Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Warum sollten sie? Sie sind doch in der überlegenen Situation.

Ja, weil sie militärische Hilfe haben. Ohne sie wären sie schon nicht mehr existent.
Gerade deswegen würde ich doch schauen, dass ich da mal eine Lösung an den Start kriege, damit man dort endlich mal vernünftig zusammenleben kann.
Die Bayern und die Preußen bekriegen sich doch auch nicht mehr. Geht also.

Den Satz quote ich dir gerne das nächste Mal, wenn es wieder um Wirtschaftsflüchtlinge geht.

Was hat das mit Wirtschaftsflüchtlinge zu tun?
 
AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Ja, weil sie militärische Hilfe haben.

Stimmt, denn die arabischen Staaten hatten ja keine militärische Hilfe untereinander und durch die Sowjetunion…

Mein Fehler.

Ohne sie wären sie schon nicht mehr existent.

Umso wichtiger, dass sie Hilfe bekommen. So gibt es wenigstens einen freien, demokratischen Staat im Nahen Osten. An undemokratischen, muslimischen Staaten besteht ja nun wahrlich kein Mangel.

Gerade deswegen würde ich doch schauen, dass ich da mal eine Lösung an den Start kriege, damit man dort endlich mal vernünftig zusammenleben kann.

Es gibt eine ganz einfache Lösung um vernünftig zusammenleben. Israel anerkennen und Frieden schließen. Ägypten fährt mit dieser Methode seit nunmehr 40 Jahre ganz gut. Und auch Jordanien fährt mit dieser Lösung seit nunmehr 25 Jahren ganz gut.

Das zeigt eindeutig, dass das Problem eben nicht Israel heißt.

Die Bayern und die Preußen bekriegen sich doch auch nicht mehr. Geht also.

Preußen gibt es seit 1945 nicht mehr und darüber hinaus sind das zwei Teilgebiete von dem selben Staat. Das ist ja kaum vergleichbar. Die Rivalität Bayern/Preußen war ja eher ein Bürgerkrieg als alles anderen.

Was hat das mit Wirtschaftsflüchtlinge zu tun?

Die sind in ihrer jeweiligen Nachbarschaft manchmal auch extrem unbeliebt. Nach deiner Logik könnte man ihnen dann ja den Umzug nahelegen.
 
AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Es gibt eine ganz einfache Lösung um vernünftig zusammenleben. Israel anerkennen und Frieden schließen. Ägypten fährt mit dieser Methode seit nunmehr 40 Jahre ganz gut. Und auch Jordanien fährt mit dieser Lösung seit nunmehr 25 Jahren ganz gut.

Das zeigt eindeutig, dass das Problem eben nicht Israel heißt.

Das stimmt allerdings auch...
 
AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Also irgendwie habe ich so gar kein Mitleid.
Mitgefühl und Mitleid habe ich immer, aber in diesem Fall vor allem mit der Dummheit der Beteiligten. Die Hauptakteure bleiben Männer und deren Lieblingsbeschäftigung war und ist: Rauben, plündern, vergewaltigen

Es gibt keine Lösung. Nicht umsonst wurde der Nahostkonflikt zum Weltkulturerbe:

Jerusalem (dpo) - Die UNESCO hat heute den Nahostkonflikt
offiziell zum Weltkulturerbe erklärt. Die Organisation will
dadurch garantieren, dass eines der wichtigsten Denkmäler
menschlicher Idiotie nicht eines Tages durch Einsicht und
Kompromissbereitschaft vernichtet wird.

UNESCO erklaert Nahostkonflikt zum Weltkulturerbe
 
AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Israel ist älter als Palästina (römisches Konstrukt). Die Israelis sind auf eigenem Grund und Boden und haben dort bereits vor 3000 Jahren gelebt, bevor sie vertrieben wurden.

Du bist also dafür, dass Afrikaner und Indianer in ihrer Heimat nichts zu melden haben?

Herr, lass Hirn wachsen.
Ich wollte eher auf die Kolonialisierung und Vertreibung hinaus. Das wird heute als Unrecht gesehen obwohl es auch Vorteile gab.
 
AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Die Kolonisierung hätte in der Form nicht stattfinden können, wenn zuvor nicht schätzungsweise 80 bis 90% der Bevölkerung durch eingeschleppte Krankheiten verstorben wäre.
 
AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Umso wichtiger, dass sie Hilfe bekommen. So gibt es wenigstens einen freien, demokratischen Staat im Nahen Osten. An undemokratischen, muslimischen Staaten besteht ja nun wahrlich kein Mangel.

Ach ich kann mich erinnern das der Herr doch ein "glühender Verehrer" von Herrn Assads "Stabilität" war, was interessiert dich also ob da unten ein demokratischer Staat ist...

Es gibt eine ganz einfache Lösung um vernünftig zusammenleben. Israel anerkennen und Frieden schließen. Ägypten fährt mit dieser Methode seit nunmehr 40 Jahre ganz gut. Und auch Jordanien fährt mit dieser Lösung seit nunmehr 25 Jahren ganz gut.

Jordanien und Ägypten haben genau wie Syrien auch nur aus Solidarität zu den Palästinensern und weil man ihnen vom Westen per UN den israelischen Staat direkt vor die Nase diktiert hat diesen Krieg geführt.
Das man aber nach 2 auch fianziell teuren Niederlagen keine Lust mehr hatte und es dann doch einfach hingenommen hat mag auch daran liegen das, bis auf Syrien, weder Jordanien, noch Ägypten von israelischen Gebietsansprüchen und Annektionen betroffen war und es für die drei Beteiligten durch solche Kriege eigentlich nichts zugewinnen gab.
Ich weiß aber nicht ob dem auch so wäre wenn Israel, wie die rechten Hardliner es dort damals gefordert hatten, den Suezkanal besetzt gehalten hätten, ich glaube dann wäre die Beziehung zwischen Ägypten und Israel heute noch genauso frostig und schlecht wie 1967.

Das zeigt eindeutig, dass das Problem eben nicht Israel heißt.

Nein zeigt es nicht, es zeigt nur das du Schuldzuweisungen nur einsitig verteilen kannst, wie es dir gerade passt.

Preußen gibt es seit 1945 nicht mehr und darüber hinaus sind das zwei Teilgebiete von dem selben Staat. Das ist ja kaum vergleichbar. Die Rivalität Bayern/Preußen war ja eher ein Bürgerkrieg als alles anderen.

Die "deutschesten" Deutschen sind immer die mit dem schlechtesten Geschichtswissen zu Deutschland, warum nur? :rollen:

Preußen ist nicht ein und der selbe Staat gewesen, das Königreich Preußen war ein Konstrukt das aus den Gebieten des Deutschen Rittenorden hervorgegangen ist, die das Gebiet im Rahmen ihrer Christianisierung von den dort lebenden Prußen, deren Stammesgebiet es war, erobert haben (eines der wenigen Beispiele in der Geschichte dafür wo ein Staat mal nach den Verlierern benannt wurde).
Das Hoheitsgebiet des Deutsche Orden zählte nicht zum deutschen Staatsgebiet, bzw. zum Terretorium des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
Später im 17 Jahrhundert wurden die Reste des Deutschordensgebietes von den brandenburgischen Hohenzollern "verwaltet" gehörten aber nach wie vor nicht offiziell zum Hoheitsgebiet des HRR, weshalb der Deutsche Kaiser dort auch keine Kronautorität besaß.
Das Preußen nicht zum Terretorium des HRR gehörte änderte sich erstmal auch nicht als im 18 Jahrhundert Friedrich der Erste sich selbst die Königskrone von Preußen aufsetzte, was eben nur möglich war weil Preußen offiziell kein Bestandteil der HRR war, weil es im HRR keine Krone neben der des Kaisers geben durfte.
Es war auch erst Friedrich der Erste der in Preußen Deutsch überhaupt als offizielle Amtssprache einführte, die bis dahin wenig gesprochen wurde.

Wirklich als ein Bestandteil "Deutschlands" angesehen wurde Preußen erst viel später, nach den napoleonischen Kriegen im 19 Jahrhundert.

Die sind in ihrer jeweiligen Nachbarschaft manchmal auch extrem unbeliebt. Nach deiner Logik könnte man ihnen dann ja den Umzug nahelegen.

Stimmt, wie wärs eigentlich mit dir? Du bist hier im Forum ja auch recht unbeliebt, wäre doch mal Zeit für einen Umzug. :P
 
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AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Ach ich kann mich erinnern das der Herr doch ein glühender Verehrer von Herrn Assads "Stabilität" war, was interessiert dich also ob da unten ein demokratischer Staat ist...

Ich bin kein glühender Verehrer, ich bin pragmatisch. Und wenn ich die Wahl zwischen einem stabilien Syrien unter Assad oder einem failed state habe, dann wähle ich das kleinere Übel und das ist in meinen Augen Assad.

Ich kann immer noch nicht erkenne, inwiefern die Methode Irak oder Libyen in irgendeiner Form die Situation verbessert hätte. Und noch viel weniger kann ich erkennen, inwiefern es die Situation verbessert, wenn man versucht aus Syrien den nächsten failed state zu machen.

Jordanien und Ägypten haben genau wie Syrien auch nur aus Solidarität zu den Palästinensern und weil man ihnen vom Westen per UN den israelischen Staat direkt vor die Nase diktiert hat diesen Krieg geführt.

A) Welche „Palästinensern “? Die PLO hat dieses Volk erst 1964 erfunden.

B) Was geht es eigentlich Jordanien, Ägypten und Syrien an, was Großbritannien mit seinen Gebieten macht?

C) Wenn es tatsächlich nur gegen den israelischen Staat ging, warum war das erklärte Ziel der Aggressoren „die Juden ins Meer zu treiben“?

D) Wenn es um Solidarität ging, warum hat man dann nicht in der Zeit von 1948-1967 einen Staat Palästina gegründet? Immerhin hatten Ägypten und Jordanien die Kontrolle über den Gaza-Streifen, Ostjerusalem und das Westjordanland? Vielleicht weil der Antisemitismus der Araber größer war, als die Solidarität zu den sogenannten „Palästinensern“?

Das man aber nach 2 auch fianziell teuren Niederlagen keine Lust mehr hatte und es dann doch einfach hingenommen hat mag auch daran liegen das, bis auf Syrien, weder Jordanien, noch Ägypten von israelischen Gebietsansprüchen und Annektionen betroffen war und es für die drei Beteiligten durch solche Kriege eigentlich nichts zugewinnen gab.

Im 6 Tage Krieg hat Ägypten Zeit die Sinai-Halbinsel und den Gaza-Streifen verloren und Jordanien das Westjordanland.

Darüber hinaus, auch hier gilt, wer keine Gebiete verlieren will, sollte keine Kriege führen, die man verliert. Selbst schuld.

Ich weiß aber nicht ob dem auch so wäre wenn Israel, wie die rechten Hardliner es dort damals gefordert hatten, den Suezkanal besetzt gehalten hätten, ich glaube dann wäre die Beziehung zwischen Ägypten und Israel heute noch genauso frostig und schlecht wie 1967.

Israel hat für den Frieden eben auch Zugeständnisse gemacht. Ägypten und Jordanien waren bisher als einzige so schlau, darauf einzugehen.

Zeigt nur einmal mehr, dass es nicht an Israel liegt.

Nein zeigt es nicht, es zeigt nur das du Schuldzuweisungen nur einsitig verteilen kannst, wie es dir gerade passt.

Die einen wollen friedlich leben und die anderen wollen „die Juden ins Meer treiben“. Du hast völlig recht, da muss man beide Seite berücksichtigen, dass kann man nicht einseitig sehen.

Nach der „Logik“ gab es im zweiten Weltkrieg zwischen Juden und der SS auch keinen einseitigen Schuldigen für dich, oder?

…Thema Preußen

Da Threshold keine genaue Zeitangabe gemacht hat, welchen Zeitraum er meint, war meine Aussage eher allgemeingültiger Natur. Aber bitte, hänge dich gerne an solchen Nebensächlichkeiten auf.

Stimmt, wie wärs eigentlich mit dir? Du bist hier im Forum ja auch recht unbeliebt, wäre doch mal Zeit für einen Umzug. :P

Komisch, ich konnte mich nie über fehlenden Zuspruch für meine Aussagen beklagen.
 
AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Ich bin kein glühender Verehrer, ich bin pragmatisch. Und wenn ich die Wahl zwischen einem stabilien Syrien unter Assad oder einem failed state habe, dann wähle ich das kleinere Übel und das ist in meinen Augen Assad.

Bei "glühender Verehrer" fehlen die "", wie mir gerade auffällt. Ich will damit nur sagen das es dir doch im Grunde am Arsch vorbei geht ob es da eine Demokratie gibt, was auch so ist und wie es dort in der Region ohne Israel heute wäre (bzgl. Stabilität) kannst du genauso wenig beurteilen wie jeder andere.


A) Welche „Palästinensern “? Die PLO hat dieses Volk erst 1964 erfunden.

Ja welche "Israelis" den? Ist genauso erst eine Erfindung der Zionisten Anfang des 20 Jahrhunderts gewesen, bis dahin gab es nur einen gemeinsamen Glauben den jüdischen, aber kein gemeinsames Volk mit einer gemeinsamen Identität, das haben erst die Zionisten wieder "neuerfunden".
Ein "Israelis" gibt es in dem Sinne erst seit der Staatsgründung 1948 und betrifft auch nur diejenigen Juden die im israelischen Staat wohnen, also stand 2019 rund 9 Millionen Juden, von weltweit rund 15 Millionen.

B) Was geht es eigentlich Jordanien, Ägypten und Syrien an, was Großbritannien mit seinen Gebieten macht?

Was interessiert es dich wenn dein Vermieter dir einen Nachbar in die Nachbarwohnung setzt der die ganze Zeit seinen Müll in deine Mülltonne entsorgen würde und seine Schuhe in deinen Schuhschrank stellt?

C) Wenn es tatsächlich nur gegen den israelischen Staat ging, warum war das erklärte Ziel der Aggressoren „die Juden ins Meer zu treiben“?

Weil die Beteiligten auf die Juden in der Region nicht gut zu sprechen waren? Die Probleme mit der jüdischen Bevölkerung vor Ort reichen viel weiter zurück als die Gründung des Staates Israel und der UN Beschluss.
Du musst dir nur mal anschauen was militante zionistische Siedler in Palästina so während der Kolonialverwaltung der Briten da unten getrieben haben, das war alles andere als wir wollen hier nur friedlich leben, das erinnert mehr an das was man heute immer so gerne von israelischer Seite an den palästinensichen Arabern kritisiert (Bombenanschläge, Attentate, Angriffe, ect.).
Das wird aber gerne ausgeblendet / vergessen.
Die Zionisten haben genug dafür getan das die Stimmung da unten schon lange vor der Gründung des Staates Israel mehr als vergiftet war und die Kibbuze waren auch nicht nur Gemeinschaften in denen man einfach nur friedlich zusammenleben wollte, sondern waren im Grunde das gleiche Prinzip wie die Siedlungen die heutige Siedler im Gazastreifen und Westjordanland errichten.

Ich hatte es irgendwann früher in einem anderen Zusammenhang schon mal gepostet, aber bitte, hier mal ein paar Beispiele dafür was so in Palästina unter britischen Mandat mit militanten Zionisten abging:

Hagana – Wikipedia

Irgun Zwai Leumi – Wikipedia

Es braucht da niemand sagen das die Israelis da unten nichts getan haben und nur die Araber schuld haben, an der Situation, wie sie heute ist. Das Ganze ist eine lange gegenseitige Spirale der Gewalt, des Rassismus und Ablehnung aller Beteiligten, schon bevor von jüdischer Seite dann ein Staat ausgerufen wurde.

D) Wenn es um Solidarität ging, warum hat man dann nicht in der Zeit von 1948-1967 einen Staat Palästina gegründet? Immerhin hatten Ägypten und Jordanien die Kontrolle über den Gaza-Streifen, Ostjerusalem und das Westjordanland? Vielleicht weil der Antisemitismus der Araber größer war, als die Solidarität zu den sogenannten „Palästinensern“?

Weil man damit befürchtete den Grenzverlauf anerkennen zu müssen und wohl darauf hoffte das man die Israelis noch vertrieben bekommt?
Davon ab ist der die Ablehnung und der Rassismus auf beiden Seiten sehr ausgeprägt und das schon seit den Anfangstagen, nachdem die Region nicht mehr im osmanischen Reich war.

Israel hat für den Frieden eben auch Zugeständnisse gemacht. Ägypten und Jordanien waren bisher als einzige so schlau, darauf einzugehen.

Das war kein Zugeständnis, das war nur pragmatisches kalkühl, auch Israel kostete der Krieg viel Geld und auch Israel hatte keine Lust noch einen Krieg um den Suezkanal zu führen, den die Ägypter nicht dauerhaft aufgegeben hätten und die Golanhöhen waren kein territorial schwerwiegender Verlust für Syrien.

Nach der „Logik“ gab es im zweiten Weltkrieg zwischen Juden und der SS auch keinen einseitigen Schuldigen für dich, oder?

:klatsch::klatsch:

Mehr kann man zu so einem hinkenden und blödsinnigen Vergleich wirklich nicht mehr äußern...


Da Threshold keine genaue Zeitangabe gemacht hat, welchen Zeitraum er meint, war meine Aussage eher allgemeingültiger Natur. Aber bitte, hänge dich gerne an solchen Nebensächlichkeiten auf.

Komisch, wenn du falsch liegst sind es immer Nebensächlichkeiten. :rollen:

Komisch, ich konnte mich nie über fehlenden Zuspruch für meine Aussagen beklagen.

Die AfD hat ja auch ihre Stammwähler, trotz miesen Ansehen und kontroversen Positionen... :P
 
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AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Ich stelle mir gerade vor es ginge um die Geschichte besetzter Häuser und da würde jemand schreiben die wollten nur in Frieden leben. Da würde Kaaruzo aber wohl in die Luft gehen.
 
AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Israel hat für den Frieden eben auch Zugeständnisse gemacht. Ägypten und Jordanien waren bisher als einzige so schlau, darauf einzugehen.

Zeigt nur einmal mehr, dass es nicht an Israel liegt.
Nicht nur. Ich verweise auch auf den einseitigen Rückzug Israels in den 00ern aus den Gazastreifen, inkl. Aufgabe aller Siedlungen (welches gegen entsprechenden innenpolitischen Widerstand durchgesetzt wurde). "Gedankt" wird es bis heute mit Raketenangriffen, etc. Allein für den Zeitraum Mai bis Juni über 700. Gesponsort von den Mullahs, mit freundlicher Duldung deines hochverehrten Assads...

Weil die Beteiligten auf die Juden in der Region nicht gut zu sprechen waren?
Und auf die Kurden scheinen die verschiedenen Akteure dort unten auch nicht gut zu sprechen zu sein. Auf Geheiß des Sultans wurden z.B. letztes Jahr rund 137000 Kurden aus Afrin vertrieben.

Die AfD hat ja auch ihre Stammwähler, trotz miesen Ansehen und kontroversen Positionen... :P
Israel ist im WiPoWi das Thema, wo Personen, die sonst teilweise ähnliche Ansichten haben, sich absolut uneinig sind und ähnliche Positionen wie die haben, mit denen sie sonst nicht übereinstimmen.
 
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AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Nicht nur. Ich verweise auch auf den einseitigen Rückzug Israels in den 00ern aus den Gazastreifen, inkl. Aufgabe aller Siedlungen (welches gegen entsprechenden innenpolitischen Widerstand durchgesetzt wurde). "Gedankt" wird es bis heute mit Raketenangriffen, etc. Allein für den Zeitraum Mai bis Juni über 700. Gesponsort von den Mullahs, mit freundlicher Duldung deines hochverehrten Assads...

Was erwatest du, die liberalen Kräfte haben aktuell in den Palästinensergebieten doch keine wirkliche politische Macht mehr. Jahrzehnte Konflikt, inzwischen völlig zerstörte Infrastruktur teils durch Sippenhaft (dein Sohn hat einen Anschlag gemacht wir reißen dein Haus ab) und Krieg haben dazu geführt das dort die radikalen der Hamas bestimmen wo es politisch langgeht, da braucht man sich nicht wundern das es dann von heute auf morgen nicht plötzlich aufhört, nur weil man sich mal aus Teilen zurückzieht und ein paar wenige Siedlungen aufgegeben hat (die meisten waren / sind sowieso nicht im Gazastreifen).
Das ist ein Prozess der wird lange dauern und erfordert, besonders von Israel über lange Zeit viel Geduld, wird immer wieder durch die Radikalen (auf beiden Seiten, in Israel gibt es auch genug die auf Sabotage eines Friedensprozesses aus sind) verursachte Rückschläge haben und benötigt auch vor allem langfristige sichtliche Verbesserungen und Perspektiven für die palästinensischen Arbaer in den Gebieten und vermutlich auch deutliche Zugeständnisse seitens Israel bei der Festlegung der Staatsgrenzen.

Weil die Beteiligten auf die Juden in der Region nicht gut zu sprechen waren?

Das ist aber nicht das gleiche, die Kurden leben dort quasi Jahrhunderte durchgängig und hatten bis zur Annekteriung durch die Osmanen im Mittelalter sogar einen eigenen Staat den sie seit dem Fall der Osmanen gerne wieder haben würden, den die Türken, Iraker (wo es auch Verluste wichtiger Ölfördergebiete bedeuten würde) und Syrer aber nicht wollen (weil es für sie Gebietsverluste bedeuten würde, wobei die Grenzen noch auf dem Reißbrett von den Kolonialmächten gezogen wurden).

Die "Israelis" / Juden hatten mal vor über 2000 Jahren für kurze Zeit ein paar kleinere zerstrittene Königreiche da unten und waren bis auf wenige Regionen eigentlich immer eine Minderheit der in der Region lebenden Bevölkerung, aus denen die radikalen Rechten / Zionisten im 20 Jahrhundert einfach mal einen angeblich legitimen Anspurch auf einen eigenen jüdischen Staat in der Region gezimmert haben:

Kingdoms_of_Israel_and_Judah_map_830.svg.png

(so in etwa sah da die Situation vermutlich in etwa um 900 v. Chr. aus)

Israel ist im WiPoWi das Thema, wo Personen, die sonst teilweise ähnliche Ansichten haben, sich absolut uneinig sind und ähnliche Positionen wie die haben, mit denen sie sonst nicht übereinstimmen.

Ich bin absolut nicht gegen einen Staat Israel, vor allem ist er jetzt nunmal dort wo er ist, quasi das Kind ist schon in den Brunnen gefallen und man muss das beste daraus machen. Das heißt aber nicht das man das wie und weshalb nicht kritiseren sollte und auch ankreiden sollte das man bei der Gründung und danach Fehler gemacht hat und immer noch macht, auch weil in Israel die radikale Rechte viel zu viel politischen Einfluss hat.
 
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AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Deine zweite Zitierung stimmt nicht.

Das heißt aber nicht das man das wie und weshalb nicht kritiseren sollte und auch ankreiden sollte das man bei der Gründung und danach Fehler gemacht hat und immer noch macht, auch weil in Israel die radikale Rechte viel zu viel politischen Einfluss hat.
Wenn man sich die Sitzverteilung im israelischen Parlament anschaut, hat die Rechte keine Mehrheit, sondern ist immer noch auf andere Bündnispartner angewiesen. In gewisser Weise ist es auch eine Schwäche der dortigen linken und arabischen Parteien (Araber machen rund 1/5 der Bevölkerung aus), dass sie nicht in der Lage sind mal was auf die Beine zu stellen und auch Verfehlungen linker Parteien in der Vergangenheit, die ihnen von manchen Bevölkerungsgruppen sehr lange nachgetragen wird.
 
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AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Wenn man sich die Sitzverteilung im israelischen Parlament anschaut, hat die Rechte keine Mehrheit, sondern ist immer noch auf andere Bündnispartner angewiesen. In gewisser Weise ist es auch eine Schwäche der dortigen linken und arabischen Parteien (Araber machen rund 1/5 der Bevölkerung aus), dass sie nicht in der Lage sind mal was auf die Beine zu stellen und auch Verfehlungen linker Parteien in der Vergangenheit, die ihnen von manchen Bevölkerungsgruppen sehr lange nachgetragen wird.

Das mit den Rechten ist in Israel schwierig, man kann es in etwa grob so vergleichen wie mit der CDU jetzt hier, wo es heißt man müsse die Wähler im rechten / konservativen Spektrum wieder mehr mitnehmen.
Die Linke in Israel hat lange auch bei Themen wie Siedlungspolitik und im Umgang mit den Palästinensnern geschaft das rechte Lager mitzunehmen, so das wirklich rechten Parteien das Wasser etwas abgegraben wurde.

Das ändert sich jetzt gerade aber und rechte Parteien werden stärker, weshalb wohl auch Netanjahu diese Äußerung zur Annektion des Jordantals getätigt haben dürfte, weil er so hoft Wähler (vor allem unter den Siedlern, die zuletzt sehr unzufrieden mit der Siedlungspolitik wurden) wieder zu gewinnen die sonst deutlich rechtere israelische Parteien wählen würden, die bzgl. der Siedlungspolitik noch deutlich härtere Positionen fordern.

Besser macht es das insgesamt aber trotzdem nicht...
Und es heißt eben nicht das nicht Rechte Positionen und Meinungen zuviel Einfluss auf die israelische Politik hatten, weshalb meine Äußerung grundsätzlich richtig ist, bzw. nicht verkehrt. ;)
 
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AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Nicht nur. Ich verweise auch auf den einseitigen Rückzug Israels in den 00ern aus den Gazastreifen, inkl. Aufgabe aller Siedlungen (welches gegen entsprechenden innenpolitischen Widerstand durchgesetzt wurde). "Gedankt" wird es bis heute mit Raketenangriffen, etc. Allein für den Zeitraum Mai bis Juni über 700. Gesponsort von den Mullahs, mit freundlicher Duldung deines hochverehrten Assads...

Dafür wurden die Siedlungen im friedlicheren Westjordanland massiv ausgebaut.
 
AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Irgendwie möchte ja keiner von seiner Position abrücken,

also,

wird dieser Konflikt auch noch in 50 Jahren Bestand haben. :ugly:

Mein Vorschlag wäre,

wir befrieden diese ganze Region atomar. :D
 
AW: Netanjahu kündigt Annektion des Jordantal nach Wiederwahl an

Irgendwie möchte ja keiner von seiner Position abrücken,

also,

wird dieser Konflikt auch noch in 50 Jahren Bestand haben. :ugly:

Mein Vorschlag wäre,

wir befrieden diese ganze Region atomar. :D
Die USA sollen eben Israel als 51. Bundestaat aufnehmen und Russland annektiert das alles drumherum und a' Ruh' is. :bier:
 
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