Bilderthread Naturfotografie Thread

Hmm, da war doch was?
Gruß, Fly

Ist kein HDR, zumindest kein klassisches HDR aus der Kamera. Belichtet ist auf die hellsten Stellen. Damit sie nicht ausbrennen. Im Nachhinein habe ich dadurch die dunklen Stellen aufhellen müssen. Deswegen erkennt man den Himmel und die Wolken noch. Wäre auf alles andere richtig belichtet, wäre der Himmel einfach weiß und ich könnte keine Infos mehr aus dem Weiß heruasholen. In der Mittagssonne bei 32 Grad ist das nicht so einfach, weil alles überstrahlt ist. Deswegen fotografiert man Landschaft morgens oder abends. Wenn man aber wandert, kann man nur die Zeit nutzen, die man gerade hat.

@Stryke7: So mit wirkt es für dich wie krasses HDR, weil man Himmel und Wolken so genau erkennt.
Aber du kannst gerne nachlesen, wie man Landschaften belichtet und nachbearbeitet ;-)
Infos aus dunklen Stellen bekomme ich immer, aber keine /kaum Infos aus ausgebrannten Stellen, deswegen belichtet man Landschaften so, dass die hellsten Stellen gut dargestellt werden.
Deswegen habe ich meistens -0,7 bis -1 unterbelichtet.
Bei Landschaftsfotos gehört ein schöner Himmel einfach dazu. Einen weißen Streifen brauche ich da nicht.
 
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Ich denke, bei bild 1 und 2 wäre eine mehrfachbelichtung oder ein verlaufs-filter angebracht gewesen. Du hast die bilder so sehr bearbeitet, das das tal bzw. das haus eine "aura" haben und das schaut halt komisch aus.
Als HDR hätte ich die bilder allerding nicht angesehen, schon wegen der aura in bild 1 und 2.
 
Ich denke, bei bild 1 und 2 wäre eine mehrfachbelichtung oder ein verlaufs-filter angebracht gewesen. Du hast die bilder so sehr bearbeitet, das das tal bzw. das haus eine "aura" haben und das schaut halt komisch aus.
Als HDR hätte ich die bilder allerding nicht angesehen, schon wegen der aura in bild 1 und 2.

An meinem Bildschirm sehe ich nur eine schwache Aura um die Kirche herum. Villeicht ist dein Bildschirm zu hell? Meiner stimmt zumindest mit meinen Ausdrucken überein, weil ich ihn extra so abgestimmt habe und immer Probeausdrucke gemacht habe. Man sollte die Bilder sowieso immer an einem richtigen Bildschirm anschauen, ich habe schon öfters gemerkt, dass sie am Handy bescheiden aussehen.
Ein Verlaufsfilter nützt mir nur etwas, wenn es einen Horizont gegeben hätte, sonst wären Kirche und Berge zu dunkel gewesen. Für eine Mehrfachbelichtung hätte ich erstens ein Stativ gebraucht (das ich aber nicht auch noch herumschleppe) und zweitens hätte es windstill sein müssen, denn die Wolken zogen zu schnell vorbei.

Hier sind noch mehr, diesmal mit der A7III und dem Tamron 28-75 gemacht. Gleiche Methode wie mit der A7II, also meistens um -0,7 bis -1 EV unterbelichtet und nachträglich aufgehellt, damit Schnee und Himmel gut dargestellt werden.
Man merkt aber deutlich, dass das Samyang weniger für Landschaft und Natur geeignet ist und mehr für Portrait. Beim Samyang sehen die RAW so ausgewaschen, kontrastarm aus, die Farben sind schwächer und es hat einen leichten Gelbstich im Vergleich zum Tamron. Gut, die Sonne knallte ziemlich herunter, aber trotzdem schneidet das Tamron bei Landschaft und Natur deutlich besser ab.







 
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An meinem Bildschirm sehe ich nur eine schwache Aura um die Kirche herum. Villeicht ist dein Bildschirm zu hell?
Mein TV, auf den ich hier schaue, ist eher energiesparend eingestellt, zumal ich ein zu helles bild nicht mag. Von daher ist er eher zu dunkel.
Meiner stimmt zumindest mit meinen Ausdrucken überein, weil ich ihn extra so abgestimmt habe und immer Probeausdrucke gemacht habe. Man sollte die Bilder sowieso immer an einem richtigen Bildschirm anschauen, ich habe schon öfters gemerkt, dass sie am Handy bescheiden aussehen.
Ich drucke nichts aus, weshalb ich den bildschirm auch nicht auf einen drucker abstimmen müßte. Auf der anderen seite, du hast deinen bildschirm auf eine drucker-papier kombination abgestimmt. Auf anderem papier sieht der druck auch anders aus.
Ein Verlaufsfilter nützt mir nur etwas, wenn es einen Horizont gegeben hätte, sonst wären Kirche und Berge zu dunkel gewesen.
Dann hätte ich aber wenigstens einen ND-filter genommen. Die dinger verbessern auch etwas den kontrast.
Für eine Mehrfachbelichtung hätte ich erstens ein Stativ gebraucht (das ich aber nicht auch noch herumschleppe) und zweitens hätte es windstill sein müssen, denn die Wolken zogen zu schnell vorbei.
Wofür braucht man bei einer mehrfachbelichtung ein stativ? :huh: Ich stelle an meiner kamera ein, ob ich 2, 3 oder 5 bilder und wieviel spreizung ich haben will. Dazu noch den stabi an und anschließend rattert die kamera die aufnahmen durch -> fertig. Die RAW-dateien kann man dann am rechner zu einem HDR zusammen basteln oder man macht das gleich im jpg-modus der kamera und dann bastelt die. :ka:
Hier sind noch mehr, diesmal mit der A7III und dem Tamron 28-75 gemacht.
Na die sehen doch gleich viel besser aus. :daumen: Allerdings sieht man bei den bergen noch, das du die dunklen bereiche sehr hoch gezogen hast.
Ich schätze aber mal, das dem samyang doch einiges an vergütung fehlt. Entsprechend erzeugt es nicht so viel kontrast wie das tamron.
 
Na die sehen doch gleich viel besser aus. :daumen: Allerdings sieht man bei den bergen noch, das du die dunklen bereiche sehr hoch gezogen hast.
Ich schätze aber mal, das dem samyang doch einiges an vergütung fehlt. Entsprechend erzeugt es nicht so viel kontrast wie das tamron.

Nope, diesmal habe ich bei den Bildern mit dem Pinsel die dunkleren Bereiche genau markiert und habe die Bereiche zwischen Himmel und Berge ausgelassen, weil die hell genug waren. Weder an meinem Handy, noch an meinem TV, noch an meinem Bildschirm sieht da etwas merkwürdig aus.
Von den vorherigen Bildern sieht man auch nur um die kleine Kapelle eine leichte Aura und das sehe ich auf meinem Handy, meinem Bildschirm und meinem TV. Das lag daran, dass ich da nicht fein mit dem Pinsel gearbeitet habe und allgemein die Schatten aufgehellt habe.
Du solltest vielleicht mal den Energiesparmodus deaktivieren, damit alles korrekt dargestellt wird.
Der Energiesparmodus heißt nicht umsonst so. Da wird bei Farben, Kontrasten, Helligkeit usw. eingespart.

Außerdem musst du bedenken, dass die Berge voll Schnee sind, d.h. die reflektieren das Licht, wodurch der Himmel im Bereich der Berge etwas heller / dunstiger aussieht. Um die Berge ist auch immer wieder so ein leichter Wolkendunst. Ist aber bei den RAWs und JPEGs genauso.
Deswegen kann das Blau des Himmels nicht absolut gleichmäßig sein. Könnte ich in der Nachbearbeitung machen, sähe dann aber absolut künstlich aus.
Auf dem Bild mit dem Löwenzahn sieht man z.B. über den Bergen einen leichten Wolkenschleier, wie feiner Nebel. Der war aber schon beim Fotografieren so.
Vereinzelt sieht man auch hauchfeine Wölkchen, wenn man reinzoomt. Das ist keine Aura vom Nachbearbeiten, sondern Dunst, der allgemein an fast allen Bergen hing.
Ich bin kein Meteorologe, aber wenn es so heiß ist, schmilzt der Schnee und ich vermute, dass sich deshalb leichter Dunst / Nebel über den Bergen sammelt.
Auch die Berge ohne Schnee sind erst vom Schnee befreit worden, d.h. alles ist feuchter als im Tal, weshalb wohl auch da eher Dunst / Nebel aufsteigt.

Meinen Bildschirm habe ich an Ausdrucke angepasst, damit die Farben so dargestellt werden, wie sie herauskommen.
Aber wie gesagt, diesmal sieht am Handy nichts komisch aus, auf meinem Bildschirm auch nichts und auf meinem TV auch nicht. Mehr Bildschirme habe ich nicht zum testen.

Bei Mehrfachbelichtungen habe ich trotzdem das Problem, dass sich nichts bewegen darf.
Hast du außerdem schon mal gesehen, wie die HDR Bilder OOC aussehen? Da sieht man eine deutliche Aura am Horizont oder um Bäume / Gebäude und sobald sich etwas bewegt, hast du Unschärfen im Bereich der Bewegung (Äste, Wolken, Grashalme...)

Ich schätze aber mal, das dem samyang doch einiges an vergütung fehlt. Entsprechend erzeugt es nicht so viel kontrast wie das tamron.

Jup, ist aber auch kein Wunder zu dem Preis. Aber wie gesagt, für Portraits ist es wunderbar.
Demnächst werde ich mir noch ein 85mm holen. Vermutlich das Sony F1.8, das eigentlich sehr gut sein soll.
Mal schauen, wie sich das dann bei Landschaften schlägt. Aber von typischen Portrait Objektiven erwarte ich ich nicht, dass sie bei Landschaften super abschneiden.

Hier mal noch ein RAW mit der A7II und dem Samyang. An den Wolken und dem Himmel sieht man den Gelbstich obwohl die Sonne von links oben bzw fast hinter mir war, aber sonst ist es äußerst scharf.
Auch Kontraste und Farben könnten besser sein, aber wie gesagt, ist eben für Portraits und bei Portraits sind etwas verhaltener Kontrast und weniger knallige Farben besser.
Es handelt sich dabei um einen Ausschnitt, weil er zu weit weg war.


Edit: Auf dem zweiten Bild (mit dem Tamron) siehst du den gleichen Effekt, wie bei den anderen Bildern mit Bergen, obwohl ich nichts daran bearbeitet habe (nur Zuschnitt auf Quadrat). Da wird hinten bei den Bergen alles dunstiger / nebeliger und der Himmel verläuft vom satten Blau in dunstiges Blau.
Das ist ganz normal, wenn man da in die Ferne schaut.
 

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So, nach langer Abstinenz und einem enttäuschenden Fehlschlag letztes WE, bin ich heute morgen wieder mal da hin gefahren, wo ich 2012 mit den ersten Makros angefangen habe. Also diese Gegend ist nach wie vor eine Perle. Einfach nur alles pure Natur. Vom Wald bis zum Moor alles dabei. Mittlerweile sogar Raubfliegen. :)

comp_mfIMG_0127.jpg comp_mfIMG_0164.jpg comp_mfIMG_0180_5.jpg
 
Habe gestern beim Sonnenuntergang mal das Sony 85mm F1.8 getestet.
Für Portraits ist es vollkommen ausreichend und ich sehe keinen Sinn, das teurere Sony GM F1.4 zu nehmen. Das Samyang AF 85mm F1.4 ist etwas schärfer, hat dafür aber den langsameren AF.

Auch für Natur ist es zu gebrauchen. Direkt gegen die Sonne hat man zwar Flares, aber keine CA oder sonstige Probleme.
Die Flares kann man bei Bedarf ins Bild mit einbauen :-)



 
@Rage1988

ich finde das sind schöne Aufnahmen , irgendwie surreal , sieht aus wie aus einem Computerspiel von 2077 ;)

Danke :-). Ich versuche den Bildern (wenn es sich eher um alltägliche, langweiligere Motive handelt) in der Nachbearbeitung einen gewissen Touch zu verleihen, damit sie etwas interessanter wirken.
In dem Fall war das Licht der Sonne schon perfekt, wodurch man da mehr machen konnte.
Wäre es die Mittagssonne gewesen, sähe es trotz Nachbearbeitung langweilig aus.
Wenn man mit den Schärfebereichen der Kameras / Objektive arbeitet, kann man auch noch unterschiedliche Eindrücke erzeugen. Beim zweiten Bild bspw. wollte ich alles im unteren Schatten unschärfer haben und nur das, was von der Sonne beleuchtet wurde, sollte scharf sein.
Da der Schatten aber schräg verläuft, ist auch die linke beleuchtete Ecke, die über dem Schatten beginnt, etwas unschärfer. Trotzdem wird der Blick eher auf den Streifen mit den vereinzelten Mohnblumen gerichtet.

Beim untersten Bild ragte nur die eine Mohnblume zwischen mehreren Kornblumen hervor und die wollte ich dann mehr herausstellen.
Deswegen hatte ich da eine ziemlich offene Blende (vielleicht war es sogar F1.8).

Das Lustige ist immer, dass von etlichen Bildern, die gemacht wurden und die ich vor Ort für gut befunden hatte, nur max. 10% dann auch wirklich meinen Ansprüchen genügen :D
Oft ziehe ich auch los und es gibt danach dann kein einzige Bild dabei, das mich überzeugt, aber ich hatte Spaß :D
 
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kannst du mal die paar Bilder unbearbeitet hochladen ? ;)

Würde mich jetzt echt interessieren, gerade die Bilder auf was ich meinen Post/gefällt mir .... eigentlich bezogen hatte , die in dem Tal ! ;)

Die sind echt krass^^
 
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