News Neben Klimawandel und Artensterben: Sauerstoffverlust könnte eigene planetare Belastungsgrenze bekommen

PCGH_Jacky

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Ozeane, Seen und Flüsse verlieren Sauerstoff. Ein neues Review ordnet die Folgen nun in das Modell der planetaren Grenzen ein und schlägt vier Messgrößen für eine mögliche zusätzliche Grenze vor.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Neben Klimawandel und Artensterben: Sauerstoffverlust könnte eigene planetare Belastungsgrenze bekommen

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Der gelöste Sauerstoff entströmt in die Athomphäre und reichert diese an. Wo ist das Problem? Dann gibt es endlich wieder Dinos und Libellen mit 70cm Flügelspannweite. Ist e schon viel zu lange her :D Ach ja, Waldbrände könnte es auch mehr geben.
Gruß T.
 
Langsam wünsche ich mir Zensur von existenziellen Nachrichten, so viel negatives nimmt einen jede Hoffnung auf die Zukunft.
ahjo wie wäre es mal damit die eigene Lebensweise im täglichen Überfluss hier zu reflektieren, entsteht nicht alles aus Luft, dementsprechend wird auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen alles seinen Gang gehen,

nicht nur aus ökologischer Sicht, wenn weitere 8.2 Milliarden auf selbige dicke Hose leben und konsumieren wollen, dabei leben nicht einmal zwei Milliarden so wie wir hier, die Party ist bald auf allen Ebenen vorbei, aber sieht man schon etwas länger als nur diesen Sommer, happy life noch...

ansonsten hier noch einige Beiträge zum Thema






 
Zuletzt bearbeitet:
Unsere tägliche Portion "German Angst", danke dafür. Ist schon erstaunlich wie einfache Physik "Wissenschaftler" in erstaunen versetzt. Ja, warmes Wasser speichert weniger Sauerstoff als kaltes. Und jetzt? Es gab in der Vergangenheit immer warm und kaltphasen. Und nur weil über hunderte Millionen von Jahren keine "Wissenschaftler" mit schnappatmung vorm Thermometer gehockt und mitgeschrieben haben werden wir auf einmal sterben. Wie können bis heute nicht das Wetter verlässlich für 3 Wochen vorhersagen, aber andere maßen sich an dies für hunderte von Jahren zu können....natürlich nur mit dem ausgesuchten Klimamodell, was zum Weltuntergang passt.
Irgendwie fehlt mir hier völlig der thematische Bezug zu Spielen und/oder Hardware?
Keine, ist das jährliche (Klimawandel)Sommerloch.
Der gelöste Sauerstoff entströmt in die Athomphäre und reichert diese an. Wo ist das Problem? Dann gibt es endlich wieder Dinos und Libellen mit 70cm Flügelspannweite. Ist e schon viel zu lange her :D Ach ja, Waldbrände könnte es auch mehr geben.
Gruß T.
Ohgott fang doch nicht mit sowas an. Behaupte nicht sowas gab es schon auf dem Planeten. Du könntest Menschen in selbst gehäkelten Strickjacken verstören.
 
ahjo wie wäre es mal damit die eigene Lebensweise im täglichen Überfluss hier zu reflektieren, entsteht nicht alles aus Luft, dementsprechend wird auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen alles seinen Gang gehen,

nicht nur aus ökologischer Sicht, wenn weitere 8.2 Milliarden auf selbige dicke Hose leben und konsumieren wollen, dabei leben nicht einmal zwei Milliarden so wie wir hier, die Party ist bald auf allen Ebenen vorbei, aber sieht man schon etwas länger als nur diesen Sommer, happy life noch...

ansonsten hier noch einige Beiträge zum Thema





Richtige Qualitätsmedien wieder am Start... :lol:
 
nicht nur aus ökologischer Sicht, wenn weitere 8.2 Milliarden auf selbige dicke Hose leben und konsumieren wollen, dabei leben nicht einmal zwei Milliarden so wie wir hier, die Party ist bald auf allen Ebenen vorbei, aber sieht man schon etwas länger als nur diesen Sommer, happy life noch...
Na und selber schon die Dicke Hose ausgezogen?

Irgendwie fehlt mir hier völlig der thematische Bezug zu Spielen und/oder Hardware?
Braucht der Rechner nicht Sauerstoff zum arbeiten?
 
Na und selber schon die Dicke Hose ausgezogen?
haben wir uns glaube ich schon zu genüge drüber ausgetauscht oder ? immernoch "Fairtrade" Kaffee jeden Tag literweise am süffeln ?

Für 1 kg Kaffee (Röstkaffee) werden im globalen Durchschnitt rund 18.900 bis 21.000 Liter Wasser (als sogenanntes virtuelles Wasser) sowie etwa 600 bis 800 Quadratmeter Landfläche benötigt. [1, 2]

Für eine einzige 100-g-Tafel Milchschokolade werden im weltweiten Durchschnitt erstaunliche 1.700 Liter Wasser und rund 0,5 bis 1,2 Quadratmeter Ackerland benötigt. [1, 2, 3]
 
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Unsere tägliche Portion "German Angst", danke dafür. Ist schon erstaunlich wie einfache Physik "Wissenschaftler" in erstaunen versetzt. Ja, warmes Wasser speichert weniger Sauerstoff als kaltes. Und jetzt? Es gab in der Vergangenheit immer warm und kaltphasen. Und nur weil über hunderte Millionen von Jahren keine "Wissenschaftler" mit schnappatmung vorm Thermometer gehockt und mitgeschrieben haben werden wir auf einmal sterben. Wie können bis heute nicht das Wetter verlässlich für 3 Wochen vorhersagen, aber andere maßen sich an dies für hunderte von Jahren zu können....natürlich nur mit dem ausgesuchten Klimamodell, was zum Weltuntergang passt.

Keine, ist das jährliche (Klimawandel)Sommerloch.

Ohgott fang doch nicht mit sowas an. Behaupte nicht sowas gab es schon auf dem Planeten. Du könntest Menschen in selbst gehäkelten Strickjacken verstören.
Wer sagt's ihm? Ich habe einfach keine Lust mehr mit solchen Leuten zu diskutieren. Die Scheuklappen sind einfach zu fest angeschraubt, da kann man noch so scharf argumentieren. Das muss doch weh tun! :klatsch:
 
sollen ja ein faires Auskommen für ihre Arbeit haben.
ahjo kannsde bald mal wieder mit besagten 4+ Milliarden aus den Schwellenländern von Angesicht zu Angesicht ausdisktuieren, wer von euch Kakao oder Kaffee für "Fairtrade" umme bekommt, oder halt mit Mutter Natur aufgrund der benötigten Ackerfläche und dem Süßwasser für den "ökologischen" Anbau

8.3 Milliarden Andreas... geht net so zu leben wie du jeden Tag hier, ohne das wir uns den Ast absägen, auch mit deiner "Fairtrade" Wundertüte nicht, aber wie gesagt, das hatten wir alles schon zu genüge... und ist traurig das ich mit dir darüber schon wieder diskutieren muss
 
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ahjo kannsde bald mal wieder mit besagten 4+ Milliarden aus den Schwellenländern von Angesicht zu Angesicht ausdisktuieren, wer von euch Kakao oder Kaffee für "Fairtrade" umme bekommt, oder halt mit Mutter Natur aufgrund der benötigten Ackerfläche und dem Süßwasser für den "ökologischen" Anbau

8.3 Milliarden Andreas... geht net so zu leben wie du jeden Tag hier, ohne das wir uns den Ast absägen, auch mit deiner "Fairtrade" Wundertüte nicht, aber wie gesagt, das hatten wir alles schon zu genüge...
Du plapperst nur rum und hast keine Ahnung wie das da Angebaut wird. Und wenn man nicht möchte, dass der Globale Süden zu uns kommt sollte man auch etwas dagegen machen.
Mehr als heiße Luft kommt ja nicht von Dir nur den Finger auf andere zeigen da biste groß.

Schau mal unter den Begriff Agroforst.

Ach ne da Du ja keinen Verbrauch für Ackerfläche und Wasser wünscht ernährst Du Dich bestimmt von Lichtnahrung oder?
 
ja ist egal was du glaubst oder denkst, je mehr so leben wollen wie du, umso mehr Fläche und Wasser wird benötigt um diesen Überfluss für Milliarden zugänglich zu machen, vom Transport und der Verarbeitung der Waren erst gar nicht zu reden, geht nicht Andreas und wir reden hier nur von deinem Kakao und Kaffee

aber ist auch egal, ich bin müde darüber mit Menschen wie dir darüber zu diskutieren, du wie alle anderen hier werden die Konsequenzen dessen bald erleben und nicht nur aus ökologischer Sicht und wie gesagt es leben nicht mal zwei Milliarden so wie wir hier und schau dir die weltweiten Auswirkungen an
 
Es ist völlig irrelevant.
Am Klimawandel kann keiner mehr was ändern. Egal wie sehr man die Moral Keule schwingt oder Ablass bezahlt.

Deswegen mache ich mir da keine Panik
 
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Ohgott fang doch nicht mit sowas an. Behaupte nicht sowas gab es schon auf dem Planeten. Du könntest Menschen in selbst gehäkelten Strickjacken verstören.
Die gehäkelten Strickjackenträger und Trägerinnen finde ich eigentlich ganz sympathisch, die meinen das i.d.R. auch ernst und leben es vor. Regelrecht unwohl wird mir eher bei Moralaposteln aus gentrifizierten Vierteln mit Premium-Lastenrad und 2 SUVs in der Garage. Ohne wirkliche Ambitionen hat sich Thema dann leider erledigt.
 
Langsam wünsche ich mir Zensur von existenziellen Nachrichten, so viel negatives nimmt einen jede Hoffnung auf die Zukunft.
Don't look up!? ;)

Der gelöste Sauerstoff entströmt in die Athomphäre und reichert diese an. Wo ist das Problem?
Ich spinne da mal weiter ...
Ja, uff, warum ist da bloß niemensch vorher drauf gekommen? :gruebel: ... Wie war das - laut den Kreationist:innen hätten Menschen zeitgleich mit den Dinos gelebt? :haha: Dat wollen sie ihrem Evolutionsbuch, äh, der Bibel entnommen haben :ugly:

Richtige Qualitätsmedien wieder am Start... :lol:
Darf ich dieses mal auf die Nennung der von Dir als Qualitätsmedien erachteten Medien gespannt sein, oder kommt da wieder nix? ;)

Falls Du auf Quellen scharf bist, wäre die wissenschaftliche Zeitschrift "Nature" lesenswert. Hier mal ein Link zu einer präsentierten Wissenschaftlichen Arbeit:
ABER - das musst Du auch nicht, denn es wäre für Menschen ohne wissenschaftlichen Hintergrund und Beruf viel verlangt, sich anhand der Quellen in diversen Themen hineinzuarbeiten und auf dem laufenden zu halten. Deswegen ist es mehr als legitim, auf journalistische Aufarbeitung zurückzugreifen, von der @IguanaGaming Beispiele verlinkt hat. Ich mache das auch. Es können auch bspw. Sendebeitrage des Deutschlandfunks sein:

Wer sagt's ihm? Ich habe einfach keine Lust mehr mit solchen Leuten zu diskutieren. Die Scheuklappen sind einfach zu fest angeschraubt, da kann man noch so scharf argumentieren. Das muss doch weh tun! :klatsch:
Ich versuch's mal ...

Unsere tägliche Portion "German Angst", danke dafür.
Nope. Es gibt tausende Messdaten, die besorgniserregende Ergebnisse vorweisen, wie es um Klima, Natur und Tiere - sprich Lebensgrundlagen - bestellt ist. Es gibt fortwährende Forschung und wissenschaftliche Stellungnahmen (samt politischen und akivistischen Reaktionen darauf). Und der Artikel nennt hier ein Review. Was ist ein Review bzw. wie erstellt mensch einen? Siehe bspw. da: PDF-Link.

Es gab in der Vergangenheit immer warm und kaltphasen.
Und? Wieviele "Warmphasen" hat davon der Mensch erlebt? "Warmphasen" setze ich in Anführungszeichen, wenn ich mich auf jetzige Phase beziehe, da laut wissenschaftlichen Berechnungen die Welt sich gravierend erwärmen wird, so dass der Ausdruck "Warmphase" aus menschlicher Sicht eine Beschönigung darstellt.
Wie steht der Mensch dem gegenüber dar? Wie ist dieser beschaffen? Wo liegen seine Grenzen? Der Mensch hat biologische Grenzen: neben Trinkwasser, ausreichende und vielfältige Mikro- und Makro-Nährstoffzufuhr und Schlaf benötigt der Mensch gemäßigte relative Luftfeuchte und Klima, da sonst der Körper überhitzt und der Mensch infolge stirbt. Wird es also zu heiß und oder zu feucht und warm, dann wird der Mensch die "Warmphase" nicht überleben. Wird es zu großflächig zu lange zu trocken, kommt es verstärkt zu Unwetter, was zu mehreren gleichzeitigen Ernteausfällen führte, kommt es zu Inflation und Hungersnöten und der Mensch verhungert usw.. An sich destabilisiert Nahrungsmittelknappheit Gesellschaften/Wirtschaft ...

Und nur weil über hunderte Millionen von Jahren keine "Wissenschaftler" mit schnappatmung vorm Thermometer gehockt und mitgeschrieben haben werden wir auf einmal sterben.
Auf diese absurde Aussage werde ich nicht eingehen.

Wie können bis heute nicht das Wetter verlässlich für 3 Wochen vorhersagen, aber andere maßen sich an dies für hunderte von Jahren zu können
Wettervorhersage und Klimaforschung sind zwei verschiedene Sachen. Erstere versucht aus kürzlichen kurzeitigen Atmosphärenveränderungen, Vorhersagen abzuleiten, zweitere heißt, die Sammlung von Millionen von Messdaten über lange Zeiträume und deren Analyse. Daraus, wie die Physik funktioniert, aus deren Gesetzen, kann mensch ableiten und prognostizieren, wie sich das Klima weiterentwickeln wird. Die Erforschung der Klimaerwärmung ist dabei schon recht alt. So stellte bereits Eunice Newton Foote 1856 den aufheizenden Effekt von CO2 fest. Siehe da.

....natürlich nur mit dem ausgesuchten Klimamodell, was zum Weltuntergang passt.
Nope. An Klimamodellen arbeiten mehrere Wissenschaftler:innen mithilfe großer Rechenkapazitäten. Es werden teils verschiedene Szenerien entworfen anhand jeweils eigens definierter Vorannahmen. Nun kann mensch bspw. das mildeste Szenario bevorzugen. Für dessen Eintreten müssten allerdings schnell diverse umfangreiche Maßnahmen umgesetzt werden. So wie sich die Staaten und Konzerne allerdings bis heute verhalten bzw. ankündigen, sich zu verhalten, werden Ziele eher gerissen als gehalten und notwendige Ziele erst gar nicht aufgestellt. Tatsächlich sind bisher auch die schlimmen Szenarien eingetreten, die vormals entworfen wurden - bspw. noch aus Club of Rome Zeiten.

Genau genommen ist es aber kein Weltuntergang, sondern der Untergang der Welt, wie wir sie kennen. Und noch genauer, die Welt hat sich bereits seit geraumer Zeit rasant verändert. Sie ist inbegriff unterzugehen und wir schauen dabei zu. Bspw. ist die Zahl der Insekten (in Deutschland) seit den 1980ern bis heute um 75% zurückgegangen ... ganze Arten sterben aus bzw. drohen auszusterben ... Zivilisationszusammenbrüche werden ab einem Punkt eintreten, wenn die Belastungen so groß werden dürften, dass die nötigen Voraussetzungen für deren Bestehen (wirtschaftliche Reproduktion) nicht mehr gegeben sind ... Das hat nichts mit Religion zu tun sondern mit der Betrachtung natürlicher, sozialer und wirtschaftlicher Entwicklungen und deren Zusammenspiel. Aber auch unmittelbare biologische Bedrohungen, wie ich sie weiter oben nannte, dürften je nach Region unterschiedlich zunehmen. Um den Äquator herum wird es in Zukunft über längere Zeiträume so heiß werden, dass dieses Gebiet langfristig nicht mehr bewohnbar sein wird. Das wird Milliarden von Menschen betreffen ...
 
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Ansonsten auch einfach mal etwas mit Geschichte und untergegangene Zivilisationen befassen. Der Raubbau der Römer an den natürlichen Ressourcen hatte Auswirkungen bis weit ins Mittelalter hinein.

Könnt euch ja mal damit befassen wie Europa aussah bevor wir 1492 angefangen haben die gesamte Welt bis dato zu plündern und an diesem Status Quo hat sich bei uns bis dato nichts geändert. Ansonsten vielleicht auch mal reflektieren was die letzten beiden Weltkriege mit den nicht vorhandenen regionalen Rohstoffen bei uns oder im Rest Europas damit zu tun haben und allem was davor war.

Hier nen paar Beispiele von Gemini und das läuft nun mittlerweile mit mehr als 5 Milliarden Menschen in Industrie+Schwellenländern ab. Ihr denkt auch Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Ukraine, Venezuela und jetzt Iran hätte alles nichts mit Euch zu tun ?

egal ob ökologisch oder geopolitisch gesehen, wir sind das Problem und jeder der weltweit genauso jeden Tag im Überfluss leben will wie wir die letzten Jahrzehnte, deshalb wird unser Rom ebenso untergehn, aber könnt ihr bald wie gesagt alles mit weiteren 4 Milliarden aus den Schwellenländern von Angesicht zu Angesicht ausdiskutieren, die euch die Butter vom Brot schmieren wollen

Der Kollaps von Zivilisationen ist oft das Resultat einer Kombination aus Klimawandel, Kriegen und Ressourcenübernutzung. Historische Beispiele zeigen, dass Gesellschaften scheiterten, wenn ihr unstillbarer Rohstoffhunger die natürlichen Regenerationsgrenzen der Umwelt überschritt. [1, 2]
Hier sind prägnante Beispiele von Zivilisationen, die ihre natürlichen Ressourcen überdehnten:

Das Römische Reich
Der Ressourcenhunger der römischen Supermacht war enorm und trug durch massiven Raubbau zum Niedergang bei. [1]
    • Entwaldung: Der Bedarf an Bauholz (für Schiffe und Städte) sowie Brennholz (für Thermen und Töpfereien) führte zur großflächigen Abholzung der Mittelmeerregion. [1, 2]
    • Bodenverarmung: Durch intensive Landwirtschaft und Monokulturen wurden die Böden ausgelaugt und erodierten. [1, 2]
    • Umweltverschmutzung: Die intensive Metallverarbeitung und das kilometerweite Blei-Leitungsnetz führten zu messbarer Luft- und Wasserverschmutzung sowie Bleivergiftungen in der Bevölkerung. [1, 2]

Die Maya (Mittelamerika)
Die hochentwickelte Kultur der Maya im heutigen Guatemala und Mexiko überdehnte ihr lokales Ökosystem drastisch. [1]
    • Abholzung und Dürre: Um Platz für die Landwirtschaft zu schaffen und Kalkmörtel für ihre monumentalen Tempel herzustellen, rodeten die Maya große Waldflächen. Dies veränderte das lokale Mikroklima und verschärfte Dürreperioden. [1, 2]
    • Bodenerosion: Die Abholzung und der Verlust an Bodenfruchtbarkeit führten zu massiven Ernteausfällen und Hungersnöten, was die Gesellschaft destabilisierte. [1]

Die Osterinsel (Rapa Nui)
Als Paradebeispiel für den ökologischen Kollaps (Ökozid) gilt die isolierte Gesellschaft auf der Osterinsel. [1, 2]
    • Ressourcenerschöpfung: Die einst bewaldete Insel wurde vollständig entwaldet. Die Bäume wurden als Transportrollen für die berühmten Steinskulpturen (Moai), für den Kanubau und als Brennholz gefällt. [1]
    • Folgen: Ohne Holz konnten keine Fischerboote mehr gebaut werden. Die Erosion der Böden vernichtete die Ernten. Dies führte zu Nahrungsmittelknappheit, Kannibalismus und kriegerischen Auseinandersetzungen. [1, 2, 3]

Die Indus-Kultur (Harappa)
Eine der frühesten städtischen Zivilisationen im heutigen Pakistan und Nordwestindien verschwand um 1800 v. Chr. [1, 2]
    • Ökologische Degradation: Die Ausweitung der Landwirtschaft und der enorme Holzbedarf zum Brennen von Ziegeln zerstörten die Wälder.
    • Klimawandel und Bodensalzung: Zusammen mit natürlichen Klimaveränderungen und dem Verlust der Bodenfruchtbarkeit durch Versalzung (verursacht durch Bewässerung) führte dies zur Aufgabe der großen Städte. [1]
 
Zuletzt bearbeitet:
klimawanderillustriert.jpg
 
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