines aber feines Ding :-)

6. Welcher PoE+ Switch?
Wenn du beim WLAN auf Ubiquiti willst, wieso dann nicht auch bei den Switches? Ich finde es super dass man auf der selben Oberfläche Switches, Accesspoints, Firewalls verwalten kann.
Hab mir den Ubiquiti US-8-60W für PoE geholt und einen Ubiquiti US-24 für die restlichen Verbindungen.

5. Firewall
Hier kannst du ja die Firewall des Routers als "DMZ" nehmen und den Wechselrichter direkt an den Router hängen. Dann hängst du die interne Firewall ebenso an den Router und dahinter sitz dann dein internes Netzwerk.
Ich denke das sollte soweit ausreichen. Hier könntest du z.B. auch bei Ubiquiti bleiben. Entweder die kleine Ubiquiti USG oder die Pro 4. Der Vorteil ist aus meiner Sicht wieder die zentrale Verwaltung.

3. Port-Freigabe für PV-Wechselrichter.
Ich würd den Wechselrichter wenn möglich in einem eigenen VLAN betreiben und die Portfreigaben an IP und oder MAC des Wechselrichters koppeln.
 

Birdy84

Volt-Modder(in)
1. Die von Telegärtner sind doch in Ordnung. Ich würde mir dahingehend nicht zu viele Gedanken machen, deine Anforderungen sind ja vergleichsweise gering im Vergleich zum üblichen Geschäftsumfeld.
2. Einen, den du bedienen kannst. ;-) Wenn du den wirklich nur als Router/ Modem benutzen willst, würde ein einfaches Modell reichen.
4. Kommt darauf an, was du erziehlen möchtest und wie schnell der Batteriespeicher einspringt. Welchen Vorteil versprichst du dir von der USV?
 

Malkolm

BIOS-Overclocker(in)
1. Welches Patchfeld für´s Wohnzimmer?
Ich hab ca. 14 Netzwerkdosen im Wohnzimmer und bin auf der Suche nach einem ordentlichen Patchfeld von einem guten Hersteller. Ich dachte an Telegärtner, bin mir hier aber nicht wirklich sicher. Wir haben bei uns in der Arbeit auch ausschließlich Patchpanels von Telegärtner daher fehlt mir hier einfach der Vergleich zu anderen Herstellern. Auch für die anderen Etagen bin auf der Suche nach 4er Patchpanels.
Patchpanel unterscheiden sich qualitativ zwar teils deutlich, insbesondere in der Verarbeitung und Handhabung, von der Leistung her ist mir aber noch kein totaler Ausfall bekannt geworden. Selbst die sehr günstigen Digitus & Co. halten das, was sie versprechen. Wenn möglich setze bei RJ45 Panels direkt auf Cat 6a. Die metallene Vollummantelung macht das Panel grundsätzlich schon einmal sehr robust.
Bzgl. Patchpanels im Wohnbereich wäre ich aber eher skeptisch. Es macht meist keinen Sinn mehr als zwei (manchmal auch drei oder vier) Buchsen an einem Fleck zu haben. Für die Fernseh/Media-Ecke ist meist ein Switch die bessere Wahl.

Und wenn du noch am Planen bist: Ich empfehle in den Fluren an günstigen Stellen eine Netzwerkdose an der Decke oder zumindest an der Wand recht weit oben. Das macht die Nutzung von (PoE-) APs einfacher.
2. Welcher Router?
Beim Router bin ich mir auch noch nicht sicher. Ich schwanke zwischen AVM, Cisco und MikroTik. Aber auf keinen Fall Netgear. :ugly:
Die Frage ist eher: Welches Modem? Du willst ja eine Firewall nutzen. In der Regel ist diese auch gleichzeitig dein Router. Meist haben aber Router / Gateways mit den gewünschten Sicherheitsoptionen kein integriertes Modem. Du kannst bzgl. Modem auf Geräte wie ein passendes Draytek setzen, aber auch die auf die typischen Plastik-Router setzen (AVM, Speedports etc.) und diese nur im Bridge-Modus nutzen (Vorsicht: geht bei den neueren Speedports meine ich nicht mehr).
3. Port-Freigabe für PV-Wechselrichter.
Im Netz hab ich folgendes dazu gefunden:
  1. Updates: Port 80 (http) / update.sunnyportal.de
  2. Zeitsynchronisation mit dem Sunny Portal (falls nicht vom Internet-Router bereitgestellt): Port 123 (NTP) / ntp.sunny-portal.com
  3. Datenübertragung: Port 443 (https/TLS) / ldm-devapi.sunnyportal.com
  4. Benutzeroberfläche: Port 443 (https/TLS) / ennexos.sunnyportal.com
  5. SMA Webconnect 1.5 und SMA SPOT: Port 9524 (TCP) / wco.sunnyportal.com
Gibt es sonst noch etwas das ich bei der Portkonfiguration beachten sollte? Ich will den Wechselrichtern nur soviel Freiraum wie nötig einräumen um das Netz so sicher wie nur möglich zu halten.
Die Portkonfiguration ist die eine Sache, wichtiger ist eine vernüftige Netzsegmentierung in entsprechende VLANs. Du willst doch nicht, dass eine Lücke in deinem Wechselrichter dazu führt, dass dein ganzen sonstiges Netzwerk auch offen ist, oder?
4. Notstrom
Der PV-Strom wandert bei mir in einen BYD-Batteriespeicher der über die Notstromfähigkeit verfügt. Würdet ihr dennoch eine kleine USV im Serverrack unterbringen?
USV kann man machen, ist aber nicht immer sinnvoll. Erfahrungsgemäß sind USVs die Geräte im Netzwerkschrank, die am meisten Wartung benötigen. Außerdem profitiert nur z.B. dein NAS davon, dass nicht plötzlich der Strom weg ist.
Ausnahme: Du zielst auf Hochverfügbarkeit ab. Das ist für den privaten Gebrauch aber meist unnötig, außer du packst die Clients im Netzwerk auch an eine USV ;)
5. Firewall
Habt ihr Empfehlungen für zusätzliche Packages für pfSense?

Momentan auf meiner Liste:
- arpwatch
- darkstat
- iperf
- nmap
- pfBlocker NG
- Status_Traffic_Totals

Ebenso bin ich noch am überlegen, welche Hardware ich für die Firewall verwende. Reserven für die Zukunft sollten auf jeden Fall ausreichend vorhanden sein.
Hier ist eher die Frage was du mit der Firewall noch zusätzlich vor hast. Für die genannten Packete bzw. deren Nutzung, würde sich eine zusätzliche Appliance anbieten, die z.B. an einem gemirrorten Port hängt. Die Hardware hängt vor allem von der zu analysierenden Bandbreite ab, ausschlaggebend ist hier vorallem die Netzwerkkarte (bzw. dessen Controller) und die CPU (Bis 1Gbit reicht dafür auch ein Atom).

Für das was eine Firewall eigentlich machen soll (Pakete analysieren und entweder routen oder blocken) empfehle ich dir eine kommerzielle Appliance, gibt es ja auch mit pfSense. Ansonsten empfehle ich gerne Unifi-Geräte. Die USG-3 ist für deine Bandbreite mittlerweile zu schwach, bleibt die USG-Pro oder gleich die DreamMachine-Pro. Bei letzterer wäre sogar der UniFi-Controller direkt mit drin (den du für den AP ja ohnehin benötigst).
6. Welcher PoE+ Switch?
Hier schwanke ich zwischen den guten alten HP Office Connect 1920S und HP Aruba Instant On 1930. :gruebel:
Ich tendiere in Richtung HP Aruba 1930. Wie es scheint werden die 1920S-Geräte langsam in Richtung EOL abgedrängt.

Gruß
Pain
Bei Switches der gewünschten Feature-Klasse gibt es jede Menge guter Produkte, deren Hauptunterschied vor allem in der Konfiguration liegt. Man kauft sich da ziemlich schnell in ein Ökosystem ein, daher sollte man sich das gut überlegen. Auf der anderen Seite: Du brauchst ja ja keine 20-30 Switche, sondern nur ein paar wenige. Sofern man also damit zurechtkommt, passt alles.
Falls du verstärkt auf UniFi setzen willst (APs, Gateway), bieten sich da natürlich auch die UniFi-Switche an. Habe ich selbst auch und würde sie nicht mehr missen wollen.
 
TE
Painkiller

Painkiller

Moderator
Teammitglied
6. Welcher PoE+ Switch?
Wenn du beim WLAN auf Ubiquiti willst, wieso dann nicht auch bei den Switches? Ich finde es super dass man auf der selben Oberfläche Switches, Accesspoints, Firewalls verwalten kann.
Hab mir den Ubiquiti US-8-60W für PoE geholt und einen Ubiquiti US-24 für die restlichen Verbindungen.

Bei Switches der gewünschten Feature-Klasse gibt es jede Menge guter Produkte, deren Hauptunterschied vor allem in der Konfiguration liegt. Man kauft sich da ziemlich schnell in ein Ökosystem ein, daher sollte man sich das gut überlegen. Auf der anderen Seite: Du brauchst ja ja keine 20-30 Switche, sondern nur ein paar wenige. Sofern man also damit zurechtkommt, passt alles.
Falls du verstärkt auf UniFi setzen willst (APs, Gateway), bieten sich da natürlich auch die UniFi-Switche an. Habe ich selbst auch und würde sie nicht mehr missen wollen.

Hab ich mir auch schon überlegt, nur leider hab ich mit den Geräten noch keinerlei Erfahrungen und muss mich erstmal ein wenig einlesen. Gibt es etwas das du/ihr mir schon mit auf den Weg geben könnt, was die Ubiquiti-Switches angeht? In der Arbeit verwenden wir noch die HP 1920S-Serie. Mit denen haben wir wirklich sehr gute Erfahrungen gemacht. :daumen: Daher war das mein erster Anlaufpunkt.


5. Firewall
Hier kannst du ja die Firewall des Routers als "DMZ" nehmen und den Wechselrichter direkt an den Router hängen. Dann hängst du die interne Firewall ebenso an den Router und dahinter sitz dann dein internes Netzwerk.
Ich denke das sollte soweit ausreichen. Hier könntest du z.B. auch bei Ubiquiti bleiben. Entweder die kleine Ubiquiti USG oder die Pro 4. Der Vorteil ist aus meiner Sicht wieder die zentrale Verwaltung.

3. Port-Freigabe für PV-Wechselrichter.

Ich würd den Wechselrichter wenn möglich in einem eigenen VLAN betreiben und die Portfreigaben an IP und oder MAC des Wechselrichters koppeln.
Die Portkonfiguration ist die eine Sache, wichtiger ist eine vernüftige Netzsegmentierung in entsprechende VLANs. Du willst doch nicht, dass eine Lücke in deinem Wechselrichter dazu führt, dass dein ganzen sonstiges Netzwerk auch offen ist, oder?
@taks An die Möglichkeit hab ich noch gar nicht gedacht. oO
Hier mal eine Bild wie ich mir das bis jetzt vorgestellt hab. (Sorry, war zu faul für Visio). :D
So würde ich um VLAN sogar herum kommen:
Konzept_Netzwerk.png

Switch - WR = Switch Wechselrichter

Ist etwas kostenintensiver, aber sagt mir im Moment mehr zu als die VLAN-Lösung.
Was denkt ihr?


1. Die von Telegärtner sind doch in Ordnung. Ich würde mir dahingehend nicht zu viele Gedanken machen, deine Anforderungen sind ja vergleichsweise gering im Vergleich zum üblichen Geschäftsumfeld.
Patchpanel unterscheiden sich qualitativ zwar teils deutlich, insbesondere in der Verarbeitung und Handhabung, von der Leistung her ist mir aber noch kein totaler Ausfall bekannt geworden. Selbst die sehr günstigen Digitus & Co. halten das, was sie versprechen. Wenn möglich setze bei RJ45 Panels direkt auf Cat 6a. Die metallene Vollummantelung macht das Panel grundsätzlich schon einmal sehr robust.
Bzgl. Patchpanels im Wohnbereich wäre ich aber eher skeptisch. Es macht meist keinen Sinn mehr als zwei (manchmal auch drei oder vier) Buchsen an einem Fleck zu haben. Für die Fernseh/Media-Ecke ist meist ein Switch die bessere Wahl.

Und wenn du noch am Planen bist: Ich empfehle in den Fluren an günstigen Stellen eine Netzwerkdose an der Decke oder zumindest an der Wand recht weit oben. Das macht die Nutzung von (PoE-) APs einfacher.
Danke euch! :daumen:

Kurz noch zum Patchpanel im Wohnzimmer: Es sind 10 Anschlüsse für das Wohnzimmer geplant. Das könnte man natürlich auch mit Unterputzdosen erledigen. Wäre wahrscheinlich die optische schönere Variante. :)

Zu den Netzwerkdosen an der Decke: Steht seit gestern auf meiner Liste. :D

4. Kommt darauf an, was du erziehlen möchtest und wie schnell der Batteriespeicher einspringt. Welchen Vorteil versprichst du dir von der USV?
USV kann man machen, ist aber nicht immer sinnvoll. Erfahrungsgemäß sind USVs die Geräte im Netzwerkschrank, die am meisten Wartung benötigen. Außerdem profitiert nur z.B. dein NAS davon, dass nicht plötzlich der Strom weg ist.
Ausnahme: Du zielst auf Hochverfügbarkeit ab. Das ist für den privaten Gebrauch aber meist unnötig, außer du packst die Clients im Netzwerk auch an eine USV
Das mit dem Kosten ist leider ein leidiges Thema. Merk das immer, wenn bei uns im Büro die APC USV-Anlagen gewartet werden. :/

Da ich leider nicht weiß wie schnell der Batteriespeicher einspringt (Anfrage ist raus), erhoffe ich mir mit der kleinen USV die Zeit bis zum Einspringen ohne Ausfall überbrücken zu können. Das war der Hauptgedanke. Ein NAS ist (bis jetzt) noch nicht geplant.

Die Frage ist eher: Welches Modem? Du willst ja eine Firewall nutzen. In der Regel ist diese auch gleichzeitig dein Router. Meist haben aber Router / Gateways mit den gewünschten Sicherheitsoptionen kein integriertes Modem. Du kannst bzgl. Modem auf Geräte wie ein passendes Draytek setzen, aber auch die auf die typischen Plastik-Router setzen (AVM, Speedports etc.) und diese nur im Bridge-Modus nutzen (Vorsicht: geht bei den neueren Speedports meine ich nicht mehr).
Stimmt, ein reines Modem wäre natürlich auch eine Option. Nur werde ich um einen Router nicht herum kommen. Denn ein Modem weder IP noch Telefonie.
Hier ist eher die Frage was du mit der Firewall noch zusätzlich vor hast. Für die genannten Packete bzw. deren Nutzung, würde sich eine zusätzliche Appliance anbieten, die z.B. an einem gemirrorten Port hängt. Die Hardware hängt vor allem von der zu analysierenden Bandbreite ab, ausschlaggebend ist hier vorallem die Netzwerkkarte (bzw. dessen Controller) und die CPU (Bis 1Gbit reicht dafür auch ein Atom).
Das mit der zusätzlichen Appliance ist eine gute Idee. Das hatte ich bis jetzt noch nicht auf dem Schirm. Hatte mir nämlich auch überlegt ob ich Snort einsetze. Aber das steht noch in den Sternen. Wäre vermutlich zuviel des guten. :D
Für das was eine Firewall eigentlich machen soll (Pakete analysieren und entweder routen oder blocken) empfehle ich dir eine kommerzielle Appliance, gibt es ja auch mit pfSense. Ansonsten empfehle ich gerne Unifi-Geräte. Die USG-3 ist für deine Bandbreite mittlerweile zu schwach, bleibt die USG-Pro oder gleich die DreamMachine-Pro. Bei letzterer wäre sogar der UniFi-Controller direkt mit drin (den du für den AP ja ohnehin benötigst).
Ich merk schon, viele von euch haben eine hohe Meinung von den Unifi-Geräten. Werd mich am WE mit denen mal näher auseinander setzen. Danke für den Hinweis! :daumen:
Ist das nicht ein wenig überdimensioniert oder ist das Wohnzimmer so riesig?
:)
Hab mich vertan. Sind nur 10 RJ45-Anschlüsse. Das Wohnzimmer hat ca. 41 m².
 

Birdy84

Volt-Modder(in)
Kurz noch zum Patchpanel im Wohnzimmer: Es sind 10 Anschlüsse für das Wohnzimmer geplant. Das könnte man natürlich auch mit Unterputzdosen erledigen. Wäre wahrscheinlich die optische schönere Variante. :)
Hatte dich missverstanden. Dosen sind praktischer, weil du sie verteilen kannst. Ein Patchpanel würde ich im Netzwerkschrank einsetzen.
 

Malkolm

BIOS-Overclocker(in)
Zum Thema UniFi: Ja, das sind grundsätzlich gute Geräte. Du bekommst hier Hardware, die sich preislich am Prosumer orientiert, aber Leistung aus der Profiklasse liefert. Das ist natürlich grundsätzlich super (und auch der Grund für die allgemein hohe Beliebtheit), es gibt aber einen Haken: Du bekommst keinen "richtigen" Hersteller-Support wie man ihn von Profi-HW gewohnt ist (Cisco, HP, Dell etc.).

Nicht falsch verstehen, natürlich bekommst du grundsätzlich Support bzgl. der typischen Themen wie z.B. RMA, auch Firmware-Updates gibt es selbst für eher alte Hardware (5+ Jahre) noch regelmäßig, aber es nimmt sich niemand für dich Zeit und erklärt dir die Konfiguration für deine speziellen Bedürfnisse. Bei UniFi läuft alles über eine handvoll (guter) schriftlicher Tutorials und vor allem über die Community. Letztere ist dafür aber Top, sofern man Englisch kann.

Der zweite Punkt den man wissen muss, auf den man aber bei Recherchen auch sofort selbst stößt, dass UniFi ein reines (leichtgewichtiges) Software-Defined-Network (SDN) aufspannt. Soetwas wie ein Web-GUI zum Konfigurieren gibt es nicht auf der Hardware selber. Sprich du konfigurierst nicht, wie evtl. gewohnt, den 1. Switch über dessen WEb-GUI, dann den 2. Switch, dann den Router, dann die APs etc. Du konfigurierst immer das vollständige Netzwerk und weist dann z.B. konkreten Ports einen Switches nur ein Profil zu, was aber vorher auf Netzwerkebene angelegt wurde.
Die Konfiguration läuft über den "Controler", den du entweder als Software auf einem Client nur bei Bedarf öffnest, z.B. um etwas umzukonfigurieren, oder permanent im Netzwerk laufen lässt. Für letzteres reicht ein RPi aus, es gibt aber auch extra Hardware dafür von UniFi, oder aber die angesrpochene DreamMachine-Pro, die den Controller ebenfalls fest eingebaut hat. Die Konfiguration speichert sich dein Netzwerk natürlich auch ohne laufenden Controller, Zusatzfeatures wie z.B. Netzwerk-Statistiken etc. benötigen den Controller aber 24/7.
 

JayJay_AT

Kabelverknoter(in)
morgen :)

also grundsätzlich kommt mir die konfiguration ja irgendwie bekannt vor.

Was mir fehlt, ist die hardware im hintergrund? ein 19" rack und keine NAS (synology oder qnap) ? nichts drauf wo man was virtualisieren kann ?

ich würd ja in die richtung gehen, die pfsense zu virtualisieren (ja geht ich machs auf einem proliant server mit proxmox)

achja: paket, welches unbedingt installiert werden sollte (wenn du eine domain hast): ACME Package :)

und das wichtigste: FXP32 Schläuche zu den Netzwerkdosen hin - sodass du LC Dupplex Stecker einziehen kannst !!

Ich fahr zu den arbeitsplätzen nur mehr mit 10gbit hin...
 

TurricanVeteran

Volt-Modder(in)
4. Notstrom
Der PV-Strom wandert bei mir in einen BYD-Batteriespeicher der über die Notstromfähigkeit verfügt. Würdet ihr dennoch eine kleine USV im Serverrack unterbringen?
Ich schätze mal das das nur heißt, das die batterie über einen wechselrichter strom liefern kann. Oder gibt es da noch einen eingang für netz-strom?
Allerdings ist die lösung viel zu teuer und unflexibel. Mittlerweile bekommt man ca. 14 kwh (das größte set) für 3250 eur . Dazu noch 2 solar-lader von victron plus einen wechslrichter von denen. Die geräte sind dann voll konfigurierbar per app und die wechslerichter kann mann kaskadieren, so das man auch kraftstrom aus der batterie bekommt. Und last but not least kann man die dinger auch in reihe schalten, so das der strom den der wechselrichter nicht schafft, aus dem dahinter geschalteten netz oder einem weiteren wechselrichter kommt. Wenn man natürlich, und völlig unverständlicher weise, netzstrom als hauptquelle haben will, geht das natürlich aus. Dann fungiert die batterie als USV.
 
TE
Painkiller

Painkiller

Moderator
Teammitglied
Was mir fehlt, ist die hardware im hintergrund? ein 19" rack und keine NAS (synology oder qnap) ? nichts drauf wo man was virtualisieren kann ?
Das ist alles noch in Planung. :D Ich hab zwar eine konkrete Idee in welche Richtung es gehen könnte, aber final ist hier noch nichts.

und das wichtigste: FXP32 Schläuche zu den Netzwerkdosen hin - sodass du LC Dupplex Stecker einziehen kannst !!
Das ist bereits so in Planung. :daumen:

Ich schätze mal das das nur heißt, das die batterie über einen wechselrichter strom liefern kann. Oder gibt es da noch einen eingang für netz-strom?
Der Wechselrichter ist bis jetzt als Hybrid-Wechselrichter vorgesehen.

Allerdings ist die lösung viel zu teuer und unflexibel. Mittlerweile bekommt man ca. 14 kwh (das größte set) für 3250 eur . Dazu noch 2 solar-lader von victron plus einen wechslrichter von denen. Die geräte sind dann voll konfigurierbar per app und die wechslerichter kann mann kaskadieren, so das man auch kraftstrom aus der batterie bekommt. Und last but not least kann man die dinger auch in reihe schalten, so das der strom den der wechselrichter nicht schafft, aus dem dahinter geschalteten netz oder einem weiteren wechselrichter kommt. Wenn man natürlich, und völlig unverständlicher weise, netzstrom als hauptquelle haben will, geht das natürlich aus. Dann fungiert die batterie als USV.
Das klingt durchaus interessant! Ich werd mich da mal einlesen. :)
 
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