Bilderthread Naturfotografie Thread

€eld;8335358 schrieb:
Ist die Canon 5D M3 so schlecht? :ugly:

Nein. Smartphones und digitale Entwicklung sind nur eben so "gut".
Dass Lagerfeld seit Jahren seine Bilder in den Katalogen mit dem iPad schießt fällt auch keinem negativ auf.
 
Das finde ich eine gute Idee! Ich schaue mir sehr gerne Naturaufnahmen an, um mich selber etwas inspirieren zu lassen. Neuerdings zähle ich mich nämlich auch zu den Hobbyfotografen ;).
 
Nein. Smartphones und digitale Entwicklung sind nur eben so "gut".
Das Lagerfeld seit Jahren seine Bilder in den Katalogen mit dem iPad schießt fällt auch keinem negativ auf.
Das liegt daran das Lagerfeld seine Pics diverse Bearbeitungszyklen durchlaufen müssen und das er sich von den Speichelleckern einlullen läßt. Deine Aussage das man keinen Unterschied zwischen Smartphone und der Mark III sieht, suggeriert mir das du dich nicht ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt hast. Aber das Thema hatten wir hier schon zur genüge (rocky7). Wobei ich ihm recht gebe.
 
Also wenn ich ehrlich bin, würde ich hier keinen Unterschied zwischen einem Smartphone und einer DSLR bei dem Bild erkennen :hmm: Um genau zu sein, könnte man wahrscheinlich 99% aller Bilder mit einem Smartphone, etwas Photoshop und entsprechend Zeit rekreieren - unterschiedliche Brennweite mal ausgenommen. Die Frage ist eher: Ist es zeitlich machbar? Macht das Spaß?
Das liegt daran das Lagerfeld seine Pics diverse Bearbeitungszyklen durchlaufen müssen und das er sich von den Speichelleckern einlullen läßt. Deine Aussage das man keinen Unterschied zwischen Smartphone und der Mark III sieht, suggeriert mir das du dich nicht ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt hast.
Deine 5DmkIII wirds emotional verkraften können, mit einem Smartphone verglichen zu werden ;)
 
Das liegt daran das Lagerfeld seine Pics diverse Bearbeitungszyklen durchlaufen müssen und das er sich von den Speichelleckern einlullen läßt. Deine Aussage das man keinen Unterschied zwischen Smartphone und der Mark III sieht, suggeriert mir das du dich nicht ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt hast. Aber das Thema hatten wir hier schon zur genüge (rocky7). Wobei ich ihm recht gebe.

Wie viel Ahnung ich von dem Thema habe sei mal dahin gestellt. Ich kann dir aber versichern dass ich mich mit dem Thema so gut auskenne, dass ich gerade zu dieser Aussage komme.
Du wirst nicht erkennen können mit was das Bild geschossen wurde. Ob Smartphone, Canon oder Nikon - Das kommt natürlich auch sehr stark auf Motiv usw an.
Da muss ich hier auch keine großen Sprüche klopfen, das ist einfach Fakt und wird dir jeder Fotograf bestätigen.
Wie Placebo schon sagt, du und deine MK III werden es verkraften können verglichen zu werden. Ich sage ja nicht dass eine MK III schlecht sei - ich hätte selbst gern eine.

Und mein Vergleich war auch nicht auf dich bezogen. Hatte gar nicht gesehen dass du eine MK III nutzt bis Placebo es erwähnte. Das war einfach willkürlich gewählt.

Lagerfeld wird wohl keine Bilder vom Laufsteg für den Katalog nutzen.

Er fotografiert auch im Studio mit dem iPad. Nicht ausschließlich, aber es landen in den Katalogen auch Fotos von dem iPad.
 
Nach dem Regen gibts immer so schöne Wassertropfen :)

DSC01870.png
 
du und deine MK III werden es verkraften können verglichen zu werden.
Die Aussage meinerseits hier im Thread ist nicht auf meine MK III bezogen, eher denn allgemein auf die DSLR. Da du aber die MK III aufgeführt hast habe ich eben Diese als Bezug genommen.
Das es jeder Fotograf bestätigen kann halte ich als sehr vermessen. Die die ich kenne jedenfalls nicht. Und wenn du selbst eine haben möchtest kannst du dir eine kaufen. Preise sind im Keller. Meine steht ab 09/16 zum Verkauf. Dann folgt ja die MK IV:D

Ich zitiere mal fotoman aus dem Labertread:

Mein Hobby muss mir Spaß machen, und wenn ich den nur dadurch erreiche, dass die Ausrüstung etwas kostet, wenn investiere ich entweder das Geld oder ich suche mir ein anderes Hobby. Die selbe Einstellung habe ich bei nahezu allen technischen Geräten, egal ob PC, Kamera oder Auto.

Deswegen habe ich die MK III und L- Gläser und nicht etwa ein Tablet oder Smartphone. Da ca. 75 % meiner Bilder die ich bei Rundreisen mache an befreundete Fotografen gehen, habe ich mir diese Ausrüstung zugelegt. Die würden alle einen Anfall kriegen wenn ich mit Tabletfotos kommen würde.
Wobei ich nicht sagen möchte das es schlechte Bilder sind.
= end of statement =
 

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Bei Wind eine Hummel zu fotografieren ist nicht grade leicht mit einem Handy.
Schade das auf der Hummel nicht so viele Blütenpollen sind.
 

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Um genau zu sein, könnte man wahrscheinlich 99% aller Bilder mit einem Smartphone, etwas Photoshop und entsprechend Zeit rekreieren - unterschiedliche Brennweite mal ausgenommen.

Nein.

Ich überlege noch, wie ich mit nem Iphone morgens Insekten fotografiere, ABM 1:1 mit Freistellung, oder Bergrennen-Mitzieher in einer 180°-Kurve. Oder fliegende Vögel und Insekten. Oder Kleiber aus dem Tarnzelt heraus. Oder die Hochzeit meines besten Freundes, mit Traum-Bokeh. Es gibt Linsen mit einer Bildwirkung, die ihresgleichen suchen. Das 135L z.B.

Also nein, so einfach ist es m.E. nicht. :)
 
Smartphone Fotografie ist eh sehr begrenzt in Sachen Bildqualität.

1. Haut jedes Smartphone schon einen extremen Schärfefilter drauf (wo sogar schon Artefakte entstehen)
2. viel viel Licht benötigen und generell kaum Spielraum haben was Verschlusszeiten angeht. Also eigentlich Stativ Pflicht. Nur möchte man evtl nicht lange belichten.
3. Das Objektiv. Ich würde die Plastikscheibe vor dem Sensor nicht als Objektiv bezeichnen :ugly:
4. Fehlende Brennweite
5. Fehlende Blenden


Smartphones sind eben nur für Schnappschüsse zu gebrauchen. Die Technik limitiert selbst den besten Fotografen stark. Man benötigt quasi immer beste Laborbedingungen und gute Bildbearbeitungsskills :D
 
Smartphone Fotografie ist eh sehr begrenzt in Sachen Bildqualität.

1. Haut jedes Smartphone schon einen extremen Schärfefilter drauf (wo sogar schon Artefakte entstehen)
2. viel viel Licht benötigen und generell kaum Spielraum haben was Verschlusszeiten angeht. Also eigentlich Stativ Pflicht. Nur möchte man evtl nicht lange belichten.
3. Das Objektiv. Ich würde die Plastikscheibe vor dem Sensor nicht als Objektiv bezeichnen :ugly:
4. Fehlende Brennweite
5. Fehlende Blenden


Smartphones sind eben nur für Schnappschüsse zu gebrauchen. Die Technik limitiert selbst den besten Fotografen stark. Man benötigt quasi immer beste Laborbedingungen und gute Bildbearbeitungsskills :D

+1. Für mich ist das Handy auch nur die Kamera für die "Mist... Kamera nicht zur Hand"-Momente wenn man ein geniales Bild serviert bekommt ohne dass man damit rechnet (z.B. Sonnenaufgänge aus dem Zug)
 
1. Mein Kommentar bezog sich in erster Linie auf BillDschirm und sein Foto.
2. War es so flapsig formuliert dass klar sein sollte was ich damit sagen wollte, und vor allem WEM. Nämlich BillDschirm.

Um dennoch ein wenig scharfen Senf abzugeben: Ob nun iPhone oder L-Lens, schlechte Bildkomposition ist und bleibt schlechte Bildkomposition.
 
Ich überlege noch, wie ich mit nem Iphone morgens Insekten fotografiere,
Es hiess ja auch nicht 100% sondern 99% könnten.... Wenn ich mal davon ausgehe, das vermutlich 80-90% aller aktuell auf der Welt aufgenommenen Bilder bereits mit Mobiltelefonen oder Tablets aufgenommen werden (oder kennt jemand genauere Statistiken?), ist man da garnicht mal soweit weg. Für Makros (abseits von Extremestsituationen) gibt es auch Vorsatzlinsen. So mies (für normale Ausgabegrößen und Betrachtungsabständig) finde ich die Ergebnisse nicht
The Olloclip Will Change Your iPhone Photography Forever

Natürlich wird das mit einem 150er Makro und einer passenden DSLR besser, alleine schon auf Grund des Arbeitsabstandes. Ob das aber am Ende mehr wie 1% der gesamthanft aufgenommenen Bilder betrifft und jemand diese Qualität benötigt (oder sie nur möchte)?

Oder die Hochzeit meines besten Freundes, mit Traum-Bokeh.
Als mir würde so eine Hochzeitsreportage vollkommen genügen:
iPhone Wedding Photography | Chicago Destination Lifestyle Wedding Photographer - Kenny Kim Photography
Das war 2012 mit dem iPhone 4, die aktuellen "Indian Wedding" Bilder sehen auch toll aus, wäre aber nicht mein "Hochzeitsstil".
Fürs Bokeh (ok, nur für die vergleicbare Bildwirkung) des Hochzeitsbildes kann man sich auch einen passenden Hintergrund suchen.

1. Haut jedes Smartphone schon einen extremen Schärfefilter drauf (wo sogar schon Artefakte entstehen)
Dafür konnte ich die JPGs des iPhone 5 damals aber noch recht gut nachbearbeiten. Das Ausgabeziel war aber auch eher FullHD, u.U. A4 und nicht >=A2.

2. viel viel Licht benötigen und generell kaum Spielraum haben was Verschlusszeiten angeht. Also eigentlich Stativ Pflicht. Nur möchte man evtl nicht lange belichten.
Stativ bei wenig Licht stimmt (das ist mit der DSLR genauso nötig), aber nicht alle Bilder benötigen kurze Belichtungszeiten.

Man benötigt quasi immer beste Laborbedingungen und gute Bildbearbeitungsskills
Es ist halt die Frage, was man später mit den Bildern machen will. Da, wo ich meine DSLR einsetze, komme ich mit dem Smartphone nicht weit. Trotzdem waren bisher genau die Smartphone-Bild diejenigen, die ich am längssten als Bildschirmhintergrund auf der Arbeit genutzt hatte (und auf die mich die meisten Kollegen angesprochen haben). Leider lag das passende Objektiv fürs Museum ein paar hundert Km entfernt zu Hause, womit die DSLR im Auto geblieben ist und ich die Autos im Museum mit dem iPhone 5 fotografiert habe.

Das einzige Problem: ich hatte keine Erfahrung damit (und damit auch nicht die richtige App), womit die Bilder etwa so gut aussahen wie meine ersten DSLR Bilder vor vielen Jahren. Die ganzen technsichen Bildfehler sind aber nur mir aufgefallen, die Kollegen haben sie teilweise noch nicht einmal erkannt, wenn ich sie darauf hingewiesen habe.

Für einen Bildband würde ich die Bilder nicht nutzen, für die beabsichtigte Nutzung haben sie vollkommen ausgereicht.
 
Ein guter Fotograf mit einem iPhone macht am Ende die besseren Bilder als ein schlechter Fotograf mit einer Hasselblad.
Beispiele dafür gibt es mehr als nötig im Internet.
 
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