Nach IPRED: Schwedens Datenverkehr sinkt um 30%.

Ich kann kann Kartoffeln so oft vervielfältigen wie ich will, ich muss mir nur eine kaufen, daraus kann ich dann, nach einiger Zeit, mehrere hundert oder tausend züchten, von daher passt der Vergleich sehrwohl.

Denn einer muss sich das kaufen, ums ins Netz stellen zu können, der Rest dann nicht.
Die dadurch eben nicht zu beantwortende Frage ist ja: Wieviel Kartoffeln hätten wenn du deine nicht vervielfältigt hättest, selber welche gekauft?
Auf jeden Datenträger, jeden Brenner, ja sogar jeden Scanner/Kopierer(/Drucker??) und AFAIR auch bei jedem PC musst du Abgaben entrichten, damit du legal Dinge vervielfältigen kannst.

Darfst du aber eigentlich nicht, was irgendwie Zweifel an den GEMA Abgaben zulässt, denn entweder zahle ich dafür, Dinge kopieren zu dürfen oder ich darfs nicht, für etwas zu zahlen was man trotzdem nicht darf, ist irgendwie doof...
Richtig. Das verstehe ich auch nicht. Man darf per Gesetz legal, "für den eigenen Gebrauch" Kopien erstellen, jedoch ist es verboten Kopierschutzverfahren zu umgehen oder Software zu benutzen die dieses möglich machen würden. Meiner Meinung nach gehört die AGmea abgeschafft und man sollte evtl. wirklich ernsthaft sich über eine Kulturflat unterhalten. Fakt ist das man selbst mit den jetzigen Maßnahmen das Raubkopieren nicht ernsthaft eindämmen kann, von daher sollte man eben versuchen andere Wege zu gehen, Anreize zu setzen. So lange die Jenigen die downloaden nicht einsichtig werden oder ein gutes Gegenangebot bekommen, so lange wird sich daran auch nichts ändern.

MfG
 
Wieso liest bloss niemand mehr?!

Ich habe nicht das Gesetz -das uebrigens in der Nationalversammlung gescheitert und damit eben kein Gesetz ist- verteidigt, ich habe den Ansatz dahinter -naemlich Wiederholungs- und / oder Intensivtaetern den Zugang zu ebendem Medium, mittels dem sie illegale Handlungen begehen, zu verwehren- als sinnvoll erachtet. Damit treffe ich keine Aussage darueber, wie dieser Ansatz juristisch auszugestalten ist?
Und wie willst du dieses Aufkommen rechtsstaatlich regeln, ohne das die gleiche Problematik, wie bei dem Punkt mit der Klagewutz kommt?
Falsch. Die Staatsanwaltschaften kapitulieren schlicht vor der Masse der Anzeigen, die in der Tat einzig zu dem Zwecke erfolgen, den Urheberrechtsverletzer zu identifizieren - sie verweigern aber nicht etwa die Strafverfolgung, weil kein Anlass fuer diese besteht, sie stellen lediglich wegen Geringfuegigkeit die Strafverfolgung ein (was auch nicht zu beanstanden ist, weil ein Staatsanwalt nur dann taetig werden soll, wenn oeffentliches Interesse an der Verfolgung besteht). Dieser Zustand zeigt allenfalls, wie dringend eine in die Zeit passende Gesetzgebung zu diesem Thema ist.
Sicherlich, ich sage ja auch nichts dagegen. Ich möchte jedoch das bei jeglicher Maßnahme eine rechtstaatliche Grundlage und rechtsstaatliche Entscheidungen jedem Handeln zu Grunde liegen und nicht zunehmend solche Instrumente in privater Hand ausgelagert werden, siehe Three-Strikes-Gesetz.
p.s.: Ich frage mich sowieso warum jetzt noch über die 3 strike Gesetze debattiert wird(Dänemark/Italien/England etc.) obwohl doch eine Abstimmung im EU Parlament am 25.09.2008 mit klarer Mehrheit das Vorgehen in der Art und Weise gegen Urheberrechtsverletzungen abgelehnt hat?!
Du findest CD´s demnach zu billig ... ?

Ansonsten kann ich mich eigentlich nur wiederholen - wenn Dir Preis und / oder Darreichungsform nicht zusagen, hast Du die Moeglichkeit zu verzichten.
Nein, ich finde MP3´s zu teuer und würde mir nach wie vor eher noch eine CD holen. Und ja, ich verzichte auch. Wenn ich etwas ungerechtfertigt zu teuer oder quallitativ zu schlecht finde, dann ist das für mich kein Grund es deshalb runterzuladen, warum auch?!
Nochmal, es geht mir darum zu sehen warum das viele so machen. Wenn man die Intension hinter dem Handeln weiterhin ignoriert wird man nie etwas an der Problematik ändern können. Um dabei auf dein Autobeispiel zu kommen. Wenn man viele Punkte hat muss man auch zum MPU, weil man dort herausfinden möchte warum derjenige stets sich nicht an die StvO hält?! Die gleichen Gedanken sollte man sich über das Verhalten von Urheberrechtsverletzungen heutzutage machen, denn nur dann wird man, ggf. man reagiert dementsprechend der Erkenntnisse auch darauf, langfrstige Lösungsansätze finden können.
Die Marktbedingungen sind: DSL 6000 ab €24.95 / Monat. Und mehr ist diese spezielle Klientel nicht mehr zu zahlen bereit. Warum einen Minimalbetrag (und €0.99 sind ja scheinbar schon zu teuer) bezahlen, wenn man es auch ganz umsonst haben kann? Weil es dann legal ist? Dieses Wort hat keinen sehr hohen Stellenwert in der Ethik dieses Publikums.
Du betrachtest das ganze total einseitig. Wenn man nicht an die Ursachen dieser Einstellung rangeht und etwas ändert, dann wird man das Problem an sich auch nicht wirklich gelöst bekommen. Des weiteren kann man ja eben nicht behaupten, dass alle die runterladen kein Geld mehr für sowas ausgeben. Man kann auch nicht behaupten das sie mehr oder weniger als früher ausgeben. Viele laden ja einfach nur "zusätzlich" zu dem was sie so kaufen runter. Das kann man eben nicht festmachen. Genauso wenig wie man behaupten kann das die Umsatzrückgänge der Plattenindustrie, wie hoch sind die eigentlich genau???, nicht nur daran ableiten kann, sondern auch auf das Nichtreagieren ihrerseits auf die stark gewandelten Marktbedingungen, siehe auch Zunahme von Konzertbesuchen. Wenn die Contentindustrie meint alte Strukturen, bei neuen Marktausrichtugnen beibehalten zu müssen, so kann man der gesamten Problematik gerade noch eine Teilschuld zuordnen, denn viele jetzige Probleme sind m. M. n. hausgemacht.

MfG
 
Auch aktuell "klaue" ich nichts, wenn ich mir etwas illegal herunterlade. Ich kopiere es nur, mein gegenüber hat es danach immer noch.
Aus rechtlicher Sicht nennt man es auch Diebstal von geistigen Eigentum.

Jeder der ein geistiges Gut entwickelt hat, hat ein Recht zu bestimmen wer auf dieses Gut zugreifen darf. Daher darf keiner dieses Gut ohne Einwilligung einfach nutzen, kopieren und anderen zu Verfühgung stellen.
Tut man es dennoch so macht man sicht strafbar, da geistige Güter urheberrechtlich geschützt sind.

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Das verstehe ich auch nicht. Man darf per Gesetz legal, "für den eigenen Gebrauch" Kopien erstellen, jedoch ist es verboten Kopierschutzverfahren zu umgehen oder Software zu benutzen die dieses möglich machen würden.
Dazu kann man eigentlich nur diese Textpassage vor Augen führen:
Die zulässige Privatkopie findet dort ihre Grenze, wo Kopierschutzmaßnahmen eingesetzt werden. Die Rechtsinhaber können ihr geistiges Eigentum durch derartige technische Maßnahmen selbst schützen. Diesen Selbstschutz darf der Gesetzgeber ihnen nicht aus der Hand nehmen. Es gibt kein „Recht auf Privatkopie“ zu Lasten des Rechtsinhabers. Dies ließe sich auch nicht aus den Grundrechten herleiten: Eine Privatkopie schafft keinen Zugang zu neuen Informationen, sondern verdoppelt lediglich die bereits bekannten.
Quelle:BMJ | Pressemitteilungen | Neues Urheberrecht tritt zum 1. Januar 2008 in Kraft

Meiner Meinung nach gehört die AGmea abgeschafft und man sollte evtl. wirklich ernsthaft sich über eine Kulturflat unterhalten.
Der Standpunkt eines Musikers zur Kulturflatrate:forum.piratenpartei.de • Thema anzeigen - Kritik von einem Musiker an das Parteiprogramm der Piraten.
 
Dazu kann man eigentlich nur diese Textpassage vor Augen führen:
Quelle:BMJ | Pressemitteilungen | Neues Urheberrecht tritt zum 1. Januar 2008 in Kraft
Ja und? Warum wird man dann dazu gezwungen Abgaben zu zahlen, wenn die Rechteinhaber das private Kompieren durch solche Maßnahmen unterbinden? Eines von beiden Punkten sollte geändert werden.
Gut, dass ist eine Meinung. Andere Lösungsvorschläge? Was sagst du zu dem Punkt das eben der Künstler auch gegen die jetzigen Vorgehensweisen seitens der Majorindustrie und der Gema ist, die nur an ihren eigenen wirtschaftlichen Vorteil denken?!?

So wie es jetzt läuft, kann es nicht weitergehen. Nur ist es m. M. n. falsch immer nur den anschein nach einfachen Weg des Illegalisierens zu gehen falsch, da man so keine ernsthaften Veränderungen erreichen wird und eben auch den mühsammeren Weg der Neuorientierung an den aktuellen Marktbedingungen scheut.

MfG
 
Aus rechtlicher Sicht nennt man es auch Diebstal von geistigen Eigentum.
Was im Grunde auch falsch ist, denn Diebstahl ist es ebenfalls nicht...

Jeder der ein geistiges Gut entwickelt hat, hat ein Recht zu bestimmen wer auf dieses Gut zugreifen darf. Daher darf keiner dieses Gut ohne Einwilligung einfach nutzen, kopieren und anderen zu Verfühgung stellen.
Tut man es dennoch so macht man sicht strafbar, da geistige Güter urheberrechtlich geschützt sind.
Das ist die schöne Theorie, in der Praxis haben diejenigen Menschen, die diese Rechte eigentlich inne haben müssten (Musiker) diese schon längst verkauft - weil die Musikindustrie eine derartige Macht hat, dass man ohne sie als Künstler fast keine Chance hat. Ich sehe das Massenphänomen Filesharing nicht als Versuch den Künstler zu ruinieren, sondern die Musikindustrie. Damit nach ihrem Untergang endlich die Künstler wieder den Ton angeben können, so wie es auch in der Zeit vor der Musikindustrie war.
 
Zitat von SpaM_BoT
Dazu kann man eigentlich nur diese Textpassage vor Augen führen:
Quelle:BMJ | Pressemitteilungen | Neues Urheberrecht tritt zum 1. Januar 2008 in Kraft
Ja und? Warum wird man dann dazu gezwungen Abgaben zu zahlen, wenn die Rechteinhaber das private Kompieren durch solche Maßnahmen unterbinden? Eines von beiden Punkten sollte geändert werden.
Steht doch auch in dieser Mitteilung:
Soweit nicht mehr privat kopiert werden kann, weil etwa Kopierschutz oder Digital-​Rights-​Management-​Systeme (DRM) eingesetzt werden, gibt es auch keine pauschale Vergütung.
Quelle:BMJ | Pressemitteilungen | Neues Urheberrecht tritt zum 1. Januar 2008 in Kraft

Gut, dass ist eine Meinung. Andere Lösungsvorschläge? Was sagst du zu dem Punkt das eben der Künstler auch gegen die jetzigen Vorgehensweisen seitens der Majorindustrie und der Gema ist, die nur an ihren eigenen wirtschaftlichen Vorteil denken?!?
Die Idee "Kulturflatrate" ist schon keine schlechte.
Nur sollte man sich Fragen - wieviel soll eine Kulturflatrate kosten damit die Auslagen und der Verdienst gedeckt ist.
Ich glaub kaum das da 5 Euro pro Monat reichen....
Und dennoch haben da immer noch die Musiker, Schauspieler und Softwarehersteller etc. ein Wörtchen mitzureden.

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Zitat von SpaM_BoT
Aus rechtlicher Sicht nennt man es auch Diebstal von geistigen Eigentum.
Was im Grunde auch falsch ist, denn Diebstahl ist es ebenfalls nicht...
Ich weis..., du "kopierst" es nur:schief:
Das Kopieren von geistigem Eigentum ist aber laut Urheberrecht ohne Zustimmung des Urhebers verboten.
Daher ist das illegale Kopieren von urheberrechtlich geschütztem Material als Diebstal geistigem Eigentums anzusehen.
Da kannst du es dir noch so schön Reden wie du willst. Es wird sich in naher Zukunft daran nichts ändern.
 
Ich weis..., du "kopierst" es nur:schief:
Das Kopieren von geistigem Eigentum ist aber laut Urheberrecht ohne Zustimmung des Urhebers verboten.
Daher ist das illegale Kopieren von urheberrechtlich geschütztem Material als Diebstal geistigem Eigentums anzusehen.
Da kannst du es dir noch so schön Reden wie du willst. Es wird sich in naher Zukunft daran nichts ändern.

dann zeig doch mal bitte den gesetztestext, der ihn als diebstal bezeichnet.
Wenn du die Mona Lisa abmalst, ist es auch kein Diebstal, nur die illegale vervielfälltigung.
Diebstal ist definiert über das wegnehmen eines materiellen oder geistigen wertes, sodass er für den ursprünglichen besitzer nicht mehr nutzbar ist.
Das ist hier nicht der fall.

Es ist zwar haarspalterei, aber es ist furchtbar, dass in jedem Thread zu dem thema wieder diese diskussion aufkommt...
 
dann zeig doch mal bitte den gesetztestext, der ihn als diebstal bezeichnet.
Ich habe dazu kein Gesetzestext parat. Aber lies dir mal dieses durch:
Was aber ist los, wenn jemand fremde Werke nutzt, ohne die Nutzungsrechte erlangt zu haben und die Nutzung auch nicht innerhalb der vorgenannten Schranken stattfindet? Das nennt man dann u. a. "Diebstahl von geistigem Eigentum"! Der Begriff "Diebstahl" lehnt sich zwar an das Strafrecht an, seine Folgen sind hier im Urheberrecht aber in Praxis meist nicht Geld- oder Freiheitsstrafe, sondern die sog. zivilrechtlichen Folgen.
Quelle: OJR - Online Journal Recht
 
Ich habe dazu kein Gesetzestext parat. Aber lies dir mal dieses durch:
Quelle: OJR - Online Journal Recht

Serh schön, aber auch die strafen hierzu, die ganz anders aussehen, als z.B. Musikindustrie sie haben will und teiwleise auch bekommt (hier zwar als beispiel eine fotographie, aber das läßt sich wohl übertragen):

- Beseitigung der Beeinträchtigung, also z. B. Löschung der Fotos von den Webseiten

- Verpflichtung zur Unterlassung der zukünftigen Benutzung bei gleichzeitiger Verpflichtung zur Zahlung einer erheblichen Strafe an den Fotografen bei zukünftigem Verstoß gegen die Unterlassungsverpflichtung

- Schadensersatz an den Fotografen in Höhe der Lizenzgebühren, die dieser bei rechtmäßiger Verwendung erhalten hätte

- Schmerzensgeld an den Fotografen, wenn dieser in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt worden ist

- Verpflichtung zur Vernichtung oder Überlassung der illegalen Vervielfältigungsstücke

- Verpflichtung zur Vernichtung oder Überlassung der Vorrichtungen (PC, DVD-Brenner), die nahezu ausschließlich zur Herstellung der illegalen Kopien verwendet wurden (betrifft wohl ausschließlich professionelle Raubkopierer)

- ggf. öffentliche Bekanntmachung des Urteils
Besonders der punkt
- Schadensersatz an den Fotografen in Höhe der Lizenzgebühren, die dieser bei rechtmäßiger Verwendung erhalten hätte
Steht doch im krassen kontrast zu dem was wirklich passiert.

Und hier noch mal aus Wikipedia Geistiges Eigentum ? Wikipedia :
Der strafrechtliche Schutz des geistigen Eigentums erfolgt durch die jeweiligen Schutzgesetze. Die Vorschriften der Eigentumsdelikte (Diebstahl, Raub usw.) von Sachen finden hingegen im Immaterialgüterrecht keine Anwendung.

Es wird zwar u.a. so genannt, aber es ist es eigentlich nicht.
Besonders "Raub"kopie geht garnicht. Diebstahl geistigen eigentums, lass ich noch mal durchgehen, aber an sich ist es nur die illegale vervielfälltigung geistigen Eigentums und damit eine Urheberrechtsverletzung.
Wenn ich die Mona lisa wirklich stehlen würde, würde mich auch keiner wegen Urheberrechtsverletzung verklagen, sondern wegen Diebstahl.
Dagegen, wenn ich es kopieren würde, schreien alle gleich Raub oder Diebstahl.
Das ist doch irgendwo hirnrissig. (In etwa so, wie Selbstmord eine straftat ist, weil man damit versuch seine Steuern zu hinterziehen)
 
Ja und wie will man das dann differenzieren bei den Abgaben bei Rohlingen, Brenner etc? Wie soll dann differenziert ein Beitrag angerechnet werden?
Das wird "nicht funktionieren" deshalb stehen die beiden Punkte ja auch in so einem harten Kontrast zueinander. ;)
Es ist ganz einfach, eienr der beiden Punkte ist überflüssig, entweder der erste mit den privaten Kopien oder der Punkt das man diese bei vorhandenem Kopierschutz eben nicht anwenden kann. Welcher soll weg?
Die Idee "Kulturflatrate" ist schon keine schlechte.
Nur sollte man sich Fragen - wieviel soll eine Kulturflatrate kosten damit die Auslagen und der Verdienst gedeckt ist.
Ich glaub kaum das da 5 Euro pro Monat reichen....
Und dennoch haben da immer noch die Musiker, Schauspieler und Softwarehersteller etc. ein Wörtchen mitzureden.
Das wird sich vielleicht eh irgendwann von alleine erledigt haben. Im Prinzip brauchen die Künstler keine Majorlabels mehr, denn sie können genauso gut ihre Musik auch selber vertreiben, dank der heutigen technischen Möglcihkeiten wie zum Beispiel Internet. Das wiederum ist auch genau der Punkt den die Manjorlabels ignorieren und eben die zurückgehenden Umsätze "ausschliesslich" auf das illegale Herunterladen ihrer Musik zurückführen. Und wenn man diesen Punkt weiterhin ignoriert, nämlich das sich die Marktbedingungen und die Art und Weise wie man heutzutage das Geld mit Musik verdienen kann und sollte, dann wird sich daran auch nichts ändern sondern eher noch verschlimmern.
Ich weis..., du "kopierst" es nur:schief:
Das Kopieren von geistigem Eigentum ist aber laut Urheberrecht ohne Zustimmung des Urhebers verboten.
Daher ist das illegale Kopieren von urheberrechtlich geschütztem Material als Diebstal geistigem Eigentums anzusehen.
Da kannst du es dir noch so schön Reden wie du willst. Es wird sich in naher Zukunft daran nichts ändern.
@BigBubby und Bucklew
Sicherlich ist es nicht als Diebstahl per Gesetz definiert aber es ist und bleibt nunmal eine Straftat, wenn man urheberrechtlich Geschützes Material unerlaubt vervielfältig und an Dritte en-/ und unentgeldlich weitergibt.
Also kein Grund jetzt auf solch eine Wortphrase rumzureiten, die Intension seitens Spam-bot´s mit seiner Aussage sollte ja wohl klar sein. :)

MfG
 
deine naivität den gerichten völlige unabhängigkeit zu attestieren ist zwar wirklich nett - aber eben auch tierisch naiv.

Stimmt. Ich hatte doch tatsaechlich die Lobbyhuren vergessen.

unabhängig davon, ob nun ein gericht, ein anwalt, ein obdachloser oder der liebe gott einen streitwert festsetzt, sollten wir doch einig sein, dass 6000€ für EINE (!!) mp3-datei jenseits von gut und böse ist und einfach nur lächerlich ist.

Und vermeidlich, in dem Du das Lied legal erwirbst.

eine flatrate zum filesharing (vulgär kulturflat) wäre weder diebstahl, noch rasen, noch sonstwas, es wäre ein monatlicher festpreis zur nutzung sämtlicher medien.

Und koennte im Ergebnis darauf hinauslaufen, dass mit erheblichem Aufwand ein Produkt erzeugt wird, dass dann im worst case ganz genau ein Mal verkauft und von da an nur noch "geshared" wird. Das ist, mit Deinen Worten gesprochen, einfach nur laecherlich.

ich zahle auch nicht jedes bit über die datenleitung einzeln, warum sollte das für die contentindustrie so unmöglich sein?

Selbstverstaendlich zahlst Du bei WORLD OF WARCRAFT, zahlst Du fuer das Artikelarchiv von SPIEGEL ONLINE und zahlst Du fuer die ESD-Version einer Software (jedenfalls hoffe ich das). Wieso sollte das bei der poesen Contentindustrie anders sein?

Du verstehst wieder mal das große Ganze nicht.

Zum Glueck haben wir ja Feierabendjuristen wie Dich.

Von meinen 20€ für die CD (oder meinetwegen 0,99€ für das mp3 file) gehen >50% an die contentindustrie, der künstler erhält dazu (im vergleich) einen hungerlohn.

Von den €20,- werden alle Gehaelter beim Publisher bezahlt -vom poesen Manager bis zur Reinigungsfachkraft-, das Marketing, das Equipment, der Transport (und Presswerke stehen nicht selten irgendwo in Asien), die Verkaeuferin im Elektromarkt - hatte ich ja schon ausgefuehrt. Objektiv sind CD´s viel zu billig, nicht MP3´s zu teuer.

juristisch absolut irrlevant....

Juristisch sogar hochgradig relevant, weil fuer die digitale 1:1-Kopie im Regelfall Kopierschutzmechanismen zu umgehen sind - was illegal ist.

Auch aktuell "klaue" ich nichts, wenn ich mir etwas illegal herunterlade. Ich kopiere es nur, mein gegenüber hat es danach immer noch. Du solltest etwas weniger trollen, dann gebe ich dir vllt auch eine antwort....

"Kopieren" kann man rechtlich einwandfrei nur, wovon man ein "Original" besitzt oder die Rechte an diesem. Wenn Du Dir also Lied X mit dem Eselchen, Torrent oder was-auch-immer herunterlaedst, kopierst Du nicht: Du verletzt geistiges Eigentum. Hat der Inhaber des geistigen Eigentums das "Original" mit einem Kopierschutz versehen, ist die Frage ohnehin theoretischer Natur - Du darfst keine Kopie davon herstellen und "kulturflatraten" darfst Du es auch nicht. Vielleicht solltest Du Dich ja zuerst ein wenig informieren, anstatt angelesenes Halb- bis Viertelwissen nachzuplappern?

es ist auch heute noch genauso wie früher, auch wenn dir das der FUD der contentindustrie anders ins hirn gehämmert hat.

Wie war / ist es denn frueher / heute? Frueher / heute durftest / darft Du einzelne (hoechstens jedoch 7, BGH 1978) Vervielfaeltigungsstuecke fuer den persoenlichen Gebrauch oder die Weitergabe an mit Dir durch ein persoenliches Band verbundene Personen (UrhG 53a) herstellen, soweit dies unentgeltlich geschah / geschieht. Was fuer Kontakte pflegst Du mit Torrentusern, die diese Definition erfuellen? Wie kontrollierst Du, wann mehr als sieben Kopien in Umlauf sind?

Auch hier erneut der Hinweis, dass Du das Original besitzen musst. Ansonsten ist die Kopie offensichtlich rechtswidrig und die Diskussion eh muessig.

der einzige unterschied ist btw der "wirksame kopierschutz", der nicht umgegangen werden darf. man darf sich jetzt darüber streiten, wie wirksam ein kopierschutz ist, wenn man die cd kopieren kann

Er ist im juristischen Sinne wirksam, wenn offenkundig ist, dass der Mechanismus die Vervielfaeltigung verhindern soll und dies ohne Anwendung von Mechanismen zu seiner Umgehung auch der Fall waere (eine Tuer ist auch nicht unwirksam, nur weil man sie eintreten kann - das ist dann schlicht Einbruch).

das war schon höflich, willst du die unhöfliche version hören?

"Unhoeflich" ist bei Dir eigentlich der Dauerzustand. Insoweit darfst Du mich gerne mal mit einer Hoeflich-Edition verblueffen.

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Ich kann kann Kartoffeln so oft vervielfältigen wie ich will, ich muss mir nur eine kaufen, daraus kann ich dann, nach einiger Zeit, mehrere hundert oder tausend züchten, von daher passt der Vergleich sehrwohl.

Ja, das ist genau der Punkt - Du musst mindestens eine Kartoffel legal erwerben, um sie danach bestimmungsgemaess gebrauchen zu koennen. Wenn Du dagegen die Kartoffel in einer Weise, die geltendes Recht verletzt, fuer Dich kostenlos mittels eines ohnehin vorhandenen Internetanschlusses auf Deinen Acker herunterlaedst, passt der Vergleich eben nicht mehr.

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Die dadurch eben nicht zu beantwortende Frage ist ja: Wieviel Kartoffeln hätten wenn du deine nicht vervielfältigt hättest, selber welche gekauft?

Noe. Die Frage lautet: wenn Du nie selbst eine Kartoffel besessen hast, wie konntest Du sie dann vervielfaeltigen? Denn Du kannst nur legal vervielfaeltigen, wovon Du ein "Original" besitzt. An genau diesem Grundirrtum scheitern die meisten Diskussionen dieser Bauart.

So lange die Jenigen die downloaden nicht einsichtig werden oder ein gutes Gegenangebot bekommen, so lange wird sich daran auch nichts ändern.

Die Einsicht wird sich einstellen, wenn Sie einen schmerzhaft hohen Betrag an den Geschaedigten ueberweisen mussten oder dies ernsthaft zu befuerchten steht. Das ist -leider- derzeit noch nur sehr selten der Fall.
 
Noe. Die Frage lautet: wenn Du nie selbst eine Kartoffel besessen hast, wie konntest Du sie dann vervielfaeltigen? Denn Du kannst nur legal vervielfaeltigen, wovon Du ein "Original" besitzt. An genau diesem Grundirrtum scheitern die meisten Diskussionen dieser Bauart.
Dein Denkansatz beruht aber immer darauf das "ausschliesslich" kopiert wird ohne das Original besessen zu haben. Woher willst du das wissen, dass ist doch genauso theoretischer Natur? Viele kaufen durchaus weiter ihre Sachen die sie normaler Weise auch kaufen würden und laden nur "zusätzlich" herunter, was natürlich nicht weniger illegal ist abere einen entscheidenden Einfluss auf den entstandenen Schaden hat, der nämlich nach dieser Auffassung nur ein Bruchteil von dem wäre, der stets von der Contentindusstrie propagiert wird. Wie schon gesagt, urheberrechtsverletzungen tragen sicherlich zu den Umsatzverlusten mit bei aber man kann nicht ausschliesslich darauf zurückkommen da sich eben auch die Marktbedingungen im Allgemeinen stark gewandelt haben und dadurch, siehe MP3 und CD Beispiel/ und die Konzertbesuche, wesentlich weniger Umsatz mit den alten Verfahren generieren lässt.
Die Einsicht wird sich einstellen, wenn Sie einen schmerzhaft hohen Betrag an den Geschaedigten ueberweisen mussten oder dies ernsthaft zu befuerchten steht. Das ist -leider- derzeit noch nur sehr selten der Fall.
Ja und wie willst du eine Schädigung nachweisen? Der Punkt ist doch das nicht "jeder Download" gleichzusetzen ist mit einem entfallenen Umsatz?! Von daher sollte man einfach für die Grundtat eine Summe gesetzlich veranlassen, siehe Ordnungswiedrigkeit und diese dann jeh nach Schwere gestaffelt kalkulieren und das ganze dann aber unter rechtsstaatlicher Aufsicht und nicht unter privater, siehe 3-strikes Gesetz/Behörde. Aber für ein einzelnes Musikstück 6000€ zu verlangen entbehrt jeder Verhältnismäßigkeit und wird wohl in der Form eh nur in den USA durchsetzbar sein.

MfG
 
Dein Denkansatz beruht aber immer darauf das "ausschliesslich" kopiert wird ohne das Original besessen zu haben. Woher willst du das wissen, dass ist doch genauso theoretischer Natur?

30 Prozent weniger Traffic sprechen wohl fuer sich. Und ausserdem ist der Aspekt fuer die rechtliche Bewertung unerheblich: auch Raser rasen nicht immer. Ein Anspruch auf "Gnade vor Recht" leitet sich daraus aber nicht her.

Ja und wie willst du eine Schädigung nachweisen? Der Punkt ist doch das nicht "jeder Download" gleichzusetzen ist mit einem entfallenen Umsatz?!

Gar nicht. Erstens, weil im konkreten Fall realer Schaden nachrangig fuer die Festsetzung eines Streitwertes ist und zweitens, weil nicht ein Verkaufspreis, sondern Lizenzierungswerte als Grundlage herangezogen werden (denn wie ja stets und gebetsmuehlenartig wiederholt wird, wurde im Falle einer Urheberrechtsverletzung ja eben keine CD aus dem naechstbesten Elektromarkt entwendet, sondern ein Immaterialgut verletzt). Unverhaeltnismaessig ist die hier durchklingende Erwartungshaltung, man koenne es ja erst einmal illegal versuchen und wird man erwischt, den Kaufpreis nachtraeglich entrichten.

Ich sage nicht, dass ich mit dem Ist-Zustand gluecklich bin. Aber ich sage, dass die Ist-Rechtslage selbstverstaendlich zu beachten ist - und zwar bis zum bitteren Ende. Wie bitter (im Sinne von: teuer) diese sein kann, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben - ergo moege auch niemand in Traenen ausbrechen, wenn es ihm tatsaechlich widerfaehrt. Anstatt die immer gleichen Worthuelsen abzufeuern und sich an liebgewonnenen Feindbildern zu gerieren, sollte man funktionierende und die Beduerfnisse aller Involvierten beruecksichtigende Gegenentwuerfe erarbeiten. Davon ist -auch in diesem Thread- wenig zu spueren; stattdessen verklaert man sich vom Halunken zum Robin Hood des Internetzeitalters und erklaert der Industrie den Krieg, anstatt ihr die Hand zu reichen. Ein "IPREDATOR" ist nur die naechste und sicher nicht die letzte Eskalationsstufe.

EOD (weil´s eh nichts bringt).
 
Sicherlich ist es nicht als Diebstahl per Gesetz definiert aber es ist und bleibt nunmal eine Straftat, wenn man urheberrechtlich Geschützes Material unerlaubt vervielfältig und an Dritte en-/ und unentgeldlich weitergibt.
damit einher geht aber etwas sehr essentielles: wenn ich ein auto mit dem wert X stehle, hat der besitzer nachher den schaden X. wenn ich aber ein lied/album mit dem wert X herunterlade, heißt das noch lange nicht, dass der besitzer auch den schaden X hat. genau daran krankt ja das ganze und daher ist die formuliert "diebstahl" oder "raub" völliger nonsens. es wird etwas suggeriert, was so absolut nicht stimmt.

Und vermeidlich, in dem Du das Lied legal erwirbst.
was nichts daran ändert, das die bemessung des streitwerte lächerlich ist. oder wird ein ladendieb, ne packung milka geklaut hat, mit einem streitwert von 12.000€ angeklagt?

Und koennte im Ergebnis darauf hinauslaufen, dass mit erheblichem Aufwand ein Produkt erzeugt wird, dass dann im worst case ganz genau ein Mal verkauft und von da an nur noch "geshared" wird. Das ist, mit Deinen Worten gesprochen, einfach nur laecherlich.
ich glaube du solltest dich erstmal mit dem thema kulturflatrate bekannt machen (google hilft da), bevor du weiterhin so einen völlig falschen stuss schreibst ;)

Selbstverstaendlich zahlst Du bei WORLD OF WARCRAFT, zahlst Du fuer das Artikelarchiv von SPIEGEL ONLINE und zahlst Du fuer die ESD-Version einer Software (jedenfalls hoffe ich das). Wieso sollte das bei der poesen Contentindustrie anders sein?
Wow ist ein gutes beispiel, da zahle ich einen monatlichen betrag und gut. Warum sollte das die Contentindustrie nicht schaffen?

Von den €20,- werden alle Gehaelter beim Publisher bezahlt -vom poesen Manager bis zur Reinigungsfachkraft-, das Marketing, das Equipment, der Transport (und Presswerke stehen nicht selten irgendwo in Asien), die Verkaeuferin im Elektromarkt - hatte ich ja schon ausgefuehrt. Objektiv sind CD´s viel zu billig, nicht MP3´s zu teuer.
Oh herrje, der arme Publisher....gib mir doch mal bitte das Spendenkonto von Sony, die machen ja jedes Jahr nur nen paar Millönchen Gewinn, da muss man denen doch aus Barmherzigkeit mal was Gutes tun den armen :(

Mal im Ernst: Genau darum werden die Filesharer dermaßen verfolgt. Die Industrie hat Angst davor, dass sich Künstler über das Internet vermarkten und von Konzerten, Merchandising und direktem Verkauf leben und die Konzerne nicht mehr brauchen. DAS ist alles.

Juristisch sogar hochgradig relevant, weil fuer die digitale 1:1-Kopie im Regelfall Kopierschutzmechanismen zu umgehen sind - was illegal ist.
Es ging gerade um die Qualität, was spielt da der Kopierschutz eine Rolle?

"Kopieren" kann man rechtlich einwandfrei nur, wovon man ein "Original" besitzt oder die Rechte an diesem.
Falsch, für den Eigengebrauch, innerhalb der Familie und eines engen Freundeskreises, ist es immer noch genauso erlaubt, wie immer.

Hat der Inhaber des geistigen Eigentums das "Original" mit einem Kopierschutz versehen, ist die Frage ohnehin theoretischer Natur - Du darfst keine Kopie davon herstellen und "kulturflatraten" darfst Du es auch nicht.
Womit der Konflikt, den daStash auch schon angesprochen hat zwischen den Gebühren auf Rohlinge, Brenner & Co und dem nicht mehr vorhanden Recht auf Privatkopie, wieder da wäre. Abschaffung vom einen oder vom anderen, aber nicht auf der einen Seite Geld scheffeln und dem Konsumenten dafür keinen Mehrwert bieten. Wen wundert es da noch, dass die Leute einen Dreck auf die Musikindustrie geben?

Was fuer Kontakte pflegst Du mit Torrentusern, die diese Definition erfuellen? Wie kontrollierst Du, wann mehr als sieben Kopien in Umlauf sind?
Das ist ja das Schöne: Da wir in einem Rechtsstaat leben, muss ich nicht meine Unschuld beweisen (also das mehr als 7 Kopien im Umlauf sind), sondern meine Schuld muss bewiesen werden :)

Auch hier erneut der Hinweis, dass Du das Original besitzen musst. Ansonsten ist die Kopie offensichtlich rechtswidrig und die Diskussion eh muessig.
Woher soll ich feststellen, dass das offiziell im Internet erhältliche NiN-Album legal ist, das Madonna aber nicht? Beide kostenlos, beide im Torrent. Nun, Herr Chefjurist, woran?

Er ist im juristischen Sinne wirksam, wenn offenkundig ist, dass der Mechanismus die Vervielfaeltigung verhindern soll und dies ohne Anwendung von Mechanismen zu seiner Umgehung auch der Fall waere (eine Tuer ist auch nicht unwirksam, nur weil man sie eintreten kann - das ist dann schlicht Einbruch).
Wie soll ich das als Laie feststellen, wenn ich z.B. das Madonnaalbum mit Nero brenne und das ganze problemlos funktioniert? Aus welchen Gründen auch immer?

"Unhoeflich" ist bei Dir eigentlich der Dauerzustand. Insoweit darfst Du mich gerne mal mit einer Hoeflich-Edition verblueffen.
Dann bin ich jetzt mal höflich und verkneife mir den Kommentar - schade für das Forum, der ist echt gut :lol:
 
damit einher geht aber etwas sehr essentielles: wenn ich ein auto mit dem wert X stehle, hat der besitzer nachher den schaden X. wenn ich aber ein lied/album mit dem wert X herunterlade, heißt das noch lange nicht, dass der besitzer auch den schaden X hat. genau daran krankt ja das ganze und daher ist die formuliert "diebstahl" oder "raub" völliger nonsens. es wird etwas suggeriert, was so absolut nicht stimmt.
Ich weiß, deshalb hatte ich das ja auch ein Post weiter später geschrieben. Jedoch ändert es nichts an der Tatsache das es Unrecht und illegal ist, egal ob ein Schaden entstanden ist oder nicht und genau das hat Spam-Bot damit zum Ausdruck gebracht.

MfG
 
Die Idee "Kulturflatrate" ist schon keine schlechte.
Nur sollte man sich Fragen - wieviel soll eine Kulturflatrate kosten damit die Auslagen und der Verdienst gedeckt ist.
Ich glaub kaum das da 5 Euro pro Monat reichen....
Und dennoch haben da immer noch die Musiker, Schauspieler und Softwarehersteller etc. ein Wörtchen mitzureden.
Das wird sich vielleicht eh irgendwann von alleine erledigt haben. Im Prinzip brauchen die Künstler keine Majorlabels mehr, denn sie können genauso gut ihre Musik auch selber vertreiben, dank der heutigen technischen Möglcihkeiten wie zum Beispiel Internet.
Ein Allheilmittel gegen illegales Kopieren wäre der Vertrieb im Internet aber auch nicht, solang es noch solche gibt die kein Rechtsbewusstsein besitzen und alles für Umsonst haben wollen.
 
Ich weiß, deshalb hatte ich das ja auch ein Post weiter später geschrieben. Jedoch ändert es nichts an der Tatsache das es Unrecht und illegal ist, egal ob ein Schaden entstanden ist oder nicht und genau das hat Spam-Bot damit zum Ausdruck gebracht.
Dann haben wir es ja geklärt ;)

Ein Allheilmittel gegen illegales Kopieren wäre der Vertrieb im Internet aber auch nicht, solang es noch solche gibt die kein Rechtsbewusstsein besitzen und alles für Umsonst haben wollen.
Dann muss man eben dem ehrlichen Käufer einen entsprechenden Mehrwert gegenüber dem illegalen Kopierer bieten. Möglichkeiten gibt es da ja mehr als genug: Gutscheine für Merchandising oder Konzerte, Codes für Extras im Internet etc pp
 
was nichts daran ändert, das die bemessung des streitwerte lächerlich ist. oder wird ein ladendieb, ne packung milka geklaut hat, mit einem streitwert von 12.000€ angeklagt?

Bei Ladendiebstahl werden auch keine Lizenzgebuehren als Grundlage zur Festsetzung des Streitwertes herangezogen. Aber wie gesagt, ich respektiere, dass Dir hier nach Wahl kognitive Beschraenkungen beim Verstehen hinderlich sind oder Dir dieser kleine, aber feine Unterschied schlicht wurscht ist.

ich glaube du solltest dich erstmal mit dem thema kulturflatrate bekannt machen (google hilft da), bevor du weiterhin so einen völlig falschen stuss schreibst ;)

Mache ich. Unmittelbar nachdem Du Dich mit dem rechtlichen Rahmen beschaeftigt hast.

Wow ist ein gutes beispiel, da zahle ich einen monatlichen betrag und gut. Warum sollte das die Contentindustrie nicht schaffen?

Du zahlst einen monatlichen Beitrag, um WoW zu spielen. Fuer andere Spiele werden weitere Gebuehren faellig. Deshalb auch: ja, wirklich ein gutes Beispiel.

Ansonsten: weil es "die" Contentindustrie nicht gibt. Es gibt eine Vielzahl von im Wettbewerb stehenden Unternehmen, die sich weder zusammenschliessen muessen, wollen noch es unter kartellrechtlichem Gesichtspunkt vermutlich ueberhaupt koennen. Aber das schert Figuren wie Dich, die ihre Aufmerksamkeit dem "grossen Ganzen" widmen und nicht laestigen Detailfragen, natuerlich nicht die Bohne und hindert sie auch ein um´s andere Mal nicht daran, Zitat, "Stuss" zu schreiben.

Oh herrje, der arme Publisher....gib mir doch mal bitte das Spendenkonto von Sony, die machen ja jedes Jahr nur nen paar Millönchen Gewinn, da muss man denen doch aus Barmherzigkeit mal was Gutes tun den armen :(

Wenn die Argumente knapp werden, muss eben plumpe Polemik herhalten. Aber Nein, warte, da kam ja doch noch etwas, was sich muehte wie Substanz auszusehen:

Mal im Ernst: Genau darum werden die Filesharer dermaßen verfolgt. Die Industrie hat Angst davor, dass sich Künstler über das Internet vermarkten und von Konzerten, Merchandising und direktem Verkauf leben und die Konzerne nicht mehr brauchen. DAS ist alles.

Ach so ist das. Die Industrie hat Angst davor, dass Heino sich demnaechst ueber das Internet selbst vermarktet und die Wildecker Herzbuben sich einen CD-Brenner kaufen und ihre Musik auf eigene Rechnung versenden. Das ich darauf nicht selbst gekommen bin ...

... kannst Du mir erklaeren, warum die das nicht einfach machen? Ein Gesetz, dass sie zwingen wuerde, die Dienste eines Publishers in Anspruch zu nehmen, der sie auch dann noch bezahlt, wenn die neue CD mal wieder nur als Diskusscheibe taugt und die Konzerte (die nicht so ganz billig sind - nebenbei erwaehnt) vor leeren Raengen stattfinden, kenne ich naemlich nicht. Sie, Herr Feierabendjurist?

Alle machen alles falsch. Nur man selbst hat den ultimativen Durch- und Ueberblick und ist deshalb auch dazu berufen, die Welt ueber ihre Dummheit in Kenntnis zu setzen. Vorzugsweise anonym in irgendwelchen Foren, nicht etwa aktiv im richtigen Leben. Bravo.

Falsch, für den Eigengebrauch, innerhalb der Familie und eines engen Freundeskreises, ist es immer noch genauso erlaubt, wie immer.

Nichts anderes habe ich geschrieben - und lediglich ergaenzt, dass Du ein Original besitzen musst, um eine Kopie fuer diesen Kreis zu erstellen. Eine mit Torrent & Co. heruntergeladene Datei ist aber kein Original, sondern bereits eine Kopie - und eine offensichtlich rechtswidrig hergestellte dazu.

Womit der Konflikt, den daStash auch schon angesprochen hat zwischen den Gebühren auf Rohlinge, Brenner & Co und dem nicht mehr vorhanden Recht auf Privatkopie, wieder da wäre. Abschaffung vom einen oder vom anderen, aber nicht auf der einen Seite Geld scheffeln und dem Konsumenten dafür keinen Mehrwert bieten.

Wie Du richtig ausgefuehrt hast, gibt es die geduldete Privatkopie prinzipiell noch immer. Die Leergeraete- und Gehaeuseabgabe, die z. B. in Geraete- und Rohlingspreisen enthalten ist, von der GEMA eingesammelt und unter ihren Mitgliedern aufgeteilt wird, ist Entschaedigung fuer Umsatzausfall der z. B. dadurch entsteht, dass Du einen Film X im Fernsehen oder ein Lied Y im Radio aufnimmst.

Das ist ja das Schöne: Da wir in einem Rechtsstaat leben, muss ich nicht meine Unschuld beweisen (also das mehr als 7 Kopien im Umlauf sind), sondern meine Schuld muss bewiesen werden :)

Im Strafrecht gilt in der Tat: in dubio pro reo. Im Zivilrecht ist das etwas komplizierter. Aber das muss ich Dir ja nicht erklaeren ... oder etwa doch?

Ansonsten auch hier: Bravo. Die Gesetzbuecher zerfleddern, wo es nur geht, aber hinter ihnen in Deckung gehen, wenn es opportun erscheint.

Wie soll ich das als Laie feststellen, wenn ich z.B. das Madonnaalbum mit Nero brenne und das ganze problemlos funktioniert? Aus welchen Gründen auch immer?

Wenn Du mit einem handelsueblichen Brennprogramm eine Kopie der CD fuer den Eigenbedarf herstellst, ist das nicht zu beanstanden und wird dies auch niemand tun. Wenn aber am anderen Ende der Welt eine Dir nicht bekannte Person einen "Rip" der CD herstellt und Du diesen z. B. per Torrent auf Deinen PC herunterlaedst, sehr wohl.

Woher soll ich feststellen, dass das offiziell im Internet erhältliche NiN-Album legal ist, das Madonna aber nicht? Beide kostenlos, beide im Torrent. Nun, Herr Chefjurist, woran?

Es mag Dich ueberraschen (mich angesichts des Diskussionsverlaufes offen gestanden auch) - aber die Macher der Gesetze haben den Buergern tatsaechlich einen Funken gesunden Menschenverstand zugetraut, der sie vermutlich dazu befaehigt haette, zwischen einem legalen Download von einer offiziellen Webseite und Dem.Neuesten.Album.Presented.By.Pirate.Bay zu unterscheiden. Solltest Du an dieser Aufgabe tatsaechlich scheitern, waere das allein Dein Problem. Unwissenheit schuetzt vor ... Du weisst schon.

Dann bin ich jetzt mal höflich und verkneife mir den Kommentar - schade für das Forum, der ist echt gut :lol:

Tu Dir meinetwegen keinen Zwang an. Jeder outet sich, so gut er kann.
 
@BigBubby und Bucklew
Sicherlich ist es nicht als Diebstahl per Gesetz definiert aber es ist und bleibt nunmal eine Straftat, wenn man urheberrechtlich Geschützes Material unerlaubt vervielfältig und an Dritte en-/ und unentgeldlich weitergibt.
Also kein Grund jetzt auf solch eine Wortphrase rumzureiten, die Intension seitens Spam-bot´s mit seiner Aussage sollte ja wohl klar sein. :)

MfG

Wir haben die bestritten, dass es eine straftat ist.
Aber es ist so, als ob man jemand der jemand anderen schlägt, als mörder bezeichnet.
Wenn ihr schon auf einen gehobenen Niveau versucht zu diskutieren, solltet ihr es auch richtig machen und nicht auf der einen seite auf allem rumreiten und auf der anderen seite, etwas so salopp bezeichen.
 
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