NAS 6 TB RAID-1 via VPN mit Passwortschutz

Whoosaa

BIOS-Overclocker(in)
Servus Leute,

ich habe ein ziemlich kompliziertes Vorhaben, von dem ich bisher praktisch keine Ahnung habe. :D
Ich erkläre mal, was ich möchte, und was ich schon weiß, und dann würde ich mich wahnsinnig freuen, wenn ihr mir ein wenig Input dazu geben könntet.

Sache ist die: Ich möchte mir ein NAS-System an meinen Router hängen. Größe ca. 6 TB, RAID-1, also im Endeffekt 3 TB zum Benutzen. Eventuell mehr - aber das ist optional.
Des weiteren möchte ich weltweit auf dieses NAS zugreifen können - ergo ein VPN mit meinem Router eröffnen. Erlaubt er, habe schon die passenden Stellen im Manual gefunden.
Jetzt ist es allerdings so, dass auch andere meinen Router mitbenutzen (WG), darum würde ich dieses NAS gerne sperren, heißt mit einem Passwort versehen, sodass nur ich darauf zugreifen kann, und meine WG-Mitbewohner nicht durch meine Daten stöbern.

Inwiefern ist das denn jetzt alles möglich? VPN geht klar, aber gerade der Teil mit dem Passwort..
Inwiefern ist denn so ein per VPN freigegebener NAS sicher? Könnten da eventuell Hacker mit Leichtigkeit darauf zugreifen?
Und.. ist es möglich, dass man all das obige so ermöglichen könnte, dass der NAS wie als weitere Festplatte im Explorer angezeigt wird?
Und müsste ich denn dann konstant und immer komplett per VPN über meinen Router surfen, um auf diese Festplatte zugreifen zu können, oder kann man auch nur per VPN auf diesen NAS zugreifen, der restliche Internetverkehr läuft aber über die normale, aktuelle Verbindung?

Ich wäre euch super dankbar, wenn ihr mir da mal aushelfen könntet. :)

P.S.: Gedacht habe ich an dieses NAS.
 
Welches VPN-Protokoll willst du nutzen?
Was soll der VPN Server sein?
Wozu RAID?

1. Dazu habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung. Ich habe jetzt diese Seite gefunden, und anhand derer würde ich wohl zu IPsec tendieren. Scheint ja auch anderswo als sicherstes Verfahren bezeichnet zu werden.

2. Wie meinst du das?

3. Ich habe vor einigen Wochen 300 GB an Daten verloren, inkl. Jahre alte Emails - jetzt will ich ein RAID-System haben, damit mir so etwas nicht nochmal passiert.
 
Es gibt auch noch OpenVPN, dies ist auch sehr sicher.
Irgendetwas muss ja auch den VPN Dienst anbieten, ein VPN Server ist benötigt.
Das können einige NAS (wenn auch recht langsam), oder ein Selbstbau, oder ein FertigNAS+kleiner PC (z.b. Raspberrypi als VPN Server)

Außerdem ist ein RAID nicht dass, was du brauchst, du benötigst ein Backup.
 
Es gibt auch noch OpenVPN, dies ist auch sehr sicher.
Irgendetwas muss ja auch den VPN Dienst anbieten, ein VPN Server ist benötigt.
Das können einige NAS (wenn auch recht langsam), oder ein Selbstbau, oder ein FertigNAS+kleiner PC (z.b. Raspberrypi als VPN Server)

Außerdem ist ein RAID nicht dass, was du brauchst, du benötigst ein Backup.

Afaik kann der Router doch das VPN anbieten.
Und was meinst du mit Backup anstatt RAID?
 
Router ist der Cisco EPC3925.

Okay, so wie ich das verstehe, wird vorgeschlagen, sich selber einen kleinen Heimrechner zu basteln, alten Prozessor rein, und dann dort die Festplatten rein und via FTP (Könnte man auf diesem NAS-Rechner auch ein VPN eröffnen?) darauf zugreifen?
Ist das denn unterm Strich günstiger als so ein fertiges NAS-System? Stromverbrauch? Schlafmodus?
Verbraucht auch mehr Platz als ein fertiges NAS.
 
Dein Router kann nur VPN-Client sein.
FTP ist etwas anders, würde ich nicht für ein NAS nehmen.
Mit einem Selbstbau wäre es möglich die Platten per smb freizugeben und dann von unterwegs per VPN zuzugreifen.
Die Kosten wären (neu) bei etwa 200€ ohne Platten, der Stromverbrauch bei etwa 15-20 Watt ohne Platten.
Wenn es sehr klein sein soll und kein Selbstbau gewünscht ist, könnte man den HP N40L nehmen, ist allerdings auch etwas langsamer als andere Selbstbaulösungen.

Es sollte aber schon etwas Grundwissen über IP-Addressen/Subnetzmasken und Linux vorhanden sein.
 
Wie kann es denn so kompliziert sein, sich eine persönliche Cloud zu erstellen. :schief:
Marktlücke.

Wo kommt denn eigentlich Windows Server ins Spiel? Ich hätte da theoretisch kostenlosen Zugriff drauf - ist das im privaten Gebrauch nutzbar?
Und wenn der Eigenbau 200€ ohne Platten ist - dann kommen ja nochmal mindestens 200€ für 6+ TB dazu.

Und was Zappaesk vorgeschlagen hat ist ja im Prinzip, dass man kein RAID macht, sondern nur regelmäßig ein Backup der Platte auf einer anderen. Es wäre ja aber viel einfacher, ein RAID zu nehmen, und gut ist. Es wird ja auch nicht konstant darauf zugegriffen - man kann ja bestimmt einen Sleep-Mode aktivieren, wie bei normalen externen Platten.
 
Wie kann es denn so kompliziert sein, sich eine persönliche Cloud zu erstellen. :schief:
Für persönliche Cloud gibt es auch noch andere Lösungen, dein NAS was du vorgeschlagen hast, hat genauso etwas integriert.
Windows Server geht genau so zum VPN erstellen wie ein normales Windows 7, ich fande es dort aber komplizierter als unter Linux.

Lies dir den verlinkten Beitrag noch einmal genau durch, eine Platte welche nur bei den Sicherungen online ist, sonst vom Strom getrennt ist etwas ganz anderes als ein RAID. (Bei dem übrigens alle oder gar keine Platte in einem Array laufen müssen, eine zwischendurch ausschalten geht nicht)
 
Die Idee hinter dem NAS ist aber nicht nur Sicherung! Ich habe nur ein Laptop mit einer 500GB-Platte. Daneben eine externe (WD) 3TB, auf der quasi alle meine Daten gesichert sind (2,2TB belegt). Anstatt nun eben immer diese externe verbinden zu müssen, und im Urlaub ganz auf die Daten darauf verzichten zu müssen, wollte ich mir ein NAS bzw. irgendein online erreichbares System holen. Das wäre dann der einzige Ablageplatz aller meiner Daten. Darum die Idee mit dem RAID, weil ich die ganze Zeit jetzt mit der Befürchtung lebe, dass mir die 3TB externe auch abkratzt, und dann sitze ich auf 1500+ €, um das alles wiederherstellen zu lassen.

Im Moment überlege ich jedoch gerade, ob es nicht vielleicht besser ist, eine 1 TB ins Notebook zu packen, und dann halt dort das wichtigste von der externen draufzukopieren.
Oder, eine 2 TB 2,5" externe besorgen, und dort drauf eine Fast-Spiegelung der 3 TB 3,5" externen.

Weil, ganz im Ernst, jetzt da selber groß rumzuwurschteln und was zu basteln, habe ich wirklich nicht so viel Lust geschweige denn Zeit zu.
Ich hatte gedacht, ich hole mir einfach so ein "Plug&Play"-NAS, aber das scheint ja auch kompliziert bzw. noch nicht so ausgereift zu sein. Bzw zu teuer.

Hm..
Wenn ich halt dann 2 externe habe, dann muss ich auch immer aufpassen, auf welcher ich denn was verändert habe, und die Sachen dann korrekt hin- und herschieben, nicht dass ich die neuen Versionen der Dateien überschreibe..
 
Du musst das ja nicht von Hand machen.
Eine ordentliche Backuplösungen wäre z.b. dass du ein NAS hast und dort per USB/ESATA eine Externe anschließt.
Du brauchst dann nur einmal pro Woche eien externe Platte anschließen, ein Befehl ausführen und schon wird je nach Einstellung komplett oder nur differentiall/inkrementell gesichert.

Anstatt externer Platte geht auch ein Wechselrahmen.

Bezüglich kompliziert: Die Einrichtung eines Selbstbau NAS dürfte mithilfe von Tutorials und IRC Channels auch für Neulinge an einem freien Nachmittag zu erledigen sein.
 
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