Nach IPRED: Schwedens Datenverkehr sinkt um 30%.

Das ist ja ganuenhaft.
Und morgen kann man mein Haus ohne richterlichen Beschluß durchsuchen, denn ich hab ja nichts zu verbergen..:schief:
 
Was für ein Rückschritt. Was für ein Rückschritt für die schwedische Gesellschaft.
Ein schlagartiger Rückgang des Datenverkehrs von 120 GB/s auf 80/GBs - ist das die Erfolgsquote
Schwedens, soll darauf ein Land nun stolz sein ?
Man kann den Schweden nur sein Beileid aussprechen und sich dafür einsetzen, dass es unsere
politischen Pappenheimer nicht so weit treiben werden können.
 
Ohje...
Die armen schwedischen Softwarepiraten. Die können einen ja sooo Leid tun. Mir kommen echt gleich die Tränen..., aber vor Lachen.
Sorry, aber für solch kiminelle Elemente empfinde ich beim besten Willen kein Mitleid. Da könnt ihr auf mich einreden wie ihr wollt..., das lässt mich völlig Kalt.
 
Ohje...
Die armen schwedischen Softwarepiraten. Die können einen ja sooo Leid tun. Mir kommen echt gleich die Tränen..., aber vor Lachen.
Sorry, aber für solch kiminelle Elemente empfinde ich beim besten Willen kein Mitleid. Da könnt ihr auf mich einreden wie ihr wollt..., das lässt mich völlig Kalt.

Es geht bei dieser Sache nicht nur um Schwarzkopierer sondern darum, dass mal wieder ein Schritt in Richtung totale Überwachung (ALLER Bürger) gegangen wurde. Aber anscheinend hast du es wohl gern, dass der Staat alles über dich weiß, oder du willst es einfach nicht kapieren. :daumen2:
 
Zuletzt bearbeitet:
....oder du willst es einfach nicht kapieren. :daumen2:
Was soll daran so schwer zu verstehen sein?
Man braucht doch nur illegales Material links liegen lassen, und gut ist es.
Wenn niemand mehr illegales Material downloadet und/oder verbreitet, dann brauchts auch keine solche Maßnahme wie IPRED.
Wer das nicht versteht dem ist nicht zu helfen...
 
Was soll daran so schwer zu verstehen sein?
Man braucht doch nur illegales Material links liegen lassen, und gut ist es.

Dann kannst du ja auch gleich eine wöchentliche Hausdurchsuchungen inkl. Bestandsaufnahme aller Gegenstände abnicken, wenn du eh nix zu befürchten hast. Es geht um den Generalverdacht, unter den jeder (unschuldige) Bürger durch solche Dinge gestellt wird.

Wenn niemand mehr illegales Material downloadet und/oder verbreitet, dann brauchts auch keine solche Maßnahme wie IPRED.
Wer das nicht versteht dem ist nicht zu helfen...

Tja nur dumm, dass man durch die Fehltritte eines anderen gleich mitabgestraft wird.
 
sicherlich bauschen hier beide Seiten etwas auf...

Sicherlich ist es unschön das es zu so etwas kommt, allerdings finde ich es auch nicht schlimm, das dadurch der Datenverkehr massiv gesunken ist, denn dadurch ist mehr Platz für legales...
 
Auch ganz nett -> heise online - 03.04.09 - Französisches Parlament stimmt für Internetsperren bei Urheberrechtsverstößen
"Nach zwei Warnungen per E-Mail oder per Brief soll ein Surfer, dem die geplante Kontrollbehörde Haute Autorité pour la Diffusion des Oeuvres et la Protection des Droits sur l'Internet (HADOPI) bei Rechtsverletzungen auf die Schliche kommt, zunächst zwei Monate –und gegebenenfalls bei weiteren Verstößen ein Jahr lang – vom Internet abgekoppelt werden."

Das schlimme an diesem Verfahren ist, dass man bei eventueller Fehlfeststellung keine Möglichkeit hat dies nachzuweiseen. Es wird nicht mehr gesetzlich/ richterlich sondern privat entschieden wer uhrheberrechtlich bedenklich gehandelt hat oder nicht. Das ist wirklich schon beängstigend, dass Regierungen dieses Recht aus der Hand geben.

MfG
 
Die armen schwedischen Softwarepiraten. Die können einen ja sooo Leid tun. Mir kommen echt gleich die Tränen..., aber vor Lachen.
Sorry, aber für solch kiminelle Elemente empfinde ich beim besten Willen kein Mitleid. Da könnt ihr auf mich einreden wie ihr wollt..., das lässt mich völlig Kalt.
Man ist das kriminell so eine Raubkopie, die absolut keinen realen Schaden beim Urheber hat.... :rolleyes:

Zumal so ein Generalverdacht juristisch nur schwer durchzusetzen ist, siehe die unsrige Entscheidung des BGH die Vorratsdatenspeicherung nur für schwerwiegende Straftaten wie Mord zu erlauben.
 
kommt demnächst kommt man mal ausveersehn auf ne illegale seite klickt da nix an oderso aber in 15min stehts sek vor der tür und nimmt dich und den pc mit
 
Beachtlich finde ich die Zahlen: offensichtlich war (mindestens) 1/3 des Traffics in Schweden illegal. Interessant, dass hieran (fast) niemand hier Anstoss nimmt?

Teenager, welche sich 5 Lieder geladen haben, dürfen mehrere 100€ an irgendwelche geldgeilen Säcke zahlen.

Perfekt formuliert - sie duerfen. Sie muessen es aber nicht, denn:

Bei einem Lied auf iTunes für 99 Cent(...)

... steht es ihnen ja frei, €4,95 zu bezahlen.


Grundsaetzlich ein absolut sinnvoller Ansatz, um Urheberrechtsverstoesse zu ahnden - notorische Raser muessen ja auch mit dem Bus fahren.
 
Grundsaetzlich ein absolut sinnvoller Ansatz, um Urheberrechtsverstoesse zu ahnden - notorische Raser muessen ja auch mit dem Bus fahren.
Du findest es sinnvoll das nicht rechtsstaatlich Untersuchungen stattfinden, ob jemand sich urheberrechtlich bedenklich verhalten hat, ohne das derjenige darauf Einfluss hat, bzw. kontrollieren und nachvollziehen kann was und wie ihm etwas zur Last gelegt wird?

Ich will hier nicht pro Urheberrechtsverletzung argumentieren sondern pro Rechtsstaat und genau Letzteres wird in dem Fall beschnitten, da eine neutrale, objektive Stelle die beweisführend für "beide" Parteien zuständig ist, ausgespart wird und das warscheinlich aus dem Grunde, da man es nach jetziger Gesetzeslage rechtsstaatlich nicht hinbekommen würde, siehe auch Vorratsdatenspeicherung, Bundestrojaner und Internetzensur. Alles Vorhaben die beispielsweise in Deutschland massiv entschärft werden mussten oder erst gar nicht zugelassen werden.

Ich jedenfalls finde diesen Trend bedenklich, dass private Unternehmen zunehmend Einfluss auf politische Gestaltung, insbesondere von Gesetzen bekommen und diese auch noch eigenständig ohne rechtliches Kontrollorgan ausführen können, siehe Three-Strikes-Gesetze.

@FLozn
In gewisser Weise stimme ich Dir zu. Die Zeiten als das man mit CD Verkäufern multi Millionen verdienen konnte sind vorbei. Es hat sich seit Einführung von MP3 massiv etwas geändert. Die Leute konsumieren zunehmend mehr Musik und sind auch nicht mehr bereit die alte Preisstruktur aufrecht zu erhalten in dem sie Unsummen in diese investieren und genau in dem Punkt schläft die Plattenindustrie. Sie wollen sich einfach nicht damit abfinden, dass sie nach jetziger Sicht die Verlierer dieses Trendes sind. Immer mehr Independentmusiker können durch das Internet mittlerweile ihre Musik selber vermarkten und sind gar nicht auf größere Plattenfirmen angewiesen. Daraus resultiert auch eine starke Zunahme im Konzertgeschäft etc. Man sieht also wenn man sich etwas mit der Materie beschäftigt, dass die Downloadzahlen von Musik nicht die eigentliche Ursache für den Gewinnrückgang in der Major-Labelindustrie sein kann, sondern die Veränderung des Marktes und die nicht vorhandene Reaktion seitens der Musikindustrie auf diesen Trend.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem an dem Gesetzt ist ja, dass die Musik-industrie viel zuviel Macht bekommt. Und die Leute die hier sagen "...ist doch nicht schlimm, wenn ich nichts verbrochen habe, habe ich auch nichts zu befürchten..." etc. machen einfach den Fehler das sie denken das man dieses Gesetz nicht missbrauchen könnte. Durch solche Gesetze ist ziemlich einfach politische Gegner (ich nehme mit Absicht dieses Wort....) in den Wahnsinn zutreiben. Stell dir doch mal vor der Provider kappt dir für ein Jahr das I-net, und es wird dauernd ein neues Verfahren gegen dich eröffnet, obwohl klar ist das du nichts gemacht hast. Ich glaub ich könnte nicht mehr ruhig schlafen, wenn ich wüsste das sie morgen wieder mein Haus durchsuchen...

DDR inc....
 
GR-Thunderstorm & Bucklew
Man kann mit SpaM_BoT nicht Diskutieren, es gibt nur seine unumstößliche heilige meinung einer perfekten welt, wo niemand der nur gutes tut schlechtes verfährt. Gerade durch den stadt und die industrie nicht und unter dieser voraussetzung ist auch die Stasi nicht schlecht.
Das es aber fehler on mass gibt, erkennt er nicht.
Es wurden auch oft genug schon wohnungen gestürmt, weil die Polizei sich im Stockwerk vertan hatten oder weil das ****** des Sektes eines Liebespaares als Schuß vom nachbarn wargenommen wurde. Genau wie menschen versehtnlich auf torrent seiten kommen können, weil sie versehtnlich auf einen link oder einen popup klicken. Damit werden sie aber direkt unter verdacht gestellt und können mti dem gesetzt legal ausspioniert werden. Aber sowas passiert in Spams welt ja nicht, weil da alles rosa rot ist. (Übrigens fand ich den vergleich mti der dauerhaften geschwindigkeitskontrolle sehr schön. das trifft es ganz gut)
 
Da sieht man mal wieder, wie naiv Musikindustrie und Politik sind.
Anstatt Ihre Musik zu einem angemessenen Preis verfügbar zu machen, erlässt man ein neues Gesetz, dass das Downloaden über P2P-Netzwerke riskanter machen soll.

Damit schneidet sich die Musikindustrie aber ins eigene Fleisch. Denn die Leute werden sich so oder so Alternativen suchen. Das so viel illegal gedownloaded wird ist ein Signal an die Musikindustrie, das sie ums verrecken nicht sehen wollen. Eigentlich sollten bei denen schon die Alarmglocken klingeln. Der gemeine Musikliebhaber frägt sich doch: "Wieso viel Geld ausgeben, wenn es Mittel und Wege gibt, Musik umsonst zu bekommen?"
Egal ob mit P2P oder mit etwas anderem.

Argumentiert wird immer damit, dass die Musik geistiges Eigentum sei und dass die Kunst aussterben könnte, weil die Musiker nichts mehr verdienen würden. Jeder weiß aber, dass Musiker hauptsächlich mit Konzerten Ihr Geld verdienen. Sie sind also nicht auf Plattenlabels angewiesen, denn sie können Ihre Musik kostenlos im Internet zur verfügung stellen und genauso gut auf Youtube oder MySpace werben. Plattformen dafür gibt es ja genug.

Den Labels dämmert langsam, dass sie im grunde überflüssig sind. Das ganze Gezerre um die Rechte existiert doch nur, weil die Labels nicht auf Ihr Geld verzichten wollen, das sie mit den Künstlern verdienen.

In Zukunft wird es vermutlich keine Labels mehr geben, da alle Künstler Ihre Musik im Internet kostenlos anbieten und bewerben. Ihren Unterhalt verdienen sie wie gesagt dann mit Konzerten. Je mehr sie verdienen wollen, desto öfter kann man sie auch Live sehen, so dass sie vielleicht auch in kleinere Ortschaften kommen. Bisher stehen Künstler meist bei einem Label unter Vertrag, das Label bekommt den größten Teil des Verdienstes aus dem Verkauf der Musik. Das Label kümmert sich auch um die Vermarktung, welche aber eher zum Selbstzweck dient. Oftmals zwingen Labels Künstler auch dazu, sich mehr am Mainstream zu orientieren. So hätte das Wegfallen der Labels auch den Vorteil, dass Künstler mehr Freiheit haben.

Alles in Allem, wäre es für alle Beteiligten gut, wenn es keine Labels mehr gäbe, außer natürlich für die Labels selbst. Aber daran sind sie selbst schuld. Sie hätten Ihre Musik billiger anbbieten müssen. Ich bezahle doch nicht 99 Cent für ein Lied, wenn Ich unendlich viele um sonst bekommen kann. Sie hätten Flatrates anbieten sollen, für 5 € im Monat so viele Lieder wie man möchte. Aber die Habgier hat sie daran gehindert.
Wenn das nicht kommt, gehen die Labels über kurz oder lang unter.

Es ist schon ein Armutszeugnis für die Musikindustrie, dass sie mit diesem Gesetz Ihre verfehlte Preispolitik ausbessern muss. So vergrault man die Leute nur noch mehr.
 
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